AT414324B - Verfahren und anordnung zur lernunterstützung - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 und eine Anordnung, insbesondere zur Durchführung dieses Verfahrens nach dem Oberbegriff des Anspruches 6. 5 Viele Arten des Lernens erfordern eine regelmäßige Wiederholung des Lernstoffs. Diese Wiederholungen stellen bekanntermaßen für viele Lernende aus Zeit- bzw. Motivationsgründen eine nur schwer zu überwindende Hürde dar. Oft wird daher ein mit gutem Willen gefasster Entschluss, etwas Neues zu lernen, durch diese Problematik zunichte gemacht bzw. wieder verworfen. 10
In der heutigen Informationsgesellschaft ist die Nutzung von technischen Geräten und Informationsservices zunehmend in den täglichen Alltag integriert. Die Verwendung von Laptops, Mobiltelefonen, PDAs, E-Mail, Internet, SMS od. dgl. ist mittlerweile Bestandteil des täglichen Lebens. Auf diesen Medien werden diverse, insbesondere interaktive, elektronische Lernpro-15 gramme bzw. E-Learning-Systeme, wie beispielsweise Vokabel- bzw. Sprachlernprogramme und ähnliches angeboten, doch scheitert die Verwendung dieser elektronischen Lernsysteme ebenfalls an mangelnder Zeit bzw. der Aufbringung der notwendigen Motivation.
Eine Verbesserung, die insbesondere für Kinder interessant ist, stellt die Inaussichtstellung 20 einer Belohnung beispielsweise für absolvierte Lernlektionen dar. Dadurch soll die Motivation gesteigert werden. Was jedoch problematisch bleibt, ist die Hürde, den "inneren Schweinehund" zu überwinden und sich die Zeit zu nehmen, um das Lernprogramm zu starten und aktiv zu werden. 25 Auch ist bekannt, dass Lernsequenzen, bei denen dem Lernenden Informationen in regelmäßigen Abständen häppchenweise bzw. in kleinen Portionen, sozusagen als "Mikrolernobjekte", zugeführt werden, größeren Erfolg versprechen und damit motivationsfördernder sind, als wenn der Lernende in unregelmäßigen bzw. großen Abständen große Informationspakete erlernen muss und in Gefahr schwebt sich zu überfordern. Zusätzlich ist die Überwindung geringer, in 30 dem Bewusstsein, dass nur eine kleine Lerneinheit zu absolvieren ist.
Die DE 195 29 774 A1 zeigt ein Verfahren zur Lernunterstützung unter Einsatz eines technischen Gerätes der Unterhaltungs- bzw. Informationselektronik, insbesondere eines Fernsehgerätes, Videogerätes, Audiogerätes, Computers oder computergesteuerten Spiel- bzw. Unterhal-35 tungsgerätes, unter Verwendung eines Lernprogramms, wobei in Abhängigkeit diverser Einschaltkriterien, z.B. eines Zeitguthabens, der Betrieb des technischen Gerätes gesperrt oder zugelassen wird.
Beim Einschalten des technischen Geräts, z.B. eines Fernsehgerätes, wird dabei in einem 40 ersten Schritt überprüft, ob alle Einschaltkriterien erfüllt sind, d.h. insbesondere ob ein Zeitguthaben vorhanden ist. Sind diese Kriterien erfüllt bzw. ist noch ein Restzeitguthaben vorhanden, wird das Fernsehgerät eingeschaltet, ohne dass das Lernprogramm zwingend durchgespielt werden muss. Das in der DE 195 29 774 A1 beschriebene Lernprogramm kann vom Benutzer jederzeit und auf freiwilliger Basis auf Aufforderung bzw. vollkommen abhängig vom Willen des 45 Benutzers z.B. mittels der Tastatur, aktiviert werden.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und ein Verfahren der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, das die Überwindung minimiert und gleichzeitig ein ständiges Wiederholen der zu erlernenden Informationen gewährleistet. Außerdem wird ein System, insbesondere so zur Durchführung dieses Verfahrens, vorgeschlagen, das sich leicht in bestehende, insbesondere elektrische oder elektronische, Geräte implementieren lässt und effektiv diese Aufgabe erfüllt.
Erfindungsgemäß wird dies bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Art durch die kenn-55 zeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 erreicht. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass der 3
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Lernprozess in das tägliche Leben bzw. den Arbeitsalltag eingebettet werden kann. Auf den Benutzer wird somit ein gewisser Zwang ausgeübt bzw. ihm wird eine Bedingung auferlegt, was sich als hilfreich bei Motivationsproblemen erweist. Durch die vom Benutzer nicht steuerbare, dem Benutzerwillen nicht unterworfene Aktivierung des Lernprogramms ist eine Umgehung 5 oder Aufschiebung des Lernprogramms ausgeschlossen. Diese Steuerung, die sich der Kontrolle des Benutzers entzieht, ist für die üblichen Argumente das Lernen aufzuschieben, wie Müdigkeit, Stress etc. nicht empfänglich. Durch diese sture Position ohne die Möglichkeit zu diskutieren, wird dem Lernenden klar, dass das Unterfangen aussichtslos ist und dass die beste und einzige Möglichkeit um das gewünschte Service nutzen zu können, die schnellstmögliche Erfüllt) lung der gestellten Aufgaben ist. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das erfindungsgemäße Verfahren auch von selbst bzw. nach eigenem Ermessen bzw. unter eigener Motivationsaufbringung aktivierten bzw. gestarteten E-Learning Programmen.
