AT500147B1 - Gps unterstütztes pistenpflegefahrzeug - Google Patents
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Description
2 AT 500 147 B1
Die Erfindung bezieht sich auf ein Pistenpflegefahrzeug mit einer Pistenpflegevorrichtung zum Bearbeiten einer Schneeoberfläche von Pisten in einem Schigebiet, wobei das Pistenpflegefahrzeug zumindest eine Empfangsvorrichtung aufweist, die Signale von Navigationssatelliten empfängt und mit einer Recheneinheit zur Verarbeitung der empfangenen Signale verbunden 5 ist und die Recheneinheit weiters mit einer Ausgabevorrichtung verbunden ist.
Es sind verschiedene Pistenpflegefahrzeuge bekannt, die zum Bearbeiten einer Schneeoberfläche von Pisten mit einer Pistenpflegevorrichtung ausgestattet sind. Die Pistenpflegevorrichtung wird an ein Pistenpflegefahrzeug angehängt und weist eine Schneefräse mit einer nachgeschal-io teten Glätteinrichtung auf. Ein Fahrer des Pistenpflegefahrzeuges kann verschiedene Einstellparameter der Pistenpflegevorrichtung, beispielsweise eine Frästiefe und einen Auflagedruck der Schneefräse, verändern. Durch Verändern der Einstellparameter kann der Fahrer auf wechselnde Schneeverhältnisse reagieren. Die Qualität der bearbeiteten Schneeoberfläche hängt dabei stark von den Fähigkeiten des Fahrers ab. Zur Zeit ist es so, dass in den meisten Fällen 15 ein Pistenpflegefahrzeug bzw. eine Gruppierung von mehreren Pistenpflegefahrzeugen die Pisten abfährt und präpariert. Dabei entstehen Leerfahrten bzw. Pistenabschnitte werden doppelt präpariert, da die Pistenabschnitte nicht immer einen gleichen Breitenverlauf aufweisen und bei Engstellen über schon präparierte Bereiche gefahren wird. Solche Fahrzeugvorrichtungs-kombinationen sind hochentwickelte Arbeitsmaschinen. Die Überwachung und Regelung ihres 20 Einsatzes, mit dem Ziel einer effizienten Pistenpräparierung, ist die Hauptaufgabe des Fahrers. Das Lenken ist eine notwendige zusätzliche Aufgabe, wobei die Pistenpflegefahrzeuge mit den Vorrichtungen an die ortsfesten Bearbeitungsflächen herangeführt werden müssen. Dies erfordert aber einen großen Teil der Aufmerksamkeit des Fahrers und beeinflusst die Qualität des Prozessablaufs. 25
Aus der US 2002/0116122 A1 ist eine Anlage bzw. ein Verfahren zum Instandhalten einer definierten Schneedicke bzw. Schneemenge einer Schipiste mittels mehrerer Schneekanonen bekannt. Diese Anlage und dieses Verfahren zum Instandhalten einer Schipiste beinhaltet eine Mehrzahl von Schneekanonen und umfasst weiters ein Pistengerät zum Bearbeiten bzw. zum 30 Erfassen von Abschnitten einer Schipiste, eine in Pistennähe befindliche Basisstation und eine zentrale Berechnungs- und Kontrolleinrichtung. In der Berechnungs- und Kontrolleinrichtung wird zur Berechnung der Schneedicke die geographische Position des Pistengerätes auf der Schipiste herangezogen und mit den geographischen Daten einer schneelosen Schipiste verglichen. Weiters wird eine Schneebedarfsberechnung in den jeweiligen Abschnitten durchgeführt, 35 die Ausgabe der benötigten Schneemenge ermittelt und die Betriebszeit einer Schneekanone, basierend auf die erforderliche Schneemenge, bestimmt. Wesentlich ist hierbei, dass die Positionsdaten des Pistengerätes auf der Schipiste mittels GPS erfasst werden, die Schneedicke mittels Vergleich zwischen Schneeoberfläche und schneelosem Untergrund errechnet wird und dazu die erforderliche, herzustellende Schneemenge bzw. der Einsatz einer Schneekanone 40 ermittelt wird. Das Pistengerät wird somit zur Abtastung bzw. Erfassung der Schneedicke an jeder beliebigen Stelle einer Schipiste herangezogen. Ist sodann die definierte Schneemenge mittels Schneekanone produziert, ergeht eine Anweisung an das Pistengerät, im benötigten Abschnitt den Schnee zu verteilen, um eine definierte Schneedicke auf der Schipiste zu erhalten. 45
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Pistenpflegefahrzeug zu schaffen, mit dem es möglich ist, die Bearbeitung einer Schneeoberfläche von Pisten effizienter und damit kostengünstiger zu gestalten. so Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass die Ausgabevorrichtung zumindest zum Anzeigen einer von der Recheneinheit anhand der Positionsdaten und Gelände- bzw. Pistendaten errechneten, optimierten Fahrspur ausgestattet ist. Der damit erreichte Vorteil liegt darin, dass durch GPS (Global Position System) unterstütze Software die Präparierung von Schipisten effizienter und damit kostengünstiger werden. Dazu werden die gesamten Pistenflächen eines 55 Schigebiets mittels GPS erfasst. Über diese Flächen bzw. Flächenabschnitte wird ein Optimie- 3 AT 500 147 B1 rungsverfahren gelegt. Umgelegt auf die Pistenpräparierung bedeutet dies den kürzest möglichen Weg für ein einzelnes Pistenpflegefahrzeug oder auch für eine Fahrzeuggruppe von Pistenpflegefahrzeugen zu definieren und dabei Leerfahrten und Doppelpräparierungen zu vermeiden.
