AT500320A2 - Geruchsverschluss-einrichtung - Google Patents
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Description
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Geruchsverschluss-Einrichtung für Kamin-, Luft- und (Heiz-)Abgas-Abzugs-, und Lüftungsrohr-Systeme, insbesondere für die Rohre solcher Systeme od.dgl., welche Einrichtung an einer tief gelegenen Stelle des genannten Systems bzw. am unteren Ende eines der genannten Rohre angeordnet oder anordenbar ist und mit einer Ableitung für sich an den Wänden der Rohre niederschlagendes bzw. abscheidendes und dort sammelndes Kondenswasser in ein Abwasser-, Kanalsystem, in einen Kanal, in ein Abwasser-Rohr od.dgl. sowie mit einer Sperre für aus dem Abwasser-, Kanalsystem od.dgl., insbesondere infolge der Zugwirkung des Kamin-, Lüftungsrohr-Systems od.dgl. in dasselbe eindringende und darin, insbesondere aufwärts, strömende geruchs-belastete Luft, ausgebildet ist.
Bei Abzugs-, Lüftungs-, Entlüftungs-, Ventilationseinrichtungs-, Kaminrohren od.dgl. besteht ein immer wieder beklagtes und bis jetzt noch nicht tatsächlich befriedigend gelöstes Problem, einerseits in der Erfüllung des Wunsches nach möglichst wartungsfreier Entsorgung des sich infolge der Abkühlung der wassedampfhältigen, aus Heizungsanlagen, Sanitärräumen, Wohn-, Büro- und Geschäftsräumen od.dgl. abgeführten Abgase, Abluft od.dgl. sich ausbildenden Kondenswassers, welches sich an den Wandungen der genannten Rohre abscheidet und dort abwärts fließt, an einer tiefsten Stelle sammelt und letztlich in einen Kanal od.dgl. zu entsorgen ist, und andererseits in einer möglichst effektiven Verhinderung des Aufsteigens von mit den im Kanalsystem herrschen unangenehmen Gerüchen belasteter Luft über das Druckausgleichs-System. Diese geruchsbelastete Luft steigt infolge der Zugwirkung in den Abzugs-, Entlüftungs-, Kaminrohren od.dgl. durch die Druckausgleichsleitungen eines derartige Rohre umfassenden Systems od.dgl. hoch.
Hiebei ist zu berücksichtigen, dass sich dieses Problem der Geruchsbelästigung in letzter Zeit der heute immer größeren Bauhöhen von Hochbauten und damit auch von Kaminen, (Ent-)Lüftungsrohren od.dgl. infolge der dadurch wesentlich gesteigerten Zugwirkung wesentlich verstärkt hat.
Es sind schon verschiedene Vorschläge für die Lösung dieses Problems bekannt geworden, wozu hier nur beispielsweise auf sogenannte Gänzen oder Siphone, also auf Wasser- bzw. hydraulische Geruchsverschlüsse, hingewiesen sei. Diese Art von Geruchsverschlüssen sind bei den heute üblichen Lüftungs-, Luftabzugs-, Kamin-Systemen od.dgl., insbesondere infolge der wachsenden Bauhöhen absolut unzureichend.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Geruchsverschluss-Einrichtung zu entwickeln, welche den modernen Gegebenheiten, die in modernen Bauten mit großer Bauhöhe und oft weit verzweigten Kamin-, Lüftungs-, Entlüftungsrohr-Systemen od. dgl. und der dadurch bedingten, wesentlich erhöhten Zugwirkung in solchen Abgas- bzw. Abluftentsorgungs-Systemen in der täglichen Praxis tatsächlich gerecht wird. -2-
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Die neue Geruchsverschluss-Einrichtung soll sich neben hoher Geruchs-Sperr-Effizienz durch kompakte Bauweise, hohe Bedienungs- und Servicefreundlichkeit sowie durch geringe Fertigungskosten auszeichnen. Weiters besteht das Bestreben, eine derartige Geruchsverschluss-Einrichtung zu schaffen, welche gleichzeitig auch eine hohe Effizienz bei der Ableitung des sich in den Kamin-, Abzugs-Lüftungsrohren od.dgl. abscheidenden Kondenswassers in einen Abwasser- bzw. Kanal-System aufweist.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine derartige Geruchsverschluss-und Kondenswasserableitungs-Einrichtung zu schaffen, welche nach Art eines rasch einzubauenden Standardmoduls in Serie produzierbar ist und sich dennoch durch hohe Flexibilität für den Einbau in Ablauf-, Abgas-Entlüftungsrohr-Systemen od. dgl. verschiedenster Bauart auszeichnet.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit eine neue Geruchsverschluss-Einrichtung der eingangs genannten Art, welche dadurch gekennzeichnet ist, - dass zumindest eine an die tiefste Stelle bzw. an das untere Ende eines jeweiligen Kamin-, Lüftungsrohres od.dgl. angeschlossene bzw. anschließbare, im Wesentlichen geschlossene, Kondenswasser-Sammelkammer mit mindestens einer Zulauföffnung für aus dem jeweiligen Kamin-, Lüftungsrohr od.dgl. abfließendes Kondenswasser und mindestens einer an eine Ableitung in ein Abwasserrohr, in einen Kanal od.dgl. angeschlossene bzw. anschließbare Ablauföffnung für das sich in der Kammer ansammelnde Kondenswasser umfasst, und - dass die Kondenswasser-Zulauföffnung mit einem - den Zulauf des Kondenswassers in die Kammer gewährleistenden bzw. zumindest im Wesentlichen nicht hemmenden, jedoch ein Eindringen bzw. Einströmen von durch die Kondenswasser-Ableitung und durch die Ablauföffnung aus dem Abwasserrohr, Kanal od.dgl. in die Kammer emporsteigender geruchsbelasteter Luft in das Kamin-, Lüftungsrohr od.dgl. hemmenden bzw. sperrenden, nicht-hydraulischen Rückschlag-Sperrorgan ausgestattet ist.
Im Rahmen der Erfindung bevorzugt ist eine Geruchsverschluss-Einrichtung, welche, wie aus dem Anspruch 2 hervorgeht, die Grundform eines Zylinders mit Mantel, Decke und Boden aufweist.
