AT4932U1 - Heftklammergerät - Google Patents

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Abstract

Heftklammergerät (1) mit einem Bodenteil (2), an dem eine Halterung (4) fest angebracht ist, in der ein Betätigungshebel (5) schwenkbar gelagert ist, und mit einem Heftklammermagazin (8), wobei das Heftklammergerät (1) ein zusätzliches Vorrats-Reservoir (15) für Heftklammern aufweist.

Description


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   Die Erfindung betrifft ein Heftklammergerät mit einem Bodenteil, an dem eine Halterung fest angebracht ist, in der ein Betätigungshebel schwenkbar gelagert ist, und mit einem Heftklammermagazin. 



   Derartige Heftklammergeräte können mit unterschiedlichen Heftklammern bestückt werden, wobei je nach Art und Vielzahl der zu heftenden Seiten ein entsprechender Typ an Heftklammern ver- wendet werden kann. Mittels eines Treibers, der mit dem Betätigungshebel verbunden ist werden Heftklammern bei dem Heft- vorgang aus dem Heftklammermagazin entnommen, und weil nur eine beschränkte Anzahl an Heftklammern in diesem Heftklammermagazin aufgenommen werden kann, ist bei intensiver Verwendung des Heftklammergerätes ein häufiges Nachladen des Heftklammer- magazins erforderlich. Da derartige Heftklammergeräte jedoch häufig an verschiedenen Arbeitsplätzen eingesetzt werden, kommt es oftmals zu Problemen bei der Nachladung des Heftklammer- magazins da an dem Arbeitsplatz, an dem das Heftklammergerät ge- rade im Einsatz ist, gerade keine weiteren Heftklammern gelagert sind. 



   Ziel der Erfindung ist es daher, ein Heftklammergerät der eingangs angeführten Art zu schaffen, dass ein schnelles und zu- verlässiges Nachladen des Heftklammermagazins und somit ein so- fortiges Fortsetzen von Heftvorgängen ermöglicht, sollte das Heftmagazin leer gewesen sein. 



   Das erfindungsgemässe Heftklammergerät der eingangs ange- führten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass das Heftklammergerät ein zusätzliches Vorrats-Reservoir für Heft- klammern aufweist. 



   Durch das Vorsehen eines Vorrats-Reservoirs für Heftklam- mern, welches von dem Heftklammermagazin räumlich getrennt ist, können vorteilhafterweise bei einem leeren Heftklammermagazin weitere Heftklammern aus dem Vorrats-Reservoir entnommen werden, in das Heftklammermagazin eingesetzt werden und somit weitere Heftvorgänge durchgeführt werden. Hierzu muss das Heftklammergerät sich nicht gerade an einem Arbeitsplatz befin- den, an welchem extern von dem Heftklammergerät weitere Heft- klammern gelagert sind, sondern das Heftklammermagazin kann an 

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 jedem beliebigen Arbeitsplatz und somit sofort an Ort und Stelle des Heftvorgangs nachgefüllt werden. 



   Da üblicherweise paketweise hintereinander aufgereihte U- förmigen Heftklammern verwendet werden, ist es günstig, wenn das Vorrats-Reservoir zur Aufnahme von zumindest einem bestimmten Typ von paketweise hintereinander aufgereihten U-förmigen Heft- klammern vorgesehen ist. Da aber oftmals verschiedene Typen von U-förmigen Heftklammern, mit unterschiedlichen Schenkellängen verwendet werden müssen, um eine der Dicke des zu heftenden Sto- &num;es an Seiten entsprechende Schenkellänge vorzusehen, ist es von Vorteil, wenn das Vorrats-Reservoir zur gleichzeitigen Aufnahme von zumindest zwei verschiedenen Typen von paketweise hintereinander aufgereihten U-förmigen Heftklammern vorgesehen ist.