Vorteilhaft ist weiters, dass die Empfangsvorrichtung mit zumindest einer Antenne verbunden ist. Dabei ist es möglich, Signale von Navigationssatelliten bzw. Informationen über ein begleitendes Pistenpflegefahrzeug zu empfangen und weiters mit standardgemäßen Kommunikationssystemen zu kommunizieren.
Vorteilhaft ist auch weiters, dass die Empfangsvorrichtung zum Empfang der Signale von zumindest einer in Pistennähe angeordneten Basisstation ausgebildet ist, um die korrigierten Navigationsdaten eines Satelliten empfangen zu können und für die genaue Positionsbestimmung des Pistenpflegefahrzeuges verwendet wird.
Vorteilhaft ist weiters, dass die Ausgabevorrichtung zur akustischen Richtungsvorgabe mit zumindest einem Lautsprecher ausgebildet ist, die dem Fahrer eines Pistenpflegefahrzeuges bei der Suche einer optimierten Fahrspur behilflich ist.
Vorteilhaft ist weiters, dass die Ausgabevorrichtung zur Informations- und/oder Richtungsanzeige mit zumindest einer LCD-Anzeige (Liquid Crystal Display) und/oder mit LED's (Light Emitting Diode) ausgebildet ist, um ebenfalls dem Fahrer eines Pistenpflegefahrzeuges bei der Suche einer optimierten Fahrspur behilflich ist.
Bei einer weiteren Ausgestaltung ist von Vorteil, dass die Recheneinheit zum Erfassen einer Pistengeländetopographie ein GIS (Geographical Information System) umfasst. Dabei ist es möglich, dass die Topographie des Geländes eines Schigebiets als digitale Karte zur Verfügung steht und eine effiziente Pistenpräparierung daraus erfolgt.
Weiters ist von Vorteil, dass die Recheneinheit zur Speicherung der zurückgelegten bzw. bearbeiteten Fahrspur einer Pistenfläche ausgebildet ist, um entstehende Leerfahrten oder Pistenabschnitte, die ansonst doppelt präpariert werden, zu vermeiden.
Durch eine Weiterbildung wird erreicht, dass die Recheneinheit zur Erstellung des effizientesten Wegdiagramms eine GPS unterstützte Software umfasst, um die Präparierung von Schipisten effizienter und damit kostengünstiger zu gestalten. Dabei ist es auch möglich, die Pistenpräparierung auf den kürzest möglichen Weg für ein einzelnes Pistenpflegefahrzeug zu definieren, um Leerfahrten und Doppelpräparierungen zu vermeiden.
Vorteilhaft ist weiters, dass die Recheneinheit zur Aufzeichnung aktueller bzw. früherer Wetterdaten und/oder Daten über Schnee- oder Pisteneigenschaften eine Speichervorrichtung umfasst bzw. unter Einbeziehung von in der Speichervorrichtung hinterlegten Daten zur Berechnung von optimierten Zeitpunkten und/oder Einstellungen der Pistenpflegevorrichtung für die Präparierung von Pistenabschnitten ausgebildet ist, um eine effiziente Pistenpräparierung allmählich zu optimieren. Somit ist es möglich, den Einsatz eines Pistenpflegefahrzeuges optimal zu bestimmen, zu welchem Zeitpunkt und bei welchem Pistenzustand einer Schipiste bzw. mit welcher Einstellung der Pistenpflegevorrichtung präpariert werden soll.
Vorteilhaft ist auch weiters, dass die Recheneinheit wenigstens eine Vorrichtung zur Aufnahme eines Datenträgers, z.B. Diskette, CD-ROM, DVD (Digital Versatile Disc), oder dgl., umfasst. Dabei ist es möglich, dass die Geländedaten des Schigebiets als digitale Karte auf einen Datenträger gespeichert sind und so in einem Pistenpflegefahrzeug abgerufen werden können und zur Positionsbestimmung mittels GPS dienen.
Die Aufgabe der Erfindung wird unabhängig davon auch durch ein Pistenpflegefahrzeug mit 4 AT 500 147 B1 einer Pistenpflegevorrichtung zum Bearbeiten einer Schneeoberfläche von Pisten in einem Schigebiet gelöst, welches zumindest eine Empfangsvorrichtung zum Erfassen von Informationen über ein begleitendes Pistenpflegefahrzeug zur Bildung einer Fahrzeuggruppe aufweist und mit einer Recheneinheit verbunden ist und die Recheneinheit unter Auswertung der erfassten Informationen über ein begleitendes Pistenpflegefahrzeug und über zumindest einen Aktor zur unbemannten Steuerung des Pistenpflegefahrzeuges ausgebildet ist.
