AT4619U1 - Papiersack mit holz - Google Patents

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AT4619U1
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Koller Rudolf
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
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Abstract

Der Papiersack (1) mit Holz ist zum direkten Verbrennen, beispielsweise in einem offenen Kamin, bestimmt. An den Seitenwänden des Papiersacks (1) liegen vier plattenförmige Holzstücke (2a, 2b, 2c und 2d), innerhalb und oberhalb der plattenförmigen Holzstücke (2a, 2b, 2c und 2d) liegt Spanholz (4). Auch am Boden liegt ein plattenförmiges Holzstück (2e). Innerhalb der plattenförmigen Holzstücke (2a, 2b, 2c, 2d und 2e) können zusätzlich auch langsam brennende Holzstücke (3a, 3b), insbesondere Holzbriketts, vorgesehen sein. Der Papiersack (1) ist oben vernäht (Naht 5). Wenn man den Papiersack (1) in einen offenen Kamin stellt und am Tragegriff (6) anzündet, ergibt sich ohne weitere Maßnahmen ein lange anhaltendes Feuer.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft einen Papiersack mit Holz, der zum direkten Verbrennen, beispielsweise in einem offenen Kamin, bestimmt ist, wobei verschiedene Arten von Holz enthalten sind. 



   Solch ein Papiersack ist aus der FR 2597960 Al bekannt. Es ist dort ein Papiersack mit einem Tragegriff beschrieben. In diesem liegen ganz unten harzige Zweige, darüber dünnes Rund- holz und über diesem dickes Rundholz. Der Papiersack ist gleichzeitig Behälter und Anzünder. Solch einen Papiersack kann man fertig kaufen und - so wie er ist - in einen offenen Kamin stellen. Zündet man ihn an, so brennt zunächst der Pa- piersack selbst. Dieser entzündet die harzigen Zweige, diese wiederum das dünne Rundholz und dieses schliesslich das dicke Rundholz. Das dicke Rundholz brennt dann längere Zeit und gibt das gewünschte Feuer. Da der Papiersack selbst und sein gesamter Inhalt brennbar ist, bleibt - ausser der zwangsläufig anfallenden Asche - kein Rückstand. 



   Nachteilig ist dabei, dass der Papiersack beim Transport oder bei der Lagerung zerreissen kann, wenn er - wie bei Brennmaterial üblich - grob behandelt wird. Es können sich nämlich leicht die harzigen Zweige bzw. das dünne Rundholz durch die Seitenwand hindurch bohren. Weiters ist die Her- stellung aufwändig, weil das Rundholz auf eine bestimmte Länge geschnitten und parallel in den Papiersack eingelegt werden muss. 



   Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diesen Nachteil zu beseitigen. 



   Diese Aufgabe wird durch einen Papiersack der eingangs ge- nannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass an den Sei- tenwänden des Papiersacks vorzugsweise vier plattenförmige Holzstücke liegen. 



   Diese plattenförmigen Holzstücke versteifen den Papiersack, so dass er nicht so leicht zerreisst. Ausserdem verhindern sie, sollte dennoch einmal ein nicht allzu langer Riss auftreten, dass Holzstücke aus dem Papiersack herausfallen. Sie bewirken auch, dass der Sack seine Form (zumeist wird eine rechteckige 

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 Grundfläche gewünscht sein) beibehält, selbst wenn das Holz innerhalb der plattenförmigen Holzstücke völlig ungeordnet liegt. Insofern ist die Herstellung einfacher verglichen mit dem Produkt gemäss der oben genannten FR 2597960 a1 weil die Holzstücke nicht alle genau gleich lang sein müssen und nicht geschlichtet werden brauchen. Die plattenförmigen Holzstücke dienen natürlich gleichzeitig als Brennmaterial, so dass sie keinen zusätzlichen Materialaufwand bedeuten.

   Verwendet man billiges Abfallholz, verteuert sich das Produkt nicht merk- lich. Die plattenförmigen Holzstücke müssen sich nicht über die gesamte Höhe des Papiersacks erstrecken. Da der Papier- sack meist unten stärker belastet wird als oben, wird man die plattenförmigen Holzstücke in diesem Fall im unteren Bereich des Papiersacks anordnen. 



   Vorzugsweise liegt auch auf dem Boden des Papiersacks ein plattenförmiges Holzstück. Auf diese Weise wird auch der Bo- den verstärkt. 



   Es ist zweckmässig, wenn innerhalb und oberhalb der platten- förmigen Holzstücke Spanholz liegt. Dieses Spanholz kann di- rekt vom Papiersack entzündet werden und seinerseits grosse, lang brennende Holzstücke entzünden. Der Papiersack kann so- wohl stehend als auch liegend verwendet werden. Wenn er ste- hend abbrennt, verliert das oberhalb der plattenförmigen Holzstücke liegende Spanholz den seitlichen Halt und fällt daher zum Teil herunter. Später, wenn der Papiersack ganz ab- gebrannt ist, fallen dann auch die plattenförmigen Holzstücke um und kommen auf dem zuvor herabgefallenen, brennenden Span- holz zu liegen, so dass auch sie sicher entzündet werden. Das Feuer nimmt auf diese Weise eine wesentlich grössere Fläche ein als zuvor der Papiersack.

   Wenn der Papiersack liegend ab- brennt, so entzündet sich das   Spanholz   ausgehend vom norma- lerweise oberen Ende des Papiersacks in Richtung zum norma-   lerweise unteren Ende des Papiersacks ; Feuer breitet sich   also zunächst in waagrechter Richtung aus. Auch hier fallen die plattenförmigen Holzstücke nach aussen, sobald der Papier- sack abgebrannt ist. 

