AT412711B - Zugmaul - Google Patents

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AT412711B
AT412711B AT16102003A AT16102003A AT412711B AT 412711 B AT412711 B AT 412711B AT 16102003 A AT16102003 A AT 16102003A AT 16102003 A AT16102003 A AT 16102003A AT 412711 B AT412711 B AT 412711B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/01Traction couplings or hitches characterised by their type
    • B60D1/02Bolt or shackle-type couplings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft ein Zugmaul einer Kupplung für die Aufnahme einer Zugöse mit einer Gabel und einem Fangmaul, wobei das Fangmaul um eine erste Achse verschwenkbar mit der Gabel verbunden ist und in einer Kupplungsstellung verriegelbar ist, wobei ein Kipphebel vorgesehen ist, der in der Kupplungsstellung in eine gegengleiche Ausnehmung des Fangmauls eingreift. 



   Bei bekannten derartigen Zugmäulern dient das Fangmaul zur Führung der Zugöse beim Einkuppeln, wobei das Fangmaul während des Kuppelvorgangs fixiert ist. Anschliessend wird das Fangmaul freigegeben, wodurch es um eine erste Achse verschwenkbar ist, wodurch ein grösserer Schwenkwinkel der eingekuppelten Zugöse erreicht wird. Nachteilig bei diesen bekannten Zugmäulern ist, dass die zur Fixierung des Fangmauls vorgesehene Mechanik eine erhebliche Vergrö-   #erung   des Bauvolumens der bekannten Zugmäuler bedingt und/oder in die Mechanik des Kupplungsautomaten integriert werden muss. 



   Aus der DE 558 921 C geht eine selbsttätige Anhängerkupplung für Kraftfahrzeuge hervor, bei der ein Auslösehebel des Kupplungsbolzens in eine Rast eines Fangmauls bei angehobenen Kupplungsbolzen eingreift und die Bewegung des Fangmauls unterbindet. Bei einer Anhängerkupplung gemäss der DE 558 921 C ist nachteilig, dass das Fangmaul an dessen Rückseite im Wesentlichen geschlossen ausgebildet sein muss, um die Rast ausbilden zu können, wodurch eine grosse Bautiefe der Anhängerkupplung bedingt ist. 



   Die DE 13 82 554 U offenbart eine selbsttätige Anhängerkupplung für Kraftfahrzeuge, bei der ein Auslösehebel des Kupplungsbolzens in eine Ausnehmung eines Fangmauls bei angehobenen Kupplungsbolzen eingreift und die Bewegung des Fangmauls unterbindet. Bei einer Anhängerkupplung gemäss der DE 13 82 554 U ist nachteilig, dass das Fangmaul an dessen Rückseite im Wesentlichen geschlossen ausgebildet sein muss, um die Ausnehmung ausbilden zu können, wodurch eine grosse Bautiefe der Anhängerkupplung bedingt ist. 



   Aus der DE 730 779 C ist eine Anhängerkupplung für Kraftfahrzeuge bekannt, bei der ein Auslösehebel des Kupplungsbolzens in einen Schlitz eines Fangmauls bei angehobenen Kupplungsbolzen eingreift und die Bewegung des Fangmauls unterbindet. Bei einer Anhängerkupplung gemäss der DE 730 779 C ist nachteilig, dass das Fangmaul an dessen Rückseite im Wesentlichen geschlossen ausgebildet sein muss, um den Schlitz ausbilden zu können, wodurch eine grosse Bautiefe der Anhängerkupplung bedingt ist. 



   Die DE 931 455 C betrifft eine Anhängerkupplung mit einem seitlich schwenkbaren Kupplungsmaul, bei der ein Auslösehebel des Kupplungsbolzens in eine Ausnehmung eines Fangmauls bei angehobenen Kupplungsbolzen eingreift und die Bewegung des Fangmauls unterbindet. Bei einer Anhängerkupplung gemäss der DE 931 455 C ist nachteilig, dass das Fangmaul an dessen Rückseite im Wesentlichen geschlossen ausgebildet sein muss, um die Ausnehmung ausbilden zu können, wodurch eine grosse Bautiefe der Anhängerkupplung bedingt ist. 