Der damit erreichte Vorteil liegt darin, dass mehrere Pistenpflegefahrzeuge zur Erzielung der größt möglichen Wirksamkeit der Präparierungsarbeiten zu einer Fahrzeuggruppe zusammengefasst werden können, wobei nur das erste vorausfahrend begleitende Pistenpflegefahrzeug mit einer Person besetzt sein müsste, die eine Überwachungsfunktion ausübt.
Weiters ist von Vorteil, dass die Empfangsvorrichtung ein Kamerasystem umfasst bzw. dass das Kamerasystem zur Erfassung von Referenzmarkierungen an einem begleitenden Pistenpflegefahrzeug vorgesehen ist. Dadurch wird eine unbemannte Lenkung eines Pistenpflegefahrzeuges, auf der Basis der Bildverarbeitung ergänzt durch Satellitennavigation, möglich.
Weiters ist von Vorteil, dass die Empfangsvorrichtung zum Empfangen der Positionsdaten eines begleitenden Pistenpflegefahrzeuges ausgebildet ist, um z.B. eines vorausfahrend begleitenden Pistenpflegefahrzeuges in einem vordefinierten Abstand und um eine Fahrspur versetzt, zu folgen.
Vorteilhaft ist weiters, dass die Empfangsvorrichtung zum Empfang der Signale von zumindest einer in Pistennähe angeordneten Basisstation ausgebildet ist, um z.B. durch DGPS (Differential Global Position System) genaue Positionsdaten zu empfangen und im Pistenpflegefahrzeug, zur Wahl einer optimierten Fahrspur, Verwendung findet.
Vorteilhaft ist weiters, dass die Empfangsvorrichtung mit zumindest einem Sensor bzw. Fühler zum Erfassen von ein oder mehreren Daten, z.B. Zustand einer Schneeoberfläche, Temperatur bzw. Feuchtigkeit von Luft und Schnee, Wetter, Sonneneinstrahlung, usw., ausgebildet ist, um eine automatische Einstellung der Pistenpflegevorrichtung zu realisieren. Auf diese Weise kann auch die Fahrzeuggeschwindigkeit automatisch angepasst werden, um eine optimale Qualität der bearbeiteten Schneeoberfläche zu erlangen.
Von Vorteil ist aber auch, dass die Empfangsvorrichtung eine Abstandsregelung umfasst, bzw. dass die Abstandsregelung mittels Ultraschallsensoren zur Entfernungsbestimmung eines begleitenden Pistenpflegefahrzeuges vorgesehen ist. Dabei ist es möglich, dass der jeweilige Fahrer eines Pistenpflegefahrzeuges die komfortablen Assistenzsysteme überwacht und in kritischen Situationen eingreift. Auf diese Weise kann auch ein unbemanntes Pistenpflegefahrzeug dem begleitenden Pistenpflegefahrzeug sicher folgen.
Weiters ist von Vorteil, dass die Empfangsvorrichtung mit zumindest einem Sensor bzw. Fühler zur Positionsbestimmung von Händen, Armen und Füßen des Fahrers eines begleitenden Pistenpflegefahrzeuges ausgebildet ist, bzw. zur Positionsbestimmung der Pistenpflegevorrichtung eines begleitenden Pistenpflegefahrzeuges ausgebildet ist. Dabei ist es möglich, dass der Fahrer des begleitenden Pistenpflegefahrzeuges das Tempo, also auch Bremsen und Beschleunigen, bestimmt und verzögerungsfrei die Elektronik diese Daten weiter an die anderen Pistenpflegefahrzeuge gibt. Weiters wird auch die Steuerung bzw. Bearbeitungsposition der Pistenpflegevorrichtung, z.B. des Räumschildes, des dem begleitenden Pistenpflegefahrzeuges nachfolgenden Pistenpflegefahrzeug übernommen. Die Position bzw. Stellung des Räumschildes des begleitenden Pistenpflegefahrzeuges wird manuell durch den Fahrer gesteuert, d.h. die Stellung der dem nachfolgenden Pistenfahrzeug zugewandten Seite kann vom zweiten Pistenpflegefahrzeug für die dem vorausfahrenden Pistenpflegefahrzeug zugewandten Seite übernommen werden. Durch die übernommenen Positionen zwischen den Pistenpflegefahrzeugen ergibt sich auch eine absolut plane Pistenfläche ohne Abstufungen wie es bei herkömmlichen 5 AT 500 147 B1
Präparierungen oft der Fall ist.
Durch eine Weiterbildung ist von Vorteil, dass die Empfangsvorrichtung zur Erfassungen von Hindernissen jeder Art ein Radarsystem umfasst. Dieses verfügt über eine hohe Leistungsgeschwindigkeit und funktioniert bei jedem Wetter.
Vorteilhaft ist weiters, dass die Empfangsvorrichtung zur Einbindung in standardgemäße Kommunikationssysteme, z.B. GSM (Global System for Mobile Communication), GPRS (General Packet Radio Service), HSCSD (High Speed Circuit Switched Data), UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) und/oder GPS (Global Position System), ausgebildet ist, um Daten via digitalem Mobilfunknetz in regelmäßigen Abständen zu transferieren und von der Basisstation abgerufen werden können.
Vorteilhaft ist weiters, dass die Recheneinheit zur laufenden Ermittlung der Position, der Geschwindigkeit und der Fahrtrichtung eine GPS unterstützte Software umfasst, diese errechneten Daten nach bestimmten Kriterien gesammelt und gespeichert bzw. zur Streckenoptimierung verwendet werden.
