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Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung zum Halten zumindest ei es Lautsprechers, vorzugsweise einer Vielzahl von Lautsprechern, in der Nähe eines S tz- und/oder Liegemöbels, wie z. B. Sessel, Sofa, Couch od. dgl., in einer in Richtung der S tz- und/oder Liegefläche ausgerichteten Position.
Um ein Werk der Tonkunst, also ein Musikstück oder ein Sprachwerk, das auf einem Datenträger, wie Audio-Kassette, CD, Minidisk od. dgl. gespeichert ist bzw. über Rundfunk ausgestrahlt wird und über Lautsprecher wiedergegeben wird, in der bestmöglic en Qualität hören zu können, muss einerseits die Akustik des Raumes, in welchem besagtes Werk wiedergegeben wird, sehr gut sein und muss sich andererseits der Zuhörer im richti en Abstand zu den Lautsprechern befinden. Zum Beispiel sollte sich der Zuhörer beim Anhören eines in Stereotechnologie unter Verwendung zweier Lautsprecher abgespie ten Tonkunstwerkes so plazieren, dass er selbst und diese beiden Lautsprechern an den Eckpunkten eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet sind.
Bei Tonkunstwerken, die im Dolby-Surround-System wiedergegeben werden, sollte eine Vielzahl von Lautsprechern, beispielsweise vier, rund um den Zuhörer verteilt plaziert sein.
Die erwähnten beiden Bedingungen, nämlich optimale Raumakustik nd korrekte Plazierung des Zuhörers kann nur in sehr seltenen Fällen in den priv ten Räumlichkeiten des Zuhörers realisiert werden, wenn die Lautsprecher wie üblich im R um verteilt, beispielsweise auf Möbelstücken, wie Kästen od. dgl., oder am Boden steh nd angeordnet werden, sodass Tonkunstwerke nie in optimaler Qualität gehört werden können.
Hinzu kommt noch, dass Zuhörer und Lautsprecher bei einer derartigen Konfiguration doch in erheblichem Abstand voneinander angeordnet sind, weshalb die Abspiellautstärke des Tonkunstwerkes entsprechend hoch gewählt werden muss. Diese hohe Abspiellautstärke bedingt, dass das Tonkunstwerk nicht nur vom Zuhörer allein, sondern auch von in der Umgebung der Lautsprecher befindlichen Personen (Wohnungsmitbewohier, Wohnungsnachbarn) wahrgenommen werden kann, was von diesen möglicherweise als unerwünscht empfunden wird.
Die Erfindung setzt bei diesen Beobachtungen an und hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Haltevorrichtung anzugeben, mit welcher der oder die Lautsprecher in der Nähe eines Sitz- und/oder Liegemöbels in einer in Richtung der Sitz- und/oder Liegefl' che ausgerichteten Position gehalten werden können. Die Haltevorrichtung soll die geford rte Halterung eines oder mehrerer Lautsprecher in der Nähe eines Sitz- und/oder Liegemöbel in besonders einfacher Weise ermöglichen.
Erfindungsgemäss wird dies erreicht durch eine Befestigungsvorrichtung zur Festlegung, vorzugsweise zur 18 aren Festlegung, der Haltevorrichtung am Sitz und/oder Liegemöbel.
Die Haltevorrichtung kann damit relativ klein gehalten und deshalb mit besonders geringem Materialaufwand verbunden hergestellt werden. Sie braucht lediglich Mittel zur Halterung des einen oder der mehreren Lautsprecher sowie die Befestigungsvorrichtung umfassen und kommt insbesondere ohne jegliche Ständer aus, mit
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welchen die Lautsprecher beabstandet vom Boden gehalten werden, da diese Funktion vom ohnehin vorhandenen Sitz- und/oder Liegemöbel erfüllt wird.
Mittels der erfindungsgemässen Haltevorrichtung können Lautsprecher in unmittelbarer Nähe des Zuhörers gehalten werden, wodurch die von ihnen erzeugten Schallwellen auf sehr kurzem Weg zum Gehör des Zuhörers gelangen können. Auf diesem kurzen Weg kommen sie insbesondere nicht in Kontakt mit dem das Sitz- und/oder Liegemöbel umgebenden Raum bzw. mit den sich darin befindlichen Gegenständen, sodass die Schallwellen in keiner, die Klangqualität beeinträchtigenden Weise gedämpft werden können. Die Benutzung der erfindungsgemässen Haltevorrichtung führt im Endergebnis zu einem optimalen Klangerlebnis.
Aufgrund des kleinen räumlichen Abstandes zwischen dem Zuhörer und den Lautsprechern kann die Abspiellautstärke relativ gering gewählt werden, sodass das Tonkunstwerk in der Umgebung des Sitz- und/oder Liegemöbels nur sehr leise bis überhaupt nicht mehr wahrnehmbar ist und somit eine Lärmbelästigung wirksam vermieden wird.
Als besonders günstig hat es sich erwiesen, dass die Befestigungsvorrichtung auf die Lehne des Sitz- und/oder Liegemöbels aufsteckbar ausgeführt ist.
Die erfindungsgemässe Haltevorrichtung ist damit auf einer Vielzahl von verschiedenen Sitz- und/oder Liegemöbel lösbar festzulegen. Dies hat einerseits die positive Konsequenz, dass der Benutzer einer erfindungsgemässen Haltevorrichtung diese auf vielen seiner Sitz- und/oder Liegemöbeln zum Einsatz bringen kann. Andererseits reicht es für einen Hersteller der erfindungsgemässen Haltevorrichtung aus, einige wenige Ausführungsformen herzustellen und anzubieten, was einen geringen technischen Aufwand bei der Produktion und damit einen relativ geringen Preis der erfindungsgemässen Haltevorrichtung mit sich bringt.
Gemäss einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Haltevorrichtung in Gestalt einer Schale ausgeführt ist, welche den von einem Benützer des Sitz- und/oder Liegemöbels während des Sitzen oder Liegens auf der Sitz- und/oder Liegefläche eingenommenen Raum bis auf zumindest eine, den Zugang zur Sitz- und/oder Liegefläche erlaubenden Öffnung umschliesst, an der Wandung welcher Schale in Richtung der Sitz- und/oder Liegefläche ausgerichtete Lautsprecher festgelegt sind.
Bei dieser Ausführungsform tritt hinzu, dass die Lautsprecher hier die von ihnen erzeugten Schallwellen in einen-mit Ausnahme der Zugangs-Öffnungen- geschlossenen Raum abgeben. Ausserhalb diese Raumes sind die Schallwellen mit nur sehr geringer Intensität wahrnehmbar, sodass eine mit dem Anhören eines Tonkunstwerkes verbundene Lärmbelästigung der Umgebung hier besonders gering gehalten wird.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Sitz- und/oder Liegemöbel umfassend eine Sitz- und/oder Liegefläche sowie vorzugsweise eine Lehne anzugeben, beim Sitzen oder Liegen in welchem ein Tonkunstwerk in besonders hoher Qualität angehört werden kann. Gleichzeitig soll eine mit dem Anhören eines Tonkunstwerkes verbundene Lärmbelästigung der Umgebung gering gehalten werden.
Ein erfindungsgemässes Sitz- und/oder Liegemöbel weist dazu eine Schale auf, welche den von einem Benützer des Sitz-und/oder Liegemöbels während des Sitzens oder Liegens auf der Sitz- und/oder Liegefläche eingenommenen Raum bis auf zumindest eine,
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den Zugang zur Sitz- und/oder Liegefläche erlaubenden Öffnung umschliesst, an der Wandu g welcher Schale in Richtung der Sitz- und/oder Liegefläche ausgerichtete Lautsprecher festgelegt sind.
Die Lautsprecher befinden sich dabei in unmittelbarer Nähe des Zuhörers, wodurch die von ihnen erzeugten Schallwellen auf sehr kurzem Weg zum Gehör des Zuhör rs gelangen können. Auf diesem kurzen Weg kommen sie insbesondere nicht in Kontakt mit dem das Sitzmöbel umgebenden Raum bzw. mit den sich darin befindlichen Gegenständen, sodass die Schallwellen in keiner, die Klangqualität beeinträchtigenden Weise gedämpft werden können. Die Benutzung des erfindungsgemässen Sitz- und/oder Liegemöbels führt im Endergebnis zu einem optimalen Klangerlebnis. Die Lautsprecher geben die von ihren erzeugten Schallwellen in einen-mit Ausnahme der Zugangs-Öffnungen- geschlosse en Raum ab.