   Hierdurch kann auch sehr flexibel auf unterschiedliche An- forderungen bei den Heftvorgängen eingegangen werden, indem ein Paket an U-förmigen Heftklammern aus dem Magazin entfernt wird, in dem Vorrats-Reservoir zwischengespeichert wird und eine von diesem Typ an U-förmigen Heftklammern verschiedener Typ aus dem Vorrats-Reservoir entnommen wird um eine der Anzahl der zu hef- tenden Seiten entsprechende Schenkellänge der Heftklammern vor- zusehen. Insbesondere werden bei den meisten Büroanwendungen hauptsächlich zwei geläufige Typen an U-förmigen Heftklammern verwendet, wobei diese vorteilhafterweise in dem Vorrats-Reservoir vorgesehen sein können. 



   Für eine optisch ansprechende Gestaltung des Heftklammergerätes und um unhandliche bzw. hinderliche Vorsprün- ge oder Erhebungen bei dem Heftklammergerät zu vermeiden ist es von Vorteil, wenn das Vorrats-Reservoir in einem Raum zwischen einer am Bodenteil des Gerätes befestigbaren, vorzugsweise auf- steckbaren, Bodenplatte und dem Bodenteil vorgesehen ist. Der Raum zwischen einer am Bodenteil befestigbaren Bodenplatte und dem Bodenteil selbst bleibt bei herkömmlichen Heftklammergeräten vollkommen ungenutzt und kann somit ohne jegliche weitere Raum- erfordernis gegenüber herkömmlichen Heftklammergeräten für ein Heftklammer-Vorratsreservoir genützt werden. 



   Für einen einfachen Zugriff auf die im Heftklammer- Vorratsreservoir gespeicherten Heftklammern, ist es günstig, 

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 wenn in der Bodenplatte verschliessbare Öffnungen zur Entnahme von Heftklammern aus dem Vorrats-Reservoir vorgesehen sind. Der Raum zwischen der Bodenplatte und dem Bodenteil könnte beispielsweise mit Hilfe eines einfach zu öffnenden Verschlus- ses, insbesondere einer Klappe oder einem Schiebverschluss, als Vorrats-Reservoir für Heftklammern vorgesehen sein. 



   Wenn die Bodenplatte wannenförmig ist und aus einem planen Unterteil und daran anschliessenden abgerundeten Seitenwandungen besteht, welche unter Bildung einer Auflageschulter eine nach aussen vorspringende Wulst mit einer Nut zur Aufnahme einer an einem planen Oberteil des Bodenteils anschliessenden Bodenteil-Schürze aufweist, kann die Bodenplatte durch einfaches Aufstecken mit dem Bodenteil in Verbindung gebracht werden und es wird zwischen dem Oberteil des Bodenteils und dem Unterteil der Bodenplatte mit Hilfe der seitlichen Begrenzung durch die Bodenteil-Schürze und die Seitenwandungen der Bodenplatte ein Raum für ein Heftklammer-Vorratsreservoir geschaffen. 



   Sollte eine Öffnung zur Entnahme von Heftklammern in einer Seitenwandung vorgesehen sein, ist es besonders günstig, wenn als Vorrats-Reservoir eine in miteinander fluchtenden Unterbre- chungen in einer der Seitenwandungen der Bodenplatte und in der Schürze des Bodenteils einsetzbare ausziehbare Lade vorgesehen ist. Dann können die Heftklammern auf einfache Weise aus dem Raum zwischen der Bodenplatte und dem Bodenteil durch Herauszie- hen der Lade entnommen werden. 



   Üblicherweise besitzen Heftklammergeräte im Wesentlichen rechteckige Bodenteile und Bodenplatten mit abgerundeten Ecken. 



  Die Längsseiten der rechteckigen Bodenplatte verlaufen für eine platzsparende Anordnung hierbei parallel zu der Längsausdehnung des Betätigungshebels. Weiters weisen die paketweise zusammenge- fassten U-förmigen Heftklammern ebenfalls eine rechteckige Grundform auf wodurch es günstig ist, wenn die Unterbrechungen für die Lade in der Seitenwandung der Bodenplatte und der Bodenteil-Schürze an einer Breitseite des Heftklammergerätes vorgesehen sind. Die Lade kann somit eine relativ grosse Längs- ausdehnung aufweisen, wodurch eine Vielzahl von Heftklammern in dem Vorrats-Reservoir gespeichert werden kann, ohne die äusseren 

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 Abmessungen des Heftklammergerätes gegenüber einem Heftklammergerät ohne Vorrats-Reservoir vergrössern zu müssen. 



