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Die Erfindung bezieht sich auf ein Lebensmittel, wie es im Oberbegriff des Anspruchs 1 definiert ist, sowie auf ein Futter (Futtermittel) zur Herstellung von Lebensmitteln, wie es im Oberbegriff des Anspruchs 5 definiert ist.
Hühnereier enthalten viel Cholesterin. Cholesterin ist ein wesentlicher Bestandteil in Hühnereiern. Die Verwendung von Cholesterin als Lebensmittel führt zu einer Zunahme der Cholesterin-Konzentration im Blut, wodurch das Risiko für cardiovasculäre Erkrankungen zunimmt. Ein hoher Cholesterin-Gehalt kann die Verwendung von Hühnereiern in Frage stellen.
Es ist bekannt, dass die Verwendung von mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie ¼-3 z. B. a-Linolensäuren, EPA (C 20:5 ¼3) und DHA (C 22:6 ¼3) die Cholesterin-Konzentration im Blut verringert und dadurch das Risiko für cardiovasculäre Erkrankungen herabsetzt. Ausserdem ist es bekannt, dass beispielsweise Leinsamenöl, Rapsöl (Rüböl) und Fischöl viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten.
Ziel der Erfindung ist es, einen neuen Typ von Hühnerei zu schaffen, der einen verminderten Cholesterin-Gehalt aufweist. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein Futter (Futtermittel) herzustellen, das für die Fütterung von Hühnern verwendet werden soll und einen vorteilhaften Cholesterin-Gehalt aufweist.
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Die Charakteristika des erfindungsgemässen Lebensmittels und des erfin- dungsgemässen Futters (Futtermittels) sind die Merkmale, wie sie in den An- sprüchen angegeben sind.
Die erfindungsgemässen Hühnereier, die als Futter (Futtermittel) verwendet werden, enthalten mindestens 10 Gew. -% weniger Cholesterin als normale Hühnereier. Der verminderte Cholesterin-Gehalt wird dadurch erzielt, dass man die Hühner (Hennen) mit einem Futter füttert, das Kohlehydrat, Eiweiss, Vitami- ne, Mineralien und mindestens ein Pflanzensterin und ein ungesättigtes Öl wie Rapsöl (Rüböl), Leinsamenöl und/oder Fischöl enthält, um den Cholesterin- Gehalt der Hühnereier zu verringern. Der Cholesterin-Gehalt in Hühnereiern beträgt in der Regel 11 bis 15 mg/g Eidotter, durchschnittlich etwa 12 bis 13 mg/g Eidotter (vgl. H. Westermann, 1991, "Arch. Geflügelk." 55:49-60, S. L.
Chung et al., 1991, "Can. J. Animal Science" 71:205-209, und M.A. Grashorn, 1994, "Arch. Geflügelk.", 58 :224-230). Der Cholesterin-Gehalt der Hühnereier hat während der letzten Jahrzehnte abgenommen. Der Cholesterin-Gehalt der Eier wird ausser vom Futter unter anderem auch vom Alter der Henne und der Grösse des Eis beeinflusst.
Unter einem Pflanzensterin, d. h. einem Phytosterin, ist ein fester organischer alicyclischer Alkohol auf Pflanzenbasis zu verstehen, der aus vier Kohlen- stoffringen besteht und in der Natur vorkommt, wie z.B. Sitosterin, Campeste- rin, Sojasterin und dgl.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung enthält das Hühnerei mindestens 20 Gew. -%, vorzugsweise mindestens 30 Gew. -% weniger Cholesterin als norma- lerweise.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung enthält das Hühnerei mehrfach un- gesättigte Fettsäuren, z.B. a-Linolensäure, EPA, DHA und dgl.