   Aus der DE 33 45 474 A1 geht eine Anhängerkupplung hervor, bei der ein Auslösehebel des Kupplungsbolzens in eine Rast eines Fangmauls bei angehobenen Kupplungsbolzen eingreift und die Bewegung des Fangmauls unterbindet. Bei einer Anhängerkupplung gemäss der DE 33 45 474 A1 ist nachteilig, dass das Fangmaul an dessen Rückseite im Wesentlichen geschlossen ausgebildet sein muss, um die Rast ausbilden zu können, wodurch eine grosse Bautiefe der Anhängerkupplung bedingt ist. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, ein Zugmaul der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem die bekannten Nachteile vermieden sind, das eine kompakte Bauweise aufweist, bei dem die Fixierung des Fangmauls mit einem einfachen und zuverlässigen mechanischen System erreicht wird, bei dem das mechanische System zur Fixierung des Fangmauls von der Mechanik eines Kupplungsautomaten od. dgl. getrennt ist, bei dem die Anzahl der beweglichen Teile gering gehalten werden können und das einfach und kostengünstig herstellbar ist. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Kipphebel an einer einem Kupplungsautomaten gegenüberliegenden Seite der Gabel angeordnet ist, dass der Kipphebel in Richtung des Kupplungsautomaten mittels einer Feder federbelastet ist und dass bei der Bewegung eines Betätigungsbolzens zum Halten der Zugöse beim Einkuppeln der Kipphebel aus dem Eingriff mit der Ausnehmung des Fangmauls bringbar ist. 



   Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass das Fixieren und Freigeben des Fangmauls besonders einfach mittels des Kipphebels erfolgen kann. Durch die Anordnung des Kipphebels im unteren Bereich des Zugmauls und durch die Betätigung des Kipphebels mittels des die Zugöse haltenden 

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 Befestigungsbolzens kann das erforderliche zusätzliche Bauvolumen besonders gering gehalten, eine kompakte Bauweise des Zugmauls erreicht und die Anzahl der bewegten Teile besonders gering gehalten werden. Dabei können die erforderlichen Teile mit einer einfachen Geometrie und einer hohen Festigkeit ausgestaltet werden, wodurch eine hohe Belastbarkeit der Teile und eine hohe Zuverlässigkeit des Zugmauls sichergestellt werden kann. 



   In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Kipphebel - in Kupplungsstellung gesehen - um eine im wesentlichen horizontalen Achse schwenkbar gelagert ist. Dadurch steht die Schwenkachse des Kipphebels im wesentlichen normal zur ersten Achse, wodurch das Fixieren und die Freigabe des Fangmauls mit besonders geringen Schwenkwegen des Kipphebels erreicht wird und die erforderliche Zeit zum Fixieren und die Baugrösse gering gehalten werden können. Bei dieser Lage der Schwenkachse zur ersten Achse kann weiters sichergestellt werden, dass eine Belastung des Fangmauls nicht zu einem unbeabsichtigten Verschwenken des Kipphebels führt. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Betätigungsbolzen auf eine mit dem Kipphebel verbundene Einstellschraube wirkt. Dadurch kann der Verschwenkweg des Kipphebels auf einfache Weise eingestellt werden, wobei Fertigungstoleranzen und Verschleiss ausgeglichen werden können. 



   Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass eine mit der Gabel drehfest verbindbare Haltebuchse zur Befestigung des Fangmauls vorgesehen ist, dass die Haltebuchse eine Ausnehmung zur Aufnahme des Kipphebels aufweist und dass die Feder in der Haltebuchse abstützbar ist. Dabei dient die Haltebuchse sowohl zur Befestigung des Fangmauls als auch zur zumindest teilweisen Aufnahme des Kipphebels bei freigegebenem Fangmaul, wodurch eine besonders kompakte Bauweise erreicht wird. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass ein Federring an der Aussenseite der Haltebuchse gelagert ist, dass der Federring zwei Fortsätze aufweist, wobei die Fortsätze einen Aufnahmeraum begrenzen und dass ein mit dem Fangmaul verbundener Dorn und ein mit der Gabel drehfest verbundener Zapfen in den Aufnahmeraum eingreifen. Mittels des Federrings kann auf einfache Weise sichergestellt werden, dass das Fangmaul im unbelasteten Zustand selbsttätig in eine vorbestimmbare Position verschwenkt wird, in der der Kipphebel in die Ausnehmung verschwenkt werden kann. 



