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Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindungsvorrichtung für zumindest eine an einem Bau- element zu halternde Halteleiste sowie ein damit ausgestattetes Bauelement, wie in den Oberbeg- riffen der Ansprüche 1 und 25 beschrieben.
Aus dem Dokument FR 2 735 517 A1 ist eine zweiteilige Verbindungsvorrichtung, bestehend aus über eine Kupplungsvorrichtung verrastbaren Haltemitteln, bekannt, die zum lösbaren Verbin- den einander gegenüberliegender Halteleisten für Füllelemente, insbesondere Glasscheiben, in die Halteleisten eingelassen sind, wobei eine exakte Halterung der Füllelemente einer exakten Ab- stimmung zwischen einer Dicke der zu haltenden Füllelementen und einer Gesamteinbauhöhe der Verbindungsvorrichtung und der Einlasstiefe von Aufnahmen der Haltemittel in den Halteleisten bedarf um eine spielfreie Halterung und einen verlässlichen Eingriff der Kuppelmittel der Kupp- lungsvorrichtung zu erreichen.
Aus einem weiteren Dokument - DE 198 33 029 A1 - ist ein Vorsatzrahmen für Türen mit einem Ausschnitt bekannt, der der Halterung von Füllelementen, insbesondere Glasscheiben, in Aus- schnitten der Tür dient. Der Vorsatzrahmen ist zweiteilig, bevorzugt aus Leichtmetall- Strangpressprofilen, gebildet, die das Füllelement, insbesondere die Scheibe, zwischen sich auf- nehmend und den Ausschnitt einfassend, fixieren. Dazu dienen von den Profilen unabhängige, mit hakenförmigen Kupplungsfortsätze versehene Klemmen die in eines der Profile einzuhängen sind und in das weitere Profil in dazu an diesem vorgesehenen Aufnahmen einrasten.
Aus dem Dokument DE 296 00 399 U1 ist eine Tür mit Türverglasung bekannt, wobei die Ver- glasungselemente haltende Halteleisten über einteilige Verbindungselemente fixiert werden, die, da nicht lösbar kuppelbar, einmal eingebaut, nachträgliche Manipulationen wie z. B. einen Aus- tausch der Füllelemente, Glasscheiben etc. nur schwer ermöglichen.
Aus dem Dokument DE 37 07 811 A1 ist weiters ein Fenstersprossen-Stützprofil bekannt, das ein bandförmiges Verbindungselement ausbildet, welches an den entgegengesetzten Randberei- chen mit Riefen zur Einlassung und Verbindung in Aufnahmenuten gegenüberliegender Halteleis- ten versehen ist und einteilig ohne lösbarer Kupplungsanordnung einen nachträglichen Austausch von Füllelementen erschwert.
Das Dokument FR 2 516 589 A1 zeigt weiters eine Verbindungsvorrichtung von Sprossenprofi- len für Füllelemente, insbesondere Glasscheiben, die zweiteilig mit verrastbaren Kupplungsmitteln versehen ist, wobei zum Ausgleich von Dickentoleranzen an den Füllelementen bzw. Scheiben besondere Massnahmen durch elastisch verformbare Einlagen für eine spielfrei Halterung und exakte Verrastung erforderlich sind.
Aus dem Dokument DE 33 02 825 A1 ist ein verrastbares Verbindungsmittel zur Fixierung ei- nes Füllelementes in einem Türausschnitt bekannt, bei dem im Türblatt ein dübelartiges Haltemittel verankert wird und ein mit diesen verrastbares weiteres Haltemittel in einer Halteleiste angeordnet ist, wobei eine exakte Übereinstimmung der Aufnahmen für die Haltemittel im Türblatt und der Halteleiste für eine reibungslose Montage erforderlich ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungsvorrichtung für zu- mindest eine an einem Bauelement, insbesondere in einem Randbereich einer darin angeordneten Öffnung, zu halternde Halteleiste sowie ein damit ausgestattetes Bauelement zu schaffen, mit welcher es möglich ist, bei einer ausreichenden Haltekraft eine einfache bedarfsweise Lösbarkeit der Halteleiste relativ zum Bauelement zu erzielen.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Der sich durch die Merkmale des Kennzeichenteils des Anspruches 1 ergebende überraschende Vorteil liegt darin, dass die beiden Haltemittel der Verbindungsvorrichtung bedarfsweise lösbar miteinander verbunden, insbesondere gekuppelt werden können. Dabei kann zumindest eines der Haltemittel feststehend mit einer der Halteleisten verbunden werden, wobei in diesem Verbindungsbereich ein nachträgliches Lösen nicht mehr erforderlich ist, da die Halteleiste mit dem daran gehalterten Haltemittel durch die Kupplungsvorrichtung vom anderen Haltemittel bedarfsweise lösbar ist.
Durch die Ausbildung der Kupplungsvorrichtung kann weiters eine Mindesthaltekraft zwischen den beiden Haltemitteln festgelegt werden, welche in Abhängigkeit von den notwendigen Haltekräften, welche beispielsweise über ein in einer Tür zu halterndes Füllelement in diese eingebracht werden, ein- fach vorbestimmt festgelegt werden können. Weiters kann dadurch noch der Montageaufwand bei einer gleichbleibenden Haltekraft, je Verbindungsvorrichtung, dauerhaft und wiederholgenau fest- gelegt werden.
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Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausführungsform nach Anspruch 2, da dadurch eine einfache Vorfertigung der Aufnahmen in den Halteleisten bzw. dem Ansatz möglich ist und so die gegensei- tigen Haltekräfte, je nach Masstoleranz, einfach festlegbar sind.
Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach Anspruch 3, da so eine Verwendung von gleichen Halteleisten auf beiden Seiten der Öffnung bzw. des Türausschnittes ermöglicht wird und weiters noch Torsionsbeanspruchungen innerhalb der Verbindungsvorrichtung verkleinert bzw. überhaupt verhindert werden können.
