AT4827U1 - Kurzschi - Google Patents

Kurzschi Download PDF

Info

Publication number
AT4827U1
AT4827U1 AT0090400U AT9042000U AT4827U1 AT 4827 U1 AT4827 U1 AT 4827U1 AT 0090400 U AT0090400 U AT 0090400U AT 9042000 U AT9042000 U AT 9042000U AT 4827 U1 AT4827 U1 AT 4827U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ski
short
short ski
substructure
skid device
Prior art date
Application number
AT0090400U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Jungvogel Dieter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jungvogel Dieter filed Critical Jungvogel Dieter
Priority to AT0090400U priority Critical patent/AT4827U1/de
Publication of AT4827U1 publication Critical patent/AT4827U1/de

Links

Landscapes

  • Road Paving Structures (AREA)

Abstract

Kurzschi mit einem in der Schilängsrichtung angeordneten Unterbau, wobei der Unterbau auf seiner dem Boden/Untergrund zugewandten Seite zumindest bereichsweise eine Rückgleitschutzeinrichtung aufweist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft einen Kurzschi mit einem in der Schilängsrichtung angeordneten Unterbau. 



  In früheren Zeiten wurden Kurzschi vielfach im Winter in der Forstwirtschaft benutzt, um mit Fahrzeugen nicht mehr zugängliche Revierabschnitte aufzusuchen, um beispielsweise Futterplätze mit   Fütterungsmaterial   zu versorgen. Dies deshalb, weil Kurzschier gegenüber herkömmlichen Tourenschiern den Vorteil grosser Wendigkeit, wie sie insbesondere in Waldgebieten notwendig ist, haben. Um den Nachteil einer zu geringen Aufstandsfläche, die ein tiefes Einsinken in Tiefschnee und dadurch ein erschwertes Laufen bedingt, zu vermeiden, war es notwendig, die Gesamtauflagefläche auf den Schnee zu vergrössern und somit ein insbesondere im Tiefschnee tragsicheres und wendiges Laufen zu ermöglichen. Als nachteilig hat sich dabei jedoch herausgestellt, dass ein Bergaufgehen ohne Zurückrutschen beinahe unmöglich ist. 



  Aufgabe der Erfindung ist es, einen Kurzschi zu schaffen, der diese Nachteile vermeidet und dem Benutzer   unterschiedlichste Fortbewegungsmöglichkeiten   im Gelände bietet, ohne dass irgendwelche Manipulationen am Kurzschi dazu notwendig sind. 



  Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Unterbau auf seiner dem Boden/Untergrund zugewandten Seite zumindest bereichsweise eine Rückgleitschutzeinrichtung aufweist. Durch die Anordnung einer derartigen 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 begrenzt ist, werden mit dem neuartigen Kurzschi annähernd gleiche Fahreigenschaften erreicht, wie bei herkömmlichen Schiern, wobei es sich als besonders günstig erwiesen hat, wenn die Rückgleitschutzeinrichtung zwischen den Kufen angeordnet ist und die Oberfläche der Rückgleitschutzeinrichtung mit der Oberfläche der Kufen plan abschliesst. 



  Um dem Benutzer die Möglichkeit zu geben, je nach Wunsch abwärts zu gehen oder zu gleiten, kann gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen sein, dass die Kufen eine grössere Längserstreckung in Richtung Schiende aufweisen, als die   Rückgleitschutzeinrichung.   Wenn also der Benutzer den Kurzschi im hinteren Bereich belastet, ist es möglich auch abwärts zu gehen. Dieses Abwärtsgehen wird zusätzlich erleichtert, wenn, wie gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Schiendabschnitt, vorzugsweise der ganze unterbaufreie Schiendabschnitt, in einem Winkel zwischen   15  und 75 ,   vorzugsweise 450in der Gebrauchslage des Schi nach oben gebogen ist.

   Dadurch wird die Gesamtauflagefläche beim Bergabwärtsgehen zusätzlich verkleinert, wodurch nur mehr der über die Rückgleitschutzeinrichtung in Richtung Schiende hinausragende Teil der Kufen in den Schnee eingreift und auf diese Weise ein sicheres Bergabgehen ermöglicht wird. Zusätzlich kann zwischen diesem über die Rückgleitschutzeinrichtung in Richtung Schiende hinausragenden Teil der Kufen direkt auf der Unterseite des Kurzschis eine im Vergleich zur Rückgleitschutzeinrichtung, die auf dem Unterbau des Kurzschis angeordnet ist, in die entgegengesetzte Richtung wirkende Gleitschutzeinrichtung angeordnet sein. Auch der nach oben gebogene Schiendabschnitt bietet sich für die Anordnung dieser in die entgegengesetzte Richtung wirkenden Gleitschutzeinrichtung an, sodass ein Vorwärtsrutschen beim Bergabgehen nahezu ausgeschlossen werden kann. 



