AT412231B - Steckverbindung für eine druckmittelleitung - Google Patents

Steckverbindung für eine druckmittelleitung Download PDF

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AT412231B
AT412231B AT16082002A AT16082002A AT412231B AT 412231 B AT412231 B AT 412231B AT 16082002 A AT16082002 A AT 16082002A AT 16082002 A AT16082002 A AT 16082002A AT 412231 B AT412231 B AT 412231B
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milling
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AT16082002A
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Inventor
Herbert Kainzmeier
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Hoerbiger Hydraulik
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L41/00Branching pipes; Joining pipes to walls
    • F16L41/08Joining pipes to walls or pipes, the joined pipe axis being perpendicular to the plane of a wall or to the axis of another pipe

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Steckverbindung für eine Druckmittelleitung, mit einem Aufnahme- stück zum Einsetzen eines Anschlussstückes, wobei das Anschlussstück mit einer umlaufenden Auskragung versehen ist, wobei auf der dem offenen Ende des Anschlussstückes näheren Seite der Auskragung zumindest eine Dichtstruktur, vorzugsweise ein Dichtring, und ein Stützring, und auf der gegenüberliegenden Seite der Auskragung eine Haltestruktur, beispielsweise eine ein- gepresste Haltescheibe, vorgesehen sind, und wobei zumindest eine Umgehungspassage des Stützrings vorgesehen ist, sowie ein hydraulisches System mit zumindest einem Hydraulikzylinder und zumindest einer damit verbundenen Druckmittelleitung. 



   Steckanschlüsse, beispielsweise für die Druckmittelleitungen bei Hydraulikzylindern, werden nach der Montage auf Dichtheit überprüft. D. h. nachdem herkömmlicherweise zuerst ein Dichtring und darüber ein Stützring, anschliessend das Anschlussstück der Druckmittelleitung in das Aufnah- mestück eingesetzt und darin fixiert worden sind, wird Druck aufgebaut und ein allfälliges Austreten des Druckmittels überwacht. Dabei tritt das Problem auf, dass bei Vergessen des Dichtringes dies oftmals nicht bemerkt wird, da der hydraulische Druck den mit Presspassung eingesetzten Stütz- ring nach oben schiebt und er metallisch am Bund bzw. der Auskragung des Anschlussstückes der Druckmittelleitung dichtet. Erst im Feld treten dann Undichtheiten auf, die zu Störungen des ge- samten hydraulischen Systems führen können. 



   Aus der DE 38 23 870 A1 ist eine Steckverbindung geoffenbart, bei welcher durch zumindest eine Kerbe im abgerundeten, auf einem Absatz des Aufnahmestücks aufliegenden Bereich einer Auskragung eines Anschlussstückes ein Umgehungspassage gebildet. Dadurch kann das Fehlen eines mit der im wesentlichen ebenen und planen Stirnfläche des Anschlussstückes zusammen- wirkenden Dichtringes festgestellt werden, wenn die Steckverbindung mit Druck geprüft wird. 



  Allerdings kann es bei dieser Konstruktion vorkommen, dass die Kerbe vollständig durch die Aufla- gefläche des Absatzes abgedeckt wird, speziell wenn die beiden Verbindungsstücke fest aneinan- dergepresst werden. 



   Es war daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Steckverbindung bzw. ein hydrauli- sches System derart zu gestalten, dass eine einfache Überprüfung ermöglicht ist, die einen fehlen- den Dichtring mit grösser Sicherheit feststellen lässt. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass die Umgehungspassage durch zumindest eine Einprägung oder Einfräsung an der dem Stützring zugewandten Stirnfläche der Auskragung gebildet ist. Selbst wenn nun der Stützring metallisch dichten sollte, wird er bei fehlendem Dichtring durch die Umgehungspassage umströmt, welche durch ihre Anordnung in der Stirnfläche auch bei grossen Anpresskräften nicht schliesst, so dass Druckmittel austritt und das Fehlen des Dichtringes daher auch im Zuge der bislang durchgeführten Prüfschritte, d. h. ohne Änderung des Prüfverfahrens, sicher feststellbar ist. 



   Wenn gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung die Einprägung oder Einfrä- sung radial nach aussen verlaufend orientiert ist, ergibt sich eine besonders günstige Strömungs- charakteristik. 



   Um die Feststellbarkeit auch geringer Undichtigkeiten zu verbessern, sind vorteilhafterweise mehrere über den Umfang der Auskragung verteilte Einprägungen oder Einfräsungen vorgesehen. 



   Vorteilhafterweise kann sich die Einprägung oder Einfräsung von der Stirnfläche in den äusse- ren Umfang der Auskragung fortsetzen. 



