AT414328B - Werkzeugkarte - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft eine plattenförmige Werkzeugkarte, wie im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben.
Aus der WO 97/19856 A des gleichen Anmelders ist eine plattenförmige Werkzeugkarte bekannt, die eine Grundplatte und eine zu dieser parallel verlaufende Deckplatte sowie mehrere innenliegende Aufnahmebereiche für mehrere in diese einschiebbare Werkzeuge bzw. Gebrauchsgegenstände, z.B. ein Messer, eine Pinzette, Schere, Nadel, ein Kugelschreiber etc., umfasst. Die Werkzeuge sind in den Aufnahmebereichen in ihrer eingeschobenen Position form- oder kraftschlüssig gehalten und über Aufnahmeöffnungen von außen zugänglich bzw. können zu deren Gebrauch von der Werkzeugkarte entfernt werden. Die Grund- und Deckplatte sind über an einer inneren Oberfläche der Grund- und/oder Deckplatte verteilt angeordnete Stütz- und/oder Verbindungsstege in Abstand zueinander angeordnet und über eine Klebeoder Schweißnaht miteinander verbunden. Die Aufnahmebereiche sind über die Stütz- und/oder Verbindungsstege zumindest teilweise voneinander getrennt ausgebildet.
Eine andere Ausgestaltung einer plattenförmigen Werkzeugkarte ist aus der WO 94/29083 A bekannt. Diese bekannte Werkzeugkarte weist mehrere innenliegende Aufnahmebereiche für Werkzeuge auf, die zumindest bereichsweise von einer Grundplatte und einer parallel zu dieser verlaufenden Deckplatte umgrenzt und in einer parallel zur Grund- und Deckplatte verlaufenden Ebene nebeneinander und voneinander getrennt angeordnet sind. Die Werkzeuge sind über in der Grund- oder Deckplatte vorgesehene Aufnahmeöffnungen von außen zugänglich.
Bei diesen bekannten Werkzeugkarten sind die Grund- und Deckplatte sowie gegebenenfalls die Stütz- und/oder Verbindungsstege opak ausgebildet und aus Kunststoff hergestellt.
Des weiteren ist aus der US 5,561,905 A ein Brieföffner bekannt, der einen aus Kunststoff hergestellten Griff, einen daran angeformten Kragen und zwei an diesem anschließende und ausgehend vom Kragen voneinander hinweggerichtete konische Arme aufweist. Zwischen den Armen und dem Griff ist ein Spalt ausgebildet. Eine Schneidkante ist an einer jeden Seite des Kragens angeordnet und ragt vom Kragen in Richtung des Spaltes vor. Diese beiden Schneidkanten sind als Schneidwerkzeug (Klinge) ausgebildet und verlaufen geneigt zur Längserstreckung der Schlitze. Das Schneidwerkzeug ist im bei der Herstellung des Brieföffners plastifizier-ten Kunststoff eingebettet und nach dem Aushärten des plastifizierten Kunststoffes unlösbar mit dem Kragen verbunden. Der Griff selbst kann an seinen voneinander abgewandten Breitseitenflächen mit Werbeanzeigen, einem Firmenlogo oder sonstigen Aufdrucken versehen werden. Nach einer weiteren Ausführung ist der, Werbeaufdrucke, Logos oder Informationen tragende Brieföffner etwa U-förmig ausgebildet und weist eine Führungsnut auf, in der ein, einen gefallenen und zweiseitig bedruckten Informationsträger beidseitig, abdeckendes Abdeckelement aus transparentem Kunststoff gehalten ist. Die Abdeckplatte kann über Ultraschall-Schweißung mit dem Griff unlösbar verbunden werden.
Aus der US 5,467,871 A ist ein Schlüsselanhänger bekannt, der ein flaches Gehäuse mit einer Grund- und Deckplatte umfasst. Im Gehäuse erstreckt sich ein nutförmiger Aufnahmebereich, innerhalb dem ein Notizpanel verschiebbar gelagert ist. Das Notizpanel weist an seiner Breitseite eine Schreibfläche auf. In einer bevorzugten Ausführung ist die Grundplatte aus opaken Kunststoff und die Deckplatte aus transparentem Kunststoff hergestellt. Andererseits kann auch das gesamte Gehäuse aus transparentem Kunststoff hergestellt sein. Das Gehäuse umfasst zusätzlich einen zweiten Aufnahmebereich, der einen Kugelschreiber aufnimmt. Das Notizpanel und der Kugelschreiber sind in den Aufnahmebereichen in ihrer eingeschobenen Position kraftschlüssig gehalten. In der ausgeschobenen Position des Notizpanels, kann eine Notiz an der Schreibfläche mittels dem Kugelschreiber vermerkt werden, wonach das Notizpanel wiederum in den Aufnahmebereich eingeschoben wird. Durch die Transparenz kann nun diese Notiz durch die Grund- oder Deckplatte hindurch gelesen werden. Dabei ist von Vorteil, daß ein ungewolltes Löschen oder Verwischen der aufgeschriebenen Notiz in der eingeschobenen Position des Notizpanels vermieden wird. 3
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Aus der GB 2 051 009 A ist eine Bohrkassette bekannt, die einen ein- oder mehrteiligen, blockförmigen Aufnahmekörper mit in zwei parallelen Ebenen unmittelbar in Reihe hintereinander angeordneten Aufnahmebereiche für Bohrer aufweist. Die Aufnahmebereiche bilden an einer Seitenfläche Aufnahmeöffnungen aus, die von einem entlang der Seitenfläche gleitbeweglich geführten und zwischen Rippen an den Randbereichen des Aufnahmekörpers angeordneten Verschlusskörper abschließbar sind. Der rolladenartige Verschlusskörper weist zwei quer zur Verschiebebewegung des Verschlusskörpers distanzierte Öffnungen auf, die sich in einer bestimmten Relativlage mit der Aufnahmeöffnung des Aufnahmekörpers überdecken und die Entnahme eines gewählten Bohrers aus dem Aufnahmebereich ermöglicht. Zweckmäßig kann bei der aus dem Stand der Technik bekannten Bohrkassette durch die Vorgabe der Relativlage der Öffnung im Verschlusskörper und der Aufnahmeöffnung im Aufnahmekörper immer nur ein einziger Bohrer entnommen werden. Während eine Aufnahmeöffnung für die Entnahme eines Bohrers freigegeben ist, sind die weiteren Aufnahmeöffnungen durch den Verschlusskörper verschlossen und ist eine Entnahme bzw. ein Ausdringen eines Bohrers aus einem weiteren Aufnahmebereich unterbunden.