  Um den erfindungsgemässen Kurzschi sowohl für Fahrten im Tiefschnee als auch für Fahrten auf präparierten Pisten verwenden zu können, kann gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgesehen sein, dass das Verhältnis der Kurzschibreite zur Unterbaubreite zwischen 1 : 0, 8 und 1 : 0, 5, vorzugsweise bei 1 : 0, 66 liegt, wobei die Breite des Kurzschis zwischen 25 cm und 10 cm, vorzugsweise 15 cm, und die Breite des Unterbaus zwischen 16 cm und 6 cm, vorzugsweise 10 cm, beträgt. Im Tiefschnee wird also die Gesamtauflagefläche des Kurzschis von der Breite des Kurzschis bestimmt, während auf präparierten Pisten die Gesamtauflagefläche von der Breite des Unterbaus bestimmt wird. 



  Durch das erfindungsgemässe Breitenverhältnis des Kurzschis zum Unterbau und einem entsprechenden Höhenunterschied des Unterbaus zum Kurzschi wird gewährleistet, dass bei Fahrten auf präparierten Pisten insbesondere bei Schwüngen, nur die Kanten des Unterbaus in den Schnee greifen. Das heisst, die Kanten des Kurzschis haben mit dem Schnee keinen Kontakt, wodurch ein seitliches Wegrutschen bei Schwüngen vermieden werden kann. 



  Als kostengünstig für die Herstellung des erfindungsgemässen Kurzschis hat es sich herausgestellt, wenn dieser aus Kunststoff, beispielsweise aus Polyethylen, hergestellt ist, wobei es sich als besonders wirtschaftlich erwiesen hat, wenn der Kurzschi zusammen mit dem Unterbau einstückig, beispielsweise durch Spritzgiessen, hergestellt ist. 



  Weitere Einzelheiten und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung. Dabei zeigt : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Fig. 1 eine schematische Seitenansicht, Fig. 2 eine schematische Draufsicht und Fig. 3 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemässen Kurzschi. 



  Der in Fig. 1 dargestellte Kurzschi 1 weist auf seiner Unterseite einen Unterbau 2 auf. An diesem Unterbau 2 ist abschnittsweise eine Rückgleitschutzeinrichtung 3 angeordnet, die beidseitig von Kufen 4 begrenzt wird, wobei die Kufen 4 eine grössere Längserstreckung in Richtung Schiende aufweisen, als die Rückgleitschutzeinrichtung 3. Der Schiendabschnitt 5, 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 Absätzen, in den Kurzschi 1 über. Aus Fig. 2 geht hervor, dass die Rückgleitschutzeinrichtung 3 zwischen den beiden Kufen 4 angeordnet ist, wobei die Kufen 4 im Gegensatz zur Rückgleitschutzeinrichtung 3 bis zum nach oben gebogenen Schiendabschnitt 5 reichen. 



  Wenn auch der Kurzschi 1 in dieser Fig. 2 annähernd rechteckig ausgebildet ist, versteht es sich von selbst, dass die Umsetzung des Erfindungsgedankens auch bei Schiern mit einer Schispitze möglich ist. 



  Die Befestigung des (Schi) Schuhs, die im gezeigten   Ausführungsbeispiel   nicht dargestellt ist, erfolgt in der Regel mit einer handelsüblichen Langlauf- oder Tourenbindung, wobei wichtig ist, dass die Ferse auf Wunsch nach oben bewegt werden kann. Auch eine aussermittige Anordnung der Schibindung kann-entsprechend der Form des   Kurzschis - durchaus   erwünscht sein. 



  Fig. 3 zeigt, dass die Rückgleitschutzeinrichtung 3 zwischen den Kufen 4 derart angeordnet ist, dass die Oberfläche   3'der Rückgleitschutzeinrichtung   3 mit der Oberfläche 4' (Gleitfläche) der Kufen 4 annähernd plan abschliesst. Dadurch ergeben sich gute Fahreigenschaften für den erfindungsgemässen Kurzschi auch dann, wenn es sich bei der Rückgleitschutzeinrichtung 3 um ein Schifell handelt. Umgekehrt werden die Rückgleitschutzfähigkeiten des Schifells 3 durch die beidseitig angeordneten Kufen 4 nicht bzw. fast nicht eingeschränkt. 



  Wenn auch die Erfindung anhand dieses bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert worden ist, versteht es sich von selbst, dass die Umsetzung des Erfindungsgedankens nicht auf dieses gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt ist. So könnte z. B. der Kurzschi nicht nur aus Polyethylen, sondern auch aus anderen Thermoplasten mit ähnlich guten 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Gleiteigenschaften hergestellt sein, aber auch sonstige Materialien, wie beispielsweise Holz oder Leichtmetall, kommen für die Herstellung des erfindungsgemässen Kurzschis in Frage. 