Ausserhalb diese geschlossenen Raumes sind die Schallwellen mit nur sehr geringer Intensität wahrnehmbar, sodass eine mit dem Anhören eines Tonkunstwerkes verbundene Lärmbelästigung der Umgebung besonders gering gehalten wird.
Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, dass die Schale den Abmessungen der Lautsprecher entsprechende Vertiefungen aufweist, in welche die Lautsprecher zumindest abschnittsweise eingesetzt sind, weil die Lautsprecher damit den on der Schale umschlossene Innenraum nur sehr geringfügig verkleinern.
Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Schale auch die Sitz- und/oder Liegefläche umschliessend ausgebildet ist.
Die Sitz- und/oder Liegefläche liegt damit zur Gänze im Inneren der Sch le, wodurch die Schale eine-bis auf die den Zugang zur Sitz- und/oder Liegefläche erlaube de Öffnung- durchgängige Oberfläche aufweist. Dies erlaubt eine besonders einfache Reinig g der Schalenoberfläche.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die S tz- und/oder Liegeäche an der Schale festgelegt ist und dass die Schale zumindest einen Aufstellfuss aufweist.
Damit braucht lediglich ein Aufstellfuss bzw. lediglich eine Gruppe von Aufstellfüssen vorgesehen sein, welche der Sitz- und/oder Liegefläche der Schale gemeinsam ist bzw. sind. Ein Mehraufwand an Material, der gegeben wäre, wenn für die Sitz- und/ der Liegefläche und für die Schale separate Aufstellfüsse vorgesehen würden, wird s it vermieden.
Gemäss einer besonders bevorzugten Ausgestaltungsweise der Erfindung k nn vorgesehen sein, dass die Sitz- und/oder Liegefläche bewegbar an der Schale festgelegt ist.
Damit kann der Zuhörer seinen gesamten Körper, insbesondere im Rhythmus des gerade angehörten Musikstückes, bewegen.
In diesem Zusammenhang kann weiters eine Antriebseinrichtung zur Bewegung der Sitz- und/oder Liegefläche gegenüber der Schale vorgesehen sein.
Dies erlaubt es, die Sitz- und/oder Liegefläche und damit den auf ihr sitze den oder liegenden Zuhörer maschinell, insbesondere im Rhythmus des gerade angehö en Mustikstückes, zu bewegen. Der Zuhörer braucht dabei keine Muskelkraft zur Ausführung der Bewegungen aufzuwenden, womit er das Musikstück völlig entspannt geniessen kann.
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Es kann vorgesehen sein, dass die Antriebseinrichtung einen Elektromotor mit Exzenter oder zumindest einen Pneumatik- oder Hydraulikzylinder umfasst.
Die zum Aufbau dieser beiden Typen von Antriebseinrichtungen gebrauchten Bauteile sind Standardkomponenten, sodass der Aufbau des erfindungsgemässen Sitz- und/oder Liegemöbels sehr einfach gehalten werden kann. Darüberhinaus können mit derartigen Antriebseinheiten die zur Bewegung von Zuhörern notwendigen Kräfte problemlos erzeugt werden.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der gegenständlichen Erfindung kann vorgesehen sein, dass am Sitz- und/oder Liegemöbel eine Verstärkerendstufe zur Ansteuerung der Lautsprecher festgelegt ist.
Damit können die Abspiel-Charakteristika des Tonkunstwerkes (wie z.B.
Gesamt-Lautstärke, Lautstärke der einzelnen Frequenzen, ...) ohne das Sitz- und/oder Liegemöbel verlassen zu müssen, verändert und so an die Bedürfnisse des das Sitz- und/oder Liegemöbel gerade Verwendenden angepasst werden.
In diesem Zusammenhang kann weiters vorgesehen sein, dass am Sitz- und/oder Liegemöbel ein Musik- und Sprachsignale erzeugendes Gerät, wie z.B. ein Audio- Kassetten-Abspielgerät, ein CD- oder Minidisk-Player, ein Radioempfänger od. dgl. festgelegt ist.
Dies erlaubt es, zusätzlich zu den Abspiel-Charakteristika auch das gewünschte Tonkunstwerk selbst, z. B. durch Einlegen einer anderen Kassette oder CD oder durch Einstellung eines anderen Radiosenders, zu wählen.
Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, dass das Sitz- und/oder Liegemöbel den Abmessungen der Verstärkerendstufe bzw. des Musik- und Sprachsignale erzeugenden Gerätes entsprechende Vertiefungen aufweist, in welche die Verstärkerendstufe bzw. das Gerät zumindest abschnittsweise eingesetzt ist, weil diese Geräte damit den von der Schale umschlossene Innenraum nur sehr geringfügig verkleinern.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass an der Schale ein Bildschirm festgelegt ist, wobei dieser Bildschirm bevorzugterweise verschwenkbar an der Schale festgelegt ist.
Dies erlaubt es, dass man im erfindungsgemässen Sitz- und/oder Liegemöbel nicht nur reine Tonkunstwerke in hervorragender Qualität anhören kann, sondern sich auch Kunstwerke, welche visuell wahrzunehmende Komponenten umfassen, wie z.B. Ballett-, Opern- oder Filmaufführungen, zu Gemüte führen kann, wobei die akustischen Teile derartiger Kunstwerke analog zur reinen Tonkunstwerken in besonders hoher Qualität gehört werden können.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele dargestellt sind, näher beschrieben.
Dabei zeigt:
Fig.leine besonders einfache und auf der Lehne 2 eines Sitz- und/oder Liegemöbels 20 festgelegte Ausführungsform der erfindungsgemässen Haltevorrichtung im Aufriss ;
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Fig. 2 eine domförmig ausgebildete erfindungsgemässe Haltevorrichtung, die auf die Lehne 2 eines Sitz- und/oder Liegemöbels 20 aufgesteckt ist;
Fig.3 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäfen Haltevorrichtung festgelegt auf einem Sitz- und/oder Liegemöbel 20; 'ob
Fig.4a einen vertikal entlang der in Fig.4b eingetragenen Linie A-A geführ en Schnitt durch erste Ausführungsform des erfindungsgemässen Sitz- und/oder Liegemöbels 20' ;
Fig.4b das Sitz- und/oder Liegemöbel 20' gemäss Fig.4a im Aufriss;
Fig.5a,b eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemässen Sitz- und/oder Liegemöbels 20' im Aufriss und im Grundriss;
Fig. 6 eine besonders bevorzugte Ausfiihrungsform des erfindungsgemäl en Sitz- und/oder Liegemöbels 20' in der Darstellung gemäss Fig. 4a und
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Sitz- und/o er Liegemöbels 20' in der Darstellung gemäss Fig.4a.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Idee zugrunde, einen oder mehrere ur Wiedergabe eines Tonkunstwerkes benötigte Lautsprecher in unmittelbarer Umgebung es Zuhörers anzuordnen.
Unbenommen bleibt es dabei jedem Zuhörer, ein Sitz- und/oder Liegemöbel, in welchem sitzend bzw. in welchem liegend er ein Tonkunstwerk anhören will, in unmittel are Umgebung seiner bereits vorhandenen Lautsprecher (die beispielsweise am Boden, auf Möbelstücken, auf Ständern mit Dreibein od. dgl. angeordnet sind) zu bringen und das Sitz- und/oder Liegemöbel dabei so zu plazieren, dass der/die Lautsprecher auf die Sitz- und! der Liegefläche dieses Sitz- und/oder Liegemöbels ausgerichtet sind. Umgekehrt können d ese bereits vorhandenen Lautsprecher in unmittelbare Nähe eines Sitz- und/oder Liegemöbels gebracht werden, wobei diese auf bzw. in ihren Haltevorrichtungen bleiben.
Eine erfindungsgemässe Haltevorrichtung zum Halten zumindest eines Lautsprechers 5 in der Nähe eines Sitz- und/oder Liegemöbels 20 in einer in Richtung der Sitz- und/oder Liegefläche 1 ausgerichteten Position zeichnet sich gegenüber diesem, on jedermann nachvollziehbaren Stand der Technik dadurch aus, dass sie ine Befestigungsvorrichtung 21 aufweist, mit Hilfe welcher die Haltevorrichtung am , itz- und/oder Liegemöbel 20 festgelegt werden kann.
Die einfachste Ausführungsform einer solchen Haltevorrichtung ist in Fig.1 dargestellt. Die Haltevorrichtung umfasst hier lediglich eine rahmenartige Aufnahme @2 für einen einzigen Lautsprecher 5 und eine an diese angeformte Befestigungsvorrichtung 21.