   Für eine ausreichende Seitenstabilität beim Verschieben der als Vorrats-Reservoir dienenden Lade ist es von Vorteil, wenn die Bodenplatte zur Bildung einer Schubführung für die Lade zwei an der Unterbrechung in der Seitenwandung anschliessende in Längsrichtung der im Wesentlichen rechteckigen Bodenplatte ver- laufende und in deren Inneren liegende Führungswände aufweist. 



  Hierdurch kann durch entsprechende Gestaltung der Bodenplatte jegliche weitere Einrichtung zur Führung der Lade entfallen, wo- durch eine kostengünstige und rationelle Herstellung des Heftklammergerätes ermöglicht wird. 



   Damit die Schubbewegung der Lade beim Einschieben in die Ausnehmung in der Bodenplatte begrenzt ist, ist es günstig, wenn an im Inneren der Bodenplatte liegenden Enden der Führungswände eine zu diesen senkrechte Begrenzungswand anschliesst. 



   Für eine zuverlässige Führung der Lade bei der Einschub- bzw. Ausschub-Bewegung ist es von Vorteil, wenn die Lade zur Schubführung von dem Unterteil der Bodenplatte, den Führungs- wänden sowie dem planen Oberteil des Bodenteils zumindest teilweise umschlossen ist. Somit ist die Lade zumindest teilweise in jeder Richtung von einer Wand umgeben und kann so- mit nur in ihrer Ein- bzw. Ausschubrichtung linear verschoben werden. 



   Für eine zweckmässige Reibung der Lade, bei der ein Wider- stand gegeben ist, der einerseits von dem Benutzer des Heftklammergerätes einfach überwunden werden kann und andererseits jedoch das unbeabsichtigte Herausrutschen der Lade vermieden wird, ist es günstig, wenn an der im aufgesteckten Zu- stand dem Bodenteil zugewandten Seite des planen Unterteils der Bodenplatte in der von den Führungswänden und der Begrenzungs- wand gebildeten Ausnehmung zumindest eine in Längsrichtung der im Wesentlichen rechteckigen Bodenplatte verlaufende Rippe vor- gesehen ist. 



   Um der Lade in ihrer eingeschobenen Stellung zusätzlichen Halt zu geben, ist es von Vorteil, wenn die Lade zumindest eine 

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 seitliche Rippe zum Reibschluss in der eingeschobenen Stellung mit einer Führungswand aufweist. 



   Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Lade einen Griff aufweist, wird das Öffnen bzw. 



  Schliessen der als Vorrats-Reservoir dienenden Lade für den Be- nutzer des Heftklammergerätes besonders vereinfacht. 



   Um einerseits dem Heftklammergerät eine optisch ansprechen- de Gestalt zu verleihen, bei welcher die Lade auf ästhetische Weise an dem Heftklammergerät integriert ist und andererseits einen ergonomischen Zugriff auf die Lade zu ermöglichen ist es vorteilhaft, wenn der Griff an der Oberkante einer im eingescho- benen Zustand der Lade der Unterbrechung in der Seitenwandung der Bodenplatte benachbarten Ladenwand ansetzt und unter Bildung eines von unten zugänglichen Hohlraums L-förmig abgerundet mit seitlichen Begrenzungswänden ist. 



   Sollte der Zugriff auf den Hohlraum im Griff der Lade nicht möglich sein, ist es von Vorteil, wenn im Bereich des horizontal verlaufenden Schenkels des L-förmigen Griffs an der Oberseite ein Vorsprung vorgesehen ist, um dem Benutzer des Heftklammergerätes einen Angriffspunkt zum Aufschieben der Lade an der Oberseite des Bodenteils zu gewähren. 



   Wenn der Oberteil des Bodenteils im Bereich der Lade eine Ausnehmung aufweist, kann der Benutzer des Heftklammergerätes auf einfache Art und Weise erkennen, ob überhaupt und welche Art von paketweise gestapelten U-förmigen Heftklammern im Vorrats-Reservoir vorhanden sind. Man muss daher das Vorrats-Reservoir nicht erst öffnen um in Erfahrung zu bringen, welche Art von Heftklammern und wie viele hiervon im Vorrats-Reservoir gespeichert sind. 



   Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den Zeichnun- gen dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert. Im Einzelnen zeigen in den Zeichnungen: 
Fig.l eine Draufsicht eines Heftklammergerätes mit einer teilweise ausgeschobenen Heftklammer-Vorratslade; Fig.2 eine Seitenansicht des Heftklammergeräts gemäss Fig.l; Fig.3einen Längsschnitt eines Bodenteils mit einer Unterbrechung für eine 

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 Vorratslade gemäss der Linie III-III in Fig. 4; Fig.4 eine Drauf- sicht eines Bodenteils mit einer Unterbrechung in der Schürze des Bodenteils für eine Vorratslade und einer als Sichtfenster dienenden Ausnehmung im Oberteil;   Fig.5   eine Seitenansicht des Bodenteils gemäss Fig.3 und Fig.4;

   Fig.6 eine Draufsicht einer Bodenplatte mit einer von Führungswänden und einer Begrenzungs- wand gebildeten Ausnehmung für eine Vorratslade; Fig.7 eine Sei- tenansicht gemäss Fig.6; Fig.8 einen Längsschnitt einer Boden- platte gemäss der Linie VIII-VIII in Fig.6; Fig.9 eine geschnittene Detailansicht einer Seitenwandung der Bodenplatte;   Fig.10   eine Draufsicht einer Vorratslade für Heftklammern;   Fig.11   eine Seitenansicht gemäss   Fig.10;   und   Fig.12   einen Längs- schnitt gemäss der Linie XII-XII in   Fig.10.   



   In den Fig.l und 2 ist ein Heftklammergerät 1 mit einem Bodenteil 2 einer Bodenplatte 3 gezeigt. An dem Bodenteil 2 ist eine Halterung 4 fest montiert, in welcher ein Betätigungshebel 5 um die Achse 6 schwenkbar gelagert ist. Mit dem Betätigungs- hebel 5 ist ein Treiberteil 7 verbunden, welcher bei Hinab- drücken des Betätigungshebels 5 aus einem Heftklammermagazin 8 Heftklammern gegen einen Ambossteil 9 im Bodenteil 2 drückt und somit ein Heften der zwischen dem Ambossteil 9 und dem Heftklammermagazin 8 vorgesehenen Gegenstände, beispielsweise Papierblätter, bewirkt. Der Bodenteil 2 und die darauf aufge- steckte Bodenplatte 3 haben eine im Wesentlichen rechteckige Form und weisen an einer Breitseite 10 miteinander fluchtende Unterbrechungen 11,12 in der Seitenwandung 13 der Bodenplatte 3 bzw. in der Bodenteil-Schürze 14 des Bodenteils 2 auf.

   In diesen Unterbrechungen 11,12 kann eine als Vorrats-Reservoir für wei- tere Heftklammern dienende Lade 15 (vgl. auch Figuren 10-12) eingeschoben werden. In den Fig.l und 2 ist diese Lade 15 die einen Griff 16 zur Betätigung aufweist, in den teilweise aus- geschobenen Zustand gezeigt. 



   In Fig.3 ist in einem Längsschnitt des Bodenteils 2 gemäss der Linie III-III in Fig. 4 ersichtlich, dass dieser einen im Wesentlichen planen Oberteil 17 aufweist, an welchen rundum die Schürze 14 anschliesst. Der Bodenteil 3 weist mehrere Löcher 19 (vgl. auch Fig.4) zur Befestigung der Halterung 4 auf. 

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  Wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich ist, ist die Schürze 14 an einer Breitseite 10 des im Wesentlichen rechteckigen Bodenteils 2 zur Aufnahme der Lade   15 im   Bereich 12 unterbro- chen. Weiters weist auch der plane Oberteil 17 eine als Sicht- fenster dienende Ausnehmung 20 auf, welche es ermöglicht, ohne Öffnen der Lade 15 die Anzahl und die Art der in dem Vorrats- Reservoir 15 gespeicherten Heftklammern zu ersehen. Weiters ist an dem Oberteil 17 des Bodenteils 2 ein Informationsfeld 21 vor- gesehen, in welchem verschiedene Typen an Heftklammern, welche mit dem jeweiligen Heftklammergerät 1 verarbeitet werden können, angezeigt sind. 