Es soll gleich an dieser Stelle klargestellt werden, dass es grundsätzlich nicht wichtig ist, wo in der Wandung der Kondenswasser-Sammelkammer die Zu- und die Ablauföffnung für das Kondenswasser positioniert sind. Die beiden Öffnungen können z.B. beide in gleicher Höhe in der Zylindermantel-Wand oder aber in der Decke der Kondenswasser-Sammelkammer positioniert sein, wobei es an sich sogar keine Rolle spielen würde, wenn die Kondenswasser-Ablauföffnung höher positioniert ist, als die Kondenswasser-Zulauföffnung, solange nur die hydrostatischen Druckverhältnisse das Ablaufen des Kondenswassers aus der und ein Durchlaufen desselben durch die Kammer nicht behindern. -3- * 4 « -3- * 4 « • · ♦ · · « « • · · · · » · • t ♦ ♦ «*···· ι·
Der Grund für diese, an sich beliebig wählbare Anordnung der Lage der Kondenswasser-Zulauf - und der Ablauföffnung in der Kammer liegt darin, dass das sich oberhalb und in der Kammer ansammelnde Kondenswasser letztlich insgesamt eine Standhöhe aufweist, durch welche der hydraulische Druck für ein Abfließen des Kondenswassers durch die Ablauföffnung sorgt, wo auch immer sie in der Kammer positioniert ist, sorgt.
Besonders bevorzugt ist eine Anordnung von jeweils zumindest einer Kondenswasser-Zu- und zumindest einer der Kondenswasser-Ablauföffnung in der Decke und im Boden der Kondenswasser-Sammelkammer, wie aus dem Anspruch 3 hervorgeht, bzw. wenigstens jeweils im Nahbereich von Decke und Boden der Kammer.
Um eine gewisse, die Geruchsverschluss-Wirkung ergänzend unterstützende Wasserstandshöhe in der Kammer zu halten und sozusagen eine Art Siphonwirkung dort zu erzeugen, ist eine Art der Ausbildung bzw. Anordnung der Ablauföffnung für das Kondenswasser als in die Kammer aufragender Stutzenteil gemäß Anspruch 4 vorteilhaft.
Hierbei sind Relativpositionierungen von Zu- und Ablauföffnung gemäß Anspruch 5 besonders bevorzugt.
Wie Versuche und die Praxis gezeigt haben, kann sich eine Kondenswasser-Sammelkammer gemäß der Erfindung in einer Form mit zumindest zwei Unter- bzw. Teilkammern gemäß Anspruch 6 besonders bewähren, weil insbesondere bei einem - wie vorher soeben beschrieben - in die Kammer aufragenden Ablauföffnungs-Stutzenteil sich in der Kammer immer Kondenswasser mit einer durch die Aufrag-Höhe des Stutzenteils bestimmten Standhöhe befindet und eine unterhalb des Kondenswasser-Spiegels angeordnete, also bevorzugt dem Kammerboden nahe, Durchflussöffnung in der Trennwand zwischen den beiden Teilkammern eine Art Flüssigkeits-Geruchsverschluss, etwa nach Art eines Siphons, bildet, wodurch die Geruchsverschluss-Funktion der neuen Einrichtung noch verstärkt wird.
Eine weitere Verbesserung der Geruchsverschluss-Wirkung lässt sich erzielen, wenn zusätzlich zur Ausstattung der Zulauföffnung mit einem Rückschlag-Sperrorgan auch die oben gerade erwähnte Durchflussöffnung in der Trennwand zwischen den beiden Teilkammern der Kondenswasser-Sammelkammer mit einem zweiten, den Kondenswasser-Durchfluss dort selbstverständlich ebenfalls praktisch nicht störenden, Rückschlag-Sperrorgan für aus dem Kanalsystem infolge der Zugwirkung in den Entlüftungs- Abzugs- oder Kaminrohren aus einem Kanal aufsteigenden geruchsbelasteten Luft ausgestattet ist, wie dem Anspruch 7 zu entnehmen ist.
Wie sich im praktischen Einsatz gezeigt hat, kann die Effektivität der neuen Geruchsverschluss-Einrichtung durch eine Untergliederung der Kondenswasser-Sammelkammer in insgesamt drei funktionelle Teilkammern gemäß Anspruch 8 weiter erhöht werden, wobei dort außer der Zulauf- und der Ablauf-Teilkammer noch eine -4- • · * • ♦ • · « · * - eine Art Pufferfunktion ausübende - Zwischen-Teilkammer vorgesehen ist und jedenfalls ein zusätzliches bzw. zweites Verschlussorgan für die Sperrung der aus dem Kanalsystem od.dgl. aufsteigenden geruchsbelasteten Luft - außer jenem ersten, an der Kondenswasser-Zulauföffnung - an einer der Öffnungen in einer der Trennwände zwischen zwei Teilkammern der neuen Kondenswasser-Sammelkammer vorgesehen ist.
Es soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass insbesondere bei der soeben beschriebenen Drei-Teilung der Kondenswasser-Sammelkammer das erste Rückschlag-Sperrorgan für die aufsteigende geruchsbelastete Luft aus dem Kanalsystem an sich nicht unbedingt an der Zulauföffnung angeordnet sein muss, viel mehr kann dieses erste Rückschlag-Sperrorgan auch z.B. an einer Öffnung in der Trennwand zwischen Zulauf-Teilkammer und Zwischen-Teilkammer und das zweite Rückschlag-Sperrorgan, dann eben an einer Öffnung in der Trennwand zwischen der Zwischen-Teilkammer und der Ablauf-Teilkammer angeordnet sein.
Was eine bevorzugte, weil einfach herstellbare und dennoch voll funktionsfähige, praktische Ausführungsform der Rückschlag-Sperrorgane für die Sperrung der aus dem Kanalsystem durch die Druckausgleichsleitung aufsteigenden geruchsbelasteten Luft betrifft, so gibt darüber der Anspruch 9 näher Auskunft.
Dem Anspruch 10 ist eine günstige Anordnung einer der Trennwände beschrieben, welche eine gummielastische Ventilklappe als Rückschlag-Sperrorgan für eine Durchlauföffnung aufweist.
Dem Anspruch 11 ist eine praktische, fertigungstechnisch günstige Variante der Befestigung des durch eine elastisch biegefähige Klappe oder Platte aus z.B. aus Gummi gebildeten Rückschlag-Sperrorgans für die Sperrung der geruchsbelasteten Luft aus dem Kanalsystem zu entnehmen.
Die dort vorgesehene Halteleiste kann z.B. unter Einklemmung eines der Ränder der die Sperrfunktion ausübenden Ventilklappe in entsprechende Öffnungen der jeweiligen Trennwand bzw. der Decke der Kondenswasser-Sammelkammer eingeclipst od.dgl. sein.