Nach einer anderen Ausführungsvariante gemäss Anspruch 4 wird mit Vorteil erreicht, dass so auf geringstem Raum eine Halterung zumindest einer Halteleiste am Bauelement erzielt werden kann und trotzdem in senkrechter Richtung zu den Flachseiten hohe Zugkräfte aufgenommen werden können.
Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 5, da dadurch einerseits ein einfacher Kupplungsvorgang zwischen den beiden Haltemitteln erzielbar ist und andererseits wiederum die Halteleiste mitsamt dem Haltemittel vom weiteren Haltemittel unter Aufbringung einer vorbestimm- baren Lösekraft trennbar ist.
Bei den Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 6 bis 8 ist von Vorteil, dass durch das Zusam- menwirken des Kupplungsarms mit dem Kupplungsfortsatz und den daran angeordneten Rastflä- chen und der mit dieser zusammenwirkenden Anlagefläche, je nach Neigung der Rastfläche bzw.
Anlagefläche relativ zur Löserichtung, die Haltekräfte der Verbindungsvorrichtung einfach festge- legt werden können.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 9 wird erreicht, dass im Zuge des Kupplungsvorganges eine Zentrierung der beiden Haltemittel relativ zueinander ermöglicht wird, wodurch in der gekup- pelten Stellung eine ausreichende Positioniergenauigkeit zwischen den Halteleisten und dem Türblatt erzielbar ist.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 10 oder 11kann das Federverhalten der Kupplungsarme und damit verbunden die Halte- sowie Lösekraft festgelegt werden. Überdies kann dadurch eine relative Verlagerung zwischen den beiden Haltemitteln in Längsrichtung derselben bis zu einem gewissen Maximalwert zueinander ausgeglichen werden.
Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 12 oder 13, da dadurch ein Klebmitteleintritt in den Bereich der Kupplungsvorrichtung zwischen den beiden Haltemitteln bzw. dem Halteele- ment und dem Haltemittel verhindert wird.
Gemäss einer Ausbildung wie im Anspruch 14 beschrieben, wird ein maximaler, gegenseitiger Kupplungsweg begrenzt, wodurch eine maximale Aussenabmessung der miteinander verbundenen Haltemittel quer zu ihrer Längserstreckung eindeutig festgelegt ist und so auch ein maximaler Verbindungsweg begrenzt ist.
Dabei erweist sich eine Ausgestaltung nach Anspruch 15 von Vorteil, da dadurch einerseits das Einsetzen der Haltemittel in die Aufnahmen erleichtert wird und andererseits ein Aufnahme- raum für überschüssiges Klebemittel geschaffen wird.
Nach vorteilhaften Weiterbildungen gemäss der Ansprüche 16 oder 17 wird eine Mehrfachan- ordnung mehrerer Haltemittel hintereinander in deren Längserstreckung ermöglicht, wobei zusätz- lich noch durch die gelenkige Verbindung eine winkelige Ausrichtung der einzelnen hintereinander angeordneten Verbindungsvorrichtungen zueinander auf einfache Art und Weise ermöglicht wird.
Von Vorteil sind aber auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 18 bis 20, da dadurch nahezu jede beliebige, winkelige Stellung zwischen den hintereinander angeordneten Verbindungsvorrich- tungen ermöglicht wird.
Gemäss Anspruch 21 kann auch im Bereich der Gelenkverbindung ein zusätzlicher Aufnahme- raum für überschüssiges Klebemittel geschaffen werden.
Bei der Ausbildung gemäss Anspruch 22 ist von Vorteil, dass dadurch eine noch bessere und formschlüssigere Halterung der Halteleiste am Türblatt erzielt werden kann.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 23 ermöglicht die Erhöhung der Haltekraft zwischen den Haltemitteln und den Halteleisten, wobei auch noch zusätzlich ein gewisser Toleranzausgleich der Aufnahmen im bezug zu den Haltemitteln möglich ist.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 24 wird eine einfache Montage und vor allem einfache Lagerhaltung erzielt, da im Erstmontagefall stets nur eine zusammengesetzte Verbindungsvorrich- tung vorliegt, welche erst zum Zeitpunkt des ersten Lösens der Kupplungsvorrichtung in die beiden
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einzelnen, in den Halteleisten verbleibenden Haltemitteln getrennt wird.
Die Aufgabe der Erfindung wird aber auch eigenständig durch die Merkmale des Anspruches 25 gelöst. Die sich aus der Merkmalskombination des Kennzeichenteils dieses Anspruches erge- benden Vorteile liegen darin, dass so ein Bauelement mit einer erfindungsgemässen Verbindungs- vorrichtung geschaffen worden ist, bei welchem die am Bauelement zu halternden Halteleisten stets bedingt durch die bedarfsweise lösbare Kupplungsvorrichtung jeweils die gleichen Haltekräfte aufweisen. Gleichfalls wird dadurch aber auch ein wiederholgenauer und oftmals möglicher Löse- vorgang der Halteleisten und damit ein einfaches Auswechseln des Füllelementes im Bereich der Öffnung im Türblatt ermöglicht.
Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausführungsform nach Anspruch 26, da dadurch beide Halte- mittel bewegungsfest in den nutförmigen Aufnahmen der jeweiligen Halteleiste gehaltert sind und so in diesem Bereich eine stets feste und dauerhafte Verbindung geschaffen wird.
Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach Anspruch 27, da dadurch eine einfache Montage der Halteleisten am Bauelement erzielbar ist.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 28 ist es möglich, das Füllelement einerseits an einem am Bauelement angeordneten Ansatz in senkrechter Richtung zu den Flachseiten des Türblattes abzustützen und gleichzeitig die Halteleiste für das Füllelement mittels der Verbindungsvorrichtung auf einfache Art und Weise mit dem Ansatz zu verbinden.
Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 29, da dadurch auf beiden Seiten des Türblattes ein gleiches, optisches Aussehen erzielt werden kann und gleichzeitig dabei eine aus- reichende Haltekraft über die Verbindungsvorrichtungen zwischen den Halteleisten erzielbar ist.