   In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Fangmaul zwei Lippen aufweist, wobei die Lippen im Bereich der ersten Achse Bohrungen aufweisen und dass das Fangmaul - in Kupplungsstellung gesehen - von unten in die Gabel einsetzbar und mittels der Haltebuchse befestigbar ist. Dadurch kann das Fangmaul einfach und schnell mit der Gabel verbunden werden, wodurch die erforderliche Zeit für den Zusammenbau des Zugmauls gering gehalten werden kann. 



   Gemäss einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Gabel eine Aufnahmeausnehmung für die Aufnahme einer Zugöse aufweist, dass eine Verschleissbuchse mit Noppen vorgesehen ist und dass - in Kupplungsstellung gesehen - an der Unterseite der Aufnahmeausnehmung zumindest eine erste Gruppe von den Noppen gegengleichen Vertiefungen und eine zweite Gruppe von Vertiefungen angeordnet sind, wobei die Tiefe der ersten Gruppe von Vertiefungen grösser als die Tiefe der zweiten Gruppe von Vertiefungen ist. Dadurch kann die Grösse der Aufnahmeausnehmung auf einfache Weise mittels der Verschleissbuchse verändert werden und das Zugmaul an unterschiedlich grosse Zugösen angepasst werden, wodurch der Einsatzbereich des Zugmauls vergrössert wird. 



   In diesem Zusammenhang kann in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass die Verschleissbuchse mittels einer Feder vorgespannt ist und dass die Verschleissbuchse in einer ersten Position und einer zweiten Position verrastbar ist, wobei die Noppen in der ersten Position mit der ersten Gruppe von Vertiefungen und in der zweiten Position mit der zweiten Gruppe von Vertiefungen in Eingriff sind. Mittels der Feder kann eine sichere Befestigung der Verschleissbuchse mit der Gabel sichergestellt werden, wobei zusätzlich ein schnelles und einfaches Verbringen der Verschleissbuchse von der ersten Position in die zweite Position und umgekehrt ermöglicht werden kann. 



   Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen Ausführungsformen dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigt: 

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Fig. 1 eine Explosionszeichnung einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Zugmauls;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Zugmauls nach Fig. 1 im Schnitt mit eingekuppelter Zugöse ;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Zugmauls nach Fig. 1, teilweise im Schnitt, mit nicht eingekuppelter Zugöse und fixiertem Fangmaul;
Fig. 4 eine Schrägansicht auf eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemässen Zugmauls, teilweise im Schnitt;
Fig. 5 eine Schrägansicht auf die Gabel des Zugmalus nach Fig. 4, teilweise im Schnitt;
Fig. 6 und 7 jeweils eine Schrägansicht auf die Verschleissbuchse des Zugmauls nach Fig. 4;

  
Fig. 8 eine Detailansicht des Zugmauls nach Fig. 4, in Seitenansicht und im Schnitt, wobei die Verschleissbuchse in der ersten Position ist ;   Fig. 9 eine Detailansicht des Zugmauls nach Fig. 4, in Seitenansicht und im Schnitt, wobei die   Verschleissbuchse in der zweiten Position ist. 



   In Fig. 1 ist eine Explosionszeichnung einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Zugmauls 1 einer Kupplung für die Aufnahme einer Zugöse 9 dargestellt. In den Fig. 2 und 3 ist jeweils eine geschnittene Seitenansicht des zusammengebauten Zugmauls gezeigt. Das Zugmaul 1 weist eine Gabel 2 und ein Fangmaul 3 auf, wobei das Fangmaul 3 um eine erste Achse 21 verschwenkbar mit der Gabel 2 verbunden ist und in einer Kupplungsstellung verriegelbar ist. 