Von der bloßen Bereitstellung von Informationen, wie dies bei einem Splash Screen der Fall ist, 15 der darüber hinaus zumeist nach einer gewissen Zeit ohne Zutun des Benutzers automatisch deaktiviert wird, unterscheidet sich das erfindungsgemäße Verfahren durch den interaktiven Charakter des Lernprogramms bzw. durch die Notwendigkeit das Lernprogramm zur Erreichung der Normalfunktion zu absolvieren. 20 Gemäß den Merkmalen des Anspruchs 2 kann das Verfahren schnell und flexibel an die Bedürfnisse, den Lebens- bzw. Biorhythmus bzw. die Gegebenheiten angepasst werden und es können individuell angepasste Ansätze eingestellt werden. Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn möglichst oft kleine Lerneinheiten absolviert werden. 25 In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn die Merkmale des Anspruchs 3 vorgesehen sind. Dadurch ergibt sich der Vorteil eines gewissen Unsicherheitsfaktors, wie die anstehende Lernsequenz aussehen wird bzw. wann diese aktiviert wird, wodurch der Anreiz erhöht wird und der spielerische Trieb bzw. der Nervenkitzel angeregt wird. 30 Als Einsparhilfe bzw. zur Vermeidung von Komplikationen oder Kapazitätsproblemen ist es vorteilhaft, wenn die Merkmale des Anspruchs 4 ausgebildet sind. Außerdem wird durch diese Merkmale Rücksicht auf den Eintritt wichtiger Ereignisse genommen werden und es werden zur Erhöhung der Flexibilität gewisse Ausnehmen ermöglicht. 35 Die Lernsequenzen können gemäß den Merkmalen in Anspruch 5 in idealer Weise so gewählt werden, dass sie nicht als störend lang bzw. zu schwierig empfunden werden, sondern nebenbei erledigbar bzw. erfüllbar sind. Sie werden dadurch teilweise als willkommene Abwechslung bzw. Ablenkung von monotonen Tätigkeiten angesehen. 40 Eine in konstruktiver Hinsicht sehr einfache Lösung der Problematik ergibt sich bei einer Anordnung bzw. einem System der eingangs erwähnten Art gemäß den kennzeichnenden Merkmalen nach Anspruch 6. Eine derartige Anordnung kann einfach und preiswert mit nahezu jedem elektrischen bzw. elektronischem Gerät kombiniert werden und eröffnet dem Benutzer die Möglichkeit das Angebot der Lernunterstützung vielfältig zu nutzen. 45
Mit Hilfe der Merkmale gemäß Anspruch 7 wird eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an die individuellen Lernbedürfnisse bzw. -eigenschaften garantiert.
Um die Werte bzw. den Input effizient und schnell vergleichen bzw. auswerten zu können bzw. 50 um basierend darauf die entsprechenden Aktionen zu setzen, ist es vorteilhaft, die Merkmale gemäß Anspruch 8 vorzusehen.
Diesbezüglich ist es insbesondere vorteilhaft und konstruktiv einfach und effektiv, wenn zur Schaltung die Merkmale nach Anspruch 9 vorgesehen sind. 55 4
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Eine sichere, schnelle und effektive Datenübertragungsart wird mit den Merkmalen des Anspruchs 10 sichergestellt.
In konstruktiver Hinsicht ist es besonders vorteilhaft, wenn die Merkmale des Anspruchs 11 5 vorgesehen sind.
Aus Platzgründen und/oder sicherheitstechnischen Aspekten und/oder zum Schutz vor Verschmutzung ist es vorteilhaft, wenn die Merkmale nach Anspruch 12 ausgebildet sind. io Gemäß den Merkmalen nach Anspruch 13 kann die Anordnung vielfältig eingesetzt werden und ist mit zahlreichen Geräten auf mannigfaltige Art und Weise kombinierbar.
Der Anspruch 14 stellt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dar und ermöglicht eine effektive Nutzung und eine erleichterte Zugänglichkeit. 15
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung.
Alle erläuterten Merkmale sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern 20 auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Die Erfindung ist unter anderem anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung schematisch dargestellt sowie anhand mehrerer Ausführungsbeispiele in der nachfolgenden Beschrei-25 bung und wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielsweise beschrieben.
