AT411940B - Mobile kommunikations-einrichtung, insbesondere für ein elektronisches gebührenzahlungssystem - Google Patents

Mobile kommunikations-einrichtung, insbesondere für ein elektronisches gebührenzahlungssystem Download PDF

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    • G07B15/06Arrangements for road pricing or congestion charging of vehicles or vehicle users, e.g. automatic toll systems
    • G07B15/063Arrangements for road pricing or congestion charging of vehicles or vehicle users, e.g. automatic toll systems using wireless information transmission between the vehicle and a fixed station

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Description


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   Die Erfindung betrifft eine mobile Kommunikations-Einrichtung, insbesondere für ein elektroni- sches Gebührenzahlungssystem, mit einem Kommunikationsgerät, dem ein Montagesockel zur Befestigung an einer Fläche, wie an einer Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges, zugeordnet ist, wobei der Montagesockel und das Kommunikationsgerät gesonderte, miteinander lösbar ver- bindbare bzw. verbundene Baueinheiten sind, und wobei der Montagesockel eine ein Codesignal abgebende Aktivierungsschaltung für das Kommunikationsgerät enthält. 



   Kommunikations-Einrichtungen der hier in Rede stehenden Art werden beispielsweise (aber nicht nur) für das automatische Abbuchen von Mautgebühren entsprechend zu fahrenden bzw. gefahrenen   Strassenkilometem   verwendet ; dabei wird das Kommunikationsgerät mit Hilfe des Montagesockels im jeweiligen Kraftfahrzeug innen fest angebracht, beispielsweise an der Innensei- te der Windschutzscheibe angeklebt. Das Kommunikationsgerät, üblicherweise OBU-Gerät oder - Einheit genannt, (OBU - On Board Unit) ist dann in der Lage, beispielsweise mittels Funk, insbe- sondere im Mikrowellenbereich, oder mittels Infrarot mit strassenseitigen Stationen zu kommunizie- ren, um Daten auszutauschen und die erforderlichen Abbuchungen oder dergl. Transaktionen durchzuführen, vgl. beispielsweise aus WO 97/24698 A1. 



   Ein Problem bei den bekannten Einrichtungen ist jedoch, dass Wartungsarbeiten oder aber ein Austausch von Teilen, wie etwa ein Ersetzen einer Batterie, im montierten Zustand des OBU-Geräts mühsam und umständlich sind. Andererseits soll jedoch verhindert werden, dass ein derartiges OBU-Gerät einfach aus einem Kraftfahrzeug entfernt und in einem anderen Kraftfahr- zeug montiert werden kann. Wünschenswert wäre es daher, ein derartiges OBU-Gerät zur einfa- cheren Handhabung demontierbar vorzusehen, wobei aber nichtsdestoweniger die eindeutige Zuordnung zu einem bestimmten Kraftfahrzeug sichergestellt bleiben muss. 



   Eine Kommunikationseinrichtung wie eingangs angegeben, ist aus der WO 99/36886 A1 be- kannt, wobei diese bekannte Einrichtung einen Montagesockel und ein Kommunkationsgerät als gesonderte Baueinheiten, mit Aktivierung des Kommunikationsgerätes im montierten Zustand durch eine entsprechende Schaltung im   Montagesockel   enthält. Die Schaltung im Montagesockel gibt ein Codesignal ab, um eine Sperrschaltung im Kommunikationsgerät im montierten Zustand freizugeben und das Kommunikationsgerät so zu aktivieren. Das bekannte Gerät ist jedoch nicht dagegen gesichert, dass das gesamte Gerät, also Montagesockel plus Kommunikationsgerät, demontiert und in einem anderen Kraftfahrzeug montiert wird. 



   Die Erfindung basiert nun auf der Idee, eine spezielle Komponente für die Montage des eigent- lichen OBU-Geräts zu verwenden, welche einen unbefugten Austausch wirksam verhindern soll; diese Komponente soll mit nur einem einzigen zugehörigen OBU-Gerät oder allgemein Kommuni- kationsgerät zusammenpassen, das von ihm lösbar gehalten wird ; wenn jedoch diese Komponente unbefugt von ihrem Montageort entfernt wird, soll sie nicht mehr vom zugehörigen Kommunikati- onsgerät erkannt werden, so dass die Funktion des Kommunikationsgeräts blockiert wird. 



   Die erfindungsgemässe Kommunikations-Einrichtung der eingangs angeführten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass der Montagesockel als Aktivierungsschaltung eine Speicherschaltung für einen Identifikationscode sowie einen den montierten Zustand des Montagesockels an der Fläche erfassenden Sensor aufweist, der im montierten Zustand des Montagesockels ein Auslesen des Identifikationscodes ermöglicht, und dass das Kommunikationsgerät eine im montierten Betriebs- zustand mit der Speicherschaltung kommunizierende Identifikationscode-Übernahme- und -Prüfeinheit aufweist, wobei der Sensor bei Demontage des Montagesockels zur Unterbrechung der Identifikationscode-Übernahme aktivierbar ist. 



   Die Erfindung sieht eine mehrteilige Ausführung der Einrichtung vor, wobei die Teile eindeutig einander zugeordnet werden, und wobei der eine Teil, nämlich der Montagesockel, an der Befesti- gungs-Fläche (Windschutzscheibe) verbleibt, wenn das Kommunikationsgerät, beispielsweise ein OBU-Gerät, zu Servicearbeiten, zwecks Batterietausch und dergl. Handhabungen vom Montage- sockel entfernt wird. Nach einer solchen Abnahme und durchgeführten Überprüfungs- bzw. War- tungsarbeiten kann das Kommunikationsgerät wieder am Montagesockel angebracht werden, wobei es dann wieder den einmaligen Identifikationscode des Montagesockels übernimmt und dadurch in den Betriebszustand geschaltet wird.

