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Der Gegenstand vorliegender Erfindung (Fig. 1 und 2) besteht aus einer nicht magnetischen zylindrischen, mit Rille 2 versehenen Metallstange 1, welche in den zwei Lagern eines U-fi1rmigen Gestelles 3 sich verschieben kann, das aus ebenfalls nicht magnetischem Metalle gefertigt und mit zwei Schrauben auf einer nicht magnetischen Metallplatte 4 aufgeschraubt ist. Ein Stift. 5 in einen Schenkel des Gestelles 3 eingeschraubt, greift in die Rille 2 hinein und bindert dtp MetaH- stange 1, sich in den Lagern zu drehen.
Am vorderen Ende der Metallstange 1 ist ein Isolierstück 79 aus Ebenholz, Fiber etc. befestigt, an dem mit zwei Schrauben die elastischen umgebogenen Metallblätter 6 befestigt sind, die aus versilbertem Kupfer oder anderem gut leitenden und nicht
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mit zwei Klemmschrauben 7,7 in Kontakt stehen, die mit der Platte J nicht leitend verbunden sind.
Auf dieser Platte ist ebenfalls ein Behälter 8 aus Porzellan oder anderem der Wärme wider- stehendem Isoliermaterial befestigt, der einen Deckel 9 trägt, welcher Deckel ebenfalls aus nicht
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geeigneten Material durchdrungen. Ein Kupferdraht 11, aus zwei Stücken gebildet, und bei 12 mit Zinnlot zusammengelötet, durchzieht das Röhrchen 10, ist am hinteren Ende mit einem nicht magnetischen Metallsupport 13 durch Klemmschraube 14 verbunden und am vorderen Ende an einem Metallring 15 aus Isoliermaterial mit Schraube und Ringstuck 16 von nicht magnetischem Material an der Stange 1 befestigt. Gegen das Ringstück 16 und dem hinteren Schenkel des Supports 3 legt sich die Spiralfeder 77 von nicht magnetischem Metalle.
Die Länge des Drahtes 11 ist eine solche, dass, wenn die Stange sich in ihrer Endstellung
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Klemmschrauben 7,7 und Feder 17, die in diesem Zustande komprimiert ist. Das Nickelrohrehen ist mit der Klemme 14 durch die Platte 18 und den Support 13 leitend verbunden.
Der Boden des Behälters ist von einer aus leitendem Material bestehenden Schraube 19. beispielsweise aus Nickel, durchdrungen, die nach innen in einer Spitze endigt, in passender Entfernung vom Röhrchen 10, und nach aussen in einer Klemme. Der Behälter 8 ist nut einem pulverförmigen elektrischen Leiter gefüllt, der grossen elektrischen Widerstand bietet und unveränderlich ist gegen Luft und Wärme.
Die Drahtverbindungen sind wie folgt :
Eine der Klemmen 7 ist mit. der Klemme b des Zählers verbunden und mit ihr einer der
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nach dem Kontakte zu hingeht, wie schematisch dargestellt, und welcher Kontakt durch einen Magnet, Elektromagnet oder Solenoid in Tätigkeit gesetzt wird. Die andere Klemme des Kontaktes 27 ist mit Klemme 19 verbunden.
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Die Einrichtung funktioniert wie folgt :
Wenn die Stromabgabe regelmässig, ohne Betrug, erfolgt, so geht der Strom von a in die Klemme 7, durchläuft die Blättchen 6, die andere Klemme 7 und geht zur Klemme b, von wo der Strom weitergeht zur Speisung der Nutzapparate, Lampen, Motoren etc. und nachher zurückkehrt durch o-d.
Wenn in 21 ein Kontakt stattfindet, durch Annähern eines Magneten, Elektromagneten oder Solenoids, wird ein Nebenstromkreis hergestellt : über den Draht 20-21, den Kontakt 21, den Draht 21-19, den pulverförmigen Leiter des Behälters, das NickelrÖhrchen 10, das Blättchen 18, den Support M, die Klemme 14 und Draht 14-22.
