AT500066A1 - Verpackungsbehälter mit deckel - Google Patents

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AT500066A1 AT0100903A AT10092003A AT500066A1 AT 500066 A1 AT500066 A1 AT 500066A1 AT 0100903 A AT0100903 A AT 0100903A AT 10092003 A AT10092003 A AT 10092003A AT 500066 A1 AT500066 A1 AT 500066A1
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Die Erfindung betrifft einen becherförmigen Verpackungsbehälter aus zumindest einem Kunststoffmaterial, mit einer Kupplungsvorrichtung zur bedarfsweise lösbaren Verbindung mit einem Verschlussdeckel, wobei der Verpackungsbehälter einen umlaufenden dünnwandigen Mantel mit voneinander distanzierten stimseitigen Endbereichen aufweist, die in einer zur Mantellängsachse annähernd senkrechten Ebene verlaufen, wobei einer der Endbereiche durch einen Verschlussdeckel und der andere Endbereich durch einen Verschlussdeckel oder einen Boden verschließbar bzw. verschlossen ist und in dem zum Aufnehmen eines Verschlussdeckels ausgebildeten Endbereich eine Kupplungsvorrichtung aus kraftschlüssigen und formschlüssigen Kupplungselementen zum Zusammenwirken mit gegengleichen Kupplungselementen eines Verschlussdeckels angeordnet ist, einen Verschlussdeckel für einen becherförmigen Verpackungsbehälter, insbesondere für einen Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, aus zumindest einem Kunststoffmaterial, mit einem Zentralteil und einer Kupplungsvorrichtung zur Verbindung mit dem Verpackungsbehälter, die in einem umlaufenden Randbereich angeordnete kraft- und formschlüssige Kupplungselemente zur Verbindung mit einem becherförmigen Verpackungsbehälter aufweist, einer Verpackungseinheit umfassend einen becherförmigen Verpackungsbehälter und einen Verschlussdeckel, die aus zumindest einem Kunststoff bestehen und mit zwei bedarfsweise lösbaren Kupplungsvorrichtungen verbunden sind, sowie ein Verfahren zum Verschließen dieser Verpackungseinheit.
Zum Verpacken von Lebensmitteln, beispielsweise Milchprodukten, Joghurts oder anderen pastösen Inhalten ist es oft gewünscht, dass neben dem schon seit langer Zeit üblichen Folienverschluss, beispielsweise mit einer Aluminiumfolie die auf dem Verpackungsbehälter heißgesiegelt wird um den Inhalt hygienisch zu verpacken, zusätzlich die Anforderung besteht, nach der Entnahme von nur Teilen des Inhaltes, den Verpackungsbehälter sowohl in hygienischer Hinsicht als auch gegen unbeabsichtigtes Entleeren des Inhaltes wiederzuverschließen.
Derartige Verpackungsbehälter sind aus dem Stand der Technik bekannt. Dabei werden meist tiefgezogene Deckel stimseitig auf einen umlaufenden Flansch eines z.B. konischen Behälters gesiegelt. Im Inneren des Bechers befinden sich Halteelemente oder Vorsprünge, die den Deckel nach dem erstmaligen Öffnen wieder am Becher halten sollen. Diese Partien sind geometrisch nicht klar zu definieren, da sie einerseits nicht formschlüssig, sondern eher kraftschlüssig wirken, andererseits das Problem von unterschiedlichem Schwundverhalten des Kunststoffes gegeben ist, wodurch ein zuverlässiges Halten des Deckels am Behälter nicht gewährleistet ist. Die dabei auftretenden Deformationen beim Öffnen des Verpackungsbehälters lassen jedoch ein anschließendes dichtes Wiederverschließen aufgrund der folgenden fehlenden Planlage der Siegelflanken nicht mehr zu.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Verpackungsbehälter bzw. einen Verschlussdeckel bereitzustellen, der siegelfahig und in einfacher und sicherer Weise dicht wiederverschließbar ist.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch einen eingangs erwähnten Verpackungsbehälter gelöst, bei dem das kraftschlüssige Kupplungselement des Verpackungsbehälters ein, den Mantel in einer von der Mantellängsachse abgewandten Richtung überragendes, umlaufendes, flanschartiges Halteelement aufweist, dessen, auf der vom Mantel abgewendeten Oberseite als Siegelfläche vorgesehen ist und bei dem das formschlüssige Kupplungselement, zum Zusammenwirken mit dem Verschlussdeckel, durch zumindest ein in Richtung der Mantellängsachse wirksames Rastelement gebildet ist, welches das flanschartige Halteelement in radialer Richtung überragt und von diesem distanziert angeordnet ist, bzw. durch einen Eingangs erwähnten Verschlussdeckel, bei dem das kraft schlüssige Kupplungselement durch ein den Zentralteil umschließendes flanschartiges Halteelement gebildet ist das auf einer einem Verpackungsbehälter zugewandten Oberseite als Siegelfläche dient und an das sich in radialer Richtung nach außen formschlüssige, in Richtung senkrecht zum Zentralteil wirksame Kupplungselemente anschließen, die das kraftschlüssige Kupplungselement in radialer Richtung überragen und daran anschließend in Richtung der Mantellängsachse rückragende Rastelemente aufweisen, sowie einer daraus gebildeten Verpackungseinheit, sowie durch ein Verfahren zum Verschließen einer Verpackungseinheit. Von Vorteil ist • · dabei, dass durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Verpackungsbehälters bzw. des Verschlussdeckels ein erstmaliges Öffnen der Versiegelung ohne Deformation, beispielsweise des Verschlussdeckels, möglich ist und nach der teilweisen Entnahme des Inhaltes ein sicheres und dichtes Wiederverschließen durch die formschlüssige Kupplungsvorrichtung möglich ist. Dies wird vor allem durch die spezielle Anordnung der beiden Kupplungselemente, also des formschlüssigen sowie des kraftschlüssigen Kupplungselements, erreicht. Durch die Anordnung eines außen am Becher angeordneten, umlaufenden Kupplungselements bzw. Rastelements, wird sowohl dem Verschlussdeckel wie auch dem Verpackungsbehälter selbst eine hohe mechanische Stabilität verliehen, wodurch einer Deformation beim Abziehen des Verschlussdeckels vom Verpackungsbehälter wirkungsvoll entgegengewirkt wird. Gleichzeitig wird aber durch dieses außen ringförmig angreifende Kupplungselement eine Vorspannung gegenüber der Verpackungsbehälteröffiiung aufgebracht, wodurch hohe Verschluss- bzw. Dichtkräfte wirken und somit beim Wiederverschließen des Verpackungsbehälters die gewünschte Dichtheit gegeben ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine Auswölbung des Mantels des Verpackungsbehälters beim Befüllen bzw. im gefüllten Zustand zu keinerlei Verschlechterung der Dichtheit des Verpackungsbehälters führt, wie dies beispielsweise bei innenseitig angebrachten Kupplungselementen zwischen Verschlussdeckel und Verpackungsbehälter der Fall ist. Ebenso ist von Vorteil, dass durch die Ausbildung eines von der Segelfläche in radialer Richtung distanzierten Rastelements keine bleibende Verformung der Kupplungselemente durch zu große Deformation beim erstmaligen Öffnen des Verpackungsbehälters bei gleichzeitigem Lösen der Versiegelung auftritt. Bei aus dem Stand der Technik bekannten Verpackungsbehältem mit ebenfalls am Außenumfang angreifenden formschlüssigen Kupplungselementen ist dies durch das direkte Einwirken der vom Benutzer aufgebrachten Öffnungskraft und einer daraus resultierenden Biegebeanspruchung bzw. Deformation nicht möglich. Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Kupplungsvorrichtung erfolgt keine Deformation des Verschlussdeckels und ist somit die Dichtheit nicht beeinträchtigt. Als weiterer Vorteil ergibt sich aufgrund der erfindungsgemäßen geometrischen Anordnung der Kupplungselemente, dass beim erstmaligen Öffnen die Siegelnaht zeitlich gesehen erst nach dem formschlüssigen Kupplungselement geöffnet wird und somit einem unbeabsichtigten Öffnen des Originalitätsverschlusses wirksam entgegengewirkt wird. Dadurch, dass der Deckel den Verpackungsbehälter außen mittels Kupplungselementen umgreift, ergibt sich der zusätzliche Vorteil eines Tropfenfangs, wodurch die im NSOQ3/07(S80
Randbereich nach dem Trinken verbleibenden Tropfen nach dem Verschließen im Inneren des Verpackungsbehälters verbleiben und somit keine Verschmutzung der Außenseite des Bechers erfolgt.