   Wenn jedoch der Montagesockel von der Befesti- gungs-Fläche abgenommen wird, wird der Sensor aktiviert, so dass danach verhindert wird, dass das Kommunikationsgerät noch den eindeutigen Identifikationscode des Montagesockels lesen kann ; dadurch wird das Kommunikationsgerät nicht freigegeben, wenn es auf dem Montagesockel 

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 aufgesteckt wird, d. h. es bleibt blockiert und funktionslos. Unter "Aktivieren" des Sensors wird dabei verstanden, dass er das Auslesen des Identifikationscodes verhindert ; in seiner "inaktiven" Stellung ist der Sensor demgemäss in seiner Normal-Betriebsposition, in der er das Auslesen des Identifikationscodes ermöglicht. 



   Die Übernahme des Identifikationscodes kann auf verschiedenste Arten verhindert werden, je nach der Technik, wie der Identifikationscode zum Kommunikationsgerät übertragen wird. Bei- spielsweise ist es denkbar, einfach Kontakte an einander berührenden Flächen von Montagesockel und Kommunikationsgerät vorzusehen, und im Aktivierungsfall, d. h. bei Abnahme des Montageso- ckels, kann beispielsweise die elektrische Verbindung im Montagesockel zu dessen Kontakten bleibend unterbrochen werden. Andererseits ist aber auch eine kontaktlose Codeübertragung denkbar, beispielsweise durch induktives Auslesen oder über eine beispielsweise auf einer Folie angebrachte Antenne bzw. über ein sog.

   TAG-Element, wobei dann vorgesehen werden kann, diese Sende/Empfangs-Antenne im Montagesockel abzuschalten, zu dämpfen, zu verstimmen oder aber abzuschirmen, wenn der Sensor eine Demontage des Montagesockels feststellt. Zur Realisierung einer solchen Sende/Empfangs-Antenne kann wie erwähnt mit Vorteil ein herkömmli- ches sog. TAG-Element verwendet werden, vgl. auch die in der WO 01/59879 A1 beschriebene Transponder-Antenne. Im Fall eines TAG-Elements ist z. B. auf einer Platine oder Folie eine Anten- nenwicklung aufgebracht, die mit der Speicherschaltung verbunden ist. 



   Um die Datenübertragung zum eigentlichen Kommunikationsgerät im Aktivierungsfall auf einfa- che Weise zu unterbinden, wenn der Sensor "aktiviert" wird, d. h. eine Abnahme des Montageso- ckels von seiner Befestigungs-Fläche feststellt, ist es von Vorteil, für die Antenne einen Abschirm- bzw. Unterbrecherteil vorzusehen, der beim Aktivieren des Sensors ausgelöst oder freigegeben wird, um die Antenne abzuschirmen bzw. wirkungslos zu machen. Der Abschirm- bzw. Unterbre- cherteil kann dabei einfach im Montagesockel verschiebbar gelagert sein; beispielsweise kann er durch eine entsprechend ausgeführte Platte gebildet sein.

   Bei diesen Ausführungsformen kann der blockierte Zustand mit entsprechenden Spezialwerkzeugen (die nur autorisierten Personen zur Verfügung stehen) relativ einfach wieder aufgehoben werden, ähnlich wie im Fall, dass die Verbin- dung zur Speicherschaltung unterbrochen wird. 



   Wenn jedoch keine Aufhebung der Blockierung in dieser Form möglich sein soll, kann auch vorgesehen werden, den Identifikationscode in der Speicherschaltung zu löschen, beispielsweise durch ein Rücksetzen des Speichers oder gegebenenfalls einfach durch Abschalten der Stromver- sorgung, die durch eine Batterie vorgesehen ist. In diesem Fall kann nur von autorisierten Perso- nen wieder ein Identifikationscode in die Speicherschaltung eingegeben werden, um die Einrich- tung wieder funktionsfähig zu machen. Ähnliches ergibt sich, wenn die Speicherschaltung einen vom Sensor bei seiner Aktivierung deaktivierbaren ROM-Speicher aufweist.

   Dabei kann es sich um einen ROM-Chip mit einmaliger Seriennummer handeln, der ohne Batterie auskommt und der z.B. über Kontakte mit der OBU-Einheit kommunizieren kann, und der bei Abnahme des Montageso- ckels durch den Sensor in seiner Funktion deaktiviert wird, z.B. "off' geschaltet wird. 



   Der gemäss der Erfindung vorgesehene gesonderte Montagesockel ermöglicht auch in vorteil- hafter Weise eine bewegliche, d.h. einstellbare Anbringung des Kommunikationsgeräts, so dass dieses je nach Anbringungsort (z. B. an der Innenseite einer Windschutzscheibe oben, unten, seitlich etc. ) in eine günstige Position einerseits für die Datenübertragung zu einer anderen Einrich- tung, z. B. einer Kommunikationseinheit an der Strasse, und andererseits für ein Auslesen von Informationen auf einem Display des Geräts gebracht werden kann.