Der Strom veranlasst beim Durchlaufen des pulverförmigen Leiters eine Wärmeentwicklung, die proportional ist zum Widerstand desselben, und erhitzt durch die dem Nickelröhrchen 10 übertragene Wärme den Draht 11 an dessen Lötstelle 12. Hier fängt der Draht an, sich zu schwächen, bis er endlich der Wirkung der Feder 17 nachgibt. Der Draht teilt sich in seine zwei Teile und die Feder 17 drückt die Stange 1 in ihre andere Endstellung, derart, dass die Blättchen 6 aufhören, im Kontakte zu sein mit den Klemmen 7,7, wodurch der Stromzufluss nach den Stromverbrauchern unterbrochen wird.
Durch passende Wahl des pulverigen Widerstandes, des Nickelröhrchens 10, des Kupferdrahtes sowie der Lötstelle ist es möglich, der Stromunterbrechung eine bestimmte Empfindlichkeit zu geben und Unterbrechungen in Fällen von Zufall zu vermeiden, wie bei seismischen Oszillationen oder bei momentanem Vorbeigehen mit Magneten, Elektromagneten, Solenoiden an den Elektrizitätszählern.
Der in Fig. 3,4 und 5 dargestellte Apparat ist ein Anzeiger, der sich darauf beschränkt. einen Betrug zu signalisieren und zu entdecken, ohne dass der Strom des Stromabnehmers unterbrochen wird.
Auch hier wird ein Behälter 8 mit Deckel 9, Röhrchen 10 und Klemme 19 verwendet. Der Behälter ist an einer Seitenwand auf der Platte 4 befestigt. Der Draht 11 ist von Blei oder anderem leicht schmelzbarem Metalle und durchdringt das Röhrchen 10, verbindet sich mit einem Ende mit der Hinterwand des Behälters mittels der Schraube 23 und mit dem anderen Ende mit dem Klotz 25 aus Isoliermaterial, Ebenholz, Fiber etc. mittels der Schraube 24. Der Klotz25 ist aussen am vertikalen Arme des Winkelhebels 26 befestigt, der um den Zapfen 27 oszilliert, welche genannten Teile aus nicht magnetischem Metalle sind. Eine Scheibe 28 aus nicht magnetischem Material ? ist am Ende des horizontalen Armes des Winkelhebels angeordnet.
Ein prismatisches Ebonitstück 29 ist auf der Platte 4 befestigt. Die Blattfeder 30 ist an 29 mittet zweier Schrauben befestigt, von welchen die eine, 14, die Klemme darstellt. Die Länge des Drahtes 77 ist derart bemessen, dass der Klotz 25 sich gegen die Feder 30 presst, die mit ihrem vorne gebogenen, versilberten Ende im Kontakt steht mit der Nickelfeder 31, welch letztere in V-Form abgebogen und an das Röhrchen 10 gelötet ist.
Die Scheibe 28 befindet sich genau über dem Loche 32, welches in der Platte 4 angebracht und gleichzeitig durch Glas geschützt ist. Das Schema der Verbindungen ist das folgende :
Es sind zwei Nebenschlüsse 20 und 22 auf zwei inneren Leitern im Elektrizitätszähler hergestellt ; 20 ist mit der Klemme des Kontaktes 21 verbunden, die andere Klemme von 21 ist mit
14 verbunden ;
22 ist mit Klemme 19 verbunden,
Der Anzeiger funktioniert wie folgt :
Wenn zum Zwecke von Betrug das magnetische Feld der Elektrizitätszähler durch ein
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Nebenschluss veranlasst durch den Draht 20-21, den Kontakt 21, den Draht 21-14, die Feder 30, die Feder 31, das Röhrchen 10, den pulverigen Widerstand des Behälters, die Klemme 19 und den Draht 19-22 oder umgekehrt.
Der Strom gibt beim Durchlaufen des pulverigen Leiters Anlass zur Entwicklung von Wärme. welche das R hrr'hen 10 erhitzt und den Draht 11, welch letzterer seinen mechanischen Widerstand verliert, bis er unter der Wirkung der Feder 30 und des Gewichtes 28, das auf den Winkelhebel wirkt, nachgibt, das Gewicht beim Zerbrechen des Drahtes hin-und herschwingt, die Scheibe 28 hinunterfälit und sich vor das Loch 32 stellt, so den Betrug anzeigend.