Hinsichtlich eines für den Bau der erfindungsgemäßen Kondenswasser-Sammelkammer vorteilhaft eingesetzten Materials gibt der Anspruch 12 näher Auskunft. Besonders bevorzugt ist der Einsatz eines durchsichtigen Kunststoffmaterials, wodurch eine Sichtkontrolle der Vorgänge im Inneren der Kammer wesentlich erleichtert ist.
Im Sinne einer möglichst kostengünstigen Fertigung ist eine Bauweise der neuen Kondenswasser-Sammelkammer mit möglichst wenigen Einzelteilen gemäß Anspruch 13 besonders vorteilhaft.
Durch hohe Handhabungs-Freundlichkeit zeichnet sich eine Ausgestaltung der neuen Geruchsverschluss-Einrichtung als problemlos kontrollierbarer und jederzeit • · · -5- • · · * • · · -5- • · · * • · • · • ♦ · • ♦ · ♦ · «····· austauschbarer Geruchsverschluss- und Kondenswasserabfluss-Modul gemäß Anspruch 14 aus.
Bevorzugt ist der neue Modul mit einer handhabungs-freundlichen Auszieh- und Halteschlaufe, wie gemäß Anspruch 15 vorgesehen, ausgestattet.
Es kann weiters vorgesehen sein, das Kondenswasser zumindest zum Teil sich nicht am unteren Ende des Kamins, Entlüftungs- oder Abzugsrohres ansammeln zu lassen, sondern dafür ein oberhalb der Kondenswasser-Sammelkammer nach oben hin offenes Sammelbecken dafür vorzusehen, dessen Boden gleichzeitig die Decke der Kondenswasser-Sammelkammer mit der Kondenswasser-Zulauföffnung und deren bevorzugterweise dort angeordneten Rückschlag-Sperrorgan bildet, wie dies der Anspruch 16 vorsieht.
Insbesondere im Hinblick auf den heute immer mehr in den Blickpunkt rückenden Brandschutz ist eine Ergänzung der neuen Geruchsverschluss-Einrichtung mit zumindest einer Brandschutz-Schicht bzw. Manschette gemäß Anspruch 17 von besonderem Vorteil.
Im Sinne der einfachen Handhabung und einer kostengünstigen Art der Ausführung ist schließlich die Ausbildung des Anschlussstutzens für die Kondenswasser-Ableitung - über welche ja auch der Druckausgleich zum Kanalsystem hin erfolgt - nach Art eines handelsüblichen Gartenschlauch-Anschluss- und Verbindungssystem auszubilden, wie aus dem Anspruch 18 hervorgeht.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert:
Es zeigen die Fig. 1 die Kondenswasserkammer der erfindungsgemäßen Geruchsverschluss-Einrichtung in einer besonders einfachen Ausführungsform in Schrägansicht, die Fig. 2 ebenfalls in Schrägansicht eine zweiteilige
Kondenswasser-Sammelkammer, die Fig. 3 und 4 jeweils Schnitte durch mehrteilige Kondenswasser-Sammelkammern sowie ein mit derselben kompatibles
Anschlussgehäuse an ein Kamin-, Luftabzugs- oder Entlüftungs-Rohrende im "expandierten" und im "ineinander geschobenen" Funktions-Zustand, die Fig. 5 die Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Kondenswasser-Sammelkammer für ein Lüftungsrohr mit einem, dem Durchmesser der Kammer entsprechenden Durchmesser, die Fig. 6 die Schnittansicht einer gleichen Sammelkammer mit einem Adapterstück für einen Anschluss an ein Lüftungsrohr mit größerem Durchmesser, die Fig. 7a bis 7n die einzelnen Teile der in den vorangegangenen Fig. 3 und 4 gezeigten Kondenswasser-Sammelkammern, die Fig. 8a bis 8c ein Rohrend-Anschlussgehäuse für die Kondenswasser-Sammelkammer jeweils im Schnitt, die Fig. 9 jeweils Schnitte durch die bzw. den und Draufsichten auf die bzw. den Decke und Boden einer drei-geteilten Kondenswasser-Sammelkammer und die Fig. 10 eine Kondenswasser-Sammelkammer, welche durch eine Brandausbreitungs-Hemmeinrichtung sinnvoll ergänzt ist. -6- ·· · · · f Μ • · · · « • · · · · · · ·· · · ·· ······
Die Schrägansicht der Fig. 1 zeigt ein abwärtsragendes Ende eines Lüftungsrohres 6 od.dgl. eines Lüftungssystems 60 od.dgl., welches durch eine erfindungsgemäße Geruchsverschluss-Einrichtung 10 mit einer, dem Innen-Durchmesser des Rohres 6 entsprechenden Durchmesser aufweisenden Kondenswasser-Sammelkammer 1 abgeschlossen ist. Diese Kammer 1 weist ein zum Rohr 6 hin offenes, durch eine zylindrische Wandung 121 begrenztes Kondenswasser-Sammelbecken 120 auf. In diesem Becken 120 sammelt sich das von den Wänden des Lüftungsrohrs od. dgl. abfließende Kondenswasser kw in einer bestimmten Höhe an.
Der Boden des Sammelbeckens 120 bildet gleichzeitig die Decke 12 der Kondenswasser-Sammelkammer 1. Die Decke 12 wird von der Kondenswasser-Zulauföffnung 2 durchsetzt, durch welche das sich im Becken 120 sich ansammelnde Kondenswasser kw in den Innenraum der Sammelkammer 6 fließen kann.
Der Boden 13 der Kammer 6 ist von der Ablauföffnung 3 durchsetzt, durch welche das die Kammer 6 durchfließende bzw. sich im Inneren derselben ansammelnde Kondenswasser kw in eine Kondenswasser-Ableitung 7, welche gleichzeitig die in den nicht gezeigten Abwasserkanal 70 führende Druckausgleichsleitung für das Lüftungssystem od.dgl. ist, in das Kanal-System abfließen kann.