   Demgemäss ist es von beson- derem Vorteil, wenn der Montagesockel zwei miteinander verschwenkbar verbundene Sockelteile aufweist, von denen der eine den eigentlichen Montageteil bildet und den Sensor enthält, und von denen der andere den Kommunikationsgerät-Halter bildet und die Speicherschaltung enthält sowie mit dem Kommunikationsgerät lösbar verbunden ist. Dabei ist es im Hinblick auf eine einfache elektrische Lösung von Vorteil, wenn der Sensor über einen flexiblen Leiter mit der Speicherschal- tung im Halter verbunden ist.

   Der Sensor bildet hier beispielsweise einen Taster, der über den flexiblen Leiter mit der Speicherschaltung im anderen Teil des Montagesockels, im Halter, verbun- den ist, und der im einfachsten Fall, wenn er nicht mehr durch die Befestigungs-Fläche im gedrück- ten Zustand gehalten wird, einfach die Verbindung zwischen einer Batterie und der Speicherschal- tung unterbricht, so dass der Speicherinhalt, also der Identifikationscode, gelöscht wird. 



   Wenn keine Batterie im Montagesockel gewünscht wird, sondern ein einfaches passives Sys- 

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 tem mit fixem Identifikationscode im Montagesockel installiert wird, ist eine mechanische Lösung für den Sensor zweckmässig, wobei auch hier eine gelenkige Ausbildung wie beschrieben möglich ist. Hierbei ist es von Vorteil, wenn der Sensor als Sensorstift mit einer Achse ausgeführt ist, die die Achse der Schwenkverbindung zwischen Montageteil und Halter schneidet, wobei der Sensor- stift, z. B. über eine Steuerkurve, mit einem Taster oder Stössel im Halter gekuppelt und zumindest mittelbar in Richtung Montage-Fläche auswärts federbelastet ist.

   Mit Hilfe des Tasters oder Stössels im mit dem Kommunikationsgerät verbundenen Halter kann dann die gewünschte Codeübertra- gungs-Unterbrechung bewerkstelligt werden, d. h. die Übernahme des Identifikationscodes blockiert werden, wie beispielsweise mit Hilfe des vorgenannten Unterbrecher- oder Abschirmteils. Es wird hier ein einteiliger Stift durch zwei mechanisch miteinander gekuppelte Stiftteile ersetzt, wobei die Kupplung an sich auch durch ein Gelenk möglich wäre, wenn die Gelenkachse in Betriebszustand mit der Schwenkachse der Schwenkverbindung fluchtet. 



   Zur Federvorspannung ist es günstig, wenn der Sensorstift durch eine sich mit einem Ende an einem Vorsprung im Halter abstützende Feder in seine aktivierte Auswärts-Stellung vorgespannt ist. Hierbei ist es auch vorteilhaft, wenn die Feder mit dem anderen Ende an einem Bund oder   dergl. Vorsprung am Sensorstift anliegt ; aber wenn die Feder mit dem anderen Ende an   einem Bund oder dergl. Vorsprung am Taster oder Stössel anliegt. 



   Für eine einfache Kupplung hat es sich hierbei als vorteilhaft   erwiesen,   wenn der Sensorstift über einen die Steuerkurve aufweisenden hinteren Steuerteil am Taster oder Stössel anliegt. 



   Für eine besonders einfache Blockierung der Code-Übernahme ist es von Vorteil, wenn der stiftförmige Sensor oder gegebenenfalls der Taster oder Stössel in der aktivierten Auswärts-Stellung verriegelbar ist. Dabei kann vorgesehen werden, dass die Verriegelung des Sensors bzw. Tasters oder Stössels nur mit Spezialwerkzeugen gelöst werden kann, die nur autorisierten Personen zur Verfügung stehen. 



   Um die Montage der Kommunikations-Einrichtung vor der Inbetriebnahme zu erleichtern, ist es auch vorteilhaft, wenn eine den Sensor bzw. Sensorstift oder gegebenenfalls den Taster bzw. 



  Stössel in einer Ruhestellung sichernde, entfernbare Montagesicherung vorgesehen ist. Hierbei kann überdies die Funktion des zugehörigen Kommunikationsgeräts noch vor der Montage blo- ckiert werden, wenn die Montagesicherung als magnetische Antennen-Abschirmung ausgebildet ist. 



   Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Aus- führungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert. Es zeigen: Fig. 1 schematisch eine Draufsicht auf eine Kommunikations-Einrichtung, wobei das eigentliche Kommunikationsgerät mit vollen Linien und der zugehörige Montagesockel strichliert veranschau- licht sind, und wobei gemäss der Schnittlinie 1-1 in Fig. 2 das Innere des Kommunikationsgeräts   schematisch gezeigt wird ; 2 einen Längsschnitt durch eine solche KommunikationsEinrichtung gemäss der Linie 11-11 in Fig. 1 ; 3 eine schematische Schnittdarstellung eines Mon-   tagesockels mit zwei schwenkbar miteinander verbundenen Sockelteilen und einem flexiblen elektrischen Leiter zwischen diesen beiden Sockelteilen;

   Fig. 4 einen entsprechenden Schnitt durch einen anderen, mit einem Sensorstift versehenen Montagesockel; Fig. 5 in einem Detail- schnitt gemäss der Linie V-V in Fig. 4 eine Verriegelungseinrichtung für den Sensorstift des Monta-   gesockels von Fig. 4 ; Figuren 6 und 7 einen weiteren Montagesockel in zwei verschiedenen   Schwenkstellungen, zur Veranschaulichung des Zusammenwirkens eines Sensorstifts und eines die Blockierung bewirkenden Stössels; und die Figuren 8 und 9 zwei elektrische Blockschaltbilder zur Veranschaulichung der Codeübertragung vom Montagesockel zum zugehörigen Kommunikati- onsgerät und zu dessen Freigabe bzw. Blockierung. 