Das im Folgenden beschriebene Verfahren ist primär auf allen elektrischen bzw. elektronischen Geräten, die die minimalen Voraussetzungen für interaktive Tätigkeiten aufweisen, anwendbar. Diese Voraussetzungen sind eine Möglichkeit zum Dateninput, d.h. zur Eingabe von Daten, z.B. 30 eine Tastatur, ein Schalter oder ein Mikrofon, sowie eine Anzeigemöglichkeit für die Datenausgabe bzw. den Output, beispielsweise in Form eines Displays, eines Lautsprechers, einer Leuchtdiode od. dgl.. Derartige elektronische Geräte kommen insbesondere aus der Unterhal-tungs- bzw. Informationselektronik und sind beispielsweise Computer, Fernseher, Mobiltelefone, Spielkonsolen od. dgl.. 35 Für die Anwendung des Verfahrens auf Geräten ohne diese Voraussetzungen für interaktive Tätigkeiten, wie z.B. Haushaltsgeräten, wie Kaffeemaschinen, Mikrowellenherden etc. oder Büromaschinen, wie z.B. Kopiergeräten etc., kann ein später beschriebenes Zusatzmodul vorgesehen sein. 40
Auf elektrischen bzw. elektronischen Geräten läuft üblicherweise, vorzugsweise in einer Betriebseinrichtung 10, ein insbesondere als Software ausgeführtes Betriebssystem bzw. eine Software oder ein Programm, die/das den üblichen Betrieb bzw. die Normalfunktion 7 des Gerätes gewährleistet bzw. die Normalfunktionen 7 ermöglicht oder das Gerät verfügt über eine als 45 Hardware ausgeführte elektrische bzw. elektronische Vorrichtung zur Steuerung der Normal-funktion(en) 7.
Als Normalfunktion bzw. Normalfunktionen 7 werden alle möglichen Betriebsarten verstanden, die für das bestimmte Gerät typisch sind, sowie alle möglichen Betriebsfunktionen bzw. Aktio-50 nen, Teilfunktionen und/oder Services, die auf diesem Gerät bzw. mit diesem Gerät durchgeführt werden können. Beispiele für derartige Betriebsfunktionen bzw. Services wären bei Spielkonsolen das Spielen eines Computerspieles, bei Mobiltelefonen das Telefonieren bzw. das Schreiben von SMS, bei Kaffeemaschinen das Erwärmen des Wassers, bei Computern das Starten einer Anwendungssoftware etc.. Als Normalfunktion 7 kann auch die Gesamtheit aller 55 Betriebsfunktionen bzw. Services, insbesondere die Gesamtfunktion des Geräts, verstanden 5
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Zusätzlich zu dieser Normalfunktion 7 ist ein Lernprogramm 6, das insbesondere in einer Lerneinrichtung 11 abläuft, vorgesehen. Dieses Lernprogramm 6 kann in Form eines Vokabeltrai-5 ners, eines Fremdsprachenlernprogramms bzw. eines Rechenübungsprogramms, zur Vermittlung von Werbeinhalten od. dgl., ausgeführt sein. Das Lernprogramm 6 kann insbesondere als interaktives Lernprogramm 6 ausgebildet sein, d.h. der Benutzer muss zur Absolvierung des Lernprogramms 6 auf Anfragen des Lernprogramms 6 reagieren. Es könnte sich auch um interaktive Werbeeinschaltungen bzw. -mitteilungen handeln, zu deren Abarbeitung bzw. Absolvie-io rung z.B. die Eingabe der beworbenen Marke und/oder Ware(n) erforderlich ist.
Gleichzeitig oder zeitverzögert mit dem Einschalten bzw. Aktivieren des Gerätes bzw. zumindest einer Normalfunktion 7 oder während des üblichen Betriebes bzw. der Normalfunktion 7 des Gerätes, und zwar in Abhängigkeit von bestimmten vorgegebenen Parametern bzw. Reis geln, die im Folgenden näher definiert werden, wird das Lernprogramm 6 aktiviert bzw. gestartet. Dies erfolgt unaufgefordert bzw. unabhängig vom Willen bzw. dem unmittelbaren Einfluss des Benutzers, das heißt, ohne direktes Zutun des Benutzers.