Schliesslich sind weitere vorteilhafte Ausbildungen in den Ansprüchen 30 bis 32 gekennzeich- net, wobei die dabei erzielbaren Vorteile der detaillierten Beschreibung entnehmbar sind.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh- rungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Bauelement mit mehreren erfindungsgemässen Verbindungsvorrichtungen im Be- reich der Öffnungen, in vereinfachter perspektivischer Darstellung;
Fig. 2 einen Teilbereich des Bauelements mit der Verbindungsvorrichtung, in Ansicht ge- schnitten gemäss den Linien ll- ll in Fig. 1 und vereinfachter vergrösserter Darstellung;
Fig. 3 einen anderen Teilbereich des Bauelements mit der Verbindungsvorrichtung, in An- sicht geschnitten gemäss den Linien ll- ll in Fig. 1 und vereinfachter vergrösserter Dar- stellung ;
Fig. 4 mehrere hintereinander angeordnete Verbindungsvorrichtungen in entkuppelter Stel- lung in einer vereinfachten perspektivischen Darstellung;
Fig. 5 die Verbindungsvorrichtungen nach Fig. 4 in gekuppelter Stellung sowie vereinfachter perspektivischer Darstellung;
Fig. 6 die Verbindungsvorrichtungen nach den Fig. 4 und 5 in Draufsicht und gekuppelter
Stellung, teilweise geschnitten;
Fig. 7 die Verbindungsvorrichtung nach den Fig. 4 bis 6 in Seitenansicht geschnitten, gemäss den Linien VII - VII in Fig. 6;
Fig. 8 eine winkelige Stellung der einzelnen Verbindungsvorrichtungen zueinander nach den
Fig. 4 bis 6, in entkuppelter sowie vereinfachter perspektivischer Darstellung;
Fig. 9 eine weitere Anordnung der Verbindungsvorrichtung im Bereich des Bauelements in
Ansicht geschnitten, gemäss den Linien ll- ll in Fig. 1 und vereinfachter vergrösserter
Darstellung;
Fig. 10 eine andere Ausbildung der Verbindungsvorrichtung im Bereich des Bauelements in
Ansicht geschnitten, gemäss den Linien ll- ll in Fig. 1 und vereinfachter vergrösserter
Darstellung;
Fig. 11 mehrere hintereinander angeordnete Verbindungsvorrichtungen gemäss der Fig. 10, in einer entkuppelten Stellung sowie in vereinfachter perspektivischer Darstellung;
Fig. 12 die Verbindungsvorrichtungen nach Fig. 11in gekuppelter Stellung sowie vereinfachter perspektivischer Darstellung;
Fig. 13 eine winkelige Stellung der einzelnen Verbindungsvorrichtungen zueinander nach den
Fig. 10 bis 12, in entkuppelter sowie vereinfachter perspektivischer Darstellung;
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Fig. 14 die Verbindungsvorrichtungen nach den Fig. 10 bis 13 in Draufsicht und gekuppelter
Stellung, teilweise geschnitten;
Fig. 15 die Verbindungsvorrichtung nach den Fig. 10 bis 14 in Seitenansicht geschnitten, ge- mäss den Linien XV - XV in Fig. 14;
Fig. 16 eine weitere erfindungsgemässe Ausbildung der Verbindungsvorrichtung mit einem zu- sätzlichen Halteelement zwischen den beiden Haltemitteln, in Draufsicht und gekup- pelter Stellung, teilweise geschnitten;
Fig. 17 die Verbindungsvorrichtung nach Fig. 16 in Ansicht geschnitten gemäss den Linien
XVII-XVII in Fig. 16.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäss auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merk- malskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispie- len für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemässe Lösungen darstellen.
In der Fig. 1 ist eine Anordnung zum Verschliessen von Gebäudeöffnungen in Form einer Tür- anordnung 1 gezeigt, die im wesentlichen aus einer Türzarge 2 und einem über eine Gelenkanord- nung 3 in Form von Türbändern 4 an der Türzarge 2 befestigten Bauelement, insbesondere einem Türblatt 5 besteht. Die Türbänder 4 bestehen wiederum aus zwei Bandteilen 6,7 welche im zu- sammengesetzten Zustand eine Scharnierausbildung darstellen, um so das Türblatt 5 schwenkbar an der Türzarge 2 zu befestigen. Des weiteren setzt sich die Türzarge 2 aus einem Futterbrett 8 und einer beidseitig daran anschliessenden Zierverkleidung 9 bzw. Falzverkleidung zusammen, die die in etwa U-förmige Anordnung der Stirnflächen einer Gebäudeöffnung umschliessen bzw. abde- cken.
Weiters ist im Türblatt 5 dargestellt, dass in diesem zumindest eine Öffnung 10 bzw. ein Aus- schnitt, bevorzugt jedoch auch mehrere derselben in unterschiedlichster Form und Grösse ange- ordnet sein können. Bei diesem hier gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei Öffnungen 10 bzw.
Ausschnitte gewählt worden, welche in etwa eine rechteckige Form aufweisen und in ihren Rand- bereichen zumindest eine, bevorzugt mehrere Halteleisten 11zur Halterung bzw. Fixierung eines in der Öffnung 10 bzw. im Ausschnitt angeordneten Füllelementes 12, insbesondere einer Glas- scheibe, angeordnet sind. Dabei können die einzelnen Halteleisten 11 das in der Öffnung 10 bzw. im Ausschnitt angeordnete Füllelement 12 an zumindest einer an den voneinander abgewandten Flachseiten sowie Stirnflächen der Öffnung 10 bzw. des Ausschnittes zumindest bereichsweise abdecken. Dadurch ist einerseits die Halterung bzw. Fixierung des Füllelementes 12 und anderer- seits eine optisch ansprechende Abdeckung der Stimfläche der Öffnung 10 bzw. des Ausschnittes sichergestellt. Selbstverständlich kann das Bauelement aber auch durch einen Tür bzw.