Ein Rollmeter mit einem Aufnahmekörper mit zwei einander gegenüberliegenden Gehäusehälften ist aus der US 5,079,851 A bekannt. Eine der beiden Gehäusehälften ist mit einer beschreibbaren Oberfläche versehen. Die beschreibbare Oberfläche ist durch eine Scheibe aus transparentem Kunststoff gebildet und deckt diese eine zwischen dem Gehäuseteil und der transparenten Scheibe angeordnete Dekorschicht ab.
Ferner sind bereits unterschiedliche Werkzeugkarten mit unterschiedlich gestalteten Aufnahmekörpern zur Aufnahme einer oder mehreren Lagen von Funktionsteilen bekannt. Derartige bekannte Werkzeugkarten erfüllen jedoch nicht alle in sie gesetzten Voraussetzungen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine plattenförmige Werkzeugkarte zu schaffen, die mehrere Zusatzfunktionen außer den Funktionsteilen in sich vereinigt.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhaft ist hierbei, daß die Aufnahmebereiche durch eine Vielzahl von über die innere Oberfläche zwischen der Grund- und Deckplatte angeordneten Stegen begrenzt sind und damit in überraschender Weise im Zusammenwirken mit der Ausbildung der Stege und Grund- und Deckplatte aus transparentem Werkstoff selbst bei hohen mechanischen oder thermischen Belastungen, beispielsweise Biegung oder Sonneneinstrahlung, auf die Werkzeugkarte zwischen der Grund- und Deckplatte auftretende Schubspannungen niedrig gehalten und Delami-nationen verhindert werden können. Weiters ist von Vorteil, daß es nunmehr möglich ist, die in der Werkzeugkarte befindlichen Werkzeuge exakt von außen zu erkennen und ein falsches Einschieben der Werkzeuge und eine damit verbundene frühzeitige Zerstörung zu vermeiden, da beim Einschieben durch die transparente Ausbildung der Grund- und Deckplatte sofort ersichtlich ist, daß die Aufnahmebereiche zur Aufnahme dieses Werkzeuges nicht geeignet ist. Darüber hinaus kann durch die transparente Ausbildung der Werkzeugkarte die Montagegenauigkeit bzw. die ordnungsgemäße Verbindung der Grund- und Deckplatte einfach überprüft werden und wird daher eine höhere Lebensdauer derartiger Produkte, bei einem erhöhten Gebrauchswert, verbunden mit geringer Lagerhaltung aufgrund der höheren Flexibilität im Bereich der Ausgestaltung der Werkzeugkarte und somit eine Anpassung an individuelle Kundenwünsche ermöglicht.
Vorteilhaft sind auch die Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 2 und 3, da der Leuchtkörper oder der Speicher- und/oder Rechnerbaustein gegen äußere Einflüsse geschützt ist.
Als vorteilhaft erweisen sich auch die Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 4 bis 6, da sich aufgrund der kristallinen Zusammensetzung des amorphen Polymeres eine hohe Steifigkeit und Härte der Grund- und Deckplatte etc. erreichen läßt und der Verschleiß der genannten Teile, aufgrund deren hohen Abriebfestigkeit gering gehalten werden kann. 4
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Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Werkzeugkarte in Draufsicht und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung;
Fig. 2 die Werkzeugkarte nach Fig. 1 in Seitenansicht und in stark vereinfachter schematischer Darstellung;
Fig. 3 die Grundplatte der Werkzeugkarte gemäß den Fig. 1 und 2 in Draufsicht auf die innere Oberfläche und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung;
Fig. 4 die Grundplatte in Stirnansicht, geschnitten gemäß den Linien IV - IV in Fig. 3;
Fig. 5 einen Teilbereich der Grund- und Deckplatte der Werkzeugkarte im montierten, auf einandergesetzten Zustand, gemäß den Fig. 1 bis 4, in Stirnansicht geschnitten.