Diese Druckausgleichsfunktion aufweisende Kondenswasser-Ableitung 7 hat neben ihrer an sich positiven Kondenswasser-Entsorgungsfunktion den großen Nachteil, dass, wenn durch dieselbe nicht gerade Kondenswasser kw abfließt und sozusagen eine Art hydraulische Geruchssperre bewirkt, eine direkte Verbindung zwischen dem mit Fäkalgeruch od.dgl. belasteten Gasraum des Kanals 70 und dem Lüftungsrohr 6 od. dgl. bzw. Lüftungs-System 60 besteht. Infolge des im Lüftungsrohr - und je höher dieses ist, umso heftiger - auftretenden Zugeffektes wird die geruchsbelastete Luft gl sozusagen aus dem Kanalsystem 70 hoch gesaugt und würde, wenn nicht die erfindungsgemäße Kondenswasser-Sammelkammer 1 zwischengeschaltet wäre, direkt in das Lüftungs- bzw. Abzugsrohr 6 gelangen und verursacht an jeder der Entlüftungsstellen des Abluft-Entsorgungs- bzw. Lüftungs-System 60 z.B. in den Bädern und Toiletten eines Wohn-oder Bürohauses, insbesondere bei Niederdruckwetter besonders unangenehme Geruchsbelästigungen.
Dies wäre auch dann der Fall, wenn die nach oben strömende geruchsbelastete Luft gl eine wie oben beschriebene, zwischengestaltete Kondenswasser-Sammelkammer 1 ohne Luftstrom-Sperren durchströmen müsste, bevor sie in das Lüftungsrohr 6 od.dgl. und somit in das Lüftungssystem 60 gelangt.
Gegen diese Tendenz würden auch eventuell in der Kondenswasser-Sammelkammer 1 z.B. in einer durchaus möglichen geringen Standhöhe sich stauendes Kondenswasser kw praktisch keine Geruchsverschluss-Wirkung haben, vielmehr würde die Luft gl aus dem Kanal 70 unter Blasenbildung und Blubbern durch eine derartige
Kondenswasserschicht durchströmen und somit die Geruchsbelastung in das Entlüftungssystem 60 bringen.
Um dieses Emporziehen der geruchsbelasteten Luft gl über die Kondenswasser-Ableitung 7 hintanzuhalten, ist für eine Art Rückschlagventilklappe in der Kondenswasser-Sammelkammer 1 gesorgt und diese - sie bildet ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung - stellt eine besonders einfache, aber, wie sich im Praxis-Einsatz herausgestellt hat, durchaus effektive Lösung für das Geruchsbelästigungs-Problem dar. Dieses wichtige Merkmal der Erfindung besteht konkret darin, dass zumindest an einer der Öffnungen zur oder innerhalb der Kammer 1 ein das Ausströmen der durch den Sog im Lüftungsrohr 6 od. dgl. bis in die Kondenswasser-Sammelkammer 1 vom Kanal 60 her eingedrungen, geruchsbelasteten Luft gl aus der Kammer in Richtung Lüftungssystem 60 od.dgl. verhinderndes Sperrorgan 4 angeordnet ist.
Konkret ist als ein derartiges Sperrorgan bei der in der Fig. 1 gezeigten Kammer 1 an jener Seite der Kondenswasser-Zulauföffnung 2, welche dem Kammer-Inneren weist, eine elastisch flexible Gummiplatte 40 angeordnet, welche an sich infolge der ihr innewohnenden Eigenspannung die grundsätzliche Tendenz hat, die Öffnung 2 - im Ruhezustand flach an der Innenseite der Decke 12 der Kammer 1 anliegend -verschlossen zu halten.
Durch den hydrostatischen Druck der im Becken 120 oberhalb der Kammer-Decke 12 sich ansammelnden Kondenswasser-Menge wird die im Ruhezustand elastisch anliegende Gummi-Platte 4 in Richtung zum Inneren der Kammer 1 hin "verbogen" und gibt dann den Weg für das Kondenswasser kw in die Kammer 1 frei wie in der Fig. 1 angedeutet.
Wenn nach dem Abfließen des Kondenswassers kw aus der Kammer 1 durch die Ablauföffnung 3 und durch die sich daran anschließende Kondenswasser-Ableitung 7 in das Kanalsystem 70 nun nach Freiwerden der Ableitung 70 die geruchsbelastete Luft gl infolge der Zugwirkung im Lüftungssystem 60 bis in die Kondenswasser-Sammelkammer 1 gelangt, so kommt es dort bzw. an der Gummiplatte 40 des Rückschlagsperrorgans 4 zu einer geringen Erhöhung des Druckes, und die Druckdifferenz zwischen dem Inneren der Kammer 1 und dem die Zugwirkung ausübenden Entlüftungssystem 60 sorgt für ein dichtes Schließen der Kondenswasser-Zulauföffnung 2 mittels der in diesem Zustand an die die Zulauföffnung aufweisende Mantelwandung 11, Decke 12 od.dgl. anliegende Gummiplatte 40 und somit ein einfaches, von den gerade herrschenden hydraulischen Verhältnissen und von Siphonwirkungen od.dgl. unabhängiges, selbststeuerndes mechanisches Geruchsverschluss-System gegeben ist.
Die Fig. 2 zeigt - bei ansonsten gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen -eine Kondenswasser-Sammelkammer 1, welche durch eine Trennwand 14 in zwei Teilkammern 1/1,1/2 geteilt ist. Durch die Zulauföffnung 2 für das sich im Sammelbecken 120 ansammelnde Kondenswasser kw in der Decke 12 der Kammer 1 gelangt unter -8- • · • · • · · Überwindung des elastischen Gegendrucks der das Rückschlag-Sperrorgan 4 bildenden Gummi-Verschlussklappe 40 das Kondenswasser kw in die erste Teilkammer 1/1 und sammelt sich dort an. Bei einer bestimmten hydrostatischen Höhe übt das Kondenswasser kw auf das in gleicher Weise wie das Gummiplatten-Ventilklappe 40 ausgebildete, auf der Ausflussseite einer die Trennwandung 14 durchsetzenden Durchflussöffnung 2' angeordneten Rückschlag-Sperrorgan 4', 40' soviel Druck aus, dass das Kondenswasser kw so lange von der ersten Teilkammer 1/1 in die zweite Teilkammer 1/2 strömen kann, bis kein hydrostatischer Druckunterschied innerhalb der beiden Teilkammern 1/1, 1/2 mehr gegeben ist und/oder die Auftriebstendenz der geruchsbelasteten Luft gl aus dem Kanalsystem 70 über die Kondenswasserableitung 7 größer ist als die hydrostatische Druckdifferenz des Kondenswassers kw in der Kammer 1 und sich die Gummi-Ventilklappe 40' an der Durchflussöffnung 2' in der Trennwand 14 schließt.
