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Die Erfindung betrifft einen Handschuh, insbesonders Arbeits-, Untersuchungs- oder Operationshandschuh, bzw. ein entsprechendes Handschuhpaar, mit jeweils einem einheitlichen Handschuhkörper, vorzugsweise aus flüssigkeitsdichtem, elastischem Material, beispielsweise Gummi, wobei der Handschuhkörper einen eigentlichen Handteil und eine daran anschliessende Stulpe aufweist, an welcher Stulpe aussen an einem Umfangsabschnitt eine Greifhilfe in Form beispielsweise einer Erhebung vorgesehen ist.
In der US 4 876 747 A ist ein Handschuh beschrieben, der mit Hilfe eines Hakens ausgezogen werden kann, wobei die Handschuhe beider Hände bei Vorhandensein von zwei Haken auch gleichzeitig von den Händen des Benutzers abgezogen werden können. Dazu ist parallel zum Handschuhrand und auf der Handrückenseite der Stulpe eine Öffnung bzw. Schleife angebracht, in welche ein an der Wand od. dgl. montierter Haken eingeführt werden kann. Darüber hinaus kann diese Schleife aber auch von der anderen Hand ergriffen und der Handschuh abgezogen werden, zum Ausziehen des zweiten Handschuhs ist dann aber wieder der Haken erforderlich.
Aus der US 5 579 539 A ist ein Handschuh aus Elastomer-Material bekannt geworden, der unterschiedlich an der Stulpe platzierte, über die Oberfläche der Stulpe vorspringende Ausziehhilfen aufweist. Einmal ist diese Ausziehhilfe seitlich daumenseitig vorgesehen, sie kann aber auch am Handrückenteil - wie beim Handschuh gemäss der US 4 876 747 A - und/oder dem Handrückenteil gegenüberliegend angeordnet sein. In jedem Fall ist die Ausziehhilfe vom hinteren Rand der Stulpe beabstandet. Damit ist ein Abstreifen der Handschuhe, auch gleichzeitig für beide Handschuhe eines Handschuhpaars, möglich, wobei aber durch die geoffenbarten Plazierungen auf der Stulpe die einfache Handhabung und speziell die Ergonomie nicht optimal bedacht sind.
Auch in der US 5 467 483 A ist ein Handschuh mit Ausziehhilfe beschrieben, wobei diese Ausziehhilfe am Handrückenteil der Stulpe befestigt und vom Gebrauch mittels einer erst abzuziehenden Schutzschicht abgedeckt ist. Auf einen einfachen und ergonomischen Ausziehvorgang wird offenbar bei dieser Gestaltung des Handschuhs kein Wert gelegt.
Ein Handschuh mit einer extra ausgeführten Greifhilfe in Form eines umgeschlagenen Bereiches der Stulpe ist in der US 5 020 160 beschrieben, welche Greifhilfe aber zum Aufreissen des Handschuhs dient.
Es war nun die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Handschuh der eingangs angegebenen Art derart zu verbessern, dass in möglichst ergonomischer und einfacher Weise ein Ausziehen der Handschuhe ohne Hilfsmittel auch bei sehr kurzen Stulpen ermöglicht wird, ohne dass die verschmutzte oder kontaminierte Aussenseite mit der Haut des Trägers in Kontakt kommt. Auch das Anziehen der Handschuhe soll gleichzeitig erleichtert und vereinfacht werden, ohne dass der Träger die Aussenseite beispielsweise steriler Handschuhe mit nicht sterilen Körperteilen oder Hilfemitteln berühren muss.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Handschuh erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Greifhilfe auf einem Umfangsteil der Stulpe vorgesehen und vom hinteren Rand der Stulpe beabstandet ist, welcher sich auf der Handaussenseite dem Handrückenteil anschliesst. Durch diese geometrische Anordnung der Greifhilfe kann die Greifhilfe jedes Handschuhs in einfacher Weise in der natürlichen Stellung der gegengleich parallel gehaltenen Arme und Hände von der jeweils anderen Hand ergriffen und zum Abziehen des Handschuhs genutzt werden. Die allenfalls verschmutzte oder kontaminierte Aussenseite der Handschuhe hat dabei keinen Hautkontakt, sondern wird nur mit der durch den anderen Handschuh geschützten Hand berührt. Dies wird insbesonders durch die Beabstandung der Greifhilfe vom hinteren Rand der Stulpe, d. h. von der Öffnung des Handschuhs, gewährleistet.