Schließlich ist aber auch eine weitere Ausbildung möglich, bei der die Pistenpflegevorrichtung wenigstens ein Räumschild und/oder eine Fräse und/oder eine Glätteinrichtung umfasst. Auf diese Weise können am Pistenpflegefahrzeug weitere ankoppelbare Einrichtungen zum Bearbeiten einer Schneeoberfläche realisiert werden. Die Pistenpflegevorrichtung kann mit unterschiedlichen, weiteren Zusatzgeräten, wie z.B. ein Spurgerät für Langlaufloipen oder einer Halfpipe-Fräse ausgestattet sein, wenn deren Einsatz es erfordert.
Zum besseren Verständnis wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen vereinfacht, schematisch dargestellt:
Fig. 1 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Pistenpflegefahrzeuges von vorne mit vier Navigationssatelliten;
Fig. 2 ein erfindungsgemäßes Pistenpflegefahrzeug mit einem begleitenden Pistenpflegefahrzeug, in Seitenansicht;
Fig. 3 ein erfindungsgemäßes Pistenpflegefahrzeug mit einem begleitenden Pistenpflegefahrzeug, in Draufsicht;
Fig. 4 eine Fahrzeuggruppe aus Pistenpflegefahrzeugen bei der Präparierung einer Pistenfläche in einem Schigebiet, in Draufsicht.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Pistenpflegefahrzeug 1 mit einer Pistenpflegevorrichtung 2 zum Bearbeiten einer Schneeoberfläche 3 gezeigt. Das Pistenpflegefahrzeug 1 weist zumindest eine Empfangsvorrichtung 4 auf, die Signale von Navigationssatelliten 5 empfängt und mit einer Recheneinheit 6 zur Verarbeitung der empfangenen Signale verbunden ist. Die Recheneinheit 6 ist weiters mit einer Ausgabevorrichtung 7 zumindest zum Anzeigen einer von der Rechenein- 6 AT 500 147 B1 heit anhand der Positionsdaten und Gelände- bzw. Pistendaten errechneten, optimierten Fahrspur ausgestattet.
Das Satellitennavigationssystem (GPS) ist ein wetterunabhängiges System, dass vom amerika-5 nischen Verteidigungsministerium entwickelt wurde. GPS (Global Position System) soll die Anforderungen erfüllen, indem es Position, Geschwindigkeit und Zeit von einem Pistenpflegefahrzeug 1 auf der Erde genau bestimmt. Die Nutzung für das weltweit zur Verfügung stehende System ist kostenlos. Weiters sind die Orbitale der Satelliten so gewählt, dass jederzeit und über jedem Punkt der Erde zumindest vier Satelliten zumindest 15 ° über dem Horizont stehen, io die für die genaue Bestimmung einer Position absolut notwendig sind. Die Grundidee bei der Positionsbestimmung ist nun, dass sich zuerst einmal aus dem Zeitcode des Satellitensignals durch Vergleich mit einer empfängerinternen Uhr die Laufzeit des Radiosignals vom Navigationssatelliten 5 zur Empfangsvorrichtung 4 errechnen lässt. Zieht man von der empfängereigenen Zeit diejenige aus dem Signal ab, so lässt sich aus der gewonnenen Laufzeit ganz leicht 15 die Distanz zwischen dem Navigationssatelliten 5 und der Empfangsvorrichtung 4 bzw. dem Pistenpflegefahrzeug 1 errechnen. Kann man so die Distanz zu mehreren Navigationssatelliten 5 ermitteln, ergibt sich aus der bekannten Position der Navigationssatelliten 5 die eigene Position. 20 Die Empfangsvorrichtung 4 ist mit zumindest einer Antenne 8 verbunden bzw. zum Empfang der Signale von zumindest einer in Pistennähe angeordneten Basisstation 9 ausgebildet. Die Basisstation 9 kann in die Positionsbestimmung eines Pistenpflegefahrzeugs 1 eingebunden werden, um eine höhere Genauigkeit mittels Differential-GPS, kurz DGPS, zu erreichen. Dazu werden für die dreidimensionale Positionsbestimmung vier Navigationssatelliten 5 benötigt. Die 25 Basisstation 9, dessen Position fixiert und genau bekannt ist, fungiert als Referenzempfänger. Die Basisstation 9 empfängt die Navigationsdaten eines Satelliten und durch die bekannte Position werden Korrekturdaten errechnet. Dabei dient die Differenz von bekannter und gemessener Laufzeit als Korrekturfaktor und wird via Telemetrie zum Pistenpflegefahrzeug 1 übermittelt, das nun mit Hilfe der Korrekturdaten seine genaue Position errechnet. 30
Die Ausgabevorrichtung 7 ist zur akustischen Richtungsvorgabe mit zumindest einem Lautsprecher ausgebildet bzw. zur Informations- und/oder Richtungsanzeige mit zumindest einer LCD-Anzeige und/oder mit LED's ausgebildet. Es wird dem Fahrer eines Pistenpflegefahrzeuges 1 ermöglicht, die optimale Fahrspur so zu wählen, ohne einen dauernden Blickkontakt auf die 35 Ausgabevorrichtung 7 haben zu müssen. Die LCD-Anzeige kann mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgebildet sein, um bei Pistenpräparierungsarbeiten in der Dunkelheit die Informations-und/oder Richtungsanzeige ablesen zu können.