Einführend sei festgehalten, daß in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
In den Fig. 1 bis 5 ist ein einteiliger und/oder mehrteiliger Funktionsteileträger zweckmäßig eine den Funktionsteileträger bildende mehrteilige Werkzeugkarte 1 aus Kunststoff oder Metall und Kunststoff gezeigt, welcher einen rechteckigen Grundriß mit einer Breite 63 und einer zu dieser im rechten Winkel gemessenen Länge 64 besitzt. Die Breite 63 distanziert zwei parallel zueinander verlaufende Längsseitenflächen 65, welche rechtwinkelig zu, durch die Länge 64, voneinander distanzierten Querseitenflächen 66 verlaufen. Die plattenförmige Werkzeugkarte 1 weist eine Grundplatte 67 und eine Deckplatte 68 auf, welche miteinander lösbar und/oder unlösbar verbunden sind. Die Längsseitenfläche 65 und die Querseitenfläche 66 verlaufen weiters bevorzugt rechtwinkelig zur Grundplatte 67 und zur Deckplatte 68. Von den einander gegenüberliegenden Querseitenflächen 66 erstrecken sich innenliegende Aufnahmebereiche 8, in welchen die Funktionsteile 9 eingeschoben gehalten sind. Die Funktionsteile 9 sind durch Werkzeuge oder Gebrauchsgegenstände gebildet.
Eine Längsseitenfläche 65 ist über eine Schrägfläche 70 mit einer Oberseite 69 der Deckplatte 68 verbunden, wobei die Oberseite 69 rechtwinkelig zur Längsseitenfläche 65 verlaufend angeordnet ist. Diese Schrägfläche 70 verläuft ausgehend von der Längsseitenfläche 65 in Richtung der Oberseite 69 unter einem Neigungswinkel 71 geneigt zur Oberseite 69. Es ist jedoch auch möglich, daß auch die zweite Längsseitenfläche 65 und/oder die Querseitenfläche 66 bzw. zumindest Teile der Längsseitenfläche 65 bzw. Querseitenfläche 66 geneigt zur Grundplatte und/oder Deckplatte 67 bzw. 68 angeordnet sind und die Schrägfläche 70 ausbilden.
Die Schrägfläche 70 oder ein dieser zugeordneter Bereich der Grundplatte 67 und/oder Deckplatte 68 weist dabei eine Skalierung 72, insbesondere einen Längenmeßstab 73 auf. Der Schrägfläche 70 benachbart, erstreckt sich der Aufnahmebereich 8 für ein den Funktionsteil 9 ausbildendes Messer 74, wobei eine Messerklinge 75 von der Grundplatte 67 und der Deckplatte 68 und/oder nur von der Grundplatte 67 und/oder nur von der Deckplatte 68 in senkrecht zur Oberseite 69 verlaufender Richtung, umgrenzt ist. Ein Messergriff 76 ist in einer, eine Verbindungsfläche 77 zwischen der Grund- und Deckplatte 67, 68 in Richtung einer Oberseite 69 der Deckplatte 68 und einer zu dieser parallel verlaufenden Unterseite 78 der Grundplatte 67 überragende Aufnahmeöffnung 35 angeordnet. Somit wird der Aufnahmebereich 8 für den Funktionsteil 9, daher für das Messer 74, von der Grundplatte 67 und zumindest bereichsweise von der parallel zu dieser verlaufenden Deckplatte 68 umgrenzt. Der Messergriff 76 weist eine 5
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Grifffläche 79 auf, welche in etwa parallel und ebenflächig mit der Oberseite 69 verläuft.
Die Aufnahmeöffnung 35 für den Messergriff 76 erstreckt sich von der ersten Querseitenfläche 66 bis in etwa zur halben Länge 64 des Funktionsteileträgers, deren Breite durch zwei parallel zueinander verlaufende Kulissenbahnen 80 begrenzt ist. Ein der halben Länge 64 der Werkzeugkarte 1 näher gelegener, von der Aufnahmeöffnung 35 ausgebildeter Endbereich, schließt an eine die parallel zueinander verlaufenden Kulissenbahnen 80 verbindende Abrundung an, von welcher sich ausgehend in Richtung der der Aufnahmeöffnung 35 für das Messer 74 gegenüberliegenden Querseitenfläche 66 der Aufnahmebereich 8 erstreckt und die von dem Messer 74 ausgebildete Messerklinge 75 aufnimmt. Die Kulissenbahnen 80 sind dabei rechtwinkelig zur Oberseite 69 ausgerichtet und bilden einen den eingeschobenen Funktionsteil 9 haltenden Führungssteg 81 aus.
Benachbart zum Messer 74 und in entgegengesetzter Richtung zur Skalierung 72, ist ein weiterer Aufnahmebereich 8 beispielsweise für eine einen weiteren Funktionsteil 9 bildende Feile 82 angeordnet. Diese ist in Richtung der Oberseite 69 und der Unterseite 78 von der Deckplatte 68 und der Grundplatte 67 umgrenzt, wobei eine in etwa rechteckförmige Aufnahmeöffnung 35 für die Feile 82, welche in den Aufnahmebereich 8 eingeführt werden kann, an der zweiten Querseitenfläche 66 angeordnet ist. In diesem Aufnahmebereich 8 wird die Feile 82 eingeschoben. Das von der Feile 82 ausgebildete Griffstück 84 wird von der Aufnahmeöffnung 35 aufgenommen, über welche auch die Feile 82 von außen zugänglich gemacht wird.