Gemäß einer Ausfuhrungsvariante ist vorgesehen, dass das Rastelement in einer durch die Mantellängsachse des Bechers verlaufenden Ebene die Form eines Polygonzuges aufweist, wodurch durch die ausgebildeten Kanten im Polygonzug eine zusätzliche mechanische Versteifung erreicht werden kann.
Dadurch, dass das Rastelement in einer durch die Mantellängsachse des Bechers verlaufenden Ebene die Form einer in Bezug auf die äußere Oberfläche des Mantels konkaven Krümmung aufweist, wird in vorteilhafter Weise erreicht, dass ein für den Benutzer bei der Lippenberührung angenehmer Trinkrand gebildet wird und durch diese Ausrundung die Schnittgefahr vermindert wird, da durch die gleichzeitig auftretende mechanische Verstärkungswirkung die sonst beim Siegeln auftretende unkontrollierte Deformation des Bechers vermieden wird.
Durch die Weiterbildungen, wonach die Krümmung des Rastelements zumindest in Teilbereichen einer Kreisform bzw. Teilen einer elliptischen Krümmung entspricht, wird der Vorteil erreicht, dass das Rastelement selbst, eine höchstmögliche mechanische Stabilität erhält und die Gefahr einer Verformung minimiert wird.
Dadurch, dass die Siegelfläche in radialer Richtung eine Breite zwischen 0,5 mm und 5 mm, bevorzugt zwischen 1 mm und 3,5 mm, aufweist, wird der Vorteil erreicht, dass die Breite der Siegelfläche und somit die damit direkt zusammenhängende Haftkraft der Versiegelung optimal an den jeweiligen Einsatzzweck angepasst werden kann.
Von Vorteil ist weiters, wenn das Rastelement in radialer Richtung eine Breite zwischen 1 mm und 4 mm, bevorzugt zwischen 1,5 mm und 3,5 mm und in Richtung der Mantellängsachse eine Höhe zwischen 2 mm und 5 mm, bevorzugt zwischen 2,5 mm und 4 mm aufweist, da dadurch eine räumliche Distanzierung der Krafteinleitung des Benutzers zum kraftschlüssigen Kupplungselement erfolgt und somit einerseits eine Deformation der Bereiche um die Siegelfläche verhindert wird und andererseits dadurch die abdichtende Fläche zwischen Verpackungsbehälter und Verschlussdeckel vergrößert wird. ΐιΗΟΠΤιίίΓΓΤηΟ wi u.uujj v t uw
Dadurch, dass die Form des Verpackungsbehälters im wesentlichen rotationssymmetrisch ist, wird der Vorteil erreicht, dass diese Form den handelsüblichen Trink- bzw. Joghurtbe-hältem angepasst ist und somit eine gute Handhabung gewährleistet ist.
Gemäß einer Ausfuhrungsvariante ist möglich, dass die Form des Behälters im wesentlichen rechteckig ist und wird der Vorteil erzielt, dass eine hohe Stapeldichte erreicht wird, und somit Transportkosten und Lagerkosten niedrig gehalten werden können.
Von Vorteil ist weiters, wenn der Werkstoff zur Bildung des Verpackungsbehälters aus der Gruppe von Polypropylen (PP), Polystyrol (PS) oder Polyestem, insbesondere Polyethylen-terephthalat (PET), gewählt ist, da dadurch zum Einen die Lebensmittelechtheit gegeben ist, zum Anderen bei guten mechanischen Eigenschaften, wie Festigkeit, Spannungsrissbeständigkeit oder Dauerbiegefestigkeit, die Herstellungs- bzw. Rohstoffkosten gering gehalten werden können.
In einer Weiterbildung des Verschlussdeckels ist vorgesehen, dass das formschlüssige Kupplungselement in einer durch den Zentralteil verlaufenden Ebene die Form eines Polygonzuges aufweist, wodurch der Vorteil erzielt wird, dass durch die ausgebildeten Kanten im Polygonzuges dem Deckel eine hohe mechanische Stabilität verliehen und die Dichtheit erhöht wird.
Von Vorteil ist weiters, dass das formschlüssige Kupplungselement in einer durch den Zentralteil verlaufenden Ebene die Form einer, in Bezug auf die einem Verpackungsbehälter zugewandten Oberfläche, konkaven Krümmung aufweist, wodurch einerseits scharfe Kanten vermieden werden können und somit die Verletzungsgefahr bzw. Schnittgefahr des Benutzers reduziert wird, andererseits dem Verschlussdeckel zusätzlich eine höhere Stabilität durch diese Einschnürung verliehen wird. Möglich ist weiters, dass die Siegelfläche in radialer Richtung eine Breite zwischen 0,5 mm und 5 mm, bevorzugt zwischen 1 mm und 3,5 mm, aufweist, wodurch die Haftfähigkeit der Versiegelung individuell auf den jeweiligen Anwendungsfall eingestellt werden kann.
Dadurch, dass das formschlüssige Kupplungselement in radialer Richtung eine Breite zwischen 1 mm und 5 mm, bevorzugt zwischen 1,5 mm und 4 mm, sowie in Richtung normal zu einer durch den Zentralteil verlaufenden Ebene eine Höhe zwischen 2 mm und 7 mm, bevorzugt zwischen 2,5 mm und 6,5 mm aufweist, wird der Vorteil erzielt, dass durch diese Beabstandung vom kraftschlüssigen Kupplungselement eine Deformation des Verschlussdeckels durch die nicht direkt einwirkende Öffnungskraft vermieden werden kann und weiters dadurch die abdichtende Fläche zwischen Verpackungsbehälter und Verschlussdeckel vergrößert wird.
In einer Weiterentwicklung der Erfindung ist vorgesehen, dass an das rückragende Rastelement ein radial nach außen verlaufender, umlaufender Führungsbereich anschließt, wodurch ein Aufsetzen des Verschlussdeckels auf den Verpackungsbehälter wesentlich erleichtert wird und ein Verkanten der Kupplungselemente wirkungsvoll vermieden wird.