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Das erfindungsgemässe Futter bzw. Futtermittel enthält Komponenten, die an sich bekannt sind, beispielsweise Kohlehydrate, Albumin, Vitamine und Mine- ralien, und mindestens ein Pflanzensterin und ein ungesättigtes Öl, wie Rapsöl (Rüböl), Leinsamenöl und/oder Fischöl zur Herabsetzung des Cholesterin- Gehalts des Hühnereis. Das ungesättigte Öl enthält vorzugsweise mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Beispielsweise kann eine reguläre Vitaminmischung als Vormischung für das Futter bzw. Futtermittel verwendet werden. Das Futter kann natürlich auch andere (weitere) Futtermittel-Komponenten enthalten.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung beträgt die Menge an Pflanzensterin 0,2 bis 5 Gew. -%, vorzugsweise 1 bis 4 Gew. -% der Futtermenge. Bei einer Ausführungsform der Erfindung enthält das Pflanzensterin #-Sitosterin und/oder Campesterin. Bei einer Ausführungsform der Erfindung enthält das Pflanzensterin 80 bis 100 Gew. -%, vorzugsweise 85 bis 95 Gew. -% #- Sitosterin und/oder 0 bis 20 Gew. -%, vorzugsweise 5 bis 15 Gew. -% Campe- sterin. Ausserdem kann die Pflanzensterin-Mischung, die verwendet werden soll, auch andere (weitere) Komponenten, z.B. Artenol und dgl. enthalten.
Das verwendete Pflanzensterin ist vorzugsweise feinkörnig. Das Pflanzensterin kann entweder allein oder zusammen mit einer anderen Futtermittelkomponen- te, beispielsweise Getreide oder dgl. zu einer feinkörnigen Vormischung ge- mahlenwerden, beispielsweise nach einem Verfahren, wie es in der Pa- tentanmeldung FI 972532 beschrieben ist.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung enthält das Futter bzw. Futtermittel ungesättigtes Öl, beispielsweise Rapsöl (Rüböl), Leinsamenöl und/oder Fischöl in einer Menge von 1 bis 10 Gew. -%, vorzugsweise von 3 bis 7 Gew. -%. Natür- lich kann das Futter bzw. Futtermittel auch andere (weitere) ungesättigte Öle enthalten.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung enthält das Futter bzw. Futtermittel eine Ölmischung, die jeweils umfasst 10 bis 70 Gew. -%, vorzugsweise 20 bis
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60 Gew. -%, besonders bevorzugt 30 bis 50 Gew.-% Rapsöl (Rüböl) und Lein- samenöl sowie 0,5 bis 35 Gew. -%, vorzugsweise 10 bis 30 Gew.-% Fischöl.
Nach der vorliegenden Erfindung wird durch die Verwendung eines Eis mit ei- nem Cholesterin-Gehalt, der niedriger ist als der normale Cholesterin-Gehalt, die Cholesterinkonzentration des Blutes herabgesetzt und dadurch das Risiko für cardiovasculäre Erkrankungen verringert.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist ein geringerer Verbrauch an Futter zur Produktion von Eiern.
In dem folgenden Abschnitt wird die Erfindung mit Hilfe eines detaillierten Bei- spiels für diese Ausführungsform näher beschrieben.
Beispiel Es wurde ein Hühnerfütterungstest durchgeführt, um den Einfluss von Pflan- zensterin auf die Herabsetzung des Cholesterin-Gehaltes von Hühnereiern bei Verwendung unterschiedlicher Futtermischungen zu zeigen.
Es gab sechs Fütterungsgruppen in dem Test und jede von ihnen umfasste sechs Käfige mit jeweils 16 Hennen. Die Gruppen 1 und 2 wurden mit einer so genannten Kontroll-Futtermischung gefüttert, die 1 % Sojaöl enthielt, die Grup- pen 3 und 4 wurden mit einer Futtermischung gefüttert, die 10 % gepresste Leinsamen enthielt, und die Gruppen 5 und 6 wurden mit einer Futtermischung gefüttert, die 5 % einer Ölmischung enthielt, wobei die Ölmischung 40 % Rapsöl (Rüböl), 40 % Leinsamenöl und 20 % Fischöl enthielt. Zu der Futtermi- schung für die Gruppen 2,4 und 6 wurden 2 % Pflanzensterin zugegeben, das etwa 89 % #-Sitosterin (+#-Sitostanol), 9 % Campesterin (+Campestanol) und 0,7 % Artenol enthielt.