   Aus Fig.5 ist ersichtlich, dass die Unterbrechung 12 der Schürze 14 des Bodenteils 2 symmetrisch zu der Längsachse 22 des Bodenteils 2 vorgesehen ist. 



   In Fig.6 ist eine Draufsicht der Bodenplatte 3 mit einer Unterbrechung 11 in der Seitenwandung 13, welche ringsum an ei- nen im Wesentlichen planen Unterteil 24 (vgl. Fig. 8) angrenzt, gezeigt. Mittels zweier Führungswände 25, welche parallel zu der Längsachse 22 der rechteckigen Bodenplatte 3 verlaufen und der Begrenzungswand 26, welche senkrecht zu den Führungswänden 25 steht, wird in der Bodenplatte 3 eine Ausnehmung 27 zur Schub- führung der Lade 15 gebildet. Im Bereich dieser Ausnehmung 27 sind an der Innenseite des planen Unterteils 24 drei in Richtung der Längsachse 22 verlaufende Rippen 28 vorgesehen, um die Schubführung der Lade 15 zu vereinfachen. 



   In der Seitenansicht der Bodenplatte 3 in Fig.7 sind ebenfalls die Führungsrippen 28 ersichtlich, sowie eine an die Seitenwandungen 13 anschliessende Wulst 29 zur Verbindung mit dem Bodenteil 2. 



   In Fig.9ist eine Detailansicht dieser Wulst 29 gezeigt, wobei ersichtlich ist, dass an deren Innenseite eine Nut 30 vor- gesehen ist, in welche ein Vorsprung 31 der Bodenteil-Schürze 14 (vgl. Fig. 3) für eine Steckverbindung zwischen dem Bodenteil 2 und der Bodenplatte 3 eingreifen kann. 



   In   Fig.10   ist eine Draufsicht einer Lade 15 mit einem Griff 15 gezeigt, welche über den unterbrochenen Teil 12 der Bodenteil-Schürze 14 und über den unterbrochenen Teil 11 in der 

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 Bodenplatten-Seitenwandung 13 in die von den Führungswänden 25 und der Begrenzungswand 26 gebildeten Ausnehmung 27 eingesetzt werden kann. Die Lade 15 weist eine Vorratskammer 32 auf, in welcher bevorzugt zwei verschiedene Typen von paketweise zusam- mengefassten U-förmigen Heftklammern vorgesehen werden können. 



  Wie aus dem in   Fig.12   gezeigten Längsschnitt gemäss der Linie XII-XII ersichtlich, besteht der Griff 16 aus einem L-förmigen Profil 33, das an der Oberkante der Seitenwand 34 der Lade 15 ansetzt und unter Bildung eines Hohlraums 35 nach unten geneigt ist. An der Oberseite des Griffs 16 ist ein Vorsprung 36 vorge- sehen (vgl. auch   Fig.10),   welcher durch Einhaken mit den Finger- nägeln als zusätzliche Öffnungshilfe vorgesehen ist. 



   Wie aus   Fig.11   ersichtlich, weisen die Seitenwände 37 der Lade 15 in ihrem in Einschubrichtung 38 gesehenen Endbereich seitliche Rippen 39 auf (vgl. auch   Fig.10)   um einen Reibschluss im eingeschobenen Zustand mit den Führungswänden 25 in der Bodenplatte 3 zu bewirken und somit ein ungewolltes Herausrut- schen der Lade 15 zu vermeiden.