Dadurch, dass der Führungsbereich in Richtung normal zu einer durch den Zentralteil verlaufenden Ebene eine Höhe zwischen 1,5 mm und 5 mm, bevorzugt zwischen 2 mm und 4 mm aufweist, kann die Höhe des Führungsbereichs individuell an die jeweilige Bechergröße angepasst werden.
Weiters ist von Vorteil, wenn sich zumindest über Teilbereiche des Umfanges des Führungsbereiches zumindest eine radial nach außen verlaufende Aufreißlasche anschließt, da durch die dabei gebildete Angriffsfläche ein leichtes und einfaches Öffnen des Verschlussdeckels möglich ist.
Dadurch, dass die Form des Deckels im wesentlichen rotationssymmetrisch bzw. rechteckig ist, wird der Vorteil einer einfachen Handhabung bei der Verwendung als Trinkbecher sowie der Vorteil einer hohen Stapeldichte erzielt.
Von Vorteil ist, wenn der Werkstoff zur Bildung des Deckels aus der Gruppe von Polypropylen (PP), Polystyrol (PS) oder Polyestem, insbesondere Polyethylenterephthalat (PET), gewählt ist, da dadurch zum Einen die Lebensmittelechtheit gegeben ist, zum Anderen bei guten mechanischen Eigenschaften die Herstellungs- bzw. Rohstoffkosten gering gehalten werden können.
Des weiteren ist es von Vorteil, wenn der Verpackungsbehälter (1) und der Verschlussdeckel (13) aus dem gleichen Werkstoff gebildet sind, da dadurch ein sortenreines und somit einfaches und kostengünstiges Recycling möglich ist. .N2000i^00fr
Gemäß der Weiterbildung des Verfahrens, wodurch die Versiegelung mittels eines Heiß-schmelzklebestoffes oder mittels Thermo-Lack durchgeführt wird, kann die Versiegelung kostengünstig und lebensmittelecht durchgefuhrt werden.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsvariante eines erfmdungsgemäßen Verpackungsbehälters;
Fig. 2 eine erste Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Verschlussdeckels;
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Verpackungseinheit, umfassend einen becherförmigen Verpackungsbehälter und einen Verschlussdeckel;
Fig. 4 eine Draufsicht des erfindungsgemäßen Verschlussdeckels in kreisrunder Ausgestaltung;
Fig. 5 eine weitere Ausführungsvariante der erfmdungsgemäßen Verpackungseinheit;
Fig. 6 eine Draufsicht des erfmdungsgemäßen Verschlussdeckels in elliptischer Ausgestaltung;
Fig. 7 eine weitere Auslührungsform des Verschlussdeckels in rechteckiger Ausgestaltung;
Fig. 8 eine weitere Ausführungsvariante der Kupplungsvorrichtungen des Verpackungsbehälters bzw. des Verschlussdeckels;
Fig. 9 schematisch in einer Verschlussstation gehalterten Verpackungsbehälter bzw.
Verschlussdeckel gemäß eines Ausführungsbeispiels des Verfahrens;
Fig. 10 Radien- bzw. Höhenverhältnisse des erfindungsgemäßen Verpackungsbehälters und des Verschlussdeckels.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen .N2003/0me - werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausfuhrungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
Die Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Verpackungsbehälters 1.
Dargestellt ist ein Verpackungsbehälter 1 mit einem durch einen Hohlkegelstumpf gebildeten Mantel 2, der im Bereich eines ersten Endbereiches 3 durch einen Boden 4 verschlossen ist. Im gegenüberliegenden zweiten Endbereich 5 weist der Verpackungsbehälter 1 eine Öffnung 6 auf. Der Verpackungsbehälter 1 ist rotationssymmetrisch zu seiner Mantellängsachse 7 ausgebildet.
Im Bereich des zweiten Endbereichs 5 ist eine Kupplungsvorrichtung 8 angeordnet, die durch ein formschlüssiges Kupplungselement 9 sowie ein kraftschlüssiges Kupplungselement 10 gebildet wird.
Das formschlüssige Kupplungselement 9 wird durch ein, über den Umfang des Verpackungsbehälters 1 umlaufendes Rastelement 11 gebildet und das kraftschlüssige Kupplungselement 10 durch ein umlaufendes, flanschartiges Halteelement 12.
Das Halteelement 12 kann dabei auf der vom Mantel 2 abgewandten Oberseite des Verpackungsbehälters 1 als Siegelfläche bzw. Siegelflansch vorgesehen sein. Die Breite der Siegelfläche in radialer Richtung kann dabei zwischen 0,5 mm und 5 mm, bevorzugt zwischen 1 mm und 3,5 mm betragen.
Durch die Ausbildung des Halteelements 12 als Siegelflansch wird es möglich den Verpackungsbehälter 1 mit einem Siegelverschluss als Originalitätskennzeichen zu versehen. Zusätzlich wird der Inhalt des Verpackungsbehälters durch diesen Verschluss geschützt. JC003/07800
Die Ebene des Halteelements 12 muss erfindungsgemäß nicht normal zur Richtung der Mantellängsachse 7 verlaufen und kann, falls es produktionstechnisch von Vorteil bzw. gewünscht ist, sowohl in einer von der ebenen Form abweichenden Form, insbesondere gekrümmt, wie auch in einer von der normalen Richtung der Mantellängsachse 7 im Winkel abweichenden Richtung verlaufen.
Das Halteelement 12 dient erfindungsgemäß als Siegelfläche zur Aufiiahme eines Klebstoffes. Besonders vorteilhaft ist dabei eine heißsiegelbare Kleberschicht aus einem Kunststoffmaterial, insbesondere ein Heißschmelzklebestoff, oder ein Thermolack da dadurch die Lebensmittelechtheit gewährleistet ist.
Im Anschluss an das kraftschlüssige Kupplungselement 10 ist radial nach außen das formschlüssige Kupplungselement 9 angeordnet, welches ein Rastelement 11 ausbildet.
Dadurch ergibt sich, entgegen den aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen mit an der Becherinnenseite angeordneten Rastelementen der Vorteil, dass durch diese Maßnahmen den beim Herstellen der Verpackungseinheit, beispielsweise durch Tiefziehen, möglichen geringen Abmessungstoleranzen wirksam entgegengewirkt wird und trotz dieser Toleranzen ein sicheres Verschließen erreicht wird.
Dieses umlaufende Rastelement 11 kann, wie in Fig. 1 dargestellt, in einer durch die Mantellängsachse 2 des Verpackungsbehälters 1 verlaufenden Ebene, die Form einer in Bezug auf die äußere Oberfläche des Mantels 2 konkaven Krümmung aufweisen. Die spezielle Form der Krümmung kann sich erfindungsgemäß aus am äußeren Rand schwach gekrümmten Bereichen und im Bereich des Halteelements 12 stärker gekrümmten bzw. geraden Bereichen zusammensetzen. Ebenso möglich ist, wie in Fig. 4 gezeigt, dass das Rastelement 11 annähernd halbkreisförmig ausgebildet ist.
Das Rastelement 11 kann aber ebenso, insbesondere im nach außen auslaufenden Bereich, die Form einer elliptischen Krümmung aufweisen.
Um eine für den jeweiligen Anwendungsfall optimale Form zu erhalten kann sich das Rastelement 11 selbstverständlich auch aus mehreren Teilkrümmungen derart zusammensetzen, dass Krümmungen verschiedener Krümmungsradien oder Formen an einander anschließen. • · · · · • · · · · ♦ · • ••••♦•••ft« » · ··
Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich dadurch, dass durch die Ausbildung des Halteelements 12 der Kupplungsvorrichtung 8, eine Umhüllung des Verpackungsbehälters 1, beispielsweise ein Karton- oder Kunststoffsleeve, gehaltert werden kann.