   In den Figuren 1 und 2 ist eine insgesamt mit 1 bezeichnete mobile Kommunikations- Einrichtung zur elektronischen Mautgebühren-Einhebung gezeigt, welche als Kommunikationsgerät 2 im engeren Sinn eine sog. OBU (On Board Unit)-Einheit 3 aufweist, die auf einem (ohne darin eingebaute Elemente gezeigten) Montagesockel 4 beispielsweise durch Aufstecken bzw. Auf- schnappen befestigt ist. Der Montagesockel 4 besteht aus zwei Teilen 5,6, die wie aus Fig. 2 ersichtlich um eine Schwenkachse 7 begrenzt gegeneinander verschwenkbar miteinander verbun- den sind.

   In der Darstellung von Fig. 2 ist der Montagesockel in einem an der Innenseite einer Windschutzscheibe 8 aufgeklebten Zustand gezeigt, und die OBU-Einheit 3 ist aus ihrer neutralen Stellung, in der sie mit ihrer Längsmittelebene (entsprechend der Schnittlinie 1-1 in Fig. 2) parallel 

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 zur Befestigungs-Fläche 9 (hier die Innenseite der Windschutzscheibe 8) verläuft, mit ihrem Kopf- teil 10, der ein Display 11enthält, zur Windschutzscheibe 8 hin verschwenkt. 



   Die OBU-Einheit 3 enthält ein zur Windschutzscheibe 8 gerichtetes transparentes Fenster 12, um in herkömmlicher Weise eine Kommunikation mittels Infrarot-Strahlung zu ermöglichen, wobei schematisch Sendedioden (LEDs) und Empfängerdioden bei 13 gezeigt sind. Da die OBU-Einheit 3 in herkömmlicher Weise aufgebaut und dieser Aufbau für die vorliegende Erfindung diesbezüg- lich nicht weiter von Bedeutung ist, kann sich eine detailliertere Beschreibung hiervon erübrigen. 



   Aus den Figuren 3 bis 7 ist jeweils ersichtlich, dass am einen Teil 5 des Montagesockels 4, nämlich am Montageteil 5, an einer Montageplatte 14 eine Klebefolie 15 angebracht ist, die zum Ankleben der Einrichtung 1 an der jeweiligen Fläche 9, insbesondere der Innenseite der Wind- schutzscheibe 8, dient. 



   In einer Öffnung 16 der Montageplatte 14 bzw. Klebefolie 15 ist in der Ausführungsform gemäss Fig. 3 als Sensor ein Taster 17 angebracht, der im Inneren des Montageteils 5 auf einer Leiterplat- te 18 sitzt. Dieser Sensor bzw. Taster 17 dient zum Erfassen des Montagezustands, d. h. im mon- tierten Zustand drückt die Innenseite 9 der Windschutzscheibe 8 den beweglichen Teil des Tasters 17 gemäss Pfeil 19 in Fig. 3 einwärts, d. h. in den Montageteil 5 hinein, wobei eine elektrische Ver- bindung über einen flexiblen Leiter 20 zu einer weiteren Leiterplatte 21 hergestellt wird.

   Diese Leiterplatte 21 ist im anderen Teil 6 des Montagesockels 4, im Halter 6 für das Kommunikationsge- rät 2, d. h. die OBU-Einheit 3, angebracht, und sie trägt eine Batterie 22 sowie eine Speicherschal- tung 23 mit einem nicht näher gezeigten Speicher, in dem ein einmaliger Identifikationscode ge- speichert ist. Dieser Identifikationscode ist über an der Fläche zur OBU-Einheit 3 (s. Fig. 2) nach aussen ragende elektrische Kontakte 24 von der OBU-Einheit 3 her auslesbar, die entsprechende, in Fig. 2 nicht näher gezeichnete Kontakte (vgl. aber Fig. 8) aufweist. Der flexible Leiter 20 ermög- licht eine elektrische Verbindung der Leiterplatten 18 und 21 auch bei Verschwenken des Halters 6 gegenüber dem Montageteil 5, wobei der Halter 6 beispielsweise um insgesamt 65  gegenüber dem Montageteil 5 verschwenkt werden kann. 



   Der Taster 17 ist wie erwähnt mit seinem beweglichen Teil im Normalbetrieb, im an der Wind- schutzscheibe 8 montierten Zustand, in seinem Ein-Zustand, und er erfasst somit diesen korrekten Montagezustand an der Windschutzscheibe 8. In dieser Position ist die elektrische Speicherschal- tung 23 aktiv und mit Strom versorgt, und sie kann über die Kontakte 24 von der OBU-Einheit 3 ausgelesen werden, so dass die OBU-Einheit 3 den Identifikationscode aus dem Montagesockel 4 übernimmt und mit dem in ihr - beim ersten Auslesen - selbst gespeicherten Identifikationscode   vergleichen kann ; Übereinstimmung der beiden Codes wird die OBU-Einheit 3 für die betriebs-   mässige Kommunikation freigegeben. Diese Funktion wird weiter unten anhand der Fig. 8 noch näher erläutert werden. 



