AT413493B - Hockeyschläger - Google Patents

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AT413493B
AT413493B AT0186703A AT18672003A AT413493B AT 413493 B AT413493 B AT 413493B AT 0186703 A AT0186703 A AT 0186703A AT 18672003 A AT18672003 A AT 18672003A AT 413493 B AT413493 B AT 413493B
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Description

2
AT 413 493 B
Die Erfindung betrifft einen Hockeyschläger nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Unter den Begriff Hockeyschläger fallen sowohl Eishockeyschläger als auch Streethockeyschläger od. dgl. 5
Hockeyschläger werden üblicherweise aus Mehrschichtholzaufbauten hergestellt, wobei in den unteren Preisklassen ein reiner Holzstock aus schichtverleimten Furnieren Anwendung findet. Für höhere Anforderungen werden an den beanspruchten Zonen des Holzstocks glasfaserverstärkte Kunststoffe bzw. kohlefaserverstärkte Kunststoffe oder Kombinationen davon einge-io setzt, um die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. Auch die Schaufel des Hockeyschlägers ist üblicherweise aus einem Holzkern, bestehend aus Schichthölzern oder aus Massivholz und beidseitigen Begurtungen von glasfaser- oder kohlefaserverstärkten Kunststoffen aufgebaut. Diese Konstruktionen sind zwar relativ billig herzustellen, weisen aber ein relativ hohes Eigengewicht auf, welches sich negativ auf die Spieleigenschaften auswirkt. 15
Zur Reduktion des Gewichts des Hockeyschlägers wurden Hohlprofile aus Aluminium mit glasfaser- oder kohlefaserverstärkten Kunststoffüberzügen eingesetzt. Solche Konstruktionen sind allerdings relativ kompliziert herzustellen und somit teuer. 20 Weiters ist bei Holzschlägern bekannt geworden, den Schaft des Hockeyschlägers mit durchgehenden Längsnuten, die sich über die Länge des Schaftes erstrecken, auszuführen, damit das Eigengewicht entsprechend reduziert werden kann, allerdings mit dem Nachteil, dass dadurch der Torsionswiderstand wesentlich abgemindert wird und damit Schläger diesert Art nur bedingt verwendbar sind. 25
Durch die US 5 879 250 A ist die reihenweise Anordnung von Nuten, die einseitig offen sind, bekannt geworden. Diese Nuten haben kantige Enden mit dem Nachteil, dass diese Nuten verhältnismäßig umständlich herzustellen sind. 30 Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Hockeyschlägers, der die Eigenschaften einer billigen Herstellung und eines niedrigen Gewichts idealerweise verbindet, wobei die Nachteile der bekannten Hockeyschläger reduziert bzw. vermieden werden.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Maßnahme nach dem kennzeichnenden Teil des Anspru-35 ches 1. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass man die Nuten mit einem Kreissägeblatt oder einem Scheibenfräser durch einfaches Einsetzen und Verschieben in der Längsrichtung hersteilen kann.
Eine vorteilhafte Herstellungsweise ergibt sich durch die Maßnahme nach Anspruch 2. 40
Durch die Maßnahme nach Anspruch 3 wird eine hohe Festigkeit erreicht.
Ein ähnlicher Vorteil ergibt sich auch durch die Maßnahme nach Anspruch 4 sowie nach Anspruch 5. 45
Durch die Maßnahme nach Anspruch 6 ergibt sich eine besonders einfache Herstellungsweise.
Beim Einbau der Leichtbaukerne in der Schaufel sind die Öffnungen zweckmäßig zur Schlagfläche der Schaufel hin gerichtet. 50
Vorteilhafterweise ist der Hockeyschläger außen mit glasfaser- oder kohlestofffaserverstärkten Kunststoffen überzogen. Dadurch wird die Widerstandsfähigkeit weiter erhöht.
Weiters kann vorgesehen sein, dass im Bereich des Konus, das ist jene Stelle, die an die 55 Schaufel des Schlägers anschließt, Einlagen aus Massivholz eingesetzt sind. Die Einlage kann

Claims (5)