Mittels dieser Befestigungsvorrichtung 21 ist die erfindungsgemässe Haltevorrichtung an der Lehne 2 des Sitz- und/oder Liegemöbels 20 festgelegt.
Der konstruktive Aufbau der gesamten Haltevorrichtung kann beliebig ge ählt werden. Das bedeutetet, dass zum einen die Aufnahme 22 für den Lautsprecher 5 an ers, beispielsweise in Gestalt einer ebenen Platte, eines Kugelflächen-Abschnittes od. dgl. ausgebildet sein kann.
Weiters kann die Befestigungsvorrichtung 21 in beliebiger Weise ausgeführi sein. Es reicht beispielsweise aus, die Befestigungsvorrichtung 21 als ebene oder gekrümmte
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Platte auszuführen, welche mit der Lehne des 2 Sitz- und/oder Liegemöbels 20 verklebt oder verschraubt wird. Alternativ dazu könnte die Befestigungsvorrichtung 21 auch als Klammer umfassend zwei federnd gegeneinander gedrückte Backen ausgeführt sein, mit Hilfe welcher die Haltevorrichtung an der Lehne 2 festgeklemmt wird.
Zum Anhören eines Tonkunstwerkes würde es ausreichen, lediglich einen Lautsprecher 5 vorzusehen. Zum Anhören eines in Stereotechnologie wiedergegebenen Tonkunstwerkes sind allerdings zumindest zwei Lautsprecher 5 notwendig, welche im einfachsten Fall durch zwei separat voneinander ausgeführte erfindungsgemässe Haltevorrichtungen am Sitz- und/oder Liegemöbel 20 festgelegt werden (vgl. Fig.l). Sollen noch mehr Lautsprecher 5 vorgesehen werden, können einfach mehrere erfindungsgemässe Haltevorrichtungen vorgesehen werden.
Natürlich ist es in diesem Zusammenhang günstiger, die Haltevorrichtung grösser auszuführen und mit mehreren Lautsprechern 5 zu bestücken. Eine derartige Ausfiihrungsform ist in Fig. 2 dargestellt. Die erfindungsgemässe Haltevorrichtung ist hier domförmig ausgebildet und auf die Lehne 2 des Sitz- und/oder Liegemöbels 20 aufsteckbar ausgeführt. Sie ist damit lösbar am Sitz- und/oder Liegemöbel 20 festlegbar.
Die Lautsprecher 5 können an beliebigen Positionen auf der Haltevorrichtung angeordnet werden, insbesondere auch so, dass sie rings um den Kopf eines Zuhörers verteilt sind, welche Anordnung zum optimalen Hören eines in Surround-Technologie wiedergegebenen Tonkunstwerkes benötigt wird.
Die Aufsteckbarkeit der domförmigen Haltevorrichtung auf die Lehne 2 kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die Befestigungsvorrichtung 21 durch zwei beabstandet parallele Platten gebildet wird, deren Abstand in etwa der Stärke der Lehne 2 entspricht, sodass das freie Ende der Lehne 2 zwischen diese beiden Platten eingesetzt werden kann.
Die Haltevorrichtung der Fig.3entspricht insofern jener der Fig. 2, als auch hier eine Vielzahl von Lautsprechern 5 auf einer einzigen Haltevorrichtung angebracht sind. Die Haltevorrichtung ist aber konstruktiv anders als jene der Fig. 2, nämlich in Gestalt eines Kreuzes, dessen Arme in etwa einer Kugeloberfläche entsprechend gekrümmt sind, ausgeführt.
In den beigeschlossenen Zeichnungen ist das Sitz- und/oder Liegemöbel 20 zwar stets als Sessel dargestellt, dies ist aber bloss beispielhaft zu verstehen. Das Sitz- und/oder Liegemöbel 20 kann prinzipiell jede beliebige Gestalt, beispielsweise die eines
Sofas, einer Couch usw. aufweisen. Desweiteren muss das Sitz- und/oder Liegemöbel 20 nicht zwingend eine Lehne 2 haben. Fehlt eine solche Lehne 2, kann die erfindungsgemässe Haltevorrichtung an anderen Teilen des Sitz- und/oder Liegemöbels 20, beispielsweise deren
Sitz- und/oder Liegefläche 1, festgelegt werden.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen
Haltevorrichtung ist in Gestalt einer Schale 3 ausgeführt, welche den von einem Benützer des
Sitz- und/oder Liegemöbels 20 während des Sitzen oder Liegens auf der Sitz- und/oder
Liegefläche 1 eingenommenen Raum bis auf zumindest eine, den Zugang zur Sitz- und/oder
Liegefläche erlaubenden Öffnung 4 umschliesst, an der Wandung welcher Schale 3 in
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Richtung der Sitz- und/oder Liegefläche 1 ausgerichtete Lautsprecher 5 festgelegt sind. Di se Ausführungsform ist in den Fig.4-7 dargestellt.
Gegenstand der Erfindung ist desweiteren ein Sitz- und/oder Liegemöbel 20', welches eine derartige, in Gestalt einer Schale 3 ausgeführte Haltevorrichtung für Lautsprecher 5 aufweist. Nachstehend wird an Hand der Fig.4-7 dieser Erfindungsgegenst nd erläutert, wobei diese Erläuterungen sinngemäss für eine ebenfalls erfindungsgemässe, on einem Sitz- und/oder Liegemöbel 20 separat ausgeführte Haltevorrichtung in Schalenfcrm gelten.
Wie am besten aus Fig.4a hervorgeht, weist ein erfindungsgemässes S tz- und/oder Liegemöbel 20' eine Sitz- und/oder Liegefläche 1 auf. An diese Sitz- und/o er Liegefläche 1 ist in den beigeschlossenen Zeichnungen stets eine Lehne 2 angeschlossen, allerdings ist diese Lehne 2 nicht erfindungswesentlich und kann auch weggelassen wer en.
Die Abmessungen der Sitz- und/oder Liegefläche 1 können beliebig gewählt werden, sie kann z. B. einem herkömmlichen Stuhl entsprechend nur so gross sein, dass sie einer einzigen Per on Platz bietet. Es kann aber auch vorgesehen sein, die Sitz- und/oder Liegefläche 1 entsprechend einem Sofa oder einer Bank auszubilden, sodass sie zwei oder mehr Personen gleichzeitig benutzen können.
Die Sitz- und/oder Liegefläche 1 kann desweiteren in beliebiger Technik ausgeführt sein : Sie kann beispielsweise lediglich aus einem Holz- oder Kunststoffbrett bzw einer Holz- oder Kunststoffschale gebildet sein, mit einem Überzug (aus Stoff, Leder od. d 1.) überzogen oder mit einer Polsterung versehen sein.
Erfindungswesentliches Merkmal eines Sitz- und/oder Liegemöbels 20' ist ine Schale 3, welche den von einem Benützer des Sitz- und/oder Liegemöbels 20' während des Sitzens oder Liegens auf der Sitz- und/oder Liegefläche 1 eingenommenen Raum umschliesst.
Die Schale 3 darf aber nicht vollkommen geschlossen ausgebildet sein, weil damit ja der Zugang zur Sitz- und/oder Liegefläche 1 und somit die bestimmungsgemässe Verwendung des Sitz- und/oder Liegemöbels 20' verunmöglicht würde. Die Schale 3 weist daher zumindest eine Öffnung 4 auf, die so gross und so angeordnet ist, dass sie einem Benutzer den Zugang zur Sitz- und/oder Liegefläche 1 ermöglicht. An der Wandung dieser Schale 3 sind Lautsprecher 5 festgelegt, die in Richtung der Sitz- und/oder Liegefläche 1, d. h. so ausgerichtet sind, dass sie Schallwellen in Richtung der Sitz- und/oder Liegefläche 1, also in den von der Scha e 3 umschlossenen Raum, innerhalb welchem sich der Benutzer des Sitz- und/oder Liegcomöbels 20' aufhält, abgeben.
Die Schale 3 kann mit Vertiefungen versehen sein, welche den Abmessungen der Lautsprecher 5 entsprechen und in welche Vertiefungen die Lautsprech 5 zumindest abschnittsweise eingesetzt sind.
Dieses Befestigungsprinzip kann auch bei der eingangs erläute en Haltevorrichtung vorgesehen sein, d. h. auch diese kann Vertiefungen aufweisen, in we che die Lautsprecher 5 eingesetzt sind.