Das Griffstück 84 der Funktionsteile 9, wie beispielsweise des Messers 74, der Feile 82 und der später genannten Pinzette 91, um nur einige zu nennen, ist derart ausgeführt, daß der bevorratete Funktionsteil 9 in seiner eingeschobenen Position reibschlüssig oder kraftschlüssig im Aufnahmebereich 8 gehalten ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird der Funktionsteil 9 reibschlüssig in der Aufnahmeöffnung 35 und/oder im Aufnahmebereich 8 gehaltert. Natürlich ist es auch möglich, im Bereich des Griffstückes 84 und/oder im Bereich der Aufnahmeöffnung 35 beispielsweise an der Deckplatte 68 zumindest einen eine innere Oberfläche überragenden Haltefortsatz vorzusehen, der beispielsweise in eine Vertiefung des in den Aufnahmebereich 8 eingeschobenen Funktionsteil 9 vorragt und den eingeschobenen Funktionsteil 9 formschlüssig haltert.
Benachbart zur Skalierung 72 und in etwa im Bereich der Schrägfläche 70 ist in Längserstreckung des Funktionsteileträgers, ein weiterer dem Messer 74 entgegengerichteter Funktionsteil 9 angeordnet, der durch eine Nadel 86 gebildet ist und über eine Aufnahmeöffnung 35 in der Deckplatte 68 in den Aufnahmebereich 8 bedarfsweise eingeführt bzw. eingeschoben werden kann, wobei ein von der Nadel ausgebildeter Nadelkopf 87 in die Aufnahmeöffnung 35 ragt.
Benachbart zum Aufnahmebereich 8 der Feile 82, ist ein weiterer gleichgerichteter Aufnahmebereich 8 angeordnet, der einen weiteren Funktionsteil 9, insbesondere einen von außen über die Aufnahmeöffnung 35 einschiebbaren Zahnstocher 89 aufnimmt.
Benachbart zum Aufnahmebereich 8 des Zahnstochers 89 verlaufen parallel zueinander und zur Längsseitenfläche 65 zwei weitere Aufnahmebereiche 8, welche zur Aufnahme einer Pinzette 91 und eines Kugelschreibers 92 dienen. Diese sind über jeweils eine Aufnahmeöffnung 35 an der Querseitenfläche 66 in den Aufnahmebereich 8 einführbar.
Weiters ist zwischen dem den Kugelschreiber 92 aufnehmenden Aufnahmebereich 8 und der Längsseitenfläche 65 in einem zwischen der Grund- und Deckplatte 67, 68 vorgesehenen Hohlraum 59 ein weiterer Funktionsteil 9, insbesondere ein als Lichtquelle ausgebildeter Leuchtkörper 60 angeordnet, der über ein bedarfsweise betätigbares Schaltelement 61 eingeschalten werden kann. Der mit einem Lichtreflexionselement ausgestattete Hohlraum 59 ist bevorzugt, wie in der Fig. 1 schematisch dargestellt, rechteckförmig ausgebildet. Gleichzeitig ermöglicht diese Ausbildung einen Schutz des Leuchtkörpers 60 gegen zerstörerische Einflüsse. Auch 6
AT 414 328 B eine wesentlich größere Abstrahlungsfläche wird dadurch erzielt. Die Betätigung des Leuchtkörpers 60 erfolgt bevorzugt durch das in der Aufnahmeöffnung 35 angeordnete Schaltelement 61, z.B. über einen in der Deckplatte 68 integrierten Schalter, wie Folientaster oder dgl.. Natürlich kann der Hohlraum 59 jede beliebige geometrische Form annehmen wie beispielsweise in Form einer Ellipse, Rechteck, Kreisform etc.
Das Schaltelement 61 wird bevorzugt in einer an der Querseitenfläche 66 vertieft angeordneten Aufnahmeöffnung 35 angeordnet und kann somit von außen betätigt werden. Natürlich kann das Schaltelement 61 beispielsweise auch an der Längsseitenfläche 65 und/oder an der Grundplatte 67 und/oder an der Deckplatte 68 angeordnet werden. Das Schaltelement 61 kann durch jede beliebige andere Form eines Tasters, einer Tastfläche, eines Folieneinsatzes oder einem berührungslosen Schaltelement 61 gebildet sein. Weiters ist wie in der Fig. 1 erkenntlich, etwa im Eckbereich des Hohlraumes 59 an der Längsseitenfläche 65 ein Einschiebelement für das einfache Wechseln einer im Hohlraum 59 angeordneten Batterie angeordnet.