Die Recheinheit 6 kann zum Erfassen einer Pistengeländetopographie ein GIS (Geographical 40 Information System) umfassen und als digitale Karte zur Verfügung stehen. Dadurch können die Fahrspurplanung und Kursbeschreibung auf einem Betriebsrechner in der Basisstation 9 durchgeführt und mit einer Chipkarte bzw. Datenträger auf das Pistenpflegefahrzeug 1 übertragen werden. Die Recheneinheit 6 speichert die zurückgelegte bzw. bearbeitete Fahrspur einer Pistenfläche und erstellt ein effizientes Wegdiagramm mittels GPS unterstützter Software. Über 45 diese Pistenflächen wird ein Optimierungsverfahren, ähnlich dem an CNC (Computerized Nu-merical Control) gesteuerten Werkzeugmaschinen angewandten Verfahren, gelegt. Die GPS unterstützte Software erstellt anhand der errechneten Koordinaten die optimalste Fahrspur für die Pistenpräparierung und definiert den kürzest möglichen Weg für ein einzelnes Pistenpflegefahrzeug 1 um Leerfahrten und Doppelpräparierungen zu vermeiden. Somit ist jederzeit nach-50 vollziehbar, welche Pistenflächen schon bearbeitet oder noch zu bearbeiten sind bzw. wo sich gerade das Pistenpflegefahrzeug 1 befindet. Die Recheneinheit 6 kann zur Aufzeichnung aktueller bzw. früherer Wetterdaten und/oder Daten über Schnee- oder Pisteneigenschaften eine Speichervorrichtung bzw. ein adaptives, neuronales System umfassen, wonach aus den aufgezeichneten Daten ein idealer Einsatz eines Pistenpflegefahrzeuges 1 bestimmt wird und eine 55 effiziente Bearbeitung einer Schneeoberfläche 3 allmählich optimiert werden kann. Durch die 7 AT 500 147 B1 entsprechend umfangreiche Datensammlung, z.B. Temperatur und/oder Feuchtigkeit von Luft und/oder Schnee, Sonneneinstrahlung und dgl., kann der optimalste Zeitpunkt für die Präparie-rung der einzelnen Pistenflächen bestimmt werden. Die Informationen über die einzelnen Wetterdaten können von mehreren Pistenpflegefahrzeugen 1 oder von externen Wetterstationen, 5 einer Flugwetterwarte oder dgl. eingeholt werden. Weiters kann die Recheneinheit 6 wenigstens eine Vorrichtung zur Aufnahme eines Datenträgers, z.B. Diskette, CD-ROM, DVD (Digital Ver-satile Disc) oder dgl., umfassen. Auf dem Datenträger ist eine digitale Karte gespeichert, die Informationen über Gelände, Pistenbreite, Hindernisse usw. beinhaltet. io In den Fig. 2 bis 4 sind weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Pistenpflegefahrzeuges 1 gezeigt, wonach zumindest eine Empfangsvorrichtung 4 zum Erfassen von Informationen über ein begleitendes Pistenpflegefahrzeug 10 zur Bildung einer Fahrzeuggruppe 11 gezeigt sind. Ein großes Bedürfnis jedes Unternehmens ist, die ständige Kontrolle über Standort und gefahrene Kilometer eines jeden Pistenpflegefahr-15 zeuges 1, 10 zu haben, um dadurch ihre Fahrzeuggruppe 11 optimal einsetzen zu können und Leerfahrten zu vermeiden. Weiters kann die Recheneinheit 6, die mit der Empfangsvorrichtung 4 verbunden ist, unter Auswertung der erfassten Informationen über ein begleitendes Pistenpflegefahrzeug 10 und über zumindest einen Aktor, beispielsweise ein Hydraulikzylinder, zur unbemannten Steuerung des Pistenpflegefahrzeuges 1 ausgebildet sein. Mehrere Pistenpflege-20 fahrzeuge 1,10 können zur Erzielung der größt möglichen Wirksamkeit der Präparierungsarbei-ten zu einer Fahrzeuggruppe 11 zusammengefasst werden, wobei meist das erste vorausfahrende, begleitende Pistenpflegefahrzeug 10 mit einem Fahrer besetzt sein müsste, der eine Überwachungsfunktion ausübt. Das erste Pistenpflegefahrzeug 10 einer Fahrzeuggruppe 11 bestimmt das Tempo, also auch Bremsen und Beschleunigen. Das bemannte Pistenpflegefahr-25 zeug 10, muss nicht an vorderster Spitze einer Fahrzeuggruppe 11 fahren, sondern kann an zweiter, dritter usw. oder an letzter Stelle in einer Fahrzeuggruppe 11 sich befinden. Durch die verzögerungsfreie Weitergabe der Signale aus dem begleitenden Pistenfahrzeug 10 an die folgenden Pistenpflegefahrzeuge 1 gibt es keinen ausgeprägten Ziehharmoniker-Effekt. Der jeweilige Fahrer überwacht das moderne Assistenzsystem und kann in kritischen Situationen 30 eingreifen.