   In Fig. 3 ist das Fangmaul fixiert, wobei es eine Führung für die einzukuppelnde Zugöse 9 darstellt. Bei einer ungenauen Annäherung der Zugöse 9 kommt diese mit dem Fangmaul 3 in Kontakt und wird in weiterer Folge in eine Aufnahmeausnehmung 22 der Gabel 2 gebracht. Anschliessend wird durch einen Auslösemechanismus ein Betätigungsbolzen 51 zum Halten der Zugöse 9 ausgelöst und die Zugöse 9 eingekuppelt. Durch Freigabe des Fangmauls 3 wird die Verschwenkbarkeit der eingekuppelten Zugöse 9 erhöht. 



   Bei dem Zugmaul 1 ist ein Kipphebel 4 vorgesehen, der in der Kupplungsstellung in eine gegengleiche Ausnehmung 35 des Fangmauls eingreift. Im eingekuppelten Zustand ist der Kipphebel 4 aus der Ausnehmung 35 verschwenkt, wie in Fig. 2 dargestellt, wodurch das Fangmaul freigegeben ist und frei verschwenkt werden kann. 



   Es erscheint günstig, wenn die Kipphebel 4 - in Kupplungsstellung gesehen - um eine im wesentlichen horizontalen Achse 41 schwenkbar gelagert ist. Dabei bezieht sich die Kupplungsstellung auf die in Fig. 3 gezeigte Lage des Zugmauls, welche üblicherweise erreicht wird, wenn das Zugfahrzeug auf einer im wesentlichen horizontalen und ebenen Stelle abgestellt wird. 



   Die horizontale Achse 41 ist im wesentlichen normal auf die erste Achse 21, wodurch sichergestellt ist, dass eine Belastung des Fangmauls 3 eine Verschwenkung des Kipphebels 4 nicht verursachen kann. Diese Anordnung der ersten Achse 21 und der horizontalen Achse 41 erhöht die Zuverlässigkeit der Fixierung des Fangmauls 3. 



   Der Kipphebel 4 ist an einer einem Kupplungsautomaten 5 gegenüberliegenden Seite der Gabel 2 angeordnet. Der Kupplungsautomat 5 umfasst den Auslösemechanismus für den Betätigungsbolzen 51. Mittels einer Feder 42 ist der Kipphebel 4 in Richtung des Kupplungsautomaten 5 federbelastet und wird bei der Bewegung des Betätigungsbolzens 51 zum Halten der Zugöse 9 beim Einkuppeln aus dem Eingriff mit der Ausnehmung 35 des Fangmauls gebracht. 



   Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, kann der Betätigungsbolzen 51 dabei auf eine mit dem Kipphebel 4 verbundene Einstellschraube 43 wirken. Mit der Einstellschraube 43 kann auf einfache Weise sichergestellt werden, dass der Kipphebel 4 bei der Bewegung des Betätigungsbolzens 51 aus der Ausnehmung 35 verschwenkt wird. Dabei können Herstellungstoleranzen und/oder Verschleiss ausgeglichen werden, wodurch das erfindungsgemässe Zugmaul 1 einfach und kostengünstig hergestellt werden kann. 



   Bei dem gezeigten Zugmaul 1 weist das Fangmaul 3 zwei Lippen 31, 33 auf, welche im Bereich der ersten Achse 21 Bohrungen 32,34 aufweisen. Das Fangmaul 3 kann - in Kupplungsstellung gesehen - von unten in die Gabel 2 eingesetzt werden und mittels einer Haltbuchse 61 mit der Gabel 2 verbunden werden. Dabei wird die erste Lippe 31 zuerst seitlich in die Aufnahmeausnehmung 22 gebracht und anschliessend die zwei Bohrungen 32,34 von unten auf ihre jeweiligen Führungen verbracht. 



   Die Haltebuchse 61 kann mit der Gabel 2 drehfest verbunden sein und eine Ausnehmung 62 zur Aufnahme des Kipphebels 4 aufweisen. Weiters kann die Feder 42 in der Haltebuchse 62 

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 abgestützt sein. Bei anderen Ausführungsformen kann der Kipphebel 4 auch in der Haltebuchse 62 gelagert sein. 