Es ist bereits aus dem Stand der Technik bekannt, daß der Funktionsteileträger den Leuchtkörper 60 aufweist, der aber nur einen kleine Fläche belichten kann, da dieser keinen zusätzlichen Reflektor besitzt. Durch die Ausbildung der die Grund- und Deckplatte 67, 68 umfassenden Werkzeugkarte 1 aus transparentem Kunststoff, kann nun in überraschender Weise, der bisher ungenutzte Innenraum der Werkzeugkarte 1 und/oder die Funktionsteile 9 für die Anbringung einer den vom Leuchtkörper 60 ausgestrahlten und den Lichtstrahl ausbreitenden Reflexionsschicht verwendet werden, wodurch eine größere Fläche belichtet werden kann. Natürlich kann auch die Werkzeugkarte 1 selbst in sich ausgeleuchtet werden, wodurch die Auffindbarkeit einzelner Funktionsteile 9 erheblich erleichtert wird.
Eine andere Ausführungsvariante der Werkzeugkarte 1 besteht darin, daß diese aus einem nachleuchtenden Werkstoff, insbesondere aus einem phosphoreszierenden und/oder fluorizie-renden etc. Werkstoff gebildet ist. Demnach kann ein auf die Werkzeugkarte 1 einfallender Lichtstrahl reflektiert werden und ist die Auffindbarkeit bei Verlust des Funktionsteileträgers wesentlich vereinfacht.
Benachbart zum Aufnahmebereich 8 des Zahnstochers 89 und diesem entgegengesetzt, erstreckt sich der Aufnahmebereich 8 für eine Schere 95, welche sich von der ersten Querseitenfläche 66 in Richtung der dieser abgewandten zweiten Querseitenfläche 66 erstreckt. Ein Scherengriff 96 der Schere 95 und eine kreisbogenförmig verlaufende Ausnehmung 97 der Deckplatte 68, wird an der Oberseite 69 von einer Schwenkplatte 98 überdeckt, wobei die Aufnahmeöffnung 35 für die Schere 95 von der Grundplatte 67 und der Deckplatte 68 umgrenzt wird. Die Schwenkplatte 98 ist dabei in einem Eckbereich 99 des Funktionsteileträgers angeordnet und über einen senkrecht zur Oberseite 69 bzw. Unterseite 78 verlaufenden, strichpunktiert dargestellten Schwenkzapfen 100, welcher vorzugsweise zylindrisch ausgebildet ist, in einer ebenfalls strichpunktiert dargestellten Schwenkaufnahme 101 gelagert. Diese ist beispielsweise als gekrümmte Kulissenbahn ausgebildet. Der Schwenkzapfen 100 kann in einer Schwenkaufnahme 101 mittels eines Sicherungsringes gegen axiale Bewegung gesichert sein und/oder kann er direkt von der Grundplatte 67 und/oder Deckplatte 68 ausgebildet sein.
Natürlich können die Aufnahmebereiche 8 und die Aufnahmeöffnung 35 für die Funktionsteile 9 beispielsweise von der Grundplatte 67 und/oder der Deckplatte 68 und/oder von einer zwischen diesen angeordneten, nicht weiters dargestellten Zwischenplatte ausgebildet werden.
Zweckmäßig besitzt die Werkzeugkarte 1 bevorzugt an der Grundplatte 67 zumindest einen Informationsträger 56. Natürlich kann dieser Informationsträger 56 an der Deckplatte 68 und/oder zwischen der Grundplatte 67 und der Deckplatte 68 angeordnet werden.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht der Informationsträger 56 aus einem Speicher-und/oder Rechnerbaustein 58, welcher mit einer aus dem Stand der Technik bekannten, nicht 7
AT 414 328 B weiters dargestellten Rechner- und/oder Steuereinheit kommunizieren kann, insbesondere können über eine am Funktionsteileträger angeordnete, nicht dargestellte Schnittstelle berührungslos Datensignale, gespeicherte Informationen etc. an die externe Steuereinheit übergeben werden, welche einen Soll-Ist-Vergleich und entsprechende Auswertungen durchführt.
Die der Werkzeugkarte 1 zugeordnete Schnittstelle, wird bevorzugt an der Querseitenfläche 66 und/oder an der Längsseitenfläche 65 und/oder an der Deckplatte 68 und/oder an der Grundplatte 67 angeordnet und kann über eine nicht weiters dargestellten Schnittstellenleitung mit der Rechner- und/oder Steuereinheit kommunizieren. Natürlich ist eine Anordnung des Speicher-und/oder Rechnerbausteins 58 mit einer diesem zugeordneten Schnittstelle an jeder beliebigen Stelle des Funktionsteileträger möglich, wie beispielsweise an der Deckplatte 68 und/oder Grundplatte 67 und/oder Querseitenfläche 66 und/oder an der Längsseitenfläche 65. Eine berührungslose Übertragung von Datensignale, gespeicherten Informationen etc. erfolgt beispielsweise über Funk- und/oder andere Energiefelder. Dieser Speicher- und/oder Rechnerbaustein 58 kann daher zwischen der Grundplatte 67 und der Deckplatte 68 und/oder in der zwischen diesen angeordneten Zwischenplatte integriert werden, welcher über seine gesamte Lebensdauer hindurch geschützt vor äußeren Einflüssen bleibt. Dadurch kann eine hohe Zuverlässigkeit der Lesbarkeit von Daten, Signalen, gespeicherten Informationen etc. erzielt werden. Möglich ist natürlich auch, wie oben beschrieben, die Anbringung der bereits den Speicher-und/oder Rechnerbaustein 58 in ihr integrierten Zwischenplatte, die mit der Grund- und Deckplatte 67, 68 verbunden wird. Vorteilhaft ist dabei, wenn der Speicher- und/oder Rechnerbaustein 58 unterschiedlichste Funktionen, wie beispielsweise die Funktion einer Bankomatkarte, Telefonwertkarte, Kundenkarte, Ausweise, Zutrittskontrollsysteme, Mitgliedskarten etc. erfüllen kann. Der Funktionsteileträger kann auch mit mehreren Informationsträgern 56 ausgestattet sein.
