AT4401U1 - Vorrichtung zur verwendung als pflock - Google Patents

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AT4401U1
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AT0021900U
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Michael Ing Maierhofer
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Michael Ing Maierhofer
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/22Sockets or holders for poles or posts
    • E04H12/2207Sockets or holders for poles or posts not used
    • E04H12/2215Sockets or holders for poles or posts not used driven into the ground
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/60Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
    • E01F9/604Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings
    • E01F9/608Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings for guiding, warning or controlling traffic, e.g. delineator posts or milestones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verwendung als Pflock, insbesondere als Vermessungspflock und/oder Markierungspflock und/oder als Halteeinrichtung, insbesondere für Vermeidungsmittel von Fallwild, wobei der Pflock (1) aus Kunststoffaltmaterial, bevorzugt mit Zuschlagsstoffen besteht und eine Länge aufweist, die eine Höhe über Erdniveau von mindestens 65 cm gewährleistet und in seinem oberen Bereich (3) eine Ausnehmung (4) und/oder eine Markierung aufweist. Der Pflock weist einen kreisförmigen, rechteckigen, quadratischen oder sechseckigen Querschnitt auf. Zur Färbung des Ausgangsmateriales können unterschiedliche Färbemittel eingesetzt werden, wobei der obere Bereich (3) des Pflockes (1) bevorzugt mit einer Signalfarbe durchgehend oder oberflächlich eingefärbt ist. Der Pflock (1) weist in seinem oberen Bereich (3) eine Ausnehmung (4) auf, welche zur Aufnahme einer Plakette oder einer Markierung dient.Der Pflock (1) kann innerhalb der Ausnehmung (4) aber auch einen teilummantelten Einsatz (7), bevorzugt aus Metall, aufnehmen. In den teilummantelten Einsatz (7) wird ein Material eingebracht, welches als Trägersubstanz für eine Duftmarke dient und dadurch einem Wildwechsel vorbeugt.

Description


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  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche als Pflock, insbesondere als Vermessungspflock, als Markierungspflock, als Jägerpflock oder auch als Kombination mehrerer Verwendungsarten eingesetzt wird. 



  Bekannte Vorrichtungen bestehen in aller Regel aus Holzpflöcken, welche an den zu markierenden Stellen in das Erdreich geschlagen werden. Diese Vorrichtungen bleiben das ganze Jahr über im Einsatz und haben den enormen Nachteil, dass das Material relativ rasch verwittert und bei Bedarf erneuert werden muss. Dies erfordert einen erhöhten Materialaufwand und eine regelmässige Kontrolle der Vorrichtungen an ihrem Aufstellungsort, was zwangsläufig mit hohen Personal- und Wegekosten verbunden ist. 



  Es ist auch bekannt, auf den Begrenzungspflöcken der Strassenmeisterei entlang des Strassenrandes, welche bereits teilweise aus Kunststoffmaterial gefertigt sind, entweder auf dem Dach des Pflockes oder in einer seitlich angebrachten Dose einen PU-Schaum als Träger für eine Duftmarke anzubringen, welche den Wildwechsel über die Fahrbahn vermeiden soll. 



  Diese Begrenzungspflöcke haben den Nachteil, dass sie zu nahe der Fahrbahn situiert sind und der Abstand der Begrenzungspflöcke zueinander zu gross ist. 



  Ein weiterer Nachteil bekannter Vorrichtungen besteht darin, dass sie speziell bei Schneelage häufig durch den natürlichen Schneefall, durch Schneewehen oder durch Räumschnee bedeckt sind. Der Wildwechsel beginnt aber bereits im März, also zu einer Zeit, da diese Behinderungen von vorhandenen Duftmarken üblicherweise noch nicht abgeschmolzen ist. 

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 Die Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, welche die bekannten Nachteile herkömmlicher Vorrichtungen zu den angeführten Einsatzzwecken vermeidet. 



  Diese Aufgabe wird durch die technischen Merkmale des Hauptanspruches gelöst. 