Die Handschuhe werden beim vorzugsweise gleichzeitigen und gegengleichen Ausziehen gleichzeitig automatisch gewendet, was die nachfolgende Handhabung vereinfacht und sicherer macht.
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Gemäss einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist zumindest eine weitere Greifhilfe auf einem sich der Handaussenseite anschliessenden Umfangsabschnitt der Stulpe vorgesehen, was bei vor den Körper gehaltenen Armen eine sehr günstige Stellung beim Ausziehen ermöglicht.
Alternativ oder auch ergänzend kann aber auch vorgesehen sein, dass zumindest eine weitere Greifhilfe auf dem der Handaussenseite gegenüberliegenden Umfangsabschnitt der Stulpe vorgesehen ist.
Ein erfindungsgemässes Handschuhpaar ist zur Lösung der gestellten Aufgabe dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Einzelhandschuhe zumindest eine Greifhilfe auf einem Umfangsteil der Stulpe vorgesehen ist, welcher sich auf der Handaussenseite dem Handrückenteil anschliesst, und dass am anderen Einzelhandschuh zumindest eine Greifhilfe auf dem der Handaussenseite gegenüberliegenden Umfangsabschnitt der Stulpe vorgesehen ist, wobei beide Greifhilfen vom hinteren Rand der Stulpe beabstandet sind.
Bei einem Handschuhpaar kann aber auch als weiterer Lösungsvorschlag vorgesehen sein, dass an einem ersten der Einzelhandschuhe zumindest eine Greifhilfe auf einem Umfangsteil der Stulpe vorgesehen ist, welcher dem Handrückenteil gegenüberliegt, und dass am anderen, zweiten, Einzelhandschuh zumindest eine Greifhilfe auf dem Umfangsabschnitt der Stulpe vorgesehen ist, welcher sich auf zumindest einer Seite dem Handrückenteil anschliesst, wobei beide Greifhilfen vom hinteren Rand der Stulpe beabstandet sind.
Ein dritter, alternativer Lösungsvorschlag für ein Handschuhpaar könnte darin bestehen, dass am anderen, zweiten, Einzelhandschuh zumindest eine Greifhilfe auf dem Umfangsabschnitt der Stulpe vorgesehen ist, welcher sich auf zumindest einer Seite dem Handrückenteil anschliesst oder diesem gegenüberliegt, wobei beide Greifhilfen vom hinteren Rand der Stulpe beabstandet sind.
Für alle Lösungsvorschläge betreffend das Handschuhpaar sieht eine vorteilhafte Ausführungsform vor, dass an zumindest einem der Einzelhandschuhe zumindest eine weitere Greifhilfe auf einem weiteren Umfangsabschnitt der Stulpe vorgesehen ist.
Bei allen der bislang genannten erfindungsgemässen Handschuhen oder Handschuhpaaren kann vorteilhafterweise als weiteres Erfindungsmerkmal zusätzlich zumindest eine weitere Greifhilfe am Handrückenteil der Stulpe vorgesehen sein.
Weiters könnte, um den Ausziehvorgang nach einem ersten Umschlagen der Stulpe zu erleichtern, zusätzlich eine weitere Greifhilfe innen in der Stulpe vorgesehen sein.
Dabei liegt vorteilhafterweise die an der Innenseite der Stulpe liegende Greifhilfe näher dem Handteil als die an der Aussenseite der Stulpe liegende Greifhilfe.
