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Die Erfindung betrifft eine Kombination eines Rückschlagventils zum Verhindern des Rückfliessens von Treibstoff aus einem Treibstofftank eines Kraftfahrzeuges mit einer Vorrichtung zur Füllstandsbegrenzung, wobei das Rückschlagventil an dem in den Treibstofftank ragenden Endbereich eines Einfüllrohres angebracht ist und ein eine Durchströmöffnung frei gebendes bewegliches Ventilteil aufweist, und wobei die Vorrichtung zur Füllstandsbegrenzung, vom Treibstofftank her gesehen, vor dem Rückschlagventil angeordnet ist und eine eine Durchströmöffnung verschliessbare und über einen Schwimmer betätigbare Klappe aufweist.
Eine bekannte derartige Kombination weist ein einem Herzklappenventil ähnliches Rückschlagventil und eine über einen Schwimmer betätigbare Vorrichtung zur Füllstandsbegrenzung auf, die einen relativ grossen Hub des Schwimmers zur Betätigung benötigt und daher nur langsam auf das Erreichen des gewünschten Füllstandes von Treibstoff im Tank reagiert. Das verwendete Rückschlagventil ist nicht flüssigkeitsdicht und kann daher bei einer Beschädigung des Einfüllrohres oder
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des Einfüllrohres angeordneten Ventilgehäuse, welches von einem Steg durchquert wird, an dem eine zwei Flügel aufweisende Ventilklappe angeordnet ist. Die beiden Flügel der Ventilklappe sind durch die Abstützung ihrer Randbereiche an Stützflächen an der Innenseite des Gehäuses in einer V-Lage vorgespannt.
Der beim Betanken einströmende Treibstoff drückt die beiden Flügel gegeneinander,
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wodurch die Durchströmöffnung frei gegeben wird. Nach dem Betanken oder, wenn der Tank soweit gefüllt ist, dass bereits Treibstoff zurückfliesst, werden die beiden Flügel wieder gegen ihre Sitzflächen gedrückt, wodurch die Durchströmöffnung geschlossen wird. Ein bestimmter Treibstoffpegel bzw. Füllstand an Treibstoff im Tank ist bei dieser Ausführung nicht einstellbar, sodass ein Überfüllen des Tanks nicht auszuschliessen ist. Derart ausgeführte Ventile sind zudem nicht ganz flüssigkeitsdicht.
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Die Klappe ist so angeordnet, dass sie gegen den Kraftstoffstrom ausgerichtet ist, aussermittig gelagert ist und jenseits ihrer Schwenkachse in einen Kurbelarm übergeht, der vom Schwimmer betätigt wird. Die Klappe ist am Anfang einer Kraftstofftankbefüllung wegen ihres Eigengewichtes vollständig geöffnet, wobei bei steigendem Kraftstoffpegel im Tank die Auftriebskraft schliesslich derart gross wird, dass der Schwimmer ein Hebelgestenge betätigt und eine nach unten klappende Schliessbewegung der Klappe einleitet. Beim Schliessen der Klappe staut sich der aus der Zapfpistole fliessende Kraftstoff im Einfüllstutzen, sodass schliesslich ein automatisches Abschalten der Zapfpistole erfolgt.
Der im Einfüllstutzen verbleibende Treibstoff wird über einen schmalen Spalt zwischen der Klappe und dem Einlaufkanal so lange abgeführt, bis der Flüssigkeitsspiegel im Einfüllstutzen dem im Kraftstofftank entspricht. Nach dem Abbau des Überdrucks im Einfüllstutzen öffnet sich die Klappe wieder teilweise. Die Ausgestaltung der zusammenwirkenden Teile verhindert ein Nachtanken bei vollem Tank. Erst nach einem geringen Kraftstoffverbrauch ist ein vollständiges Öffnen der Klappe und ein Betanken des Tanks wieder möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Kombination der eingangs genannten Art die Vorrichtung zur Füllstandsbegrenzung so auszuführen, dass eine reaktionsschnelle und sichere Funktion gewährleistet ist. Eine bevorzugte Ausgestaltung des Rückschlagventils soll ferner eine optimale flüssigkeitsdichte Abdichtung sicherstellen.
