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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Fräsbrecherfahrzeug insbesondere ein Minenräumfahrzeug zum Auffräsen des Bodens gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Solche Fräsbrecherfahrzeuge werden für unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Ein grosses Einsatzgebiet ist die Auffräsung von Güter- oder Forstwegen unterschiedlichster Beschaffenheit unter anderem zur Rekultivierung. Eine anderes Einsatzgebiet ist die Minenräumung insbesondere auf dem Gebiet der Personenminen. Auch die Schaffung von sogenannten Feuerschneisen ist ein Einsatzgebiet solcher Fräsbrecherfahrzeuge. Dabei wird beispielsweise in ein Waldstück eine entsprechende Schneise eingearbeitet. Durch das Fräsbrecherfahrzeug wird das Erdmaterial so aufgefräst, dass an der Oberfläche keinerlei brennbare Materialien mehr vorhanden sind. Ein Feuer kann solche Schneisen daher nicht überwinden.
In allen Einsatzgebieten ist die Funktionsweise die gleiche.
Im vorzugsweise vorderen Bereich des Fräsbrecherfahrzeuges ist eine angetriebene, rotierende Walze angeordnet, an deren Mantelfläche Schneid- und Brecherwerkzeuge befestigt sind. Als Schneidwerkzeuge finden beispielweise Fräsmeissel Verwendung, die ihrerseits wieder rotierende Elemente aufweisen. Die Brecherwerkzeuge dienen einerseits dazu, eine Mitnahme der im Boden vorhandenen Bestandteile in Drehrichtung der Walze zu bewirken und andererseits, im Zusammenwirken mit einer am Fahrzeug und gegenüber der Walze angeordneten Brecherleiste, das Erdreich und sämtliche darin enthaltenen Bestandteile wie Felsen, Holz, Steine, Wurzeln aber eben auch Minen oder künstliche Fremdkörper zu zerkleinern bzw. zur Explosion zu bringen.
Es sind auch Fräsbrecherfahrzeuge bekannt, die zusätzlich an der Walze angeordnete Mitnehmerelemente aufweisen, welche keine andere Funktion aufweisen, als das im Boden vorhandene Material zur Brecherleiste zu führen, wo sie zwischen Brecherleiste und an der Walze angeordneten Brecherelementen zerkleinert werden.
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Minenräumfahrzeuge solcher Bauart bringen durch die soeben beschriebene Funktionsweise sämtliche im Boden vergrabene bzw. am Boden liegende Minen zur Explosion. Die gesamte Konstruktion des Fräsbrecherfahrzeugs sowie die verwendeten Materialien sind in diesem Fall darauf abgestimmt, dem Explosionsdruck standzuhalten.
Bekannte Fräsbrecherfahrzeuge weisen des weiteren eine die Walze zumindest teilweise umschliessende Schutzwand auf, welche gemeinsam mit der Brecherleiste und den an der Walze angeordneten Brecherelementen eine Brecherkammer bilden.
Nachteilig dabei hat sich jedoch herausgestellt, dass das aus dem Erdboden gefräste Material zwar in der Brechkammer gut zerkleinert wird, aber der Spalt zwischen Schutzwand und der Walze vor allem, aber nicht nur bei lehmigen Böden oder Böden mit besonders sperrigen Bestandteilen wie Felsen oder Bäumen sehr leicht verstopft. Somit ist innerhalb kürzester Zeit die Brecherkammer vollkommen verstopft, wobei die Konsistenz des verstopfenden Materials durch die starke Komprimierung eine grosse Härte aufweist. Dadurch ist der Materialstrom unterbrochen und das Fräsbrecherfahrzeug kann nicht weiterbetrieben werden.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung obige Nachteile zu verhindern und ein Fräsbrecherfahrzeug der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, bei welchem eine verbesserte Zufuhr der abgefrästen Bodenmaterialen in die Brecherkammer erfolgt ohne der Gefahr einer Verstopfung des Spaltes zwischen Schutzwand und Walze.
Erfindungsgemäss wird dies durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 erreicht.
Durch die Beweglichkeit der Schutzwand kann die Verstopfung des Spaltes zwischen Schutzwand und Walze sehr leicht und effektiv gelöst werden. Durch die Bewegung der Schutzwand an die Walze heran, wird ein Druck auf die Materialien, die sich zwischen Schutzwand und Walze befinden ausgeübt. Wird die Walze dabei weitergedreht, ermöglicht diese Druck-
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Bewegungskombination das effektive Zerkleinern und den Weitertransport der Materialien im Spalt, so dass eine eventuell vorhandene Verstopfung des Spaltes leicht gelöst werden kann.