Fenster- rahmen mit einer entsprechenden Öffnung 10 bzw. einem Ausschnitt gebildet sein, an welchem mittels einer oder auch mehrerer Halteleisten 11das bzw. die Füllelemente 12 gehaltert sind.
Weiter ist hier noch vereinfacht dargestellt, dass den Halteleisten 11zumindest eine, bevorzugt jedoch mehrere Verbindungsvorrichtungen 13 zugeordnet sind, mit welchen diese bedarfsweise lösbar relativ zum Türblatt 5 gehaltert sind. Die hier erforderlichen bzw. notwendigen Haltekräfte, welche beispielsweise bei einer Windbelastung bzw. bei einer ruckartigen Schliessbewegung auf das Füllelement 12 und in weiterer Folge auf die Halteleisten 11 übertragen werden, sind von der bzw. den Verbindungsvorrichtungen 13 aufzunehmen, um einen sicheren Halt und damit verbun- den ein ungewolltes Lösen des Füllelementes 12 vom Türblatt 5 zu verhindern. Diese Haltekräfte können je nach Einsatzzweck sowie Land unterschiedlichst festgelegt sein, wobei auf bestehende Normen oder gesetzliche Regelungen bedacht zu nehmen ist.
Die Verbindungsvorrichtung 13 wird in den nachfolgenden Fig. noch detaillierter beschrieben und erläutert werden.
In der Fig. 2 ist eine mögliche Anordnung und Ausbildung der Verbindungsvorrichtung 13 im Randbereich der Öffnung 10 bzw. des Ausschnittes in vergrössertem Massstab und vereinfachter Darstellung gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen, wie in der vorange- gangenen Fig. 1, verwendet werden. Bei dieser hier gezeigten Ausführungsvariante weist die
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Öffnung 10 bzw. der Ausschnitt eine gestufte bzw. abgesetzte Form in Richtung der Dicke des Türblattes 5 auf, wobei über eine Stirnfläche 14 der Öffnung 10 bzw. des Ausschnittes ein leisten- förmiger Ansatz 15 in Richtung des gegenüberliegenden Randbereiches der Öffnung 10 bzw. des Ausschnittes vorragend ausgebildet ist.
In diesem leistenförmigen Ansatz 15 ist eine nutförmige Aufnahme 16 angeordnet, welche bei diesem Ausführungsbeispiel parallel zur Stirnfläche 14 der Öffnung 10 bzw. des Ausschnittes verlaufend ausgerichtet ist und im leistenförmigen Ansatz 15 vertieft in bezug zu den das Türblatt 5 in Richtung seiner Dicke begrenzenden Türflächen 17, 18 ausgerichtet ist.
Das Füllelement 12 ist in Richtung der Dicke des Türblattes 5 einerseits durch den leistenför- migen Ansatz 15 und andererseits durch die an der davon gegenüberliegenden Seite angeordnete Halteleiste 11im Türblatt 5 positioniert gehaltert, wobei die Halteleiste 11mittels der zuvor kurz beschriebenen Verbindungsvorrichtung 13 relativ zum Türblatt 5 feststehend jedoch bedarfsweise lösbar gehaltert ist. Die Halteleiste 11 weist ebenfalls eine nutförmige Aufnahme 19 auf, welche gleichartig, bevorzugt spiegelbildlich in bezug zum Füllelement 12, zur zuvor beschriebenen Auf- nahme 16 verlaufend ausgebildet und ausgerichtet ist. Dabei kann die nutförmige Aufnahme 19 in der ersten Halteleiste 11 und/oder die nutförmige Aufnahme 16 auch im Randbereich der Öffnung 10 durchlaufend im Ansatz 15 und somit im Bauelement, insbesondere dem Türblatt 5, angeordnet sein.
Wie aus dieser vereinfachten Darstellung zu ersehen ist, ist die Verbindungsvorrichtung 13 bei diesem Ausführungsbeispiel aus zwei Haltemitteln 20, 21 gebildet, wobei hier das erste Haltemittel 20 in der Aufnahme 19 der Halteleiste 11 und das weitere Haltemittel 21 in der im leistenförmigen Ansatz 15 vorgesehenen Aufnahme 16 angeordnet ist. Die beiden Haltemittel 20,21 sind über zumindest eine Kupplungsvorrichtung 22 bedarfsweise lösbar miteinander verbunden, wobei die Ausbildung der Kupplungsvorrichtung 22 in den nachfolgenden Fig. noch detaillierter gezeigt und beschrieben werden wird.
Durch die bedarfsweise Lösbarkeit der beiden Haltemittel 20,21 mittels der Kupplungsvorrich- tung 22 ist es möglich, auf einfache Art und Weise die Halteleiste 11 mittels eines Ent- kupplungsvorganges zu lösen, wodurch das Füllelement 12 aus der Öffnung 10 entnehmbar ist, ohne dass ein hoher Demontageaufwand notwendig ist. Bedingt durch die mögliche Trennung der beiden Haltemittel 20,21 im Bereich der Kupplungsvorrichtung ist es möglich, zumindest eines bevorzugt jedoch beide Haltemittel 20,21 jeweils bewegungsfest in den beiden Aufnahmen 19, 16 zu haltern, wie dies beispielsweise durch einen Klebevorgang möglich ist.
In der Fig. 3 ist eine ähnliche Ausbildung wie in der Fig. 2 gezeigt, wobei, um unnötige Wieder- holungen zu vermeiden, auf die Beschreibung dieser Fig. hingewiesen bzw. bezug genommen wird.
