AT4689U1 - Leitschienenband und leiteinrichtung mit einem solchen leitschienenband - Google Patents

Leitschienenband und leiteinrichtung mit einem solchen leitschienenband Download PDF

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    • E01F15/02Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
    • E01F15/04Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
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Abstract

Ein Leitschienenband einer Leiteinrichtung zur Sicherung von Verkehrsflächen besteht aus Leitschienen (1), die einander in den Stoßbereichen (5) überlappen. An der von der zu sichernden Verkehrsfläche abgewendeten Seite der Leitschienen (1) sind verstärkte Profilschienen (3) vorgesehen, die an den Leitschienen (3) anliegen und die einander in den Stoßbereichen (6) überlappen. Das aus den Leitschienen (1) und den die gleiche Länge wie diese aufweisende Profilschienen (3) zusammengesetzte Leitschienenband wird gegebenenfalls über verformbare Zwischenstücke an Stehern (20) und (21) oder (22) befestigt. Dabei sind jeweils ein Steher (21) oder zwei Steher (22) zwischen den in den Stoßbereichen (5, 6) angeordneten Stehern (20) vorgesehen.

Description


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   Die Erfindung betrifft ein Leitschienenband aus Leitschienen, die im Stossbereich durch Verbindungsschrauben, die Löcher in den Leitschie- nen durchsetzen, einander überlappend verbunden sind. 



   Ein solches Leitschienenband ist beispielsweise aus der DE 29 80 35 70U1 bekannt. 



   Mit der Einführung der europäischen Norm EN 1317 wurden Leitein- richtungen an Strassenrändern in Rückhalteklassen eingeteilt. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, aufbauend auf bekannten Leitein- richtungen, die Rückhaltefähigkeit durch zusätzliche Bauteile zu ver- bessern. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe mit einem Leitschienenband der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, dass auf der Seite der Leit- schienen, die den Stehern, an denen das Leitschienenband befestigt ist zugekehrt ist, und die von der zu sichernden Verkehrsfläche abgewendet ist, über die gesamte Länge des Leitschienenbandes durchgehend Profil- schienen vorgesehen sind. 



   Es hat sich gezeigt, dass durch das Anordnen der zusätzlichen Pro- filschiene, die ohne weiteres in bestehende Leiteinrichtungen integriert werden kann, Leiteinrichtungen, die nächsthöhere Rückhalteklasse er- reichen. 



   Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine Leiteinrichtung mit einem erfindungsgemässen Leitschienenband aus Leitschienen und den erfin- dungsgemäss vorgesehenen Profilschienen gemäss der Erfindung, bei dem die Leitschienen und die Profilschienen, gegebenenfalls über verformbare Zwischenstücke, an am Boden befestigten oder an im Boden verankerten Stehern festgelegt sind. 



   Eine derartige Leiteinrichtung, ist gemäss der Erfindung dadurch ausgezeichnet, dass zwischen den jeweils in Stossbereichen angeordneten Stehern entweder ein Steher in der Mitte zwischen benachbarten Stoss- bereichen oder je ein Steher im Bereich ein Drittel und im Bereich zwei Drittel der Länge einer Leitschiene und einer Profilschiene vorgesehen ist. 



   Wenn die erfindungsgemässe Leiteinrichtung je Feld der Leitein- richtung, mit beispielsweise 3,8 m Länge, zwei Steher besitzt, ent- spricht sie einer höheren Rückhalteklasse als eine sonst gleiche Leit- einrichtung bei der zwischen den Stossstellen nur je ein Steher angeord- net ist. 



   Mit der Erfindung wird somit auch eine Leiteinrichtung zur Verfü- gung gestellt, die durch das Anordnen von einem Steher oder von zwei Stehern pro Feld (mit beispielsweise 3,8 m Länge) und die durch die 

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 zusätzliche Profilschiene, die im Mittelbereich der Leitschienen über die gesamte Länge der Leitschienen durchgehend an den Leitschienen anliegend mit den Schrauben für die Leitschiene verschraubt ist, ver- stärkt wird, an die jeweils geforderte Rückhalteklasse angepasst werden kann. Dies ohne die beispielsweise gemäss der DE 29 80 35 70 Ul in den Stossbereichen der Leitschienen vorgesehenen Stossversteifungsprofile. 