Der Feststoff-Gehalt des Pflanzensterins betrug 98,3 %, der Schmelzpunkt betrug 139 bis 140 C und die Massendichte betrug 0,43 kg/dm3. Die Energie-Inhalte der unterschiedlichen Futtermischungen wurden
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nicht aufeinander abgestimmt. Die Zusammensetzungen der Futtermischungen zum Füttern der Fütterungsgruppen sind in der Tabelle 1 angegeben.
Tabelle 1
EMI5.1
EMI5.2
<tb> Gruppe <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6
<tb>
<tb>
<tb> % <SEP> % <SEP> % <SEP> % <SEP> % <SEP> % <SEP>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Sojaschrot <SEP> 18,0 <SEP> 18,0 <SEP> 11,0 <SEP> 11,0 <SEP> 19,0 <SEP> 19,0
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> gepresste <SEP> Leinsamen <SEP> -- <SEP> -- <SEP> 10,0 <SEP> 10,0 <SEP> -- <SEP> -
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Gerste <SEP> 45,0 <SEP> 45,0 <SEP> 42,0 <SEP> 42,0 <SEP> 42,0 <SEP> 42,0
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Hafer <SEP> 25,0 <SEP> 23,0 <SEP> 25,0 <SEP> 23,0 <SEP> 23,0 <SEP> 21,0
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Pflanzensterin <SEP> -- <SEP> 2,0 <SEP> -- <SEP> 2,0 <SEP> - <SEP> 2,0
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Sojaöl <SEP> 1,0 <SEP> 1,0 <SEP> -- <SEP> -- <SEP> -- <SEP> -- <SEP>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Ölmischung <SEP> - <SEP> -- <SEP> -- <SEP> - <SEP> 5,0 <SEP> 5,
0
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Futtercalcium <SEP> 8,8 <SEP> 8,8 <SEP> 8,8 <SEP> 8,8 <SEP> 8,8 <SEP> 8,8
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Dicalciumphosphat <SEP> 1,5 <SEP> 1,5 <SEP> 1,5 <SEP> 1,5 <SEP> 1,5 <SEP> 1,5
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Tafelsalz <SEP> 0,3 <SEP> 0,3 <SEP> 0,3 <SEP> 0,3 <SEP> 0,3 <SEP> 0,3
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Vitaminmischung <SEP> (SR) <SEP> 0,2 <SEP> 0,2 <SEP> 0,2 <SEP> 0,2 <SEP> 0,2 <SEP> 0,2
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Hühner-Spurenelement- <SEP> 0,2 <SEP> 0,2 <SEP> 0,2 <SEP> 0,2 <SEP> 0,2 <SEP> 0,2
<tb>
<tb>
<tb> mischung
<tb>
<tb>
<tb> Methionin <SEP> 0,1 <SEP> 0,1 <SEP> 0,1 <SEP> 0,1 <SEP> 0,1 <SEP> 0,1
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Lysin <SEP> - <SEP> - <SEP> 0,08 <SEP> 0,08 <SEP> @
<tb>
Bei den verwendeten Ölen, Ölmischungen und Futtermischungen wurden die Fettsäure-Zusammensetzung und der Peroxid-Wert bestimmt.
Der Peroxidwert wurde etwa 3 Wochen nach der Herstellung der Mischungen bestimmt. Ausser- dem wurden die Futtermischungen analysiert zur Besmmung des Trockenmaterials, des Rohalbumins und des Rohfetts. Die Ergebnisse der Analyse sind in den Tabellen 2 und 3 angegeben.