Claims (15)

  1. Ansprüche: 1. Heftklammergerät (1) mit einem Bodenteil (2), an dem eine Halterung (4) fest angebracht ist, in der ein Betätigungshebel (5) schwenkbar gelagert ist, und an dem eine Bodenplatte (3) aufsteckbar ist, sowie mit einem Heftklammermagazin (8) und einem zusätzlichen Vorrats-Reservoir (15) für Heftklammern, dadurch gekennzeichnet, dass als Vorrats-Reservoir (15) eine zwischen der Bodenplatte (3) und dem Bodenteil (2) einsetzbare ausziehbare Lade (15) vorgesehen ist.
  2. 2. Heftklammergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lade (15) zur Aufnahme von zumindest einem bestimmten Typ von paketweise hintereinander aufgereihten U-förmigen Heftklammern vorgesehen ist.
  3. 3. Heftklammergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich- net, dass die Lade (15) zur gleichzeitigen Aufnahme von zumindest zwei verschiedenen Typen von hintereinander aufgereihten U-för- migen Heftklammern vorgesehen ist.
  4. 4. Heftklammergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (3) wannenförmig ist und aus einem planen Unterteil (24) und daran anschliessenden abgerundeten Seitenwandungen (13) besteht, welche unter Bildung einer Aufla- geschulter einenach aussen vorspringendeWulst (29) mit einer Nut (30) zur Aufnahme einer an einen planen Oberteil (17) des Boden- wober teils (2) anschliessenden Bodenteil-Schürze (14) aufweis@@@@ ge- gebenenfalls eine Öffnung (11) in einer der Seitenwandungen (13) angeordnet ist.
  5. 5. Heftklammergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ausziehbare Lade (15) in miteinander fluchtenden Unterbre- chungen (11,12) in einer der Seitenwandungen (13) der Boden- platte (3) und in der Schürze (14) des Bodenteils (2) einsetzbar ist.
  6. 6. Heftklammergerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrechungen (11,12) für die Lade (15) in der Seitenwan- dung (13) der Bodenplatte und der Bodenteil-Schürze (14) an einer <Desc/Clms Page number 10> Breitseite (10) des im Wesentlichen rechteckigen Bodenteils (2) des Heftklammergerätes (1) vorgesehen sind.
  7. 7. Heftklammergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (3) zur Bildung einer Schubführung für die Lade (15) zwei an der Öffnung (11) in der Seitenwandung (13) anschliessende in Längsrichtung der im Wesentlichen rechteckigen Bodenplatte (3) verlaufende und in deren Inneren liegende Führungswände (25) aufweist.
  8. 8. Heftklammergerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an im Inneren der Bodenplatte (3) liegende Enden der Führungswände (25) eine zu diesen senkrechte Begrenzungswand (26) anschliesst.
  9. 9. Heftklammergerät nach Anspruch 7 oder 8., dadurch gekennzeichnet, dass die Lade (15) zur Schubführung von dem Unterteil (24) der Bodenplatte (3), den Führungswänden (25) sowie dem planen Oberteil (17) des Bodenteils (2) zumindest teilweise umschlossen ist.
  10. 10. Heftklammergerät nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der im aufgesteckten Zustand dem Bodenteil (2) zugewandten Seite des planen Unterteils (24) der Bodenplatte (3) in der von den Führungswänden (25) und der Begrenzungswand (26) gebildeten Ausnehmung (27) zumindest eine in Längsrichtung der im Wesentlichen rechteckigen Bodenplatte (3) verlaufende Rippe (28) vorgesehen ist.
  11. 11. Heftklammergerät nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lade (15) zumindest eine seitliche Rippe (39) zum Reibschluss in der eingeschobenen Stellung mit einer Führungswand (25) aufweist.
  12. 12. Heftklammergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lade (15) einen Griff (16) aufweist.
  13. 13. Heftklammergerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (16) an der Oberkante einer im eingeschobenen Zustand der Lade (15) der Unterbrechung (11) in der Seitenwan- <Desc/Clms Page number 11> dung (13) der Bodenplatte (3) benachbarten Ladenwand (34) ansetzt und unter Bildung eines von unten zugänglichen Hohlraums (35) Lförmig abgerundet mit seitlichen Begrenzungswänden ist.
  14. 14. Heftklammergerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des horizontal verlaufenden Schenkels des Lförmigen Griffs (33) an der Oberseite ein Vorsprung (36) vorgesehen ist.
  15. 15. Heftklammergerät nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (17) des Bodenteils (2) im Bereich der Lade (15) eine Ausnehmung (20) aufweist.
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