Fig. 2 zeigt eine erste Ausfuhrungsvariante eines erfindungsgemäßen Verschlussdeckels 13.
An einem Zentralteil 14 schließt sich in Richtung radial nach außen eine Kupplungsvorrichtung 15 an. Die Kupplungsvorrichtung 15 wird dabei durch das in einem umlaufenden Randbereich angeordnete kraftschlüssige Kupplungselement 16 und ein daran radial nach außen anschließendes formschlüssiges Kupplungselement 17 gebildet.
Das kraftschlüssige Kupplungselement 16 wird durch ein den Zentralteil 14 umschließendes, flanschartiges Halteelement 18 gebildet. Das flanschartige Halteelement 18 des Verschlussdeckels 13 wirkt als Gegenstück zum flanschartigen Halteelement 12 des Verpackungsbehälters 1 (siehe Fig. 1).
Durch Verkleben bzw. Versiegeln dieser beiden Halteelemente entsteht ein dichter Verschluss zwischen dem Verpackungsbehälter 1 und dem Verschlussdeckel 13, der einerseits den Inhalt vor Luftzutritt, und somit vor Verderben schützt und andererseits als Originalitätsverschluss dient.
In radialer Richtung nach außen schließt sich am kraftschlüssigen Kupplungselement 16 ein formschlüssiges Kupplungselement 17 an.
Das Kupplungselement 17 kann erfindungsgemäße eine Breite zwischen 1 mm und 5 mm, bevorzugt zwischen 1,5 mm und 4 mm aufweisen. Das formschlüssige Kupplungselement 17 weist dabei im Endbereich in Richtung zur Mantellängsachse ein oder mehrere rückragende Rastelemente 19 auf. Diese Rastelemente 19 stellen beim Aufdrücken des Verschlussdeckels 13 auf den Verpackungsbehälter 1 eine sichere formschlüssige Verbindung der beiden Teile her.
Beim Aufdrücken wird der Bereich des formschlüssigen Kupplungselements 17 elastisch aufgeweitet und schnappt über dem formschlüssigen Kupplungselement 9 des Verpackungsbehälters 1 ein. Der Abstand der Kupplungsvorrichtung 15 des Verschlussdeckels 13 von der Mantellängsachse 7, kann dabei erfindungsgemäß geringfügig kleiner sein als der \ΙΛ AaA ίΑΜΠΛΛ .ri2UO3rU7U00 • ··» • ··» t • · • · · · · · • · · * « · ·· ♦·♦♦ ··«* ««··
Abstand der Kupplungsvorrichtung 8 des Verpackungsbehälters 1 zur Mantellängsachse 7. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass bei eingeschnapptem Verschlussdeckel 13 eine gewisse Vorspannung zwischen dem Verschlussdeckel 13 und dem Verpackungsbehälter 1 wirkt, sodass eine sichere und möglichst dichte lösbare Verbindung zwischen diesen beiden Teilen besteht.
Eine Abdichtung gegen Austreten von flüssigen oder pastösen Inhalten erfolgt dabei über die Flächen der dem Verpackungsbehälter 1 zugewandten Seite des formschlüssigen Kupplungselements 17.
Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemäße Verpackungseinheit, umfassend einen becherförmigen Verpackungsbehälter 1 und einen Verschlussdeckel 13.
Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass Teile mit gleichen Bezugszeichen von anderen Figuren übernommen werden können und hier nicht extra beschrieben werden.
Dargestellt ist eine erfindungsgemäße Verpackungseinheit, umfassend den becherförmigen Verpackungsbehälter 1 und den Verschlussdeckel 13.
Das formschlüssige Kupplungselement 9 des Verpackungsbehälters 1 ist in dieser Ausfuh-rungsform annähernd in Form eines Halbkreises ausgebildet. Das dazu äquivalente formschlüssige Kupplungselement 17 des Verschlussdeckels 13 ist ebenfalls halbkreisförmig ausgebildet.
Im Endbereich des Kupplungselements 17 wird das rückragende Rastelement 19 durch Fortsetzung des kreisförmigen Verlaufs ausgebildet.
Im Anschluss an das Rastelement 19 ist ein radial nach außen verlaufender umlaufender Führungsbereich 20 ausgebildet. Von besonderem Vorteil ist dabei, dass das Aufsetzen des Verschlussdeckels 13 auf den Verpackungsbehälter 1 bzw. das Verbinden der beiden Kupplungsvorrichtungen 8 und 15 miteinander wesentlich vereinfacht wird da ein verkanten vermieden wird.
Gemäß der Erfindung ist es auch möglich, dass die formschlüssigen Kupplungselemente 9 bzw. 17 die Form eines Polygonzuges, insbesondere mit rechten Winkeln, aufweisen. Da- -»* durch kann dem Verpackungsbehälter 1 bzw. dem Verschlussdeckel 13 zusätzliche mechanische Stabilität verliehen werden.
Die durch die in den einzelnen Figuren beschriebnen speziellen Ausbildungen des Verschlussdeckels 13 bzw. des Verpackungsbehälters 1 erzielte plastische Verformungsfestigkeit ist stets größer als die zur Trennung der formschlüssigen Kupplungselemente 9 und 17, bzw. zur Trennung der kraftschlüssigen Kupplungselemente 10 und 16 notwendige Kraft und wird daher eine bleibende Deformation der Verpackungseinheit, auch bei mehrmaligem Verschließen und Öffnen, verhindert.
Selbstverständlich kann sich die Form der formschlüssigen Kupplungselemente 9 bzw. 17 auch aus mehreren Teilkrümmungen bzw. Polygonzügen derart zusammensetzen, dass Krümmungen verschiedener Krümmungsradien oder Formen aneinander anschließen.
Beim erstmaligen Öffnen des Verpackungsbehälters 1 wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung und Anordnung der Kupplungsvorrichtungen 8,15 in vorteilhafter Weise erreicht, dass beim aufbringen einer entsprechenden Kraft durch den Benutzer, zunächst die formschlüssigen Kupplungselemente 9,17 des Verpackungsbehälters 1 bzw. des Verschlussdeckels 13 in einem Bereich um die erfolgte Krafteinleitung voneinander getrennt werden, und erst in zeitlich späterer Folge die beiden kraftschlüssigen Kupplungselemente 10 bzw. 16, beispielsweise in Form einer Versiegelung, voneinander getrennt werden.
Dadurch wird wirksam ein unbeabsichtigtes Öffnen des Originalitätsverschlusses der Verpackungseinheit verhindert.
Die Form des Verpackungsbehälters 1 soll erfindungsgemäß nicht auf konisch geformte Konturen beschränkt sein, sondern ist ebenso ein parallel zur Mantellängsachse 7 verlaufender Mantel 2 bzw. ein konterkonischer oder auch ein verschiedene Krümmungen aufweisender Mantel 2 möglich.
Der Verpackungsbehälter 1 bzw. der Verschlussdeckel 13 kann erfindungsgemäß durch Urformen, wie beispielsweise Pressen, Spritzpressen oder Spritzgießen oder durch Thermo-umformen, wie beispielsweise Tiefziehen oder Streckformen, hergestellt sein.
