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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Veränderung von molekularen Strukturen in Flüssigkeiten, wie in den Ansprüchen 1 und 27 beschrieben, und deren Verwendung gemäss den Ansprüchen 29 bis 60.
Wasser besitzt eine Reihe von ungewöhnlichen Eigenschaften (Anomalie des Wassers). Fasst man Wasser als ein Hydrid der sechsten Hauptgruppe des Periodensystems der Elemente auf, müssten die Schmelz- und Siedetemperaturen mit zunehmender relativer Molekülmasse von H2O zu H2S zu H2Se zu H2Te ansteigen. Wasser besitzt jedoch den unerwartet hohen Schmelz- bzw.
Siedepunkt von 0 C bzw. 100 C (theoretischer Wert: -120 C bzw. -100 C). Ähnliches gilt für seine Verdampfungs- und Schmelzwärme, für seine Dichte sowie Oberflächenspannung. Diese Anoma- lien des Wassers sind in der Natur von grösster Bedeutung und ermöglichen erst den Ablauf von Lebensvorgängen.
Das Wassermolekül H20 besitzt aufgrund der unterschiedlichen Elektronegativität des Wasser- stoff- und Sauerstoffatoms einen elektrischen Dipol. Diese Dipole ziehen einander durch elektro- magnetische Wechselwirkungen derart an, dass im Eis durch sogenannte Wasserstoffbrückenbin- dungen jedes Wassermolekül von vier anderen Wassermolekülen tetraedisch (Grundstruktur: #-Tridymit-Gitter) in sehr locker gepackter Struktur mit Hohlräumen umgeben ist. Beim Schmelzen des Eises rücken die Moleküle enger aneinander, die Dichte des flüssigen Wassers steigt bis 4 C an.
Durch den Schmelzvorgang wird die tetraedrisch-kristalline Grundstruktur des gefrorenen Was- sers jedoch nicht sofort vollständig aufgebrochen. Flüssiges Wasser besteht demnach zum Teil aus eisähnlich vernetzten Wassermolekülen, sogenannten Clustern, die in der tetraedrischen Anordnung ihrer H2O-Moleküle durch Wasserstoffbrücken wie im Eis charakterisiert sind. Ein Teil der Wassermoleküle ist wesentlich weniger in die Wasserstoffbrücken-Wechselwirkung der Cluster einbezogen, sie sind daher wesentlich beweglicher. Diese H20-Moleküle werden wie in einem Käfig auf Zwischengitterplätzen von den Nachbarmolekülen festgehalten (NARTEN et al, 1967).
Der Nobelpreisträger PAULING L. definiert die Struktur von flüssigem Wasser im wesentlichen aus dodekaedrischen Käfigen bestehend. Jede Elementarzelle wird dabei von 46 H20-Molekülen gebildet sowie 8 weiteren, die nicht in die Wasserstoffbrückenbindungen eingebunden sind. H. S.
FRANK et al. (1981) nimmt "flukturierende Cluster" an, d. h., dass sich die Wasserstoffbrückenbin- dungen stetig wechselnd bilden und wieder auseinanderbrechen (ca. 1000 Mal/Sekunde, GLASER R. 1986). KLIMA H. (1989) nimmt knapp über dem Schmelzpunkt 100 bis 600 Wassermoleküle in einem Cluster an, knapp unter dem Siedepunkt noch 25 bis 75.
Die spezifische Wärme von Wasser durchläuft bei 37,5 C ein Minimum, ein Hinweis dafür, dass im Temperaturbereich über 0 C der Phasenübergang von fest nach flüssig allmählich stattfindet (TRINCHER K. 1981). Das Minimum an spezifischer Wärme ermöglicht gleichzeitig eine entspre- chende Vielfalt an molekularen Strukturmöglichkeiten für das Leben der Warmblüter, da bei dieser Temperatur zu einer molekularen Strukturänderung der Wassermoleküle die geringste Energie notwendig ist. Das Minimum an spezifischer Wärme im Wasser bedeutet den geringsten Energie- aufwand zur Veränderung seiner molekularen Struktur.
Trotz der intensiven Forschung sind noch viele Fragen unbeantwortet, vor allem die Feinheiten der Nahordnung der Wassermoleküle in ihrer flüssigen Phase.
Mindestens von gleicher Bedeutung neben der "Flüssigkristallstruktur" des Wassers ist nach POPP, F. A. (1987) die aufgrund der Brownschen Molekularbewegung bedingte relativ chaotische Struktur der Wassermoleküle in ihrer räumlich-zeitlichen Anordnung. Da Wasser - wie alles in der Natur - ein offenes System darstellt, kann der chaotische Zustand von aussen her beeinflusst wer- den. Nach PRIGOGINE I. (Nobelpreis 1977) entstehen durch die Zufuhr bestimmter Energieformen ("Signalenergie") aus der chaotischen Unordnung mikroskopische Ordnungszustände, die nach dem Ausbleiben der Energiezufuhr früher oder später wieder zusammenbrechen. Je stärker in solchen dissipativen Strukturen" der Ordnungszustand aufgebaut wird, um so rascher entfaltet sich die weitere Strukturierung des Systems (BISCHOF M, Biophotonen, 1996).
Die Unordnung der Wassermoleküle in ihrer flüssigen Phase ist daher offen gegenüber externen Ordnungsimpulsen, die das Wasser zu relativ langlebigen dynamischen Ordnungszuständen umorganisieren können.
Der zweite Hauptsatz der Wärmelehre befasst sich mit der von der Natur bewirkten (natürlichen) Richtung des Energieüberganges : Körper kühlen ab, aber kalte werden nicht spontan {von selbst) heiss. Geht von einem System von selbst Wärme auf ein anderes über, so steigt die Entro-
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pie dSWT = dQ@@/%2 0 (irreversibler Vorgang). Die Entropie nimmt bei allen irreversiblen (natürlichen) Vorgängen zu.
Die Entropie stellt nach der Gleichung S = k.InW (k = Naturkonstante, W = Wahrscheinlichkeit des chaotischen Zustandes, In = natürlicher Logarithmus) ein Mass für den ungeordneten Zustand der Moleküle (Chaos) dar. Alle natürlich ablaufenden Vorgänge manifestieren sich in einer zufälli- gen, regellosen Ausbreitung der Energie. Die Bewegung der Teilchen ist zufällig und folgt keinem Zusammenhang (thermische bzw. Brown'sche Molekularbewegung). Die Entropie strebt in einem solchen Fall einem Maximum zu.
Solche chaotischen Systeme (Strukturen) können nach PRIGOGINE L, durch eine geeignete Energiezufuhr (Signalenergie") von aussen zum Teil geordnet werden: In diesem Fall sinkt die Entropie. Erhöht sich die Entropie eines Systems oder bleibt sie gleich, würde das System keine Signale aufnehmen können und würde damit nicht informiert werden. Signale werden nach FRÖH- LICH H. (Vorschlag zum Nobelpreis : der Supraleitfähigkeit) in organischen (lebenden) Systemen durch elektromagnetische Kopplungen, d. h. durch Licht übertragen (nThe Biological Effects Of Microwaves And Related Questions", 1980, FRÖHLICH H. ).
Trifft nun die geeignete Signalenergie auf eine chaotische Struktur, entsteht eine neue Mole- külstruktur - oder anders formuliert: In der Flüssigkeit hat eine nur lokale oder punktuelle Molekül- struktur eine annähernd globale zum Teil ersetzt. Solche dissipative Strukturen bzw. deren Muster sind an den ständigen Energiefluss gebunden (dissipativer Energiefluss). Sobald dieser aufhört, zerfällt das Muster. Da sich Wasser einerseits ähnlich verhält wie Systeme an Phasengrenzen, andererseits sich seine Wasserstoffbrücken stetig wechselnd bilden, wird der räumlich-zeitliche molekulare Ordnungszustand des Wassers schon durch schwächste Signalenergien geändert.
Es sei an dieser Stelle an das gut untersuchte sechseckige Wabenmuster der Konvektionszel- len hingewiesen, das beim einseitigen Erwärmen einer Flüssigkeitsschicht entsteht (nBenardsche Zellen"). Wenn die Hitze einen bestimmten Schwellenwert erreicht, kann die Wärme nicht mehr durch blosse Wärmeleitung transportiert werden. Der Ruhezustand der Flüssigkeit wird instabil: es entsteht eine Konvektionsbewegung, in der sich Millionen von Molekülen plötzlich zu sechseckigen Zellen koordiniert ordnen. Der Wärmetransport wird durch die Konvektionsströmung beträchtlich vergrössert.
Es ist möglich, geordnete und stabile Molekülstrukturen (Muster) entstehen zu lassen, während Entropie und Chaos im selben System zunehmen.
Da das Wasser im Organismus von Mensch, Tier und Pflanze den grössten materiellen Anteil besitzt, liegt der Schluss nahe, dass die Molekülstruktur des Wassers, beispielsweise als Trink- oder Badewasser, von grundsätzlicher Bedeutung ist.
POPP, F. A., konnte zeigen, dass die Qualität von Wasser neben den üblichen chemischen, physikalischen und bakteriologischen Untersuchungen auch über die Licht-, d. h. Photonenemissi- on biologischer Systeme bestimmt werden kann. So strahlen Keime nach Zugabe reinen Quell- wassers im Vergleich zu Leitungswasser die doppelte Photonenintensität ("Biophotonen") ab (POPP F. A., Wasser und biologische Information, 1989). Die positiv wirksame biologische Aktivität von Quellwasser gegenüber Leitungswasser ist demnach durch Biodetektoren bestimmbar. Diese Biodetektoren werden in Form eines Bakterientests bereits in der Europäischen Norm EN ISO 11348: 1999-04-01, für Wasserkontrollen eingesetzt.
ETIENNE, J. J. / POPP, F. A., konnten 1991 an durch Vitaminentzug gestressten Algen zeigen, dass durch ein mit einem Mineralpräparat behandeltes Wasser ein 90prozentiger Ausgleich möglich war. Die Biophotonenstrahlung der unbehandelten Kontrollproben zeigte keinen Ausgleich.
Die molekularen Strukturen von natürlich fliessendem Wasser werden durch technische Eingrif- fe verändert bzw. auch zerstört. So lädt sich beispielsweise in Kunststoff-Rohrleitungen fliessendes Trinkwasser an den Berührungsflächen (Reibungsflächen) elektrisch auf (Zetapotential). Die Dipol- Wechselwirkungen, im besonderen die Wasserstoffbrückenbindungen, werden dadurch verändert und gleichzeitig mit ihnen die molekulare Wasserstruktur. In gleicher Weise wirken unterschiedliche Wasserdrücke, die Zusätze von Chemikalien z. B. zur Wasserreinhaltung, saurer Regen im Grund- wasser etc. Auch in industriell hergestellten Getränken wie Limonaden, Säften, Konzentraten etc. wird die natürliche Molekülstruktur des Wassers durch den Lösevorgang synthetischer Zusätze verändert.
Um die ursprünglichen, d. h. natürlichen molekularen Wasserstrukturen wieder zu erreichen,
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wurden verschiedene Technologien entwickelt. So wird beispielsweise Wasser in einer Anlage mit sehr hohen mechanischen Kräften verwirbelt und in Flaschen abgefüllt. Bei anderen Verfahren wird Wasser durch statische Magnetfelder oder Magnetfelder mit einer Frequenz von ca. 100. 000 Hz geleitet und in kleine Behältnisse wie Kapseln, Hohlzylinder etc. abgefüllt. Über oder durch diese besonders geformten Behältnisse wird das Wasser geleitet. Die Übertragung der lnformation" erfolgt meist durch eine Edelstahlwand hindurch. Eine andere Technologie verwendet Metallkörper mit einem synthetischen Zirkonoxid und lässt diese Anordnung von aussen auf Wassermoleküle einwirken oder solche Metallkörper von Wasser durchströmen.
Bei einer anderen Technologie wird Quarz bzw. Quarzsand in sogenannten Orgonakkumulatoren nach dem Prinzip von REICH W. gebracht und anschliessend in Behältnisse, z. B. Kunststoffolien, abgepackt, die in Wasser gelegt werden oder durch die Wasser fliesst. Bei einer anderen Technologieart werden beispielsweise von einer Sendespule elektromagnetische Felder abgestrahlt und mit ihnen Körperregionen von aussen beaufschlagt. Dabei muss die Sendeenergie, die im Zellverband eines Körpers wirksam wird, höher sein als dessen thermische Energie, um entsprechende physiologische Effekte zu bewirken. Die in der Sendespule erzeugten Ströme sind gepulst und mit bestimmten Frequenzen in ihrer Amplitude moduliert, wie beispielsweise in EP 0 594 655 B1 dargestellt.
In der US 6,022,479 A wird eine Vorrichtung zur Aktivierung von wässrigen Flüssigkeiten, be- stehend aus einem Flüssigkeitsbehälter und einem Aktivierungsbauteil, beschrieben. Der Aktivie- rungsbauteil besteht aus einer säulenförmigen Anordnung, die mit einem Polymer, in dem anorga- nische Materialien fein verteilt sind, gefüllt ist und zumindest einem Paar von Magneten und einer Einrichtung zur Erzeugung von niederfrequenten Lichtblitzen. Durch das Magnetfeld und die Licht- blitze werden die im Polymer verteilten Materialien angeregt und erzeugen niederfrequente Schwingungen, die zu einer Aktivierung der zu behandelnden Flüssigkeit führen.