In der zweiten Teilkammer 1/2 befindet sich am oberen Ende eines im Boden 13 der Kammer 1 angeordneten Ablaufstutzens 30 bzw. des dortigen Ablaufstutzenteils 31 die Kondenswasser-Ablauföffnung 3, welche im vorliegenden Fall in einer Höhenposition über dem Kammer-Boden 13 angeordnet ist, welcher hier der Mitte bzw. Mittelachse der Kondenswasser-Durchströmöffnung 2' in der Trennwand 14 zwischen erster 1/1 und zweiter Teilkammer 1/2 entspricht.
Der vom Boden 13 der Kammer 1 nach außen abwärts ragende Ablaufstutzenteil 32 ist vorteilhaftenweise mit einen handelsüblichen Gartenschlauch-Klickanschluss 321 ausgestattet, an welcher mit einem entsprechenden Gegen-Anschlussstück an einem flexiblen Schlauch als Ablaufleitung 7 anschließbar ist.
Die Schnittansicht der Fig. 3 zeigt - bei ansonsten gleichbleibenden Bezugszeichen-Bedeutungen - wie die Kondenswasser-Sammelkammer 1, nachdem sie in ein bei der Erläuterung zur folgenden Fig. 4 näher beschriebenes Rohrend-Anschlussgehäuse 5 eingeschoben ist. Sie wird durch einen sie umfangenden Doppel-Lippendichtungsring 19, welcher mit seinen beiden Lippen 191 an der Innenwandung des Rohrend-Anschlussgehäuses 5 angepresst ist, stabil in Position gehalten, wobei die Ringdichtung 19 den Vorteil hat, gleichzeitig auch für einen fluiddichten Abschluss des Lüftungsrohres 6 od. dgl. zu sorgen.
Mittels der oben Schlaufe 18 ist es problemlos, für Servicearbeiten od.dgl. die Kondenswasser-Sammelkammer 1 bzw. den dieselbe umfassenden Geruchsverschluss-Modul 100 aus dem Rohrend-Anschlussgehäuse 5 herauszuziehen. Diese Handhabungsfreundlichkeit wird durch den Einsatz des mittels eines handelsüblichen Gartenschlauch-Anschlusssystems am Ablaufstutzen 30 anschließbaren Schlauches als ebenfalls problemlos lösbare Kondenswasser-Ableitung 7 wesentlich unterstützt.
Die Fig. 3 zeigt weiters die Kondenswasser-Sammelkammer 1 zylindrischer Bauart mit Wandung 11, Decke 12, flachem Kondenswasser-Sammelbecken 120 und -9-
Zulauföffnung 2 mit Rückschlagventil 4, Trennwand 14 mit Durchlauföffnung 2' und zweitem Rückschlag-Sperrorgan 4'. Der Boden 13 der Kammer 1 wird von dem - einen in deren Inneres aufragenden Ablaufstutzenteil 31 mit der Kondenswasser-Ablauföffnung 3 und einem nach außen hin abwärts ragenden Anschlussstutzenteil 32 mit Anschlussdichtring 321 aufweisenden - Ablaufstutzen 30 durchsetzt.
Die Ablauföffnung 3 des Ablaufstutzenteils 31 ist hier in einer Höhe positioniert, welche der Mitte der Durchflussöffnung 2' in der Trennwand 14 entspricht.
Der Ablaufstutzenteil 32 weist vorteilhaft einen handelsüblichen Gartenschlauch-Klickanschluss 321 auf, welcher mit einem entsprechenden Gegen-Anschlussstück an einem, den Kondenswasser-Ableitung 7 bzw. die Druckausgleichsleitung bildenden oder an einen solchen angeschlossenen Gartenschlauch entspricht.
Es soll hier darauf hingewiesen werden, dass ein wie vorher beschriebener Anschlussstutzen 30 keineswegs zwingend ist, sondern dass eine bodenniveau-gleiche Ablauföffnung durchaus ausreichend ist.
Durch den Einsatz von handelsüblichen Wasseranschlusssystem-Bauteilen wird einerseits eine günstige Kostengestaltung und andererseits eine hohe Handhabungsfreundlichkeit und Austauschbarkeit erreicht.
Die Zylinderwandung 11 der Kammer 1 ist von einem ihn unter Spannung umfangenden Doppellippen-Dichtring 19 mit Dichtlippen 191 aus einem elastischen Gummi- bzw. Kunststoffmaterial umgürtet.
Der Boden 13 der Kammer 1 weist einen, rundum überstehenden Rand 131 auf, welcher als Anschlag an das im Folgenden bei der Fig. 4 noch näher zu erläuternde Anschlussgehäuse 5 oder an das Ende der Wand eines nach unten hin offenen Lüftungsrohres 6 od.dgl. dient. Nicht zuletzt soll die am Boden 13 der Kammer 1 befestigte Handhabungsschlaufe 18 erwähnt werden, mit deren Hilfe die Kondenswasser-Sammelkammer 1 als Modul 100 aus dem Anschlussgehäuse 5 am Ende des Lüftungsrohres 6 od.dgl. z.B. für die Durchführung einer Revision herausgezogen werden kann.
In der Fig. 4a, 4b ist -bei ansonsten gleichbleibender Bezugszeichen-Bedeutungen - oberhalb der Kondenswasser-Sammelkammer 1 das oben schon kurz erwähnte, nach abwärts hin offenes (Lüftungs-)Rohrend-Anschlussgehäuse 5 gezeigt, welches mit seiner Deckplatte 53 mittels Schrauben 536 an einer Verschluss- bzw. Rohrend-Kappe oder -Platte eines vertikalen Lüftungsrohres od.dgl. eines Lüftungs-Systems befestigt ist. Mittig weisen die nicht gezeigte Endplatte des Lüftungsrohres eine Durchflussöffnung für das Kondenswasser aus dem Rohr und die Deckplatte 51 des Anschlussgehäuses 5 eine Öffnung 52 für das Abfließen des Kondenswasser kw aus dem Lüftungsrohr od.dgl. letztlich in die Kondenswasser-Sammelkammer 1 auf. -10-
Das hier erläuterte Rohrend-Anschlussgehäuse 5 dient insbesondere dazu, die als kompletter Modul 100 ausgebildete Kondenswasser-Sammelkammer 1 von unten her einfach in dasselbe einzuschieben und es dort zu halten.
