AT44419B - Schaltung für Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltung für Fernsprechanlagen.

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AT44419B
AT44419B AT44419DA AT44419B AT 44419 B AT44419 B AT 44419B AT 44419D A AT44419D A AT 44419DA AT 44419 B AT44419 B AT 44419B
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  Schaltung für Fernsprechanlagen. 



   Für Fernsprechämter ist es zum Zwecke einer beschleunigten Ausführung von Verbindungen. sowie zum Zwecke einer möglichst gleichmässigen Belastung der Arbeitsplätze vorgeschlagen worden, die Anrufe der Teilnehmer nicht unmittelbar an   Beamtinnen   gelangen. zu lassen, sondern mittels selbsttätiger Schaltvorrichtungen an eine, bei Eingang des Anrufes gerade   unbeschäftigte   Beamtin zu   überweisen.   Beispielsweise hat man jede Teilnehmerleitung mit einer besonderen Schaltvorrichtung versehen, welche an ihren feststehenden Kontakten zu verschiedenen Arbeitsplätzen führende Leitungen aufnahm. Hierbei war jedoch eine sehr grosse Wählerzahl nötig, so dass die Einrichtung sehr teuer wurde.

   Es ist ferner vorgeschlagen worden, nur jeweils einer Gruppe von Teilnehmern eine Anzahl von Wahlschaltern zuzuweisen, derart, dass etwa für je 100 Teilnehmer 10 Wähler vorgesehen wurden. Hierbei war aber bisher stets die Anordnung besonderer zweiter Wähler erforderlich. die aus dem für die Teilnehmer bestimmten Wählersatz einen freien Wähler   aussuchten,   so dass für jede Verbindung zwei Wähler in Tätigkeit treten mussten, was den Betrieb erschwerte. 



   Die Erfindung gestattet es, unter Verwendung einer im Vergleich zur Teilnehmerzahl nur geringen Wählerzahl, die Verbindung eines anrufenden Teilnehmers mit einem freien Verbindungsstöpsel einer   unbeschäftigten Beamtin   unter   Benutzung jeweils   nur eines Wählers auszuführen. 



    Gemäss   der Erfindung wird zu diesem Zweck der   Schaltelektromagnet   des freien Schalters aus   dem   für eine Teilnehmergruppe bestimmten Wählersatz unmittelbar von dem Anrufrelais eines anrufenden Teilnehmers aus in   Tätigkeit gesetzt   so dass der Kontaktarm des Wählers, der in bekannter Weise mit den Adern eines Verbindungsstöpsels verbunden ist, über die feststehenden 
 EMI1.1 
 sämtlicher Anrufrelais   der TeiInehmergruppe gelegt.. der   es zugewiesen ist, so dass das ansprechende Anrufrelais   eine Verbindung suchenden Teilnehmers   ihn unmittelbar unter Strom setzt und so die Ingangsetzung des Wählers bewirkt.

   Die Schaltelektromagnete der in Benutzung befindlichen Wähler, bezw. der Wähler, die an beschäftigten Arbeitsplätzen liegen, werden jeweils unter Umschaltung der Einschaltleitung auf die zum nächsten freien Wähler führende Leitung von den Anrufrelaiskontakten getrennt. 
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 Teilnehmer T durch Abheben seines Hörers das Amt anruft, so wird das ihm im Amte zugeordnete Anrufrelais. AR in   üblicher Weise durch   den Stromfluss : Batterie B, Wicklung wa, a-Zweig der 
 EMI1.3 
 zieht seinen Anker   g   an und bewegt dadurch die Schaltarme a', b', c' des Schalters SS um einen Schritt vorwärts. Dabei wird der Kontakt f geöffnet und der Fortschaltmagnet      wird in einen 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
   Bewegung bis zu dem gesuchten Kontakt vollbringt.

   Der Einfachheit wegen ist in der Zeichnung die erste Anordnung dargestellt. Gl@ichzeitig mit der Öffnung des Kontaktes f ist ein Kontakt n   
 EMI2.2 
 erwähnt, beim Ansprechen der Anrufrelais AR Spannung gelegt wird. Entsprechend diesen drei Reihen von Kontakten besitzt der Schrittschalter 3 Kontaktarme   a',   b', c', von denen zunächst nur der Arm c'die Kontakte seiner Reihe bestreicht. Gelangt dieser Arm auf einen Kontakt, der an eine spannungsfiihrende Leitung c angeschlossen ist, also zu einem anrufenden Teilnehmer   gehört" so fliesst Strom   von der Leitung c über den Arm c und einen Elektromagneten S nach Erde. Der Elektromagnet S spricht an und unterbricht durch Anzug seines Ankers i den Stromfluss über den Fortschaltmagneten f, so dass die Schaltarme a', b', c' nicht mehr weiter gedreht werden.

   Gleichzeitig bewirkt die Erregung des Elektromagneten   9   den Anschluss (in der Zeichnung 
 EMI2.3 
 sind, und dadurch an die   Sprechleitungszweige   des   anrufenden   Teilnehmers, während der Kontaktarm c'vom Kontakt c abgehoben wird. 