Aus der WO 00/32520 A1 ist bekannt, durch mit Licht bestrahlte Fotosensibilisatoren den ener- gieärmeren Grundzustand des Sauerstoffmoleküls (Triplett-Zustand) im gasförmigen Zustand in einem energetisch höheren Zustand (Singulett-Zustand) überzuführen und in Kontakt mit Flüssig- keit, insbesondere Wasser, damit die Molekülstruktur der Flüssigkeit bzw. des Wassers zu verän- dern. Dazu ist weiters bekannt, dass durch den Singulett-Sauerstoff eine Aktivierung des Wassers erreicht wird, in dem die Anregungsenergie des Singulett-Sauerstoffs strahlungslos auf das Wasser übergeht. Der Singulett-Sauerstoff fungiert somit als #Carrier" für die zu übertragende Energie von den Fotosensibilisatoren hin zu den Flüssigkeitsmolekülen.
Gemäss dem in dem Dokument WO 00/32520 A1 beschriebenen Verfahren ist vorgesehen, dass der Fotosensibilisator in das gasförmige, sauerstoffhaltige Medium, in das Wasser oder in die Wasser-Luft-Mischung eingebracht und mit Licht bestrahlt wird. Dabei kann auch vorgesehen sein, dass der Fotosensibilisator an einen Formkörper gebunden wird. Damit der Singulett-Sauerstoff unmittelbar in Kontakt mit dem zu aktivierenden Wasser innerhalb des Wassers erzeugt werden kann, ist vorgesehen, dass der Formkörper und der Fotosensibilisator aus einem wasserunlösli- chen Material bestehen. Dabei wird weiters ausgeführt, dass zur Erzielung einer hohen Rate der Erzeugung von Singulett-Sauerstoff der Formkörper eine polymere Matrix enthalten soll und bei- spielsweise porös sein oder eine raue Oberfläche aufweisen soll.
Auf diese Weise wird erreicht, dass die Kontaktfläche zwischen dem Formkörper und dem gelösten Sauerstoff bzw. dem Umge- bungswasser vergrössert ist. Aus WO 00/32520 A1 ist weiters bekannt, dass der Formkörper trans- parent sein kann und die Bestrahlung des Formkörpers durch eine künstliche Lichtquelle oder auch unmittelbar durch Tageslicht erfolgen kann. Das dem gemäss behandelte Wasser soll in verschie- denen Bereichen, wie z. B. der Medizin, der chemischen Prozesstechnik, der Lebensmitteltechno- logie, der Landwirtschaft etc., eingesetzt werden können.
In dem zur gleichen Patentfamilie wie WO 00/32520 A1 gehörenden Dokument DE 198 55 881 A1 wird ebenfalls das Verfahren zur Aktivierung von Wasser durch die Erzeugung von Singulett-Sauerstoff mit Hilfe von durch Licht bestrahlten Fotosensibilisatoren beschrieben.
Gemäss dem Dokument DE 32 00 584 A1 ist ein Verfahren zur Behandlung von Wasser durch die Steuerung des Energieniveaus der pi-Elektronen durch Verwendung eines Rotlichtlasers be- kannt. Ein entsprechend diesem Verfahren behandeltes Wasser wird zur Konservierung von Trans- plantaten eingesetzt.
In dem Dokument DE 26 36 094 A1 wird ein Verfahren zur Regenerierung von Wasser durch Bestrahlung mit monochromatischem, rotem Laserlicht bzw. dem Licht eines Rubinlasers beschrie-
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ben. Das Verfahren kann Verwendung finden zur Behandlung des Wassers in Schwimmbädern, zur Aufladung von Wasser zur Benutzung in Treibhäusern bzw. Gartenanlagen, als auch zur Aufbereitung von Trinkwasser.
In dem Dokument EP 0 916 621 A2 wird ein Verfahren zur Erzeugung von feinstrukturierten bzw. feingeclusterten Wasser beschrieben. Die Veränderung Cluster-Struktur des Wassers wird dabei durch Behandlung mit Magnetfeldern, Magnetfeldern und elektrischen Strömen bzw. durch Bestrahlen mit Laserlicht erreicht.
Die beim österreichischen Patentamt registrierte Musteranmeldung MU 2/2001 zeigt ein soge- nanntes Pool-Vitalisator-Set bestehend aus einer "Poolscheibe" aus Chrom-Nickelstahl, graviert, einer Acrylplatte, graviert, einer Acrylhaube, einem Stromkopplungs-Element bestehend aus einer gravierten Goldfolie und einem "Lichtquanten-Regenerator" aus vergoldeten und gravierten Mes- sing. Entsprechend den beiden der Musteranmeldung beiliegenden Fotos ist die Poolscheibe (1. ) auf einer Acrylplatte (2. ) liegend angeordnet und darüber eine Acrylhaube (3. ) gestülpt. Die Acryl- platte (2. ) dient offenbar der Auflage der Poolscheibe (1. ) und wird von dieser abgedeckt bzw. da sie aus Chrom-Nickelstahl besteht abgeschattet.
Die österreichische Musteranmeldung MU 3/2001 zeigt eine Poolscheibe" bestehend aus hochglanzpoliertem Chrom-Nickelstahl in dessen Oberflächen bestimmte Symbole graviert sind.
Die österreichische Musteranmeldung MU 4/2001 zeigt ein sogenanntes Stromkopplungs- Element". Dieses besteht aus einer mit eingravierten Symbolen versehenen Goldfolie und ist zum Anbringen an Steckdosen bzw. Schaltern vorgesehen.
Die österreichische Musteranmeldung MU 5/2001 zeigt einen sogenannten "Lichtquanten- Regenerator". Dieser besteht aus hochglanzpoliertem vergoldeten und gravierten Messing und ist laut Beschreibung zur Verwendung als Durchfluss-Zwischenstück für eine Filteranlage vorgesehen.
Die beiden österreichischen Musteranmeldungen MU 6/2001 und MU 7/2001 zeigen jeweils ei- ne sogenannte "Getränkescheibe" aus poliertem und mit Gravuren versehenen Chrom-Nickelstahl.
Auf der Internet Seite http://www.infomed-wien.at/quantenprodukte.htm sind verschiedene als "Energiescheibe", "Lebensmittelscheibe" oder "Getränkescheibe" bezeichnete Gegenstände dar- gestellt. Die verschiedenen Scheiben sind aus Metall, wie z.B. Chrom-Edelstahl, Vollmessing oder Gold gefertigt. Eine aus Acryl gefertigte sogenannte #Metatron-Scheibe" soll gemäss den Angaben dieser Internet Seite zur Meditation geeignet sein. Die ebenfalls aus Acryl gefertigte Raffael- Scheibe" soll dazu verwendet werden, sie unter den Kopfpolster oder auf den Nabel aufzulegen.
Aus der Internet Seite http://maxpaqes.com/velvettskv/recipies ist unter dem Schlagwort Sun- water" bekannt, ein Glas oder einen Kristallbehälter mit reinem Wasser zu füllen und diesen bei Dämmerung an einen den ganzen Tag über von der Sonne beschienenen Platz aufzustellen. Das so behandelte Wasser soll dazu geeignet sein, es beispielsweise zur Energetisierung Badewasser zuzusetzen oder es um sein Haus herum zu versprühen, um dadurch das Böse zu vertreiben.
Alle vorher aufgezählten Technologien arbeiten im wesentlichen mit technischen, d. h. mit un- natürlichen Feldern, die, nach den Effekten der hergestellten Produkte zu schliessen, nicht die molekulare Struktur von natürlichem Wasser erreichen. Darüber hinaus werden keine langzeitig wirksamen, d. h. stabilen Strukturen geschaffen : Effekte klingen ab. Dies mag an der anfänglich zu geringen Energieabgabe des Energie-Emittors liegen, kann aber auch durch die den Emittor vom Wasser trennende Wand verloren gehen. Bei anderen, den menschlichen (tierischen) Körper betreffenden Technologien müssen die Feldenergien für ihr wirksames Eindringen in die intrakor- porale Elektrolyt-Flüssigkeit (Blut, Lymphe) physiologisch bedenklich hoch sein.
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Vorrichtung bzw. ein Verfahren zu schaffen, mit der bzw. dem die molekulare Struktur von Flüssigkeiten zumindest in ihrem Zustand gehalten werden kann. Darüber hinaus liegt eine weitere Aufgabe der Erfindung darin, die Eigenschaften und Quali- täten von Flüssigkeiten zu verbessern.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhaft ist da- bei, dass durch die Kombination von wenigen Komponenten eine Vorrichtung geschaffen werden kann, durch die die molekularen Strukturen von Flüssigkeiten zumindest beibehalten oder verbes- sert werden können. Es hat sich nämlich in überraschender Weise gezeigt, dass das elektromagne- tische Strahlungsfeld, das aus der Ablenkung einer elektromagnetischen Strahlung z. B. durch Brechung, Reflexion oder Streuung an speziellen Formkörpern bzw. anorganischen Materialien, die an den Formkörpern angeordnet und/oder auf diese aufgebracht sind, entsteht, die molekulare
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Struktur von Flüssigkeiten verändern kann.
Die Weiterbildung nach Anspruch 2 erlaubt es, den Formkörper bzw. die ganze Vorrichtung in die Flüssigkeit einzubringen, wodurch Strahlungsverluste weitgehendst vermieden werden können.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 3 ist es in vorteilhafter Weise möglich, eine Vorrich- tung aus einem einzigen Bauteil herzustellen.
Vorteilhaft sind auch die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 4 und 5, da Formkörper aus Materialien, deren Entropie grösser ist als die Hälfte des Wertes der Entropie der zu behandelnden Flüssigkeit, eine besonders effiziente Wirkung zeigen.
Die Ausbildung nach Anspruch 6 bietet den Vorteil, dass je nach Farbgebung der Formkörper Vorrichtungen mit jeweils unterschiedlicher Wirkungsweise hergestellt werden können.
Vorteilhaft an den Weiterbildungen nach den Ansprüchen 7 bis 9 ist, dass dadurch eine Intensi- vierung des auf die Flüssigkeit einwirkenden elektromagnetischen Strahlungsfeldes erreicht wer- den kann. Durch die Brechung bzw. Reflexion an den beiden Grenzflächen einer planparallelen Platte kommt es entsprechend der Plattendicke zu einer selektiven Verstärkung von Licht bestimm- ter Wellenlängen, da sich dieses mit den einfallenden Lichtwellen überlagert und so eine örtliche Verdopplung der Amplitude erreicht wird.
Durch die Ausbildung nach den Ansprüchen 10 und 11kann einerseits eine Konzentration bzw. eine Verstärkung der Energie des abgestrahlten Lichtes erreicht werden, andererseits wird durch die Metalleinfassung der Formkörper gegen Bruch bei dessen Handhabung geschützt.
Von Vorteil ist auch die Weiterbildung nach Anspruch 12, da durch die Anisotropie und Eigen- farbe der Minerale noch weiter ausdifferenzierte Lichtinterferenzmuster bzw. Strahlungsfelder durch die Vorrichtungen erzeugt werden können.
Die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 13 und 14 erweisen sich als vorteilhaft, da Minerale mit einer Entropie, die grösser ist als die Hälfte des Wertes der Entropie der Flüssigkeit, die beste Wirkung zeigen.
Es hat sich gezeigt, dass die gleiche Wirkung auch mit Mineralen aus synthetischer Herstellung erzielt werden kann. Da manche Minerale aus synthetischer Herstellung kostengünstiger sind, bildet die Weiterbildung nach Anspruch 15 den Vorteil einer wirtschaftlicheren Herstellung erfin- dungsgemässer Vorrichtungen.
Von Vorteil sind auch die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 16 bis 18, da durch die Bre- chung und Reflexion an den unterschiedlich geometrisch geformten mineralischen Steinen eine weitere Ausdifferenzierung des elektromagnetischen Strahlungsfeldes möglich ist.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 19 hat den Vorteil, dass dadurch die relative Lage der mine- ralischen Steine auf dem Formkörper dauerhaft sichergestellt werden kann.
Durch die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 20 bis 22 ist es möglich, Strahlungsfelder mit einem erhöhten Mass an Komplexität zu erhalten. Für die aus der Wechselwirkung von elektromag- netischer Strahlung mit Materie resultierende Strahlung sind stets die geometrischen Verhältnisse bestimmend. Dies bedeutet, dass durch die Wahl einer bestimmten Geometrie für die Anordnung der mineralischen Steine auf dem Formkörper dem resultierenden Strahlungsfeld eine je eigene spezifische Struktur aufgeprägt wird.
Vorteilhaft sind weiters auch die Ausbildungen nach den Ansprüchen 23 bis 26, da durch die Vertiefungen und/oder Erhöhungen am Formkörper der Frequenzbereich der Mikrowellen einer gezielten Beeinflussung zugänglich gemacht wird. Die lineare Ausdehnung der Vertiefungen bzw. der Erhöhungen auf dem Formkörper liegt im Bereich von einigen Zentimeter. Das bedeutet, dass Mikrowellen durch Streuung an Vertiefungen bzw. Erhöhungen besonders gut abgelenkt werden können.
Die Aufgabe der Erfindung wird eigenständig auch durch ein Verfahren entsprechend den Merkmalen im Kennzeichenteil des Anspruches 27 gelöst. Vorteilhaft ist dabei, dass für die Verän- derung von molekularen Strukturen in Flüssigkeiten neben der Vorrichtung und der elektromagne- tischen Strahlung der Umgebung, die zumindest aus einem Teil der von der Sonne gegen die Erde gerichteten elektromagnetischen Strahlung besteht, keine zusätzliche Energiequelle für den Be- trieb erforderlich ist.