Durch die Merkmale des Anspruchs 2 kann die gesamte Schutzwand bis zur Brecherleiste, die ja in geringem Abstand von der Walze bleiben muss, von der Walze weggeklappt werden. Somit steht auf diese Art und Weise der grösstmögliche Raum zur Aufnahme der Bodenmaterialien zur Verfügung.
Die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 3 beschreiben eine bevorzugte Ausführungsform der Schutzwand. Es ist jedoch auch möglich die Schutzwand wie in Anspruch 4 beschrieben auszubilden. Weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten sind durchaus denkbar.
Durch die Betätigung des schwenkbaren Abschnittes der Schutzwand über einen Hydraulik- oder Pneumatikzylinder gemäss Anspruch 5 kann während der Bewegung in Richtung der Walze auf das im Spalt zwischen der Schutzwand und der Walze eingeklemmte Material ein starker Druck ausgeübt werden. Die gleichzeitig stattfindende Drehung der Walze bewirkt, dass die eingeklemmten Materialien effizienter zerkleinert werden und wieder auf die Strasse, das Feld, etc. aufgebracht werden, wodurch neuer Platz im Spalt zwischen Schutzwand und Walze für neues Aushubmaterial geschaffen wird.
Durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 6 kann die Fräsleistung eines erfindungsgemässen Fräsbrecherfahrzeugs weiter gesteigert werden.
Im Anschluss erfolgt nun eine detaillierte Beschreibung der Erfindung. Dabei zeigt Fig. l eine Gesamtansicht eines erfindungsgemässen
Fräsbrecherfahrzeugs Fig. 2 eine Detailansicht des Auslegers eines erfindungsgemässen Fräsbrecherfahrzeugs
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Fig. 3 eine Detailansicht der Walze samt schwenkbarer
Schutzwand Fig. 4 eine weitere Detailansicht der Walze samt schwenkbarer Schutzwand Fig. 5 eine Detailansicht der Walze samt schwenkbarer und verfahrbarer Schutzwand In Fig. 1 ist ein erfindungsgemässes Fräsbrecherfahrzeug, welches im vorliegenden Ausführungsbeispiel über einen Kettenantrieb 6 verfügt, in einer schematischen Seitenansicht dargestellt. Die Fahrtrichtung des Fahrzeugs ist durch den Pfeil 8 gekennzeichnet.
Vor der Fahrerkabine 7 ist im Inneren eines schwenkbaren Auslegers 9 eine rotierend angetriebene Walze 14 mit Schneid- und Brecherwerkzeugen 4, 5 sowie eine Brecherleiste 1 samt erfindungsgemässer Schutzwand 2 angeordnet.
Wie in Fig. 3 gut erkennbar, sind die Schneid- und Brecherwerkzeuge 4, 5 entlang des Umfanges der in Richtung des Pfeiles 10 rotierend angetriebenen Walze 14 angeordnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel finden Fräsmeissel 4, Mitnehmerelemente 3 sowie Brecherelemente 5 Verwendung. Um eine einwandfreie Funktion der Walze 14 zu gewährleisten, muss der Schnittkreisdurchmesser 11 der Werkzeuge, die das Herausbrechen oder Herausschneiden von Material aus dem Boden 13 oder Bewuchs vornehmen, grösser sein als der Mitnehmer- bzw. Brecherkreisdurchmesser 12.
Die Schneidelemente, im vorliegenden Fall Fräsmeissel 4, schneiden bzw. fräsen den Boden auf. Das so frei werdende Material (Felsen, Bewuchs, Steine, Erde, etc. ) wird durch die optional angeordneten Mitnehmerelemente 3 in Drehrichtung 10 der Walze 14 mitgenommen und zur Brecherleiste 1 befördert.
Auch die Brecherelemente 5 haben, neben ihrer Aufgabe ausgefrästes Material zu zerkleinern, gleichzeitig die Aufgabe dieses in Richtung der Brecherleiste 1 zu befördern.
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Oberhalb der Walze 14 ist eine Schutzwand 2 angeordnet, die an ihrem einen Endbereich eine Brecherleiste 1 aufweist bzw. mit einer Brecherleiste 1 verbunden ist. Die Brecherleiste 1 ist am Fahrzeug beispielsweise im Ausleger 9 angeordnet oder aber in einem stationär angeordnetem Bereich der Schutzwand 2.