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Tabelle 2 Fettsäure-Zusammensetzung und Peroxid-Wert der verwendeten Öle und Ölmischungen
EMI6.1
<tb> Öl <SEP> Sojaöl <SEP> Rapsöl <SEP> Fischöl <SEP> Leinsam <SEP> Ölmi-
<tb>
<tb>
<tb> (Rüböl) <SEP> enöl <SEP> schung
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 14 <SEP> (Myristinsäure) <SEP> 0,21 <SEP> 0,05 <SEP> 7,30 <SEP> 0,12 <SEP> 1,39
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 16 <SEP> (Palamitinsäure) <SEP> 9,74 <SEP> 3,38 <SEP> 13,9 <SEP> 4,59 <SEP> 5,59
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 18 <SEP> (Stearinsäure) <SEP> 3,79 <SEP> 1,57 <SEP> 2,13 <SEP> 2,60 <SEP> 1,98
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 18 <SEP> :1 <SEP> (Ölsäure)20,3 <SEP> 57,5 <SEP> 0,93 <SEP> 13,3 <SEP> 30,4
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 18:2 <SEP> (Linolsäure) <SEP> 54,3 <SEP> 215 <SEP> 2,87 <SEP> 15,0 <SEP> 15,5
<tb>
EMI6.2
EMI6.3
<tb> (Ó-Linolensäires
<tb>
<tb> C <SEP> 20:
1 <SEP> 0,21 <SEP> 1,05 <SEP> 10,0 <SEP> 0,47 <SEP> 2,44
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:2 <SEP> ¼7 <SEP> 0,34 <SEP> 0,13 <SEP> -- <SEP> 0,09 <SEP> 0,14
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:3 <SEP> @3 <SEP> -- <SEP> 0,03 <SEP> 0,14 <SEP> 0,04 <SEP> 0,13
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:3 <SEP> @6 <SEP> -- <SEP> 3,62 <SEP> 0,03 <SEP> 0,10
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:5 <SEP> @3 <SEP> (EPA) <SEP> 7,13 <SEP> -- <SEP> 1,32
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 22:5 <SEP> @3 <SEP> (DPA) <SEP> 0,76 <SEP> 0,16 <SEP> 0,16
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 22:
6 <SEP> @3 <SEP> (DHA) <SEP> - <SEP> 7,44 <SEP> 1,36 <SEP> 1,36
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Peroxid-Wert,- <SEP> 1,4 <SEP> 3,6 <SEP> 3,4 <SEP> 3,2
<tb>
<tb>
<tb> mÄq/kg <SEP> Fett
<tb>
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Tabelle 3 Fettsäure-Zusammensetzung der Futtermischungen (%), Peroxid-Wert und
Menge an Trockenmaterial, Rohalbumin und Rohfett (%)
EMI7.1
<tb> Gruppe <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Öl <SEP> Sojaöl <SEP> gepresste <SEP> Ölmischung
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Leinsamen
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Pflanzensterin <SEP> - <SEP> + <SEP> - <SEP> + <SEP> - <SEP> + <SEP>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 14 <SEP> (Myristinsäure) <SEP> 0,36 <SEP> - <SEP> - <SEP> 0,91 <SEP> 1,56 <SEP> 1,35
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 16 <SEP> (Palmitinsäure) <SEP> 14,3 <SEP> 17,1 <SEP> 13,0 <SEP> 14,0 <SEP> 10,3 <SEP> 10,
1
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 18 <SEP> (Stearinsäure) <SEP> 2,62 <SEP> 4,05 <SEP> 2,07 <SEP> 2,71 <SEP> 3,12 <SEP> 2,83
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 18:1 <SEP> (Ölsäure) <SEP> 22,4 <SEP> 23,6 <SEP> 19,7 <SEP> 20,5 <SEP> 28,4 <SEP> 28,9
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 18:2 <SEP> (Linolsäure) <SEP> 49,7 <SEP> 48,3 <SEP> 36,5 <SEP> 35,7 <SEP> 25,1 <SEP> 25,6
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> c <SEP> 18,3 <SEP> 6,36 <SEP> 6,92 <SEP> 27,4 <SEP> 25,2 <SEP> 22,0 <SEP> 21,1 <SEP>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> (Ó-Lioensäure
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:1 <SEP> 0,54- <SEP> 0,50- <SEP> 1,71 <SEP> 1,85