Die zumindest eine Normalfunktion 7 des Gerätes wird dadurch, zumindest teilweise, deaktiviert 20 bzw. aufgeschoben bzw. unterbrochen und für den Benutzer unzugänglich, während das Lernprogramm 6 für den Benutzer ausschließlich bzw. alternativlos zugänglich wird. Vorteilhafterweise werden dabei keine wichtigen Aktivitäten oder kritischen Operationen, z.B. Telefongespräche, Internetkonferenzen od. dgl. unterbrochen, sondern es wird "intelligent" bzw. zu vernünftigen Zeitpunkten aktiviert und deaktiviert. 25
Dadurch ergibt sich eine Zugangsverzögerung, in der der Benutzer dieses Lernprogramm 6 absolvieren muss. Spätestens nach Absolvierung des Lernprogramms 6 wird der übliche Betrieb bzw. die Normalfunktion 7 des Geräts wieder aktiviert, fortgesetzt bzw. freigegeben, und der Benutzer hat wieder Zugang zur Normalfunktion 7. 30
Normalfunktionen 7 können auch so eingestellt werden, dass sie während des Lernprogramms 6 im Hintergrund weiterlaufen, sodass beispielsweise nach Absolvierung des Lernprogramms 6, während des Lernprogramms 6 eingegangene, aber nicht entgegengenommene bzw. entge-gennehmbare Anrufe angezeigt werden. 35
Auch ist es möglich, dass gewisse, insbesondere passive, Normalfunktionen 7, wie beispielsweise das Empfangen von Anrufen oder SMS bei Mobiltelefonen, von einer Deaktivierung bzw. Unterbrechung ausgenommen sind und dass, bei Eintritt eines derartigen Ereignisses während der Verwendung des Lernprogramms 6, das aktive Lernprogramm 6, vorzugsweise temporär, 40 unterbrochen wird und nach Erledigung des Anrufs bzw. Ansicht der SMS fortgesetzt werden muss. Vorteilhafterweise könnten Anrufe von, insbesondere im Speicher 2 definierten, wichtigen Telefonnummern "durchgelassen" werden und das Lernprogramm 6 unterbrechen. Bei Anrufen von allen anderen Nummern ertönt z.B. das Besetztzeichen. 45 Die Parameter, Daten bzw. Regeln können in einem programmierbaren Speicher 2, d.h. insbesondere direkt am Gerät, eingegeben bzw. definiert werden. Möglich sind zeitliche und/oder kausale bzw. betriebsfunktionsabhängige Parameter, Daten bzw. Regeln zur Aktivierung des Lernprogramms 6, wie beispielsweise, dass das Lernprogramm 6 zu bestimmten Terminen, Daten, Tagen, Tages- bzw. Uhrzeiten, nach einer gewissen Zeit der Nichtbenutzung bzw. des so Standby-Betriebes des Gerätes, nach der Benutzung bzw. der Durchführung von zumindest einer bzw. einer gewissen Anzahl von zumindest einer bestimmten Betriebsfunktion bzw. -aktion und/oder nach Ablauf eines gewissen Zeitintervalls zwischen zwei Lerneinheiten etc. aktiviert wird. 55 Weiters sind im programmierbaren Speicher 2 benutzerprofilspezifische Angaben eingebbar 6
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Außerdem können auch benutzungsprofilspezifische Angaben gespeichert werden, wie bei-5 spielsweise die Häufigkeit und/oder die Dauer der Benutzung der Normalfunktion 7 des Gerätes und/oder die Häufigkeit und Dauer der Benutzung bestimmter Gerätefunktionen, wie beispielsweise die Häufigkeit, mit der SMS-Nachrichten geschrieben werden und/oder die Länge der Telefonate od. dgl.. io Außerdem können gerätespezifische Daten gespeichert werden, beispielsweise welche Normalfunktionen 7 deaktivierbar bzw. unterbrechbar bzw. aufschiebbar sind.
Die Parameter, Daten bzw. Regeln können auch über einen externen Dienst bzw. über eine Homepage eingegeben bzw. geändert werden. 15
Diese Parameter, Daten und Regeln können beliebig miteinander kombiniert werden.
Die Parameter bzw. Regeln können auch nach Zufallskriterien, insbesondere durch einen Zufallsgenerator ausgewählt bzw. variiert werden, insbesondere innerhalb vorab definierbarer und 20 programmierbarer Grenzwerte. Das kann zu einer Erhöhung der Lernmotivation führen, weil man im Ungewissen gelassen wird, ob die nächste Lernsequenz länger oder kürzer ausfallen wird.
Nach Absolvierung des Lernprogramms 6 wird das Lernprogramm 6 üblicherweise beendet 25 bzw. inaktiviert bzw. läuft im Hintergrund versteckt weiter, und der Benutzer hat wieder Zugang zur Normalfunktion 7. Das Lernprogramm 6 kann so programmiert werden, dass die Wiederzugänglichmachung der Normalfunktion 7 abhängig oder unabhängig vom Ergebnis des Lernprogramms 6 und/oder von der Erfolgsquote der beantworteten Fragen usw. ist. 30 Die Länge und/oder der Schwierigkeitsgrad des Lernprogramms 6 können entweder programmintern oder ebenfalls im programmierbaren Speicher 2 eingegeben bzw. hinterlegt werden. Die Länge und der Schwierigkeitsgrad des Lernprogramms 6 können mit den im Speicher 2 abgelegten Regeln bzw. Daten kombiniert werden, beispielsweise, dass sich die Länge und/oder der Schwierigkeitsgrad des Lernprogramms 6 in Abhängigkeit von der Tages- bzw. der Uhrzeit, des 35 Datums etc. ändert und/oder von der Art bzw. der Anzahl der verwendeten Gerätefunktionen oder vom Zeitintervall zwischen den Lernprogrammen 6, oder aber auch vom Wissensstand bzw. vom Alter des Benutzers etc.