Der zumindest eine Informationsträger 56 kann auch durch Informationselemente 57, wie beispielsweise Bedienungsanleitungen, Sicherheitsanweisungen, Werbedrucke, Herstellungsdatum und dgl. gebildet werden.
Um eine Herstellung des Funktionsteileträgers in Kartenform zu ermöglichen, sodaß dieser in die Ausnehmungen für übliche Kreditkarten und Geldbörsen oder dgl. eingeschoben werden kann, ist es nunmehr erforderlich, eine Gesamtdicke 102 im Verhältnis zur Breite 63 und Länge 64 entsprechend auszugestalten.
Hinsichtlich der Festlegung dieser Abmessungen wird die diesbezügliche, detaillierte Offenbarung aus der WO 97/19856 A zum Gegenstand dieser Offenbarung gemacht.
In Verbindung damit ist es aber auch wichtig, daß eine Wandstärke 103 der Grundplatte 67 und der Deckplatte 68 so gering wie möglich gehalten wird. Um nunmehr bei derart geringen Wandstärken 103 eine ausreichende Festigkeit gegenüber dem im normalen Gebrauch auftretenden Biegebeanspruchungen und den Beanspruchungen, wenn die Karten auf einen harten Untergrund hinabfallen, zu erzielen und andererseits sicher zu stellen, daß es beim normalen Gebrauch zu keinen Delaminationen zwischen der Grund- und Deckplatte 67 und 68 kommt, sind über eine innere Oberfläche 104, 105 der Grundplatte 67 und der Deckplatte 68 zur Bildung der Aufnahmebereiche 8 Stütz- bzw. Verbindungsstege 106, 107, 108, um nur einige zu nennen, angeordnet.
Benachbart zu diesen Stütz- bzw. Verbindungsstegen 106, 107, 108 sind Verbindungsstege 109, 110 angeordnet. Getrennt durch diese Stütz- bzw. Verbindungsstege 106, 107, 108 sind die einzelnen Aufnahmebereiche 8 für die Funktionsteile 9 angeordnet, wie sie im Detail anhand der Fig. 1 und 2 dargestellt und beschrieben sind. Hinsichtlich der detaillierten Ausbildung der Stütz- bzw. Verbindungsstege 106, 107, 108, sowie der einzelnen Aufnahmebereiche 8, sowie der Verbindungsstege 109, 110, wird die Offenbarung zu den Fig. 52 bis 56 aus der 8
AT 414 328 B WO 97/19856 A zum Gegenstand dieser Offenbarung gemacht.
Wie in den Fig. 4 und 5 ersichtlich - wobei die gleichen Bezugszeichen verwendet werden, wie sie in den Fig. 1 bis 3 verwendet wurden - weisen die Stütz- bzw. Verbindungsstege 106 bis 108 eine größere Höhe 111, ausgehend von der inneren Oberfläche 104 auf, als die Verbindungsstege 109 und 110, die um eine geringere Distanz 112 vertikal über die innere Oberfläche 104 vorragen.
Des weiteren können die Verbindungsstege 109, 110 auch eine geringere Breite aufweisen als die Stütz- bzw. Verbindungsstege 106 bis 108. Wie nun besser aus Fig. 5 ersichtlich ist, setzt sich die Gesamtdicke 102 der Werkzeugkarte 1 aus der Wandstärke 103 der Grund- und Deckplatte 67, 68 sowie der Höhe 111 der Stütz- bzw. Verbindungsstege 106 bis 108 und der Distanz 112 der Verbindungsstege 109 und 110 zusammen, wenn die beiden Teile mit ihren Oberflächen 104, 105 aufeinander zugerichtet zusammengesetzt werden. Dabei ist die Summe aus der Höhe 111 und der Distanz 112 beim Aufeinanderstülpen bzw. Aufeinandersetzen der Grundplatte 67 und der Deckplatte 68 geringfügig größer, als eine Innenhöhe 113 zwischen den beiden inneren Oberflächen 104 und 105, nachdem der Funktionsteileträger fertig montiert ist.
Dieser Höhenunterschied ist dann vorteilhaft, wenn die Verbindung der Grundplatte 67 und der Deckplatte 68 mittels Ultraschallschweißung erfolgt, da durch die Ultraschallverschweißungen Teile des Materials der Verbindungsstege 109,110 und/oder der Stütz- bzw. Verbindungsstege 106 bis 108 abgeschmolzen werden, bis die einzelnen Anschlagflächen auf den einander gegenüberliegenden inneren Oberflächen 104,105 vollflächig aneinanderliegen.