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:2 <SEP> #5 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 0,45 <SEP> 0,45
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:
5 <SEP> #3 <SEP> (EPA) <SEP> 0,20 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 1,08 <SEP> 1,01
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 22:5 <SEP> 33 <SEP> (DPA) <SEP> 0,26 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 0,24 <SEP> -
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 22:6 <SEP> co3 <SEP> (DHA) <SEP> 0,30 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 1,03 <SEP> 1,18
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Peroxid-Wert, <SEP> 1,6 <SEP> 1,4 <SEP> 1,8 <SEP> 2,0 <SEP> 2,3 <SEP> 1,7
<tb>
<tb>
<tb> mÄq/kg <SEP> Fett
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Trockenmaterial <SEP> 90,5 <SEP> 90,7 <SEP> 90,4 <SEP> 90,6 <SEP> 91,1 <SEP> 91,1
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Rohalbumin <SEP> 16,1 <SEP> 15,6 <SEP> 15,7 <SEP> 15,1 <SEP> 16,0 <SEP> 15,8
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Rohfett <SEP> 3,7 <SEP> 5,5 <SEP> 3,9 <SEP> 5,6 <SEP> 8,1 <SEP> 9,
8
<tb>
Die Eierproduktion und der Futterverbrauch jeder Fütterungsgruppe während des Fütterungstests wurden insgesamt bestimmt. Die Messergebnisse und die errechnete Futterausbeute sind in der Tabelle 4 angegeben.
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Tabelle 4 Eierproduktion der Hennen, Futterverbrauch und Futterausbeute
EMI8.1
<tb> Gruppe <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Futtermischung <SEP> Kontrolle <SEP> gepresste <SEP> Ölmischung
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Leinsamen
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Pflanzensterin <SEP> - <SEP> + <SEP> - <SEP> + <SEP> - <SEP> + <SEP>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Ausbeute, <SEP> g/Tag <SEP> 55 <SEP> 55 <SEP> 53 <SEP> 52 <SEP> 53 <SEP> 55
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Futterverbrauch/g/Tag <SEP> 124 <SEP> 121 <SEP> 114 <SEP> 112 <SEP> 88 <SEP> 96
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Futterausbeute <SEP> 2,
24 <SEP> 2,20 <SEP> 2,16 <SEP> 2,16 <SEP> 1,66 <SEP> 1,75
<tb>
Die Ergebnisse der Tabelle 4 zeigen, dass in den Fütterungsgruppen 5 und 6, in denen die Hennen mit einer Futtermischung gefüttert wurden, die eine Ölmi schung enthielt, der Futterverbrauch deutlich geringer war als bei den anderen Gruppen. Der Futterverbrauch sank, wenn der Fettsäuregehalt anstieg (vgl.
Tabelle 3). Bezüglich der Ausbeute wurden keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Fütterungsgruppen festgestellt. Die Futterausbeute der Gruppen 5 und 6 war daher besser als bei den anderen.
Die Eierproben wurden vor der Testfütterung und am Ende derselben (nach 4wöchiger Fütterung) untersucht. Die Eierproben wurden bei jeder Fütterungsgruppe für den Teil der zwei Käfig miteinander kombiniert, wobei in diesem Fall 3 Stücke von parallelen Proben pro Fütterungsgruppe vorhanden waren. Die Dotter der Eierproben wurden in Bezug auf die Fettsäure-Zusammensetzung und den Cholesteringehalt analysiert.
Die Messergebnisse bei den Fütterungsgruppen und die Testfaktoren (die Zugabe von Fett und Pflanzensterin) sind in den Tabellen 5 und 6 angegeben.
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Tabelle 5 Fettsäure-Zusammensetzung und Cholesteringehalt des Eidotters in jeder Fütterungsgruppe vor der Testfütterung (E) und am Ende derselben (L).