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Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäss dadurch, dass die die Durchströmöffnung verschliessbare Klappe über ein Übersetzungsgetriebe mit einem drehbar gelagerten Schwimmer derart wirkverbunden ist, dass ein vergleichsweise geringes Verdrehen des Schwimmers ein wesentlich grösseres Verdrehen der Klappe zum Einnehmen der Schliessstellung zur Folge hat.
Die Erfindung gewährleistet daher ein promptes und sicheres Schliessen der Klappe beim Erreichen des maximalen Kraftstoffpegels im Tank.
Um die erfindungsgemässe Kombination auf einfache Weise herstellen und anordnen zu können, ist vorgesehen, dass das Ventilteil des Rückschlagventils und die mit dem Schwimmer wirkverbundene Klappe in einem Gehäuse, das mit dem Endbereich des Einfüllrohres verbunden ist, angeordnet sind (Anspruch 2).
Das Rückschlagventil ist auf vorteilhafte Weise so ausgeführt, dass das Ventilteil von zumindest einer Feder beaufschlagt in die die Durchströmöffnung verschliessende Lage gedrückt wird (Anspruch 3). Dies ist eine jener Massnahmen, die für einen flüssigkeitsdichten Sitz des Ventilteils von Bedeutung sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Klappe am Gehäuse mittig drehbar gelagert (Anspruch 4). Gerade eine mittige Lagerung ist besonders günstig, um ein schnelles Verdrehen der Klappe zum Schliessen der
Durchströmöffnung zu unterstützen.
Das Übersetzungsgetriebe sollte auf einfache, stabile und funktionssichere Weise ausgelegt werden. Dazu ist vorgesehen, dass zumindest auf der einen Seite der
Drehachse der Klappe ausserhalb des Gehäuses ein Zahnrad, welches einer der
Bestandteile des Übersetzungsgetriebes ist, angeordnet ist (Anspruch 5).
Um ein Verklemmen bei der Betätigung zu vermeiden, ist es dabei günstig, wenn nur auf der einen Seite der Drehachse der Klappe ein Zahnrad angeordnet ist. Auf der anderen Seite der Drehachse der Klappe wird ausserhalb des Gehäuses ein
Abwälzteil angeordnet (Anspruch 6).
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Eine kleine Verdrehung des Schwimmers hat, wie oben erwähnt, eine wesentlich grössere Verdrehung der Klappe zur Folge. Die drehbare Anordnung des Schwimmers erfolgt zweckmässig am Gehäuse selbst (Anspruch 7).
Die Wirkverbindung vom Schwimmer zur Klappe kann ebenfalls auf sehr einfache und funktionssichere Weise erfolgen, indem der Schwimmer ein Verbindungsteil aufweist, welches einerends mit dem Schwimmergehäuse verbunden ist und anderends mit zwei seitlich des Gehäuses verlaufenden Armen versehen ist, von welchen Armen der eine Arm mit einem mit dem Zahnrad oder dergleichen in Eingriff stehenden Verzahnung versehen ist. Dabei wird der andere Arm des Verbindungsteils so gestaltet, dass er ein Abgleiten am Abwälzteil sicherstellt (Anspruch 8 und Anspruch 9).
Eine zweite, für einen flüssigkeitsdichten Sitz des Ventilteils bei geschlossenem Ventil wesentliche Massnahme besteht darin, dass am Ventilteil eine dieses umlaufende Dichtung angeordnet, insbesondere eingeklemmt, ist, die eine
Dichtlippe aufweist, die durch den von der Feder beaufschlagten Ventilteil gegen einen Dichtwulst an der Innenseite des Gehäuses gedrückt wird (Anspruch 10).
Bei einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist das Ventilteil des
Rückschlagventils ein zumindest weitgehend stromlinienförmig gestalteter und in
Längsrichtung des Gehäuses beweglicher Ventilkörper (Anspruch 11). Bei dieser
Ausführungsform lässt sich eine flüssigkeitsdichte Abdichtung besonders gut verwirklichen.
Für eine einwandfreie Führung des Ventilkörpers in Längsrichtung des Gehäuses ist dieser aussenseitig mit einer Anzahl von an seinem Umfang insbesondere regelmässig verteilten Führungsrippen versehen (Anspruch 12).
Die den Ventilkörper beaufschlagende Feder wird bevorzugt als
Schraubendruckfeder ausgeführt, die einerends im Inneren des Gehäuses und anderends an den Führungsrippen abgestützt ist (Anspruch 13). Damit ist eine zentrische Beaufschlagung des Ventilkörpers durch die Feder gewährleistet. Der
Hub des Ventilkörpers gegen die Kraft der Feder kann auf einfache Weise durch
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einen an der Innenseite des Gehäuses ausgebildeten Anschlag begrenzt werden (Anspruch 14).