  Das Basismaterial für die Herstellung der Pflöcke besteht aus einem Gemenge von Kunststoffabfällen, wobei sich die Verwendung der in Deutschland mit dem grünen Punkt gekennzeichneten Kunststoffe als besonders wirtschaftlich und von der Materialeigenschaft als besonders vorteilhaft erwiesen hat. Diese Kunststoffabfälle werden bereits getrennt gesammelt und können so, unter Vermeidung kostenintensiverer Verwertungsmöglichkeiten, zu sinnvollen und sehr langlebigen Produkten verarbeitet werden. 



  Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, dieses Kunststoffgemenge mit Altpapier zu vermengen, wodurch eine begrenzte Biegsamkeit des Produktes auch bei Temperaturen unter -20  C gewährleistet wird. Denselben Effekt erzielt man durch Beigabe von Folienabfällen. 



  Durch den Zusatz von UV-Stabilisatoren und von bevorzugt braunen Färbemitteln entstehen Produkte, welche in der Landschaft nicht unangenehm auffallen und auch an exponierten Stellen keinen wesentlichen Farbänderungen unterworfen sind, was ihr Erscheinungsbild nachteilig beeinflussen könnte. 



  Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass der Pflock mit unterschiedlichen Farben eingefärbt sein kann, wodurch sich die Möglichkeit ergibt, dass insbesondere der obere Bereich des
Plockes eine Signalfarbe aufweisen kann, wodurch seine Auffindung in der Landschaft erleichtert wird. Diese Einfärbung kann sowohl über den gesamten Durchmesser des Pflockes erfolgen als auch nur eine begrenzte Oberflächenschicht betreffen. 



   Pflöcke, welche im Erdreich eingeschlagen werden, können mit der Zeit an standfestigkeit verlieren, insbesondere dadurch, dass das Erdreich um den Pflock unterschiedliche
Feuchtigkeiten im Jahresverlauf aufweisen.Wenn zu dieser Beeinträchtigung zusätzlich seitliche Belastungen durch Wind, Schlagregen oder Schneelast kommen, so verschärft sich dieser Nachteil. Ganz besonders tritt dieser Nachteil an schrägen Böden auf. Um hier Abhilfe 

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 zu schaffen, hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, die Geometrie des Pflockes je nach Einsatz rund oder sechseckig, mit nach aussen oder nach innen gerichteten Kanten zu wählen. 



  Bei manchen Einsatzgebieten, insbesondere bei Vermessungspflöcken ist es vorteilhaft, im oberen Bereich des Pflockes eine Ausnehmung zur Aufnahme einer Plakette vorzusehen. Es kann aber auch erwünscht sein, eine Markierung an gut sichtbarer Stelle vorzusehen, insbesondere einen Schriftzug, etwa für Postmarkierungspflöcke, wobei diese Markierung sowohl erhaben als auch eingeprägt oder als Kombination beider Varianten angebracht sein kann. 



  Diese Markierung kann auch durch unterschiedliche Einfärbung des Materiales in diesem Bereich zusätzlich hervorgehoben werden. 



  Bei Verwendung des Pflockes als Jägerpflock ist es von besonderem Vorteil, im oberen Bereich des Pflockes eine Vorrichtung vorzusehen, welche eine dauerhafte Anbringung von Trägermaterial für Duftmarken ermöglicht. Dies kann sowohl durch die Anbringung von Vorsprüngen als auch durch Einkerbungen als auch durch Kombinationen beider Varianten erfolgen. 



  In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besitzt der Pflock in seinem oberen Bereich eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Einsatzes, der bevorzugt aus witterungsbeständigem Metall besteht und in den das Trägermaterial für Duftmarken eingebracht wird. Dieser Einsatz besteht aus einem Hohlraum und ist mit Durchbrüchen in den Aussenwänden versehen. Die Ausgestaltung der Aussenwände ist dabei in einem grossen Bereich variabel gestaltbar, so kann sie etwa aus einem Gitter als auch aus einem Lochblech oder aus einem Blech mit Schlitzen bestehen. 



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung wird anhand der Figuren näher erläutert. Die Figuren geben jedoch ausdrücklich nicht alle Ausgestaltungsmöglichkeiten, welche durch dieses Schutzrecht erfasst werden, wieder. 