Durch diese \'eränderung im Apparat wird der Kontakt zwischen den Blattfedern 30 und 31 aufgehoben. Trotz des Kontaktes 21 ist der Nebenschlussstrom unterbrochen und ein betrügerischer Strotnbezug kann gleichfalls vor sich gehen.
Durch entsprechende Bemessung des pulverigen Widerstandes, des Nickelrohres 10 und des Drahtes 11 ist es möglich, diesem Apparate eine gewisse Empfindlichkeit zu geben, so dass
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Löchern zweier horizontaler Platten 33, 33 von nicht magnetischem Metalle festliegen, die wiederum an einer anderen Platte 4 aus Schiefer oder anderem Isoliermaterial befestigt sind.
Auf dieser Spule befinden sich zwei Wicklungen im gleichen Sinne um das Rohr 34 ; die eine ist von dünnem isolierten Kupferdraht und bildet um das Rohr herum eine Schicht 35, die andere besteht aus isoliertem gröberem Kupferdraht in zwei Teilen : der Schicht 36 von längerer Wicklung und der Schicht 37 aus dünnem versilbertem, isoliertem Drahte. Die Wicklung 36, 37 hat ihre Enden an den Klemmen 7 befestigt, mittels der Schrauben 38, 38 ; die Wicklung 35 verbindet sich mit den Klemmen 8, 8.
Im Rohr 34 befinden sich zwei hohle Eisenkerne aus weichem Eisen ; der kürzere 39, ist
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Zustande mit einer inneren Fläche einige Zentimeter von der inneren Fläche des anderen Kernes entfernt und ragt nach unten zirka zwei Zentimeter über die Spule hinaus.
Der Eisenkern 40 ist unten auf eine kurze Länge am Ende der zylindrischen Stange 1 aus nicht magnetischem Metalle befestigt, die ihn durchdringt und, von den Wänden abstehend. die zylindrische Aussparung 41 bildet, in welcher die Feder 17 aus nicht magnetischem Metalle Aufnahme findet.
Die Achse 1 durchdringt das Loch des Kernes 39 und wird in demselben geführt, so dass sie sich mit dem Kern 40 um, etwa zwei Zentimeter verschieben kann, bis die beiden Kerne zusammen kommen.
Am oberen Ende der Achse 1, auf quadratischem Ansatze, ist das prismatische Stück 19 aus Isoliermaterial aufgesetzt, welches von einer Mutter festgehalten wird. An das prismatische Stück schliesst sich ein elastisches Kupferblatt 6 an, das vollständig von der Achse 1 isoliert und an den Enden symmetrisch umgebogen ist, derart, dass, wenn der Eisenkern 40 in seiner unteren Stellung ist, dieselben in Kontakt sind mit den Klemmen 7, 7 und ausser Kontakt sind, wenn der Eisenkern in seiner oberen Stellung ist.
Der beschriebene Apparat wird im Innern von Elektrizitätszählern angeordnet, oder in speziellen versiegelten Kasten und wird mit seinen elektrischen Leitungen an die inneren des Elektrizitätszählers angeschlossen und verbunden mit dem System von Kontakten, die bestimmt
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im Hauptpatent beschrieben und wie schematisch dargestellt in 21 der Fig. R und 7. a, d, bund c stellen die Klemmen des Elektrizitätszähh'rs dar. In a und d HddipJ3en "wh die Drähte der äusseren Leitung an ; in b und c jene der nncren Lotung, tti wet he ein zwopohger Unterbrecher 42 eingeschaltet ist.
Das Schema der Verbindungen ist wie folgt :
Eine der Klemmen 7 verbindet sich mit. c. die andere mit d a ist mit b verbunden durch den Draht, welcher das Solenoid des Elektrizitätszählers bildet.