Um ein leichteres Ergreifen bzw. eine bessere Zugausübung auf den Handschuh zu ermöglichen, können gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal zwei Greifhilfen unmittelbar aneinander anschliessend vorgesehen sein.
Eine mögliche und besonders vorteilhafte Ausführungsform für eine Greifhilfe an erfindungsgemässen Handschuhen oder Handschuhpaaren ist gegeben, wenn diese Greifhilfe als an der Stulpe angebrachte oder damit einstückige Schlaufe ausgeführt ist.
Vorteilhafterweise kann das Ergreifen der Schlaufe mit zwei Fingern der jeweils anderen Hand dadurch erleichtert werden, dass zumindest eine Schlaufe im wesentlichen quer zur Längsachse der Stulpe orientiert ist, wobei in besonders vorteilhafter Weise die Orientierung zumindest einer Schlaufe um maximal 80 von der Längsachse der Stulpe abweicht, vorzugsweise im wesentlichen mit der Längsachse der Stulpe übereinstimmt.
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Eine Erleichterung beim Ergreifen der Greifhilfe ist gegeben, wenn zumindest eine Schlaufe an einem Zwischenteil vorgesehen oder damit einstückig ausgeführt ist, welcher Zwischenteil selbst an der Stulpe angebracht oder damit einstückig ausgeführt ist.
Als vorteilhafte Varianten für die Anbringung am Handschuh kann vorgesehen sein, dass zumindest eine Schlaufe bzw. ein Zwischenteil an der Stulpe angeklebt oder damit verschweisst oder vernäht ist.
Für Handschuhe für die Arbeit mit Stoffen, bei welchen Hautkontakt kein Problem darstellt, kann alternativ auch vorgesehen sein, dass zumindest eine Schlaufe durch zumindest einen Einschnitt im Material der Stulpe gebildet ist.
In der nachfolgenden Beschreibung soll die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert werden.
Dabei zeigt die Fig. 1 einen Handschuh in der einfachsten erfindungsgemässen Ausführung mit einer einzigen laschenförmigen Greifhilfe, Fig. 2 ist eine Darstellung des Stulpenbereiches eines erfindungsgemässen Handschuhs mit ebenfalls laschenförmiger Greifhilfe in vergrössertem Massstab, Fig. 3 bis 10 zeigen den gegengleichen Ausziehvorgang mit einem erfindungsgemä- #en Handschuh-Paar in perspektivischer Darstellung, Fig. 11zeigt ein Stadium beim Anziehen eines erfindungsgemässen Handschuhs einer weiteren Ausführungsform mit zwei Greifhilfen, Fig. 12 zeigt ein Stadium beim Ausziehen eines erfindungsgemässen Handschuhs einer weiteren Ausführungsform mit zusätzlicher innenliegender Greifhilfe, Fig. 13 zeigt eine Greifhilfe gemäss einer weiteren Ausführungsform und in einer anderen Position an der Stulpe, Fig.
14 ist eine Darstellung der Stulpe der Fig. 13 in grösserem Massstab, Fig. 15 zeigt den Beginn eines Ausziehvorganges mit einem erfindungsgemässen Handschuh-Paar einer alternativen Ausführungsform in perspektivischer Darstellung, die Fig. 16 bis 20 stellen weitere Ausführungsformen erfindungsgemässer Handschuhe dar, und die Fig. 21 zeigt ein Detail eines Handschuhs mit in Längsrichtung orientierter Greifhilfe.
Die Fig. 1 zeigt in der Draufsicht von oben einen rechten Handschuh, bestehend aus einem einheitlichen Handschuhkörper H mit einer Längsachse L, wobei der Handschuhkörper einen eigentlichen Handteil 1 und eine daran anschliessende Stulpe 2 aufweist. Die erfindungsgemässe Ausgestaltung des Handschuhs H findet hauptsächlich Verwendung bei dicht und unmittelbar an der Hand des Trägers anliegenden Varianten, vorzugsweise aus flüssigkeitsdichtem, elastischem Material, beispielsweise Gummi, welche vorzugsweise als Untersuchungs- oder Operationshandschuhe dienen. An der Stulpe 2 ist aussen an einem Umfangsabschnitt eine hier beispielsweise laschenförmige Greifhilfe 3a, im wesentlichen quer zur Längsachse L des Handschuhs H orientiert, vorgesehen.
