AT412446B - Pharmazeutisches mittel, insbesondere homöopathisches mittel - Google Patents

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K41/00Medicinal preparations obtained by treating materials with wave energy or particle radiation ; Therapies using these preparations
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein pharmazeutisches Mittel, insbesondere homöopathisches Mittel, zur Stärkung bzw. Stimulierung der körpereigenen Abwehr. 



   Aus der AT 405 017 B ist ein homöopathisches Mittel bekannt, das zur Stimulation der körper- eigenen Abwehr dient. Hauptindikationen dieses Mittel sind chronische Entzündungen sowie eine unterstützende Behandlung bei neoplastischen Prozessen. 



   Aus der US 4 767 611A, der US 5 087 438 A und der EP 0 330 800 A ist es bekannt, Mikro bzw. Nano-Partikel, in lebende Zellen einzuschleusen und deren intrazelluläre Leitfähigkeit, die- lektrische Eigenschaften, Anzahl der Dipole und Membrancharakteristika von Zelle und Nukleus zu beeinflussen. Die dabei im Verfahren angewandte externe elektromagnetische Energie dient zur Zerstörung von Krebszellen. Es werden aber auch andere Krankheiten, wie Atherosklerose oder Infektionskrankheiten als mögliche Anwendungen genannt. Als Wirkprinzip wird primär eine Um- setzung von elektromagnetischer in thermale Energie eingesetzt, die eine zerstörende Wirkung, im Sinne der Vernichtung von Krebszellen, bewirken soll, da Krebszellen ja auch hitzeempfindlicher als normale Zellen sind.

   Darüber hinaus wird eine "mechanische" Wirkung der Dipole auf die Membranen der Zelle und des Nukleus genannt, die unterstützend beim Krebszelltod wirken soll. 



   Ferner ist aus der US 5 204 398 A ein Dental-Zement bekannt, der etwa 1-20% Lanthanide, gegebenenfalls in Form von Oxide, enthält. 



   Aus der JP 2019312 A ist es bei kosmetischen Produkten bekannt, durch Beimengung von Sel- tenen Erden bessere Eigenschaften in Hinblick auf Wärmeresistenz oder UV-Absorptionsvermögen zu erreichen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, ein pharmazeutisches Mittel der eingangs genannten Art zu schaffen, das eine wesentlich höhere und indikationsspezifischere Wirksamkeit als Vergleichsprä- parate aufweist. 



   Die Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst. 



   Das erfindungsgemässe Mittel ist dadurch gekennzeichnet, dass nachstehende Komponenten, gegebenenfalls als erstes Teilmittel, enthalten sind : 
Gadoliniumoxyd 
Erbiumoxyd 
Dysprosiumoxyd 
Holmiumoxyd wobei die Dosierung jeder Komponente D1 bis D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D8 oder D9, ist. 



   Mit diesem erfindungsgemässen Mittel ist es erstmals möglich, durch die optimale Zusammen- setzung an Komponenten, die Erkenntnisse des paramagnetischen Wirkmechanismus zu nützen. 



  Die Komponenten weisen paramagnetische Eigenschaften auf und besitzen eine definierte Magne- tonenzahl. Die Wirkweise dieses erfindungsgemässen Mittels bezieht sich auf den Paramagnetis- mus. 



   Ein gravierender Vorteil dieses erfindungsgemässen Mittels ist ferner darin zu sehen, dass auf Grund seiner homöopathischen Wirkweise keine unerwünschten Nebenwirkungen bis dato bekannt sind. 



   Weiters stützt es sich definitiv, neben der homöopathischen Similia-Wirkweise, auf den Para- magnetismus. 



