AT413783B - Zigarettenpäckchen mit integriertem aschenbecher - Google Patents
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Description
2
AT 413 783 B
Die Erfindung betrifft eine Zigarettenverpackung mit integriertem Behälter zum Einwerfen von Zigarettenkippen und -asche, wobei die Zigarettenverpackung derart ausgebildet ist, dass sie sowohl einen Behälter für Zigaretten (1) als auch einen Behälter für Zigarettenkippen und -asche (2) aufweist, wobei der Behälter zum Einwerfen von Zigarettenkippen und -asche (2) aus 5 feuerfestem Werkstoff besteht und einen geruchs- und staubdichten Verschluss (3) aufweist.
In der weiteren Beschreibung wird der Behälter zum Einwerfen von Zigarettenkippen und -asche als „Aschenbecher“ bezeichnet. io Zum Stand der Technik gehören Zigarettenetuis mit integriertem Aschenbecher. Im Gegensatz zum Erfindungsgegenstand müssen hier bereits gekaufte Zigaretten in Etuis umgepackt werden. Bei der erfindungsgemäßen Zigarettenverpackung mit integriertem Aschenbecher ist dies nicht nötig, da jedes Zigarettenpäckchen bereits beim Kauf über einen integrierten Aschenbecher verfügt. Der Raucher (in der freien Natur) kann jederzeit und sofort seine Zigarettenkippe 15 umweltschonend entsorgen. - Die Zigarettenverpackung mit integriertem Aschenbecher findet somit bereits in der Zigarettenproduktion bei der Verpackung der Zigaretten ihre Verwendung. Zum Stand der Technik gehören auf diesem Gebiet einerseits sehr aufwendige Lösungen wie US2002 0000 381 A1 mit einem System, bei dem eine Schachtel in einer Schachtel mit einem Klapp-, Faltmechanismus auf- und zugeschoben wird. Andererseits sind nach dem Sand der 20 Technik die Verschlüsse der Aschenbecher in Bezug auf ihre Staub- und Geruchsdichtheit generell stark verbesserungswürdig. - So wird bei GB 2 236 737A lediglich von einem verschließbaren Deckel („foldable lid“) und zwei Ohren-Laschen („ears“) gesprochen, die links und rechts der Einwurföffnung angebracht sind. Eine nähere Funktionsweise zum Erreichen einer Staub- und Geruchsdichtheit wird weder beschrieben noch in den Ansprüchen festgelegt. Le-25 diglich der Zeichnungen ist zu entnehmen, dass diese Laschen ins Innere des Behälters weisen und dass dem Deckel stirnseitig eine nach unten weisende Lippe angeformt ist. Ob und wie diese Lippe in die Öffnung des Aschenbechers zu stecken oder aber von außen an demselben zu befestigen ist, kann der Anmeldung nicht eindeutig entnommen werden. Die Zeichnung (GB 2 236 737A / Fig.2) lässt die Vermutung zu, dass diese Lippe von außen am Aschenbecher 30 zu befestigen ist. - Bei dieser Art des Verschlusses ist es bei mehrmaligem Öffnen und Schließen nicht vorstellbar, dass absolute Staub- und Geruchsdichtheit des Aschenbechers gewährleistet sind. Dies ist jedoch unabdingbare Voraussetzung dafür, dass ein Raucher diesen verwendet. 35 Die Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, Staub- und Geruchsdichtdichtheit des Verschlusses eines Aschenbechers zu gewährleisten, der integrierter Bestandteil einer Zigarettenverpackung ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass dieser Verschluss (3) entweder als an sich bekannter 40 Drückverschluss (3) mit einem formschlüssig in bzw. auf die Öffnung (6) drückbaren Deckel (3) ausgebildet ist, wobei in einer Ausführungsvariante diesem Drückverschluss (3) an die Unterseite ein Kranz (4) angeformt ist, der formschlüssig in bzw. auf die Öffnung (6) greift, oder dass der Verschluss (3) als an sich bekannter Schiebeverschluss (7) nach dem formschlüssig in Führungsschienen (8) verlaufenden Nut-Feder-Prinzip ausgebildet ist. In einer Ausführungsvariante 45 sind die Führungsschienen (8) um den gesamten Boden herum bzw. die gesamte Seitenwand in sich geschlossen ausgebildet. In einer weiteren Ausführungsvariante ist hinter der Einwurföffnung (6) ein Schacht (10) ausgebildet, in den der Verschluss (7) beim Öffnen formschlüssig gleitet, sodass dieser Schacht (10) solcherart die Fortsetzung der Nut (10) darstellt. so In beiden Verschluss-varianten erleichtert ein auf den Verschlüssen ausgebildeter Fortsatz (5/9) das Öffnen und Schließen desselben.
