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Verbrennungskraftmaschine mit kreisenden, radial angeordneten Zylindern.
Die Erfindung betrifft eine hauptsächlich für Fahrzeuge aller Art bestimmte Verbrennungskraftmaschine mit kreisenden, radial angeordneten Zylindern, deren Verbrennungsräume der Achse zugekehrt sind, und denen an einer bestimmten Stelle des Umlaufes derart fortlaufend
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dauernde Abdichtung zwischen den kreisenden Zylindern und der feststehenden hohlen Nabe zu erzielen.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise, Fig. 2 ein Schnitt durch die Mittelebene einer Acht-Zylindermaschine, Fig. 3 ein Schnitt durch einen der Zylinder sowie durch die Achse und die Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten.
Die Maschine nach Fig. 1 besitzt sechs Zylinder 1 bis 6 mit den darin beweglichen Kolben und den durch ihre Mittellinien angedeuteten, exzentrisch an einer festen Achse angreifenden Kolbenstangen. Die Zylinder sind auf beiden Enden offen und ebenso wie die Kolben mit dem
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die Aussparung 7, 8 in den Zylinder gelangt, um durch die Auslassöffnungen wieder auszutreten.
In der Stellung bei 3 sind die Auslassöffnungen wieder bedeckt und der Boden des Zvlinders
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Eigendrehung gesichert.
. Die mit Kühlrippen 34 versehenen Zylinder 16 sind ebenso wie die Kolben 29 sehr lang.
Letztere tragen an ihrem äusseren Ende Kolbenzapfen 30, die durch die Schlitze 31 beiderseits durch die Zylinderwand hindurchtreten und mittels der Kolbenstangen 32 an den Ringstücken 33 angreifen. Letzteres geschieht durch besondere Gelenke 41, wodurch ein leichtes Spiel aller Kolbenstangen auf ihrem Wege erzielt wird. Die Ringstücke 33 übertragen die Arbeitsleistung der Kolben auf den Radkörper, der durch die Zylinder gebildet wird, und laufen ebenfalls auf
Kugellagern.
Von eigenartiger Ausbildung ist nun die feste Nabe 17. Diese soll den Abschluss sämtlicher Zylinder bilden. Da nun aber die Zylinder mit ihren Verbrennungsräumen auf der Nabe aufliegen, ist es klar, dass einerseits gerade die am meisten erhitzten Stellen der Zylinder bei ihrem Umlauf am wenigsten Kühlung erhalten und dass andererseits auch die Nabe einer starken Erhitzung ausgesetzt ist. Um hier nach beiden Richtungen hin die erforderliche Kühlung zu bewirken, ist die feststehende Nabe nur mit ihrer einen Seite auf dem feststehenden hohlen Tragzapfen 39 befestigt, im übrigen aber im Innern vollkommen frei und mit den Kühl-und Versteifungs- rippen 34b dem durch einen Trichter 38 von vorn her eintretenden energischen Luftzug aus- gesetzt.
Dieser kühlt daher die Nabe, tritt, da letztere immer den vollen Querschnitt des darüber gleitenden Zylinders frei lässt, ungehindert in die Zylinder ein und durchströmt diese, wobei die Luft durch die Gasauslässe der Zylinder wieder austritt. Dadurch wird eine sehr rasche und gründliche Kühlung der beiden hocherhitzte Teile herbeigeführt. Als Gasauslass dienen die Offnungen 35, die an jedem Zylinder in den gemeinsamen Kanal 36 münden. Alle Zylinder sind durch einen gemeinsamen Radkranz 40 verbunden, der gleichzeitig als Olfang dient.
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zapfen 39.
Es geht von hier aus durch die Olleitungen 43 in die Rinne 42 (Fig. 4), von der aus es sich über die ganze Breite der Auflagefläche des Abdichtungsringes 28 für die Zylinder ausbreitet und diese auf der Nabe 17 schmier. Ein Teil gelangt dabei zu den Kugellagern 18 und 19 und das übrige fliesst durch die Bohrungen 45 zu den mittels der Muffen 46 befestigten Olröhren 47, die es durch die Abzweigungen 48 zu den Zylindern leitet, von wo es durch die Löcher 49 in das Innere der Kolben und durch die Bohrungen 50 zu den Kolbenzapfen gelangt.
Zum Anlassen ist eine Zündkerze 51 (Fig. 2) angeordnet. Die Zuleitung des Brennstoffes erfolgt durch ein Rohr, das ihn zu dem Kanal 56 und von diesem durch die beiden Zweigbohrungen 54 und 55 (Fig. 2) zu dem jeweils unten stehenden Zylinder leitet. Beim Eintritt in diesen wird es in der früher beschriebenen Weise zerstäubt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verbrennungskraftmaschine mit kreisenden, radial angeordneten Zylindern, die mit ihrer Bodenseite auf einer feststehenden hohlen Nabe gleiten, dadurch gekennzeichnet, dass diese Nabe (17) auf der einen Seite der Zylinderebene auf dem hohlen, die verschiedenen Rohrleitungen aufnehmenden Tragzapfen (39) befestigt ist, wogegen sie auf der anderen Seite und in der Zylinderebene einen vollständig freien, durch keinerlei Einbauten gedrosselten Kanal enthält, der zu einem Ausschnitt der Nabe von der Grösse des vollen Zylinderql1erschnittes führt, so dass der in diesen Kanal eintretende Luftzug sowohl die Nabe selbst als auch die an dem Ausschnitt vorbeigehenden Zylinder nacheinander durchströmen und kühlen kann.