Anzahl und Typ der in die Schale 3 eingebauten Lautsprecher 5 ist grundsätzlich frei wählbar. Bei dieser Auswahl ist aber darauf zu achten, dass ein Werk der
Tonkunst, also ein Musikstück oder ein Sprachwerk, in für den Benutzer des Sitz- und/ der
Liegemöbels 20' optimaler Klangqualität mit diesen Lautsprechern 5 wiedergegeben we den
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kann. Es sollten daher Lautsprecher 5 aller Frequenzlagen (Hoch-, Mittel- und Tieftöner) verwendet werden und diese sollten in einer solchen Höhe in der Schale 3 festgelegt werden, dass die von ihnen erzeugten Schallwellen den Benutzer des Sitz- und/oder Liegemöbels 20 möglichst direkt, also ohne zuvor mit anderen Gegenständen in Berührung zu kommen, erreichen.
Die Positionierung der Lautsprecher 5 kann dabei beliebig erfolgen bzw. so vorgenommen werden, wie es die Wiedergabetechnologien erfordern, mit welchen die in der Schale 3 angeordneten Lautsprecher 5 angesteuert werden. Damit Tonkunstwerke beispielsweise in Stereotechnologie gehört werden können, müssen die Lautsprecher 5 beiderseits des Benutzers angeordnet werden ; Anhören eines in Surround-Technologie wiedergegebenen Tonkunstwerkes sollten die Lautsprecher 5 rund um den Zuhörer verteilt plaziert sein.
Der konstruktive Aufbau eines erfindungsgemässen Sitz- und/oder Liegemöbels 20' kann so wie in Fig.5a dargestellt, darin bestehen, dass ein herkömmlicher Stuhl zur Bildung der Sitzfläche 1 und der Lehne 2 verwendet wird und dass die Schale 3 an den Seitenflächen 6,7 dieses Stuhles festgelegt wird. Das erfindungsgemässe Sitzmöbel steht dabei aufden Aufstellfüssen 8 des Stuhles.
Wie in Fig.5b dargestellt, kann die Schale 3 die Gestalt eines Rohr-Abschnittes aufweisen. Sie ist dabei unterschiedlich zu Fig.4a,b nicht kokonartig ausgebildet, sondern erstreckt sich nur aufHöhe der Sitz- und/oder Liegefläche 1. Jede der beiden Stirnseiten einer derart ausgebildeten Schale 3 stellt damit eine Zugangs-Öffnung 4 zur Sitz- und/oder Liegefläche 1 dar.
Gemäss der in Fig.4a,b dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist allerdings vorgesehen, dass die Schale 3 auch die Sitz- und/oder Liegefläche 1 umschliessend ausgebildet ist, also auch einen unterhalb der Sitz- und/oder Liegefläche 1 verlaufenden Abschnitt aufweist. Aufgrund dieser Bauform kann die Sitz- und/oder Liegefläche 1 selbst nicht mehr mit Aufstellfüssen 8 versehen werden bzw. müssten solche an der Sitz- und/oder Liegefläche 1 direkt befestigten Aufstellfüsse 8 durch in die Schale 3 eingebrachte Bohrungen hindurchgeführt werden.
Es ist daher vorgesehen, dass die Schale 3 einen einzigen Aufstellfuss 9 aufweist, welcher an der äusseren Oberfläche der Schale 3 festgelegt ist. Dieser Aufstellfuss 9 kann auch einstückig mit der Schale 3 ausgebildet sein, insbesondere dann, wenn letztere aus einem Kunststoff gefertigt ist. Damit dieser einzige Aufstellfuss 9 dem Sitzmöbel ausreichenden Halt geben kann, weist er an seinem der Schale 3 abgewandten und mit dem Boden in Kontakt kommenden Ende ähnlich einem Weinglas eine grossflächige Verbreiterung
10 auf.
Anstelle eines einzigen zentralen Aufstellfusses 9 kann natürlich eine Vielzahl von Aufstellfüssen 9 an der Schale 3 festgelegt sein, beispielsweise vier Aufstellfüsse 9, die analog zu einem herkömmlichen Stuhl die Eckpunkte eines Quadrates definierend angeordnet sind.
Damit die Sitz- und/oder Liegefläche 1 von diesem zumindest einem bzw. von diesen mehreren auf der Schale 3 festgelegten Aufstellfüssen 9 unterstützt werden kann, ist die Sitz- und/oder Liegefläche 1 an der Innenwandung der Schale 3 festgelegt. Dazu können
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Festlegungs-Mitteln verwendet werden, welche eine starre Befestigung der Sitz- und/oder Liegefläche 1 an der Schale 3 bewirken, so z.B. Verschraubungen, Verklebungen od. dgl.
Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass die Sitz- und/oder Liegefläch 1 gegenüber der Schale 3 bewegbar an der Schale 3 festgelegt ist. Dies kann im einfachsten all durch aus einem elastischen Material, wie z. B. Gummi, gebildete Backen 18 erreicht werden, welche einerends an der Sitz- und/oder Liegefläche 1 und andererends an der Innenwandung der Schale 3 festgelegt sind. Dem Benützer des erfindungsgemässen Sitz- und/oder Liegemöbels 20' ist des dadurch möglich, Bewegungen, beispielsweise im Rhythmus der Musik, zu vollführen, trotz welcher Bewegungen das Sitz- und/oder Liegemöbel 20 insgesamt aber in Ruhe bleibt. Zerkratzungen oder sonstige Beschädigungen des Fussbod ns, auf welchem das Sitz- und/oder Liegemöbel 20' steht, werden damit wirksam vermieden.
Wird die Sitz- und/oder Liegefläche 1 in dieser oder ähnlicher Weise bewegbar an der Schale 3 gelagert, ist gemäss der bevorzugten Ausführungsform der Fig. a,b desweiteren eine Antriebseinrichtung zur Bewegung der Sitz- und/oder Liegefläch 1 gegenüber der Schale 3 vorgesehen. Diese Antriebseinrichtung ist gemäss Fig.4a,b durch ei en Elektromotor 11 gebildet, dessen Gehäuse an der Schale 3 befestigt ist. An der Abtriebsw lle dieses Elektromotors 11 ist ein Exzenter 12 festgelegt, welcher in eine seiner Gestalt entsprechende Buchse 19, festgelegt an der Sitz- und/oder Liegefläche 1, eingreift.
Wird der Elektromotor 11 in Betrieb genommen, wird die Sitz- und/ der Liegefläche 1 in vibrationsartig Bewegung versetzt. Durch Verwendung eines mit einem Untersetzungsgetriebe ausgestatteten Elektromotors 11 kann erreicht werden, dass d ese Vibrationen relativ langsam in Form von Hin- und Herbewegungen der Sitz- und/ der Liegefläche 1 ablaufen.
Die Ansteuerung des Elektromotors 11kann durch den Benutzer erfolgen, d,h es wird zumindest ein händisch betätigbarer Ein-/Ausschalter für diesen Elektromotor 11 vorgesehen, vorzugsweise auch eine händisch verstellbare Drehzahl-Stellschaltung. Die Betätigungselemente dieser Baugruppen, also der Schalthebel bzw. der Drehz 1- Wahlschalter werden am Sitz- und/oder Liegemöbel 20' selbst festgelegt und dabei so positioniert, dass der Benutzer sie während des Sitzens oder Liegens am Sitz- und/oder Liegemöbel 20' betätigen kann.
Alternativ dazu kann die Ansteuerung des Elektromotors 11auch automat sch in Abhängigkeit vom gerade an den Lautsprechern 5 anliegenden Musiksignal gestaltet werden. Im Ergebnis wird eine automatische, im Rhythmus der gerade angehörten M sik ablaufende Bewegung des Sitzmöbel-Benutzers erreicht.
Anstelle eines Elektromotors 11 kann zur Bewegung der Sitz- und/ der Liegefläche 1 gegenüber der Schale 3 auch zumindest ein Linearantrieb, wie z. B. ein Hydraulik- oder ein Pneumatikzylinder 14 eingesetzt werden. Wird nur ein solcher Zyli der verwendet, kann dieser anstelle des Elektromotors 11in das erfindungsgemässe Sitz- und/ der Liegemöbel 20' eingebaut werden, wobei konkret sein erstes Ende an der Sitz- und/oder Liegefläche 1 und sein zweites Ende an der Innenwandung der Schale 3 festgelegt wird.