Ist dagegen vorgesehen, daß die Grund- und Deckplatte 67, 68 durch Kleben miteinander verbunden werden, so ist ein derartiges Übermaß in der Höhe 111 und der Distanz 112 nicht unbedingt erforderlich. Vielmehr ist es dann so, daß die Summe dieser Abmaße geringfügig geringer sein kann, als die Innenhöhe 113, um eine ausreichende Dicke der Kleberschicht zu gewährleisten.
Die Werkzeugkarte 1, insbesondere die Grund- und Deckplatte 67, 68 als auch die Stütz- bzw. Verbindungsstege 106 bis 108 werden aus einem transparenten, einfärbigen oder glasklarem und/oder verschieden färbigen Werkstoff hergestellt.
Um den hohen Beanspruchungen des Materials bei der Benutzung der Werkzeugkarte 1 gerecht zu werden und andererseits eine Serienherstellung mit geringen Ausschußmengen sicherzustellen, hat sich in überraschender Weise herausgestellt, daß diese Forderungen auch unter Einbeziehung der unterschiedlichen Schrumpfmaße und der dünnen Wandstärken 103 und den sich daraus ergebenden ungünstigen Fließ - Weg - Wanddicken - Verhältnis amorphe Polymere mit Vorteil eingesetzt werden können.
Derartige amorphe Polymere sind beispielsweise Pfropfcopolymere und Metylmethacrylat und Acrylnitril - Butadien - Styrol (MABS) und Styrol-Butadien (MBS).
Die Vorteile dieser Werkstoffe liegen darin, daß sie eine glasklare Transparenz mit einer hohen Festigkeit und einer guten Fließfähigkeit verbinden. Dazu kommt, daß diese Materialien eine geringe Spannungsrißanfälligkeit und eine gute Schlag- und Kerbschlagzähigkeit aufweisen. Dazu kommt, daß in der Summe aller benötigten Kriterien diese Werkstoffe einen guten Kompromiß bzgl. aller benötigter Eigenschaften darstellen, da sie auch zur Ultraschall-Verschweißbarkeit einerseits geeignet sind und andererseits auch bedruckt werden können.
Es ist aber anstelle der vorgenannten Werkstoffe beispielsweise auch möglich, Polycarbonat (PC) oder Styrol-Butadien (SB) bzw. Acrylnitrilbutadienstyrol (ABS) zu verwenden. Zu berücksichtigen ist, daß die letztgenannten Materialien nur dann in transparenter Form verwendbar sind, wenn Kautschukphasen fein verteilt eingemischt sind. 9
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Darüber hinaus ist es beispielsweise aber auch möglich, amorph modifiziertes Polyethylente-rephthalate (PBT) oder Polybutylenterephthalate (PBT) zu verwenden.
Durch die voran angegebenen Materialien werden die zuvor genannten Vorteile erreicht. Vor allem ist es damit auch möglich, die Schwindmasse bei derart geringen Wandstärken und deutlich unterschiedlichen Längen- und Breitenverhältnissen in Einspritzrichtung und quer dazu annähernd gleich zu halten, wodurch eine hohe Maßhaltigkeit und ein exakter Zusammenbau der getrennt hergestellten Teile ermöglicht wird. Des weiteren kommt dazu, daß die angegebenen Materialien eine hohe Widerstandsfestigkeit gegen energiereiche Strahlungen, wie beispielsweise UV-Strahlung und dgl., aufweisen.
Je nach Einsatzfall ist es selbstverständlich auch möglich, beliebige der vorangegebenen Materialien in unterschiedlichen Anteilsverhältnissen miteinander zu mischen und für den beschriebenen Zweck zu verwenden.
Durch die glasklare bzw. transparent durchscheinende Ausbildung der Werkzeugkarte 1 wird nunmehr in überraschender Weise die thermische Belastung des Bauteils, beispielsweise bei einwirkender Sonnenstrahlung verringert, da die Strahlung durch Teile der Werkzeugkarte 1 aufgrund der stark absorbierender Farbe und der Transparenz dessen, durch diese hindurchtritt und gegebenenfalls von dem Untergrund aufgenommen wird. Damit wird zusätzlich die Belastung der Werkzeugkarte 1 herabgesetzt und das Risiko von Delaminationen vermieden.
Vorteilhaft ist es weiters, wenn als Material für die Grund- und Deckplatte 67, 68 zelluloses Acetat verwendet wird. Dies hat den Vorteil, daß dieser Werkstoff grundsätzlich transparent ist und daher nur mit den entsprechenden Farben einzufärben ist, wenn er nicht glasklar verwendet werden soll.