Bei einer anderen Ausführungsform kann das Ventilteil des Rückschlagsventils eine am Gehäuse aussermittig drehbar gelagerte Ventilklappe sein (Anspruch 15). Diese Ausführung ist etwas einfacher ausgeführt als jene mit einem Ventilkörper, ist jedoch nicht so flüssigkeitsdicht wie jene.
Bei einer Ausführung mit Ventilklappe kann eine einfach ausgeführte und leicht anzuordnende Schenkelfeder zur Beaufschlagung der Ventilklappe verwendet werden (Anspruch 16).
Um eine einfache Montage des Rückschlagventils bzw. der dieses umfassenden Bauteile zu gewährleisten, wird vorgesehen, dass sowohl das Gehäuse als auch das Ventilteil mehrteilig, insbesondere zweiteilig, ausgeführt sind (Anspruch 17).
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung, die zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemässen Kombination eines Rückschlagventils mit einer Vorrichtung zur Füllstandsbegrenzung darstellt, näher beschrieben. Dabei zeigen Fig. 1 bis Fig. 3 jeweils einen Längsschnitt durch eine Ausführungsvariante eines Rückschlagventils und einer Ausführungsform einer Vorrichtung zur Füllstandsbegrenzung,
Fig. 1 mit geschlossenem Rückschlagventil,
Fig. 2 mit offenem Rückschlagventil während des Einfüllens von Treibstoff,
Fig. 3 das Rückschlagventil und die Vorrichtung zur Füllstandsbegrenzung in einer Lage unmittelbar nach Erreichen des vorgegebenen Kraftstoffpegels im
Tank,
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Fig. 4 eine Schrägansicht eines Einfüllrohrs mit Rückschlagventil, teilweise aufgeschnitten, Fig.
5 eine Schrägansicht eines der Ventilgehäuseteile, Fig. 6a eine Schrägansicht auf den Gehäuseteil gemäss Fig. 5 mitsamt der Vorrichtung zur Füllstandsbegrenzung, Fig. 6b eine Schrägansicht auf die Teile aus Fig. 6a von der gegenüberliegenden Seite, Fig. 6c eine Schrägansicht eines Details der Vorrichtung zur Füllstandsbegrenzung und Fig. 7 eine zweite Ausführungsform des Rückschlagventils in einer zu Fig. 1 analogen Darstellung.
Ein erfindungsgemäss ausgeführtes und mit einer erfindungsgemäss ausgestalteten Vorrichtung zur Füllstandsbegrenzung kombiniertes Rückschlagventil wird an dem in das Innere eines Treibstofftank 2 ragenden Endbereich eines Einfüllrohres 1, welches zum Befüllen des Treibstofftank 2 mit Treibstoff vorgesehen ist, angeordnet. Das Einfüllrohr 1 wird dazu in das Innere des Treibstofftank 2 durch eine Öffnung geführt und im Bereich eines die Durchtrittsöffnung umschliessenden
Randbereiches 2a durch Verschweissen verbunden. Wie insbesondere Fig. 1 bis Fig.
3 zeigen, weist das Rückschlagventil ein Gehäuse 7 auf, welches aus zwei
Gehäuseteilen 3 und 5 zusammengesetzt ist. Die beiden Gehäuseteile 3,5 sind jeweils mit einem zumindest im Wesentlichen zylindrisch gestalteten Endbereich 3d,
5d und mit einem vom Durchmesser grösseren Verbindungsbereich 3e, 5e versehen, wobei die beiden Gehäuseteile 3,5 über eine Schnappverbindung 23 miteinander verbunden sind. Das Gehäuse 7 ist mittels des Gehäuseteils 3 in das im
Tankinneren liegende Ende des Einfüllrohres 1 eingepresst, wobei eine formschlüssige Verbindung dadurch hergestellt ist, dass ein aussenseitig am
Gehäuseteil 3 umlaufender Rastvorsprung 13 in eine korrespondierend ausgeführte
Ausformung im Einfüllrohr 1 eingreift.