  1. 3 AT 413 493 B als ein- oder mehrteiliger Einsatz ausgebildet sein. Durch diese Einsätze von Massivholzeinlagen können die Kräfte besser übertragen werden. Anhand der beigefügten Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. 5 Darin zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Hockeyschlägers; Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie ll-ll der Fig. 1; Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie lll-lll der Fig. 2; Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2; und Fig. 5 einen Querschnitt des Schaftes einer Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Hockeyschlägers. io Der erfindungsgemäße Hockeyschläger besteht aus einem Schaft 1 und einer abgewinkelten Schaufel 2, die je nach Einsatzgebiet z.B. Eishockey, Landhockey geometrisch ausgebildet ist. Erfindungsgemäß ist zumindest der Schaft des Hockeyschlägers aus einem Kern 3, vorzugsweise aus Holz oder Holzfurnieren, sowie mindestens einer Decklage 4 auf Ober- und Unterseite des Kernes 3 vorzugsweise aus faserverstärktem Kunststoff versehen, wobei der Kern 3 mit 15 einer Vielzahl von Nuten 5 versehen ist und zwischen diesen Zwischenbereiche 6 aus dem Grundwerkstoff des Kernes bestehen (Fig. 2). Nach der Ausführung gemäß Fig. 3 sind diese Nuten 5 gegeneinander versetzt angeordnet, so dass Zwischenbereiche 6 aus Holz gebildet werden. Durch diese Maßnahme wird eine hohe 20 Gewichtseinsparung unter Beibehaltung einer hohen Torsionsstabilität erreicht. Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der Nuten 5. Diese Ausführung ist durch Einschneiden mittels eines einfachen Kreissägeblattes besonders wirtschaftlich herstellbar. 25 Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung verschiedene Geometrien der Nuten 5 Verwendung finden. Fig. 5 zeigt den Querschnitt des Schaftes 1 mit einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hockeyschlägers. In dieser Variante sind zwei gleichartige Kerne 3 beinhaltend 30 die Nuten 5 gestürzt miteinander, z.B. durch Verklebung verbunden, allenfalls unter Einbringung einer dünnen Zwischenschicht 7 aus z.B. faserverstärktem Kunststoff oder z.B. aus Holzfurnier, der so entstehende Holzkern ist wiederum mit zwei Decklagen 4, z.B. durch Verklebung, abgedeckt. 35 Diese Variante bildet eine Art Hohlkörper, der sowohl eine hohe Gewichtseinsparung wie auch eine sehr hohe Torsionsstabilität aufweist. Patentansprüche: 40 1. Hockeyschläger mit einem Schaft und einer Schaufel, von welchen zumindest der Schaft einen Kern aufweist, der mit einer Vielzahl von Nuten oder Schlitzen (5) versehen ist und zwischen diesen Schlitzen (5) Zwischenbereiche (6) aus dem Grundwerkstoff des Kernes bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass beide Schlitzenden der Schlitze (5) abgerundet 45 sind.
  2. 2. Hockeyschläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (5) kreisbogenförmig ausgebildet sind (Fig. 4). so 3. Hockeyschläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihen von Schlitzen (5) vorzugsweise um eine halbe Schlitzlänge zueinander versetzt sind.
  3. 4. Hockeyschläger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kerne mit einer Vielzahl von Schlitzen (5) gestürzt zueinander eingebaut sind. 55 4 AT 413 493 B
  4. 5. Hockeyschläger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zwei Kernen eine Zwischenlage (7) eingebaut ist.
  5. 6. Verfahren zur Herstellung der Schlitze im Schaft des Hockeyschlägers nach Anspruch 1, 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze durch Einsetzen und allenfalls Längsverschie ben einer rotierenden Bahn abhebenden Scheibe hergestellt werden. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55
AT0186703A 2003-11-20 2003-11-20 Hockeyschläger AT413493B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5879250A (en) * 1996-07-11 1999-03-09 Khf Sports Oy Stick handle for an ice hockey stick or for a stick intended for a game of similar type

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5879250A (en) * 1996-07-11 1999-03-09 Khf Sports Oy Stick handle for an ice hockey stick or for a stick intended for a game of similar type

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ATA18672003A (de) 2005-08-15

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