   Bevorzugte Ausgestaltungen des erfindungsgemässen Leitschienenbandes und der erfindungsgemässen Leiteinrichtung sind Gegenstand der Unter- ansprüche. 



   Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des erfindungsgemässen Leitschienenbandes und der erfindungsgemässen Leiteinrichtung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung, in der auf die angeschlossenen Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen ein Ausführungsbeispiele eines Leitschienenbandes und von Leiteinrichtungen gemäss der Erfindung dar-    gestellt sind.

   Es zeigt : Fig.1 in quer zur Längserstreckung des Leit-   schienenbandes auseinandergezogener Darstellung den Stossbereich zwischen zwei benachbarten Leitschienen und den Stossbereich zwischen zwei benach- barten Profilschienen; Fig. 2 eine Querschnittansicht im Stossbereich zwischen benachbarten Leitschienen und benachbarten Profilschienen ;   3 in Ansicht eine Profilschiene; Fig. 4 den Querschnitt der Profilschiene von Fig. 3 ; 5 eine erste Ausführungsform einer Leitein-   richtung ; und Fig. 6 eine zweite Ausführungsform der Leiteinrichtung. 



   Das in Fig. 1 im Bereich eines Stosses gezeigte Leitschienenband besteht aus einander mit ihren Enden überlappenden Leitschienen 1, die um in Längsrichtung verlaufende Biegelinien mehrfach in entgegengesetzte Richtung gebogen sind, so dass sich eine etwa W-förmige Querschnittsform ergibt (vgl. Fig. 2), und Profilschienen 3, die einander im Stossbereich ebenfalls überlappen. Bevorzugt ist dabei, wie im Beispiel gezeigt, dass der Überlappungsbereich 5 der Leitschienen 1 wenigstens annähernd gleich gross (lang) ist wie der Überlappungsbereich 6 zwischen den Profilschie- nen 3. 



   Die Leitschienen 1 besitzen beispielsweise eine bekannte Quer- schnittsform, d. h. sie sind in Längsrichtung mehrfach in entgegengesetz- te Richtungen gebogen. Dadurch ergibt sich die in Fig. 2 gezeigte wel- lenförmige Querschnittsform der Leitschienen 1. 



   Die Profilschienen 3 besitzen eine im wesentlichen trapezförmige Querschnittsform mit einem Steg 7, sowie zwei Schenkeln 9. 



   Die Querschnittsform der Profilschienen 3 ist so gewählt, dass ihre Querschnittsform im wesentlichen kongruent zur Querschnittsform der Mittelwelle der Leitschienen 1 ist, so dass sie, wie in Fig. 2 gezeigt, 

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 an die Leitschienen 1 an ihrer von der zu sichernden Verkehrsfläche abgewendeten Seite, das ist die Seite (die Rückseite, links in Fig. 2) der Leitschienen 1 an der auch die Steher 20 und 21 oder 22 der Leitein- richtung angeordnet sind, angeordnet sind. 



   Die Schenkel 9 der Profilschienen 3 schliessen mit den Stegen 7 stumpfe Winkel, beispielsweise Winkel von etwa 120  ein, d. h., der Abstand der Schenkel 9 voneinander wird von den Stegen 7 der Profil- schienen 3 weg zunehmend grösser. 



   Für Leitschienen 1 ist es bekannt, dass sich diese von einem zum anderen Ende hin verjüngen, also eine Konizität besitzen, so dass sie in den Überlappungsbereichen 5, so wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, problem- los ineinandergelegt werden können. 



   Bei den erfindungsgemäss vorgesehenen, über die gesamte Länge der Leitschienen 1 durchgehenden Profilschienen 3 - die Profilschienen 3 besitzen im Ausführungsbeispiel die gleiche Länge wie die Leitschienen 1 - wird ebenfalls eine sich von einem zum anderen Ende der Profil- schienen 3 hin verjüngende Ausführung, also eine konische Form gewählt, so dass die Enden benachbarter Profilschienen 3, so wie in Fig. 2 ge- zeigt, im Überlappungsbereich 6 ineinander passen und so wie die Enden der Leitschienen 1 in ihrem Überlappungsbereich 6 über die gesamten einander zugewendeten Flächen aneinander anliegen können. 