Diese zumindest eine Greifhilfe 3a ist auf einem Umfangsteil der Stulpe 2 vorgesehen, welcher aussen den Knöchelbereich der Hand bedeckt, wobei diese Angabe aber lediglich als ungefähre Positionierung in Umfangsrichtung gesehen werden muss.
Selbstverständlich könnte auch zusätzlich und zur weiteren Verbesserung der Handhabung des Handschuhs zumindest eine weitere Greifhilfe 3a auch auf dem Abschnitt der Stulpe 2 vorgesehen sein, der sich direkt an den Handrückenteil 4 anschliesst. Neben Stulpen 2, die hinter dem hinteren Rand 5 eine Öffnung haben, in die man mit zumindest einem Finger hineinschlüpfen kann, oder Stulpen 2, die aufgrund von sich beispielsweise darüber erhebende Oberflächenstrukturen mit Daumen oder Zeigefinger der anderen Hand ergriffen werden können, sind vorzugsweise Schleifen, Laschen oder ähnliche Einrichtungen als Greifhilfen vorgesehen. Diese sind selbstverständlich vom Handschuhkörper so wenig entfernt bzw. stehen so wenig davon ab, dass sie in keiner Weise bei Arbeit- sund Untersuchungsvorgängen etc. stören.
Auch sind sie derart weit vom hinteren Rand 5 der Stulpe 2 beabstandet, dass keine Gefahr besteht beim Greifvorgang mit der einen behandschuhten Hand das Gewebe (Haut) der gegenüberliegenden Hand zu berühren.
Fig. 2 zeigt eine Stulpe 2 mit Greifhilfe 3a in grösserem Massstab, wobei erkennbar ist, dass diese
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nun etwas schräg gegenüber der Längsachse L orientierte, laschenförmige Greifhilfe 3a einstückig mit der Handschuhstulpe 2 ausgeführt ist. Die Orientierung laschenförmiger oder ähnlicher, eine Vorzugsrichtung aufweisender Greifhilfen 3a sollte um maximal 80 von der Längsachse der Stulpe 2 abweichen, vorzugsweise im wesentlichen mit der Längsachse der Stulpe 2 übereinstimmen.
Fig. 3 zeigt den Beginn des Ausziehvorganges eines Paares erfindungsgemässer Handschuhe in perspektivischer Ansicht. Neben der bereits in Zusammenhang mit Fig. 1 und Fig. 2 beschriebenen Greifhilfe 3a im Knöchelbereich der Stulpe 2 ist am Handschuh H der anderen Hand eine weitere Greifhilfe 3 vorgesehen, die in Umfangsrichtung gesehen an einer dem Handrückenteil 4 gegenüberliegenden Position vorgesehen ist, oder an einer Stelle, die sich auf zumindest einer Seite daran anschliesst. Nach Ergreifen der Greifhilfe 3 am in der Fig. 3 linken Handschuh mit der anderen, d. h. rechten, Hand (Fig. 3) kann, wie in Fig. 4 dargestellt ist, die im Knöchelbereich an der Aussenseite des zweiten, rechten Handschuhs angeordnete Greifhilfe 3a von der linken Hand in einer ergonomisch günstigen Stellung beider Hände bzw. Unterarme zueinander ergriffen werden.