Vorteilhaft an der Weiterbildung nach Anspruch 28 ist, dass das Verfahren auch an Orten ein- gesetzt werden kann, wo natürliches Umgebungslicht nur zum Teil oder überhaupt nicht vorhanden ist.
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Bei Verwendung des erfindungsgemässen Verfahrens nach Anspruch 29 wird der Vorteil erzielt, dass die Energieabsorption aus dem elektromagnetischen Strahlungsfeld der Umgebung von Flüs- sigkeiten vergrössert werden kann.
Vorteilhaft an den Verwendungen nach den Ansprüchen 30 und 31 ist weiters, dass für die Zu- bereitung von Wasser für Nahrungsmittel und zum Frischhalten von Nahrungsmitteln und Geträn- ken keine oder zumindest wesentlich weniger chemische Zusätze bzw. Konservierungsmittel erforderlich sind.
Vorteilhaft sind weiters die Verwendungen des erfindungsgemässen Verfahrens nach den An- sprüchen 32 bis 37, da dadurch Trinkwasser zubereitet werden kann, mit dem physiologische Werte verändert werden können bzw. organische Dysfunktionen vorzugsweise vegetative Dysto- nien vermindert werden können. Vorteilhaft ist daran insbesondere, dass Nebenwirkungen, wie sie bei Medikamenten auftreten können, vermieden werden.
Vorteilhaft ist auch die Verwendung nach Anspruch 38, da zu einer Steigerung der Produktivität von Nutztieren lediglich mit dem Verfahren zubereitetes Wasser verwendet wird und die Zugabe von wachstumsfördernden Futtermittelzusätzen, die möglicherweise zu Beeinträchtigungen der Lebensmittelqualität führen können, vermieden werden kann.
In den Ansprüchen 39 und 40 wird die Verwendung des erfindungsgemässen Verfahrens für die Zubereitung von Badewasser beschrieben. Vorteilhaft ist dabei, dass dadurch auf einfache Weise ein nebenwirkungsfreies Mittel zur Behandlung von Hautveränderungen, wie z. B. Akne oder Psori- asis, aber auch von psychosomatisch bedingten Störungen, wie z. B. Schlafstörungen, hergestellt werden kann.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann auch auf Blut, das in Blutkonserven gelagert wird, an- gewendet werden. Die Verwendungen nach den Ansprüchen 41 und 42 bieten den Vorteil einer wesentlich vergrösserten Lagerungsfähigkeit des Blutes in Blutkonserven.
Die Verwendung des Verfahrens nach Anspruch 43 bietet die Möglichkeit, bei krankhafter oder technisch verursachter Veränderung der Blutströmung und somit der Viskosität des Blutes durch Verwendung von mit dem erfindungsgemässen Verfahren behandelten Wasser Folgeschäden zu verhindern.
Vorteilhaft an der Verwendung nach Anspruch 44 ist, dass Lebensmittel und insbesondere Milch ohne oder mit wesentlich geringeren Zusätzen chemischer Hilfsmittel konsumiert werden können.
Durch die Verwendungen nach den Ansprüchen 45 und 46 ist es möglich, das Pflanzenwachs- tum auf natürliche Weise zu fördern und den Einsatz von Düngemitteln wesentlich zu reduzieren.
Durch die Verwendungen nach den Ansprüchen 47 und 48 ist es auch möglich, ein wesentlich vereinfachtes Verfahren zur Wasseraufbereitung in Schwimmbädern als auch Aquarien, Biotopen und Fischteichen anzugeben, wodurch der Einsatz von chemischen Wasseraufbereitungsmitteln stark eingeschränkt oder völlig vermieden werden kann. Damit wird neben dem gesundheitsför- dernden Effekt ein kostengünstigeres Wasseraufbereitungsverfahren möglich.
Vorteilhaft an der Verwendung nach Anspruch 49 ist, dass durch die Reduktion der Van der Waalsschen-Kräfte die Benetzungsfähigkeit von Flüssigkeiten wesentlich erhöht werden kann.
Die Verwendung nach Anspruch 50 bietet den Vorteil, Reinigungs- bzw. Waschmittel einsparen zu können.
Bei Flüssigkeiten, die für längere Zeit in Tanks bevorratet werden müssen, insbesondere bei Löschwasser in entsprechenden Tanks, besteht die Gefahr, dass diese durch Algen- oder Bakteri- enwachstum verderben. Die Verwendung des erfindungsgemässen Verfahrens nach Anspruch 51 bietet den Vorteil, dass derartige Flüssigkeiten über längere Zeiträume gelagert werden können, wodurch wesentliche Einsparungen ermöglicht werden.
Weiters ist es von Vorteil, durch die Verwendung von Anspruch 52 die Lebensdauer von Tanks, insbesondere von Löschwassertanks, zu erhöhen.
Sollen Flüssigkeiten auf Oberflächen aufgebracht werden, so bietet die Verwendung nach An- spruch 53 den Vorteil, dass durch die erhöhte Benetzungsfähigkeit die erforderlichen Flüssigkeits- mengen gering gehalten werden können.
Vorteilhaft ist weiters auch die Verwendung nach Anspruch 54, da durch die erhöhte Kühlwir- kung der Flüssigkeiten Löschwasser bzw. Kühlmittel eingespart werden können.
Die Verwendung nach Anspruch 55 bietet den Vorteil eines wesentlich ökonomischeren als auch wesentlich umweltfreundlicheren Betriebs von Verbrennungsmotoren und Heizkesseln.
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Durch die Erniedrigung der Siedetemperatur von Flüssigkeiten nach der Verwendung gemäss Anspruch 56 können z. B. bei der Raffination von Erdöl Energieeinsparungen erzielt werden.
Vorteilhaft ist auch die Verwendung nach Anspruch 57, da dadurch der Einsatz von Schmier- ölen auf grössere Temperaturbereiche ausgedehnt werden kann.
Die Verwendung gemäss Anspruch 58 bietet den Vorteil, dass damit ein nahezu nebenwirkungs- freies Mittel zur Behandlung von Entzugserscheinungen bei Drogenabhängigkeit zur Verfügung gestellt werden kann. Vorteilhaft ist dabei ausserdem, dass dabei einem Drogenabhängigen die Möglichkeit offen steht, besonders kostengünstig selbst ein Mittel zur Linderung von Entzugser- scheinungen bei Drogenabhängigkeit herzustellen.
Bei der Verwendung gemäss Anspruch 59 ist es in vorteilhafter Weise möglich, in Kulturen von Mikroorganismen, in denen unterschiedliche Mikroorganismen herangezogen werden, die Vermeh- rung der gewünschten Mikroorganismen zu fördern bzw. die Vermehrung der nicht gewünschten Mikroorganismen zu unterdrücken. Von Vorteil ist dabei auch, dass diese selektive Beeinflussung des Wachstums der Mikroorganismen ohne die Beigabe von zusätzlichen Stoffen bzw. Substanzen möglich ist.
Von Vorteil ist weiters auch die Verwendung gemäss Anspruch 60, da dadurch Schäden an Wasserleitungssystemen, die durch Kalkablagerungen hervorgerufen werden, weitestgehend vermieden werden können. Als günstig erweist sich dabei auch, dass keine chemischen Zusätze und keine zusätzliche externe Energie erforderlich sind.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
Es zeigen, in vereinfachter Darstellung:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung der Verwendung einer erfindungsgemässen Vorrichtung;
Fig. 2 eine Prinzipdarstellung der Lichtreflexion und-brechung an einer lichtdurchlässigen
Platte;
Fig. 3 eine Oberseite einer Vorrichtung;
Fig. 4 eine Unterseite der Vorrichtung;
Fig. 5 eine Durchsicht der Vorrichtung gemäss Fig. 3 und Fig. 4;
Fig. 6 einen Schnitt durch die Vorrichtung gemäss der Linie VI-VI in Fig. 3;
Fig. 7 einen Schnitt der Vertiefung gemäss Fig. 6;
Fig. 8 einen Schnitt der Erhöhung gemäss Fig. 6;
Fig. 9 einen Schnitt durch eine Vorrichtung mit Metalleinfassung;
Fig. 10 ein Ausführungsbeispiel einer Unterseite einer Vorrichtung;
Fig. 11 einen Schnitt durch eine Vorrichtung mit Metallbeschichtung;
Fig. 12 ein Detail der Vorrichtung gemäss Fig. 11;
Fig. 13 ein Ausführungsbeispiel einer Unterseite einer Vorrichtung;
Fig. 14 ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung mit dünnerem Aussenbereich;
Fig. 15 ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung mit scheibenförmigen Ausnehmungen;
Fig. 16 ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung mit abgeschrägten scheibenförmigen Aus- nehmungen ;
Fig. 17 ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung mit hochgestelltem Stein;
Fig. 18 ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung in Wellenform;
Fig. 19 eine rohrförmig ausgebildete Vorrichtung;
Fig. 20 eine Detailansicht der Vorrichtung gemäss Fig. 19;
Fig. 21 eine als Leitungszwischenstück ausgebildete Vorrichtung;
Fig. 22 eine als Leitungsrohr ausgebildete Vorrichtung;
Fig. 23 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer als Leitungsrohr ausgebildeten Vorrichtung;
Fig. 24 ein Ausführungsbeispiel einer Vertiefung mit trapezförmigem Querschnitt;
Fig. 25 ein Ausführungsbeispiel einer Vertiefung mit kreissegmentförmigem Querschnitt ;
Fig. 26 ein Ausführungsbeispiel einer Vertiefung mit rechteckigem Querschnitt;
Fig. 27 ein Ausführungsbeispiel einer Erhöhung mit trapezförmigem Querschnitt;
Fig. 28 ein Ausführungsbeispiel einer Erhöhung mit kreissegmentförmigem Querschnitt;
Fig. 29 ein Ausführungsbeispiel einer Erhöhung mit rechteckigem Querschnitt;
Fig. 30 die Extinktionsdifferenz von erfindungsgemäss behandeltem Wasser gegenüber nicht behandeltem Wasser;
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Fig. 31 den Hautwiderstand an zwölf Hautpunkten vor dem Trinken von erfindungsgemäss behandeltem Wasser;
Fig. 32 den Hautwiderstand an zwölf Hautpunkten nach dem Trinken von erfindungsgemäss behandeltem Wasser;
Fig. 33 die Legende zu den Balken in den Diagrammen nach Fig. 31 und Fig. 32;
Fig. 34 die Hautoberflächen-Temperaturverteilung vor dem Auflegen einer erfindungsgemä- #en Vorrichtung;
Fig. 35 die Hautoberflächen-Temperaturverteilung nach dem Auflegen einer erfindungsge- mässen Vorrichtung;
Fig. 36 eine Prinzipdarstellung der Verwendung einer erfindungsgemässen Vorrichtung in ei- nem Blutbehälter;
Fig. 37 eine Prinzipdarstellung der Verwendung einer erfindungsgemässen Vorrichtung in ei- ner Milchschale;
Fig. 38 eine Prinzipdarstellung der Verwendung von erfindungsgemässen Vorrichtungen in einem Schwimmbecken;
Fig. 39 das Wachstum einer Hefekultur ohne die Verwendung einer erfindungsgemässen Vor- richtung ;
Fig. 40 das Wachstum einer Hefekultur unter Verwendung einer erfindungsgemässen Vorrich- tung ;
Fig. 41 ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung, bestehend aus einem Formkörper;
Fig. 42 ein Ausführungsbeispiel einer rohrförmigen Vorrichtung.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäss auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merk- malskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispie- len für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemässe Lösungen darstellen.
Anhand den Fig. 1 bis 12 werden in der nachstehenden Beschreibung die der Erfindung zu Grunde liegenden Prinzipien erläutert.
Die Fig. 1 zeigt die Anwendung einer erfindungsgemässen Vorrichtung zur Aufbereitung einer Flüssigkeit. Ein Strahl 1 des Teils einer von der Sonne gegen die Erde gerichteten elektromagneti- schen Strahlung 2 fällt auf eine Vorrichtung 3, die in einem Behälter 4, der mit einer Flüssigkeit 5 gefüllt ist, liegt. Nach Wechselwirkung der einfallenden Strahlung 2, symbolisiert durch den Strahl 1 mit der Vorrichtung 3, trifft ein modifiziertes Strahlungsfeld 6, symbolisiert durch einen Strahl 7, auf Moleküle 8 der Flüssigkeit 5, wodurch eine Änderung der molekularen Struktur der Flüssigkeit 5 bewirkt wird.
Die Fig. 2 zeigt die prinzipiellen Verhältnisse der Lichtreflexion und Brechung an einer licht- durchlässigen Platte. Trifft der Strahl 1 auf eine lichtdurchlässige Platte 10, so wird der Strahl 1 an einer oberen Fläche 11 als Strahl 12 reflektiert und als Strahl 13 gebrochen. Der Strahl 13 wird an einer unteren Fläche 14 der Platte 10 wieder reflektiert und als Strahl 15 aus der Platte 10 heraus gebrochen.
Ist eine Plattendicke 16 d = A1/4, dann ist der zurückgelegte Weg As des Strahls 1 als gebro- chener Strahl 13 bzw. 15 in der Platte: As = 2d = A1/2, d. h. die Strahlen 12 und 15 sind - bezogen auf ihren Wegunterschied As - zueinander um ihre Phase TT verschoben. Da der Strahl 1 bei seiner Reflexion als Strahl 12 ebenfalls um seine Phase TT verschoben wird (Reflexion am dichteren Medium), sind der Strahl 12 und 15 zueinander phasengleich: Die resultierende Welle erreicht ein Amplitudenmaximum, die Energie der beiden Wellen addiert sich annähernd auf das Doppelte. Im durchgehenden Licht wird einer Strahl 17 zweimal am dünneren Medium reflektiert und hat gegen- über einem Strahl 18 den um 2d = A1/2 =#S längeren Weg zurückgelegt. Wegen ihres Phasenun- terschiedes von TT löschen sich diese beiden Strahlen aus.
