AT49297B - Bodenbearbeitungsgerät mit elastisch nachgebenden Scharen. - Google Patents
Bodenbearbeitungsgerät mit elastisch nachgebenden Scharen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2 EMI2.3 EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Verbindungsstange 33 an, die dabei die Arme des Kniehebels zusammenzieht und den Hebel 35 nach vorn ausschwingt. Dabei dreht der Winkelhebel 31 den hinteren Scharträger J und damit EMI3.2 weise dieser Ausführungsform sei noch folgendes besonders hervorgehoben. Sobald die Schare 4 auf einem erhöhten Bodenwiderstand stossen, sind sie bestrebt, sich alle nach hinten zu drehen ; die an den Hebeln J, 5 sitzende Schargruppe wird hieran durch den auf die Hebelarme 36 wirkenden Zug der Tiere gehindert. Infolge ihrer Federkraft biegen sich jedoch die mit den Hebeln 5, 5 verbundenen Schare zurück, wodurch der Schnittwinkel geändert wird. Zur Verhinderung dieser EMI3.3 unteren Ende der Hebel 5 in einen nach vorn gerichteten Druck umsetzt, welcher dem auf die mit den Hebeln 5, 5 verbundenen Hebel wirkenden vermehrten Erddrucke entgegenwirkt und daher das infolge des letzteren bewirkte Zurückbiegen der Federn ausgleicht und den Schnitt- winkel derselben annähernd konstant erhält. EMI3.4 arbeitendes Schar die Konstanterhattung des Schnittwinkels herbeiführt. Zu diesem Zwecke ist die Verbindungsstange 6 der Scharträger 3 nach rückwärts verlängert und so nach unten umgebogen, dass sie gleichzeitig als Lager für einen Scharträger 38 mit Scharen. 39 dient. Auf dem mittleren Scharträger ist wieder ein Hebel 36 starr befestigt, der durch eine Zugstange 40 mit einem zweiten auf dem vordersten Scharträger sitzenden Hebel 41 verbunden ist, an dem die Zugkraft angreift. Auf dem mittleren Scharträgerhebel 5 wirkt eine Feder 32 ein, deren anderes Ende an einer geeigneten Stelle des Gerätes beispielsweise an dem vorderen Scharträger 3, be- festigt ist. Diese Feder kann aber auch fehlen. EMI3.5 nach vorn gedreht, während sich beim Eintritt in leichteren Boden die Feder 32 entspannen und dadurchdieScharewiederzurückführenkann. An Stelle der Feder 32 nach Fig. 5 und 6 oder des Laufrades kann natürlich auch eine beliebige andere Anordnung gewählt werden, welche die zur richtigen selbsttätigen Einstellung der Schare erforderliche äussere Kraft liefert. So kann hiezu beispielsweise ein auf dem Gerät angeordneter Elektromotor verwendet werden, der durch die Schare unter Vermittlung des Zeigers30undentsprechenderSchaltvorrichtungfürVorwärts-oderRückwärtsgangeingeschaltet wird und demnach die richtige Einstellung der Schare herbeiführt, während er, wenn dieser Zustand erreicht ist, ausgeschaltet bleibt. Oder an Stelle dessen kann auch gegebenenfalls ein stationärer Motor verwendet werden, von dem aus die erforderliche Kraft in geeigneter Weise auf die Versteli- EMI3.6 geschaltet wird. Ebenso ist es natürlich auch gleichgültig, ob die den Schnittwinkel der Schar regulierende Kraft direkt oder indirekt auf die Schare einwirkt. beispielsweise kann die Regulierung auch durch die Spannung oder Entspannung von Hilfsfedern oder durch starre Hebel oder durch besondere Gewichte herbeigeführt werden. Natürlich ist die sonstige Ausbildung des Gerätes die Form und Anzahl der Schare und EMI3.7 vorrichtung einwirkt. Bei den beschriebenen Ausführungsformen wird ein Schar bezw. eine Schargruppe eines Bodenbearbeitungsgerätes dazu verwendet, die dl'cli die Bodenverschiedenheiten bedingten Kraftänderunge. n dazu auszunutzen, denjenigen Schnittwinkeländerungen der übrigen Schare EMI3.8 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 EMI4.2 <Desc/Clms Page number 5> Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 13 und 14 ist der Vordorwagen 47 in bekannter Weise drehbar mit dem Gestell 48 verbunden ; die direkt auf die nicht dargestellten Federzähne wirkenden Zugstangen 54 greifen an einem mit der Zugstange 51 gelenkig oder fest verbundenen Querstück 55 an. Die Zugstange 51 ist in dem Gestell des Vorderwagens geführt, so dass sich der Vorderwagen mit dem Rahmen 48 unter dem Einfluss der Bodenunregelmässigkeiten ohne Beeinflussung der Zugstan, ; e 51 und der Tiere verschieben kann. Gemäss Fig. 15 kann das in den Fig. 13 und 14 dargestellte Querstück 55 mit dem Zughaken 49 bei 56 auch gelenkig verbunden sein, wie Zughaken 49, Querstück 55 und Teil 58 mit 56 um Vordergestell bezw. Rahmen z. B. bei 57 schwingen kann. Wie aus Fig. 16 ersichtlich, brauchen die Hebel gemäss den Fig. 1 bis 8 nicht an der Drehachse der Federzähne anzugreifen, sondern letztere können am Gestell 57 befestigt sein und Hebel 58, die starr als auch federnd sein können, auf sie einwirken, die mit einer gemeinsamen Stange 59 gelenkig verbunden sind. Auf diese Weise wirkt die Zugkraft P mittels eines Hebels 60 ein. Die Einrichtung kann, wie Fig. 17 zeigt, auch so getroffen werden, dass die Zugkraft P an eine Zahnstange 62 greift. Diese greift in ein Zahnrad 63, welches ein Zahnrad 64 mit Exzenter 65 dreht. Letzteres verstellt je nach der Grösse der durch den wechselnden Bodenwiderstand sich EMI5.1 EMI5.2 stand konstant bleibt. 