Diese hat in Fig. 3 kreissegmentförmigen Querschnitt. Es ist jedoch prinzipiell jede andere mögliche Form, beispielweise die eines nicht geschlossenen Vieleckes, welche ein Einziehen des Materials in den enger werdenden Spalt 16 zwischen Walze 14 und Brecherleiste 1 ermöglicht, denkbar.
Die Schutzwand 2 bildet gemeinsam mit der Brecherleiste 1 und einem jeweils dieser an der Walze 14 gerade gegenüberliegenden Brecherelement 5 eine Brecherkammer in welcher das abgefräst Material durch Zusammenwirken der Brecherelemente 5 mit der Brecherleiste 1 zerkleinert wird.
Erfindungsgemäss ist zumindest ein Teil der Schutzwand 2 von einer Position näher zur Walze 14 in eine Position weiter weg von der Walze 14 beweglich angeordnet. Beim in den Fig. l, 2, 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Querschnitt der Schutzwand 2 kreissegmentförmig ausgebildet. Es handelt sich dabei um eine bevorzugte Ausführungsvariante, da in diesem Fall die Schutzwand 2 in eine Position komplett konzentrisch zur Walze 14 bewegbar ist.
Ein Teil der Schutzwand 2 ist vorzugsweise um eine Achse 15, die im Bereich der Brecherleiste 1 angeordnet ist, schwenkbar (Fig. 3). Es ist jedoch auch möglich die Schwenkachse entlang der Schutzwand in Fahrtrichtung 8 weiter nach vor-zu verschieben, beispielsweise in eine Position 15a. Somit würde der Teil der Schutzwand 2 zwischen Brecherleiste 1 und Achse 15a starr angeordnet sein und der Abschnitt 17 gegen die Walze hin schwenkbar.
Der schwenkbare Abschnitt 17 der Schutzwand 2 ist beispielsweise über einen oder mehrere hydraulische Zylinder 18 angesteuert (siehe Fig. l und Fig. 2).
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Die Funktionsweise des Fräsbrecherfahrzeuges ist dabei wie folgt : Der Ausleger 9 wird soweit abgesenkt, dass die Walze 14 den Boden 13 bis zu einer Tiefe H auffräsen kann. Die erfindungsgemässe Schutzwand 2 befindet sich dabei anfänglich in aufgeklappter Stellung (Fig. 2a). Das durch die Fräsmeissel 4 abgetragene Material (Erde, Bewuchs, Steine, Felsen, Minen, etc) wird durch die Brecherelemente 5 bzw. Mitnehmerelemente 3 in den Spalt 16 zwischen Walze 14 und Schutzwand 2 eingebracht und zur Brecherleiste 1 befördert. Die Brecherleiste 1 bildet gemeinsam mit der Schutzwand 2 und den jeweils am der Brecherleiste 1 gegenüberliegenden Abschnitt der Walze 14 befindlichen Brecherelementen 5 eine Brecherkammer, in welcher das abgetragene Material zerkleinert wird.
Bei besonders lehmigen Böden oder sehr sperrigen Materialien wie grossen Baumstämmen oder dergleichen, verstopft der Bereich zwischen der Walze 14 und der Schutzwand 2 jedoch sehr leicht. Eine solche Verstopfung ist bei Fräsbrecherfahrzeugen nach dem Stand der Technik nur manuell zu entfernen. Erfindungsgemäss wird jedoch nun die Schutzwand 2 in Richtung zur Walze 14 geschwenkt (Fig. 2b). Gleichzeitig wird die Walze weiter gedreht, wodurch die Verstopfung beseitigt wird und das abgetragene Material in der Brechkammer weiter zerkleinert wird, um dann zwischen Brecherleiste 1 und Walze 14 hindurch wieder auf den Boden aufgetragen zu werden.
Nachdem die Verstopfung beseitigt ist und sich die Schutzwand in einer Position im wesentlichen konzentrisch zur Walze 14 befindet (Fig. 2c), kann die Schutzwand 2 wieder von der Walze 14 weggeklappt werden und neues abgetragenes Material kann den Spalt 16 füllen.
Im Falle des Einsatzes eines solchen Fräsbrecherfahrzeuges zur Minenräumung, sind sämtliche dem Explosionsdruck ausgesetzten Materialien entsprechend gewählt und dimensioniert, um diesem Stand zu halten.
An der Schutzwand können zusätzliche Brecherelemente angeordnet sein, wie beispielsweise Brecherwürfel oder
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Brechervielecke, die in der Brecherkammer zusätzliche Zerkleinerungsarbeit leisten.