   An der Aussenseite der Haltebuchse 62 kann ein Federring 64 gelagert sein, welcher zwei Fortsätze 65 aufweist, die einen Aufnahmeraum begrenzen. In diesen Aufnahmeraum können ein mit dem Fangmaul 3 verbundener Dorn 36 und ein mit der Gabel drehfest verbundener Zapfen 68 eingreifen. Der Zapfen 68 kann an der Haltebuchse 62 angeformt sein. Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist der Zapfen 68 an einer mit der Haltebuchse 62 drehfest verbundenen Haltescheibe 67 angeformt. 



   In Fig. 1 sind die einzelnen Bestandteile des erfindungsgemässen Zugmauls 1 besonders gut ersichtlich, wobei die Gabel 2 als zentraler Bauteil angesehen werden kann. In der Aufnahmeausnehmung 22 ist eine Verschleissbuchse 7 angeordnet, welche einen Grossteil der Stösse der Zugöse aufnimmt. Bei Wartungsarbeiten reicht es oftmals aus, die Verschleissbuchse 7 auszutauschen, wodurch eine hohe Lebensdauer des Zugmauls 1 erreicht wird. Mit der Gabel 2 ist ein Befestigungsflansch 8, der an einem Zugfahrzeug angeschraubt werden kann, und der Kupplungsautomat 5 mit dem Betätigungsbolzen 51 verbunden. Weiters kann zur Führung des Betätigungsbolzens 51 ein Führungsring 52 vorgesehen sein, der auch zur Führung des Fangmauls 3 dienen kann.

   An der dem Kupplungsautomaten 5 gegenüberliegenden Seite der Gabel 2 sind der Kipphebel 4, die Feder 42, die Haltebuchse 61 zur Befestigung des Fangmauls 3 mit der Gabel 2, der Federring 64 und die Haltescheibe 67 vorgesehen. 



   Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemässen Zugmauls 1 mit einer vorteilhaften Ausgestaltung der Verschleissbuchse 7. In Fig. 5 ist die Gabel 2 und in den Fig. 6 und 7 die Verschleissbuchse 7 der zweiten Ausführungsform dargestellt. 



   Die Verschleissbuchse 7 ist mit Noppen 71 versehen und die Gabel 2 weist - in Kupplungsstellung gesehen - an der Unterseite 23 der Aufnahmeausnehmung 22 zumindest eine erste Gruppe von den Noppen 71 gegengleichen Vertiefungen 24 und eine zweite Gruppe von Vertiefungen 25 auf. Die Tiefe der ersten Gruppe von Vertiefungen 24 ist grösser als die Tiefe der zweiten Gruppe von Vertiefungen 25. 



   Die Verschleissbuchse 7 kann mit der Gabel 2 in einer ersten und in einer zweiten Position verbunden werden, wobei in einer ersten Position die Noppen 71 mit der ersten Gruppe von Vertiefungen 24 und in der zweiten Position die Noppen 71 mit der zweiten Gruppe von Vertiefungen 25 verrastet sind. 



   Eine einfache Handhabung der Verschleissbuchse 7 kann erreicht werden, wenn die Verschleissbuchse 7 mittels einer Feder 72 vorgespannt ist. Weist die Verschleissbuchse 7 seitliche Einkerbungen 73 auf, so kann sie mittels eines einfachen Werkzeuges, insbesondere eines Gabelschlüssels, von der ersten Position in die zweite Position oder von der zweiten Position in die erste Position verbracht werden. 



   Mit der Verschleissbuchse 7 kann die wirksame Grösse der Aufnahmeausnehmung 22 verändert werden, wodurch das erfindungsgemässe Zugmaul an verschiedene Grössen von Zugösen angepasst werden kann. In den Fig. 8 und 9 sind die Unterschiede der beiden Positionen der Verschleissbuchse 7 ersichtlich. Bei anderen Ausführungsformen können auch mehr als zwei Gruppen von Vertiefungen vorgesehen sein. 