EMI9.1
<tb>
Gruppe <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Stenn <SEP> - <SEP> + <SEP> - <SEP> +
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> E <SEP> L <SEP> E <SEP> L <SEP> E <SEP> L <SEP> E <SEP> L <SEP> E <SEP> L <SEP> E <SEP> L <SEP>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 14 <SEP> 0,71 <SEP> 0,48 <SEP> 0,56 <SEP> 0,50 <SEP> 0,66 <SEP> 0,32 <SEP> 0,76 <SEP> 0,53 <SEP> 0,54 <SEP> 0,47 <SEP> 0,52 <SEP> 0,60
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 16 <SEP> 26,1 <SEP> 25,1 <SEP> 25,3 <SEP> 25,3 <SEP> 24,8 <SEP> 24,6 <SEP> 25,2 <SEP> 24,4 <SEP> 26,4 <SEP> 23,5 <SEP> 25,7 <SEP> 23,2
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 16:
1 <SEP> 2,76 <SEP> 2,13 <SEP> 2,72 <SEP> 2,10 <SEP> 2,40 <SEP> 2,59 <SEP> 2,32 <SEP> 2,45 <SEP> 2,56 <SEP> 1,82 <SEP> 2,62 <SEP> 1,77
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 17 <SEP> 1,04 <SEP> 0,83 <SEP> 0,87 <SEP> 0,81 <SEP> 1,06 <SEP> 0,83 <SEP> 1,25 <SEP> 0,87 <SEP> 0,97 <SEP> 0,89 <SEP> 0,95 <SEP> 0,92
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 17:1 <SEP> 0,39 <SEP> 0,16 <SEP> 0,29 <SEP> 0,15 <SEP> 0,30 <SEP> 0,15 <SEP> 0,37 <SEP> 0,17 <SEP> 0,26 <SEP> 0,17 <SEP> 0,31 <SEP> 0,17
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 18 <SEP> 9,06 <SEP> 10,2 <SEP> 9,07 <SEP> 9,94 <SEP> 8,72 <SEP> 8,89 <SEP> 8,69 <SEP> 9,46 <SEP> 9,23 <SEP> 9,37 <SEP> 9,12 <SEP> 9,52
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 18:1 <SEP> 40,2 <SEP> 39,3 <SEP> 38,2 <SEP> 37,6 <SEP> 39,4 <SEP> 37,9 <SEP> 40,5 <SEP> 38,4 <SEP> 40,7 <SEP> 38,5 <SEP> 40,8 <SEP> 38,9
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 18:
2 <SEP> 12,3 <SEP> 14,9 <SEP> 13,2 <SEP> 16,4 <SEP> 13,0 <SEP> 14,8 <SEP> 12,5 <SEP> 14,4 <SEP> 11,5 <SEP> 14,8 <SEP> 12,4 <SEP> 14,5
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> c <SEP> 18:3 <SEP> #3 <SEP> 0,60 <SEP> 0,80 <SEP> 0,93 <SEP> 1,25 <SEP> 1,01 <SEP> 4,21 <SEP> 0,96 <SEP> 3,52 <SEP> 0,54 <SEP> 4,26 <SEP> 0,73 <SEP> 4,34
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:1 <SEP> 0,33 <SEP> 0,26 <SEP> 0,29 <SEP> 0,24 <SEP> 0,28 <SEP> 0,23 <SEP> 0,36 <SEP> 0,22 <SEP> 0,46 <SEP> 0,32 <SEP> 0,29 <SEP> 0,29
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C20:3 <SEP> #6 <SEP> 0,26 <SEP> 0,17 <SEP> 0,27 <SEP> 0,18 <SEP> 0,22 <SEP> 0,19 <SEP> 0,23 <SEP> 0,19 <SEP> 0,17 <SEP> 0,16 <SEP> 0,17 <SEP> 0,16
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:
4 <SEP> 1,84 <SEP> 1,93 <SEP> 1,30 <SEP> 1,81 <SEP> 1,20 <SEP> 1,16 <SEP> 1,51 <SEP> 1,26 <SEP> 1,08 <SEP> 1,02 <SEP> 1,69 <SEP> 1,01
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 22:4 <SEP> #6 <SEP> 0,27 <SEP> 0,20 <SEP> 0,14 <SEP> 0,21 <SEP> 0,22 <SEP> - <SEP> 0,22 <SEP> 0,08 <SEP> 0,10 <SEP> 0,07 <SEP> 0,16 <SEP> 0,06