Fig. 4 und 5 zeigen eine alternative Ausführungsvariante einer Schutzwand eines Fräsbrecherfahrzeuges. Dabei ist sowohl die schwenkbare Schutzwand 2 als auch die Brecherleiste 1 zusätzlich entlang des Pfeiles 19 beweglich angeordnet.
Dadurch kann Verstopfungen noch wirkungsvoller begegnet werden.
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The present invention relates to a milling crusher vehicle, in particular a mine-clearing vehicle for milling the ground according to the preamble of claim 1.
Such milling crusher vehicles are used for different purposes. A large area of application is the milling of goods or forest paths of various types, among other things for recultivation. Another area of application is mine clearance, particularly in the area of personnel mines. The creation of so-called fire aisles is also an area of application for such milling crusher vehicles. For example, a corresponding lane is worked into a piece of forest. With the milling crusher vehicle, the earth material is milled in such a way that there are no longer any combustible materials on the surface. A fire cannot therefore overcome such aisles.
The mode of operation is the same in all areas of application.
In the preferably front area of the milling crusher vehicle, a driven, rotating roller is arranged, on the lateral surface of which cutting and crusher tools are attached. For example, milling cutters are used as cutting tools, which in turn have rotating elements. The crusher tools serve on the one hand to cause the components present in the ground to be carried along in the direction of rotation of the roller, and on the other hand, in cooperation with a crusher bar arranged on the vehicle and opposite the roller, the soil and all components contained therein such as rocks, wood, stones, roots but also to crush mines or artificial foreign bodies or to cause them to explode.
Milling crusher vehicles are also known which additionally have driver elements arranged on the roller, which have no other function than to lead the material present in the ground to the crusher bar, where they are crushed between the crusher bar and crusher elements arranged on the roller.
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Mine clearing vehicles of this type cause all the mines buried or lying on the ground to explode due to the mode of operation just described. In this case, the entire construction of the milling crusher vehicle and the materials used are designed to withstand the explosion pressure.
Known milling crusher vehicles furthermore have a protective wall which at least partially surrounds the roller and which, together with the crusher bar and the crusher elements arranged on the roller, form a crusher chamber.
A disadvantage, however, has been found that the material milled from the ground is well comminuted in the crushing chamber, but the gap between the protective wall and the roller especially, but not only in loamy soils or soils with particularly bulky components such as rocks or trees easily clogged. The crusher chamber is thus completely clogged within a very short time, the consistency of the clogging material being extremely hard due to the high compression. As a result, the material flow is interrupted and the milling crusher vehicle can no longer be operated.
It is therefore the object of the present invention to prevent the above disadvantages and to propose a milling crusher vehicle of the type mentioned at the outset in which an improved supply of the milled soil materials into the crusher chamber takes place without the risk of the gap between the protective wall and roller being blocked.
According to the invention this is achieved by the characterizing features of claim 1.
Due to the mobility of the protective wall, the blockage of the gap between the protective wall and roller can be released very easily and effectively. The movement of the protective wall towards the roller exerts pressure on the materials located between the protective wall and the roller. If the roller is rotated further, this enables
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Combination of movements the effective crushing and further transport of the materials in the gap, so that any clogging of the gap can be easily solved.
Due to the features of claim 2, the entire protective wall can be folded away from the roller up to the breaker bar, which must remain at a short distance from the roller. In this way, the largest possible space for receiving the floor materials is available.
The characterizing features of claim 3 describe a preferred embodiment of the protective wall. However, it is also possible to design the protective wall as described in claim 4. Other design options are conceivable.
By actuating the pivotable section of the protective wall via a hydraulic or pneumatic cylinder according to claim 5, a strong pressure can be exerted on the material clamped in the gap between the protective wall and the roller during the movement in the direction of the roller. The simultaneous rotation of the roller means that the jammed materials are shredded more efficiently and applied again to the road, the field, etc., which creates new space in the gap between the protective wall and roller for new excavated material.
Due to the characterizing features of claim 6, the milling performance of a milling crusher vehicle according to the invention can be further increased.
A detailed description of the invention follows. 1 shows an overall view of one according to the invention
Milling crusher vehicle Fig. 2 is a detailed view of the boom of a milling crusher vehicle according to the invention
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Fig. 3 is a detailed view of the roller including swivel
Protective wall Fig. 4 shows a further detailed view of the roller including pivotable protective wall Fig. 5 shows a detailed view of the roller including pivotable and movable protective wall In Fig. 1, a milling cutter vehicle according to the invention, which in the present embodiment has a chain drive 6, is shown in a schematic side view. The direction of travel of the vehicle is indicated by arrow 8.