   Wenn der Montagesockel 4, d. h. der Montageteil 5, von der Windschutzscheibe 8 abgenom- men wird, geht der Taster 17 in seinen Aus-Zustand über, in dem sein beweglicher Teil auswärts bewegt ist, und er wird dadurch insofern aktiviert, als er nunmehr die Stromversorgung zum elekt- ronischen Speicher in der Speicherschaltung 23 im Halter 6 unterbricht. Die OBU-Einheit 3 kann ab jetzt ihren zugehörigen Montagesockel 4 nicht mehr "erkennen", und sie wird daher nicht mehr freigeschaltet, sondern blockiert und funktionslos. 



   Anstatt eines Löschens des Identifikationscodes in der Speicherschaltung 23 durch Unterbre- chen der Stromversorgung (Abschalten der Batterie 22) kann auch ein Löschen durch Rücksetzen    des Speichers bei Aktivieren des Tasters 17 vorgesehen werden ; kann eine Unterbrechung   zwischen der Speicherschaltung 23 und den Kontakten 24, beispielsweise durch einen elektroni- schen Schalter, in der Weise vorgesehen werden, dass auch bei einem neuerlichen Einwärtsdrü- cken des Tasters 17, etwa bei einer neuerlichen Montage des Montagesockels 4, diese Unterbre- chung nicht aufgehoben wird, so dass weiterhin der Identifikationscode nicht von der OBU-Einheit 3 übernommen werden kann. Die Unterbrechung kann dann nur von autorisierten Personen mit entsprechenden Instrumenten rückgängig gemacht werden. 



   Von gewissem Nachteil ist bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3, dass eine Batterie 22 in Verbindung mit einem flüchtigen Speicher erforderlich ist. Im Hinblick auf längere Betriebsdauer wäre daher ein passives System, mit einem nicht-flüchtigen Speicher im allgemeinen Sinn und einer passiven Code-Übernahme vorzuziehen. Insofern wäre ein mechanischer "Speicher" für den Blockierungszustand vorzusehen, und eine derartige Ausbildung ist in den Figuren 4 und 5 

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 (und auch in den Figuren 6 und 7) gezeigt. 



   Gemäss Fig. 4 sind die zwei Teile 5, 6 des Montagesockels 4 wieder um eine Schwenkachse 7 gegeneinander begrenzt, z. B. um insgesamt 65 , verschwenkbar. Der Montageteil 5 trägt wieder- um eine Klebefolie 15 an einer Montageplatte 14, und der Halter 6 weist in einer Öffnung vorste- hende elektrische Kontakte 24 auf, die an einer Leiterplatte 21 angebracht sind. Die Leiterplatte 21 trägt weiters wieder eine Speicherschaltung 23 sowie einen Taster 25, dessen beweglicher Teil 30 (s. Fig. 5) mechanisch mit einem eine kreisbogenförmige Steuerkurve 26 aufweisenden Sensorstift 27 gekuppelt ist. Der Sensorstift 27 ist durch eine Druckfeder 28 in Richtung auswärts, in Fig. 4 nach oben, in Richtung des Pfeiles 29, vorgespannt, wobei er an einer solchen Auswärtsbewegung    durch Anliegen an einer Windschutzscheibe (8 in Fig. 2 ; Fig. 4 nicht gezeigt) gehindert wird.

   Der   Hakenteil mit der Steuerkurve 26 ermöglicht die Verschwenkung des Halters 6 relativ zum Monta- geteil 5, ohne dass der Taster 25 betätigt wird, wobei die Achse des Sensorstifts 27 die Schwenk- achse 7 schneidet. An der Steuerkurve 26 liegt der Taster 25 mit seinem beweglichen Teil 30 an, vgl. die Darstellung in Fig. 5. Weiters sind zwei allgemein Z-förmige, zweifach abgewinkelte Verrie-   gelungsfedem   31, 32 vorhanden, die in der in Fig. 4 und 5 gezeigten Normalbetriebslage mit ihren freien Enden 33,34 unter Vorspannung seitlich am Sensorstift 27 anliegen. 



   Der an der Windschutzscheibe 8 anliegende Sensorstift 27 hält in der gezeigten Betriebslage den Taster 25 gedrückt, bis der Montageteil 5 von der Windschutzscheibe 8 gelöst wird. Zu diesem Zeitpunkt bewegt sich der Sensorstift 27 in Pfeilrichtung 29 auswärts, d. h. er wird "aktiviert", wobei er seinerseits - unabhängig von der Schwenklage zufolge der Steuerkurve 26 - den Taster 25 freigibt, so dass dessen beweglicher Teil 30 sich nach oben (unter der Wirkung einer üblichen, nicht gezeigten Feder) verstellt. Dadurch kann die Verbindung von der Speicherschaltung 23 zu den Kontakten 24 einfach unterbrochen werden (auch wenn alternativ dazu auch der Identifikati- onscode in der Speicherschaltung 23 gelöscht werden könnte).

   In der auswärts bewegten Stellung des Sensorstifts 27 verschwenken die Verriegelungsfedern 31, 32 federnd elastisch mit ihren freien Enden 33,34 aufeinander zu, wobei sie unterhalb des unteren oder hinteren Endes 35 des Sen- sorstiftes 27 übereinander greifen und verriegeln, so dass der Sensorstift 27 nicht mehr zurück in seine Position in Anlage am Taster 25 wie in Fig. 5 gezeigt bewegt werden kann. Dadurch wird auf diese Weise, also mechanisch, die Blockierungsstellung "gespeichert", und es kann überdies der Montagesockel 4 nicht mehr an der Windschutzscheibe 8 angebracht werden, da der Sensorstift 27 über die Ebene der Klebefolie 15 vorsteht. Wenn eine neuerliche Montage vorgenommen werden soll, müssen die Verriegelungsfedern 31,32 mit Hilfe eines Spezialwerkzeugs wieder geöffnet werden, welches nur autorisierten Personen zur Verfügung steht. 