Diese Erfindung stellt somit die praktikable Lösung für einen geruchs- und staubdichten Aschenbecher dar, der integrierter Bestandteil einer Zigarettenverpackung ist. Durch die Tatsa-55 che, dass es bei seiner Verwendung weder zu Geruchs- noch Staubbelästigung kommt, ist die
Claims (13)
- 3 AT 413 783 B Voraussetzung geschaffen vom Raucher und der Tabak- und Zigarettenverpackungsindustrie akzeptiert zu werden. - Die Chancen für eine Umwelt ohne Zigarettenkippen stehen gut, wenn jedes Zigarettenpäckchen, das über den Ladentisch wandert über einen integrierten Aschenbecher verfügt. 5 Weitere Ausführungsvariante betreffen eine Sollbruchstelle (Fig.4/12, 14) für eine Trennmöglichkeit der beiden Behälter. Dadurch wird eine getrennte, umweltgerechte Entsorgung ermöglicht. io Diese Sollbruchstelle ist beispielsmäßig nach der bekannten Art des Öffnens der Zellophanverpackung von Zigarettenpäckchen ausgebildet, indem durch Ziehen an einem in die Wand des Erfindungsgegenstandes eingearbeiteten Faden (12) (bzw. Streifen), der um die Trennlinie der beiden Behälter läuft, beide Behälter von einander getrennt werden. 15 Eine Sicherung (13) dieses Fadens, beispielsmäßig durch einen Klebestreifen, verhindert ein ungewolltes Trennen der beiden Behälter. Eine weitere Möglichkeit für die Ausbildung einer Sollbruchstelle bietet eine Art von „Perforie-rung-Falzung-Gravierung-Ritzung-leichtes Anstanzen“ entlang dieser Sollbruchstelle. Durch 20 dieses Ritzen, leichte Anstanzen, bzw Vorbiegen etc. an dieser Stelle - rund um die Trennlinie der beiden Behälter - ist das Material der Packung etwas dünner-schwächer ausgebildet. Bei der Variante einer einfachen Falzung (eine Linie) können die Behälter an dieser Stelle auseinandergebrochen werden. Bei der doppelten Falzung (Fig.4/14, 15) (etwa in Form von zwei nebeneinander verlaufenden Zick-Zack-Linien (14)) wird an einer Lasche (15) ein Streifen ent-25 lang der Trennlinie vom Erfindungsgegenstand gezogen, und auf diese Art die Trennung der beiden Behälter herbeigeführt. In einer Ausführungsvariante verhindert eine Sicherung der Lasche (14), beispielsmäßig durch einen Klebestreifen, ein ungewolltes Trennen der beiden Behälter. 30 Figurenübersicht In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand als Beispiel dargestellt, ohne auf die dargestellten Beispiele beschränkt zu sein. 35 Fig. 1: Zigarettenschachtel 1 mit integriertem Behälter zum Einwerfen von Zigarettenkippen und -asche 2 (Aschenbecher) mit geruchs- und staubdicht verschließbarer Einwurföffnung 6. Der Verschluss ist als Drückverschluss 3 mit angeformtem Kranz 4 ausgebildet, der formschlüssig in die Öffnung 6 greift. Als Öffnungshilfe ist der Fortsatz (5) angeformt. 40 Fig.2: Zigarettenschachtel 1 mit integriertem Behälter zum Einwerfen von Zigarettenkippen und -asche 2 (Aschenbecher) mit geruchs- und staubdicht verschließbarer Einwurföffnung 6. Der Verschluss ist als Schiebeverschluss 7 nach dem formschlüssig in Führungsschienen 8 verlaufenden Nut-Feder-Prinzip ausgebildet. Als Schiebehilfe ist der Fortsatz (9) angeformt. 