Der bewegliche Kontakt 21 ist durch die erste Wicklung 35 in einen Nebenschlussstromkreis eingeschaltet, an weichen in 22 und 20 der Hauptstromkreis angeschlossen ist.
Der Apparat funktioniert wie folgt :
Wenn der Konsum von elektrischer Energie von Seite des Stromabnehmers ohne Betrug vor sich geht, so ist das Blatt 6 durch seine Enden in Kontakt mit den Klemmen 7,7, während der Unterbrecher 42 geschlossen ist. Der Hauptstrom tritt bei a ein, geht durch b in die Verbrauchsapparate der inneren Linie, durchfliesst also c, geht zur Klemme 7, dann durch Blättchen 6 in
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Gleichzeitig bilde1 sich im Draht der Wicklung 36-37, der zwischen die Klemmen 7, 7 eingeschaltet ist, bloss ein vernachlässigbarer Nebenschlussstromkreis infolge des grossen Widerstandes im Drabte und im Kurzschluss mit den Blättchen 6.
Wenn der Kontakt in 21 stattfindet, dadurch, dass dem Elektrizitätszähler ein Magnet, Elektromagnet oder Solenoid genähert wird, so bildet sich ein Nebenschlussstromkreis, der von 20 nach 22 geht und umgekehrt, den Kontakt 21 durchläuft, die Klemmen 8, 8 und die Wicklung 35. deren Draht derart dimensioniert ist, dass ein solcher magnetischer Flux erregt wird, der fähig ist., den Kern 40 so welt anzuziehen, bis dieser in Kontakt mit Kern 39 kommt, wobei das Gewicht des beweglichen Teiles und die Wirkung der Feder 17 überwunden und so der Hauptteil des Hauptstromkreises unterbrochen wird.
Ein kleiner Ted des Hauptstromkreises besteht noch, indem die äusseren Stromkreise von 20-22 und dem Teil zwischen den Klemmen 7,7 nicht unterbrochen sind.
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benutzen, wie soeben beschrieben wurde. Die Entfernung des Magneten vom Elektrizitätszähler betätigt die Trennung des Kontaktes 21 derart, dass der Strom in Wicklung 35 unterdrückt wird.
Immer bleibt der Strom in Wicklung 36-37, welcher fähig ist, die Kerne 39-40 im Kontakte zu erhalten und damit gleichzeitig die Trennung der Blättchen 6 und der Klemmen 7,7 zu erzielen. Um wieder Strom zu erhalten, genügt es, den Stromunterbrecher 42 zu betätigen ; durch Schliessen desselben unterdrückt man in der Wicklung 36-37 den Strom. Der Kern 40 fällt infolge seines Eigengewichtes und der Federwirkung hinunter und stellt so die Verbindung zwischen den Klemmen 7, 7 her ; durch nachherige Öffnen des Unterbrechers 42 kehrt der normale Zustand wieder zurück.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Stromunterbrecher oder Anzeigevorrichtung für eine Vorrichtung nach Patent Nr. 42113, gekennzeichnet durch einen pulverförmigen Widerstand, welcher bei geschlossenem Stromkreis ein allmähliches Erhitzen einer Lötstelle veranlasst und hierauf in der Folge das Lostrennen der beiden durch Lötung zusammengehaltenen Stücke bedingt und im weiteren das Auslösen des Anzeigers und Unterbrechers.
2. Elektromagnetischer Unterbrecher für eine Vorrichtung nach Patent Nr. 42113, der sich beim Aufhören der Erregung des Elektromagneten infolge der Schwerkraft automatisch schliesst, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregung des Magneten mittels zweier voneinander unabhängigen Wicklungen erzeugt wird, deren eine mit dem Nebenstromkreis in Serie verbunden ist und mittels der Kontaktvorlichtung geschlossen wird, und deren andere Wicklung, von grösserer Länge und grossem Widerstand, bei geschlossenem Unterbrecher in Kurzschluss, bei offenem Unterbrecher in Serie mit dem Stromkreis des Stromabnehmers geschaltet ist, so dass infolge des grossen Wider- standes dieser Wicklung die Stärke des Stromes, der den Stromkreis des Stromabnehmers durch-
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