A1 ist die Wellenlänge des gebrochenen Lichts in der Platte: A1 = Nn (A = Wellenlänge, n = Brechungszahl des Materials der Platte).
Wann immer die Plattendicke 16 (=d) obigen Überlegungen entsprechend ein ungeradzahliges
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Vielfaches m = 0,1, 2, 3,... von d = (2m+1).A1/4 ist, tritt ein Energiemaximum des Lichts auf. Die Verstärkung der reflektierten Lichtstrahlen untereinander ist deshalb von Bedeutung, weil bei der Reflexion ein Grossteil der eingestrahlten Lichtenergie im gebrochenen Strahl verlorengeht.
Die maximale Lichtenergie, berechnet nach den optischen Gesetzmässigkeiten, ist jedoch in der Praxis wegen der auch bei grösster mechanischer Sorgfalt nicht maximal erreichbaren Platten- Dickegenauigkeit unerreichbar. Aus der Erfahrung heraus genügen jedoch die erreichten Licht- energiestärken. Die Plattendicke 16 wird dabei so gross gemacht, dass das weisse Licht trotz seiner Brechung in der Platte nicht als Farbspektrum, sondern wieder als weisses Licht reflektiert wird.
Dazu genügen in der Praxis Dicken über einem Zehntel Millimeter. Die erreichten Lichtenergiestär- ken genügen auch in dunklen Räumen.
Eine erfindungsgemässe Vorrichtung 3 besteht zunächst aus einem Formkörper 19, ausgeführt als Scheibe, Platte, Stab oder anders geformter Körper, der aus einem lichtdurchlässigen Material, beispielsweise Kunststoff oder Glas gefertigt ist. Der Formkörper 19 kann auch milchig weiss oder mit Pigmenten eingefärbt sein.
Die Form des Formkörpers 19, d. h. ihre Abmessungen in Höhe, Breite und Länge sind dabei von wesentlicher Bedeutung. Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 3 in der Form einer kreis- förmigen Scheibe ist in den Fig. 3 bis 8 dargestellt.
Der Formkörper 19 kann an seinem Rand mit einem Metallring 21 eingefasst sein (siehe Fig. 9).
In eine oder beide Oberflächen 22,23 des Formkörpers 19 werden rillenförmige Vertiefungen 24, meist geometrische Figuren, Zeichen oder Linien, gefräst (siehe Fig. 3 bis 8). Alternativ können die Vertiefungen 24 auch ersetzt sein durch eine an dem Formkörper 19 durch Kleben oder me- chanisch oder durch Anformen befestigte Erhöhung 25. Im übrigen können die Erhöhungen 25 auch durch Abtragen des die Erhöhungen 25 umgebenden Materials des Formkörpers 19 herge- stellt werden. An den Vertiefungen 24 wird das natürliche Licht, prinzipiell wie vorher beschrieben, für seine Wirkung als interferierende Strahlung reflektiert. Durch die gleichzeitige Reflexion des Lichtes an der Oberfläche 22 und der Oberfläche 23 des Formkörpers 19 wird eine besonders komplexe Gesamtstrahlung erreicht.
In der Mitte oder an anderer Stelle des Formkörpers 19 werden ein oder mehrere natürliche mineralische Steine 26 befestigt, auf die ebenfalls das Tageslicht auftrifft. Die Steine 26 können rund oder kantig geschliffen sein oder eine unregelmässige Form aufweisen. Für die Formgebung der Steine 26 steht wie bei den Vertiefungen 24 ihr spezifisches Lichtinterferenzmuster, für die Energiemaximierung ihre relativ hohe Eigenentropie im Vordergrund. Die Steine 26 können rund (kugelförmig, halbkugelförmig oder kugelsegmentförmig) oder kantig (prismatisch oder mit Brillant- schliff) geschliffen sein oder eine unregelmässige Form (mit Oberflächen vergrössernder Oberflä- chenstruktur) aufweisen.
Am Formkörper 19 kann ein einzelner mineralischer Stein 26 in der Mitte angeordnet sein oder es können mehrere mineralische Steine 26 an der Oberfläche 22 des Formkörpers 19 meist in geometrischer Anordnung verteilt sein. Als besonders günstig erweisen sich Anordnungen, wobei die mineralischen Steine 26 die Ecken eines regelmässigen Polygons, wie z. B. gleichseitige Drei- ecke, Quadrate oder gleichseitige Fünfecke, bilden. Dabei ist die Auswahl der Mineralien von Bedeutung. Auch können die Mineralien in Pulverform an der Oberfläche des Formkörpers 19 in bestimmten figuralen Anordnungen verklebt werden, wie z. B. in der Form von regelmässigen Poly- gonen.
Jedes Mineral emittiert sein spezifisches Lichtspektrum, wodurch das schliesslich gemein- sam mit den anderen von dem Formkörper 19 emittierten Strahlungen entstehende kohärente Licht unterschiedlich ist und damit auch verschiedene molekulare Strukturen von Flüssigkeiten bewirkt.
Fast alle Mineralien sind Kristalle. Kristalle verhalten sich räumlich im allgemeinen in verschie- denen Richtungen physikalisch unterschiedlich (Anisotropie). Sie unterscheiden sich in der dreidi- mensionalen periodischen Anordnung ihrer Atome bzw. Moleküle sehr wesentlich voneinander. Da die Abstände der Atome in den verschiedenen Richtungen des Raumgitters verschieden sind, sind auch die physikalischen Eigenschaften der Kristalle richtungsabhängig (Anisotropie). Bei vielen Kristallen wird ein einfallender Lichtstrahl in zwei Strahlen mit verschiedener Ausbreitungsge- schwindigkeit gebrochen (Doppelbrechung). In Richtung der optischen Achsen findet keine Doppel- brechung statt.
Da 47 verschiedene Kristallformen bekannt sind und die Mineralien verschiedene Eigenfarben besitzen, bietet der Einsatz verschiedener Mineralien die Möglichkeit zur Ausbildung vieler spezifi-
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scher Lichtinterferenzmuster.
Statt der mineralischen Werkstoffe können auch anorganische Materialien, insbesondere Sal- ze, wie Silbernitrat zum gesteigerten Wachstum von Weizensamen, Kupfersulfat oder Eisensulfat zur Steigerung des Wachstums und Gewichts von Pflanzen, Kupfersulfat mit seiner hohen Entropie von 300,4 JK1mol-1 zur Steigerung des Wachstums spezifischer Bakterien sowie zur Entkramp- fung der Muskeln bei sportlichen Anstrengungen sowie Kaliumiodid gegen die Tomatenfäulnis durch den Pilz Fusarium roseum verwendet werden. Als vorteilhaft erweisen sich auch reine ge- glühte Tonerde gegen trockene Haut- und Schleimhäute (Heiserkeit, Hautausschläge mit Hautris- sen) und Bariumsulfat oder Bariumiodid als Konstitutionsmittel für das Kindes- und Greisenalter.
Die anorganischen Materialien werden entweder in den Formkörper 19 konzentrationsabhängig eingemischt und/oder in der gleichen figuralen Form und Art wie der Stein 26 mit dem Formkörper 19 verbunden. Der Formkörper 19 wird derart hergestellt, dass das anorganische Material in dem flüssigen Werkstoff, z. B. PMMA, als Pulver oder als kleine Kristalle konzentrationsabhängig verteilt und dann in einer Form aushärten gelassen wird. Es kann aber auch eine entsprechende Ausneh- mung, insbesondere durchgehende Ausnehmung, z. B. eine zylindrische Bohrung, im Formkörper 19 geschaffen werden, die mit der flüssigen Masse aus anorganischem Material und flüssigem Werkstoff, ausgegossen wird und derart mit dem Formkörper 19 verbunden ist.
Da die das Licht abstrahlende Vorrichtung 3 erfindungsgemäss häufig direkt im Wasser liegt (siehe Fig. 1),trifft auf das Wasser eine resultierende Strahlung von überlagerten Wellen, bei denen sich die Feldamplituden räumlich verschiedener Photonenquellen (Oberfläche 22 und Ober- fläche 23 des Formkörpers 19, Vertiefungen 24, Erhöhungen 25, Steine 26) gegenseitig verstärken oder abschwächen. Auf diese Weise entsteht ein Zustand, bei dem die Wellen ein zusammenhän- gendes und kommunikatives Feld bilden (kohärente Strahlung - oder exakter - partiell kohärente Strahlung).
Die Kohärenzstrecke, über die solche Wellen noch kohärent bleiben und die Verbin- dung mit ihrem Ursprung behalten, ist naturgemäss klein, weswegen auch das Wasser in direktem Kontakt mit den abstrahlenden Photonenquellen steht oder zumindest eine der Oberflächen 22,23 des Formkörpers 19 mit einer - wenn auch sehr geringen - feuchten Oberfläche, beispielsweise der Haut eines Menschen, in direktem Kontakt steht.
Die auf das Wasser treffenden Signale, bestehend aus einem hochkomplexen Lichtspektrum des sichtbaren und nichtsichtbaren Bereiches (kohärente Strahlung), bewirken eine neue, stabile Wasserstruktur und sind für die unterschiedlichen biologischen, chemischen und physikalischen Wirkungsweisen verantwortlich.
Die Stabilität der erfindungsgemäss geschaffenen Wasserstrukturen bleibt aufrecht, solange das kohärente Licht das Wasser erreicht, und einige Zeit darüber hinaus. In vielen Fällen ist ein dauernder Einfall des kohärenten Lichtes nicht notwendig, weil durch die anfängliche Einwirkung molekulare Ablaufmechanismen in Gang gesetzt werden, die sich ihrerseits durch andere Energie- formen weiterentwickeln. Mit abnehmender Lichtintensität (Dunkelheit) laufen vorher beschriebene Prozesse in gleicher Weise, jedoch langsamer ab.
Die kohärente Strahlung entspricht analog der Nachrichtentechnik einer amplituden- bzw. fre- quenzmodulierten elektromagnetischen Schwingung, wobei ein Teil als Energieträger, ein anderer Teil als Informationsträger wirksam ist.
Die Demodulation der elektromagnetischen Wellen (kohärentes Licht) findet in den Wassermo- lekülen selbst statt, indem Licht bestimmter Frequenzen und Energiequanten von den Valenzelekt- ronen der Atome der Wasserstoffbrückenbindungen aufgenommen wird (elektromagnetische Kopplung nach FRÖHLICH H., 1980). Die Elektronen springen dabei auf höhere Energiebahnen und verändern solcherart die Dipolkräfte und damit die räumliche Anordnung der Wassermoleküle, besonders in den Clustern, bleibend. Damit die Elektronen der Wasserstoffbrückenbindungen (,die Empfänger") die für sie richtige elektromagnetische Welle von der Vorrichtung 3 (#Sender") erhal- ten, wird ihnen eine im Detail nicht mehr nachvollziehbare Summe von modulierten elektromagne- tischen Wellen (,die Signale") angeboten.
Aus diesen Signalen wählt der Empfänger das für ihn empfangbare Signal aus und erhält auf diese Weise die Nachricht". Durch die Übernahme der Nachricht in das molekulare Wassersystem wird das Wasser entsprechend #informiert".
Der Entropiezustand der anfänglichen Wasserstruktur wird durch die Aufnahme der kohärenten Strahlung, die von der Vorrichtung 3 abgesendet wird (Information), gesenkt. Die Informationsent- ropie wird zum Mass für die neue Struktur (,Muster). Die Entropie des anfänglichen Systems und
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die Entropie der Information ("Signalenergie") - nach BRILLOUIN Negentropie - stehen in einer komplementären Beziehung : Der Empfang von Information bedeutet die Verminderung der Entro- pie der anfänglichen Systementropie.
Um in der Praxis wirksame Vorrichtungen 3 zu schaffen, ist es erfindungsgemäss notwendig, die Negentropie möglichst hoch zu halten, d. h. Materialien mit möglichst hoher Eigenentropie zu verwenden. Erfahrungsgemäss wirken am effizientesten Materialien mit Entropien in der Nähe der Entropie von Wasser oder grösser als diese (Wasser S25 = 69,9 J.K-1mol-1). Es zeigt sich, dass wirksame Vorrichtungen 3 bereits mit Materialien hergestellt werden können, deren Entropie grö- #er ist als die Hälfte des Wertes der Entropie der verwendeten Flüssigkeit. Demnach sind natürli-
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Trägerplatten (Eisen S25 = 27,15 J.K-1mol-1, Aluminium S25 = 28,31 J.K-1mol-1) wenig geeignet.
Besser geeignet ist bereits Quarz (S25 = 42,09 J.K-1mol-1) als Bergkristall sowie vor allem seine violette Kristallvarietät, der Amethyst sowie der Calcit (S25 = 91,71 J.K-1mol-1) mit seiner hohen Doppelbrechung, deren Entropie durch die Spuren an Fe, Cu, Mn, Cr, seltenen Erden etc. stark ansteigt. Je nach Varietät der Kristalle steigt die Eigenentropie auf 100 J.K-1mol-1 und oft wesentlich darüber an. Beispielsweise besitzt der natürliche Gips, z. B. der Gipsspat, die Entropie von S25 = 194,14 J.K-1mol-1. Die gleichen Überlegungen gelten mit zunehmender Entropie für den Formkörper 19 aus Quarzglas (S25 = 47 J.K-1mol' ), Glas, beispielsweise Borsilikatgläsern, Bern- stein und Kunststoffen, beispielsweise isotaktisches Polypropen (S25 = 205 J.K-1mol-1).