Die Fig. 5 und 6 zeigen - bei ansonsten gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - jede eine Kondenswasser-Sammelkammer 1 am unteren Ende eines Lüftungsrohres 6 od.dgl., wobei die Kammer 1 der Fig. 5 so dimensioniert ist, dass sie direkt in das Rohr 6 bis zum Anschlag ihres rundum vorstehenden Bodenrandes 131 am Rohrwandungsende eingeschoben werden kann und dank der
Ringlippendichtung 19 dort fluiddichtend und stabil positionierbar ist. Nach oben hin, an die Kammer 1 anschließend, ist eine Brandhemm-Schicht 91 aus einem in der Hitze im Fall eines Brandes sich extrem aufblähenden und das Rohr 6 querschnittsfüllend verschließenden, einen Durchlauf 93 für Kondenswasser kw umschließenden Intumeszenz-Polymer angeordnet.
Die Fig. 6 zeigt, wie ein Lüftungsrohr 6 od.dgl. mit größerem Durchmesser mittels in das Rohr 6 eingeschobener Rohrend-Abschlusskappe 62 mit
Kondenswasserabflussöffnung 622 abgeschlossen ist. An deren Abschlussplatte 63 ist ein, wie schon vorher in den Fig. 3 und 4 gezeigtes, Rohrend-Anschlussgehäuse 5, ebenfalls mit Abflussöffnung 52 für das Kondenswasser kw mittels Schrauben 536 od.dgl. befestigt, und es ist weiters gezeigt, wie nun in dieses nach abwärts hin offene Anschlussgehäuse 5 die Kondenswasser-Sammelkammer 1 mit der für deren Halterung vorgesehenen Ringlippendichtung 19 eingeschoben ist.
Die Fig. 7a bis 7n zeigen -bei ansonsten gleichbleibender Bezugszeichen-Bedeutung - die einzelnen miteinander zu verbindenden Bestandteile der neuen Kondenswasser-Sammelkammer 1 der erfindungsgemäßen Geruchsverschluss-Einrichtung.
Die Fig. 7a und 7b zeigen jeweils eine Seitenansicht und eine Draufsicht auf den Boden 13 bzw. den diesen aufweisenden Bodenteil der Kammer 1 mit Nuten 135 für ein Einpassen von -hier insgesamt vier Teilkammern 1/1, 1/2, 1/3, 1/4 voneinander trennenden - Trennwänden sowie einer Öffnung 3' für die Anordnung des in der Fig. 7f im Detail gezeigten Ablaufstutzens 30 mit den beiden Ablaufstutzenteilen 31 und 32 und der Ablauföffnung 3 für das Kondenswasser kw im oberen Ablaufstutzenteil 31 sowie den für den Anschluss an eine Kondenswasser-Ableitung 7 vorgesehenen abwärts ragenden Ablaufstutzenteil 32 mit dem System-Schlauchanschluss.
Die Fig. 7c, 7d, 7e zeigen eine Unter-Ansicht des Deckelteiles und die Ansichten von zwei zueinander senkrechten Schnitte durch den mittels der vier mit dem Deckel 12 und der Seitenwand 13 verbundenen Trennwände 14, 15, 16, 17 gebildeten, die Kammer in vier Teilkammern 1/1, 1/2, 1/3, 1/4 teilenden Deckelteil der Kondenswasser-Sammelkammer 1 mit dem oberhalb des Deckels 12 angeordneten Kondenswasser-Sammelbecken 120. -11 - • · · · , • · • · * · ♦ · · · ·
·#···· I I
In der Trennwand 14 zwischen den Teilräumen 1/1 und 1/2 ist bodennah eine Durchflussöffnung 2" für den Kondenswasser-Durchfluss von der Kondenswasser-Zulauf-Teilkammer 1/1 in die Zwischen-Teilkammer 1/2 angeordnet, durch welche eine Art hydraulischer Geruchsverschluss gebildet wird, wenn das Kondenswasser in den beiden Teilkammern eine die Höhe der Durchlauföffnung 2 übersteigenden Standhöhe aufweist.
Der Deckel 12 weist oberhalb der Zulauf-Teilkammer 1/1 die Zulauföffnung 2 mit der hier angedeuteten, innenseitig angeordneten elastischen Gummi-Ventilklappe 40 auf, welche als Rückschlag-Sperrorgan 4 gegen ein Weiteraufsteigen von geruchsbelasteter Luft über die Kondenswasser-Ableitung in ein oberhalb angeordnete Lüftungsrohr od. dgl. dient. Die Trennwand 15 weist eine Kondenswasser-Durchflussöffnung sowie Löcher für die Montage der Ventil-Klappe 40 auf.
Die Fig. 7f bis 7h zeigt eine vorteilhafterweise gesondert einzubauende Trennwand 15 mit einer Durchflussöffnung 2', bei welcher wiederum durch ein mit einer Gummiplatte 40' gebildetes zweites Rückschlag-Sperrorgan 4' sperrbar ist. Gehalten ist die Ventilklappen-Gummiplatte 40' mittels einer Halteleiste 41 mit zwei Fortsätzen 42, welche die Trennwand 16 durchdringen. Die Halteleiste lässt sich mit einer Gegenhalteleiste 43 sichern, siehe Fig. 7i, 7j.
Die Fig. 7k, 7I zeigen die Halteschlaufe 18 und deren Befestigungsschraube 181 und schließlich die Fig. 7m eine Seitenansicht des Doppellippen-Dichtringes 19.
Schließlich zeigt die Fig. 7n den Ablaufstutzen 30 für Kondenswasser.
Die Fig. 8a und 8b zeigen - bei ansonsten gleichbleibenden Bezugszeichen-Bedeutungen - das Rohrend-Anschlussgehäuse 5 im Schnitt und in einer Ansicht von oben mit mittiger Ablauföffnung 52.
Die Fig. 8c zeigt ein Rohrend-Anschlussgehäuse 5 mit einer "vertieft" angeordneten Einlauföffnung 52, was den Abfluss des Kondenswassers kw aus dem Entlüftungsrohr od.dgl. fördert.
Die Fig. 9a bis 9d zeigen - bei ansonsten gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - die mit den Trennwänden 14, 15, 16 einstückig spritzgegossene Decke 12 einer anderen Ausführungsform der neuen, hier dreiteiligen, Geruchsverschluss- bzw. Kondenswasser-Sammel-Kammer 1, wobei die Kondenswasser-Zulauföffnung 2 so groß ist wie die die halbe Größe der Kammer 1 aufweisende Zulauf-Teilkammer 1/1. Die Trennwand 15 zwischen den beiden Teilkammern 1/2 und 1/3 ist hier schräg stehend ausgeführt, wobei die Ventilklappe 4 auf der nach oben hin weisenden Seite der Wand 15 angeordnet ist und die Ventilklappe 4 auf diese Weise zusätzlich zur elastischen Spannung durch die Schwerkraft an die Durchlauföffnung 2' anliegend gehalten ist.