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Der Verpackungsbehälter 1 kann auch so ausgebildet sein (in Fig. 3 nicht dargestellt), dass zusätzlich zu der Öffnung 6 im Bereich des zweiten Endbereiches 5, eine zweite Öffnung im Bereich des ersten Endbereiches 3 angeordnet ist. Durch Ausbildung der erfindungsgemäßen Kupplungsvorrichtung 8 an dieser zweiten Öffnung besteht die Möglichkeit, eine wiederverschließbare Belüftungsöffnung zu schaffen, wodurch beim Stürzen von beispielsweise Pudding oder geleeartigen Inhalten ein leichteres Entleeren des Inhaltes möglich ist. Auch kann durch diese Ausbildung eine Umhüllung des Verpackungsbehälters 1, beispielsweise durch einen Karton- oder Kunststoffsleeve gebildet, an den Halteelementen 12 der beiden Kupplungsvorrichtungen 8 gehaltert werden. Durch eine spezielle Ausformung im zweiten Endbereich 3, insbesondere einer Verjüngung des Durchmessers des Verpackungsbehälters 1, wodurch die Kupplungsvorrichtung 8 bzw. der daran angekoppelte Verschlussdeckel 13 nicht über den daran anschließenden Durchmesser des Mantels 2 ragt, bleibt auch die Stapelfähigkeit des Verpackungsbehälters 1 erhalten.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht des erfindungsgemäßen Verschlussdeckels 13 in kreisrunder Ausgestaltung.
Dargestellt ist ein um die Mantellängsachse 7 rotationssymmetrisch angeordneter Zentralteil 14. Daran schließen sich nach außen radial zunächst der Bereich des kraftschlüssigen Kupplungselements 16, das formschlüssige Kupplungselement 17 sowie der Führungsbereich 20 an. Die strichlierte Linie im Bereich des formschlüssigen Kupplungselements 17 deutet den Endbereich des hintergreifenden Rastelements 19 an.
Erfmdungsgemäß ist es auch möglich, entlang des Umfangs zumindest eine radial nach außen verlaufende Aufreißlasche 21 anzuordnen. Die Aufreißlasche 21 kann auch in Form eines Halbkreises ausgebildet sein.
Weiters ist es möglich, den hier dargestellten Verschlussdeckel 13 bzw. den Verpackungsbehälter 1, in beispielsweise annähernd rechteckiger Form ausbilden. Besonderes vorteilhaft ist es dabei, wenn die Ecken des Verpackungsbehälters 1 bzw. des Verschlussdeckels 13 ausgerundet ausgebildet werden.
Die in den weiteren Figuren beschriebenen Ausfuhrungsformen können selbstverständlich auch auf die rechteckige Form des Verpackungsbehälters 1 bzw. des Verschlussdeckels 13 übertragen werden. • **· • · · · * · · · ·· ··» · ·»·· • · · · ·· ·· Ί'ψ-.- -«lü>
Fig. 5 zeigt eine Ausfuhrungsvariante der erfmdungsgemäßen Verpackungseinheit, umfassend einen becherförmigen Verpackungsbehälter 1 und einen Verschlussdeckel 13.
Das formschlüssige Kupplungselement 9 des Verpackungsbehälters 1 ist in dieser Ausfuh-rungsform in der Form eines Polygonzuges, dessen einzelnen Teilstrecken annähernd rechte Winkel einschließen, ausgebildet. Im Endbereich des Kupplungselements 17 ist das rückragende Rastelement 19 angeschlossen. Durch diese Ausbildungsform wird der Vorteil erzielt, dass das formschlüssige Kupplungselement 17 durch die dabei auftretenden umlaufenden Kanten des Polygonzuges eine hohe mechanische Stabilität erhält und so beim Öffnen des Verpackungsbehälters 1 einer Deformation entgegenwirkt.
Durch den an das rückragende Rastelement 19 angeschlossenen, umlaufenden Führungsbereich 20 wird das Aufsetzen des Verschlussdeckels 13 auf den Verpackungsbehälter 1 vereinfacht, da dadurch ein Verkanten der Kupplungsvorrichtung 15 des Verschlussdeckels 13 mit der Kupplungsvorrichtung 8 des Verpackungsbehälters 1 verhindert wird.
An das formschlüssige Kupplungselement 17 ist radial nach innen das kraftschlüssige Kupplungselement 16 angeschlossen. Das kraftschlüssige Kupplungselement 16 wird durch einen den Zentralteil 14 umschließendes, flanschartiges Halteelement 18 gebildet. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn das flanschartige Halteelement 18 als Siegelfläche ausgebildet ist, wodurch in Kombination mit einer Siegelfläche des Verpackungsbehälters 1 ein Originalitätsverschluss geschaffen werden kann, der zudem den Inhalt des Verpackungsbehälters 1 vor Luftzutritt und somit vor Verderben schützt.
Das am Verpackungsbehälter 1 ausgebildete, umlaufende, formschlüssige Kupplungselement 9 der Kupplungsvorrichtung 8 ist in analoger Weise zum formschlüssigen Kupplungselement 17 der Kupplungsvorrichtung 15 des Verschlussdeckels 13 ausgebildet. Auch hier erweist sich durch die Kanten des Polygonzuges erzielte mechanische Verstärkung und somit Versteifung des Verpackungsbehälters 1 als vorteilhaft.
Fig. 6 zeigt eine Draufsicht des erfindungsgemäßen Verschlussdeckels 13 in elliptischer Ausgestaltung.
Dargestellt ist ein um die Mantellängsachse 7 elliptisch ausgebildeter Zentralteil 14, wobei sich nach außen radial zunächst der Bereich des kraftschlüssigen Kupplungselements 16, \Τ^ΛΛΛ ΙΛ^ΠΛΛ das formschlüssige Kupplungselement 17 sowie der Führungsbereich 20 anschließen. Der Endbereich des hintergreifenden Rastelements 19 wird durch die strichlierte, im Bereich des formschlüssigen Kupplungselements 17 angedeutet.
Die Form des Grundrisses des Verpackungsbehälters 1 entspricht dabei der des gezeigten Verschlussdeckels 13.
Durch die in Fig. 6 gezeigte Ausgestaltung ergibt sich der besondere Vorteil, dass durch eine elliptische Ausgestaltung des Verschlussdeckels 13 bzw. des Verpackungsbehälters 1 ein Öffnen bzw. ein Abziehen des Verschlussdeckels 13 leichter möglich ist, da durch die an der längeren Hauptachse der Ellipse angeordneten Aufreißlasche 21 bessere Hebelver-hältnisse bzw. eine Krafteinleitung auf einen kleineren Bereich der umlaufenden Kupplungsvorrichtung 8 des Verpackungsbehälters 1 bzw. der Kupplungsvorrichtung 15 des Verschlussdeckels 13 erfolgt und somit eine geringe Kraft zum Lösen der beiden Kupplungsvorrichtungen voneinander aufgebracht werden muss.
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausfuhrungsform des Verschlussdeckels 13 in rechteckiger Ausgestaltung.
Dargestellt ist ein um die Mantellängsachse 7 rechteckig ausgebildeter Verschlussdeckel 13. Die Eckbereiche können dabei erfindungsgemäß ausgerundet sein. Durch diese Form ergibt sich der Vorteil, dass der Verpackungsbehälter 1 bzw. der Verschlussdeckel 13 eine höhere Stapeldichte erlauben, wodurch beim Transport bzw. der Lagerung sowohl im gefällten als auch im gestapelten-ungefüllten Zustand die Kosten verringert werden können.