   Im einzelnen die Konizität der Profilschienen 3 so gewählt sein, dass an einem Ende einer Profilschiene 3 die Abmessungen an ihrer Aussen- seite ihren Abmessungen an der Innenseite am anderen Ende entsprechen. 



  In der Praxis kann beispielsweise für eine Materialstärke von 4 mm für das Stahlblech, aus dem die Profilschienen 3 gefertigt sind, an einem (dem in Fig. 3 links liegenden) Ende eine Breite des Steges 7 von 83,7 mm und eine Länge der Schenkel 9 von jeweils 77 mm gewählt werden. Am anderen, in Fig. 3 rechts liegenden Ende (Fig. 5) der Profilschienen 3 beträgt die Breite des Steges 7 beispielsweise 88,4 mm und die Länge der Schenkel 9 je 74,7 mm. 



   In Fig. 3 ist gezeigt, dass an beiden Enden der Profilschienen 3 im Bereich des Steges 7 jeweils drei Löcher 10 mit rechteckigem Querschnitt vorgesehen sind. Die Grösse und gegenseitige Zuordnung (der Abstand voneinander) dieser Löcher 10 entspricht den Löchern an den Enden von Leitschienen 1, über welche diese miteinander und, gegebenenfalls über elastisch verformbare Zwischenstücke (Dämpfungsglieder), an Stehern 20 (Fig. 5,6) einer Leiteinrichtung befestigt werden. 



   In der Mitte der Länge der Profilschienen 3 ist ein Loch 11 vor- gesehen, durch das eine Schraube, die ein entsprechendes Loch im Bereich 

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 der Mittelwelle und in der Längsmitte einer Leitschiene 1 durchsetzt, vorgesehen, um das aus Leitschienen 1 und Profilschienen 3 bestehende Leitschienenband an einem mittigen Steher 21 (Fig. 6) zu befestigen. 



  Zwei weitere Löcher 12 mit rechteckigem Querschnitt im Steg 7 sind mit einem Abstand gleich einem Drittel der Gesamtlänge der Profilschienen 3 von ihren Enden vorgesehen. Sinngemässe Löcher sind in den Leitschienen 1 vorgesehen, d. h. auch die Leitschienen 1 besitzen zusätzliche Löcher, die von Enden der Leitschienen 1 jeweils einen Abstand von einem Drittel der Gesamtlänge der Leitschiene 1 besitzen. So kann das aus Leitschiene 1 und Profilschiene 3 bestehende Leitschienenband wahlweise an Stehern 22 (Fig. 5) befestigt werden. 



   Dies erlaubt es Steher pro Feld derart vorzusehen, dass beispiels- weise je Feldlänge von 3,8 m zwischen den Stehern 20 im Stossbereich der Leitschiene 1 ein zusätzlicher Steher 21 in Feldmitte oder zwei zusätz- liche Steher 22 im Drittelbereich des Feldes vorgesehen sein können. So wird bei zwei Stehern 22 mit dem erfindungsgemässen Leitschienenband eine Leiteinrichtung erreicht, die wegen des erfindungsgemäss vorgesehenen, zusätzlichen Bauteil, nämlich die durchlaufende Profilschiene 3, die als Verstärkungsprofile wirkt, mit im übrigen bereits bekannten Bauteilen von Leiteinrichtungen der nächst höheren Rückhalteklasse entspricht. 



   Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden: 
Ein Leitschienenband einer Leiteinrichtung zur Sicherung von Ver- kehrsflächen besteht aus Leitschienen 1, die einander in den Stossberei- chen 5 überlappen. An der von der zu sichernden Verkehrsfläche abgewen- deten Seite der Leitschienen 1 sind verstärkte Profilschienen 3 vor- gesehen, die an den Leitschienen 3 anliegen und die einander in den Stossbereichen 6 überlappen. Das aus den Leitschienen 1 und den die gleiche Länge wie diese aufweisende Profilschienen 3 zusammengesetzte Leitschienenband wird gegebenenfalls über verformbare Zwischenstücke an Stehern 20 und 21 oder 22 befestigt. Dabei sind jeweils ein Steher 21 oder zwei Steher 22 zwischen den in den Stossbereichen 5,6 angeordneten Stehern 20 vorgesehen.