Gleichfalls werden für gleiche Teile gleich Bezugszeichen wie in den vorangegangenen Fig. 1 und 2 verwendet. Im Gegensatz zu der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist anstatt des in der Fig. 2 gezeigten Ansatzes 15 eine weitere Halteleiste 23 vorgesehen, in der die Aufnahme 16 angeordnet ist, welche gegebenenfalls durchlaufend über deren Längserstreckung angeordnet sein kann. Diese ist hier gegenüberliegend zum Füllelement 12 im Randbereich der Öffnung 10 bzw. dem Ausschnitt der ersten Halteleiste 11zugeordnet. Weiters hat es sich als vorteilhaft herausge- stellt, wenn die gezeigte Halteleiste 23 mit dem Türblatt 5 bewegungsfest verbunden ist, wie dies vereinfacht durch kurze Striche im Bereich der einander zugewandten Anlageflächen dargestellt worden ist.
Damit ist es möglich, unterschiedlichst ausgebildete Halteleisten in bezug auf ihre Form und Querschnitt und damit verbunden das Aussehen einsetzen zu können, um so auf Kundenwün- sche rasch reagieren zu können. Die Ausbildung und Anordnung der Verbindungsvorrichtung 13 erfolgt analog zu der Ausbildung in der Fig. 2, wobei hier auf eine detaillierte Beschreibung verzich- tet worden ist.
In den Fig. 4 bis 8 ist eine mögliche und für sich gegebenenfalls eigenständige Ausbildung der Verbindungsvorrichtung 13 in verschiedenen Ansichten und vergrössertem Massstab gezeigt, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen, wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 3 verwendet werden. Weiters wurde eine mehrfache Hintereinanderanordnung der einzelnen Verbindungsvor- richtung 13 dargestellt, wobei es selbstverständlich aber auch möglich ist, jeweils nur eine einzelne Verbindungsvorrichtung 13, welche hier aus den beiden Haltemitteln 20,21 gebildet ist, einzuset- zen.
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In dem in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind in Längsrichtung zwei Verbin- dungsvorrichtungen 13 hintereinander dargestellt worden, welche sich in einer Position befinden, in welcher die Kupplungsvorrichtung 22 ausser Eingriff gebracht worden ist.
Die Fig. 5 hingegen zeigt die beiden Haltemittel 20,21 mit der sich in Eingriff befindlichen Kupplungsvorrichtung 22, durch welche die vorgeschriebenen Haltekräfte der beiden Haltemittel 20,21 aneinander festgelegt sind.
Zumindest eines, bevorzugt jedoch beide Haltemittel 20,21 weisen jeweils in Abstimmung zu den Aufnahmen 16,19 - siehe Fig. 2,3 - parallel zueinander ausgerichtete Flachseiten 24,25 auf, wobei es überdies vorteilhaft sein kann, an zumindest einem Haltemittel 20,21 an der von der Kupplungsvorrichtung 22 abgewandten Seite an den Flachseiten 24,25 Rastelemente 26 vorzuse- hen. Diese Rastelemente 26 können derart ausgebildet sein, dass ein Einsetzen in die Aufnahmen 16,19 in Bewegungsrichtung einfach möglich ist und die Rastelement 26 so ausgebildet sind, dass diese einer Auszugsbewegung der Haltemittel 20,21 aus den Aufnahmen 16,19 einen höheren Widerstand gegenüber der Einsatzkraft aufweisen.
Weiters können diese winkelig angeordneten Vertiefungen auch zur Aufnahme eines Verbindungsmittels, insbesondere Klebemittels, dienen, welches die Haltemittel 20,21 in den Aufnahmen 16, 19 ortsfest bzw. bewegungsfest haltert.
Wie weiters am besten aus der Fig. 7 zu ersehen ist, weist jedes der Haltemittel 20,21 die pa- rallel zueinander ausgerichteten Flachseiten 24,25 auf, wobei die Flachseiten 24 des ersten Hal- temittels 20 jeweils in einer gleichen Ebene zu den Flachseiten 25 des weiteren Haltemittels 21 angeordnet sind. Die beiden Haltemittel 20,21 sind in etwa als leistenförmiger, flächiger Bauteil ausgebildet. Weiters ist es möglich, dass an zumindest einem der Haltemittel 20,21 zumindest ein Führungssteg 27 angeordnet ist, der eine der Flachseiten 24,25 in dazu senkrechter Richtung überragt. Dieser Führungssteg 27 ist hier im Bereich der Kupplungsvorrichtung 22, also an den einander zugewandten Endbereichen der Haltemittel 20,21, - im vorliegenden Fall am Haltemittel 21 - angeordnet, wobei dieser Führungssteg 27 die Flachseite 25 in dazu senkrechter Richtung überragt.
Dieser Führungssteg 27 ist ebenfalls in den Fig. 2 und 3 gezeigt, wobei dieser Führungs- steg 27 der Stirnfläche 14 der Öffnung 10 bzw. des Ausschnitts zugewandt ist.
Wie aus der Fig. 3 zu ersehen ist, dient der Führungssteg 27 dazu, die Distanz zwischen den beiden Halteleisten 11,23 im Bereich der Verbindungsvorrichtung 13 festzulegen. Dies ist dann der Fall, wenn die beiden Halteleisten 11, 23 auf eine minimale Distanz, insbesondere durch die Ausbildung der Türstärke, zusammengeschoben werden können. Bei einer grösseren Türstärke kann eine der Halteleisten 11, 23 am Führungssteg 27 zur Anlage gebracht werden.
Die Kupplungsvorrichtung 22 zwischen den beiden Haltemitteln 20,21 ist als Verrastvorrich- tung 28 ausgebildet, wobei die beiden Haltemittel 20,21 an ihren einander zugewandten Abschnit- ten die Kupplungsvorrichtung 22 aufweisen und an einem Haltemittel, hier im vorliegenden Ausfüh- rungsbeispiel am Haltemittel 20, zumindest ein Kupplungsarm 29 und am anderen Haltemittel, im vorliegenden Ausführungsbeispiel am Haltemittel 21, eine mit dem Kupplungsarm 29 zusammen- wirkende Kupplungsaufnahme 30 angeordnet ist. Am Kupplungsarm 29 ist zumindest ein Kupp- lungsfortsatz 31 angeordnet, welcher eine senkrecht zur Flachseite 24 sowie geneigt zur Längs- erstreckung des Haltemittels 20 ausgerichtete Rastfläche 32 aufweist.