Zum leichteren Öffnen ist an zumindest einer der vier Seiten des Verschlussdeckels 13 eine Aufreißlasche 21 angeordnet.
Erfindungsgemäß kann die Form des Verpackungsbehälters 1 bzw. des Verschlussdeckels 13 auch quadratisch ausgebildet sein, wodurch sich die selben Vorteile bei Lagerung bzw. Transport ergeben.
Fig. 8 zeigt eine weitere Ausfuhrungsvariante der Kupplungsvorrichtungen des Verpackungsbehälters 1 bzw. des Verschlussdeckels 13. ··# « • · · • · · · • · Μ » · f · • · · . · • · · · « • · ··#···♦···«
Es sei an dieser Stelle nochmals angemerkt, dass die Beschreibung von Teilen mit gleichen Bezugszeichen von anderen Figuren übernommen werden können und hier nicht extra darauf eingegangen wird.
Dargestellt sind die Kupplungsvorrichtungen 8 und 15 des zylindrischen Verpackungsbehälters 1 bzw. des Verschlussdeckels 13. Die Form der formschlüssigen Kupplungselemente entspricht dabei der eines Polygonzuges mit vom rechten Winkel abweichenden Winkeln. Durch diese spezielle Ausgestaltung wird der besondere Vorteil erzielt, dass das umlaufende formschlüssige Kupplungselement 17 des Verschlussdeckels 13 bzw. das umlaufende, formschlüssige Kupplungselement 9 des Verpackungsbehälters 1 durch die Vielzahl von Kanten, die durch den Polygonzug ausgebildet werden, in ihrer mechanischen Festigkeit verstärkt werden. Dadurch werden plastische Deformationen bzw. ein Ein- oder Abreißen beim Abziehen des Verschlussdeckels 13 vom Verpackungsbehälter 1 vermieden.
Im Anschluss an das formschlüssige Kupplungselement 17 des Verschlussdeckels 13 schließt sich radial nach innen zunächst das kraftschlüssige Kupplungselement 16 mit dem Halteelement 18, sowie eine in Richtung der dem Verpackungsbehälter 1 zugewandten Seit ausgebildete umlaufende Nut 22 und ein daran anschließendes Zentralteil 14 an.
Durch diese Nut 22 wird in vorteilhafter Weise eine zusätzliche Stabilisierung des Verschlussdeckels 13 gegenüber mechanischen Beanspruchungen, die beispielsweise beim Abziehen des Verschlussdeckels 13 auftreten erreicht. Als weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, dass die umlaufende Nut 22 im geschlossenen Zustand am Mantel 2 des Verpackungsbehälters 1 anliegt eine zusätzliche Dichtfläche, die ein ungewünschtes Auslaufen des Inhaltes des Verpackungsbehälters 1 verhindert.
Das Zentralteil 14 kann in Richtung der Mantellängsachse 7 erfindungsgemäß auch oberhalb oder unterhalb des Halteelements 18 angeordnet sein, wodurch die Möglichkeit besteht die Form des Verschlussdeckels 13 individuell anzupassen, um Platz für Zusatzartikel, insbesondere Besteck oder Ähnliches, an der dem Verpackungsbehälter 1 abgewandten Oberfläche des Verschlussdeckels 13 zu schaffen.
Fig. 9 zeigt schematisch den in Stützringen einer Siegelvorrichtung 25 gehalterten Verpackungsbehälter 1 bzw. Verschlussdeckel 13 gemäß einem Ausfiihrungsbeispiel des erfm-dungsgemäßen Verfahrens. ΧίΛΑΑΛ ΙΛΊΟΛΛ • ·«« • ·«« • · « · * ψ • · * · • · ♦*»· ·»»·
Dargestellt ist ein Stützring 23, der zur Aufnahme des erfmdungsgemäßen Verpackungsbehälters 1 dient. Der Stützring 23 liegt auf dem vom Verschlussdeckel abgewendeten Ende des Verpackungsbehälters 1 am Halteelement 12, zwischen dem außen umlaufenden formschlüssigen Kupplungselement 17 der Kupplungsvorrichtung 15 und dem Mantel 2 des Verpackungsbehälters 1 an.
Der Stützring 23 dient gleichzeitig als Siegelring und kann erfindungsgemäß auch, zur Herstellung einer Heißversiegelung, beispielsweise elektrisch, beheizt werden.
Am Verschlussdeckel 13 wird am Halteelement 18, zwischen dem formschlüssigen Kupplungselement 17 und dem Zentralteil 14, ein weiterer Stützring 24 bzw. Siegelring angelegt. Dieser kann erfindungsgemäß ebenso, im Fall einer Heißversiegelung, beispielsweise elektrisch beheizbar ausgebildet sein.
Der Verschlussdeckel 13 kann zum heranfuhren bzw. zum anlegen an den Verpackungsbehälter 1 erfindungsgemäß durch eine Verspannung zwischen dem Stützring 24 und dem formschlüssigen Kupplungselement 17, erzeugt durch eine geringfügig größere Abmessung des Stützringes 24, gehaltert werden. Dies ergibt den Vorteil eines einfacheren Aufbaues der Siegelvorrichtung 25.
Zur besseren Halterung von beispielsweise größeren bzw. mechanisch weniger stabilen Verschlussdeckeln 13, erweist es sich als vorteilhaft wenn im Bereich der Mantellängsachse 7 des Stützringes 24 eine Haltevorrichtung angeordnet ist (in Fig. 9 nicht dargestellt). Mit dieser Haltevorrichtung kann der Verschlussdeckel 13 beispielsweise durch Unterdrück wirkend am Stützring 24 gehalten werden.
Durch ein Aufeinanderzubewegen der beiden Stützringe 23 und 24 entlang der Mantellängsachse 7 werden die beiden Halteelemente 18 und 12 der kraftschlüssigen Kupplungselemente 16 und 10 des Verschlussdeckels 13 bzw. des Verpackungsbehälters 1 zur Anlage gebracht. Durch die dabei aufgebrachte Kraft in Richtung der Mantellängsachse werden zudem das formschlüssige Kupplungselement 17 des Verschlussdeckels 13, sowie das formschlüssige Kupplungselement 9 des Verpackungsbehälters 1 miteinander gekoppelt. Durch Einbringen von Wärme über den Stützring 23 und/oder den Stützring 24 wird ein vorher auf die Halteelemente 18 und/oder 12 aufgebrachter Kleber, insbesondere ein Thermolack, ausgehärtet und der Verpackungsbehälter 1 mit dem Verschlussdeckel 13 dicht versiegelt. N2003/OT800 φ • φ • · · · * * * « * ‘ · φ ·* I* φ φ # ·
Nach einer Ausführungsvariante des Verfahrens ist möglich, dass zunächst der Verschlussdeckel 13 am, im Stützring 23 gehalterten, Verpackungsbehälter 1 zur Anlage gebracht wird und mittels eines geeigneten, beispielsweise einem umlaufenden Ring, Verschlusselementes in Richtung der Mantellängsachse 7 auf die formschlüssigen Kupplungselemente 17 des Verschlussdeckels 13 eine Kraft derart beaufschlagt wird, dass die beiden Kupplungselemente 9 und 17 miteinander verrasten. Danach erfolgt die Versiegelung durch anlegen des Stützringes 24 an das Halteelement 18 des kraftschlüssigen Kupplungselements 16, beispielsweise durch Wärmeeinwirkung.