   Die Bestandteile des ersten Teilmittels, Gadoliniumoxyd, Erbiumoxyd, Dysprosiumoxyd und Holmiumoxyd sind die Oxide von Lanthanoiden (f-Übergangselementen). Diese Elemente zeichnen sich in der homöopathischen Heilkunde durch allgemein hemmende Wirkungen auf Krebszellen und Antikörper aus. Auch eine Funktion als Radikalfänger wird ihnen zugeschrieben. Für die hier beschriebene Arzneimittelpräparation ist das Phänomen des hohen Paramagnetismus von Ionen der Lanthanoide, insbesondere der Inhaltsstoffe des ersten Teilmittels von massgeblicher Bedeu- tung. Die genannten Elemente gehören zu einer Gruppe die sowohl experimentell als auch theore- tisch die höchste Magnetonenzahl für paramagnetische Elemente aufweist. 



   Der paramagnetisch mediierte Wirkmechanismus lässt sich wie folgt darlegen: Sowohl die Ne- ovaskularisation, als auch die Dissemination maligner Zellen kann ohne Mithilfe von sogenannten Matrix-Metalloproteinasen (MMPs), welche eine zentrale Rolle in diesen Geschehen spielen, nicht stattfinden. MMPs sind eine Gruppe von Enzymen, deren Eigenschaft es ist, die extrazelluläre Matrix abzubauen. Die Moleküle der MMPs beinhalten stets ein aktives, für die Enzymfunktion 

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 relevantes, zentrales Metallion, das beispielsweise auch ein Ziel für NO, einer weiteren im Entzün- dungs- und Neovaskularisationsgeschehen wichtigen Substanz darstellt.

   Neben der homöopathi- schen Kohärenz-Wirkung können die Ionen des ersten Teilmittels in der angegebenen bevorzugten Konzentration auch direkt mit den Zentralatomen der MMPs spezifisch in Wechselwirkung treten, so ferne man sich im Bereich eines natürlichen, beispielsweise das Erd-Magnetfeld, oder künstli- chen Magnetfeldes (künstliche Magnetfelder) befindet, und entfalten dort ihre inhibitorische Wir- kung. 



   Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass es für den freien Markt einfach herstellbar ist, da die Her- stellung der homöopathischen Dilutionen nach dem Deutschen homöopathischen Arzneimittelbuch   (HAB, siehe auch Verordnung 1011/1994 gemäss BGBL : erfolgt.   



   Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung betragen die Volumsanteile der einzelnen Komponenten im Mittel 20 bis 30 Vol%, insbesondere 25 Vol%. 



   Gemäss einem weiteren besonderen Merkmal der Erfindung liegt es als alkoholisch-wässerige Lösung vor. Bevorzugt wird eine Lösung vorgeschlagen, die aus 10 bis 45 Teilen Alkohol und   90   bis 45 Teilen Wasser besteht. 



   Nach einer Weiterbildung der Erfindung enthält das Mittel mindestens eine der nachstehenden Komponenten : 
Zinkorotat D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4 
Terbiumoxyd D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D5 
Galliumarsenid D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D6 
Indiumantimonid D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D6 
Germanium metallicum D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4 
Germanit D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4 
Molybdänit D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4, wobei der Volumsanteil der einzelnen Komponente im Mittel 10 bis 25 Vol%, insbesondere 12 bis 16 Vol%, beträgt. 



   Gemäss einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung enthält das Mittel als zweites Teilmittel nachstehende Komponenten: 
Zinkorotat D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4 
Terbiumoxyd D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D5 
Galliumarsenid D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D6 
Indiumantimonid D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D6 
Germanium metallicum D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4 
Germanit D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4 
Molybdänit D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4, wobei die Volumsanteile der einzelnen Komponenten im Mittel 10 bis 20 Vol%, insbesondere 14,29 Vol%, betragen. 



   Der Wirkmechanismus der Nebenkomponenten entspricht grundsätzlich dem homöopathi- schen Simile-Prinzip bzw. dem Resonanzprinzip von Popp. Darüber hinaus sind noch folgende direkte durch die Nebenkomponenten induzierten zellbiologische Effekte für den Wirkmechanismus von Bedeutung. 