Diese Rastfläche 32 ist derart geneigt, dass einerseits eine ausreichende Haltekraft der beiden Haltemittel 20,21 in der gekuppelten Stellung erzielt wird, jedoch eine Lösbarkeit der Kupplungsvorrichtung 22 möglich ist.
Im Bereich der Kupplungsaufnahme 30 ist eine gegengleich zur Rastfläche 32 des Kupplungsfort- satzes 31 ausgerichtete Anlagefläche 33 vorgesehen, welche im gekuppelten Zustand miteinander in Eingriff stehen.
Bevorzugt ist die Kupplungsvorrichtung 22 einerseits durch zwei Kupplungsarme 29, die spie- gelbildlich zu einer senkrecht zu den Flachseiten 24 sowie quer zur Längserstreckung des Halte- mittels 20 ausgerichteten Ebene angeordnet sind und andererseits durch gegengleich zu den Kupplungsarmen 29 bzw. Kupplungsfortsätzen 31 ausgebildete und mit diesen zusammenwirken- de Kupplungsaufnahmen 30 gebildet. Dabei ist zwischen den beiden Kupplungsarmen 29 im Haltemittel 20 eine das Haltemittel 20 zwischen den Flachseiten 24 durchsetzende Ausnehmung 34 angeordnet. Weiters ist es vorteilhaft, wenn an zumindest einer, bevorzugt jedoch beiden von der zwischen den Kupplungsarmen 29 angeordneten Ausnehmung 34 abgewandten Seite jeweils eine weitere das Haltemittel 20 zwischen den Rachseiten 24 durchsetzende Ausnehmung 35 angeordnet ist.
Dadurch kann das Federverhalten der Kupplungsarme 29 und damit verbunden
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auch die Lösekräfte der Kupplungsvorrichtung 22 auf einfache Art und Weise beeinflusst werden.
Die Kupplungsaufnahme 30 ist hier im vorliegenden Ausführungsbeispiel an der dem Füllele- ment 12 zugewandten Seite im Bereich der Flachseite 25 zumindest bereichsweise durch ein flächiges Abdeckelement 36 abgedeckt, wodurch verhindert ist, dass ein Klebemitteleintritt in die Kupplungsaufnahme 30 stattfinden kann. Das Abdeckelement 36 ist somit an der vom Randbe- reich der Öffnung 10 des Bauelementes, insbesondere des Türblattes 5, abgewendete Seite am Haltemittel 20 angeordnet. Dadurch kann beispielsweise das bedarfsweise Lösen der Kupplungs- vorrichtung 22 sichergestellt werden, da das Klebemittel nicht in die Kupplungsaufnahme 30 ein- dringen kann oder ein Zusammenkleben der Kupplungsvorrichtung 22 überhaupt verhindert wird.
Im Bereich der einander zugewandten Abschnitte der Haltemittel 20,21 sind zusammenwir- kende Anschlagflächen 37,38 angeordnet, wodurch der Verschiebeweg während des Verbin- dungsvorganges zwischen den beiden Haltemitteln 20,21 quer zu ihrer Längserstreckung begrenzt ist.
An zumindest einem, bevorzugt jedoch beiden Haltemitteln 20,21 ist an den in Längserstrek- kung voneinander abgewandten Endbereichen des Haltemittels 20, 21 an den jeweils voneinander abgewandten Seiten, also jeweils im äusseren Randbereich, eine zwischen den Flachseiten 24,25 verlaufende Abfasung 39 angeordnet, welche gegebenenfalls zur notwendigen Leimverdrängung eingesetzt werden kann.
Wie bei diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, sind in Längserstreckung der Haltemittel 20,21 mehrere dieser über eine senkrecht zur Längserstreckung sowie parallel zu den Flachseiten 24,25 ausgerichtete Gelenkverbindung 40,41 miteinander verbunden, wie dies am besten aus der Fig. 4 zu ersehen ist. Dabei können die Gelenkverbindungen 40,41 durch ein Filmscharnier oder ähnli- ches gebildet sein. Dadurch ist sowohl im gekuppelten als auch im voneinander getrennten Zu- stand eine winkelige Stellung, beispielsweise in einer Grössenordnung zwischen 0 und 300 , der hintereinander angeordneten Haltemittel 20,21 zueinander möglich, wodurch nahezu jede beliebi- ge Winkelstellung für die Verbindung, so auch für Bogenformen möglich ist.
Weiters kann an zumindest einem der Haltemittel 20,21 an zumindest einer Flachseite 24, 25 eine sich in Richtung der Gelenkverbindung 40,41 erstreckende und ausgehend von dieser sich hin zu den Flachseiten 24,25 stetig erweiternde Abschrägung 42 angeordnet sein, wodurch beispielsweise eine An- schlagbegrenzung der Gelenkverbindung 40,41 ermöglicht wird. Diese Abschrägung 42 kann an den einander zugewandten und über die Gelenkverbindung 40,41 verbundenen Endbereichen der Haltemittel 20,21 entweder nur an einem oder beiden der Endbereiche vorgesehen sein, wobei eine spiegelbildlich verlaufende Ausrichtung bevorzugt ist.
Gleichfalls können aber auch die Abschrägungen 42 jeweils im Bereich der Gelenkverbindung 40,41 an den voneinander abgewandten Flachseiten 24,25 der Haltemittel 20,21 angeordnet sein. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, im Bereich der Gelenkverbindungen 40,41 an den einander zugewandten Endbereichen der Haltemittel an zumindest einer der voneinander abgewandten Seiten derselben jeweils eine zwischen den Flachseiten 24,25 verlaufende Abfa- sung 39 anzuordnen, um auch hier gegebenenfalls eine Aufnahmekammer für die Leimverdrän- gung zu schaffen. Weiters kann es von Vorteil sein, wenn die die Kupplungsvorrichtung 22 bilden- den Bauteile vor der ersten Entriegelung der Haltemittel 20,21 bedarfsweise durchtrennbar mitein- ander verbunden sind, wie dies beispielsweise im Zuge eines Spritzgussherstellvorganges einfach möglich ist.