  Ebenso ist es möglich, die Seitenfläche zwischen den Kufen und den Seitenkanten des Kurzschis im Gegensatz zum gezeigten   Ausführungsbeispiel   nicht konkav, sondern eben oder sogar konvex auszuformen. Erfindungswesentlich ist lediglich die Ausbildung eines Unterbaus mit Kufen und einer Rückgleitschutzeinrichtung.

Claims (9)

  1. Ansprüche : 1. Kurzschi mit einem in der Schilängsrichtung angeordneten Unterbau, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbau (2) auf seiner dem Boden/Untergrund zugewandten Seite zumindest bereichsweise eine Rückgleitschutzeinrichtung (3) aufweist.
  2. 2. Kurzschi nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbau (2) beidseitig seiner Längsachse zumindest teilweise von einer Kufe (4) begrenzt ist.
  3. 3. Kurzschi nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückgleitschutzeinrichtung (3) zwischen den Kufen (4) angeordnet ist und die Oberfläche (3') der Rückgleitschutzeinrichtung (3) mit der Oberfläche (4') der Kufen (4) plan abschliesst.
  4. 4. Kurzschi nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kufen (4) eine grössere Längserstreckung in Richtung Schiende aufweisen als die Rückgleitschutzeinrichtung (3).
  5. 5. Kurzschi nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiendabschnitt (5), vorzugsweise der ganze unterbaufreie Schiendabschnitt, in einem Winkel zwischen 150 und 750, vorzugsweise 45 , in der Gebrauchslage des Ski nach oben gebogen ist.
  6. 6. Kurzschi nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückgleitschutzeinrichtung (3) ein Schifell ist.
  7. 7. Kurzschi nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Kurzschis (1) zwischen 25 cm und 10 cm, vorzugsweise 15 cm, und die Breite des Unterbaus (2) zwischen 16 cm und 6 cm, vorzugsweise 10 cm, beträgt wobei das Verhältnis der Skibreite zur Unterbaubreite zwischen 1 : 0, 8 und 1 : 0, 5, vorzugsweise bei 1 : 0, 66, liegt.
  8. 8. Kurzschi nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Kunststoff hergestellt ist. <Desc/Clms Page number 6>
  9. 9. Kurzschi nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurzschi (1) zusammen mit dem Unterbau (2) einstückig, beispielsweise durch Spritzgiessen, hergestellt ist.
AT0090400U 2000-12-07 2000-12-07 Kurzschi AT4827U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0090400U AT4827U1 (de) 2000-12-07 2000-12-07 Kurzschi

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0090400U AT4827U1 (de) 2000-12-07 2000-12-07 Kurzschi

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT4827U1 true AT4827U1 (de) 2001-12-27

Family

ID=3502511

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0090400U AT4827U1 (de) 2000-12-07 2000-12-07 Kurzschi

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT4827U1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19504464C1 (de) Sportgerät
DE2936368A1 (de) Schneegleiter
DE2801964A1 (de) Laufsohle fuer sportschuhe
DE2338407A1 (de) Verkuerzte skier
DE2612242A1 (de) Lenkbarer, wannenfoermiger schlitten
WO1987000763A1 (fr) Ski avec elements d&#39;equilibrage
DE2558939A1 (de) Ski
DE2801859A1 (de) Monoski
AT4827U1 (de) Kurzschi
DE3600862A1 (de) Ski
DE2647124A1 (de) Mono-schi
DE3309502C2 (de)
DE3540428A1 (de) Langlaufski
DE2836366A1 (de) Sportgeraet oder aehnlich zum gleiten auf schnee oder sonst gleitfaehigen oberflaechen
AT253948B (de) Schlitten, insbesondere Sportschlitten
DE9010388U1 (de) Kurzskiartiges Sportgerät
DE2652393A1 (de) Schneegleitgeraet
WO2012020120A1 (de) Gleitkörper, insbesondere sportgerät, zum gleiten auf einer fahrbahn, vorzugsweise auf schnee oder eis
DE321023C (de) Schneeschuh
DE659329C (de) Ski mit aus seiner Laufflaeche herausragenden kufenfoermigen Fuehrungsrippen
DE3143491A1 (de) Laufflaechenbelag fuer langlaufskier
DE102004015842A1 (de) Langlaufski, insbesondere skating-Ski
DE262313C (de)
DE1578642C3 (de) Steigeisen
DE69127202T2 (de) Übungsvorrichtung für die winterzeit

Legal Events

Date Code Title Description
MM9K Lapse due to non-payment of renewal fee