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:5 <SEP> #3 <SEP> 0,22 <SEP> 0,19 <SEP> 0,34 <SEP> 0,23 <SEP> 0,29 <SEP> 0,23 <SEP> 0,24 <SEP> 0,26 <SEP> 0,26 <SEP> 0,26 <SEP> 0,19 <SEP> 0,28
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 22 <SEP> :
6 <SEP> #3 <SEP> 1,45 <SEP> 1,09 <SEP> 1,98 <SEP> 1,35 <SEP> 1,98 <SEP> 1,71 <SEP> 2,07 <SEP> 1,58 <SEP> 2,59 <SEP> 2,16 <SEP> 1,46 <SEP> 2,06
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Cholesterin <SEP> im <SEP> Eidotter
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> mg/g <SEP> 6.94 <SEP> 6,53 <SEP> 7,65 <SEP> 6,84 <SEP> 8,21 <SEP> 7,56 <SEP> 7,84 <SEP> 7,21 <SEP> 8,46 <SEP> 7,36 <SEP> 10,016,92
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Verän- <SEP> -2,2 <SEP> -10,4-7,7 <SEP> -7,9-13,1 <SEP> -30,8
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> derung <SEP> %
<tb>
<Desc/Clms Page number 10>
Tabelle 6 Fettsäure-Zusammensetzung des Eidotters und Testfaktoren vor der Testfütte- rung (E) und am Ende derselben (L)
EMI10.1
<tb> Fettzugabe <SEP> Pflanzensterin
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Test- <SEP> Sojaöl <SEP> gepresste <SEP> Ölmisch-
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> Faktor <SEP> Leinsa- <SEP> ung- <SEP> +
<tb>
<tb>
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<tb> men
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<tb> E <SEP> L <SEP> E <SEP> L <SEP> E <SEP> L <SEP> E <SEP> L <SEP> E <SEP> L <SEP>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 14 <SEP> 0,63 <SEP> 0,49 <SEP> 0,71 <SEP> 0,43 <SEP> 0,53 <SEP> 0,54 <SEP> 0,64 <SEP> 0,42 <SEP> 0,61 <SEP> 0,54
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 16 <SEP> 25,7 <SEP> 25,2 <SEP> 25,0 <SEP> 24,5 <SEP> 26,0 <SEP> 23,3 <SEP> 25,8 <SEP> 24,4 <SEP> 25,4 <SEP> 24,3
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 16:
1 <SEP> 2,74 <SEP> 2,11 <SEP> 2,36 <SEP> 2,52 <SEP> 2,58 <SEP> 1,79 <SEP> 2,57 <SEP> 2,18 <SEP> 2,55 <SEP> 2,11
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 17 <SEP> 0,96 <SEP> 0,82 <SEP> 1,16 <SEP> 0,85 <SEP> 0,96 <SEP> 0,91 <SEP> 1,02 <SEP> 0,85 <SEP> 1,02 <SEP> 0,87
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 17:1 <SEP> 0,34 <SEP> 0,16 <SEP> 0,34 <SEP> 0,16 <SEP> 0,28 <SEP> 0,17 <SEP> 0,32 <SEP> 0,16 <SEP> 0,32 <SEP> 0,16
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 18 <SEP> 9,07 <SEP> 10,1 <SEP> 8,70 <SEP> 9,2 <SEP> 9,17 <SEP> 9,40 <SEP> 9,00 <SEP> 9,49 <SEP> 8,96 <SEP> 9,64
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 18:1 <SEP> 39,2 <SEP> 38,5 <SEP> 39,9 <SEP> 38,1 <SEP> 40,7 <SEP> 38,7 <SEP> 40,1 <SEP> 38,6 <SEP> 39,8 <SEP> 38,3 <SEP>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 18:
2 <SEP> 12,7 <SEP> 15,7 <SEP> 12,7 <SEP> 14,6 <SEP> 12,0 <SEP> 14,6 <SEP> 12,3 <SEP> 14,8 <SEP> 12,7 <SEP> 15,1
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 18:3 <SEP> #3 <SEP> 0,77 <SEP> 1,03 <SEP> 0,99 <SEP> 3,87 <SEP> 0,64 <SEP> 4,30 <SEP> 0,72 <SEP> 3,09 <SEP> 0,87 <SEP> 3,04