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Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Zugmaul (1) einer Kupplung für die Aufnahme einer Zugöse (9) mit einer Gabel (2) und einem Fangmaul (3), wobei das Fangmaul (3) um eine erste Achse (21) verschwenkbar mit der Gabel (2) verbunden ist und in einer Kupplungsstellung verriegelbar ist, wobei ein Kipphebel (4) vorgesehen ist, der in der Kupplungsstellung in eine gegengleiche Ausneh- mung (35) des Fangmauls (3) eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphebel (4) an einer einem Kupplungsautomaten (5) gegenüberliegenden Seite der Gabel (2) ange- ordnet ist, dass der Kipphebel (4) in Richtung des Kupplungsautomaten (5) mittels einer Feder (42) federbelastet ist und dass bei der Bewegung eines Betätigungsbolzens (51) zum Halten der Zugöse (9) beim Einkuppeln der Kipphebel (4) aus dem Eingriff mit der Ausnehmung (35) des Fangmauls (3) bringbar ist. <Desc/Clms Page number 5>
  2. 2. Zugmaul (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphebel (4) - in Kupplungsstellung gesehen - um eine im wesentlichen horizontalen Achse (41) schwenk- bar gelagert ist.
  3. 3. Zugmaul (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungs- bolzen (51 ) auf eine mit dem Kipphebel (4) verbundene Einstellschraube (43) wirkt.
  4. 4. Zugmaul (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der Gabel (2) drehfest verbindbare Haltebuchse (61) zur Befestigung des Fangmauls (3) vorgesehen ist, dass die Haltebuchse (61) eine Ausnehmung (62) zur Aufnahme des Kipp- hebels (4) aufweist und dass die Feder (42) in der Haltebuchse (61) abstützbar ist.
  5. 5. Zugmaul (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Federring (64) an der Aussenseite der Haltebuchse (61) gelagert ist, dass der Federring (64) zwei Fortsätze (65) aufweist, wobei die Fortsätze (65) einen Aufnahmeraum begrenzen und dass ein mit dem Fangmaul (3) verbundener Dorn (36) und ein mit der Gabel (2) drehfest verbundener Zap- fen (68) in den Aufnahmeraum eingreifen.
  6. 6. Zugmaul (1 ) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fangmaul (3) zwei Lippen (31, 33) aufweist, wobei die Lippen (31, 33) im Bereich der ersten Achse (21) Bohrungen (32,34) aufweisen und dass das Fangmaul (3) - in Kupplungsstellung gesehen - von unten in die Gabel (2) einsetzbar und mittels der Haltebuchse (61) befestigbar ist.
  7. 7. Zugmaul (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Gabel (2) eine Aufnahmeaus- nehmung (22) für die Aufnahme einer Zugöse (9) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verschleissbuchse (7) mit Noppen (71) vorgesehen ist und dass - in Kupplungs- stellung gesehen - an der Unterseite (23) der Aufnahmeausnehmung (22) zumindest eine erste Gruppe von den Noppen (71) gegengleichen Vertiefungen (24) und eine zweite Gruppe von Vertiefungen (25) angeordnet sind, wobei die Tiefe der ersten Gruppe von Vertiefungen (24) grösser als die Tiefe der zweiten Gruppe von Vertiefungen (25) ist.
  8. 8. Zugmaul (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleissbuchse (7) mittels einer Feder (72) vorgespannt ist und dass die Verschleissbuchse in einer ersten Po- sition und einer zweiten Position verrastbar ist, wobei die Noppen (71) in der ersten Positi- on mit der ersten Gruppe von Vertiefungen (24) und in der zweiten Position mit der zweiten Gruppe von Vertiefungen (25) in Eingriff sind.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1382554U (de) * 1900-01-01
DE558921C (de) * 1932-09-13 Johann Rockinger Fa Selbsttaetige Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE730779C (de) * 1938-11-16 1943-01-18 Hans Schulz Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE931455C (de) * 1950-06-29 1955-08-08 Arthur Ade Anhaengerkupplung mit einem seitlich schwenkbaren Kupplungsmaul
DE3345474A1 (de) * 1983-12-15 1985-06-27 Rockinger Spezialfabrik für Anhängerkupplungen GmbH & Co, 8000 München Anhaengerkupplung stichwort: neue automatik

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