In der Fig. 8 ist noch vereinfacht dargestellt, dass die hintereinander angeordneten Haltemittel 20,21 nahezu beliebig abgewinkelt werden können, wobei dies von den in diesem Bereich ange- ordneten Abschrägungen 42 abhängig ist. Diese hier gezeigte Position entspricht einer Einbausitu- ation von Halte- bzw. Glasleisten in einem nahezu rechtwinkeligen Eckbereich der Öffnung 10.
In der Fig. 9 ist eine ähnliche Darstellung wie in der Fig. 3 gewählt worden, wobei im Unter- schied das Bauelement, insbesondere das Türblatt 5, in senkrechter Richtung zu den Türflächen 17,18 eine grössere Stärke bzw. Dicke aufweist, wodurch das Haltemittel 20 der Verbindungsvor- richtung 13 nicht über die volle Tiefe in der in der Halteleiste 11 angeordneten Aufnahme 19 in Eingriff gebracht werden kann. Dadurch ist auf einfache Art und Weise auch eine Verbindung der Halteleiste 11 bei einer grösseren Türstärke mit dieser oder relativ zu dieser möglich.
Die beiden Haltemittel 20,21 der Verbindungsvorrichtung 13 werden entsprechend der Türstärke in den beiden Aufnahmen 16,19 ortsfest fixiert gehaltert, wobei die Abnahme einer der beiden Halteleis-
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ten, hier im vorliegenden Fall der Halteleiste 11, durch die zuvor beschriebene, bedarfsweise lösbar ausgebildete Kupplungsvorrichtung 22 möglich ist.
Ein Ausgleich der Distanz zwischen den beiden Halteleisten 11, 23 bzw. der Halteleiste 11und dem in der Fig. 2 dargestellten Ansatz 15, kann im Bereich des Füllelementes 12 durch entspre- chende Vorlegebänder bzw. Distanzbänder, wie diese aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannt sind, erfolgen.
In der Fig. 10 bis 15 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungs- form der Verbindungsvorrichtung 13 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszei- chen, wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 9, verwendet werden.
Die Verbindungsvorrichtung 13 kann wiederum aus den beiden einander zugeordneten Halte- mitteln 20,21 und der zwischen diesen angeordneten Kupplungsvorrichtung 22 gebildet sein.
Gleichfalls ist auch eine Mehrfachanordnung der Verbindungsvorrichtungen 13 hintereinander möglich. Im wesentlichen entspricht die Ausbildung der beiden Haltemittel 20, 21 einer Ausfüh- rungsform, wie dies bereits ausführlich in den Fig. 4 bis 8 beschrieben worden ist. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf diese Beschreibung hingewiesen bzw. bezug genommen.
In der Fig. 10 ist die Anordnung der beiden Halteleisten 11,23 am Türblatt 5 dargestellt, wobei im Gegensatz zur Darstellung in der Fig. 3 an der Halteleiste 23 eine zusätzliche Leiste 43 ange- ordnet ist, welche im Bereich der Öffnung 10 bzw. Ausschnitts sich bevorzugt über die volle Stärke des Türblatts 5 zwischen den beiden Türflächen 17,18 in Richtung der Halteleiste 11 erstreckt.
Eine dem Füllelement 12 zugewandte Begrenzungsfläche 44 der Leiste 43 ist dabei ebenflächig zu einer die nutförmige Aufnahme 16 begrenzenden Flächen ausgerichtet. Somit erstreckt sich die Begrenzungsfläche 44 bis in die Aufnahme 16 hinein und dient zur ebenen Auflage der Verbin- dungsvorrichtung 13, insbesondere den Haltemitteln 20,21.
Im Gegensatz zu der in den Fig. 4 bis 8 gezeigten Verbindungsvorrichtung 13 weist diese hier keinen Führungssteg 27 auf und ist in dem der Begrenzungsfläche 44 zugewandten Bereich eben- falls ebenflächig ausgebildet.
Die die Kupplungsvorrichtung 22, insbesondere die die Verrastvorrichtung 28 bildenden Bau- elemente, wie die Kupplungsarme 29, die Kupplungsaufnahmen 30, der Kupplungsfortsatz 31 mit der Rastfläche 32 und die damit zusammenwirkenden Anlageflächen 33 sind gleichartig ausgebil- det, wie dies bereits detailliert in den Fig. 4 bis 8 beschrieben worden ist.
Zusätzlich ist bei dieser Ausführungsform am Haltemittel 20 an der von der Kupplungsvorrich- tung 22 abgewandten Seite zumindest ein weiteres, die Flachseite 24 überragendes, zusätzliches Haltemittel 45 angeordnet. Gegengleich zu diesem Haltemittel 45 ist die Aufnahme 19 in der Halte- leiste 11 vertieft angeordnet, wobei diese Aufnahme 19, ausgehend von der Stimfläche 14 der Öffnung 10, vertieft in Richtung der gegenüberliegenden Stirnfläche 14 der Öffnung 10 verlaufend ausgebildet ist. Durch diese in etwa L-förmige Ausbildung der beiden Haltemittel 20,45 zueinan- der, wird in der Halteleiste 11eine erhöhte Haltekraft mittels Formschluss erzielt. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, im Bereich der äusseren Oberflächen des Haltemittels 45 die zuvor be- schriebenen Rastelemente 26 zur besseren Verzahnung und Halterung in der Halteleiste 11anzu- ordnen.
In den Fig. 16 und 17 ist eine weitere und gegebenenfalls mögliche, eigenständige Ausbildung der Verbindungsvorrichtung 13 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen, wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 15, verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die Offenbarung der Beschreibung der vorangegangenen Fig. hingewiesen.