   Das untere Ende 35 des Sensorstifts 27 ist ein Teil der erwähnten Steuerkurve 26. Die Druck- feder 28 stützt sich einerseits oben an einem Bund 36 am Sensorstift 27 und andererseits an einem Vorsprung 37 im Inneren des Halters 6 ab. 



   Der Montagesockel 4 gemäss Fig. 6 und 7 ist in den beiden Figuren an seinen beiden äussers- ten Schwenkstellungen (-45  bzw. +20 ) gezeigt. Wiederum ragt ein Sensorstift 27' im Montageteil 5 durch die Montageplatte 14 und die Klebefolie 15 hindurch, und er ist nach aussen durch eine Druckfeder 28 vorgespannt, die nun jedoch nicht direkt am Sensorstift 27' anliegt, sondern diesen nur mittelbar, über einen Stössel 38, vorspannt. Dabei liegt die Druckfeder 28 an einem Bund 39 des Stössels 38 sowie an einem Vorsprung 40 des Halters 6 an. Der Sensorstift 27' ist an seinem unteren, d. h. hinteren Ende 35 kreisbogenförmig gerundet, wobei das Krümmungszentrum (ähnlich wie jenes der Steuerkurve 26 gemäss Fig. 4) auf der Schwenkachse 7 zwischen den beiden Sockel- teilen 5,6 liegt.

   Dieses untere Ende 35 des Sensorstiftes   27'   bildet somit einen Steuerkurventeil, der mit einem entsprechenden konkaven Steuerteil 41 des Stössels 38 zwecks Kupplung von Stössel 38 und Sensorstift 27' zusammenwirkt. Dieser Steuerteil 41 wirkt als Keilfläche, wenn der Stössel 38 durch die Druckfeder 28 gemäss der Darstellung in Fig. 6 und 7 nach oben bewegt wird, nämlich dann, wenn er nicht nur durch den Sensorstift 27' nach unten gedrückt gehalten wird, da der Sensorstift 27' nach Demontage des Montageteils 5 von einer Windschutzscheibe 8 nach aussen bewegt werden kann, s. Pfeil 29 in Fig. 6 und 7. In der Stellung gemäss Fig. 7 wirkt der Stössel 38 über einen Bund 36' auf den Sensorstift 27' im Sinne von dessen Auswärtsbewegung. 



   Zum Auslieferungszeitpunkt ist beim Montagesockel 4 gemäss Fig. 6 und 7 noch eine Montage- sicherung 42 aktiv, welche mit ihrem inneren Ende in eine nutförmige Ausnehmung 42' des Stössels 38 eingreift und ihn so in der gedrückten Stellung zurückhält oder blockiert. Die Montagesicherung 

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 42 wirkt zugleich als magnetischer Abschirmteil für eine die Speicherschaltung 23 bildende TAG-Einheit mit Antennenwicklung 43, so dass der gespeicherte Identifikationscode nicht ausgele- sen werden kann, solange die Montagesicherung 42 noch an Ort und Stelle ist. Wird in diesem Zustand eine zugehörige OBU-Einheit 3 am Halter 6 durch Aufstecken montiert, so kann sie den Identifikationscode im Montagesockel 4 nicht auslesen, d. h. nicht "lernen". 



   Wenn jedoch die Montageplatte 14 mit Hilfe der Klebefolie 15 an einer Windschutzscheibe 8 angeklebt wird, wird ab jetzt der Sensorstift 27' in der gezeichneten Position gehalten, und die Montagesicherung 42 kann daher abgezogen werden, wie mit einem Pfeil 44 in Fig. 7 gezeigt ist. 



  Dadurch wird die Antennenwicklung 43 freigegeben, so dass eine aufgesteckte OBU-Einheit 3 bei der Erstinbetriebnahme den einmaligen Identifikationscode im Halter 6 über das HF-Feld, das von ihr auf die TAG-Einheit mit der Antennenspule 43 einwirkt, übernehmen kann. Ab dieser Erstinbe- triebnahme funktionieren die OBU-Einheit 3 und der Montagesockel 4 nur mehr als Pärchen. 



   Beim Abziehen der Montagesicherung 42 verschiebt sich der Stössel 38 unter der Wirkung der Druckfeder 28 geringfügig aufwärts, so dass ein neuerliches Einschieben der Montagesicherung 42 nicht mehr möglich ist. Der Stössel 38 hält auf der anderen, der Montagesicherung 42 gegenüber- liegenden Seite über eine Schulter 45 einen plattenförmigen Abschirmteil 46 in seiner inaktiven Ruhestellung. Wenn der Montagesockel 4 von der Windschutzscheibe 8 entfernt wird, an der er angeklebt war, dann drückt die Druckfeder 28 den Stössel 38 nach oben, wobei der Stössel 38 seinerseits den Sensorstift   27'   nach oben bzw. auswärts in Richtung des Pfeiles 29 drückt.