In einer Nut des Vorsprunges 13 ist eine
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Dichtung 4 eingebracht, die für eine flüssigkeitsdichte Abdichtung zwischen dem Gehäuseteil 3 und dem Einfüllrohr 1 sorgt.
Wie insbesondere Fig. 1 in Verbindung mit Fig. 4 zeigt, ist im Inneren des Gehäuses 7 ein Ventilkörper 11 untergebracht, welcher sich aus einem Anströmteil 11 a und einem Abströmteil 11 b zusammensetzt, die dem Ventilkörper 11 insgesamt eine eiähnliche Gestalt verleihen. Die beiden Ventilkörperteile 11 a, 11 b können auch als zusammengefügte ellipsoid- oder paraboloidähnliche Teile betrachtet werden, wobei das Anströmteil 11 a spitzer und das Abströmtet ! 11b stumpfer ausgeführt sind. Das Anströmteil 11 a ist mit dem Abströmteil 11 b über eine Schnappverbindung 21 unter Zwischenlegung einer Dichtung 6 verbunden.
Die im Verbindungsbereich des Anströmteils 11 a mit dem Abströmteil 11 b eingeklemmte Dichtung 6 ist so ausgeführt, dass sie eine am Ventilkörper 11 aussen umlaufende Dichtlippe 6a zur Verfügung stellt, die über den von einer Druckfeder 10 beaufschlagten Ventilkörper 11 gegen einen Dichtwulst 3a gedrückt wird, welcher am Übergangsbereich zwischen dem zylindrischen Endbereich 3d und dem Verbindungsbereich 3e ausgebildet ist. Durch die derart erzielte Abdichtung wird bei vollem Treibstofftank ein Auslaufen von Kraftstoff aus dem Tank 2 in das Einfüllrohr 1 sicher verhindert.
Sowohl das Anströmteil 11 a als auch das Abströmteil 11 b sind aussenseitig jeweils mit einer Anzahl von in der Längsrichtung des Ventilkörpers 11 verlaufenden
Führungsrippen 11 c, 11 d versehen. Dies ist insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich.
Dabei sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils vier Führungsrippen 11 c und vier Führungsrippen 11 d vorgesehen, die jeweils um 900 gegeneinander versetzt von der Aussenseite der Teile 11 a, 11 b abragen, wobei die Führungsrippen
11 c von ihrer Länge her das ins Rohr 1 ragende Ende des Anströmteils 11 a nicht überragen. Die Führungsrippen 11 d am Abströmteil 11 b sind länger ausgeführt als das Abströmteil 11 b und erstrecken sich über den Ventilkörper 11 hinaus bis in den
Bereich 5d des Gehäuseteils 5. Die Führungsrippen 11c sind bezüglich ihrer Höhe an den Innendurchmesser des zylindrischen Endbereichs 3d des Gehäuseteils 3 angepasst.
Die Führungsrippen 11 d bilden jeweils einen Stützansatz 11 e für die
Druckfeder 10, welche anderends am Übergangsbereich von zylindrischen
Endbereich 5d zum Verbindungsbereich 5e hinter einem weiteren umlaufenden
Stützansatz 5b abgestützt ist. Die über das Ende des Abströmteils 11 b
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hinausragenden Bereiche der Führungsrippen 11 d sind von ihrem Durchmesser her ebenfalls dem Innendurchmesser des zylindrischen Endbereichs 5d des Gehäuseteils 5 angepasst. Somit gewährleisten die Führungsrippen 11 c, 11 d eine einwandfreie Führung des Ventilkörpers 11, wenn dieser zum Öffnen und Schliessen der Durchströmöffnung in Richtung der Längsachse L bewegt wird.
Im zylindrischen Endbereich 5d ist eine die Durchströmöffnung im Gehäuseteil 5 bei Bedarf abschliessende Klappe 9 untergebracht, die mit einem Schwimmer 8 wirkverbunden ist und durch diesen gesteuert wird. Die Klappe 9 und der Schwimmer 8 sind Bestandteile der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Füllstandsbegrenzung. Diese wird nun anhand der Fig. 5 und der Figuren 6a, 6b sowie 6c näher erläutert. Der Schwimmer 8 weist ein in üblicher Weise beispielsweise quaderförmig gestaltetes und zum Kraftstoffpegel offenes Schwimmergehäuse 8a auf, welches stirnseitig mit dem Mittelteil 18a eines Tförmigen Verbindungsteils 18 verbunden ist.