   Die eingangs gestellt Aufgabe wird gelöst auch durch ein hydraulisches System, welches ge- mäss einem weiteren Merkmal der Erfindung mit einer Steckverbindung gemäss einem der vorher- gehenden Absätze zwischen Hydraulikzylinder und Druckmittelleitung versehen ist. 



   In der nachfolgenden Beschreibung soll die Erfindung anhand eines in der beigefügten Zeich- nung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden, welche Zeichnung einen Längs- schnitt durch eine erfindungsgemässe Steckverbindung an einem Hydraulikzylinder darstellt. 



   In einem Gehäuse 1, beispielsweise der Wandung eines Hydraulikzylinders, ist eine Aufnah- mebohrung ausgearbeitet, die einen inneren Abschnitt 1a und einen äusseren Abschnitt 1b mit etwas grösserem Durchmesser aufweist. In diese Aufnahmebohrung 1a, 1b wird ein Schlauch- anschluss 2 eingesteckt, der einen gestauchten Bund aufweist, der eine umlaufende Auskragung 6 mit einer nach innen gewandten Stirnfläche 7 bildet. 



   An der Stirnfläche 7 der Auskragung 6 liegt zuerst ein Stützring 4 an, der vorzugsweise im Ab- schnitt 1a der Aufnahmebohrung mit Presspassung eingesetzt ist. Innerhalb des Stützringes 4, auf 

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 dessen dem Bund 6 entgegengesetzten Seite, ist dann ein Dichtring 5 vorgesehen. 



   Der Schlauchanschluss 2 ist in der Aufnahmebohrung 1a, 1b durch eine Haltescheibe 3 fixiert, die im weiteren Abschnitt 1bder Aufnahmebohrung eingepresst ist und an der Aussenseite der Auskragung 6 anliegt. 



   In der Auskragung 6, also dem gestauchten Bund des Schlauchanschlusses 2, ist nun zumin- dest eine Kerbe, Einprägung, Einfräsung od. dgl. 7a vorgesehen, evtl. auch mehrere gleichmässig über den Umfang verteilte Kerben, beispielsweise drei um je 120  versetzte Kerben. Diese sind in der dem Stützring 4 zugewandten Stirnfläche 7 der Auskragung 6 ausgearbeitet und vorzugsweise radial nach aussen hin verlaufend orientiert. Die Einprägungen, Einfräsungen od. dgl. 7a können sich allenfalls auch in am äusseren Umfang der Auskragung 6 vorgesehene Nuten od. dgl. 6a fortsetzen. 



   Dadurch wird zumindest eine Umgehungspassage 7a, bzw. 7a und 6a, gebildet, bei dem, da der Stützring 4 ja keine ausreichende Dichtwirkung aufweist, bei der Prüfung der Steckverbindung sicher Druckmittel austritt, falls der Dichtring 5 nicht eingesetzt worden ist. Eine Auslieferung bzw. ein Einsatz ohne Dichtring 5 kann damit sicher ausgeschlossen werden. 



   PATENTANSPRÜCHE: 
1. Steckverbindung für eine Druckmittelleitung, mit einem Aufnahmestück (1, 1a, 1b) zum 
Einsetzen eines Anschlussstückes (2), wobei das Anschlussstück (2) mit einer umlaufen- den Auskragung (6) versehen ist, wobei auf der dem offenen Ende des Anschlussstückes (2) näheren Seite der Auskragung (6) zumindest eine Dichtstruktur, vorzugsweise ein 
Dichtring (5), und ein Stützring (4), und auf der gegenüberliegenden Seite der Auskragung (6) eine Haltestruktur, beispielsweise eine eingepresste Haltescheibe (3), vorgesehen sind, und wobei zumindest eine Umgehungspassage des Stützrings (4) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Umgehungspassage durch zumindest eine Einprägung (7a) oder Einfräsung an der dem Stützring (4) zugewandten Stirnfläche (7) der Auskragung (6) gebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einprägung (7a) oder Einfräsung radial nach aussen verlaufend orientiert ist.
    3. Steckverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere über den Umfang der Auskragung (6) verteilte Einprägungen (7a) oder Einfräsungen vorgese- hen sind.
    4. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Einprägung (7a) oder Einfräsung von der Stirnfläche (7) in den äusseren Umfang der Auskragung (6) fortsetzt.
    5. Hydraulisches System mit zumindest einem Hydraulikzylinder und zumindest einer damit verbundenen Druckmittelleitung, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Hydraulikzylin- der und Druckmittelleitung eine Steckverbindung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4 vor- gesehen ist.
    HIEZU 1 BLATT ZEICHNUNGEN
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