Im Folgenden werden bevorzugte Anwendungsbeispiel des Verfahrens gezeigt: 40 1. Beispiel:
Jedes Mal, wenn ein Benutzer sein Mobiltelefon einschaltet, wird das Lernprogramm aktiviert, und der Benutzer muss eine Lernsequenz absolvieren, bei der zehn Vokabel von einer Sprache 45 in eine andere zu übersetzen sind. Einzugeben wären die Antworten über die Tastatur des Mobiltelefons. Für jede falsche Eingabe kommt ein weiteres Vokabel hinzu, das richtig beantwortet werden muss. Erst nach Absolvieren dieser Lernsequenz wird das Lernprogramm deaktiviert und das Telefon vollständig verfügbar bzw. verwendbar. so 2. Beispiel:
Nach fünf absolvierten Spielen auf einer Spielkonsole wird die Normalfunktion der Spielkonsole unterbrochen d.h. in einen Pausemodus gestellt, das Lernprogramm aktiviert und der Benutzer der Spielkonsole muss 20 Rechenbeispiele auflösen. Einzugeben wären die Antworten über 55 den Joystick bzw. den Controller. Hat der Benutzer die Rechenübungen absolviert, werden die 7
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Ergebnisse gespeichert und sind beispielsweise von den Eltern im Nachhinein abrufbar und einsehbar. Unabhängig vom Ergebnis wird jedoch die Normalfunktion der Spielkonsole wieder aktiviert, und der Benutzer kann erneut fünf Spiele spielen. Zwischen 20 und 22 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ist die Verwendung der Spielkonsole unbeschränkt möglich und das 5 Lernprogramm wird nicht aktiviert. 3. Beispiel:
Wird die Arbeit auf einem PC durch eine Zigarettenpause, einen Gang aufs WC, die Mittags-io pause od. dgl. unterbrochen, so wird, ähnlich wie bei einem Bildschirmschoner, das Lernprogramm aktiviert, und es kann erst wieder weitergearbeitet werden, wenn eine Sequenz von fünf arbeitsrelevanten Fragen beantwortet wird. Die Ergebnisse der Fragen werden gespeichert und sind vom Arbeitgeber einsehbar. Jede falsche Antwort verkürzt die Zeit, die für eine Pause geduldet wird, ohne dass die Normalfunktion unterbrochen wird. Auch wenn der Benutzer of-15 fensichtlich keine Pausen einlegt und ständig am PC arbeitet, wird in regelmäßigen Abständen, und zwar alle 1 V* Stunden das Lernprogramm aktiviert und die Normalfunktion deaktiviert. Durch falsches Beantworten der Fragen wird dieses Zeitintervall verkürzt. 4. Beispiel: 20
Beim Einschalten der Kaffeemaschine wird von einem Zusatzmodul, das an die Kaffeemaschine bzw. am Kabel der Kaffeemaschine angeschlossen ist, die Heizfunktion oder die Stromzufuhr unterbrochen. Das Zusatzmodul ist mit einem Lautsprecher und einem Mikrofon ausgestattet. Um eine Lernsequenz zu absolvieren, müssen 10 fremdsprachige Sätze nachgesagt werden. 25 Das Modul registriert, dass geantwortet wurde und aktiviert die Heizfunktion bzw. die Stromzufuhr wieder.
Es können auch, insbesondere im programmierbaren Speicher 2, mehrere verschiedene Lernprogramme 6 gespeichert bzw. abgelegt sein, die in Abhängigkeit von gewissen Regeln gege-30 benenfalls alternierend, aufgerufen werden können.
Im Speicher 2 sind vorteilhafterweise auch die Ergebnisse der Lernsequenzen, d.h. die vom Benutzer eingegebenen Antworten, gespeichert und können jederzeit abgerufen werden oder an eine Datenbank weitergeleitet werden. 35
Das System bzw. die Anordnung, das/die eine Durchführung des Verfahrens möglich macht, beinhaltet neben zumindest einer den üblichen Betrieb bzw. die Normalfunktion(en) 7 des Geräts gewährleistenden Betriebseinrichtung 10, zumindest eine für den Betrieb des Lernprogramms 6, insbesondere eines Vokabeltrainers oder eines Rechenübungsprogramms, geeigne-40 te Lerneinrichtung 11 und eine Einrichtung zur Koordination bzw. Steuerung der Abläufe zwischen der Betriebseinrichtung 10 und der Lerneinrichtung 11 bzw. der Normalfunktion 7 und dem Lernprogramm 6. Diese Einrichtung ist erfindungsgemäß in Form einer Takteinheit 1 ausgebildet. 45 Die Takteinheit 1 ist als Aktivierungs- bzw. Starteinheit für das Lernprogramm 6 ausgebildet, wodurch in Abhängigkeit vorgegebener Parameter, Regeln und/oder Daten beim Einschalten des Geräts oder während des üblichen Betriebes des Geräts das Lernprogramm 6 unaufgefordert bzw. benutzerwillenunabhängig aktiviert bzw. gestartet und für den Benutzer ausschließlich bzw. alternativlos zugänglich gemacht wird. 50
Außerdem ist die Takteinheit 1 als Deaktivierungs-, Unterbrechungs- bzw. Aufschiebungseinheit zur zumindest teilweisen Unzugänglichmachung zumindest einer Normalfunktion 7 für einen Benutzer ausgebildet. 55 Zusätzlich erfüllt die Takteinheit 1 die Funktion einer Reaktivierungs-, Wiederaufnahme- bzw. 8
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Freigabeeinheit zur Wiederzugänglichmachung des üblichen Betriebs bzw. der Normalfunktion 7 für den Benutzer spätestens nach Absolvierung des Lernprogramms 6.