Der Querbalken 18d des T-förmigen Verbindungsteils 18 ist an seinen Enden mit nach unten weisenden Armen 18c, 18d versehen, die mit in Richtung des Schwimmergehäuse 8a weisenden Ansätze mit Befestigungslaschen 18f versehen sind. Über die beiden Laschen 18f ist der Schwimmer 8 am Gehäuseteil 5 über Lagerzapfen 15 oder dergleichen drehbar gelagert.
Wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich ist, ist das Gehäuseteil 5 an seinem Bereich
5d mit zwei gegeneinander um 1800 versetzten Schlitzen 25 versehen, wo die als kreisförmige Scheibe ausgeführte Klappe 9 eingeschoben und drehbar gelagert ist.
Zu diesem Zweck ist die Klappe 9, was Fig. 6c zeigt, an ihrem Rand mit über ihren
Mittelpunkt fluchtend angeordneten Bolzenstummeln 9a versehen. An einem der
Bolzenstummel 9a ist ein Zahnrad 19 befestigt, am zweiten Bolzenstummel 9a ein zylindrisches Abwälzteil 9b. Die Bolzenstummel 9a dienen zur drehbaren Anordnung der in die Schlitze 25 eingeschobenen Klappe 9 im Bereich der innenseitigen Enden der Schlitze 25, wobei auf der einen Seite des Gehäuseteils 5 das Zahnrad 19 und auf der anderen Seite das Abwälzteil 9b aussen liegen.
Der mittels der Befestigungslaschen 18f am Gehäuseteil 5 angeordnete Schwimmer
8 übergreift mit dem Arm 18d das Zahnrad 19 und mit dem Arm 18c das Abwälzteil
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9b. Dabei ist der Arm 58d stirnseitig mit einer Verzahnung 28 versehen, die in die Ritzeln des Zahnrades 19'eingreifen. Der zweite, gegenüberliegende Arm 18c übergreift in gleitbeweglichem Kontakt das Abwälzteil 9b, was insbesondere aus Fig.
6b ersichtlich ist. Fig. 1, Fig. 6a und Fig. 6b zeigen dabei die unbetätigte Lage des Schwimmers 8, in der sich die Klappe 9 durch die Wirkverbindung über die Verzahnung 28 und das Zahnrad 19 in einer die Durchströmöffnung freigebenden und somit entlang der Längsachse L des Rohres 1 verlaufenden Stellung befindet.
Die Funktionsweise dieser Ausführungsform des mit dem Schwimmer gekoppelten Rückschlagventils ist wie folgt.
Wie Fig. 1 zeigt, verschliesst bei leerem oder nahezu leerem Treibstofftank 2 der von der Druckfeder 10 beaufschlagte Ventilkörper 11 das Einfüllrohr 1. Das Verbindungsteil 18 des Schwimmers 8 liegt mittels eines an der Unterseite des Mittelteils 18a ausgebildeten Anschlages 18e aussenseitig auf dem Gehäuseteil 5 auf. In dieser Lage gibt die mit dem Schwimmer 8 wirkverbundene Klappe 9 die von ihr verschliessbare Durchströmöffnung komplett frei.
Beim Tanken wird durch den im Inneren des Einfüllrohres 1 in Richtung Tank 2 strömenden Treibstoff der Ventilkörper 11 gegen die Kraft der Feder 10 verschoben, sodass der Treibstoff durch ein Umströmen des Ventilkörpers 11 in das Tankinnere gelangen kann. Der Hub des Ventilkörpers 11 wird dabei durch einen an der
Innenseite des Gehäuseteils 5 ausgebildeten Ansatz 5c, wo sich die Enden der
Führungsrippen 11 b abstützen, begrenzt. Die Klappe 9 verbleibt vorerst in ihrer den Treibstoffstrom kaum behindernden Lage. Fig. 2 zeigt diese während des Betankens vorliegende Situation.
Sobald der Kraftstoffpegel im Tankinneren eine gewisse Höhe erreicht und auf das
Schwimmergehäuse 8a eine bestimmte Auftriebskraft ausübt, wird der Schwimmer 8 durch die aufsteigende Flüssigkeit im Tankinneren um die Lagerzapfen 15 verschwenkt. Dadurch wird der Arm 18d in Bewegung versetzt und verdreht über seine mit dem Zahnrad 19 in Eingriff stehende Verzahnung 28 die Klappe 9, die schliesslich ihre die Durchströmöffnung verschliessende Lage, die in Fig. 3 dargestellt
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ist, einnimmt. Der Ventilkörper 11 kehrt nun über die Druckfeder 10 beaufschlagt wieder in seine Ausgangslage, die geschlossene Lage, zurück.