Darüber hinaus ist es selbstverständlich aber auch möglich, die Grund- und Deckplatte 67, 68 aus einem Polyamid PA herzustellen.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, daß zum besseren Verständnis des Aufbaus der Werkzeugkarte 1 deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Bezugszeichenaufstellung 1 Werkzeugkarte 99 Eckbereich 8 Aufnahmebereich 100 Schwenkzapfen 9 Funktionsteil 101 Schwenkaufnahme 35 Aufnahmeöffnung 102 Gesamtdicke 56 Informationsträger 103 Wandstärke 57 Informationselement 104 Oberfläche 58 Speicher- und/oder Rechnerbaustein 105 Oberfläche 59 Hohlraum 106 Stütz- bzw. Verbindungssteg 60 Leuchtkörper 107 Stütz- bzw. Verbindungssteg 61 Schaltelement 108 Stütz- bzw. Verbindungssteg 63 Breite 109 Verbindungssteg 64 Länge 110 Verbindungssteg 65 Längsseitenfläche 111 Höhe 66 Querseitenfläche 112 Distanz 67 Grundplatte 113 Innenhöhe 68 Deckplatte
Claims (6)
- AT 414 328 B 10 69 Oberseite 70 Schrägfläche 71 Neigungswinkel 72 Skalierung 73 Längenmeßstab 74 Messer 75 Messerklinge 76 Messergriff 77 Verbindungsfläche 78 Unterseite 79 Grifffläche 80 Kulissenbahn 81 Führungssteg 82 Feile 84 Griffstück 86 Nadel 87 Nadelkopf 89 Zahnstocher 91 Pinzette 92 Kugelschreiber 95 Schere 96 Scherengriff 97 Ausnehmung 98 Schwenkplatte Patentansprüche: 1. Plattenförmige Werkzeugkarte aus Kunststoff, mit einer Grundplatte und einer zu dieser parallel verlaufenden Deckplatte, die über an der Grund- und/oder Deckplatte benachbart zu parallelen Längsseitenflächen der Werkzeugkarte angeordnete Stütz- bzw. Verbindungsstege und zwischen diesen an einer inneren Oberfläche der Grund- und/oder Deckplatte verteilte Stütz- bzw. Verbindungsstege in einem Abstand zueinander gehalten und miteinander verbunden sind, sowie mehreren innenliegenden und in einer parallel zur Grund- und Deckplatte verlaufenden Ebene über die Stütz- und/oder Verbindungsstege zumindest teilweise voneinander getrennt angeordneten Aufnahmebereichen für mehrere in diese einschiebbare Werkzeuge, insbesondere ein Messer, eine Nadel, eine Pinzette, eine Schere, eine Feile und dgl., die in den Aufnahmebereichen in ihrer eingeschobenen Position form- oder kraftschlüssig gehalten und über Aufnahmeöffnungen von außen zugänglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Grund- und Deckplatte (67, 68) sowie die Stütz- bzw. Verbindungsstege (106, 107, 108) der Werkzeugkarte (1) aus einem transparenten Kunststoff hergestellt sind.
- 2. Plattenförmige Werkzeugkarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Grund- und Deckplatte (67, 68) innerhalb der Werkzeugkarte (1) ein Leuchtkörper (60) angeordnet ist.
- 3. Plattenförmige Werkzeugkarte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Grund- und Deckplatte (67, 68) zumindest ein Speicher- und/oder Rechnerbaustein (58) angeordnet ist. 1 1 AT 414 328 B
- 4. Plattenförmige Werkzeugkarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grund-(67) und Deckplatte (68) aus einem amorphen Polymer gebildet ist.
- 5. Plattenförmige Werkzeugkarte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das eingesetzte amorphe Polymer durch Polyethyleneterephthalate PET oder Polybutylenterephtha-late PBT oder Methacrylat - Acrylnitril - Butadien - Styrol MABS gebildet ist.
- 6. Plattenförmige Werkzeugkarte nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das eingesetzte amorphe Polymer durch Polycarbonat PC oder Styrol-Butadien SB bzw. Acrylnitrilbutadienstyrol ABS gemischt mit fein verteilten Kautschukphasen gebildet ist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0922899A AT414328B (de) | 1999-12-02 | 1999-12-30 | Werkzeugkarte |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0203499A AT410644B8 (de) | 1999-12-02 | 1999-12-02 | Taschenmesser |
| PCT/AT1999/000316 WO2001039629A1 (de) | 1999-12-02 | 1999-12-30 | Funktionsteileträger, insbesondere werkzeugkarte oder taschenmesser |
| AT0922899A AT414328B (de) | 1999-12-02 | 1999-12-30 | Werkzeugkarte |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA922899A ATA922899A (de) | 2005-02-15 |
| AT414328B true AT414328B (de) | 2007-09-15 |
Family
ID=34195129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0922899A AT414328B (de) | 1999-12-02 | 1999-12-30 | Werkzeugkarte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT414328B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2051009A (en) * | 1979-03-24 | 1981-01-14 | East Tradacons Ag | Drill magazine |
| US5079851A (en) * | 1989-07-28 | 1992-01-14 | Sill Kenneth A | Notation area insert for a tape measure |
| WO1997019856A2 (de) * | 1995-11-30 | 1997-06-05 | Victorinox Ag | Plattenförmiges aufnahmegehäuse für gebrauchs- und/oder verbrauchsgegenstände |
-
1999
- 1999-12-30 AT AT0922899A patent/AT414328B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2051009A (en) * | 1979-03-24 | 1981-01-14 | East Tradacons Ag | Drill magazine |
| US5079851A (en) * | 1989-07-28 | 1992-01-14 | Sill Kenneth A | Notation area insert for a tape measure |
| WO1997019856A2 (de) * | 1995-11-30 | 1997-06-05 | Victorinox Ag | Plattenförmiges aufnahmegehäuse für gebrauchs- und/oder verbrauchsgegenstände |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA922899A (de) | 2005-02-15 |
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