In front of the driver's cab 7, a rotatably driven roller 14 with cutting and breaking tools 4, 5 and a breaker bar 1 together with the protective wall 2 according to the invention is arranged in the interior of a pivotable boom 9.
As can be clearly seen in FIG. 3, the cutting and breaking tools 4, 5 are arranged along the circumference of the roller 14 which is driven to rotate in the direction of the arrow 10. In the present exemplary embodiment, milling cutters 4, driver elements 3 and breaker elements 5 are used. In order to ensure that the roller 14 functions properly, the cutting circle diameter 11 of the tools which break out or cut out material from the soil 13 or growth must be larger than the driver or breaker circle diameter 12.
The cutting elements, in this case milling cutter 4, cut or mill the ground. The material thus released (rocks, vegetation, stones, earth, etc.) is taken along by the optionally arranged driver elements 3 in the direction of rotation 10 of the roller 14 and conveyed to the breaker bar 1.
The crusher elements 5 also have, in addition to their task of crushing milled material, the task of conveying it in the direction of the crusher bar 1.
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A protective wall 2 is arranged above the roller 14 and has a breaker bar 1 at its one end region or is connected to a breaker bar 1. The breaker bar 1 is arranged on the vehicle, for example in the boom 9 or in a stationary area of the protective wall 2.
In Fig. 3 this has a circular segment-shaped cross section. In principle, however, any other possible shape, for example that of a non-closed polygon, which allows the material to be drawn into the narrowing gap 16 between roller 14 and breaker bar 1, is conceivable.
The protective wall 2 forms, together with the crusher bar 1 and a crusher element 5 which is just opposite this on the roller 14, a crusher chamber in which the milled material is crushed by the interaction of the crusher elements 5 with the crusher bar 1.
According to the invention, at least part of the protective wall 2 is arranged to be movable from a position closer to the roller 14 to a position further away from the roller 14. In the exemplary embodiment shown in FIGS. 1, 2, 3, the cross section of the protective wall 2 is in the form of a segment of a circle. This is a preferred embodiment variant, since in this case the protective wall 2 can be moved into a position completely concentric with the roller 14.
Part of the protective wall 2 is preferably pivotable about an axis 15 which is arranged in the region of the breaker bar 1 (FIG. 3). However, it is also possible to move the pivot axis further forward along the protective wall in the direction of travel 8, for example into a position 15a. Thus, the part of the protective wall 2 between the breaker bar 1 and the axis 15a would be rigidly arranged and the section 17 could be pivoted towards the roller.
The pivotable section 17 of the protective wall 2 is controlled, for example, via one or more hydraulic cylinders 18 (see FIGS. 1 and 2).
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The milling crusher vehicle operates as follows: The boom 9 is lowered to such an extent that the roller 14 can mill the ground 13 to a depth H. The protective wall 2 according to the invention is initially in the opened position (FIG. 2a). The material removed by the milling cutter 4 (earth, vegetation, stones, rocks, mines, etc.) is introduced into the gap 16 between the roller 14 and the protective wall 2 by the crusher elements 5 or driver elements 3 and conveyed to the crusher bar 1. The breaker bar 1 forms, together with the protective wall 2 and the breaker elements 5 located on the section of the roller 14 opposite the breaker bar 1, a breaker chamber in which the removed material is comminuted.
In the case of particularly loamy soils or very bulky materials such as large tree trunks or the like, the area between the roller 14 and the protective wall 2 clogs very easily. Such a blockage can only be removed manually in milling crusher vehicles according to the prior art. According to the invention, however, the protective wall 2 is now pivoted in the direction of the roller 14 (FIG. 2b). At the same time, the roller is rotated further, as a result of which the blockage is removed and the removed material is further reduced in size in the crushing chamber, in order then to be applied to the ground again between the breaker bar 1 and roller 14.
After the blockage has been removed and the protective wall is in a position essentially concentric with the roller 14 (FIG. 2 c), the protective wall 2 can be folded away again from the roller 14 and new removed material can fill the gap 16.
In the event that such a milling crusher vehicle is used for mine clearance, all materials exposed to the explosion pressure are selected and dimensioned accordingly in order to withstand this.
Additional breaker elements can be arranged on the protective wall, such as breaker cubes or
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Crusher polygons that perform additional shredding work in the crusher chamber.
4 and 5 show an alternative embodiment variant of a protective wall of a milling crusher vehicle. Both the pivotable protective wall 2 and the breaker bar 1 are additionally arranged to be movable along the arrow 19.
This enables constipation to be countered even more effectively.