   Die Nebenkomponenten wirken über vom unspezifischen Interleukin 1   (IL-1)   vermittelte Ab- wehrsysteme sowie über das Interleukin 2 (IL-2) mediierte spezifische Abwehrsystem. 



   Zinkorotat wirkt stimulierend auf IL-1, welches das unspezifische Abwehrsystem mittels Makrophagen aktiviert. Auch andere abwehrspezifische Teile des Immunsystems, wie T4-Zellen werden dabei unterstützt. Des Weiteren fördert es die Sekretion von Thymulin. 



   Terbiumoxid unterstützt vor allem über IL-2 und über CD-8 Zellen die spezifische Abwehrfähig- keit des Körpers, um körperfremde (auch immortalisierte) Zellen und Organismen zu eliminieren. 



   Galliumarsenid und Indiumantimonid wirken über IL-2 und T4-Helferzellen, und verstärken da- mit die spezifische zelluläre und humorale Immunantwort. 



   Molybänit stimuliert allgemein die unspezifische Immunantwort   (IL-1)   und stellt mit Molybdän ein wichtiges Element zur Gewährleistung der Funktionalität von metabolisch-entgiftenden wichti- gen Enzymen, wie Xanthinoxidase, Aldehydoxidase und Sulfitoxidase dar. Ausserdem amplifiziert es die Wirkung anderer essentieller Spurenelemente. 



   Germanium und Germanit wirken unspezifisch anti-viral über die vermehrte Freisetzung von 

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 Gamma-Interferon. 



   Diese sowohl antiinflammatorische als auch anti-neovaskulisierende und anti-metastatische Wirkung des ersten Teilmittels werden durch die Komponenten des zweiten Heilmittels in ihrer Wirkung unterstützt. 



   Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung liegt das zweite Teilmittel als Milchzuckerver- reibung, in an sich bekannter homöopathischer Weise, vor. Die Verabreichungsform mittels Verrei- bung bietet die Möglichkeit es in Pulverform oder zu Tabletten verpresst anzubieten. Natürlich kann es auch in Form von Globuli verabreicht werden. 



   PATENTANSPRÜCHE: 
1. Pharmazeutisches Mittel, insbesondere homöopathisches Mittel, zur Stärkung bzw. Stimu- lierung der körpereigenen Abwehr, dadurch gekennzeichnet, dass nachstehende Kom- ponenten, gegebenenfalls als erstes Teilmittel, enthalten sind : 
Gadoliniumoxyd 
Erbiumoxyd 
Dysprosiumoxyd 
Holmiumoxyd wobei die Dosierung jeder Komponente D1 bis D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugs- weise D8 oder D9, ist.

Claims (1)

  1. 2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Volumsanteile der einzelnen Komponenten im Mittel 20 bis 30 Vol%, insbesondere 25 Vol%, betragen.
    3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als alkoholisch- wässerige Lösung vorliegt.
    4. Mittel nach einem der Ansprüche 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zu- sätzlich mindestens eine der nachstehenden Komponenten enthält: Zinkorotat D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4 Terbiumoxyd D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D5 Galliumarsenid D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D6 Indiumantimonid D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D6 Germanium metallicum D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4 Germanit D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4 Molybdänit D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4, wobei der Volumsanteil der einzelnen Komponente im Mittel 10 bis 25 Vol%, insbesondere 12 bis 16 Vol%, beträgt.
    5. Mittel nach einem der Ansprüche 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel als zweites Teilmittel nachstehende Komponenten enthält: Zinkorotat D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4 Terbiumoxyd D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D5 Galliumarsenid D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D6 Indiumantimonid D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D6 Germanium metallicum D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4 Germanit D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4 Molybdänit D1-D30, insbesondere D3 bis D10, vorzugsweise D4, wobei die Volumsanteile der einzelnen Komponenten im Mittel 10 bis 20 Vol%, insbeson- dere 14,29 Vol%, betragen.
    6. Mittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Teilmittel als Milchzu- ckerverreibung, in an sich bekannter homöopathischer Weise, vorliegt.
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