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:1 <SEP> 0,31 <SEP> 0,25 <SEP> 0,32 <SEP> 0,23 <SEP> 0,38 <SEP> 0,31 <SEP> 0,36 <SEP> 0,27 <SEP> 0,31 <SEP> 0,25
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:3 <SEP> #6 <SEP> 0,27 <SEP> 0,18 <SEP> 0,23 <SEP> 0,19 <SEP> 0,17 <SEP> 0,16 <SEP> 0,22 <SEP> 0,17 <SEP> 0,22 <SEP> 0,18 <SEP>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:4 <SEP> 1,57 <SEP> 1,87 <SEP> 1,35 <SEP> 1,21 <SEP> 1,38 <SEP> 1,02 <SEP> 1,37 <SEP> 1,37 <SEP> 1,50 <SEP> 1,36
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 22:
4 <SEP> #6 <SEP> 0,21 <SEP> 0,21 <SEP> 0,22 <SEP> 0,04 <SEP> 0,13 <SEP> 0,07 <SEP> 0,20 <SEP> 0,14 <SEP> 0,17 <SEP> 0,12 <SEP>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 20:5 <SEP> #3 <SEP> 0,28 <SEP> 0,21 <SEP> 0,27 <SEP> 0,24 <SEP> 0,23 <SEP> 0,27 <SEP> 0,26 <SEP> 0,23 <SEP> 0,26 <SEP> 0,26
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb>
<tb> C <SEP> 22:6 <SEP> #3 <SEP> 1,72 <SEP> 1,22 <SEP> 2,03 <SEP> 1,65 <SEP> 2,03 <SEP> 2,11 <SEP> 2,01 <SEP> 1,65 <SEP> 1,84 <SEP> 1,66
<tb>
Die Ergebnisse der Tabelle 5 zeigen, dass die Cholesterin-Gehalte der Eier vor dem Füttern mit dem Testfutter niedriger waren als diejenigen, die in der Litera- tur angegeben sind. Die Cholesterin-Gehalte der Eier sanken in jeder Fütte- rungsgruppe während der 4-wöchigen Testperiode. Die Cholesterin-Gehalte sanken am meisten in den Eiern der Hennen der Fütterungsgruppen 5 und 6.
Die grösste Veränderung in Bezug auf den Cholesterin-Gehalt wurde bei den
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Hennen festgestellt, die eine Futtermischung erhielten, die eine Ölmischung und Pflanzensterin enthielt.
Aus den Ergebnissen der Tabelle 6 ist zu ersehen, dass die Zugabe von Pflanzensterin zu dem Futter keine signifikanten Veränderungen in Bezug auf die Fettsäure-Zusammensetzung des Eis hervorrief. Durch Verwendung des gepressten Leinsamens und der Ölmischung in dem Futter stieg die Menge an aLinolensäure (C 18:3 #3) in den Eiern. Die Veränderungen in Bezug auf die Fettsäuren EPA (C 20:5 #3) und DHA (C 22:6 #3) waren insignifikant.
Auf der Basis des durchgeführten Versuchs können das erfindungsgemässe Verfahren und das erfindungsgemässe Futter (Futtermittel) dazu verwendet werden, den Cholesterin-Gehalt von Hühnereiern mit Hilfe von Pflanzensterin zu verringern. Insbesondere durch Anwendung des Verfahrens, bei dem Hennen mit einem Futter gefüttert werden, das Pflanzensterin und eine Ölmischung enthält, wird ein vorteilhafter Effekt sowohl auf den Cholesterin-Gehalt als auch auf den Futterverbrauch erzielt.
Die Ausführungsformen der Erfindung sind nicht auf die vorstehend beschriebenen Beispiele beschränkt, sondern können im Rahmen der nachfolgenden Patentansprüche variieren.