Die Takteinheit 1 umfasst den programmierbaren Speicher 2, in dem alle relevanten Daten, 5 Parameter und Regeln gespeichert sind.
Außerdem ist eine Kontroll- bzw. Vergleichereinheit 3 vorgesehen, die die tatsächlich ins Gerät eingegebenen Daten bzw. alle getätigten Aktionen bzw. Gerätefunktionen, also den Input, mit den im Speicher 2 gespeicherten Daten bzw. Regeln vergleicht. Ebenfalls wird beispielsweise io kontrolliert, ob die Aufgaben des Lernprogramms 6 und diverse andere Funktionen richtig erfüllt sind. In der Kontroll- bzw. Vergleichereinheit 3 werden diese Daten bzw. Aktionen bewertet und ein entsprechender Befehl an eine Schalteinheit 4 weitergeleitet.
Die Schalteinheit 4 kann die Lerneinrichtung 11 und/oder die Betriebseinrichtung 10 bzw. die 15 Normalfunktion 7 und/oder das Lernprogramm 6 aktivieren oder deaktivieren. Die Schalteinheit 4 routet bzw. schaltet zwischen der Lerneinrichtung 11 und der Betriebseinrichtung 10 bzw. der Normalfunktion 7 und dem Lernprogramm 6 hin und her, das heißt beim erfindungsgemäßen Verfahren bzw. bei der erfindungsgemäßen Anordnung, startet bzw. aktiviert sie das Lernprogramm 6 und deaktiviert bzw. unterbricht gleichzeitig zumindest eine Normalfunktion 7, bzw. 20 schiebt diese auf und macht diese für den Benutzer unzugänglich und stellt nach Absolvierung des Lernprogramms 6 den üblichen Betrieb bzw. die Normalfunktion 7 wieder her.
Die Datenübertragung in die und/oder innerhalb der und/oder aus der Takteinheit 1 kann sowohl in analoger als auch in digitaler Form erfolgen, wobei die digitale Form bevorzugt ist. 25
Die Komponenten der Takteinheit 1 können zumindest teilweise als Hardwarekomponenten bzw. Schaltkreiselemente ausgebildet sein oder sie sind als Software realisiert.
Die Takteinheit 1 und/oder die Lerneinrichtung 11 können als, gegebenenfalls von einem Ge-30 häuse umgebenes, Modul ausgebildet sein, das an das elektrische bzw. elektronische Gerät anschließbar oder im Gerät implementiert bzw. in das Gerät integriert ist bzw. mit diesem in Wirkverbindung steht.
Die Takteinheit 1 und/oder die Lerneinrichtung 11 können auch, in Form eines vom Gerät un-35 abhängigen Moduls bzw. Zusatzmoduls, dem Gerät vorgeschaltet sein, beispielsweise in der Strom- und/oder Datenleitung bzw. zwischen der Stromzufuhr und dem Gerät oder zwischen einer Datenzufuhr und dem Gerät geschaltet sein. Eine derartige Anordnung ist, wie anfänglich erwähnt, insbesondere bei Geräten ohne interaktive Eingabemöglichkeit bzw. ohne Voraussetzungen für interaktive Tätigkeiten, beispielsweise Kaffeemaschinen, Mikrowellenherde, Kopier-40 geräte etc. interessant.