   Sobald die Arme al,   t'an die Leitungszweige   a, b angeschlossen sind, fliesst Strom von der   Batterie bug   über das Relais    < S/, den   Arm a', den a-Zweig der Teilnehmerleitung, das Teilnehmer- 
 EMI2.4 
 Anker h an und schaltet damit einerseits die Anruflampe AL ein und anderseits schliesst es für den Elektromagneten   S   einen von dem Zustande der c-Leitung des Teilnehmers unabhängigen 
 EMI2.5 
 und gleichzeitig der Strom in der Wicklung wb des Anrufrelais durch Anschalten der Spule   D   an die b-Leitung derart verstärkt wird, dass der Kippanker k des Anrufrelais zurückfällt, die Leitung c also stromlos wird.

   Der StromHuss über die Anruflampe AL erregt ein Anrufkontrollrelais AC, das seinen Anker o anzieht und damit neben der Einschaltung der Anrufkontrollampe einen Stromfluss (B4, Relaiswicklung BR, Anker o, Erde, Erde Batterie   B@)   über die entweder den verschiedenen Verbindungsstöpseln des betreffenden Arbeitsplatzes zugeordneten oder nur einmal pro Arbeitsplatz vorgesehenen Relais   BR   bewirkt. Durch Anzug der Anker e der Relais BR werden dabei die Schaltapparate SS sämtlicher Stöpselschnüre des betreffenden Arbeitsplatzes von den Leitungen d abgetrennt und über Kontakt p an die zu den anderen Arbeitsplätzen führenden Leitungen d' gelegt, so dass ein Anruf an die gerade mit einer Verbindung beschäftigte Beamtin nicht mehr gelangen kann. 



   Sobald die Anruflampe AL erscheint, schaltet sich die Beamtin durch Umlegen des nicht dargestellten Sprechumschalters in die Leitungen a, b und fragt ab. Danach hebt sie den Ver-   bindungsstöpsel VS auf,   wodurch ein Stöpselsitzschalter Sa geöffnet und die Anruflampe zum Erlöschen gebracht wird, während gleichzeitig ein   Stöpselsitzschalter Sb geschloaaen wird,   der die Stromwege für das   Schlusszeichen   SL1 des rufenden Teilnehmers vorbereitet bezw. das   Schluss-   zeichen SL2 des angerufenen Teilnehmers schliesst. Das Schlusszeichen SL2 verschwindet in bekannter Weise, sobald der   gerufene Teilnehmer   seinen Fernhörer abhebt, da dann das Relais SR2 Erregungsstrom bekommt und seinen Anker anzieht.

   Beim Öffnen des Schalters Sa'ist auch das Relais AC wieder stromlos geworden und hat durch das Abfallen des Ankers o den Stromkreis des Relais RR unterbrochen ; die Überbrückung dos Arbeitsplatzes wird infolgedessen aufgehoben, so dass die   Beamtin für Anrufe anderer Teilnehmer   frei wird. 



   Wenn nach Beendigung des   Gespräches   der anrufende Teilnehmer seinen Hörer   anhängt,   so wird das Relais SR1 stromlos und das Abfallen des   Ankers/t bewirkt   neben dem Erscheinen der Schlusslampe SL1, dass auch der Elektromagnet S stromlos wird. Da dieser seinen Anker i fallen   lässt,   wird der Lokalstromkreis für das   Schaltrclais   H wieder geschlossen und der Schalter SS so lange schrittweise weiter bewegt, bis er in die Anfangstellung zurückgelangt, in welcher der 
 EMI2.6 
 veranlasst werden, indem der Magnet 8 über einen Stöpselschalter Sc an Spannung gelegt wird,   weiche   beim Trennen   der Verhindung und Zurückfallendes Stöpsels auf seinen   Sitz abgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI3.1 eine Einschaltleitung (d) derart mit den Anrufrelais (AR) der Teilnehmergruppe verbunden ist, dass er unmittelbar durch das ansprechende Anrufrelais (AR) eines anrufenden Teilnehmers (T) der Gruppe in Gang gesetzt wird, während die Schaltelektromagnete (H) der benutzten Wähler und der Wähler beschäftigter Arbeitsplätze unter Umschaltung (bei n bezw. p) der Einschaltleitung (d) auf die zum nächsten freien Wähler führende Leitung (dJ von den Anrufrelaiskontakten getrennt werden.
    2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halten des Wählers (SS) auf der anrufenden Leitung (a, b) nach bewirkter Einstellung durch ein'im Stöpselstromkreis liegendes, über die Station des anrufenden Teilnehmers (T) unter Strom gehaltenes Relais (SR1) veranlasst wird.
    3. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das den Wähler (SS) auf der anrufenden Leitung (a, b) haltende Relais (SR1) gleichzeitig zur Einschaltung eines Anrufzeichens (AL) und des Schlusszeichens (SL1) für den anrufenden Teilnehmer dient.
    4. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückkehr des Wählers (SS) in die Ruhelage ausser von dem vom anrufenden Teilnehmer (T) beeinflussten Relais Sot auch von einem bei der Rückführung des Verbindungsstöpsels (VS) in die Ruhelage beeinflussten Kontakt (sic) abhängig ist.
AT44419D 1908-12-05 1909-11-30 Schaltung für Fernsprechanlagen. AT44419B (de)

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