AT4398U1 - Steckverbindung mit einem hohlzylindrischen aufnahmeteil - Google Patents
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Abstract
Der Steckverbinder weist ein hohlzylindrisches Aufnahmeteil (1) auf, das einen inneren Steckbereich (4, 5) besitzt, in den ein Fitting (7) einzuführen ist. Auf das Aufnahmeteil (1) ist eine Schutzkappe (2) aufgesetzt, die einen inneren Dichtteil (12) aufweist, der den Steckbereich (4) nach aussen abdeckt. Das Dichtteil (12) ist vorzugsweise ein angeformter Rohrteil. Die Schutzkappe (2) schützt die innenseitigen Dichtbereiche (17) gegen Beschädigung und Verschmutzung.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine Steckverbindung mit einem hohlzylmdrischen Aufnahmeteil, das einen inneren Steckbereich aufweist, in den ein Fitting einzuführen ist. Eine Steckverbindung der genannten Art ist Gegenstand der Schweizerischen Patentanmeldung 800/98 vom 3. April 1998. Diese Steckverbindung dient insbesondere dazu, ein Wasserrohr mit einem Aufnahmeteil zu verbinden. Das Aufnahmeteil kann ein Rohrstutzen, ein rohrförmiger Armaturenteil oder ein Rohrfitting sein. Die Verbindung zwischen dem Aufnahmeteil und dem Rohr wird mit einem Fitting hergestellt, der ein Verbindungsstück zwischen dem Rohr und dem Aufnahmeteil bildet. Dieser Fitting hat zwei Enden, wobei das eine Ende in das Rohr eingeführt und das Rohr auf dieses Ende mit einer geeigneten Presszange verpresst wird. Das andere Ende wird in den Aufnahmeteil eingeführt und mittels eines Schnappringes oder dergleichen verankert. Bei einer Wasserleitung ist es selbstverständlich wesentlich, dass eine solche Steckverbindung dicht ist. Andererseits soll auch eine einfache und sichere Montage möglich sein. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass solche Steckverbindungen in der Regel auf der Baustelle montiert werden. <Desc/Clms Page number 2> Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steckverbin- dung der genannten Gattung zu schaffen, die eine noch höhe- re Sicherheit gegen Undichtigkeit gewährleistet. Die Erfindung ist bei einer gattungsgemassen steckverbin dung gelost durch eine auf den Aufnahmeteil aufgesetzte Schutzkappe, die einen inneren Dichtteil aufweist, der den Steckbereich nach aussen abdeckt. Bei der erfindungsgemas- sen Steckverbindung ist wesentlich, dass die Schutzkappe mit dem inneren Dichtteil den für die Abdichtung wesentli- chen Steckbereich im Innern des Aufnahmeteils dichtend ab- deckt. Bei aufgesetzter Schutzkappe ist dieser Steckbereich und damit der wesentliche Dichtbereich auch unter Baustel- lenbedingung gegen Verschmutzung und Verletzung sicher ge- schützt. Die Steckverbindung lässt sich dann besonders rationell und einfach realisieren, wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung der Dichtteil ein angeformter Rohrteil ist. Bei unsorgfältiger Montage kann es vorkommen, dass der Fit- ting nicht vollständig in das Aufnahmeteil eingeführt wird. Da aber dennoch eine vergleichsweise hohe Dichtigkeit er- reicht wird, wird diese sorgfältige Montage nicht ohne wei- teres festgestellt, was zu Bauschäden führen kann. Ist nun gemäss .einer Weiterbildung der Erfindung die Dichtfläche des Steckbereiches so angeordnet, dass Dichtmittel des Fit- tings erst bei im wesentlichen vollständig eingesetztem Fitting dichtend an dieser Dichtfläche anliegen, so kann bei nicht vollständig eingesetztem Fitting aufgrund der je- denfalls bestehenden Dichtigkeit die unsorgfältige Montage sofort festgestellt werden. Eine noch höhere Sicherheit ergibt sich dann, wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung am Aufnahmeteil innensei- <Desc/Clms Page number 3> tig Noppen angeordnet sind, die zur Drehsicherung des Fit- tings mit einem angeformten Wulst des Fittings klemmfest sind. Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den abhangelen Patentansprüchen, der nachfolgender. Beschreibung sowie der Zeichnung. Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an- hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 ein teilweise geschnittenes Aufnahmeteil mit einer aufgesetzten Schutazkape Figur 2 einen Schnitt durch einen Teil des Aufnahmeteils mit einem vollstandig eingeführten Fitting, und Figur 3 einen Schnitt durch ein Aufnahmeteil, wobei in der oberen Hälfte der Fitting vollständig und in der unteren Hälfte der Fitting nicht vollständig eingeführt ist. Die Figur 1 zeigt ein Aufnahmeteil 1, auf das lösbar eine Schutzkappe 2 aufgesetzt ist. Das Aufnahmeteil 1 ist hier ein Adapter, der zum Anschluss eines weiteren hier nicht gezeigten Teils ein Aussengewinde la aufweist. Gegenüber diesem Gewinde la bildet ein Schnappring 3 ein Verbindungs- teil, mit dem ein am Aufnahmeteil 1 in Figur 2 abschnitt- weise gezeigter Fitting 7 am Aufnahmeteil 1 verankert wer- den kann. Zum Einsetzen des Fittings 7 in den Aufnahmeteil 1 muss selbstverständlich zuerst die