In diesem Fall läuft das Lernprogramm 6 inklusive aller Abfragen über ein derartiges Zusatzmodul ab. Die Fragen werden beispielsweise auf einem Display angezeigt und die Eingabe der Antworten erfolgt z.B. über eine am Zusatzmodul vorgesehene Tastatur. Die Takteinheit 1 45 unterbricht in Abhängigkeit der zugrundegelegten Parameter, Regeln bzw. Daten die Stromzufuhr oder sperrt den Datenfluss solange bis das Lernprogramm 6 absolviert ist. Anschließend wird der Strom/Datenfluss wieder freigegeben und das Gerät kann wieder in seiner Normalfunktion 7 genützt werden. so Die Takteinheit 1 und/oder die Lerneinrichtung 11 können bei ihrer Ausbildung als Software in das Betriebssystem oder eine Software des Geräts implementiert bzw. integriert sein und/oder mit dem Betriebssystem und/oder einer Software des Geräts in Datenaustauschverbindung bzw. -Wechselwirkung bzw. Wirkverbindung stehen. 55 Es wäre beispielsweise möglich, die Takteinheit 1 und/oder die Lerneinrichtung 11 in das
Claims (14)
- 9 AT 414 324 B Betriebssystem "MS Windows" zu integrieren. Nach erfolgter Anmeldung und Authentifizierung wird für den angemeldeten Benutzer das individuell auf den Benutzer abgestimmte Lernprogramm 6 gestartet und muss erst absolviert werden, um vollen Zugang zum PC zu erhalten. Auch die Integration in Standardsoftware wie Bild- und/oder Textverarbeitungsprogramme, Emailprogramme etc. ist möglich. Beim Start und/oder beim Beenden der Software, oder auch einer betriebssysteminternen Funktion, wie beispielsweise der Beendigung des Bildschirmschoners, kann es zur Aktivierung des Lernprogramms kommen. Die Takteinheit 1 und/oder die Lerneinrichtung 11 kann auch extern bzw. vom Benutzer entfernt, beispielsweise bei einem Mobilfunkbetreiber oder einer Zentrale, eingerichtet sein. So muss z.B. vor dem Freischalten eines Dienstes des Mobilfunkbetreibers, z.B. der Mobilbox, der WAP-Funktion etc., das Lernprogramm 6 absolviert werden. Das Lernprogramm 6 läuft bei dem Mobilfunkbetreiber ab, das Mobiltelefon dient nur als Medium bzw. interaktive Schnittstelle. Änderungen der Daten, Regeln bzw. Parameter können z.B. über die Homepage des Mobilfunkbetreibers erfolgen. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Lernunterstützung unter Einsatz zumindest eines, insbesondere elektronischen, Geräts, insbesondere der Unterhaltungs- bzw. Informationselektronik, beispielsweise eines Computers, Handys od. dgl., und unter Verwendung zumindest eines, insbesondere interaktiven, Lernprogramms (6), insbesondere eines Vokabeltrainers oder eines Rechenübungsprogramms, wobei das Lernprogramm (6), vorzugsweise in Abhängigkeit vorgegebener Parameter, Regeln und/oder Daten, beim Einschalten bzw. Aktivieren des Geräts bzw. zumindest einer Normalfunktion (7) des Geräts, bzw. beim Start eines Programms bzw. einer Software, einer Funktion und/oder einer Teilfunktion, eines Services etc, oder während des üblichen Betriebes bzw. der zumindest einen Normalfunktion (7) des Geräts unaufgefordert bzw. benutzerwillenunabhängig und für einen Benutzer ausschließlich bzw. alternativlos zugänglich, aktiviert bzw. gestartet wird, wobei gleichzeitig oder zeitverzögert zumindest eine der Normalfunktionen (7) des Geräts, zumindest teilweise, aufgeschoben, deaktiviert bzw. unterbrochen bzw. für den Benutzer unzugänglich gemacht wird und wobei die zumindest eine Normalfunktion (7) bzw. der übliche Betrieb spätestens nach Absolvierung des Lernprogramms (6) wieder aktiviert, zugänglich, fortgesetzt bzw. freigegeben wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lernprogramm (6), insbesondere gesteuert durch eine Takteinheit (1), in Abhängigkeit von vorab, insbesondere in einem programmierbaren Speicher (2), definierten bzw. eingegebenen bzw. gespeicherten zeitlichen und/oder kausalen bzw. betriebsfunktionsabhängigen und/oder benutzerprofil-und/oder benutzungsprofilspezifischen Parametern, Regeln und/oder Daten, insbesondere von einer Schalteinheit (4), aktiviert wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Parameter, Regeln und/oder Daten nach Zufallskriterien, insbesondere innerhalb vorab definierbarer und programmierbarer Grenzwerte, ausgewählt bzw. variiert werden.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lernprogramm (6) nach, gegebenenfalls ergebnis- bzw. erfolgsunabhängiger, Absolvierung des Lernprogramms (6) beendet bzw. inaktiviert wird, oder dass das Lernprogramm (6) bei Eintritt eines, insbesondere im Speicher (2) hinterlegbaren, Ereignisses, beispielsweise bei 10 AT 414 324 B Eingang eines Anrufes, insbesondere von einer bestimmten Telefonnummer, od. dgl., insbesondere temporär, unterbrochen wird.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauer und/oder der Schwierigkeitsgrad des Lernprogramms (6), insbesondere im programmierbaren Speicher (2), in Abhängigkeit von vorab definierten bzw. eingegebenen zeitlichen und/oder kausalen bzw. betriebsfunktionsabhängigen und/oder benutzerprofil- und/oder benutzungsprofilspezifischen Parametern speicherbar bzw. einstellbar sind.