Fig. 10 zeigt Radien- bzw. Höhenverhältnisse des erfindungsgemäßen Verpackungsbehälters 1 und des Verschlussdeckels 13.
Dargestellt sind die Kupplungsvorrichtungen 8 und 15 des Verpackungsbehälters 1 bzw. des Verschlussdeckels 13. Die Form der formschlüssigen Kupplungselemente 9,17 entspricht annähernd der eines Halbkreises.
Am Verschlussdeckel 13 ist ein Radius 26 eingezeichnet, der den größten Abstand der inneren Fläche der Wand des umlaufenden formschlüssigen Kupplungselements 17 zur Mantellängsachse 7 angibt.
Analog dazu gibt ein Radius 27 des Verpackungsbehälters 1 die größte radiale Ausdehnung des umlaufenden formschlüssigen Kupplungselements 9 an.
Als besonders vorteilhaft erweist es sich, wenn der Verschlussdeckel 13 oder der Verpackungsbehälter 1 so ausgebildet ist, dass der Radius 26 kleiner oder maximal gleich groß wie der Radius 27 des Verpackungsbehälters 1 ist.
Dadurch wird bei verschlossener Verpackungseinheit erreicht, dass der Verpackungsbehälter 1 bzw. der Verschlussdeckel 13 unter einer radialen, gegengleich wirkenden Spannung stehen, die die jeweilig anliegenden Wandbereiche der Kupplungselemente 9,17 aneinander presst und so zum einen eine hohe Dichtheit gegen unerwünschtes auslaufen des Inhaltes, andererseits ein sicheres Halten des Verschlussdeckels 13 auf dem Verpackungsbehälter 1 gewährleistet. N2Q03/0300fc.
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Weiters ist am Verschlussdeckel eine Höhe 28 eingezeichnet, die den Abstand vom Beginn des rückragenden Rastelements 19, zur größten Ausdehnung der konkaven Innenwand des formschlüssigen Kupplungselementes 17 in Richtung der Mantellängsachse 7 angibt.
Analog dazu ist am Verpackungsbehälter 1 eine Höhe 29 angegeben, die die größte Ausdehnung des Rastelements 11 in Richtung der Mantellängsachse 7 angibt.
Von besonderem Vorteil ist, wenn der Verschlussdeckel 13 oder der Verpackungsbehälter 1 so ausgebildet ist, dass die Höhe 28 kleiner oder maximal gleich groß wie die Höhe 29 ist.
Dadurch wird zusätzlich zu der oben beschriebenen radialen Spannung, zwischen den formschlüssigen Kupplungselementen 9,17 eine in Mantellängsachse 7 wirkende axiale Spannung aufgebaut und wird somit ein noch sicheres und dichteres Verschließen der Verpackungseinheit ermöglicht.
Diese Vorspannungen verhindern auch wirksam ein vorzeitiges Ablösen der Siegelnaht die durch die kraftschlüssigen Kupplungselemente 10 und 16 gebildet sein kann.
Es sei daraufhingewiesen, dass diese Radien- bzw. Höhenverhältnisse nicht auf die in Fig. 10 dargestellten, annähernd halbkreisförmigen Kupplungselemente beschränkt sind, sondern sinngemäß auch auf die in den anderen Figuren beschriebenen Formen übertragen werden können.
Die Ausfiihrungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Verpackungsbehälters 1 und des Verschlussdeckels 13, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mitumfasst.
Der Ordnung halber sei abschließend daraufhingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus des Verpackungsbehälters 1 und des Verschlussdeckels 13 diese bzw. deren • # · • * • ·
Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfmdungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
Bezugszeichenaufstellung V erpackungsbehälter
Mantel
Endbereich
Boden
Endbereich Öffnung
Mantellängsachse
Kupplungsvorrichtung
Kupplungselement
Kupplungselement
Rastelement
Halteelement
Verschlussdeckel
Zentralteil
Kupplungsvorrichtung
Kupplungselement
Kupplungselement
Halteelement
Rastelement Führungsbereich
Aufreißlasche reooji'tmer

Claims (32)

  1. • · • · Patentansprüche 1. Becherförmiger Verpackungsbehälter (1) aus zumindest einem Kunststoffmaterial, mit einer Kupplungsvorrichtung (8) zur bedarfsweise lösbaren Verbindung mit einem Verschlussdeckel (13), wobei der Verpackungsbehälter (1) einen umlaufenden dünnwandigen Mantel (2) mit voneinander distanzierten stimseitigen Endbereichen (3,5) aufweist, die in einer zur Mantellängsachse (7) annähernd senkrechten Ebene verlaufen, wobei einer der Endbereiche durch einen Verschlussdeckel (13) und der andere Endbereich durch einen Verschlussdeckel (13) oder einen Boden (4) verschließbar bzw. verschlossen ist und in dem zum Aufnehmen eines Verschlussdeckels ausgebildeten Endbereich eine Kupplungsvorrichtung (8) aus kraftschlüssigen und formschlüssigen Kupplungselementen (9,10) zum Zusammenwirken mit gegengleichen Kupplungselementen (16,17) eines Verschlussdeckels (13) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das kraftschlüssige Kupplungselement (10) des Verpackungsbehälters (1) ein, den Mantel (2) in einer von der Mantellängsachse (7) abgewandten Richtung überragendes, umlaufendes, flanschartiges Halteelement (12) aufweist, dessen, auf der vom Mantel (2) abgewendeten Oberseite als Siegelfläche vorgesehen ist und dass das formschlüssige Kupplungselement (9), zum Zusammenwirken mit dem Verschlussdeckel (13), durch zumindest ein in Richtung der Mantellängsachse wirksames Rastelement (11) gebildet ist, welches das flanschartige Halteelement (12) in radialer Richtung überragt und von diesem distanziert angeordnet ist.
  2. 2. Verschlussdeckel (13), für einen becherförmigen Verpackungsbehälter (1), insbesondere für einen Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, aus zumindest einem Kunststoffmaterial, mit einem Zentralteil (14) und einer Kupplungsvorrichtung (15) zur Verbindung mit dem Verpackungsbehälter (1), die in einem umlaufenden Randbereich angeordnete kraft- und formschlüssige Kupplungselemente (16,17) zur Verbindung mit einem becherförmigen Verpackungsbehälter aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das kraftschlüssige Kupplungselement (16) durch ein den Zentralteil (14) umschließendes flanschartiges Halteelement (18) gebildet ist das auf einer einem Verpackungsbehälter (1) zugewandten Ober- TiPOOii'nTffOO • 4 seite als Siegelfläche dient und an das sich in radialer Richtung nach außen formschlüssige, in Richtung senkrecht zum Zentralteil wirksame Kupplungselemente (17) anschließen, die das kraftschlüssige Kupplungselement (16) in radialer Richtung überragen und daran anschließend in Richtung der Mantellängsachse (7) rückragende Rastelemente (19) aufweisen.
  3. 3. Verpackungseinheit, umfassend einen becherförmigen Verpackungsbehälter (1) und einen Verschlussdeckel (13), die aus zumindest einem Kunststoff bestehen und mit zwei bedarfsweise lösbaren Kupplungsvorrichtungen (8,15) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Verpackungsbehälter (1) nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 4 bis 13 oder 28 und der Verschlussdeckel (13) nach Anspruch 2 oder einem der Ansprüche 14 bis 27 ausgebildet ist.