Der Kammer-Boden 13 weist eine im Bodenniveau liegende Ablauföffnung 3 mit einem gewöhnlichen Rohrstutzenteil 32 ohne Schnell-Anschlusselemente auf, auf -12- welchen in üblicher Weise bloß ein Abführungsschlauch für das Kondenswasser in den Kanal aufsteckbar ist.
Die Fig. 10 zeigt - bei ansonsten gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen-wie eine Kondenswasser-Sammelkammer 1 mit einem sich nach oben hin fortsetzenden Brandschutz-Rohrstutzen 9 mit zwei voneinander beabstandet angeordneten, praktisch die Innenquerschnittsfläche eines Entlüftungsrohres od.dgl. querschnittsdeckenden Schicht 91, 92 aus einem bei Hitzeentwicklung und Feuer intumeszierenden Polymermaterial gebildet sind.
Die beiden Brandhemm-Polymerschichten 91, 92 stoppen im Brandfall äußerst effektiv eine Weiterausbreitung von Feuer und Rauchgasen.
Aus der Fig. 10 ist noch ein die beiden Brandhemmpolymer-Schichten 91, 92 und den Zwischenraum zwischen denselben durchsetzendes Rohr 93 für die Abführung des Kondenswassers kw aus einem Lüftungsrohr 6 od.dgl. zur Einlauföffnung 2 im Deckel 12 der Kondenswasser-Sammelkammer 1 zu ersehen.
Claims (18)
- Patentansprüche: 1. Geruchsverschluss-Einrichtung für Kamin-, Luft- und (Heiz-)Abgas-Abzugs-, und Lüftungsrohr-Systeme, insbesondere für die Rohre solcher Systeme od.dgl., welche Einrichtung an einer tief gelegenen Stelle des genannten Systems bzw. am unteren Ende eines der genannten Rohre angeordnet oder anordenbar ist und mit einer Ableitung für sich an den Wänden der Rohre niederschlagendes bzw. abscheidendes und dort sammelndes Kondenswasser in ein Abwasser-, Kanalsystem, in einen Kanal, in ein Abwasser-Rohr od.dgl. sowie mit einer Sperre für aus dem Abwasser-, Kanalsystem od.dgl., insbesondere infolge der Zugwirkung des Kamin-, Lüftungsrohr-Systems od.dgl. in dasselbe eindringende und darin, insbesondere aufwärts, strömende geruchs-belastete Luft, ausgebildet ist. dadurch gekennzeichnet, -dass die Geruchsverschluss-Einrichtung (1) zumindest eine an die tiefste Stelle bzw. an das untere Ende (6) eines jeweiligen Kamin-Lüftungsrohres (6) od.dgl. angeschlossene bzw. anschließbare, im Wesentlichen geschlossene, Kondenswasser-Sammelkammer (1) mit mindestens einer Zulauföffnung (2) für aus dem jeweiligen Kamin-, Lüftungsrohr (6) od.dgl. abfließendes Kondenswasser (kw) und mindestens einer an eine Ableitung (7) in ein Abwasserrohr in einen Kanal (70) od.dgl. angeschlossene bzw. anschließbare Ablauföffnung (3) für das sich in der Kammer (1) ansammelnde Kondenswasser (kw) umfasst, und -dass die Kondenswasser-Zulauföffnung (2) mit einem - den Zulauf des Kondenswassers (kw) in die Kammer (1) gewährleistenden bzw. zumindest im Wesentlichen nicht hemmenden, jedoch ein Eindringen bzw. Einströmen von durch die Kondenswasser-Ableitung (7) und durch die Ablauföffnung (3) aus dem Abwasserrohr oder Entsorgungskanal (70) in die Kammer (1) emporsteigender geruchsbelasteter Luft (gl) in das Kamin-, Lüftungsrohr (6) od.dgl. hemmenden bzw. sperrenden, nicht-hydraulischen bzw. mechanischen Rückschlag-Sperrorgan (4, 40) ausgestattet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondenswasser-Sammelkammer (1) Zylinder-Grundform mit einer - bevorzugterweise ebenen- Decke (12) und mit einem vorzugsweise zur Decke parallelen und bevorzugter Weise ebenfalls ebenen Boden (13) ausgebildet ist, wobei die Kondenswasser-Zulauföffnung (2) gegenüber dem Niveau der Decke (12) abgesenkt angeordnet sein kann.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondenswasser-Zulauföffnung (2) die Decke (12) und die -Ablauföffnung (3) den Boden der Kondenswasserkammer durchsetzt.
- 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kondenswasser-Ablauföffnung (3) am oberen freien Ende eines vom Boden (12) der Kammer (1) in deren Inneres hinein aufragenden Ablaufstutzenteils (31) eines Auslaufstutzens (30) angeordnet ist.
- 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslauföffnung (3) im Boden (13) der Kondenswasser-Sammelkammer (1) bzw. die Öffnung des den Boden (13) derselben durchdringenden Ablaufstutzens (30; 31, 32) in einer Höhenposition unterhalb jener der Zulauföffnung (2) oder aber diesbezüglich gleich hoch angeordnet ist.
- 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondenswasser-Kammer (1) durch eine sich von deren Decke (12) zu deren Boden (13) erstreckende Trennwand (14) in eine die Kondenswasser-Zulauföffnung (2) mit dem Rückschlag-Sperrorgan (4) aufweisende erste oder Zulauf-Teilkammer (1/1) und in eine die bzw. den Kondenswasser-Ablauföffnung (3) bzw. -Ablaufstutzen (31, 30) aufweisende zweite oder Ablauf-Teilkammer (1/3) geteilt ist, und dass die Trennwand (14) zwischen diesen beiden Teilkammern (1/1, 1/2) von zumindest einer, dieselben mit einander hydraulisch verbindenden, gegebenenfalls kammerboden-nah angeordneten, Kondenswasser-Durchlauföffnung (2') durchsetzt ist.