Besonders bevorzugt ist es in diesem Zusammenhang, mehrere, beispiel eise drei oder vier, derartige Linearantriebe zu verwenden. Wie in Fig. 6 dargestellt, we den
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Hydraulik- oder Pneumatikzylinder 14 beanstandet voneinander im Raum zwischen der Sitz- und/oder Liegefläche 1 und der Innenwandung der Schale 3 verteilt angeordnet. Das erste Ende jedes Zylinders ist dabei fest mit der Sitz- und/oder Liegefläche 1, das zweite Ende ist fest mit der Schale 3 verbunden. Die Zylinder lagern damit einerseits die Sitz- und/oder Liegefläche 1 an der Schale 3 und können diese andererseits gegenüber der Schale 3 bewegen.
Auch bei dieser Ausgestaltungsweise der Antriebseinrichtung für die Sitz- und/oder Liegefläche 1 kann diese durch den Benutzer oder mittels eines automatisch in Abhängigkeit vom gerade an den Lautsprechern 5 anliegenden Musiksignal arbeitenden Stellgliedes angesteuert werden.
Die Antriebseinrichtung zur Bewegung der Sitz- und/oder Liegefläche 1 kann auch durch ein im Handel als "Body-Shaker" bezeichnetes und in Fig. 7 mit dem Bezugszeichen 23 versehenes Gerät gebildet sein.
Dieser "Body-Shaker" 23 entspricht hinsichtlich seines konstruktiven Aufbaus im wesentlichen einem Basslautsprecher und umfasst wie dieser einen feststehenden Permanentmagneten und eine innerhalb desselben angeordnete Spule, an welche ein Wechselsignal, insbesondere ein Musiksignal, angelegt wird. Unterschiedlich zu einem Basslautsprecher ist diese Spule nicht mit einer Membran sondern mit einer massiven Platte verbunden. Der Permanentmagnet ist an der Schale 3 festgelegt und besagte mit der Spule in Verbindung stehende Platte ist mit der Unterseite der Sitz- und/oder Liegefläche 1 verbunden.
An die Spule des "Body-Shaker" 23 wird das Musiksignal des gerade über die Lautsprecher 5 wiedergegebenen Tonkunstwerkes angelegt, was sehr einfach durch Schaltung der "Body-Shaker"-Spule parallel oder in Serie zu einem der Lautsprecher 5 erfolgen kann.
Natürlich wäre es auch möglich, den "Body-Shaker" 23 mit einem vom Musiksignal verschiedenen Signal anzusteuern.
Zum Anlegen eines Musik- oder Sprachsignales an die Lautsprecher 5, die von der erfindungsgemässen Haltevorrichtung gehalten sind bzw. an der Schale 3 festgelegt sind, wird zunächst ein dieses Musik- oder Sprachsignal erzeugendes Gerät 15 wie z.B. ein Audio- Kassetten-Abspielgerät, ein CD- oder Minidisk-Player, ein Radioempfänger od. dgl. benötigt.
Weiters ist eine Verstärkerendstufe 16 notwendig, welche dieses leistungsschwache Musik- oder Sprachsignal soweit verstärkt, dass es mittels den eingesetzten Lautsprechern 5 in hörbare
Schallwellen umgesetzt werden kann.
Der Anordnungs-Ort dieser Geräte 15,16 kann grundsätzlich beliebig gewählt werden. Im einfachsten Fall kann daher vorgesehen sein, dass besagte Geräte 15,16 vom erfindungsgemässen Sitz- und/oder Liegemöbel 20' separat ausgeführt sind und beispielsweise durch die schon vorhandene Stereoanlage des Sitzmöbel-Benutzers gebildet sind. Die an der erfindungsgemässen Haltevorrichtung bzw. am erfindungsgemässen Sitz- und/oder Liegemöbel
20' festgelegten Lautsprecher 5 werden dabei mit den Lautsprecher-Ausgängen der
Stereoanlage verbunden.
Nachteilig ist bei dieser Lösung allerdings, dass sowohl die Wiedergabe-
Charakteristika als auch das gerade wiedergegebene Tonkunstwerk selbst an einem vom
Sitzmöbel entfernten Ort, eben an der Stereoanlage, eingestellt und verändert werden müssen.
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Gemäss der in den Fig.4a,b dargestellten Ausführungsform er gegenständlichen Erfindung ist daher vorgesehen, die Verstärkerendstufe 16 zur Ansteuerung der Lautsprecher 5 am Sitz- und/oder Liegemöbel 20', also an seiner Sitz- und/ er Liegefläche 1, an seiner Lehne 2 oder an der Schale 3 festzulegen. Bevorzugterweise is in eine dieser Komponenten eine den Abmessungen der Verstärkerendstufe 16 entspreche de Vertiefung eingearbeitet, in welche Vertiefung die Verstärkerendstufe 16 eingesetzt ist.
Musik- und Sprachsignale erzeugende Geräte 15 können separat von einem solchen, eine Verstärkerendstufe 16 aufweisenden Sitz- und/oder Liegemöbel 20' vorliegen, oder ebenfalls an diesem Sitz- und/oder Liegemöbel 20' festgelegt sein, wobei auch zur Aufnahme dieser Geräte 15 Vertiefungen in Sitz- und/oder Liegefläche 1, Lehne 2 (vg Fig. 2a) oder Schale 3 eingearbeitet sind, in welche diese Geräte 15 zumindest abschnittsweise eingesetzt sind.
Wenn am Sitz- und/oder Liegemöbel 20' eine Verstärkerendstufe 16 und/ der ein ein Musiksignal erzeugendes Gerät 15 festgelegt ist, so sind diese Geräte so angeordnet, dass ihre Bedienungselemente (Lautstärkeregler, Equalizer, CD-Lade usw. ) vom Benutzer des Sitzmöbels, während dieser auf der Sitz- und/oder Liegefläche 1 sitzt, bedient werden kö en.
Auch bei. einer erfindungsgemässen, auf einem Sitz- und/oder Liegemöbel 20' festlegbaren Haltevorrichtung kann vorgesehen sein, dass eine Verstärkerendstufe 16 und/ der ein ein Musiksignal erzeugendes Gerät 15 an dieser Haltevorrichtung festgelegt bzw. in d ese integriert ist.
Sämtliche bisher erörterten Ausführungsformen des erfindungsgemässen itz- und/oder Liegemöbels 20' erlauben es ihren Benutzern, reine Tonkunstwerke anzuh" en.
Damit auch visuell wahrzunehmende Komponenten umfassende Kunstwerke (Ballet-, Op rn,- Filmaufführungen oder Fernsehsendungen sowie Videospiele) im erfindungsgemässen itz- und/oder Liegemöbel 20 sitzend genossen werden können, ist-so wie in Fig.3 dargestellt- vorgesehen, an der Schale 3 einen Bildschirm 17 festzulegen.
Dieser Bildschirm 17 ist in einer solchen Position angeordnet, dass der Ben tzer des Sitz- und/oder Liegemöbels 20' ihn in bequemer Sitzposition einsehen kann, woz er etwa in Augenhöhe des Benutzers angebracht ist.
Da besagte Montagehöhe des Bildschirms 17 gerade im Bereich der den Zugang zur Sitz- und/oder Liegefläche 1 erlaubenden Öffnung 4 liegt, kann der Bildschirm 17 verschwenkbar an der Schale 3 festgelegt sein. Die Achse 24, um welche der Bildschi 17 verschwenkt werden kann, verläuft dabei vorzugsweise so wie Fig. 3 dargestellt, horiz tal, kann aber auch vertikal verlaufen, sodass der Bildschirm 17 wie ein Fensterflügel ir die Öffnung 4 hineinverschwenkt werden kann.
Der Bildschirm 17 kann in beliebiger Technologie ausgeführt sein, bei Realisierung der erörterten Verschwenkbarkeit ist es aber günstig, einen Flachbildschirm wie z. B. einen LCD-Bildschirm zu verwenden.
Zur Ansteuerung dieses Bildschirmes 17 wird ein ein Videosignal erzeugendes Gerät, wie z. B. ein Fernsehempfänger, ein Videorekorder od. dgl. benötigt. Dieses Gerät kann in Analogie zu den oben erörterten, Musiksignale erzeugenden Geräte separat vom Sitz-
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und/oder Liegemöbel 20' angeordnet oder an diesem festgelegt, vorzugsweise in dieses integriert sein.
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The invention relates to a holding device for holding at least egg loudspeaker, preferably a plurality of loudspeakers, in the vicinity of seating and / or reclining furniture, such as, for. B. armchair, sofa, couch or the like., In an aligned in the direction of the seat and / or lying surface position.