Auch diese Verbindungsvorrichtung 13 ist wiederum aus den beiden Haltemitteln 20,21 gebil- det, wobei zur Halterung an den aneinander zugewandten Seiten wiederum die Kupplungsvorrich- tung 22 vorgesehen ist. Diese Kupplungsvorrichtung 22 umfasst zumindest die beiden Kupplungs- arme 29, welche in Längsrichtung der Verbindungsvorrichtung 13 voneinander in einer grösseren Distanz zueinander angeordnet sind, als dies bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen der Fall war, wodurch die Ausnehmung 34 sich über eine grössere Distanz in Längsrichtung erstreckt.
An den beiden Kupplungsarmen 29 sind an den voneinander abgewandten Seiten der Ausneh- mung 34 wiederum die Kupplungsfortsätze 31 mit den Rastflächen 32 angeordnet. Diesen Rastflä- chen 32 sind wiederum die Anlageflächen 33 im Bereich der Kupplungsaufnahme 30 zugeordnet.
Im Bereich der Ausnehmung 34 ist zwischen den beiden Haltemitteln 20,21 ein eigenes Halte- element 46 angeordnet, welches ebenfalls als flächiger Bauteil ausgebildet ist und mittels einer
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eigenen Kupplungsvorrichtung 47 am Haltemittel 21 bedarfsweise lösbar kuppelbar bzw. verrastbar gehaltert ist.
Im Haltemittel 21 sind die in Längsrichtung voneinander distanzierte Kupplungsaufnahmen 30 angeordnet, welche jeweils an den voneinander abgewandten Seiten zum Kuppel mit dem Halte- mittel 20 ausgebildet sind. Die in Längsrichtung des Haltemittels 21 einander zugewandten Ab- schnitte der Kupplungsaufnahmen 30 sind für das Halteelement 46 vorgesehen. Die Kupplungsvor- richtung 47, zwischen dem Halteelement 46 und dem Haltemittel 21, ist wiederum jeweils durch die beiden Kupplungsarme 29 sowie den daran angeordneten Kupplungsfortsätzen 31 mit den Rast- flächen 32 gebildet. Dadurch ist ein unabhängiges Trennen bzw. Lösen der beiden Haltemittel 20, 21 voneinander möglich, ohne dass dabei das Halteelement 46 vom Haltemittel 21 getrennt wird.
Wie besser aus der Darstellung der Fig. 17 zu ersehen ist, kann am Halteelement 46 zumin- dest ein sich hin zur Öffnung 10 im Türblatt 5 (hier nicht dargestellt) erstreckender, leistenförmiger Ansatz 48 angeordnet sein, der eine der Flachseiten 24,25 in dazu senkrechter Richtung überragt.
Dieser leistenförmige Ansatz 48 kann dazu dienen, dass hier nicht näher dargestellte Füllelement 12 nach dem bedarfsweisen Lösen der Halteleiste 11 mit dem damit bedarfsweise feststehend verbundenen Haltemittel 20 noch im Bereich der Öffnung 10 verbleibt, ohne dass dieses aus dieser herausfallen kann. Dies dient als Montageerleichterung, da so beispielsweise zuerst das Haltemit- tel 21 in der weiteren Halteleiste 23 bzw. dem Ansatz 15 insbesondere dessen Aufnahme 16 eingesetzt wird, daran anschliessend das Füllelement 12 mittels dem Halteelement 46 mit dem Haltemittel 21 gekuppelt und so in seiner Lage in der Öffnung 10 vorpositioniert werden kann.
Anschliessend daran kann die erste Halteleiste 11 mittels dem daran befestigten Haltemittel 20 durch das Zusammenwirken der Kupplungsvorrichtung 22 am Bauteil, insbesondere dem Türblatt 5, bedarfsweise lösbar gehaltert werden.
Es ist aber selbstverständlich auch möglich, die Verbindungsvorrichtung 13 derart einzusetzen, dass mittels dieser die Halteleisten 11bzw. 23 auf ein ebenflächiges Türblatt 5 bedarfsweise lösbar aufgebracht werden. Dazu ist im Türblatt 5 eine vertiefte Aufnahme 16 anzuordnen, in welcher das Haltemittel 21 eingesetzt werden kann. Die Halteleiste 11 bzw. 23 ist wiederum jeweils mit einer nutförmigen Aufnahme zu versehen, in welche das Haltemittel 21 einsetzbar ist. Dadurch kann auch auf flächigen Bauelementen auf einfache Art und Weise, bedarfsweise lösbar, eine oder mehrere Halteleisten 11, 23 gekuppelt werden.
Der Ordnung halber sei abschliessend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Verbindungsvorrichtung diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmassstäblich und/oder vergrössert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Be- schreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1 ; 3 ; 4,5, 6,7, 8 ; 9,10, 11, 12, 13, 14, 15 ; 16,17 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemässen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemässen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbe- schreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verbindungsvorrichtung für zumindest eine an einem Bauteil, insbesondere einem Tür- bzw. Fensterrahmen, einem Türblatt (5), zu halternde Halteleiste (11,23) für ein Füllele- ment (12), insbesondere Glasscheibe, mit über zumindest eine bedarfsweise lösbare
Kupplungsvorrichtung (22) verbundenen Haltemitteln (20, 21) und mit zumindest einen ei- nes der Haltemittel (20) in Richtung des weiteren Haltemittels (21) überragenden und mit dem Haltemittel (20) verbundenen Kupplungsarm (29) und einer mit diesem in Kupplungs- eingriff stehenden Kupplungsaufnahme (30) des weiteren Haltemittels (21) der Kupplungs- vorrichtung (22), dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an einem der Haltemittel (20, 21) dem weiteren Haltemittel (20, 21) zugewandt ein Führungssteg (27) zur Festle- gung einer minimalen Distanz zwischen den Halteleisten (11, 23)
angeordnet ist der eine von Flachseiten (24,25) der Haltemittel (20, 21) in dazu senkrechter Richtung überragt.