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Die Erfindung bezieht sich auf eine Wärmepumpe mit einem im Abtaubetrieb als Kondensator dienenden Verdampfer, der mit einem Ventilator zur Beaufschlagung des Verdampfers mit Aussenluft in einem Gehäuse untergebracht ist, das auf der Druckseite des Ventilators eine gegebenenfalls eine Luftleiteinrichtung bildende Luftaustrittsöffnung aufweist.
Bei Wärmepumpen, deren Verdampfer mit Aussenluft beaufschlagt wird, ist es bekannt, entweder die gesamte Wärmepumpe oder zumindest den Verdampfer mit dem für die Luftansaugung erforderlichen Ventilator in einem, ausserhalb eines Gebäudes aufstellbaren Gehäuse unterzubringen. Werden solche Wärmepumpen bei Aussenlufttemperaturen unter 0 C eingesetzt, so müssen entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, um Vereisungen im Bereich des Verdampfers abzutauen. Zu diesem Zweck kann die Wärmepumpe vorteilhaft im Umkehrsinn betrieben werden, so dass über den dann als Kondensator wirkenden Verdampfer Wärme abgegeben wird.
Mit Hilfe der über den als Kondensator dienenden Verdampfer erwärmten Luft können jedoch keine Eisund Schneeansammlungen im Bereich der Luftaustrittsöffnung des Gehäuses abgetaut werden, insbesondere wenn diese Eis- und Schneeschichten auf der Aussenseite des die Luftaustrittsöffnung umschliessenden Gehäusebereiches anwachsen. Aus diesem Grunde wird zum Abtauen dieser Eis- und Schneeablagerungen im Bereich der Luftaustrittsöffnung des Gehäuses eine elektrische Heizung vorgesehen, die jedoch den Aufwand für das Abtauen erheblich vergrössert.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Wärmepumpe der eingangs geschilderten Art mit einfachen konstruktiven Mitteln so auszugestalten, dass auch im Bereich der Luftaustrittsöffnung des Gehäuses anwachsende Eis- und Schneeablagerungen ohne elektrische Zusatzheizung abgetaut werden können.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass das Gehäuse einen der Luftaustrittsöffnung nachgeordneten, zur Luftaustrittsöffnung konzentrischen Umlenkring für einen gegen den aussen an die Luftaustrittsöffnung anschliessenden Gehäusebereich umgelenkten Teilstrom der ausgeblasenen Luft trägt.
Durch das Vorsehen eines zur Luftaustrittsöffnung konzentrischen Umlenkringes für die ausgeblasene Luft kann beim Abtauen ein Teilstrom der über den dann als Kondensator wirksamen Verdampfer erwärmten Luft gegen den aussen an die Luftaustrittsöffnung anschliessenden Gehäusebereich radial umgelenkt werden, so dass im Bereich der Luftaustrittsöffnung des Gehäuses vorhandene Eis- und Schneeablagerungen ohne zusätzliche elektrische Beheizung abgeschmolzen werden können, und zwar auch dann, wenn sich diese Eis- und Schneeablagerungen auf der Aussenseite des Gehäuses befinden. Damit ist durch die blosse Umkehr der Wärmepumpe eine vollständige Enteisung nicht nur des Verdampfers selbst, sondern auch der Luftleiteinrichtungen und des Gehäuses im Bereich dieser Luftleiteinrichtungen möglich.
Der konstruktive Aufwand bleibt gering, weil der Umlenkring in einfacher Weise beispielsweise aus Blech gefertigt werden kann. Die Umlenkung eines Teilluftstromes durch den Umlenkring spielt für den Normalbetrieb der Wärmepumpe keine Rolle.
Üblicherweise ist die Luftaustrittsöffnung des Gehäuses für den Verdampfer mit einem Schutzgitter abgedeckt, um den freien Zugang zum Ventilator zu unterbinden. Wird der Umlenkring au- #erhalb des die Luftaustrittsöffnung abdeckenden Schutzgitters angeordnet, so wird die Abdeckung des Ventilators durch den Umlenkring nicht beeinträchtigt, so dass herkömmliche Gehäuse mit einem erfindungsgemässen Umlenkring eingesetzt oder durch einen solchen Umlenkring nachgerüstet werden können.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar wird ein in einem gesonderten Gehäuse untergebrachter Verdampfer einer erfindungsgemässen Wärmepumpe in einem schematischen Axialschnitt durch das Gehäuse gezeigt.
Der Verdampfer 1 einer in herkömmlicher Weise neben dem Verdampfer 1 einen Kompressor, einen Kondensator und ein Entspannungsventil umfassenden Wärmepumpe ist gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel in einem gesonderten, im Freien aufstellbaren Gehäuse 2 untergebracht. Die Aussenluft wird von unten über den Verdampfer 1 durch einen Ventilator 3 angesaugt und nach oben durch eine Luftaustrittsöffnung 4 des Gehäuses 2 ausgeblasen. Der Ventilator 3 wird durch einen Elektromotor 5 angetrieben.
Die Luftaustrittsöffnung 4 wird durch eine ringförmige Leiteinrichtung 6 für die austretende Luft begrenzt ; die Luftaustrittsöffnung 4 selbst ist durch ein Schutzgitter 7 abgedeckt. Um nun beim Abtauen des Verdampfers Eis- und Schneeablagerungen auch im Bereich der Aussenseite der
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Leiteinrichtung 6 erfassen zu können, ist der Leiteinrichtung 6 ein konzentrischer Umlenkring 8 nachgeordnet, der über Stege 9 auf dem Gehäuse 2 abgestützt ist und einen Teilstrom der über die Luftaustrittsöffnung 4 ausgeblasenen Luft gegen die Aussenseite der Leiteinrichtung 6 radial umlenkt, wie dies durch die Strömungspfeile 10 angedeutet ist.
Wird in Umkehrung des Kreislaufes der Wärmepumpe die durch den Ventilator 3 angesaugte Aussenluft über den dann als Kondensator wirksamen Verdampfer 1 erwärmt, so wird mit Hilfe des entlang des Umlenkringes 8 umgelenkten Teilstromes der erwärmten Aussenluft eine allfällige Schnee- und Eisablagerung im Bereich der Luftaustrittsöffnung 4 weggeblasen bzw. abgetaut, so dass eine vollständige Enteisung des Verdampfers 1 und des Gehäuses 2 zumindest im Bereich der Luftströmung gesichert ist, ohne hiefür eine gesonderte Zusatzheizung einsetzen zu müssen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Wärmepumpe mit einem im Abtaubetrieb als Kondensator dienenden Verdampfer, der mit einem Ventilator zur Beaufschlagung des Verdampfers mit Aussenluft in einem Gehäuse untergebracht ist, das auf der Druckseite des Ventilators eine gegebenenfalls eine Luftleit- einrichtung bildende Luftaustrittsöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das
Gehäuse (2) einen der Luftaustrittsöffnung (4) nachgeordneten, zur Luftaustrittsöffnung (4) konzentrischen Umlenkring (8) für einen gegen den aussen an die Luftaustrittsöffnung (4) anschliessenden Gehäusebereich umgelenkten Teilstrom (10) der ausgeblasenen Luft trägt.