Besonders hohe Entropien besitzen auch anorganische und organische Salze (Weinstein), beispielsweise
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(S25 = 140,9 J.K-1mol-1) und Kupfersulfat (S25 = 300,4 J.K-1mol-1).
Flüssiges Wasser kann nach den vorher dargelegten Überlegungen als ein Zweiphasensystem betrachtet werden, wobei im ungeordneten (flüssigem) Wasser ein Anteil an geordnetem (kristallin- flüssigem) Wasser enthalten ist. Wasser von biologisch guter Qualität besitzt einen grösseren Anteil an der kristallin-flüssigen Phase : Die Wasserstoffbrücken sind in den Clustern fester gebunden. Ein derartiges Wasser speichert mehr Photonenenergie als ein molekular ungeordnetes Wasser, was auch in einem Spektralphotometer gemessen werden kann.
Die physiologischen Wirkungen des erfindungsgemäss behandelten Wassers können entweder durch Trinken oder durch Baden in dem Wasser, aber auch durch Einatmen von zerstäubtem, erfindungsgemäss behandeltem Wasser, beispielsweise aus einem Luftbefeuchter oder durch kontaktfestes Auflegen der Vorrichtung 3 auf (natürlich feuchte) Hautoberflächen erreicht werden.
Die gleichen Wirkungsweisen können auch in technischen Anwendungsbereichen eingesetzt werden.
Bisher erprobte Einsatzgebiete sind : Badewannenwässer, Trink- und Badewässer zur Unterstützung von Heilbehandlungen, Betrieb von Schwimmbädern ohne oder mit äusserst geringem Chemikalienbedarf, Klarhaltung des Löschwassers in Behältern von Feuerwehrfahrzeu- gen, Steigerung von Pflanzenwachstum durch erfindungsgemäss aufbereitetes Giesswasser, länge- re Frischhaltung von Schnittblumen, Gemüse und Obst, Einsparung von Reinigungsmitteln, Klar- haltung von Biotopwässem und Aquarien, bessere Benetzbarkeit und damit höhere Effizienz von Löschwasser etc. Es sei hier ausdrücklich festgehalten, dass die Verwendung des erfindungsge- mässen Verfahrens nicht auf chemisch reines Wasser beschränkt ist, sondern mit dem Begriff Wasser stets natürlich vorkommendes Wasser, d. h. auch Leitungswasser, gemeint ist.
Um die Wirkungsweise der einzelnen erfindungsgemässen Vorrichtungen studieren und opti- mieren zu können, wurden in ihren Anwendungsgebieten viele Praxistests, oft über die Dauer von bis zu 18 Monaten, durchgeführt.
Die Fig. 3 bis 8 zeigen ein spezielles Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Vorrich- tung 3. Es wird eine Kunststoffscheibe aus physiologisch unbedenklichem, farblosem und glaskla- rem Polymethylmethacrylat (PMMA) mit möglichst planparallelen und glatten Oberflächen herge- stellt. Die Qualität des PMMA entspricht der DIN 16957 .Gegossene Tafeln aus PMMA", 05 1985.
Die Brechungszahl beträgt 1,49 und die Wärmeleitfähigkeit 0,19 W/m.K.
Die Vorrichtung 3 hat einen Durchmesser 27 von 59,8 mm und eine Dicke 28 von 6,1 mm. Um möglichst exakte Abmessungen zu erhalten, wird der Formkörper 19 mit einem Laserstrahl ge- schnitten. Auf der Oberfläche 22 und der Oberfläche 23 der Formkörper 19 sind Vertiefungen 24 in Form geometrischer Figuren, Zeichen oder Linien eingefräst. Eine Tiefe 29 der Vertiefungen 24
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beträgt dabei etwa 0,2 mm. Die Erhöhungen 25 liegen zumindest bei 0,2 mm oder grösser.
In der Mitte der Vorrichtung 3 ist ein runder Amethyst 30 mit einem Durchmesser 27 von ca.
7 mm derart eingeklebt, dass mindestens die Hälfte der Kugel über die Scheibenoberfläche hinaus- ragt. Als Kleber wird ein möglichst ähnliches Material wie für die Scheibe verwendet, d. h. ein flüssiges PMMA mit vor allem vergleichbarer Brechungszahl. Alternativ können die mineralischen Steine 26 auch durch Anformen des Formkörpers 19, Eingiessen oder durch eine Klebeverbindung oder kraftschlüssig am Formkörper 19 befestigt sein.
Die Fig. 9 zeigt eine kreisscheibenförmige Vorrichtung 3, die an ihrem Umfang mit einem Me- tallring 21 versehen ist. Der Metallring 21 bewirkt eine Konzentration bzw. eine Verstärkung der abgestrahlten Lichtenergie und bietet gleichzeitig einen Schutz gegen Bruch bei der Handhabung der Vorrichtung 3.
Die Fig. 10 zeigt die Unterseite eines weiteren Ausführungsbeispieles einer Vorrichtung 3.
Es werden die gleichen Materialien für den Formkörper 19 und den Stein 26 verwendet, wie im Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 3 bis 7 beschrieben.
Ein Durchmesser 31 des Formkörpers 19 beträgt 119,6 mm, die Dicke bleibt unverändert. Der Formkörper 19 ist auf seiner Oberfläche 22 und seiner Oberfläche 23 mit Ausnahme eines Zei- chens 32 mit den gleichen Vertiefungen 24, wie im Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 3 bis 7 beschrieben, versehen. Die Länge der Vertiefungen 24 in der diese aufnehmenden Ebene sind allerdings im Verhältnis der verschiedenen Scheibendurchmesser um ca. das 2fache grösser ge- fräst.
Die Fig. 11 und 12 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 3, die mit Metall beschich- tet ist.
Es hat sich auch gezeigt, dass eine sehr dünne Metallschicht 20 auf der Rückseite (siehe Fig. 11) des Formkörpers 19 die Energie des abgestrahlten kohärenten Lichtes erhöht, erkennbar in einer effizienteren Wirkungsweise.
Der Formkörper 19 hat einen Durchmesser 37 von 240 mm und eine Dicke 38 von 12,0 mm.
Der Formkörper 19 ist auf seiner Oberfläche 22 und seiner Oberfläche 23 gleich gestaltet wie die Vorrichtung 3 entsprechend dem Ausführungsbeispiel, beschrieben durch die Fig. 3 bis 7. Darüber hinaus besitzt die Vorrichtung 3 - mit Ausnahme des gefrästen Kreises - nicht die Vertiefungen 24 an der Oberfläche 23 gemäss Fig. 4. Die Vertiefungen 24 sind im Verhältnis der verschiedenen Scheibendurchmesser um das 4fache grösser gefräst. In der Mitte des Formkörpers 19 ist ein runder Amethyst mit einem Durchmesser 39 von 12 mm eingeklebt. In manchen Fällen muss die abgestrahlte Photonenenergie gesteigert werden. Zu diesem Zweck wird die Oberfläche 23 des Formkörpers 19 mit der Metallschicht 20 versehen, beispielsweise durch Verklebung einer Gold- bzw.
Silberfolie oder durch Verkleben anderer Metallfolien oder durch sorgfältiges Aufspritzen eines Metallackes oder durch Metallbedampfung. Bei Verwendung eines Klebers muss dieser lichtdurchlässig sein. Die Vertiefungen 24 werden erst nach Aufbringung der Metallschicht 20 derart gefräst, dass sie lichtdurchlässig sind. Die durch die Metallschicht 20 entstehende höhere Photonenenergie genügt auch an Orten mit nur geringster Beleuchtung.
Die Fig. 13 zeigt die Unterseite einer Vorrichtung 3 zur Verwendung als sogenannte Skimmer- scheibe in Schwimmbädern.
Die Materialien für den Formkörper 19 und den Stein 26 (nicht dargestellt) sind gleich jenen Materialien, wie bereits im Ausführungsbeispiel gemäss der Fig. 3 bis 7 beschrieben.
Der Formkörper 19 hat eine Dicke von 6,1 mm und einen Durchmesser 31 von 119,6 mm. Die Vertiefungen an der Oberfläche 22 gleichen in ihrer figuralen Form und im Querschnitt den Vertie- fungen 24, wie in Fig. 3 beschrieben. Ihre Länge ist entsprechend dem Verhältnis der Durchmesser doppelt so gross. Die Vertiefungen an der Oberfläche 23 gleichen in ihrer figuralen Form und im Querschnitt den Vertiefungen 24, wie in Fig. 13 beschrieben. An der Oberfläche 23 trägt der Form- körper 19 die Metallschicht 20, wobei die Vertiefungen 24 erst nach dem Aufbringen der Metall- schicht gefräst sind, die Vertiefungen 24 sind somit lichtdurchlässig, wie in der Beschreibung des Ausführungsbeispiels nach Fig. 11 und 12 beschrieben.
Die Fig. 14 bis 18 zeigen weitere Ausführungsbeispiele von verschiedenen Formkörpern 19.
Der rotationssymmetrische Formkörper 19 gemäss Fig. 14 hat neben den zueinander planparallelen Oberflächen 22,23 ein weiteres Paar zueinander planparalleler Oberflächen 42,43. Durch die Ausgestaltung mit zwei unterschiedlichen Bereichen jeweils zueinander planparalleler Oberflächen,
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nämlich der Oberflächen 22,23 und 42,43, wird nach Wechselwirkung der einfallenden Strahlung 2, symbolisiert durch den Strahl 1, ein besonders komplexes Strahlungsfeld 6, symbolisiert durch den Strahl 7, erzielt. Die Fig. 17 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 3, bei der der Formkörper 19 mit einer Ausformung versehen ist, sodass der Stein 26 über der Oberfläche 22 erhöht positioniert ist. Beim Formkörper 19 gemäss Fig. 18 sind die beiden Oberflächen 22 und 23 als zueinander kongruente Flächen mit wellenförmigem Querschnitt ausgebildet.
Die Fig. 19 bis 23 zeigen als rohrförmige Hohlkörper ausgeführte Vorrichtungen 3.
Die Vorrichtung 3 kann auch mit einem hohlen Formkörper 19 derart ausgebildet werden, dass die Flüssigkeit zu ihrer molekularen Strukturierung den hohlen Formkörper 19 durchströmt. Die Vorrichtung 3 hat alle Merkmale wie bisher, u. a. ist der Formkörper 19 lichtdurchlässig, hat paralle- le Oberflächen etc. Der hohle Formkörper 19 hat einen runden, rechteckigen oder quadratischen Rohrquerschnitt mit innenliegendem, d. h. von der vorbeiströmenden Flüssigkeit berührbaren, mineralischen Stein 26 oder zumindest bis knapp an die innere Oberfläche des Rohres reichenden mineralischen Stein 26. An zumindest einer der Oberflächen sind als Elemente zur Ablenkung der elektromagnetischen Strahlung Vertiefungen und/oder Erhöhungen ausgebildet. Bei längeren Rohrabschnitten können mehrere Steine 26, wie vorher beschrieben, hintereinander im Formkör- per 19 angebracht werden.
Die Fig. 19 und 20 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 3, das als Einschub für ein Leitungsrohr mit kreisrundem Querschnitt verwendet werden kann. Der zylindermantelförmige Formkörper 19 verfügt dabei über drei Stege 44, die in deren Vereinigungsbereich einen Stein 26 tragen. Für die Befestigung des Steins 26 ist es selbstverständlich möglich, auch eine beliebige andere Zahl von in den Bereich der Rohrmittelachse reichenden Stegen 44 vorzusehen. Um erfin- dungsgemäss verwendet werden zu können, ist es erforderlich, dass die Vorrichtung 3 in ein Lei- tungsrohr 45 eingebaut wird, das für sichtbares Licht durchlässig ist.
Die Fig. 21 zeigt eine Vorrichtung 3, die als eigenständiges Rohrzwischenstück ausgebildet ist.
Der Formkörper 19 verfügt über drei Stege 44, an deren Vereinigungsbereich ein Stein 26 befestigt ist. Die Vorrichtung 3 kann in ihren beiden Endbereichen jeweils mit einem Gewinde ausgebildet sein, sodass sie mit einem vorangehenden und einem nachfolgenden Leitungsrohrstück verschraubt werden kann.
Die Fig. 22 und 23 zeigen jeweils ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 3, bei dem die Steine 26 im rohrförmig ausgebildeten Formkörper 19 befestigt sind. Im Falle der Vorrichtung 3 nach Fig. 22 sind im Formkörper 19 Ausnehmungen vorgesehen, in denen die Steine 26 befestigt sind, sodass sie knapp an die innere Oberfläche des Rohres reichen. Bei der Vorrichtung 3 nach Fig. 23 sind die Steine 26 an der inneren Oberfläche des Formkörpers 19 befestigt, sodass sie von der freiströmenden Flüssigkeit berührt bzw. benetzt werden können.
Die Verwendung der rohrförmigen Vorrichtungen 3 erfolgt allgemein dort, wo grössere Flüssig- keitsmengen molekular strukturiert aufbereitet werden, z. B. bei der Entkalkung von Trink- und Brauchwässern oder bei Benzin, Diesel etc.