45 Fig.3: Schiebeverschluss 7 im Aufriss und im Querschnitt Fig.4: Sollbruchstelle zwischen beiden Behältern mit Hilfe eines eingearbeiteten Fadens 12 mit Hilfe eines abziehbaren Streifens 14 50 Patentansprüche: 1. Zigarettenverpackung mit integriertem Behälter zum Einwerfen von Zigarettenkippen und 55 -asche, wobei die Zigarettenverpackung derart ausgebildet ist, dass sie sowohl einen 4 AT 413 783 B Behälter für Zigaretten (1) als auch einen Behälter für Zigarettenkippen und -asche (2) aufweist, wobei der Behälter zum Einwerfen von Zigarettenkippen und -asche (2) aus feuerfestem Werkstoff besteht und einen geruchs- und staubdichten Verschluss (3) aufweist dadurch gekennzeichnet, 5 dass der Verschluss (3) entweder als an sich bekannter Drückverschluss (3) mit einem formschlüssig in bzw. auf die Öffnung (6) drückbaren Deckel (3) ausgebildet ist, oder dass der Verschluss (3) als an sich bekannter Schiebeverschluss (7) nach dem formschlüssig in Führungsschienen (8) verlaufenden Nut-Feder-Prinzip ausgebildet ist. io 2. Zigarettenverpackung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass dem Drückverschluss (3) an die Unterseite ein Kranz (4) angeformt ist, der formschlüssig in bzw. auf die Öffnung (6) greift.
- 3. Zigarettenverpackung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass beim Verschluss 15 nach dem Nut-Feder-Prinzip die Führungsschienen (8) um den gesamten Boden herum bzw. die gesamte Seitenwand in sich geschlossen ausgebildet sind.
- 4. Zigarettenverpackung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass beim Verschluss nach dem Nut-Feder-Prinzip hinter der Einwurföffnung (6) ein Schacht (10) ausgebildet ist, 20 in den der Verschluss (7) beim Öffnen formschlüssig gleitet, und dass dieser Schacht (10) solcherart die Fortsetzung der Nut (10) darstellt.
- 5. Zigarettenverpackung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass an die Verschlüsse (3,7) Fortsätze (5,9) als Öffnungshilfe angeformt sind. 25
- 6. Zigarettenverpackung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass sich die beiden Behälter (1,2) an einer Sollbruchstelle trennen lassen.
- 7. Zigarettenverpackung nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, dass als Sollbruchstelle 30 in der Wand des Erfindungsgegenstandes ein Faden (12) oder Streifen zur Trennung ein gearbeitet ist.
- 8. Zigarettenverpackung nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende dieses Fadens (12) bzw. Streifens lose ist. 35
- 9. Zigarettenverpackung nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass das lose Ende des Fadens bzw. Streifens zur Sicherung durch ein leicht ablösbares Klebeband (13) abgedeckt ist.
- 10. Zigarettenverpackung nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, dass eine Perforierung bzw. Materialverdünnung, Falzung, Gravierung, Ritzung, etc. um die Sollbruchstelle ausgebildet ist.
- 11. Zigarettenverpackung nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, dass die Perforierung 45 bzw. Materialverdünnung, Falzung, Gravierung, Ritzung, etc. als einfache Linie um die Sollbruchstelle ausgebildet ist.
- 12. Zigarettenverpackung nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, dass die Perforierung bzw. Materialverdünnung, Falzung, Gravierung, Ritzung, etc. in einer doppelten, z.B. Zick- 50 Zack.förmigen Linienführung als Streifen um die Sollbruchstelle ausgebildet ist.
- 13. Zigarettenverpackung nach Anspruch 12 dadurch gekennzeichnet, dass am Beginn dieses Streifens eine Lasche 15 ausgebildet ist.
- 14. Zigarettenverpackung nach Anspruch 13 dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (15) 5 AT 413 783 B zur Sicherung durch ein leicht ablösbares Klebeband abgedeckt ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55
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- 2003-10-10 AT AT0160203A patent/AT413783B/de not_active IP Right Cessation
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