Die Haut des Trägers kommt mit keiner verschmutzten oder kontaminierten äusseren Oberfläche der Handschuhe, in Kontakt. Beim weiteren Auseinanderziehen der Hände, wie es in den Fig. 5 und 6 zu sehen ist, werden dann gegengleich und im wesentlichen gleichzeitig die Handschuhe, von den Unterarmen und dann auch der Handfläche bzw. dem Handrücken abgezogen, wobei die Handschuhe auch bereits zum Teil mit ihrer normalerweise aussen liegenden Oberfläche in den jeweils anderen Handschuh hineingezogen werden.
Beim weiteren Auseinanderziehen der Hände und dem Abziehen der Handschuhe auch noch von den Fingern beider Hände werden die Handschuhe schliesslich ganz gewendet und durch das weite Ineinanderziehen miteinander verbunden, wie in den Fig. 7 bis 10 zu erkennen ist.
Der Benutzer kann daher, wie in Fig. 10 zu erkennen ist, die Handschuhe nach dem Ausziehen halten und handhaben, ohne mit deren allenfalls verschmutzter oder kontaminierter Aussenseite in Kontakt zu kommen.
Die erfindungsgemäss ausgestaltete und angeordnete Greifhilfe 3,3a erleichtert nicht nur wie oben erläutert den Ausziehvorgang, sondern der Benutzer kann den Handschuh selber leichter überstreifen, indem er ihn an einer Lasche od. dgl. 3,3a ergreift und ihn durch Ziehen daran in Richtung Arm bzw. Körper überstreift. Das Gleiche kann auch, wie in Fig. 11zu sehen ist, ein Helfer machen, der eventuell schon (sterile) Handschuhe trägt, wobei dann weitgehende Sterilität gewährleistet ist. Ausserdem kann diese zweite Person den Handschuh aufdehnen indem sie, wenn der Handschuh zwei oder mehrere Greifhilfen 3,3a hat, diese auseinanderzieht und so die Öffnung des Handschuhs H aufdehnt. Der Benützer des Handschuhs kann dann leichter in die aufgedehnte Handschuhöffnung (und den Handschuh) schlüpfen.
Wenn die Stulpe 2 des Handschuhs H bereits in irgendeiner Weise ein Stück umgeschlagen ist, wenn allenfalls die aussen liegenden Greifhilfen 3,3a verloren wurden oder durch die Finger gerutscht sind, kann der weitere Ausziehvorgang auch erleichtert werden, wenn zusätzlich zumindest eine Greifhilfe 3b innen in der Stulpe 2 vorgesehen ist, wie dies in Fig. 12 gezeigt ist.
Vorzugsweise wird eine derartige Greifhilfe 3b innen in der Stulpe 2 näher dem Handteil 1 des Handschuhs H liegen als eine Greifhilfe 3,3a aussen auf der Stulpe 2.
Andere Arten von Greifhilfen 3,3a, 3b deren Ausgestaltungen, Anordnungen und Orientierungen, sind dann beispielhaft aber nicht beschränkend in den Fig. 13 bis 21 dargestellt. Neben Greifhilfen 3,3a in der zuvor beschriebenen Ausführungsform als Lasche mit einer durchgehenden Öffnung können auch Greifhilfen 3,3a in zungen- oder lappenförmiger Ausbildung vorgesehen sein, wie dies in Fig. 13 und 14 für eine an der Handinnenseite angeordnete Greifhilfe 3 dargestellt ist. Diese lappenförmige Greifhilfe 3 liegt normalerweise flach an der Oberfläche der Stulpe 2 auf, wie dies auch für die laschenförmigen und alle weiteren Ausführungsformen von Greifhilfen 3,3a, 3b vorteilhafterweise vorgesehen ist.
Derartige lappenförmige Greifhilfen 3 könnten auch ein separat angefertigter und am Handschuh durch prinzipiell beliebige Verfahren angebrachter Teil sein, allenfalls aus einem anderen Material als der Handschuh
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selbst bestehend. Jegliche Greifhilfen 3,3a können selbstverständlich aber auch einstückige Teile des Handschuhs sein, auch aus dem gleichen Material bestehen und können am Handschuhkörper beispielsweise angeklebt, angeschweisst oder angenäht sein.