Die Fig. 24 bis 26 zeigen weitere Ausführungsbeispiele für Querschnittsformen der Vertiefun- gen 24. Die Vertiefungen 24 können verschiedene Querschnittsformen haben, wie z. B. Dreieck, Rechteck, Trapez, Kreissegment.
Die Fig. 27 bis 29 zeigen Ausführungsbeispiele für Querschnittsformen der an den Formkörper 19 angeformten Erhöhungen 25.
Die Fig. 41 und 42 zeigen Ausführungsvarianten der Gattung der Vorrichtung 3, wie sie in den Ausführungsbeispielen gemäss den Fig. 3 bis 8 bzw. den Fig. 19 bis 21 beschrieben sind, mit nur einem Formkörper 19.
Einleitend wurde bereits festgehalten, dass ein elektromagnetisches Strahlungsfeld, das aus der Ablenkung einer elektromagnetischen Strahlung, z. B. durch Brechung, Reflexion oder Streuung an speziellen Formkörpern bzw. anorganischen Materialien, die an den Formkörpem 19 angeordnet und/oder an diese aufgebracht sind, entsteht, die molekulare Struktur von Flüssigkeiten verändern kann. Dem gemäss wurden Ausführungsvarianten der Vorrichtung 3, die als Elemente zur Ablen- kung der elektromagnetischen Strahlung über Vertiefungen 24 bzw. Erhöhungen 25 als auch einen Stein 26 (Fig. 3 bis 8) verfügen, als auch solche Ausführungsvarianten, die nur aus einem Form- körper 19 bestehen (Fig. 14,15, 16 und 18) beschrieben.
Erfindungsgemässe Vorrichtungen 3 können über in der Form von Figuren, Linien oder Zeichen ausgebildete Vertiefungen 24 oder
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Erhöhungen und/oder über anorganische Steine als Elemente zur Ablenkung der elektromagnetischen Strahlung verfügen. Möglich sind aber auch Ausführungsvarianten, die nur mit einem dieser Elemente zur Ablenkung der elektromagnetischen Strahlung ausgestattet sind.
Die Fig. 41 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 3, bestehend aus einem Formkörper 19. Der kreisscheibenförmige Formkörper 19 ist aus Polymethylmethacrylat (PMMA) hergestellt und hat möglichst planparallele und glatte Oberflächen. Als Werkstoffe für den Formkörper 19 sind aber auch Quarzglas, Borsilikatgläser, Bernstein und Kunststoffe, wie beispielsweise isotaktisches Polypropen, geeignet. Die Vorrichtung 3 hat einen Durchmesser 27 von 59,8 mm und einer Dicke 28 (nicht dargestellt) von 6,1 mm. Auf der Oberfläche 22 und Oberfläche 23 des Formkörpers 19 befinden sich Figuren, Zeichen bzw. Linien, die als Vertiefungen 24 ausgebildet sind. Die Gestaltung der Oberfläche 23 der Vorrichtung 3 entspricht dabei dem Bild der Fig. 4.
Alternative Ausführungsformen von Vorrichtungen 3, die nur aus einem Formkörper 19 bestehen, sind bereits in den Fig. 14, 15, 16 und 18 dargestellt.
Die Fig. 42 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer rohrförmigen Vorrichtung 3, die nur aus einem Formkörper 19 besteht. Die Stege 44 sind dabei plattenförmig ausgebildet und tragen an ihren Oberflächen Vertiefungen 24 in einer Gestalt, wie sie in der Fig. 3 bzw. der Fig. 41 dargestellt sind.
Die Vertiefungen 24 können, wie in den Fig. 7,24, 25, oder 26 ausgebildet sein oder durch Erhöhungen 25, wie sie in den Fig. 8,27, 28 oder 29 dargestellt sind, ersetzt sein.
Beispiel 1:
Ein erfindungsgemäss behandeltes Wasser speichert mehr Photonenenergie als ein molekular ungeordnetes Wasser, was auch in einem Spektralphotometer gemessen werden kann. Zu diesem Zweck wurden zwei Quarzküvetten eingesetzt, mit Wasser gefüllt und auf Null abgeglichen. Anschliessend wurde eine Küvette mit Wasser, in welches eine Vorrichtung 3 gemäss Fig. 10 dreissig Minuten gelegt wurde, gefüllt und die Extinktion (logarithmisches Mass der Absorption) als Funktion der Wellenlängen von 190 bis 360 nm gemessen. Die besonders zwischen 230 und 190 nm höhere Extinktion des erfindungsgemäss behandelten Wassers lässt auf die gesteigerte Energie (Lichtaufnahme) der Valenzelektronen der Wasserstoffbrückenbindungen schliessen (Fig. 30).
Die Messungen sind sehr sensibel gegen Einflüsse von aussen wie elektrische und magnetische Felder, geopathogene Störzonen, kleinste Luftblasen in der Küvette etc.
Beispiel 2:
Eine Vorrichtung 3, wie in den Fig. 3 bis 7 beschrieben, wird bei ihrer Verwendung in einen lichtdurchlässigen Glaskrug mit einem Volumen bis zu 2 Litern gelegt und der Krug mit Wasser, auch Mineralwasser, gefüllt. Nach etwa 10 Minuten ist das Wasser fertig aufbereitet und kann getrunken werden. Der Krug sollte während der Aufbereitung auf einem hellen Untergrund stehen. Das Tageslicht sollte den Krug erreichen. Die Vorrichtung 3 kann unbeschränkte Zeit im Wasser belassen werden.
Mit dem erfindungsgemäss behandelten Wasser können auch Kaffee und Tee zubereitet oder Obstsäfte verdünnt werden. Bei allen Kochvorgängen kann erfindungsgemäss behandeltes Wasser zugegeben werden. Werden Salate mit erfindungsgemäss behandelter Marinade zubereitet, bleibt der Salat länger frisch und knackig.
Beispiel 3:
Wird nach dem erfindungsgemässen Verfahren aufbereitetes Wasser von Menschen oder Tieren getrunken, verändert sich der Energiezustand des Organismus. Mit einem computergestützten Messgerät (PROGNOS-Gerät der Medprevent GmbH, Deutschland), welches auch in der LangzeitWeltraumfahrt, beispielsweise in der Raumstation des MIR-Projekts, zur medizinischen Untersuchung des Gesundheitszustandes der Kosmonauten eingesetzt wurde, kann auch die Wirkung des erfindungsgemäss behandelten Wassers hinsichtlich der Veränderung des Energiehaushaltes des gesamten Organismus und hinsichtlich einzelner Organe gemessen werden.
So konnte beispielsweise beim violetten Amethyst eine wesentlich ausgleichende Wirkung von organischen Über- und Unterfunktionen hinsichtlich des allgemeinen Energiehaushalts eines menschlichen Körpers festgestellt werden (Fig. 31 bis 33). Dies wirkt sich besonders günstig aus hinsichtlich Schlafstörungen, Störungen in der Kreislaufregulation, Migräne, Verdauungsstörungen,
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chronische Müdigkeit und Schmerzen allgemeiner Art. An 24 genau festgelegten Hautpunkten (Anfangs- und Endpunkte der Energiebahnen des Körpers = Meridiane bzw. Akupunkturpunkte der Hände und Füsse) wird durch das Setzen eines elektrischen Impulses (Reizes) in der Stärke von 0,4 Mikroampere der elektrische Widerstand dieser Hauptpunkte gemessen. Die Zeit pro Messung ist auf 200 msec limitiert.
In 1/5 Sekunde werden 400 Messungen computergespeichert und der Mittelwert unter Ausschluss von 10 % Extremwerten gebildet. Die computererfassten Messergebnisse werden in einer Software, bestehend aus 12 Millionen Messreihen, die die menschliche Norm alters- und geschlechtsspezifisch definieren, ausgewertet und verglichen. Auf diese Weise kann die energetische Über- oder Unterfunktion des gesamten Körpers bzw. einzelner Organe an Probanden ermittelt werden. Hohe Widerstandswerte (kilo-Ohm) bedeuten Mangel an Energie, niedrige ein Übermass an Energie. Zwischen den beiden unregelmässigen, parallelen und waagrechten Linien im Diagramm Fig. 31 und 32 befindet sich der energetische Bereich gesunder Organe.
Durch das Trinken des erfindungsgemäss behandelten Wassers werden die energetischen Überund Unterfunktionen einzelner Organe auf ihren Normalwert eingestellt oder zumindest wesentlich abgeschwächt. Es ist ausführlich in der Literatur bekannt, dass ein gestörter Energiezyklus in den Zellen über längere Zeit stets zu organischen Schäden bzw. zu einer Krankheit führt.
Die Fig. 32 zeigt deutlich, dass beispielsweise der Energiemangel im Organ Magen (M 45, rechte Körperseite) in der korrelierenden Grösse von 1800 K# ausgedrückt, nach Trinken des erfindungsgemäss behandelten Wassers auf 1000 K# (Normalwert) sinkt. Das bedeutet ein Ansteigen der entsprechenden Organenergie. Vergleichbares gilt für die Niere (N 1, rechts), den Dreifacherwärmer (3E 1, links), der die Atmungs- und Verdauungsfunktion unterstützt, sowie die Galle (G 44, links). Der in Fig. 32 nach dem Trinken dargestellte Energiezustand zeigt in mehreren Bereichen sogar einen Überschuss an Energie, der sich nach einigen Stunden in den Normalbereich hinein ausgleicht.
Im Falle, dass ein Mensch oder ein Tier in einem erfindungsgemäss behandelten Wasser badet, übernehmen die oben beschriebenen Hautpunkte (Akupunkturpunkte) mit ihrer 10fach höheren Stromleitfähigkeit gegenüber ihrer unmittelbaren Hautumgebung die elektromagnetischen Dipolkräfte des umstrukturierten Wassers als Impulse (Reize) aus dem erfindungsgemäss umstrukturierten Wasser und leiten diese über die Meridianbahnen als Signale zur Information der jeweiligen Organe weiter. Nach POPP F. A. (Dtsch. Zeitschr. Akup. 5, 1979) sind die Meridianbahnen bevorzugte Kommunikationsbahnen für elektromagnetische Wellen als Trägerwelle, auf denen Biophotonen aus dem IR- und sichtbaren Bereich als Frequenz- und Amplitudenmodulation wirksam werden. Nach BISCHKO, J.
(1987) sind die Meridiane die Verbindung zwischen innen und aussen des menschlichen Körpers, welche die Informationen als elektromagnetische Wellen weiterleiten.
Voraussetzung dafür ist, dass dieser Mensch oder dieses Tier (etwa durch vorheriges Trinken des erfindungsgemäss behandelten Wassers) keine Blockaden auf den Meridianen aufweist. Der in dem PROGNOS-Gerät gemessene elektrische Widerstand der Hautstellen wird damit als ein physiologisches Mass für die nSignaldurchlässigkeit" definierbar.
Beispiel 4 :
Durch das kontaktfeste Auflegen einer Vorrichtung 3 nach Fig. 10 auf den Solarplexus (Nabelbereich) wird innerhalb von 15 Minuten nach dem Trinken die Durchblutung beispielsweise des gesamten Hautgewebes wesentlich verbessert. Mit einer temperaturempfindlichen IR-Kamera kann ein Ansteigen der Hauttemperatur von über 1 K gemessen werden (Fig. 34 und 35). Die örtlich geringfügig unterschiedliche Temperaturdifferenz an verschiedenen Hautstellen vor und nach dem Auflegen der Vorrichtung 3 lässt auf eine unregelmässige Durchblutung bestimmter Organe schlie- #en. Selbst der zu erwartende Wärmestau unter einer Kunststoffscheibe wird im Hautgewebe durch die verbesserte Durchblutung ausgeglichen.
Beispiel 5 :
Nach dem regelmässigen Trinken von erfindungsgemäss behandeltem Wasser haben viele Probanden das Gefühl eines besseren Atemvorganges in ihrer Lunge. Das erfindungsgemäss behandelte Wasser überträgt nach dem Trinken seine Strukturen auf alle Körperflüssigkeiten (BISCHOF, M., Biophotonen, 1996). Da durch die erfindungsgemässen Vorrichtungen im allgemeinen die Oberflächenspannung des Wassers sinkt, wird damit die beschriebene bessere Sauerstoffaufnahme
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in das Blut erklärbar: Es ist bekannt, dass die Alveolarwand (Lungenbläschen) Substanzen enthält, die die Oberflächenspannung der wässrigen Grenzschicht herabsetzen (COMROE, J. H., Physio- logie der Atmung, 1968).
Da die Oberfläche der Lungenbläschen beim Menschen ungefähr 100 m2 gross ist und die erfindungsgemäss bewirkte niedrigere Oberflächenspannung die Benetzung der Wassergrenzschicht auf den Bläschen erhöht, wird in der dadurch die ganze Oberfläche bede- ckenden und sehr dünnen Wasserschicht der Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft verstärkt aufgenommen. Der Gasaustausch (O2- CO2) wird in das Blut und aus dem Blut verbessert.
Wird ein erfindungsgemäss behandeltes Wasser täglich in ausreichendem Masse getrunken, fällt weiters bei vielen Probanden auf, dass die Menge an ausgeschiedenem Harn ansteigt. Dieser Effekt korreliert auch mit der Organenergiezunahme der Niere (Fig. 31 bis 33). Die verstärkte Harnausscheidung hält, individuell verschieden, 3 bis 14 Tage an. Dabei kann der Harn dunkler gefärbt sein und nach Ammoniak riechen. Auffallend ist auch, dass sowohl ein zu alkalischer wie auch ein zu saurer pH-Wert des Harns nach einiger Zeit in Richtung zum neutralen pH-Wert ten- diert. Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung kann in vielen Fällen auf den Einsatz von Diuretica (Medikamente zur Steigerung der Harnproduktion) verzichtet werden. Weiters fällt auf, dass bei vielen Probanden der Stuhl - auch bei Obstipation - anfänglich einige Tage dünnflüssig bis sehr breiig ist.
