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Mechanismus zum Anhaften des Schlittens einer Schreibmaschine.
Vorliegende Erfindung betrifft die Anordnung und Einrichtung einer Vorrichtung zum Auslosen und Anhalten eines Schreibmaschinenschlittens in verschiedenen Absatz-und Spaltenstellungen, sowie Vorrichtungen, durch welche die Bewegung des Schlittens nach dessen Aus-
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zu. verhindern. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass das Bremsen und Auslösen des Schlittens durch denselben Teil der Vorrichtung ausgeführt wird, und zwar derart, dass dadurch eine Vereinfachung der Hemmungsklinke, welche die normale Fortschaltbewegung des Schlittens' reguliert, gestattet wird.
Anstatt die Hemml1ngsklinken zu bewegen, wird be) vorliegender
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Auslosung bewirkt werden soll, so dass die Einrichtung der Hemmungsklinken vereinfacht und ein besserer Wirkungsgrad der Maschine gesichert wird.
In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Maschine in Rückansicht, Fig. die Maschine im Querschnitt. Fig. 3 eine Einzelansicht, welche die Aufhängungsweise eines der Zahnstangenbügel darstellt.
Die Vorrichtung ist auf und in einem Schreibmaschinengestell von rechteckiger Gestalt
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DieAbsatz- oder Spaltenanschlagtasten sind an der Vorderkante des MaselhinengestelIes über und Linter dem von den Schriebtasten eingenommenen Raum gelagert und jeder Tastenknopf it auf dem Ende eines Schnekels 31 angeordnet, dessen unters Ende an das Vorderende des
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Maschinengestelles liegt, beim Herunterdrücken des Tastenhebols jedoch angehoben wird, so dass er in Angriff mit einem Anschlagglied37 treten kann, welches von dem Schlittenrahmen14 herabhängt.
Dieses Anschlagglied ist mit einem Finger 38 ausgerüstet, welcher sich im Angriff mit der inneren Kante einer unterschnittenen Führungsleiste 39 befindet, die in Verbindung mit der Führungs-
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angeordnet und sind mit einander durch einen Verbindungsteil 49 vereinigt, der drehbar in einer Öse 50 gelagert ist ; der Bremshebel besitzt eine im wesentlichen U-förmige Gestalt, Das Ende des Bremsarmes 48 liegt in Ursprungsstellung etwas unter der Flansche oder Stufe 18, mit welcher er in Angriff tritt, wenn der Arm 47 gehoben wird. Der Schlitten wird in der üblichen Weise durch d) e Spannung einer federbetätigten Schnur 51 vorwärts bewegt.
Soll beim Gebrauch der Maschine die Bewegung des Schlittens auf eine bestimmte Spalten oder Absatzweite eingestellt werden, dann wird die betreffende Absatzanschlagtaste herunter-
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diese Bewegung schwingt den Arm 47 des Bremshebels nach oben und hebt den Bremsarm. Der letztere hebt dann die Zähne der Zahnstange aus dem Angriff mit den Hemmungsklinken und löst dadurch den Sehhtten aus, welcher sich darauf in die bezeichnete Stellung bewegen wird.
Diese Bewegung wird jedoch leicht und glatt vonstatten gehen, und zwar auf Grund des Kontaktes des Brenmarmes mit der Flansche oder Stufe 18 ; um die Aufwärtsschwingung der Zahnstange zu htrt'nzcn und die Bremstätigkeit wirksam zu machen, sind Anschläge 52 vorgesehen, welche von dl'n Endplattcn des Schlittenrahmens derart nach innen vorstehen, dass sie die Aufwärts- . schmung der Bügel begrenzen. Es kann natürlich eine beliebige Anzahl von Spalten-oder Absatzanschlägen angeordnet werden, und jede Anschlagstange 35 ist mit einem Finger versehen, sich iiiit der Hubstange in Angriff befindet, so dass die vorbeschriebene Auslöse-und
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worden ist.
1) er Bremshebel dient also dem doppelten Zweck des Auslösens und Bremsens der Zahnstange,
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PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Mechanismus zum Anhalten des Schlittens einer Schreibmaschine, dadurch gekennzeichnet,
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Angriff mut den Hemmungsklinken ausgerückt wird.