In Fig. 15 ist der Beginn des Ausziehvorganges nochmals mit einem Paar erfindungsgemässer Handschuhe einer anderen Ausführungsform dargestellt. An einem ersten der Einzelhandschuhe (in Fig. 15 rechts) ist eine Greifhilfe 3a auf einem Umfangsteil der Stulpe 2 am Handrückenteil 4 vorgesehen. Auch eine zweite Greifhilfe 3 an einem im wesentlichen direkt gegenüberliegenden Umfangsabschnitt der Stulpe 2 ist vorhanden. Für einen ergonomisch günstigen Ausziehvorgang ist dann am anderen, zweiten und in Fig. 15 links dargestellten Einzelhandschuh zumindest eine Greifhilfe 3 auf dem Umfangsabschnitt der Stulpe 2 vorgesehen, welcher sich auf zumindest einer Seite dem Handrückenteil 4 anschliesst, vorteilhafterweise an der Daumenseite des Handschuhs. Natürlich sind alle Greifhilfen 3,3a auf beiden Handschuhen vom hinteren Rand der Stulpe 2 beabstandet.
Wie weiters aus den Fig. 16 bis 20 zu erkennen ist, sind die Schleifenglieder, Laschen od. dgl.
3,3a, 3b zumindest an jenem Oberflächenteil der Stulpe, der sich an den Handrückenteil 4 anschliesst, vorzugsweise deutlich von einer normal auf die Längsachse orientierten Richtung abweichend angebracht, so dass zumindest ein Finger der gegenüberliegenden Hand ergonomisch, leicht und sicher in die Lasche 3,3a, 3b bzw. die entstehenden Schlitze eingeführt werden und diese für den Greifvorgang sicher umschlossen werden kann, wobei aber auch Anordnungen der Schleifenglieder, Laschen od. dgl. 3,3a, 3b genau in Richtung der Längsachse des Handschuhs oder normal auf diese Richtung (wie beispielsweise in Fig. 21 dargestellt) möglich wären.
Wie in Fig. 16 durch strichlierte Darstellung symbolisiert ist, können Greifhilfen 3,3a auch auf einander im wesentlichen entgegengesetzten Seiten der Stulpe 2 vorgesehen sein, beispielsweise auf der Handinnenseite als auch im Knöchelbereich.
Zwei aneinander anschliessende Laschen 3, jeweils zum Ergreifen mit einem Finger der anderen Hand gedacht, sind in Fig. 17 dargestellt, wobei diese Laschen 3 vorzugsweise in einer Linie liegen. Wie schon in Fig. 16 ist auch hier - und auch den Fig. 18 bis 20 - durch strichlierte Darstellung symbolisiert, dass weitere Greifhilfen 3,3a auch auf anderen Seiten der Stulpe 2 vorgesehen sein können. Dies kann auch für lappenförmige Greifhilfen 3,3a (wie in Fig. 18) oder jede beliebige andere Ausführungsform von Greifhilfen zutreffen. Dabei ist als weitere Ausführungsvariante bei den lappenförmigen Greifhilfen 3,3a eine Öffnung gezeichnet, durch welche der Benutzer mit wenigstens einem Finger hineingreifen bzw. -schlüpfen kann.
Fig. 19 zeigt ein Beispiel für die Anfertigung von Laschen 3,3a als separate und mittels verbreiterter Endstücke 3c an der Stulpe 2 angebrachte Teile.
Parallele Laschen 3, die jedoch nebeneinander, allenfalls ein wenig gegeneinander versetzt sind, wie in Fig. 20 gezeigt, sind aber auch denkbar.
Die Laschen 3a wie auch allen anderen Arten von Greifhilfen mit Vorzugsrichtung können - wie in Fig. 21 dargestellt - auch im wesentlichen parallel zur Längsachse der Stulpe 2 bzw. des Handschuhs insgesamt orientiert sein.
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