To hear the best possible quality of a piece of music, i.e. a piece of music or a piece of speech, which is stored on a data medium, such as an audio cassette, CD, mini disc or the like, or is broadcast via radio and is reproduced via loudspeakers To be able to, the acoustics of the room in which said work is reproduced must be very good and the listener must be at the correct distance from the speakers. For example, when listening to a piece of art reproduced in stereo using two speakers, the listener should place himself and these two speakers at the corner points of an equilateral triangle.
In the case of sound works of art reproduced in the Dolby Surround system, a large number of loudspeakers, for example four, should be placed around the listener.
The two conditions mentioned, namely optimal room acoustics and correct placement of the listener can only be realized in very rare cases in the priv th rooms of the listener if the speakers are distributed as usual in the room, for example on furniture such as boxes or the like. or be placed on the floor so that sound art works can never be heard in optimal quality.
In addition, the listener and loudspeaker are arranged at a considerable distance from one another in such a configuration, which is why the playback volume of the sound art work must be chosen to be correspondingly high. This high playback volume means that the sound art work can be perceived not only by the listener alone, but also by people in the vicinity of the loudspeakers (flatmates, neighbors), which may be perceived as undesirable by them.
The invention is based on these observations and has set itself the task of specifying a holding device with which the loudspeaker or loudspeakers near a seating and / or reclining furniture in a position oriented in the direction of the sitting and / or lying surface can be held. The holding device is intended to enable the required mounting of one or more loudspeakers in the vicinity of seating and / or reclining furniture in a particularly simple manner.
According to the invention, this is achieved by a fastening device for fixing, preferably for 18 aren, the holding device on the seat and / or reclining furniture.
The holding device can thus be kept relatively small and can therefore be produced in a particularly low-cost manner. It only needs to include means for holding the one or more loudspeakers and the fastening device and in particular does not require any stands
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which the speakers are kept at a distance from the floor, since this function is fulfilled by the seating and / or reclining furniture that is present anyway.
Using the holding device according to the invention, loudspeakers can be held in the immediate vicinity of the listener, as a result of which the sound waves generated by them can reach the listener's hearing in a very short way. In this short way, they particularly do not come into contact with the room surrounding the seating and / or reclining furniture or with the objects located therein, so that the sound waves cannot be dampened in any way that would impair the sound quality. The end result of using the holding device according to the invention is an optimal sound experience.
Due to the small spatial distance between the listener and the loudspeakers, the playback volume can be selected to be relatively low, so that the sound art around the seating and / or reclining furniture is only very quietly or not at all perceptible, thus effectively avoiding noise pollution.
It has proven to be particularly favorable that the fastening device can be plugged onto the back of the seating and / or reclining furniture.
The holding device according to the invention can thus be releasably attached to a large number of different seating and / or reclining furniture. On the one hand, this has the positive consequence that the user of a holding device according to the invention can use it on many of his seating and / or reclining furniture. On the other hand, it is sufficient for a manufacturer of the holding device according to the invention to produce and offer a few embodiments, which entails a low technical outlay in production and thus a relatively low price for the holding device according to the invention.
According to a particularly preferred embodiment, it can be provided that the holding device is designed in the form of a shell which, apart from at least one, occupies the space occupied by a user of the seating and / or lying furniture while sitting or lying on the seating and / or lying surface encloses the access to the opening allowing the sitting and / or lying surface, on the wall of which shell speakers directed in the direction of the sitting and / or lying surface are fixed.
In this embodiment, the loudspeakers emit the sound waves they generate into a closed space, with the exception of the access openings. Outside of this room, the sound waves can only be perceived with a very low intensity, so that noise pollution from the surroundings associated with listening to a sound art work is kept particularly low here.
Another object of the present invention is to provide seating and / or reclining furniture comprising a seating and / or reclining surface and preferably a backrest when sitting or lying in which a piece of sound art can be heard in particularly high quality. At the same time, noise pollution from the surroundings associated with listening to a piece of sound art should be kept to a minimum.
For this purpose, a seating and / or reclining furniture according to the invention has a shell which, apart from at least one, occupies the space occupied by a user of the seating and / or reclining furniture while sitting or lying on the seating and / or lying surface,
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encloses the access to the opening allowing the sitting and / or lying surface, on the wall of which shell loudspeakers oriented in the direction of the sitting and / or lying surface are fixed.
The loudspeakers are in the immediate vicinity of the listener, which means that the sound waves they generate can reach the listener's hearing in a very short way. In this short way, they do not come into contact with the room surrounding the seating furniture or with the objects contained therein, so that the sound waves cannot be dampened in any way that would impair the sound quality. The end result of using the seating and / or reclining furniture according to the invention is an optimal sound experience. The loudspeakers emit the sound waves generated by them into a closed room with the exception of the access openings.
Outside of this enclosed space, the sound waves are perceptible with very little intensity, so that noise pollution from the surroundings associated with listening to a piece of sound art is kept particularly low.
It has proven to be particularly advantageous that the shell has recesses corresponding to the dimensions of the loudspeakers, into which the loudspeakers are inserted at least in sections, because the loudspeakers thus only very slightly reduce the interior space enclosed on the shell.
According to a development of the invention, it can be provided that the shell is also designed to enclose the seating and / or lying surface.
The seat and / or lying surface is thus entirely inside the shell, as a result of which the shell has a continuous surface except for the opening allowing access to the seat and / or lying surface. This allows particularly easy cleaning of the shell surface.
In a further embodiment of the invention it can be provided that the seating and / or lying surface is fixed to the shell and that the shell has at least one stand.
Thus, only one foot or only one group of feet needs to be provided, which is or are common to the seat and / or lying surface of the shell. An additional outlay in material, which would be given if separate feet were provided for the seating and / or lying surface and for the shell, is avoided.
According to a particularly preferred embodiment of the invention, it can be provided that the seating and / or lying surface is movably attached to the shell.
This allows the listener to move their entire body, especially in the rhythm of the piece of music they are listening to.
In this context, a drive device for moving the seat and / or lying surface relative to the shell can also be provided.
This allows the seat and / or lying surface and thus the person sitting or lying on it to be moved mechanically, in particular in the rhythm of the piece of mustik just belonged to. The listener does not need to use any muscle power to perform the movements, so that he can enjoy the piece of music completely relaxed.
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It can be provided that the drive device comprises an electric motor with an eccentric or at least one pneumatic or hydraulic cylinder.
The components used to construct these two types of drive devices are standard components, so that the construction of the seating and / or reclining furniture according to the invention can be kept very simple. In addition, with such drive units, the forces required to move listeners can be easily generated.
According to a preferred embodiment of the present invention, it can be provided that an amplifier output stage for controlling the loudspeakers is fixed on the seating and / or reclining furniture.
The playback characteristics of the sound art work (e.g.
Total volume, volume of the individual frequencies, ...) without having to leave the seating and / or reclining furniture, changed and thus adapted to the needs of the person using the seating and / or reclining furniture.
In this context, it can further be provided that a device generating music and speech signals, such as e.g. an audio cassette player, a CD or mini disc player, a radio receiver or the like is set.
This allows, in addition to the playback characteristics, the desired sound artwork itself, e.g. B. by inserting another cassette or CD or by tuning another radio station to choose.
It has proven to be particularly advantageous that the seating and / or reclining furniture has recesses corresponding to the dimensions of the amplifier output stage or of the device producing music and speech signals, into which recesses the amplifier output stage or the device is at least partially inserted, because these devices are used with them reduce the interior space enclosed by the shell only very slightly.
In a further embodiment of the invention it can be provided that a screen is attached to the shell, this screen preferably being pivotably attached to the shell.
This allows the seating and / or reclining furniture according to the invention not only to be able to listen to pure sound art works of excellent quality, but also to include works of art that include visually perceptible components, such as e.g. Ballet, opera or film performances, can lead to mood, whereby the acoustic parts of such works of art can be heard in a particularly high quality analogous to pure sound art.
The invention is described in more detail with reference to the accompanying drawings, in which particularly preferred exemplary embodiments are shown.
It shows:
Fig.leine particularly simple and on the backrest 2 of a seating and / or reclining furniture 20 embodiment of the holding device according to the invention in elevation;
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2 shows a dome-shaped holding device according to the invention, which is attached to the back 2 of a piece of seating and / or reclining furniture 20;
3 shows a further embodiment of a holding device according to the invention fixed on a seating and / or reclining furniture 20; 'if
4a shows a section taken vertically along line A-A shown in FIG. 4b through a first embodiment of the seating and / or reclining furniture 20 'according to the invention;
4b the seating and / or reclining furniture 20 'according to FIG. 4a in elevation;
5a, b a second embodiment of the seating and / or reclining furniture 20 'according to the invention in elevation and in plan;
6 shows a particularly preferred embodiment of the seating and / or reclining furniture 20 'according to the invention in the representation according to FIGS. 4a and
7 shows a further embodiment of the seating and / or reclining furniture 20 'according to the invention in the illustration according to FIG.