- 6. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, zur Lernunterstützung unter Verwendung zumindest eines, insbesondere elektrischen oder elektronischen, Geräts, insbesondere der Unterhaltungs- bzw. Informationselektronik, beispielsweise eines Computers, Handys od. dgl., die folgendes umfasst: zumindest eine den üblichen Betrieb bzw. zumindest eine Normalfunktion (7) des Ge-, räts gewährleistende Betriebseinrichtung (10), zumindest eine für den Betrieb eines, insbesondere interaktiven, Lernprogramms (6), insbesondere eines Vokabeltrainers oder eines Rechenübungsprogramms, geeignete bzw. vorgesehen Lerneinrichtung (11) eine Takteinheit (1) zur Koordination bzw. Steuerung der, bzw. zwischen der, Betriebseinrichtung (10) und der Lerneinrichtung (11) bzw. der zumindest eine Normalfunktion (7) und dem Lernprogramm (6), wobei die Takteinheit (1) ein Mittel ist, das dazu dient, die zumindest eine Normalfunktion (7) für einen Benutzer, zumindest teilweise, zu deaktivieren, zu unterbrechen, aufzuschieben bzw. unzugänglich zu machen und wobei die Takteinheit (1) ein Mittel ist, das dazu dient, den üblichen Betrieb bzw. die zumindest eine Normalfunktion (7) für den Benutzer spätestens nach Absolvierung des Lernprogramms (6) zu reaktivieren, wiederaufzunehmen, freizugeben bzw. wieder zugänglich zu machen, dadurch gekennzeichnet, dass die Takteinheit ein Mittel ist, das dazu dient, das Lernprogramm (6), vorzugsweise in Abhängigkeit vorgegebener Parameter, Regeln und/oder Daten, beim Einschalten bzw. Aktivieren des Geräts bzw. der zumindest einen Normalfunktion (7) des Geräts, bzw. beim Start eines Programms bzw. einer Software, einer Funktion und/oder einer Teilfunktion, eines Services etc, oder während des üblichen Betriebes bzw. der zumindest einen Normalfunktion (7), unaufgefordert bzw. benutzerwillenunabhängig zu aktivieren bzw. zu starten und für einen Benutzer ausschließlich bzw. alternativlos zugänglich zu machen.
- 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Takteinheit (1) ein programmierbarer Speicher (2) zur Speicherung von zeitlichen und/oder kausalen bzw. betriebsfunktionsabhängigen Parametern, Daten und/oder Regeln zur Aktivierung des Lernprogramms (6) vorgesehen ist.
- 8. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Takteinheit (1) eine, insbesondere einer Schalteinheit (4) vorgeschaltete, Kontroll- bzw. Vergleichereinheit (3) zum Vergleich, zur Bewertung bzw. zur Verarbeitung von tatsächlich in das Gerät eingegebenen Daten, insbesondere die Antwort auf Fragen bzw. im Gerät getätigte Aktionen bzw. durchgeführte Gerätefunktionen, mit den im Speicher (2) gespeicherten Parametern, Daten und/oder Regeln vorgesehen ist.
- 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Takteinheit (1) eine, insbesondere der Kontroll- bzw. Vergleichereinheit (3) nachgeschaltete, Schalteinheit (4) zur Schaltung zwischen der Betriebseinrichtung (10) und der Lerneinrichtung (11) bzw. der zumindest einen Normalfunktion (7) und dem Lernprogramm (6) des Geräts vorgesehen ist. 1 1 AT 414 324 B
- 10. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenübertragung in die und/oder innerhalb der und/oder aus der Takteinheit (1) in digitaler Form erfolgt.
- 11. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kom ponenten der Takteinheit (1) als Hardwarekomponenten bzw. Schaltkreiselemente ausgebildet sind oder als Software realisiert sind.
- 12. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Takt- io einheit (1) und/oder die Lerneinrichtung (11) zu einem, gegebenenfalls von einem Gehäuse umgebenen, Modul zusammengefasst sind.
- 13. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Takteinheit (1) und/oder die Lerneinrichtung (11) dem Gerät vorgeschaltet sind bzw. zwischen 15 i das Gerät und dessen Strom- und/oder Datenzufuhr, insbesondere mit der Möglichkeit zur Unterbrechung derselben, geschaltet sind, oder im Gerät implementiert bzw. in das Gerät integriert sind und/oder in das Betriebssystem oder eine Software des Geräts implementiert bzw. integriert sind und/oder mit dem Betriebssystem und/oder einer Software des Geräts in Datenaustauschverbindung bzw. -Wechselwirkung bzw. Wirkverbindung stehen. 20
- 14. Computerprogrammprodukt mit Programmcode-Mitteln, die auf einem computerlesbaren Datenträger gespeichert sind, um das Verfahren nach jedem der beliebigen der Ansprüche 1 bis 5 durchzuführen, wenn das Programmprodukt auf einem Computer ausgeführt wird. 25 Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 30 35 40 45 50 55
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