Schutzkappe 2 vom Auf- nahmeteil 1 abgezogen werden. Der Schnappring 3 ist in eine Ausnehmung 4 eines zylindri- schen Durchgangs 5 eingesetzt und weist am Umfang mehrere Klauen 13 auf, die beim Einsetzen des Fittings 7 auf einen Flansch 14 des Fittings 7 aufschnappen und damit den Fit- ting 7 im wesentlichen unlösbar mit dem Aufnahmeteil 1 ver- <Desc/Clms Page number 4> binden. Die Klauen 13 sind elastisch an einem ringförmigen Teil 19 angeformt. EMI4.1 Dichtungsring 8 auf, der bei eingesetzter Fitting 7 an ei- ner Dichtfläche 17 des Durchgangs 5 anliegt und damit den Fitting 7 gegenuber dem Aufnahmeteil 1 flüssigkeitsdicht abdichtet. In Einsteckrichtung gesehen vor der Dichtfla- che 17 befindet sich eine konische Fläche 16, die unmittel- bar hinter dem Schnappring 3 angeordnet ist. Ist dan der Fitting 7 gemass Figur 3, untere Halfte, unvollständig in das Aufnahmeteil 1 eingeführt, so befindet sich der Dic Lungsring 8 im Bereich dieser konischen Flache 16. Wird nan die Leitung dieser Verbindung mit Wasser gefüllt, so kann der Dichtungsring 8 keine wesentliche Dichtwirkung ausüben und die Steckverbindung ist ohne weiters als undicht zu er- kennen. Wird nun der Fitting 7 in der gezeigten Position etwas weiter in das Aufnahmeteil 1 eingeführt, so ergreifen die Klauen 13 den Flansch 14 und verankern damit den Fit- ting 7 im Aufnahmeteil 1. Der Dichtungsring 8 befindet sich nun gemäss Figur 2 und Figur 3, obere Hälfte, im Bereich der Dichtfläche 17. Wie bereits oben erwähnt, ist diese Verbindung im wesentlichen unlösbar. Bei vollständig eingeführtem Fitting 7 befindet sich zudem der Wulst 15 des Fittings 7 in Klemmverbindung mit Noppen 18 des Aufnahmeteils 1. Diese Klemmverbindung sichert den Fitting 7 gegen ein Verdrehen bezüglich des Aufnahmeteils l. Die Schutzkappe 2 ist vorzugsweise aus einem geeigneten Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt. Sie ist im wesentlichen zylindrisch und besitzt einen äusseren rohr- förmigen Teil 9, der innenseitig mehrere elastisch an der Aussenseite 6 des Aufnahmeteils anliegende Noppen 10 be- <Desc/Clms Page number 5> sitzt. Dieser Teil 9 ist über eine ringförmige Wandung 11 mit einem rohrförmigen Innenteil 12 verbunden. Auf der In- nenseite der Wandung 11 befindet sich eine umlaufende ebene Flache lla, die an der in Figur 3 gezeigten epenen Stirn- flache 6a des Aufnahmeteils 1 dicht anliegt. Der innere rohrförmige Teil 12 ist an der Wandung 11 angeformt und weist ein inneres Ende 12a auf, das dicht an der Dichtflä- che 17 anliegt. Der innere Teil 12 überdeckt die Ausneh- mung 4 und schützt damit den Schnappring 3 und die Ausneh- mung 4 gegen Verschmutzung. Ebenfalls ist die Dichtflache 17 durch das Ende 12a gegen Beschädigung und Verschmutzung geschützt.
Claims (10)
- Ansprüche: 1. Steckverbinder mit einem hohlzylindrischen Aufnahmeteil (1), das einen inneren Steckbereich (4,5) aufweist, in den ein Fitting (7) einzufuhren ist, gekennzeichnet durch eine auf das Aufnahmeteil (1) aufgesetzte Schutzkappe (2), die einen inneren Dichtteil (12) aufweist, der den Steckbereich (4) nach aussen abdeckt.
- 2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtteil (12) ein angeformter Rohrteil ist.
- 3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeteil (1) innenseitig einen Schnappring (3) aufweist und dass die Schutzkappe (2) den Schnappring (3) nach aussen abdeckt.
- 4. Steckverbinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnappring (3) in einer innenseitigen und ringförmigen Ausnehmung (4) des Aufnahmeteils (1) angeordnet ist und dass der Dichtteil (12) diese Ausnehmung (4) überdeckt.
- 5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtteil (12) mit einem inneren Ende (12a) eine zylindrische Dichtfläche (17) des Aufnahmeteils (1) abdeckt.
- 6. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckbereich eine <Desc/Clms Page number 7> Dichtfläche (17) aufweist, die so angeordnet ist, dass Dichtmittel (8) des Fittings (7) erst bei im wesentlichen vollständig eingesetztem Fitting (7) dichtend an dieser Dicht flache (7) anliegen and bel nicht vollständig einge- setztem Fitting (7) die Verbindung undicht ist.
- 7. Steckverbinder nach einem der Anspruche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeteil (1) innenseitig Noppen (18) aufweist, die zur Drehsicherung des Fittings (7) mit einem Wulst (15) des Fittings (7) klemm- fest sind.
- 8. Steckverbinder nach Anspruch 6 oder 7, da- durch gekennzeichnet, dass die Dichtmittel (8) durch einen Dichtring gebildet sind.
- 9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeteil (1) ein Fitting mit einem Aussengewinde (la) ist.
- 10. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (2) ei- nen äusseren ringförmigen Teil (9) aufweist, der mit innen- seitig vorspringenden Noppen (10) reibschlüssig mit dem Aufnahmeteil (1) verbunden ist.
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