   Dabei gibt der Stössel 38 schliesslich die Abschirmplatte 46 frei, so dass diese unterhalb von ihm (gemäss der Darstellung in Fig. 6 und 7) entlang einer Führung im Halter 6, beispielsweise unter der Wir- kung einer nicht näher gezeigten Feder, oder aber zufolge Schwerkraft, vor die TAG-Antenne 43 rutscht und so die drahtlose Kommunikation zwischen der OBU-Einheit 3 und der TAG-Einheit unterbricht. 



   Auch bei einem Trennen der beiden Sockelteile 5,6 des Montagesockels wird der plattenför- mige Abschirmteil 46 in der beschriebenen Weise freigegeben. 



   Wenn der Abschirmteil 46 wieder in seine gezeigte Ruheposition gebracht werden soll, muss mit einem Spezialwerkzeug, das nur autorisierten Personen zur Verfügung steht, durch eine nicht näher dargestellte Öffnung im Halter 6 des Montagesockels 4 hindurch der Stössel 38 in der richti- gen Höhe justiert werden, in der eine neue Montagesicherung 42 eingeführt werden kann. Der Sensorstift 27' kann dann ebenfalls einwärts, entgegen der Pfeilrichtung 29 gedrückt werden, so dass er mit seinem hinteren Ende 35 an der Steuerkurve 41 anliegt. 



   Anstatt des plattenförmigen Abschirmteils 46 kann auch ein elektrischer Kontaktteil oder aber ein Unterbrecherteil in der Art vorgesehen werden, dass die Antennenspule 43 im Fall des Heraus- bewegens des Stössels 38 unterbrochen bzw. gedämpft wird, so dass eine Hochfrequenzübertra- gung (passiv) bleibend verhindert wird. 



   Selbstverständlich sind die Sockelteile 5, 6 mit abgeschlossenen Gehäusen (abgesehen von einem Schlitz im Halter 6, wo der Montageteil 5, u. a. mit dem Sensorstift 27 etc., in ihn eingreift, wobei der Schlitz die Schwenkbewegung ermöglicht) ausgeführt, um unbefugte Eingriffe zu verhin- dern. 



   In Fig. 8 ist gezeigt, dass auf Seiten des Montagesockels 4 die Speicherschaltung 23 mit einem eigentlichen Identifikationscode-Speicher 47 und einer zugehörigen Ein-/Ausgabeschaltung 48 vorgesehen ist. Im Fall der Fig. 8 sind mit dieser Schaltung 48 die erwähnten Kontakte 24 verbun- den, die mit korrespondierenden Kontakten 49 auf Seiten des Kommunikationsgeräts 2 zusam- menwirken, wie dies in Fig. 8 schematisch dargestellt ist. Der Identifikationscode wird beim erstma- ligen Auslesen aus dem Speicher 47 über eine Schaltung 50 im Kommunikationsgerät 2 in einem Speicher 51 abgelegt, und danach wird nur bei Übereinstimmung der Codes im Speicher 51 bzw. an den Kontakten 24/49 von der Schaltung 50 die eigentliche OBU-Einheit 3 aktiviert, was in Fig. 8 schematisch mit einem Einschalter 52 veranschaulicht ist.

   Diese Schaltungsausführung entspricht somit den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen gemäss Fig. 3 bzw. Fig. 4 und 5, und die Komponenten 49,50, 51 und 52 bilden eine Identifikationscode-Übernahme- und-Prüfeinheit 53. 



   Der Speicher 47 kann auch einfach durch einen ROM-Speicher mit einmaliger Seriennummer    und ohne Batterie gebildet sein ; ROM-Speicher 47 kann durch den Sensor 17 bzw. Sensor-   stift 27/27' bei Abnahme des Montagesockels 4 von der Windschutzscheibe 8 einfach hinsichtlich 

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 seiner Funktion deaktiviert bzw. auf   "off"   gestellt werden. 



   Die Schaltung gemäss Fig. 9 bezieht sich speziell auf die Ausführungsform des Montagesockels 4 gemäss Fig. 6 und 7, wobei wie ersichtlich ein TAG-Element mit einer Antennenwicklung 43 als Speicherschaltung 23 vorgesehen ist, um so ein passives Auslesen des Identifikationscodes im HF-Feld zu ermöglichen.

   Dieses HF-Feld wird von einer OBU-seitigen Antenne 54 angelegt, der eine entsprechende HF-Schaltung 55, beispielsweise mit einem A/D- und D/A-Wandler, zugeord- net ist, mit der wiederum eine   Einschreib/Vergleichs-Schaltung   50 mit angeschlossenem Speicher 51 verbunden ist, um beim erstmaligen Auslesen des Identifikationscodes aus der Speicherschal- tung 23 den Code im Speicher 51 abzulegen und sodann einen Schalter 52 nur bei Übereinstim- men der Codes im Speicher 51 bzw. am Ausgang der Schaltung 55 in die Einstellung zu schalten, um so die Schaltkreise der OBU-Einheit 3 zu aktivieren. 



   Selbstverständlich können in den praktischen Ausführungen die beschriebenen Bauelemente im Detail auch anders als gezeigt ausgebildet bzw. angeordnet sein. So können z. B. die Batterie 22 und die Leiterplatte 21 des Ausführungsbeispiels gemäss Fig. 3 anders montiert werden, wobei beispielsweise eine Anbringung der Batterie 22 an der Leiterplatte 18 im Montageteil 5 denkbar ist; ebenso könnte die Speicherschaltung 23 an dieser Leiterplatte 18 vorgesehen werden, so dass sich die Leiterplatte 21 im Halter 6 auf einen Träger für die Kontakte 24 und für den Anschluss des flexiblen Leiters 20 reduzieren könnte. Auch die Ausbildung und Anordnung der Sensoren, d.h. 