  4. 4. Verpackungsbehälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) in einer durch die Mantellängsachse (7) des Bechers verlaufenden Ebene die Form eines Polygonzuges aufweist.
  5. 5. Verpackungsbehälter (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Polygonzug annähernd rechte Winkel einschließt.
  6. 6. Verpackungsbehälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) in einer durch die Mantellängsachse des Bechers verlaufenden Ebene die Form einer in Bezug auf die äußere Oberfläche des Mantels (2) konkaven Krümmung aufweist.
  7. 7. Verpackungsbehälter (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung des Rastelements zumindest in Teilbereichen einer Kreisform entspricht.
  8. 8. Verpackungsbehälter (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung des Rastelements zumindest in Teilbereichen Teile einer elliptischen Krümmung aufweist. ΙΥΥΤΤΑΠ 1 • · • · -φ-
  9. 9. Verpackungsbehälter (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Siegelfläche in radialer Richtung eine Breite zwischen 0,5 mm und 5 mm, bevorzugt zwischen 1 mm und 3,5 mm, aufweist.
  10. 10. Verpackungsbehälter (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) in radialer Richtung eine Breite zwischen 1 mm und 4 mm, bevorzugt zwischen 1,5 mm und 3,5 mm aufweist.
  11. 11. Verpackungsbehälter (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) in Richtung der Mantellängsachse (7) eine Höhe zwischen 2 mm und 5 mm, bevorzugt zwischen 2,5 mm und 4 mm aufweist.
  12. 12. Verpackungsbehälter (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Form des Behälters im wesentlichen rotationssymmetrisch ist.
  13. 13. Verpackungsbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Form des Behälters im wesentlichen rechteckig ist.
  14. 14. Verschlussdeckel (13) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das formschlüssige Kupplungselement (17) in einer durch den Zentralteil (14) verlaufenden Ebene die Form eines Polygonzuges aufweist.
  15. 15. Verschlussdeckel (13) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Polygonzug annähernd rechte Winkel einschließt.
  16. 16. Verschlussdeckel (13) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das formschlüssige Kupplungselement (17) in einer durch den Zentralteil verlaufenden Ebene die Form einer, in Bezug auf die einem Verpackungsbehälter (1) zugewandten Oberfläche, konkaven Krümmung aufweist. • ·
  17. 17. Verschlussdeckel (13) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung zumindest in Teilbereichen einer Kreisform entspricht.
  18. 18. Verschlussdeckel (13) nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung zumindest in Teilbereichen Teile einer elliptischen Krümmung aufweist.
  19. 19. Verschlussdeckel (13) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Siegelfläche in radialer Richtung eine Breite zwischen 0,5 mm und 5 mm, bevorzugt zwischen 1 mm und 3,5 mm, aufweist.
  20. 20. Verschlussdeckel (13) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das formschlüssige Kupplungselement (17) in radialer Richtung eine Breite zwischen 1 mm und 5 mm, bevorzugt zwischen 1,5 mm und 4 mm aufweist.
  21. 21. Verschlussdeckel (13) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das formschlüssige Kupplungselement (17) in Richtung normal zu einer durch den Zentralteil verlaufenden Ebene eine Höhe zwischen 2 mm und 7 mm, bevorzugt zwischen 2,5 mm und 6,5 mm aufweist.
  22. 22. Verschlussdeckel (13) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an das rückragende Rastelement (19) ein radial nach außen verlaufender, umlaufender Führungsbereich (20) anschließt.
  23. 23. Verschlussdeckel (13) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsbereich (20) in Richtung normal zu einer durch den Zentralteil (14) verlaufenden Ebene eine Höhe zwischen 1,5 mm und 5 mm, bevorzugt zwischen 2 mm und 4 mm aufweist. n ii <Nzu03ff77TOr • *
  24. 24. Verschlussdeckel (13) nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest über Teilbereiche des Umfanges des Führungsbereiches (20) zumindest eine radial nach außen verlaufende Aufreißlasche (21) anschließt.
  25. 25. Verschlussdeckel (13) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Form des Deckels im wesentlichen rotationssymmetrisch ist.
  26. 26. Verschlussdeckel (13) nach einem der Ansprüche 2 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Form des Deckels im wesentlichen rechteckig ist.
  27. 27. Verschlussdeckel 13 nach Anspruch 2 oder einem der Ansprüche 14 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff zur Bildung des Deckels aus der Gruppe von Polypropylen (PP), Polystyrol (PS) oder Polyestem, insbesondere Polyethylenterephthalat (PET), gewählt ist.
  28. 28. Verpackungsbehälter 1 nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff zur Bildung des Behälters aus der Gruppe von Polypropylen (PP), Polystyrol (PS) oder Polyestem, insbesondere Polyethylenterephthalat (PET), gewählt ist.
  29. 29. Verpackungseinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verpackungsbehälter (1) und der Verschlussdeckel (13) aus dem gleichen Werkstoff gebildet sind.
  30. 30. Verfahren zum Verschließen einer Verpackungseinheit, bei dem ein aus Kunststoffbestehender Verpackungsbehälter (1) mit einem umlaufenden kraftschlüssigen Halteelement (12) und einem, dieses Kupplungselement (10) radial außen umfassenden formschlüssigen Kupplungselement (9) einer Kupplungsvorrichtung (8) zwischen dem Verpackungsbehälter (1) und einem Verschlussdeckel (13) ausgebildet ist und einem Verschlussdeckel (13), der mit einem ein Zentralteil (14) ringförmig umgebenden, kraftschlüssigen Halteelement (18) und einem dieses außen ringförmig umfassenden, formschlüssigen Kupplungs- Ν20031)78βθ· element (17) gebildet wird, worauf der Hohlraum des Verpackungsbehälters (1) mit einem Produkt befällt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussdeckel (13) auf dem Verpackungsbehälter (1) in Richtung der Mantellängsachse (7) aufgesetzt und danach aufgepresst wird, sodass die Kupplungselemente (9,17) der Kupplungsvorrichtungen (8,15) zwischen dem Verschlussdeckel (13) und dem Verpackungsbehälter (1) einander hintergreifen, worauf von dem vom Verschlussdeckel (13) abgewendeten Ende des Verpackungsbehälters (1) ein Stützring (23) einer Siegelvorrichtung (26) zwischen dem außen umlaufenden formschlüssigen Kupplungselement (9) der Kupplungsvorrichtung (8) und dem Mantel (2) des Verpackungsbehälters (1) zur Anlage auf der der Oberseite gegenüberliegenden Außenfläche des kraftschlüssigen Kupplungselements (10) angelegt wird und auf dem Verschlussdeckel (13) auf der vom Verpackungsbehälter (1) abgewendeten Seite ein weiterer Stützring (24) auf das kraftschlüssige Kupplungselement (16) abgesenkt wird, worauf der Verschlussdeckel (13) und der Verpackungsbehälter (1) im Bereich ihrer Halteelemente (12,18) aneinander gedrückt und miteinander versiegelt werden.
  31. 31. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Versiegelung mittels eines Heißschmelzklebestoffes oder mittels Thermo-Lack durchgeführt wird.
  32. 32. Verfahren nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützringe (23,24) beheizt werden. RundpaclcAG U Ul Vll
    -(Dr. Sooldchner)
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