2. Bodenbearbeitungsgerät mit elastisch nachgebenden Scharen. dadurch gekennzeichnet, dass die an ihm vorhandenen Schare in zwei Gruppen geteilt sind, von welchen die eine Gruppe die durch den sich ändernden Bodenwiderstand empfangenen Schnittwinkeländerungen mittel geeigneter Übertragungsmittel derart auf die andere Gruppe der Schare überträgt, dass sie den infolge der Änderung des Bodenwiderstandes auftreten wollenden Schnittwinkeländerungen der zweiten Gruppe von Scharen entgegenwirken, so dass der Schnittwinkel der Schare annähernd
Claims (1)
- EMI5.3 Motor (20, 21, 22, 23) oder dergleichen betriebenes Wechselgetriebe (11.13,16,17,18.12) derart übertragen, dass es bei mittlerem Bodenwiderstand ausgeschaltet wird, bei erhöhtem Bodenwiderstande dagegen auf eine Stellvorrichtung (8, 9, 10, 7, 6, 5) für die übrigen Schare derart einwirkt, dass letztere entgegen dem Bodenwiderstande vorbewegt werden, während bo niedrigerem als dem mittleren Bodenwiderstande die Stellvorrichtung derart auf die übrigen, zu weit nach vorn federnden Schare einwirkt, dass sie. etwas zurückgedrängt werden, der EMI5.4 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schar bezw.eine 8chargruppc mittels einer geeignuben Hebelübertragung ein Kniegelenk (34) derart beeinflul3t, dass es bei höherem als dem nonuah-n Bodenwiderstande einen Hebel (35) verschwenkt, welcher die übrigen Federzähne durch Drehung der mit diesen fest verbundenen Hebel nach vorn stellt und bei niedrigerem als dem normalen Bodenwiderstande auf diese Schare die entgegengesetzte Wirkung ausübt (Fig. 5).5. Ausführungsform des Bodenbearbeitungsgerätes mit elastischen Scharen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schar bezw. eine Schargruppe (39) bei höherem als dem normalen Bodenwiderstande durch eine Stange (6) und Hebel (5) die übrigen Federzähne (4) verstellt, bei niedrigerem als dem normalen Bodenwiderstande dagegen die Federzähne zu zurückdreht (Fig. 6).6. Ausführungsform des Bodenbearbeitungsgerätes nach Anspruch 1 und H, dadurch ge- kennzeichnet, dass die auf das Gerät ausgeübte Zugkraft an einem verschiebbar im Rahmen des Gerätes angeordneten, federbeeinflussten Keil angreift, der bei dieser Verschiebung einen mit dem Seharträger starr verbundenen Hebel so beeinflusst, dass letzterer den Seharträger entgegen dem Bodenwiderstande zu verdrehen sucht (Fig. 9).7. Ausführungsform des Bodenbearbeitungsgerätes nach Anspruch l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Geräterahmen mit demjenigen Teil, an welchem die Zugtiere angreifen, in der Zugrichtung verschiebbar oder gelenkig verbunden ist. <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 verbunden ist (Fig. 10).9. Ausführungsform des Bodenbearbeitungsgerätes nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Geräterahmen mit dem Vorderwagen durch eine Gleitführung verbunden ist (Fig. 11,12).10. Ausführungsform des Bodenbearbeitungsgerätes nach Anspruch 1 bis 9, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Zugstange verschiebbar im Gestell des Vorderwagens angeordnet ist EMI6.2 12. Ausführungsform des Bodenbearbeitungsgerätes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Zugkraft beeinflusste Hebel auf die fest mit dem Gestell verbundenen Federzähne wirken (Fig. 16).13. Ausführungsform des Bodenbearbeitungsgerätes nach Anspruch 1, dadurch gekenn- EMI6.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT49297T | 1909-12-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT49297B true AT49297B (de) | 1911-08-10 |
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ID=3570002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT49297D AT49297B (de) | 1909-12-03 | 1909-12-03 | Bodenbearbeitungsgerät mit elastisch nachgebenden Scharen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT49297B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2595537A (en) * | 1945-07-12 | 1952-05-06 | Pitcher Elmer | Rotary tiller for removing quack grass and the like |
-
1909
- 1909-12-03 AT AT49297D patent/AT49297B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2595537A (en) * | 1945-07-12 | 1952-05-06 | Pitcher Elmer | Rotary tiller for removing quack grass and the like |
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