Die Empfangsvorrichtung 4 kann ein Kamerasystem 12 umfassen, dass zur Erfassung von Referenzmarkierungen 13 an einem begleitenden Pistenpflegefahrzeug 10 vorgesehen ist. Dadurch kann auf der Basis der Bildverarbeitung ergänzend durch Satellitennavigation die 35 unbemannte Lenkung eines Pistenpflegefahrzeuges 1 realisiert werden. Das Kamerasystem 12 erkennt auch sogenannte Leitlinien, die beim jeweiligen Bearbeitungsprozess einer Schneeoberfläche 3 entstehen. Die Breite 14 einer Fahrspur wird durch den Einsatz der Pistenpflegevorrichtung 2 definiert und hebt sich zu einer noch nicht präparierten Schneeoberfläche 3 sehr gut ab, indem eine sogenannte Leitlinie entsteht. Weiters kann das Kamerasystem 12 als Live-40 Webcam eingesetzt werden. Die aktuellen Bilddaten können über die Basisstation 9 in ein standardgemäßes Kommunikationssystem übertragen werden oder direkt von einem Pistenpflegefahrzeug 1, 10 via Satellit ins Internet (World Wide Web) gestellt werden und von jedem Internetbenutzer, der Schnee- bzw. Wetterinformationen über das Schigebiet benötigt, abgerufen werden. 45
Die Empfangsvorrichtung 4 kann zum Empfangen der Positionsdaten eines begleitenden Pistenpflegefahrzeuges 10 bzw. zum Empfang der Signale von zumindest einer in Pistennähe angeordneten Basisstation 9 ausgebildet sein. Die Position bzw. Stellung der Pistenpflegevorrichtung 2, z.B. Räumschild 15, einer Fräse 16, einer Glätteinrichtung 17, eines begleitenden so Pistenpflegefahrzeuges 10 wird manuell durch den Fahrer gesteuert. Die dem nachfolgenden Pistenpflegefahrzeug 10 zugewandten Seite kann vom Pistenpflegefahrzeug 1 für die dem vorausfahrenden Pistenpflegefahrzeug 10 zugewandten Seite automatisch übernommen werden. Das selbe gilt auch für das dem zweiten Pistenpflegefahrzeug 1 folgende Dritte usw. Durch die übernommenen Stellungen der Pistenpflegevorrichtungen 2 zwischen den Pistenpflegefahr-55 zeugen 1,10 ergibt sich auch eine absolut plane Pistenfläche ohne Abstufungen, wie es bei der 8 AT 500 147 B1 herkömmlichen Präparierung oft der Fall ist.
Die Basisstation 9 empfängt Navigationsdaten der Navigationssatelliten 5. Mittels dem GPS werden laufend die Position, die Geschwindigkeit und die Fahrtrichtung der einzelnen Pisten-5 pflegefahrzeuge 1,10 ermittelt. Diese Daten werden nach bestimmten Kriterien gesammelt und gespeichert. In regelmäßigen Abständen holt die Basisstation 9 diese Daten via digitalem Mobilfunknetz ab, wonach die Empfangsvorrichtung 4 zur Einbindung in standardgemäße Kommunikationssysteme, z.B. GSM, GPRS, HSCSD, UMTS und/oder GPS, ausgebildet ist. Die Basisstation 9 stellt die Positionsdaten aller Pistenpflegefahrzeuge 1, 10 übersichtlich dar und spei-io chert sie für den späteren Gebrauch, um z.B. eine Streckenoptimierung in Zukunft zu ermöglichen. Weiters steuert und überwacht sie die gesamte Fahrzeuggruppe 11 eines Unternehmens und reagiert auf Notfallsituation. Dadurch kann die Basisstation 9 ihre Fahrzeuggruppe 11 optimal einsetzen und auslasten. 15 Weiters kann die Empfangsvorrichtung 4 mit zumindest einem Sensor 18 bzw. Fühler zum Erfassen von ein oder mehreren Daten ausgebildet sein. So kann z.B. der Zustand einer Schneeoberfläche, Temperatur bzw. Feuchtigkeit von Luft und/oder Schnee, Wetter, Sonneneinstrahlung usw. erfasst werden und bei entsprechend umfangreicher Datensammlung auch der optimalste Zeitpunkt für eine Pistenpräparierung der einzelnen Pistenabschnitte bestimmt 20 werden. Aus den gesammelten Daten könnte auch der Zeitpunkt der Präparierung der einzelnen Pistenabschnitte Berücksichtung finden. In solchen Datensätzen sind beispielsweise Voreinstellungen für weichen Neuschnee, Altschnee Harsch oder Maschinenschnee abgelegt, die vom Fahrer oder anhand von Schneezustandsdaten ausgewählt werden können. Die Einstellung der Pistenpflegevorrichtung 2 zum Bearbeiten einer Schneeoberfläche 3 sind von einer 25 Schneetemperatur und einer vorliegenden Schneehärte abhängig. Die Erfassung von Schneetemperatur und Schneehärte erleichtert eine Einstellung der Pistenpflegevorrichtung 2. Eine Schneehärte kann beispielsweise durch die Eindringtiefe eines Prüfrades bei konstantem Anpressdruck erfasst werden bzw. können in der Glätteinrichtung 17 integrierte Fühler oder Räder vorgesehen sein, die auf der Schneeoberfläche 3 laufen. 30