Nach einer bestimmten Zeit tritt eine normale Stuhlentleerung im Sinne eines weichen und regelmässigen Stuhls ein. Der Stuhlentleerung geht meist ein deutlicher Stuhldrang voraus.
Der pH-Wert des arteriellen menschlichen Blutes liegt zwischen 7,37 und 7,43. Trotz der stän- dig schwankenden Abgabe saurer oder basischer Stoffwechselprodukte an das Blut muss dessen pH-Wert konstant bleiben, um in den Körperzellen einen geregelten Stoffwechselabbau zu garan- tieren. Für die pH-Konstanz sind der Gasaustausch in der Lunge (siehe vorher), die Ausschei- dungsmechanismen der Niere (siehe vorher) und schliesslich die Puffereigenschaften des Blutes verantwortlich. Eines der wichtigsten Puffersysteme im Blut ist der Kohlensäure-Bicarbonat-Puffer H2CO2# H+ + HCO3 Obgleich der Dissoziationsgrad der Kohlensäure gering ist, ist ihre Puffer- wirkung stark, weil sie mit im Blut gelöstem CO2 im Gleichgewicht steht H2CO3# H20 + CO2.
Die Menge an gelöstem CO2 wird durch die Atmung geregelt, die ihrerseits durch das mit der erfin- dungsgemässen Vorrichtung 3 gemäss den Fig. 3 bis 7 aufbereitete Wasser auf natürliche Weise günstig beeinflusst wird.
Die lebenswichtige pH-Konstanz des Blutes wird demnach erfindungsgemäss in ihren drei wich- tigsten Punkten gestärkt : verbesserten Gasaustausch in der Lunge (Atmung), durch eine verbesserte Nierenfunktion und durch ein verbessertes Puffersystem im Blut.
Beispiel 6:
Wird als Mineral ein blauer Saphir in der Trägerplatte gemäss den Fig. 3 bis 7 eingesetzt, kann beobachtet werden, dass geopathogene Belastungen oder Belastungen durch technische elektri- sche und magnetische Felder zu einem grossen Teil im menschlichen Körper egalisiert oder zumin- dest wesentlich vermindert werden.
Beispiel 7:
Das erfindungsgemäss behandelte Wasser ist auch als Trinkwasser für Haustiere geeignet.
Wird den Tieren das gleiche Wasser, aufbereitet und nicht aufbereitet, gleichzeitig vorgesetzt, trinken die Tiere bei ungestörter Situation stets das erfindungsgemäss behandelte Wasser. Wie Versuche gezeigt haben, lassen sich prinzipiell alle biologischen Systeme, aber besonders solche mit ausgebildetem Blut- und Lymphkreislauf, d. h. Mensch und Säugetiere, beeinflussen. Diese Tatsache kann dazu benutzt werden, die Produktivität von Nutztieren zu steigern, wie z. B. die Milcherzeugung von Kühen und die Fleischbildung bei Schweinen.
Beispiel 8:
Besonders bewährt hat sich das Baden im erfindungsgemäss behandelten Wasser vor dem Schlafengehen, um ruhig die Nacht durchschlafen zu können. Positive Effekte zeigen sich auch bei farblichen Hautveränderungen, bei Akne oder bei Psoriasis.
Beispiel 9 :
An einem drogensüchtigen Probanden, der über mehrere Jahre eine Mischung aus Heroin und
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Kokain ("Speedball") konsumiert hatte, konnte durch dreimonatiges tägliches Trinken von Wasser, in welches die erfindungsgemässe Vorrichtung 3, wie in den Fig. 3 bis 7 beschrieben, gelegt wurde, die Dosis von 50 mg/1 Methadon durch regelmässige Verringerung auf 24 mg/1 gesenkt werden.
Trotz der Verringerung des Methadoneinsatzes um die Hälfte traten bei dem Probanden keine Symptome wie Angst, Gereiztheit, Schlafbedürfnis oder erneute Drogensucht auf. Methadon ist ein halbsynthetisches Morphinderivat, das eingesetzt wird, um oben genannte Entzugserscheinungen zu mildern.
Beispiel 10 :
Die Fig. 36 zeigt eine Prinzipdarstellung der Verwendung einer erfindungsgemässen Vorrich- tung 3 in einem Blutbehälter 46 zur Lagerung von Blut 47. Bei der Lagerung von Blut 47 vermindert sich die Konzentration des 2,3-Diphosphoglycerats (2,3-DPG), welches für die Sauerstoff-
Freisetzung aus dem Oxyhämoglobin verantwortlich ist : Hb02 + 2,3-DPG Hb-2,3-DPG + O2.
Sinkt der pH-Wert des Blutplasmas, sinkt auch die Konzentration von 2,3-DPG in den Erythrozyten und damit die Abgabe von Sauerstoff. Die Sauerstoff-Transportfunktion des Bluts 47 wird aufgrund der pH-Stabilisierung durch das erfindungsgemässe Verfahren gestärkt, beispielsweise durch
Einlegen einer erfindungsgemässen kleinen Vorrichtung 3 in einen Blutbehälter 46.
Beispiel 11:
Das Blut ist seinem Fliessverhalten nach eine Nicht-Newton'sche Flüssigkeit, für die das New- ton'sche Reibungsgesetz nicht gilt, bzw. für die die Viskosität # keine Materialkonstante ist. Die
Erklärung dafür sind u. a. die langgestreckten ellipsoiden Erythrozyten, die sich mit steigendem Druck zunehmend parallel zur Strömungsrichtung ausrichten und damit die Viskosität des Blutes verringern. Wird bei Krankheiten die Zahl der Erythrozyten erhöht, verändert sich damit auch die Viskosität des Blutes. Bei pathologisch verlangsamter Blutströmung steigt die Viskosität an : Erythrozyten bilden eine reversible Aggregation untereinander in sogenannter Rouleauxform.
Da menschliches Blutplasma zu 90 % seiner Masse aus Wasser besteht, wird aus dem vorher Darge- legten verständlich, dass das erfindungsgemäss behandelte Wasser neben einer pH-Wert-Regelung auch die Viskosität des Blutes auf natürliche Weise beeinflusst.
Zum Einfüllen von Blut in Blutbehälter zur Lagerung desselben wird auch eine erfindungsge- mässe Vorrichtung 3, wie in den Fig. 19 bis 23 beschrieben, eingesetzt. Die erfindungsgemässe Vorrichtung 3 vermag dabei die Viskosität des Blutes für den Einfüllvorgang entsprechend zu verändern, derart, dass beim Abfüllvorgang keine Schädigungen der Blutzusammensetzung erfol- gen.
Beispiel 12 :
Durch Verwendung einer erfindungsgemässen Vorrichtung 3 in einem Blutbehälter 46 kann auch die Stabilität der in der DNA bzw. RNA gespeicherten Erbinformation eines Blutes 47 verbes- sert werden.
Beispiel 13 :
Die Fig. 37 zeigt eine Prinzipdarstellung der Verwendung einer erfindungsgemässen Vorrich- tung 3 in einer Milchschale 50. Der folgende Laborversuch wurde mit Milch vorgenommen, weil dieses Lebensmittel neben gekochtem Fleisch zu den am leichtesten verderblichen Lebensmitteln gehört und damit etwaige Effekte am deutlichsten erwarten liess.
Zur besonders langen Haltbarkeit von Milch wird die Rohmilch industriell bis auf 150 C kurz- zeitig "hoch" erhitzt. In einer derart hergestellten H-Milch 51 sind die Bakterien, insbesondere die säure- und nichtsäurebildenden Bakterien fast oder vollständig biologisch tot. Eine derartige Milch wird wegen des fast oder vollständigen Fehlens der säurebildenden Bakterien nicht mehr sauer und stockt auch nicht (Sauermilch), sondern diese H-Milch 51 fault und stinkt (Freisetzung von Schwefelverbindungen).
Milch enthält rund 90-% Wasser. Der wesentliche Anteil des Milcheiweisses ist Casein, ein Phosphoglycoproteidkomplex, der seinerseits die Caseinmizellen mit einem Durchmesser von einigen Hundertsteln Millimetern bildet. Damit diese Mizellen in der Milch kolloid gelöst bleiben, werden sie von speziellen Caseinfraktionen mit ihren Hydrathüllen (Anlagerung von Wassermole-
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külen) gegen ein Zusammenballen geschützt. Aus der Literatur ist bekannt, dass diese Hydrathüllen eine negative Überschussladung durch Carboxylat- und Phosphatgruppen maximal bei einem pH-Wert von 6,3 - 6,6 erreichen. Die negativen Ladungen bewirken eine gegenseitige Abstossung der Mizellen. Erst ein pH-Wert von ca. 5,2 verändert die Ladung der Hydrathüllen und lässt die Caseinmizellen zusammenballen.
Bei dem Laborversuch wird in zwei Milchschalen 50 aus weissem Porzellan 1/2 Liter H-Milch 51,3,5 % fetthältig, eingefüllt und an der Luft bei einer Raumtemperatur von 20 C im Tageslicht stehen gelassen. In eine der Milchschalen 50 wird eine Vorrichtung 3 gemäss Fig. 10 derart gelegt, dass sie ca. 1 cm hoch von der H-Milch 51 überdeckt wird und dass der Stein 26 nach oben gerichtet ist. Nach 2 Tagen beginnt die H-Milch 51, in der die Vorrichtung 3 liegt, allmählich dickflüssig zu werden, kurzfristig darauf ist sie derart gestockt, dass sie nicht mehr bewegt werden kann. Ihr Geruch entspricht dem einer Sauermilch. Die H-Milch 51 ohne Vorrichtung 3 bleibt flüssig und beginnt nach einer Woche übel nach Verwesung zu riechen.
Während bei der H-Milch 51 ohne Vorrichtung 3 der pH-Wert von 6,7 nach einer Woche auf 6,1 gefallen ist, verändert sich der pH-Wert mit der Vorrichtung 3 von 6,7 auf 4,8 (isoelektrischer Punkt von Casein : 4,6.Ausfällung vollständig. ). Im Vergleich dazu wurde der pH-Wert einer normalen Vollmilch am Anfang mit 6,7, nach dem Sauerwerden mit 5,3 gemessen.
Die Vereinigung der Caseinmizellen in der H-Milch 51 kommt daher in Gegenwart der Vorrich- tung 3 nicht durch die pH-senkende Wirkung der säurebildenden und durch das Erhitzen toter Bakterien zustande, sondern es wird die negative Überschussladung der Hydrathüllen durch die Vorrichtung 3 verändert. Die Modellvorstellung über den Wirkmechanismus der erfindungsgemä- #en Vorrichtung 3 basiert wieder auf der Veränderung der Wasserstruktur durch die Negentropie des von der Vorrichtung 3 abgestrahlten partiell kohärenten Lichtes. Im erfindungsgemäss behan- delten Wasser der H-Milch 51 wird durch Veränderung der die Wasserstruktur bildenden Dipolkräf- te die Dissoziation des Wassers hinsichtlich ihres Säurecharakters verändert.
Die dabei entstehen- den positiv geladenen Protonen (Hydroniumionen) heben die negativen Ladungen der Hydrathüllen der Caseinmizellen auf und ermöglichen auf diese Weise das Zusammenballen der Mizellen.
Die erfindungsgemässen Vorrichtungen 3 sind demnach prinzipiell im Stande, ohne Zusatz von Stoffen das Protolysegleichgewicht in Wasser zu verändern. Damit ist der Weg für einen sanften Eingriff' in biologische Systeme, für umwelttechnische Prozesse sowie für eine höhere Wirtschaft- lichkeit in industriellen Verfahren offen.
Die gute Reproduzierbarkeit obigen Versuchs ermöglicht bei standardisierten Bedingungen ei- ne Qualitätskontrolle der hergestellten erfindungsgemässen Vorrichtungen 3. Dabei ist ein heller Untergrund als standardisierende Bedingung wesentlich.
Obiger Versuch zeigt auch besonders deutlich die sanfte, d. h. natürliche Methode der Erfin- dung, mit der (lebende) Systeme wirkungsvoll beeinflusst werden können.
Erfindungsgemässe Vorrichtungen 3 können auch dazu verwendet werden, bestimmte Mikroor- ganismen in ihrem Wachstum besonders stark zu fördern. Als Beispiel sei folgender Versuch beschrieben : In zwei vorher sterilisierte Bechergläser wird ca. 10 mm hoch eine 2%ige Lösung von Saccharose (Zuckerlösung) gefüllt, davon in eines der Bechergläser die erfindungsgemässe Vor- richtung 3, wie in den Fig. 3 bis 7 beschrieben, gelegt. In jedes Becherglas wird ein reiskorngrosses Stück kommerzieller Presshefe (Backhefe) gebracht und durchgeschüttelt. Die Bechergläser wur- den eine Woche in einem dunklen Raum bei Raumtemperatur, dann eine Woche bei 30 C im Heizschrank stehen gelassen.