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   Nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind innerhalb der plattenförmigen Holzstücke zusätzlich auch langsam brennende Holzstücke, insbesondere Holzbriketts, vor- gesehen. In diesem Fall kann man den Papiersack allein ver- wenden, um ein länger anhaltendes Feuer zu erzeugen. Andern- falls kann man den Papiersack deutlich kleiner und leichter ausführen, es ist dann jedoch nötig, zusätzlich einige grö- &num;ere Holzstücke in den Kamin zu legen, wenn das Feuer lange anhalten soll. Der Papiersack ist in diesem Fall eine Anzünd- hilfe. 



   Es ist zweckmässig, wenn der Papiersack oben vernäht ist. 



  Auf diese Weise ist er nahezu staubdicht, so dass eine Ver- schmutzung der Umgebung mit Holzspänen oder dergleichen kaum möglich ist. 



   Anhand der beiliegenden Zeichnung wird die vorliegende Er- findung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt einen erfin- dungsgemässen Papiersack mit Holz, wobei der Papiersack trans- parent dargestellt ist, damit das Innere des Papiersacks sichtbar ist. 



   Im unteren Bereich eines Papiersacks 1 sind an den Seiten- wänden vier plattenförmige Holzstücke 2a, 2b, 2c und 2d ange- ordnet. Diese liegen direkt an den Seitenwänden des Papier- sacks 1 an und bewirken, dass der Papiersack 1 formstabil ist und nicht so leicht zerreisst. Zusätzlich liegt auch auf dem Boden ein plattenförmiges Holzstück 2e. Innerhalb der plat- tenförmigen Holzstücke 2a, 2b, 2c, 2d und 2e befinden sich zwei langsam brennende Holzstücke 3a und 3b, zum Beispiel Holzbriketts. An Stelle von Holzbriketts können auch grössere Hartholzstücke verwendet werden. Der verbleibende Raum zwi- schen den plattenförmigen Holzstücken 2a, 2b, 2c, 2d und 2e sowie der Raum darüber ist mit Spanholz 4 gefüllt (damit die Zeichnung übersichtlich bleibt, ist nur ein Span angedeutet). 



   Der Papiersack 1 ist oben durch eine Naht 5 verschlossen, so dass er weitgehend staubdicht ist. Oben weist er einen Tragegriff 6 auf, der ebenfalls aus Papier besteht. 

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   Der erfindungsgemässe Papiersack wird wie folgt verwendet: Man stellt den Papiersack 1 auf die Feuerstelle, zum Beispiel in einen offenen Kamin. Dann zündet man den Tragegriff 6 an. 



  Dieser beginnt zu brennen und entzündet den Papiersack 1. 



  Dieser brennt nun von oben nach unten, wobei er zunächst das oben liegende Spanholz 4 entzündet. Sobald der Papiersack 1 oben abgebrannt ist, fällt dieses brennende Spanholz 4 teil- weise hinunter und brennt dort weiter. Sobald der Papiersack 1 weitgehend verbrannt ist, fallen die plattenförmigen Holz- stücke 2a, 2b, 2c und 2d nach aussen auf das herabgefallene, brennende Spanholz 4, wodurch sie ebenfalls entzündet werden. 



  Schliesslich werden auch die langsam brennenden Holzstücke 3a und 3b entzündet und ergeben ein lange anhaltendes Feuer. 



   Ein besonderer Vorteil dieses Holzsacks 1 ist, dass er auch liegend angezündet werden kann. Eine falsche Verwendung ist somit ausgeschlossen. Wird der Holzsack 1 liegend angezündet, so brennt das Feuer - ausgehend vom Tragegriff 6 - über das Spanholz 4 in Richtung zu den plattenförmigen Holzstücken 2a, 2b, 2c, 2d und 2e und entzündet diese sowie die langsam bren- nenden Holzstücke 3a und 3b.

Claims (5)

  1. ANSPRÜCHE: 1. Papiersack mit Holz, der zum direkten Verbrennen, bei- spielsweise in einem offenen Kamin, bestimmt ist, wobei verschiedene Arten von Holz enthalten sind, dadurch ge- kennzeichnet, dass an den Seitenwänden des Papiersacks (1) vorzugsweise vier plattenförmige Holzstücke (2a, 2b, 2c und 2d) liegen.
  2. 2. Papiersack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch auf dem Boden des Papiersacks ein plattenförmiges Holzstück (2e) liegt.
  3. 3. Papiersack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich- net, dass innerhalb und oberhalb der plattenförmigen Holzstücke (2a, 2b, 2c, 2d und 2e) Spanholz (4) liegt.
  4. 4. Papiersack nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der plattenförmigen Holzstücke (2a, 2b, 2c, 2d und 2e) zusätzlich auch langsam brennende Holzstücke (3a, 3b), insbesondere Holzbriketts, vorgesehen sind.
  5. 5. Papiersack nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass er oben vernäht (Naht 5) ist.
AT0078000U 2000-10-19 2000-10-19 Papiersack mit holz AT4619U1 (de)

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DE102021106704B4 (de) 2021-03-18 2024-07-18 A & A Vertriebs GmbH Vorrichtung zur Bereitstellung von Festbrennstoffen, insbesondere für einen Grill und/oder eine Feuerstelle, sowie Verfahren zum Zubereiten von Grillgut

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