  Darin zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in sechseckiger Ausführung in Vorderansicht, Seitenansicht und Aufsicht. Der Pflock 1 weist sinnvollerweise an seiner Basis 2 eine Spitze auf, welche das 

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 Einschlagen in das Erdreich erleichtert. Im oberen Bereich 3 befindet sich eine Ausnehmung 4, welche zur Aufnahme einer Plakette, zur Anbringung einer Markierung oder zur Aufnahme eines Einsatzes dient. Innerhalb dieser Ausnehmung können aber auch Vorsprünge, welche bevorzugt aus dem selben Material wie der Pflock gefertigt sind, oder Kerben angebracht sein, um eine dauerhafte Anbringung von Trägermaterial für Duftmarken zu ermöglichen. 



  Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsvariante in sechseckiger Form, jedoch mit 2 einspringenden Kanten 5 und 6. In der Seitenansicht ist der Einsatz 7 in einer seiner möglichen Ausgestaltungsformen, hier als Maschengitter, dargestellt, welcher in die Ausnehmung 4 eingesetzt und zum Beispiel mit Schrauben 8,9 darin befestigt ist. 



  Fig. 3 zeigt die erfindungsgemässe Vorrichtung mit kreisrundem Querschnitt, wobei aus Gründen der Optik die obere Kante der Vorrichtung gebrochen ist.

Claims (13)

  1. Ansprüche 1. Vorrichtung zur Verwendung als Pflock, insbesondere als Vermessungspflock und/oder Markierungspflock und/oder als Halteeinrichtung, insbesondere für Vermeidungsmittel von Fallwild dadurch gekennzeichnet, dass der Pflock (1) aus Kunststoffaltmaterial, bevorzugt mit Zuschlagsstoffen besteht und eine Länge aufweist, die eine Höhe über Erdniveau von mindestens 65 cm gewährleistet und in seinem oberen Bereich (3) eine Ausnehmung (4) und/oder eine Markierung aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Vorrichtung aus Kunststoffabfällen besteht, welche in Deutschland mit dem grünen Punkt gekennzeichnet sind, sowie aus Landwirtschaftsfolienabfällen, wobei den Ausgangsstoffen vor oder nach ihrer Zerkleinerung UV-Stabilisatoren, Altpapier und Färbemittel zugesetzt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche Färbemittel eingesetzt werden, wobei der obere Bereich (3) des Pflockes (1) mit einer Signalfarbe durchgehend oder oberflächlich eingefärbt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Pflock (1) einen kreisförmigen, rechteckigen, quadratischen oder sechseckigen Querschnitt hat.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Pflock (1) in seinem oberen Bereich (3) eine Ausnehmung (4) aufweist, welche zur Aufnahme einer Plakette dient.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung, insbesondere der Schriftzug oder jener Bereich des Pflockes auf dem sich diese Markierung befindet, anders eingefärbt ist als das restliche Pflockmaterial. <Desc/Clms Page number 6>
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Pflock (1) in seinem oberen Bereich (3) eine Haltevorrichtung zur Anbringung und oder Einbringung einer Formmasse aufweist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung aus demselben Material wie der Pflock besteht.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung gleichzeitig mit der Herstellung des Pflockes (1) hergestellt wird.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Pflock (1) in seinem oberen Bereich (3) eine Ausnehmung (4) aufweist, in die ein teilummantelter Einsatz (7), bevorzugt aus Metall, eingesetzt wird.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in den teilummantelten Einsatz (7) ein Material eingebracht wird, welches als Trägersubstanz für eine Duftmarke dient und dadurch einem Wildwechsel vorbeugt.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil der freien Oberfläche des Einsatzes (7) zum Anteil der geschlossenen Oberfläche in einem Verhältnis von 90:10 bis 30 :70
  13. 13. Verwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, für Markierungspflöcke oder Vermessungspflöcke oder zur Vermeidung von Wildwechsel über Fahrbahnen oder zur Begrenzung eines Landschaftsgebietes oder für Kombinationen einzelner dieser Anwendungen.
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