Der entlang des Abwälzteils 9b gleitende Arm 8c des Schwimmers 8 hat lediglich eine Stütz- und Führungsfunktion. Grundsätzlich könnte auch in diesem Bereich, analog zum gegenüberliegenden Arm 18d, ein mit einer Verzahnung zusammenwirkendes Zahnrad vorgesehen werden. Der Vorteil des einseitigen Antriebs ist jedoch der, dass Fertigungstoleranzen nicht zu einem Verklemmen führen können.
Der Abwälzradius der Verzahnung 28 ist grösser als der Radius des Ritzels am Zahnrad 19, sodass sich das Zahnrad 19 und somit die Klappe 9 um einen grösseren Winkel verdrehen als der Schwimmer 8. Die Übersetzung hängt selbstverständlich von der jeweiligen Grösse der Radien ab. Das Übersetzungsverhältnis kann beispielsweise 1 : 6 gewählt werden, sodass ein Verdrehen des Schwimmers 8 um die durch die Lagerzapfen 15 gebildete Achse um 150 bereits ein Verdrehen der Klappe 9 um 900 und damit in eine die Durchströmöffnung verschliessende Lage zur
Folge hat. Das Schliessen der Durchströmöffnung erfolgt somit auf schnelle und funktionssichere Weise, wenn beim Befüllen des Tanks mit Treibstoff ein bestimmter Treibstoffpegel erreicht bzw. überschritten wird.
Selbstverständlich kann die Übersetzung in einem anderen Verhältnis und je nach Bedarf durch entsprechende
Auslegung der Dimensionen der beteiligten Teile erfolgen.
Um ein Verdrehen der Klappe 9 progressiv oder degressiv zu steuern, können das
Zahnrad und die Verzahnung abweichend von einer Kreis- oder Kreisbogenform gestaltet werden. Dabei ist selbstverständlich die Form des Abwälzteils 9b und des an diesem abgleitenden Armes 18d des Schwimmers 8 entsprechend anzupassen.
Bei der zweiten, in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform sind der Schwimmer 8 und die mit diesem wirkverbundenen Teile mit der ersten Ausführungsform übereinstimmend ausgeführt. Auf die Ausgestaltung dieser Teile - insbesondere des
Schwimmers 8 mitsamt seinen Bestandteilen, der Klappe 9, des Gehäuseteils 5 - wird daher gesondert nicht mehr eingegangen. Teile, die mit jenen des ersten
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Ausführungsbeispiels übereinstimmend ausgeführt sind, haben zudem die Bezugsziffern aus den vorhergehenden Zeichnungsfiguren erhalten.
Wie Fig. 7 zeigt, ist hier an Stelle eines Ventilkörpers eine scheibenförmige Ventilklappe 11'vorgesehen. Die Ventilklappe 11'ist im Inneren des Gehäuseteils 3' an einem Gelenk 16 drehbar gelagert und weist einen Klappenfrontteil 11'a auf, welcher über eine Schnappverbindung 30 mit einem Verbindungsteil11'b verbunden ist, wobei zwischen diesem und dem Frontteil 11'b randseitig eine Dichtung 6' eingeklemmt ist, die mit einer aussenseitig umlaufenden Dichtlippe 6'a versehen ist.
Die Dichtlippe 6'a wird über eine den Verbindungsteil 11'b beaufschlagende Schenkelfeder 14 gegen einen an der Innenseite des Gehäuseteils 3'umlaufenden Dichtwulst 3'a gedrückt.
Die Schenkelfeder 14 ist im Bereich des Gelenkes 16 angeordnet, weist einen an der Innenseite des Gehäuseteils 3'abgestützten Schenkel auf und drückt mit einem zweiten, hier einen gebogenen Endabschnitt aufweisenden Schenkel auf das Verbindungsteil 11'b.
Die grundsätzliche Funktionsweise dieser Ausführungsvariante entspricht jener der ersten Ausführungsform, mit dem Unterschied, dass beim Einfüllen von Treibstoff die Ventilklappe 11'durch Verschwenken öffnet und schliesst.