The present invention is based on the idea of arranging one or more loudspeakers required for the reproduction of a sound art work in the immediate vicinity of the listener.
Every listener is left with no seating and / or reclining furniture, in which sitting or lying in which he wants to listen to a sound art work, in the immediate vicinity of his existing loudspeakers (for example on the floor, on furniture, on stands with a tripod) or the like are arranged) and to place the seating and / or reclining furniture in such a way that the loudspeaker (s) are placed on the seating and! the lying surface of this seating and / or reclining furniture is aligned. Conversely, existing speakers can be brought into the immediate vicinity of seating and / or reclining furniture, these remaining on or in their holding devices.
A holding device according to the invention for holding at least one loudspeaker 5 in the vicinity of a seating and / or lying furniture 20 in a position oriented in the direction of the sitting and / or lying surface 1 is distinguished from this state of the art, which is comprehensible to everyone, in that it has a fastening device 21, with the aid of which the holding device can be fixed on the furniture and / or reclining furniture 20.
The simplest embodiment of such a holding device is shown in Fig.1. The holding device here only comprises a frame-like receptacle @ 2 for a single loudspeaker 5 and a fastening device 21 molded onto it.
By means of this fastening device 21, the holding device according to the invention is fixed on the backrest 2 of the seating and / or reclining furniture 20.
The design of the entire holding device can be selected as required. This means that, on the one hand, the receptacle 22 for the loudspeaker 5 can be formed on the first, for example in the form of a flat plate, a spherical surface section or the like.
Furthermore, the fastening device 21 can be designed in any way. It is sufficient, for example, for the fastening device 21 to be flat or curved
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Execute plate which is glued or screwed to the back of the 2 seating and / or reclining furniture 20. Alternatively, the fastening device 21 could also be designed as a clip comprising two resiliently pressed jaws, with the aid of which the holding device is clamped on the backrest 2.
To listen to a sound art work, it would be sufficient to provide only one loudspeaker 5. To listen to a sound artwork reproduced in stereo technology, however, at least two loudspeakers 5 are necessary, which in the simplest case are fixed to the seating and / or reclining furniture 20 by two holding devices according to the invention which are designed separately from one another (cf. FIG. 1). If even more loudspeakers 5 are to be provided, several holding devices according to the invention can simply be provided.
In this context, it is of course more favorable to make the holding device larger and to equip it with several loudspeakers 5. Such an embodiment is shown in FIG. 2. The holding device according to the invention is dome-shaped here and is designed to be plugged onto the backrest 2 of the seating and / or reclining furniture 20. It is thus releasably attachable to the seating and / or reclining furniture 20.
The loudspeakers 5 can be arranged at any positions on the holding device, in particular also in such a way that they are distributed around the head of a listener, which arrangement is required for optimal hearing of a sound artwork reproduced in surround technology.
The dome-shaped holding device can be pushed onto the backrest 2, for example, by the fastening device 21 being formed by two spaced parallel plates, the spacing of which approximately corresponds to the thickness of the backrest 2, so that the free end of the backrest 2 is inserted between these two plates can be.
The holding device of FIG. 3 corresponds to that of FIG. 2 in that a plurality of loudspeakers 5 are also mounted on a single holding device. However, the holding device is structurally different from that of FIG. 2, namely in the form of a cross, the arms of which are curved approximately in accordance with a spherical surface.
In the accompanying drawings, the seating and / or reclining furniture 20 is always shown as an armchair, but this is only to be understood as an example. The seating and / or reclining furniture 20 can in principle have any shape, for example that of one
Have sofas, a couch, etc. Furthermore, the seating and / or reclining furniture 20 does not necessarily have to have a backrest 2. If such a backrest 2 is missing, the holding device according to the invention can be attached to other parts of the seating and / or reclining furniture 20, for example their
Seating and / or lying surface 1 can be determined.
A particularly preferred embodiment of the invention
Holding device is designed in the form of a shell 3, which the by a user of the
Seating and / or reclining furniture 20 while sitting or lying on the sitting and / or
Lying area 1 occupied space except for at least one, access to the seat and / or
Encloses opening 4 allowing lying surface, on the wall of which shell 3 in
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Direction of the seat and / or lying surface 1 aligned speakers 5 are set. This embodiment is shown in Figs. 4-7.
The subject of the invention is furthermore a seating and / or reclining furniture 20 'which has such a holding device for loudspeakers 5, which is designed in the form of a shell 3. This object of the invention is explained below with the aid of FIGS. 4-7, these explanations correspondingly applying to a holding device in the form of a shell, which is likewise in accordance with the invention and is designed separately on a seating and / or reclining furniture 20.
As can best be seen from FIG. 4 a, a seating and / or reclining furniture 20 ′ according to the invention has a seating and / or reclining surface 1. In the accompanying drawings, a backrest 2 is always connected to this seat and / or lying surface 1, but this backrest 2 is not essential to the invention and can also be omitted.
The dimensions of the seat and / or lying surface 1 can be chosen as desired. B. a conventional chair should only be large enough to accommodate a single person. However, it can also be provided that the seating and / or lying surface 1 is designed in accordance with a sofa or a bench, so that two or more people can use it simultaneously.
The seating and / or lying surface 1 can also be designed using any technique: for example, it can only be formed from a wooden or plastic board or a wooden or plastic shell, covered with a covering (made of fabric, leather or d. 1) or be upholstered.
An essential feature of the invention of a seating and / or reclining furniture 20 'is a shell 3, which encloses the space occupied by a user of the seating and / or reclining furniture 20' while sitting or lying on the seating and / or lying surface 1.
However, the shell 3 must not be completely closed, because this would make it impossible to access the seating and / or lying surface 1 and thus the intended use of the seating and / or lying furniture 20 '. The shell 3 therefore has at least one opening 4 which is so large and arranged that it allows a user access to the seating and / or lying surface 1. On the wall of this shell 3 speakers 5 are fixed, which in the direction of the seat and / or lying surface 1, d. H. are aligned in such a way that they emit sound waves in the direction of the seating and / or lying surface 1, that is to say in the space enclosed by the shell 3, within which the user of the seating and / or lying furniture 20 'is located.
The shell 3 can be provided with depressions which correspond to the dimensions of the loudspeakers 5 and into which depressions the loudspeakers 5 are at least partially inserted.
This fastening principle can also be provided in the holding device explained at the outset, ie. H. this can also have depressions in which the loudspeakers 5 are inserted.
The number and type of speakers 5 built into the shell 3 can in principle be freely selected. With this selection, however, it must be ensured that a work by
Tonkunst, ie a piece of music or a work of language, in for the user of the seat and / or
Lounger furniture 20 'we reproduced optimal sound quality with these speakers 5
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can. Loudspeakers 5 of all frequency positions (tweeters, mid-range speakers and woofers) should therefore be used and these should be set in the shell 3 at such a height that the sound waves generated by them are as direct as possible for the user of the seating and / or reclining furniture 20 , that is, without first coming into contact with other objects.
The positioning of the loudspeakers 5 can take place as desired or can be carried out as required by the reproduction technologies with which the loudspeakers 5 arranged in the shell 3 are controlled. In order for sound art works to be heard in stereo technology, for example, the loudspeakers 5 must be arranged on either side of the user; When listening to a sound art work reproduced in surround technology, the loudspeakers 5 should be placed around the listener.
The structural design of a seating and / or reclining furniture 20 ′ according to the invention can, as shown in FIG. 5 a, consist in that a conventional chair is used to form the seat surface 1 and the backrest 2 and that the shell 3 on the side surfaces 6, 7 of this chair is set. The seating furniture according to the invention stands on the feet 8 of the chair.
As shown in Figure 5b, the shell 3 can have the shape of a tube section. It is different from Fig. 4a, b not cocoon-like, but extends only at the level of the seat and / or lying surface 1. Each of the two end faces of a shell 3 designed in this way thus provides an access opening 4 to the seat and / or Lying surface 1 represents.
According to the preferred embodiment shown in FIGS. 4 a, b, however, it is provided that the shell 3 is also designed to enclose the seating and / or lying surface 1, that is to say also has a section running below the seating and / or lying surface 1. Due to this design, the seat and / or lying surface 1 itself can no longer be provided with set-up feet 8, or such set-up feet 8 directly attached to the seat and / or lying surface 1 would have to be passed through holes drilled in the shell 3.