Die Empfangsvorrichtung 4 kann eine Abstandsregelung umfassen, die mittels Ultraschallsensoren 19 zur Entfernungsbestimmung eines begleitenden Pistenpflegefahrzeuges 10 vorgesehen sind. Diese stellen sich auf das begleitende Pistenpflegefahrzeug 10 ein, um die Geschwindigkeit zu regeln und einen sicheren Abstand einzuhalten. 35
Weiters kann die Empfangsvorrichtung 4 mit zumindest einem Sensor 18 bzw. Fühler zur Positionsbestimmung von Händen, Armen und Füssen des Fahrers eines begleitenden Pistenpflegefahrzeuges 10 ausgebildet sein, wonach das unbemannte Pistenpflegefahrzeug 1 erkennen kann, ob der Fahrer des begleitenden Pistenpflegefahrzeuges 10 beispielsweise bremsbereit 40 fährt. Für diese Ausbildung werden bevorzugt Haftsensoren, die am Lenkrad, Bedienungshebel, Instrumenten, Armlehnen, Pedalen, usw. angeordnet sind, verwendet. Die Empfangsvorrichtung 4 kann auch zumindest mit einem Sensor 18 bzw. Fühler zur Positionsbestimmung der Pistenpflegevorrichtung 2 eines begleitenden Pistenpflegefahrzeuges 10 ausgebildet sein, um vom begleitenden Pistenpflegefahrzeug 10 die Stellung der Pistenpflegevorrichtung 2 zum Bearbei-45 ten der Schneeoberfläche 3, automatisch übernehmen zu können.
Weiters kann die Empfangsvorrichtung 4 zum Erfassen von Hindernissen jeder Art ein Radarsystem 20 umfassen, dass mit hoher Leistungsgeschwindigkeit arbeitet und bei jedem Wetter funktioniert. Es kann beim Rückwärtsfahren des Pistenpflegefahrzeuges 1 als Parkhilfe verwen-50 det werden, indem man sehr nahe an ein Hindernis heranfahren kann. Der Fahrer kann durch akustische Piepstöne informativ gelenkt werden, indem der Piepston lauter und hoher wird und der Intervall der Piepstöne schneller bzw. kürzer wird, je näher man dem Hindernis kommt. Gleichzeitig kann auf einem Monitor oder einer LCD-Anzeige der Abstand bzw. die Richtung des Hindernisses optisch angezeigt werden. 55 9 AT 500 147 B1
Zur laufenden Ermittlung der Position, der Geschwindigkeit und der Fahrtrichtung kann die Recheneinheit 6 eine GPS unterstützende Software umfassen, die in jedem Pistenpflegefahrzeug 1,10 installiert ist. Diese Daten werden nach bestimmten Kriterien gesammelt und gespeichert und an die Basisstation 9 übermittelt. Dort werden die Positionsdaten aller Pistenpflege-5 fahrzeuge 1,10 übersichtlich dargestellt und für den späteren Gebrauch gespeichert. Aus diesen Daten können auch Kilometerabrechnungen oder Streckenoptimierungen durchgeführt werden. Dadurch kann die Fahrzeuggruppe 11 optimal eingesetzt und ausgelastet werden.
Zum Bearbeiten einer Schneeoberfläche 3 kann die Pistenpflegevorrichtung 2 wenigstens ein io Räumschild 15 und/oder eine Fräse 16 und/oder eine Glätteinrichtung 17 umfassen. Es können aber auch weitere Zusatzgeräte, wie z.B. eine Halfpipe-Fräse oder ein Spurgerät für Langlaufloipen ankoppelbar an ein Pistenpflegefahrzeug 1,10 angebracht sein.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des 15 Aufbaus des Pistenpflegefahrzeuges 1 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden. 20
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1; 2, 3, 4 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen. 25 Bezugszeichenaufstellung 1 Pistenpflegefahrzeug 2 Pistenpflegevorrichtung 3 Schneeoberfläche 30 4 Empfangsvorrichtung 5 Navigationssatellit 6 Recheneinheit 7 Ausgabevorrichtung 35 8 Antenne 9 Basisstation 10 Pistenpflegefahrzeug 11 Fahrzeuggruppe 40 12 Kamerasystem 13 Referenzmarkierung 14 Breite 15 Räumschild 45 16 Fräse 17 Glätteinrichtung 18 Sensor 19 Ultraschallsensor 20 Radarsystem 50 55
Claims (25)
1 0 AT 500 147 B1 Patentansprüche: 1. Pistenpflegefahrzeug (1) mit einer Pistenpflegevorrichtung (2) zum Bearbeiten einer Schneeoberfläche (3) von Pisten in einem Schigebiet, das Pistenpflegefahrzeug (1) zumin- 5 dest eine Empfangsvorrichtung (4) aufweist, die Signale von Navigationssatelliten (5) empfängt und mit einer Recheneinheit (6) zur Verarbeitung der empfangenen Signale verbunden ist und die Recheneinheit (6) weiters mit einer Ausgabevorrichtung (7) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabevorrichtung (7) zumindest zum Anzeigen einer von der Recheneinheit (6) anhand der Positionsdaten und Gelände- bzw. Pistendaten er- io rechneten, optimierten Fahrspur ausgestattet ist.
2. Pistenpflegefahrzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtung (4) mit zumindest einer Antenne (8) verbunden ist.
3. Pistenpflegefahrzeug (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Emp fangsvorrichtung (4) zum Empfang der Signale von zumindest einer in Pistennähe angeordneten Basisstation (9) ausgebildet ist.
4. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- 20 zeichnet, dass die Ausgabevorrichtung (7) zur akustischen Richtungsvorgabe mit zumindest einem Lautsprecher ausgebildet ist.
5. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabevorrichtung (7) zur Informations- und/oder Richtungsanzeige 25 mit zumindest einer LCD-Anzeige und/oder mit LED's, ausgebildet ist.
6. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (6) zum Erfassen einer Pistengeländetopographie ein GIS (Geographical Information System) umfasst. 30
7. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (6) zur Speicherung der zurückgelegten bzw. bearbeiteten Fahrspur einer Pistenfläche ausgebildet ist.
8. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die Recheneinheit (6) zur Erstellung des effizientesten Wegdiagramms eine GPS unterstützte Software umfasst.
9. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- 40 zeichnet, dass die Recheneinheit (6) zur Aufzeichnung aktueller bzw. früherer Wetterdaten und/oder Daten über Schnee- oder Pisteneigenschaften eine Speichervorrichtung umfasst.
10. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (6) unter Einbeziehung von in der Speichervorrichtung 45 hinterlegten Daten zur Berechnung von optimierten Zeitpunkten und/oder Einstellungen der Pistenpflegevorrichtung (2) für die Präparierung von Pistenabschnitten ausgebildet ist.
11. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (6) wenigstens eine Vorrichtung zur Aufnahme eines Da- 50 tenträgers, z.B. Diskette, CD-ROM, DVD, oder dgl., umfasst.
12. Pistenpflegefahrzeug (1) mit einer Pistenpflegevorrichtung (2) zum Bearbeiten einer Schneeoberfläche (3) von Pisten in einem Schigebiet, dadurch gekennzeichnet, dass das Pistenpflegefahrzeug (1) zumindest eine Empfangsvorrichtung (4) zum Erfassen von In- 55 formationen über ein begleitendes Pistenpflegefahrzeug (10) zur Bildung einer Fahrzeug- gruppe (11) aufweist und mit einer Recheneinheit (6) verbunden ist und die Recheneinheit (6) unter Auswertung der erfassten Informationen über ein begleitendes Pistenpflegefahrzeug (10) und über zumindest einen Aktor zur unbemannten Steuerung des Pistenpflegefahrzeuges (1) ausgebildet ist.
13. Pistenpflegefahrzeug (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtung (4) ein Kamerasystem (12) umfasst.
14. Pistenpflegefahrzeug (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Kamerasystem (12) zur Erfassung von Referenzmarkierungen (13) an einem begleitenden Pistenpflegefahrzeug (10) vorgesehen ist.
15. Pistenpflegefahrzeug (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtung (4) zum Empfangen der Positionsdaten eines begleitenden Pistenpflegefahrzeuges (10) ausgebildet ist.
16. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtung (4) zum Empfang der Signale von zumindest einer in Pistennähe angeordneten Basisstation (9) ausgebildet ist.
17. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtung (4) mit zumindest einem Sensor (18) bzw. Fühler zum Erfassen von ein oder mehreren Daten, z.B. Zustand einer Schneeoberfläche, Temperatur bzw. Feuchtigkeit von Luft und Schnee, Wetter, Sonneneinstrahlung, usw., ausgebildet ist.
18. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtung (4) eine Abstandsregelung umfasst.
19. Pistenpflegefahrzeug (1) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsregelung mittels Ultraschallsensoren (19) zur Entfernungsbestimmung eines begleitenden Pistenpflegefahrzeuges (10) vorgesehen ist.
20. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtung (4) mit zumindest einem Sensor (18) bzw. Fühler zur Positionsbestimmung von Händen, Armen und Füßen des Fahrers eines begleitenden Pistenpflegefahrzeuges (10) ausgebildet ist.
21. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtung (4) mit zumindest einem Sensor (18) bzw. Fühler zur Positionsbestimmung der Pistenpflegevorrichtung (2) eines begleitenden Pistenpflegefahrzeuges (10) ausgebildet ist.
22. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtung (4) zur Erfassung von Hindernissen jeder Art ein Radarsystem (20) umfasst.
23. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrichtung (4) zur Einbindung in standardgemäße Kommunikationssysteme, z.B. GSM, GPRS, HSCSD, UMTS und/oderGPS, ausgebildet ist.
24. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (6) zur laufenden Ermittlung der Position, der Geschwindigkeit und der Fahrtrichtung eine GPS unterstützte Software umfasst.
25. Pistenpflegefahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 24, dadurch gekennzeichnet, 1 2 AT 500 147 B1 dass die Pistenpflegevorrichtung (2) wenigstens ein Räumschild (15) und/oder eine Fräse (16) und/oder eine Glätteinrichtung (17) umfasst. 5 Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55
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