Claims (14)

  1. Ansprüche: 1. Leitschienenband aus Leitschienen (1), die im Stossbereich (5) durch Verbindungsschrauben, die Löcher in den Leitschienen (1) durchsetzen, einander überlappend verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite der Leitschienen (1), die den Stehern (20,21, 22), an denen das Leitschienenband befestigt ist, zugekehrt ist, und die von der zu sichernden Verkehrsfläche abgewendet ist, über die gesamte Länge des Leitschienenbandes durchgehend Profilschienen (3) vorgesehen sind.
  2. 2. Leitschienenband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschienen (3) eine Länge besitzen, die im wesentlichen der Länge der Leitschienen (1) entspricht.
  3. 3. Leitschienenband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschienen (3) einander im Stossbereich (5) der Leitschienen (1) überlappen (Stossbereich 6).
  4. 4. Leitschienenband nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einander überlappenden Enden der Profilschienen (3) miteinander durch jene Schrauben, mittels welcher die einander überlappenden Enden der Leitschienen (1) miteinander und mit einem Steher (20) oder einem verformbaren, am Steher (20) befestigten Zwischenstück verbunden sind, verbunden sind.
  5. 5. Leitschienenband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschienen (3) im Querschnitt wenigstens zweimal nach der gleichen Richtung hin abgebogen sind.
  6. 6. Leitschienenband nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschienen (3) eine im wesentlichen trapezförmige Querschnittsform mit einem Steg (7) und zwei mit diesen je einen stumpfen Winkel einschliessenden Schenkeln (9) aufweist.
  7. 7. Leitschienenband nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschienen (3) im Längsmittelbereich der Leitschienen (1) an diesen anliegen.
  8. 8. Leitschienenband nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschienen (3) eine Querschnittsform besitzen, die jener des Mittelbereiches der Rückseite der Leitschienen (1) entspricht.
  9. 9. Leitschienenband nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Steges (7) und die Länge der Schenkel (9) der Profilschienen (3) von einem Ende derselben zum anderen Ende derselben hin kleiner wird.
  10. 10. Leitschienenband nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Steg (7) der Profilschienen (3) im Bereich ihrer <Desc/Clms Page number 6> Enden Löcher (10) für den Durchtritt von Schrauben vorgesehen sind.
  11. 11. Leitschienenband nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte der Länge der Profilschienen (3), im Bereich ein Drittel und im Bereich zwei Drittel der Länge der Profil- schienen (3) Löcher (11,12) für den Durchtritt von Schrauben vorgesehen sind.
  12. 12. Leiteinrichtung mit einem Leitschienenband, wobei das Leit- schinenband, gegebenenfalls über verformbare Zwischenstücke, an am Boden befestigten oder an im Boden verankerten Stehern (20, 21,22) festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitschienenband aus Leitschienen (1) und Profilschienen (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 besteht und dass zwischen den jeweils in den Stossbereichen (5,6) angeordneten Ste- hern (20) ein Steher (21) genau in der Mitte zwischen benachbarten Stossbereichen (5,6) oder je ein Steher (22) im Bereich ein Drittel und im Bereich zwei Drittel der Länge einer Leitschiene (1) und einer Pro- filschiene (3) vorgesehen ist.
  13. 13. Leiteinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschienen (3) zwischen den Leitschienen (1) und den Stehern (20,21, 22) bzw. an diesen befestigten, verformbaren Zwischenstücken angeordnet sind.
  14. 14. Leiteinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Profilschiene (3) mit den Leitschienen (1) durch die Schrauben verbunden sind, durch welche die Leitschienen (1) mit Stehern (20, 21,22) bzw. mit an diesen befestigten Zwischenstücken verbunden sind.
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