It is therefore provided that the shell 3 has a single stand 9, which is fixed on the outer surface of the shell 3. This stand 9 can also be formed in one piece with the shell 3, in particular if the latter is made of a plastic. So that this single stand 9 can give the seating furniture sufficient support, it has a widening over a large area at its end facing away from the shell 3 and coming into contact with the floor, similar to a wine glass
10 on.
Instead of a single central foot 9, a plurality of feet 9 can of course be fixed to the shell 3, for example four feet 9, which are arranged in a manner analogous to a conventional chair defining the corner points of a square.
So that the sitting and / or lying surface 1 can be supported by this at least one or by these several set-up feet 9 fixed on the shell 3, the sitting and / or lying surface 1 is fixed on the inner wall of the shell 3. You can do this
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Fixing means are used which cause a rigid attachment of the seat and / or lying surface 1 to the shell 3, e.g. Screw connections, gluing or the like
Alternatively, it can be provided that the seating and / or lying surface 1 is fixed to the shell 3 so as to be movable relative to the shell 3. In the simplest of all this can be done from an elastic material, such as. B. rubber, formed jaws 18 can be reached, which are fixed at one end to the seating and / or lying surface 1 and at the other end to the inner wall of the shell 3. This enables the user of the seating and / or reclining furniture 20 'according to the invention to carry out movements, for example in rhythm with the music, despite which movements the seating and / or reclining furniture 20 remains calm at all. Scratches or other damage to the floor on which the seating and / or reclining furniture 20 'stands are thus effectively avoided.
If the seat and / or lying surface 1 is movably supported on the shell 3 in this or a similar manner, a drive device for moving the seat and / or lying surface 1 relative to the shell 3 is further provided according to the preferred embodiment of FIGS . 4 a, b, this drive device is formed by an electric motor 11, the housing of which is fastened to the shell 3. At the Abtriebsw ll this electric motor 11, an eccentric 12 is fixed, which engages in a shape corresponding socket 19, fixed on the seat and / or lying surface 1.
If the electric motor 11 is put into operation, the seat and / or lying surface 1 is set in vibration-like movement. By using an electric motor 11 equipped with a reduction gear, it can be achieved that these vibrations take place relatively slowly in the form of back and forth movements of the seat and / or lying surface 1.
The control of the electric motor 11 can be done by the user, that is, at least one manually operable on / off switch is provided for this electric motor 11, preferably also a manually adjustable speed control circuit. The actuating elements of these assemblies, that is to say the shift lever or the rotary 1 selector switch, are themselves fixed on the seating and / or reclining furniture 20 'and are positioned in such a way that the user can use them while sitting or lying on the seating and / or reclining furniture 20'. can operate.
As an alternative to this, the control of the electric motor 11 can also be designed automatically as a function of the music signal currently present at the loudspeakers 5. As a result, an automatic movement of the user of the seating furniture, which runs to the rhythm of the music just listened to, is achieved.
Instead of an electric motor 11, at least one linear drive, such as, for example, can be used to move the seat and / or lying surface 1 relative to the shell 3. B. a hydraulic or a pneumatic cylinder 14 can be used. If only one such cylinder is used, it can be installed in the seating and / or reclining furniture 20 'according to the invention instead of the electric motor 11, specifically its first end on the seating and / or lying surface 1 and its second end on the inner wall of the shell 3 is set.
In this context, it is particularly preferred to use several, for example three or four, linear drives of this type. As shown in Fig. 6, we the
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Hydraulic or pneumatic cylinders 14, spaced apart from one another, are distributed in the space between the seating and / or lying surface 1 and the inner wall of the shell 3. The first end of each cylinder is fixed to the seat and / or lying surface 1, the second end is fixed to the shell 3. On the one hand, the cylinders support the seating and / or lying surface 1 on the shell 3 and, on the other hand, they can move them relative to the shell 3.
In this embodiment of the drive device for the sitting and / or lying surface 1, too, this can be controlled by the user or by means of an actuator which operates automatically as a function of the music signal currently applied to the loudspeakers 5.
The drive device for moving the seat and / or lying surface 1 can also be formed by a device which is referred to in the trade as a "body shaker" and is provided with the reference symbol 23 in FIG. 7.
In terms of its construction, this "body shaker" 23 corresponds essentially to a bass loudspeaker and, like this, comprises a fixed permanent magnet and a coil arranged inside it, to which an alternating signal, in particular a music signal, is applied. Unlike a bass speaker, this coil is not connected to a membrane but to a solid plate. The permanent magnet is fixed to the shell 3 and said plate connected to the coil is connected to the underside of the seat and / or lying surface 1.
The music signal of the sound artwork currently being reproduced via the loudspeakers 5 is applied to the coil of the "body shaker" 23, which can be done very simply by connecting the "body shaker" coil in parallel or in series with one of the loudspeakers 5.
Of course, it would also be possible to control the "body shaker" 23 with a signal that is different from the music signal.
To apply a music or speech signal to the loudspeakers 5, which are held by the holding device according to the invention or are fixed to the shell 3, a device 15 which generates this music or speech signal, such as e.g. an audio cassette player, a CD or mini disc player, a radio receiver or the like.
Furthermore, an amplifier output stage 16 is necessary, which amplifies this low-performance music or speech signal to such an extent that it can be heard by means of the speakers 5 used
Sound waves can be implemented.
The location of these devices 15, 16 can in principle be chosen arbitrarily. In the simplest case, it can therefore be provided that said devices 15, 16 are designed separately from the seating and / or reclining furniture 20 'according to the invention and are formed, for example, by the seating system user's already existing stereo system. The on the holding device according to the invention or on the seating and / or reclining furniture according to the invention
20 'fixed speakers 5 are connected to the speaker outputs of the
Stereo system connected.
The disadvantage of this solution, however, is that both the playback
Characteristics as well as the currently reproduced sound art work itself on one of the
Seating remote location, just on the stereo, must be adjusted and changed.
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According to the embodiment shown in FIGS. 4 a, b, it is therefore provided that the amplifier output stage 16 for controlling the loudspeakers 5 on the seating and / or reclining furniture 20 ′, that is to say on its seating and / or reclining surface 1, on its backrest 2 or to determine the shell 3. A recess corresponding to the dimensions of the amplifier output stage 16 is preferably incorporated into one of these components, into which recess the amplifier output stage 16 is inserted.
Devices 15 producing music and speech signals can be provided separately from such seating and / or reclining furniture 20 'having an amplifier output stage 16, or can also be fixed to this seating and / or reclining furniture 20', 15 recesses also being used to accommodate these devices are incorporated into the seat and / or lying surface 1, backrest 2 (see FIG. 2a) or shell 3, in which these devices 15 are inserted at least in sections.
If an amplifier output stage 16 and / or a device 15 which generates a music signal is fixed on the seating and / or reclining furniture 20 ', these devices are arranged in such a way that their operating elements (volume control, equalizer, CD drawer etc.) are used by the user of the seating furniture , while sitting on the seat and / or lying surface 1, can be operated.
Also at. A holding device according to the invention, which can be fixed on a seating and / or reclining furniture 20 ′, can provide that an amplifier output stage 16 and / or a device 15 generating a music signal is fixed to this holding device or integrated into it.
All previously discussed embodiments of the contemporary and / or reclining furniture 20 'according to the invention allow their users to attach pure sound art works.
So that visually perceptible components comprising works of art (ballet, opera, - film performances or television programs and video games) can be enjoyed sitting in the itz and / or reclining furniture 20 according to the invention, as shown in FIG. 3, is provided on the shell 3 define a screen 17.
This screen 17 is arranged in such a position that the user of the seating and / or reclining furniture 20 'can see it in a comfortable sitting position, where it is attached approximately at the user's eye level.
Since said mounting height of the screen 17 lies precisely in the area of the opening 4 which allows access to the seating and / or lying surface 1, the screen 17 can be pivotably attached to the shell 3. The axis 24, about which the screen 17 can be pivoted, preferably runs as shown in FIG. 3, horizontally, but can also run vertically, so that the screen 17 can be pivoted into the opening 4 like a window sash.
The screen 17 can be implemented in any technology, but when realizing the discussed pivotability, it is favorable to use a flat screen such. B. to use an LCD screen.
To control this screen 17 is a video signal generating device such. B. a television receiver, a VCR or the like. In analogy to the devices for generating music signals discussed above, this device can be
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and / or reclining furniture 20 'arranged or fixed to it, preferably integrated into it.