Die Untersuchung unmittelbar zwei Wochen nach Bereitung der Zuckerlösungen zeigte in bei- den Bechergläsern makroskopisch einen weissen Überzug von Kulturen am Boden bzw. auf der erfindungsgemässen Vorrichtung 3. Mit einer Impföse wurden die beiden Kulturen auf einen Objekt- träger gebracht, mit einem Deckglas abgedeckt und unter dem Mikroskop untersucht. Die Probe ohne erfindungsgemässe Vorrichtung 3 zeigte zahlreiche kugelige bis ellipsoidische Hefezellen, die vereinzelt sprossten, d. h. durch Abschnürung Tochterzellen bildeten (Fig. 39). Die Probe mit der erfindungsgemässen Vorrichtung 3 zeigte farblose Pilzfäden (Hyphen), an denen seitlich an kurzen Verzweigungen Hefezellen einzeln oder in kurzen Ketten abgeschnürt sichtbar wurden (Fig. 40).
Die Bestimmung nach LODDER und KREGER VON RIJ ergab, dass es sich bei dem Pilz der Probe ohne erfindungsgemässe Vorrichtung 3 um die erwartete Backhefe, eine spezielle Form der Bierhe- fe, nämlich um Saccharomyces cerevisiae, bei dem Pilz der Probe mit der erfindungsgemässen
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Vorrichtung 3 um die fadenförmige Hefe Saccharomycopsis fibuligera handelt.
Darauffolgend wurde in einem zweiten Versuch die Kultur aus dem ersten Versuch ohne erfindungsgemässe Vorrichtung 3 in ein neues Becherglas mit der erfindungsgemässen Vorrichtung 3 übertragen sowie gleichzeitig aus dem Becherglas des ersten Versuches die erfindungsgemässe Vorrichtung 3 entfernt. Die beiden Bechergläser wurden 1 Woche im Heizschrank bei 30 C stehen gelassen. Das Ergebnis in den beiden Bechergläsern war ident: In beiden Kulturen dominierten die Saccharomycopsis fibuligera mit ihren Hyphen. Letztere ist als gelegentliche Verunreinigung in Backhefe bekannt und wird in exotischen Ländern für spezielle Brotarten verwendet, z. B. Brot aus Maismehl (Mexiko).
Die Backhefe zersetzt die Zuckerlösung in Abwesenheit von Luftsauerstoff (Gärung bzw. anaerobe Glykolyse) in eine Mischung aus Alkohol und Kohlendioxid. Um eine neue Zellsubstanz zu gewinnen, benötigen die hochentwickelten Hefezellen (eukaryontische Formen) eine grosse Energiezufuhr, die sie aus der Gärung beziehen. Da bei der Gärung prinzipiell weniger Energie wegen der Abwesenheit von Sauerstoff im Vergleich zu einer Sauerstoffatmung (aerober Vorgang) frei wird, kann zur Deckung des Energiebedarfs das Gärsubstrat erhöht verbraucht werden. Dieser Energiebedarf ist bei der fadenförmigen Saccharomycopsis fibuligera besonders hoch im Vergleich zu der kugelförmigen Saccharomyces cerevisiae.
Sowohl im ersten Versuch wie im zweiten Versuch kann deutlich gezeigt werden, dass die "energiebedürftigere" Hefeform durch die erfindungsgemässe Vorrichtung 3 deutlich selektiv hinsichtlich ihrer vegetativen Vermehrung gefördert wird.
Da die fadenförmige Hefeform im zweiten Versuch die Saccharomyces cerevisiae sehr bald überflügelte und dominierte, ist damit die spezifische Energiezufuhr durch die erfindungsgemässe Vorrichtung 3 bestätigt. Da der Aufbau von Zellsubstanz bei diesen Hefearten nicht über eine Photosynthese läuft, liegt der Schluss nahe, dass die Energiezufuhr bzw. das Zellwachstum über die geeigneten Wasserstrukturen erfolgt. Die das Leben positiv beeinflussenden Muster der Wasserstrukturen entstehen durch die Aufnahme der Informations-Negentropie des kohärenten Lichtes, das von der Photonenscheibe in das Wasser abgestrahlt wird.
Beispiel 14 :
Eine Vorrichtung 3 kann auch in einen lichtdurchlässigen Glaskrug mit Schnittblumen gelegt werden : Die Blütenköpfe knicken nicht ein, die Blütenblätter fallen nicht ab, sondern sie trocknen allmählich aus. Die Blumen bleiben doppelt so lange frisch.
Beispiel 15 :
Die Verwendung als Giesswasser für Blumen hat sich ebenfalls bewährt : Das Wachstum der Pflanzen und ihre Blühfähigkeit wird sichtbar erhöht.
Beispiel 16 :
Die erfindungsgemässe Vorrichtung 3 gemäss Fig. 10 kann auch in Aquarien und Biotopen eingesetzt werden. Durch Verwendung einer Vorrichtung 3 kann die Trübheit verringert oder zumindest konstant gehalten werden. Die Wässer bleiben klar und rein.
Beispiel 17 :
Die Fig. 38 zeigt eine Prinzipdarstellung der Verwendung von erfindungsgemässen Vorrichtungen in einem Schwimmbecken.
Um ein Beckenwasser 52 eines Schwimmbeckens 53 in Innen- oder Aussenbädern erfindungsgemäss molekular geeignet zu strukturieren, sind mindestens drei Vorrichtungen 3 notwendig.
In der Mitte des Schwimmbeckens 53 werden an einem Boden 54 beispielsweise mittels drei doppelseitigen Saugnäpfen eine oder zwei als Poolscheiben 55 bezeichnete Vorrichtungen 3 gemäss Fig. 11befestigt.
Je nach Grösse des Schwimmbeckens 53 werden zusätzlich zur Poolscheibe 55 zwei oder mehrere Skimmerscheiben 56 verwendet. Die Skimmerscheiben 56 entsprechen der Vorrichtung 3 gemäss der Beschreibung nach Fig. 13. Bei sehr grossen oder gegebenenfalls unregelmässig geformten Schwimmbecken 53 sind oft zwei Poolscheiben 55, entfernt voneinander aufgestellt, notwendig. Skimmerscheiben 56 werden neben oder unterhalb des oder der Skimmer vertikal beispielsweise mit Saugnäpfen unmittelbar unter der Wasseroberfläche an einer Beckenwand 57
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angebracht. Ist nur ein einziger Skimmer vorhanden, wird die zweite Skimmerscheibe 56 auf der gegenüberliegenden Beckenwand 57, in gleicher Weise wie vorher beschrieben, befestigt.
Die Anordnung der Poolscheiben 55 und der Skimmerscheiben 56 ist dabei derart vorzunehmen, dass eine möglichst gleichmässige Verteilung des von den Poolscheiben 55 und den Skimmerscheiben 56 abgehenden kohärenten Strahlungsfeldes 6 im Beckenwasser 52 gesichert ist. Bei Sandfilteranlagen wird vor Einbringung der Poolscheiben 55 und der Skimmerscheiben 56 ein Sandwechsel durchgeführt. Eine Verschmutzung des Badewassers durch Sonnenöl, Urin, Blätter, Gras etc. ist zu vermeiden.
Die Zugabe von Chlor und anderen Chemikalien kann entfallen. Der pH-Wert sollte im allgemeinen jedoch unter 8,9 gehalten werden (eventuell Verwendung von pH-Minus). Sollte das Beckenwasser 52 umkippen, können stossweise alle handelsüblichen Chemikalien ohne Beschädigung der Poolscheiben 55 und der Skimmerscheiben 56 zugesetzt werden.
Beispiel 18 :
Erfindungsgemässe Vorrichtungen 3 können auch dazu verwendet werden, die Reinigungswirkung von Wasser zu erhöhen. Die Vorrichtung 3, wie in Fig. 10 beschrieben, wird beispielsweise in ein Badewannenwasser gelegt und darin etwa 10 bis 15 Minuten gebadet. Dabei soll kein die Oberflächenspannung erniedrigendes Netzmittel wie beispielsweise Seifen, Badezusätze etc. verwendet werden, da dadurch die Wasserstrukturen verändert werden. Die Oberflächenspannung des Wassers wird durch die Vorrichtung 3 verringert, weswegen die Benetzungsfähigkeit dieses Wassers steigt. Die Haut fühlt sich nach dem Baden glatt und fettig an. Das eigene Hautfett wird auf diese Weise nicht aus der Haut gelöst. Der Einsatz von Kosmetika kann zu einem grossen Teil entfallen.
Die molekularen Bindungskräfte sind an der Oberfläche einer Flüssigkeit gegenüber dem Inneren verändert, da für die Moleküle nahe der Oberfläche die Zahl der Nachbaratome anders ist als im Inneren. Die Oberflächenspannung ist ein Mass dafür, welche Arbeit zu verrichten ist, um die Oberfläche zu vergrössern, d. h. die molekularen Bindungskräfte zu überwinden. Da durch die Negentropie der Vorrichtung 3 die Wassermoleküle stärker geordnet und im Sinne der Flüssigkristalle enger aneinander gebunden sind, gilt die Eötvös'sche Regel: Assoziierende Flüssigkeiten haben gegenüber #normalen" Flüssigkeiten eine geringere molekulare Oberflächen-spannung.
Beispiel 19 :
Eine Vorrichtung 3, wie in Fig. 10 beschrieben, kann auch in einem Waschlappen eingenäht in eine Waschmaschine gemeinsam mit der zu reinigenden Wäsche gebracht werden. Es genügt die Hälfte der normal verwendeten Reinigungsmittelmenge, um mindestens den gleichen Wascherfolg zu erzielen.
Beispiel 20 :
Müssen Flüssigkeiten für längere Zeiträume in Tanks bevorratet werden, wie es z. B. bei Löschwassertanks erforderlich ist, so tritt das Problem auf, dass das Wasser durch Algen oder Bakteriumwachstum verdirbt. Andererseits kann es auch zu einer Korrosion der Tankinnenwände kommen. Wird eine Vorrichtung 3, wie in Fig. 11beschrieben, in einen Löschwassertank gelegt, so wird durch die die Clusterstruktur des Wassers verändernde Wirkung das Wachstum von Algen bzw. Bakterien behindert, sodass das Wasser länger frisch bleibt. Es kann auch festgestellt werden, dass die Korrosion der Tankinnenwände wesentlich langsamer voranschreitet.
Beispiel 21 :
Wird Wasser durch Einlegen einer Vorrichtung 3 erfindungsgemäss behandelt, so führen die dadurch bewirkten molekularen Strukturänderungen zu einer Verringerung der Oberflächenspannung, wodurch die Benetzbarkeit von Oberflächen erhöht wird. Die dadurch erreichte längere Haftung von Wassertropfen an Oberflächen von Gegenständen bewirkt eine Steigerung der effektiven Kühlwirkung, wodurch sich z. B. der Bedarf von Kühlmitteln bei der Werkstoffbearbeitung bzw. auch die notwendigen Mengen von Löschwasser beim Löschen von Bränden reduzieren.
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Beispiel 22 :
Wasserleitungssysteme neigen aufgrund der natürlichen Wasserhärte zur Bildung von Kalkab- lagerungen. Wird in eine Zuleitung eines Wasserleitungssystems eine Vorrichtung 3, wie in den Fig. 19 bis 23 beschrieben, zwischengeschaltet, so dass diese von dem zufliessenden Wasser durchströmt wird, so erfährt das Wasser eine Änderung der Struktur der Moleküle 8. Diese Ände- rung hat zur Folge, dass die Ausscheidung und Anlagerung von Kalk an den Rohrinnenwänden stark reduziert wird.
Beispiel 23 :
Versuche zeigen, dass auch Flüssigkeiten wie Benzine, Diesel, Schmieröle etc. durch Verwen- dung einer Vorrichtung 3, wie in den Fig. 3 bis 13 beschrieben, bei deren Lagerung bzw. einer Vorrichtung 3, wie in den Fig. 19 bis 23 beschrieben, bei Leitung in Rohren in ihrem molekularen Aufbau in bestimmter Weise neu strukturiert werden können. So ist der Verbrennungsgrad derarti- ger Kohlenwasserstoffe in einem Motor beispielsweise höher, d. h. die Abgasmenge von CO, NOx und unverbrannten Kohlenwasserstoffen sinkt wesentlich ab bei gleichzeitiger Steigerung der Motorleistung. Für diese nichtwässrigen Systeme gelten die gleichen grundsätzlichen Überlegun- gen wie für das Wasser : Entropie der aus elektrisch polaren Kohlenwasserstoffketten gebilde- ten molekularen Strukturen wird durch eine geeignete Informationsentropie gesenkt.
Die dadurch neu entstehenden und stabilisierten molekularen Strukturen haben geänderte physikalische und chemische Eigenschaften wie beispielsweise die leichtere und grössere Aufnahme von Luftsauer- stoff und damit eine vollständigere Oxidation von Kohlenwasserstoffen. Die gleichen Effekte treten bei der Verbrennung von Heizölen auf.
Beispiel 24 :
Eine der durch Verwendung einer erfindungsgemässen Vorrichtung 3 geänderten physikali- schen Eigenschaften ist die mögliche Erniedrigung der Siedetemperatur von erfindungsgemäss behandelten Flüssigkeiten. Ihr wirtschaftlicher Vorteil wird beispielsweise bei der Energieeinspa- rung in Raffinerien erkennbar. Durch die Veränderung des molekularen Aufbaues von Schmierölen kann auch deren Viskosität verändert werden, was besonders bei Tieftemperatur-Schmierölen von Bedeutung ist.
Der Ordnung halber sei abschliessend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Vorrichtung 3 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmassstäblich und/oder ver- grössert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Be- schreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1 bis 42 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemässen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemä- #en Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
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