  Sensorstifte, Taster, Stössel etc., kann modifiziert werden, wobei überdies im Fall einer Stromver- sorgung mit Batterie problemlos auch elektronische Sensoren, wie kapazitive Fühler etc., einge- setzt werden könnten. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Mobile Kommunikations-Einrichtung, insbesondere für ein elektronisches Gebührenzah- lungssystem, mit einem Kommunikationsgerät (2), dem ein Montagesockel (4) zur Befesti- gung an einer Fläche (9), wie an einer Windschutzscheibe (8) eines Kraftfahrzeuges, zu- geordnet ist, wobei der Montagesockel (4) und das Kommunikationsgerät (2) gesonderte, miteinander lösbar verbindbare bzw.

   verbundene Baueinheiten sind, und wobei der Mon- tagesockel (4) eine ein Codesignal abgebende Aktivierungsschaltung für das Kommunika- tionsgerät (2) enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagesockel (4) als Aktivie- rungsschaltung eine Speicherschaltung (23) für einen Identifikationscode sowie einen den montierten Zustand des Montagesockels (4) an der Fläche (9) erfassenden Sensor (17, 
27,27') aufweist, der im montierten Zustand des Montagesockels (4) ein Auslesen des 
Identifikationscodes ermöglicht, und dass das Kommunikationsgerät (2) eine im montierten 
Betriebszustand mit der Speicherschaltung (23) kommunizierende Identifikationscode- Übernahme- und-Prüfeinheit (53) aufweist, wobei der Sensor   (17, 27, 27')   bei Demontage des Montagesockels (4) zur Unterbrechung der Identifikationscode-Übernahme aktivierbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kommunikationsgerät (2) im montierten Betriebszustand über elektrische Kontakte (24,49) mit der Speicher- schaltung (23) im Montagesockel (4) verbunden ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kommunikationsgerät (2) im montierten Betriebszustand über eine kontaktlose Datenübertragungsverbindung (43-54) mit der Speicherschaltung (23) im Montagesockel (4) in Verbindung steht.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Speicherschaltung (23) im Montagesockel (4) mit einer Empfangs/Sende-Antenne (43) verbunden ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (27') bei seiner Aktivierung die kontaktlose Datenübertragungsverbindung unterbricht.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (27') bei seiner Aktivierung die Antenne (43) abschaltet.
    7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (27') bei seiner Aktivierung einen Abschirm- bzw. Unterbrecherteil (46) im Montagesockel (4) auslöst, um die Antenne (43) abzuschirmen bzw. wirkungslos zu machen. <Desc/Clms Page number 8>
    8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschirm- bzw. Unter- brecherteil (46) im Montagesockel (4) verschiebbar gelagert ist.
    9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sen- sor (17) bei seiner Aktivierung den Identifikationscode in der Speicherschaltung (23) löscht, z. B. durch Unterbrechung der Stromversorgung der Speicherschaltung (23).
    10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Spei- cherschaltung (23) einen vom Sensor (17) bei seiner Aktivierung deaktivierbaren ROM-Speicher (47) aufweist.
    11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Mon- tagesockel (4) zwei miteinander verschwenkbar verbundene Sockelteile (5,6) aufweist, von denen der eine den eigentlichen Montageteil (5) bildet und den Sensor (17, 27, 27') enthält, und von denen der andere den Kommunikationsgerät-Halter (6) bildet und die Speicherschaltung (23) enthält sowie mit dem Kommunikationsgerät (2) lösbar verbunden ist.
    12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17) über ei- nen flexiblen Leiter (20) mit der Speicherschaltung (23) im Halter (6) verbunden ist.
    13. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (27, 27') als Sensorstift mit einer Achse ausgeführt ist, die die Achse (7) der Schwenkverbindung zwi- schen Montageteil (5) und Halter (6) schneidet, wobei der Sensorstift, z. B. über eine Steu- erkurve (26), mit einem Taster (25) oder Stössel (38) im Halter (6) gekuppelt und zumindest mittelbar in Richtung Montage-Fläche (9) auswärts federbelastet ist.
    14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensorstift (27,27') durch eine sich mit einem Ende an einem Vorsprung (37,40) im Halter (6) abstützende Feder (28) in seine aktivierte Auswärts-Stellung vorgespannt ist.
    15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (28) mit dem anderen Ende an einem Bund oder dergl. Vorsprung (36) am Sensorstift (27) anliegt.
    16. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (28) mit dem anderen Ende an einem Bund oder dergl. Vorsprung (39) am Taster oder Stössel (38) an- liegt.
    17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensorstift (27, 27') über einen die Steuerkurve (26) aufweisenden hinteren Steuerteil am Taster (25) oder Stössel (38) anliegt.
    18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Sen- sor (27, 27'), der stiftförmig ausgebildet ist oder gegebenenfalls der Taster (25) oder Stö- &num;el (38) in der aktivierten Auswärts-Stellung verriegelbar ist.
    19. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, gekennzeichnet durch eine den Sensor (17) bzw. Sensorstift (27, 27') oder gegebenenfalls den Taster (25) bzw. Stössel (38) in ei- ner Ruhestellung sichernde, entfernbare Montagesicherung (42).
    20. Einrichtung nach Anspruch 19 mit einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeich- net, dass die Montagesicherung (42) als magnetische Antennen-Abschirmung ausgebildet ist.
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