- 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondenswasser-Durchlauföffnung (2') zwischen Zulauf-Teilkammer (1/1) und Ablauf-Teilkammer (1/2) mit einem den Fluss des Kondenswassers (kw) von der Zulauf-Teilkammer (1/1) in die Ablauf-Teilkammer (1/2) gewährleistenden bzw. im Wesentlichen nicht hemmenden, jedoch das Einströmen von durch die Kondenswasser-Ableitung (7) und -Ablauföffnung (3) bzw. durch den Ablaufstutzen (30) in die Ablauf-Teilkammer (1/3) gelangender bzw. eindringender geruchsbelasteter Luft (gl) aus einem Abwasserkanal (70) od.dgl. in die Zulauf-Teilkammer (1/1) hemmenden bzw. sperrenden, zusätzlichen bzw. zweiten Rückschlag-Sperrorgan (4', 41') ausgestattet ist.
- 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum der Kondenswasser-Kammer (1) -15- • · durch sich von deren Decke (12) zu deren Boden (13) erstreckende Trennwände (14, 15, 16) in eine die Kondenswasser-Zulauföffnung (2) mit ihrem Rückschlag-Sperrorgan (4) aufweisende erste oder Zulauf-Teilkammer (1/1) und in eine die bzw. den Kondenswasser-Ablauföffnung (3) bzw. -Ablaufstutzen (30) aufweisende zweite oder Ablauf-Teilkammer (1/3) in eine zwischen den beiden genannten Teilkammern (1/1, 1/3) angeordnete dritte oder Zwischen-Teilkammer (1/2) geteilt ist, und dass jeweils die Trennwand (14) zwischen Zulauf-Teilkammer (1/1) und Zwischen-Teilkammer (1/2) sowie jene (15) zwischen Zwischen-Teilkammer (1/2) und Ablauf-Teilkammer (1/3) von zumindest einer jeweils benachbarte Teilkammern miteinander hydraulisch verbindenden, gegebenenfalls kammerboden-nah angeordneten, Kondenswasser-Durchlauföffnung durchsetzt ist, und dass die Durchlauföffnung (2') zwischen Zulauf-Teilkammer (1/1) und Zwischen-Teilkammer (1/2) oder aber die Durchlauföffnung (2") zwischen Zwischen-Teilkammern (1/2) und Ablauf-Teilkammer (1/3) mit einem den Fluss des Kondenswassers (kw) von Teilkammer zu Teilkammer gewährleistenden bzw. zumindest im Wesentlichen nicht hemmenden, jedoch das Einströmen von durch die Kondenswasser-Ableitung (7) und Ablauföffnung (3) in die Ablauf-Teilkammer (1/2) und von dort gegebenenfalls weiters in die Zwischen-Teilkammer (1/3) gelangender bzw. eindringender geruchsbelastender Luft (gl) in die Zulauf-Teilkammer (1/1) hemmenden bzw. sperrenden zusätzlichen Rückschlag-Sperrorgan (4', 4T) ausgestattet ist.
- 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Trennwände (15, 16) mit einem Rückschlag-Sperrorgan 4', 40' auf jener Seite, von wo die geruchsbelastete Luft (gl) anströmt, schräg aufwärts angeordnet ist, sodass die Sperrklappe (40') zusätzlich zur Eigen-Federkraft durch Schwerkraftwirkung an die Wand (15, 16) mit der Durchlauföffnung (2') anliegend gehalten wird.
- 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das bzw. die Rückschlag-Sperrorgan(e) (4, 40, 4', 40') durch eine - jeweils an der Kondenswasser-Zulauföffnung (2) und/oder Kondenswasser-Durchlauföffnung (2') angeordnete, entweder mittels Gelenk oder (Falt)scharnier gelagerte, gegebenenfalls federkraftbeaufschlagt, in Richtung des Kondenswasserflusses von der jeweiligen Öffnung (2, 2') weg schwenk-bewegbar oder elastisch verbiegbar öffenbare, im Ruhezustand bzw. bei Gegendruck durch die geruchsbelasteten Luft (gl) aus dem Abwasserrohr- bzw. Kanalsystem (70) od.dgl. an die jeweilige Zu- bzw. Durchlauföffnung (2, 2') dichtend anliegende, Sperrplatte bzw. -klappe (40, 40'), bevorzugt aus einem elastischen Gummi- bzw. Kunststoffmaterial, gebildet ist. -16-
- 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrplatte bzw. -klappe (40, 40') bzw. deren Gelenk, Scharnier od.dgl., gegebenenfalls durch eine Halteleiste (41) gesichert an die Decke (12) bzw. an die jeweilige Teilkammer-Trennwand (14,15) gebunden oder geklebt ist.
- 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Seitenwände bzw. Mantelwand (11), Boden (12), Decke (13) und Teilkammer-Trennwände (14, 15, 16, 17) der, vorzugsweise im Wesentlichen zylindrischen, Kondenswasser-Sammelkammer (1) aus, bevorzugt durchsichtigem, Kunststoffmaterial gefertigt, vorzugsweise spritzguss-gefertigt, sind.
- 13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils die Decke (12) oder der Boden (13) und die Seitenwände und/oder die Mantelwand (11) und/oder die Teilkammer-Trennwände (14, 15, 16, 17) der Kondenswasser-Sammelkammer (1) miteinander einstückig ausgebildet sind.
- 14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondenswasser-Sammelkammer (1) als - mit einem sich radial nach außen ragenden Anschlagrand (131) und mit einem die Kammer (1) außenseitig umschließenden Dichtring, bevorzugt U-Lippen-Dichtring (19), aus Gummi bzw. aus einem Elastomer ausgestatteter, entweder in ein Kamin-, Abzugs-, Entlüftungsrohr (6) von dessen unteren Ende (69) her direkt oder in ein das untere Ende (69) des jeweiligen Rohres (6) mittels Anschlussplatte (51) od.dgl. mit Kondenswasser-Abflussöffnung (52) abschließenden Rohrend-Abschlussstutzen (5) lagefest positionierbar einschiebbarer Einschub-Modul (100) ausgebildet ist.
- 15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondenswasser-Sammelkammer (1) bzw. der mit ihr gebildete Einschubmodul (100) einen Manipulations-Griff, eine derartige Handhabe, Schlaufe (8) od.dgl., insbesondere für das Herausziehen der- bzw. desselben aus dem Kaminrohr (6) od.dgl. bzw. aus einem dem dasselbe abschließenden Rohr-Abschlussstutzen (5) aufweist.
- 16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondenswasser-Sammelkammer (1) bzw. der sie umfassende Einschubmodul (100) oberhalb der Kammer-Decke (12) mit der Kondenswasser-Zulauföffnung (2) ein bevorzugt nach oben hin offenes Kondenswasser-Sammelbecken (120) aufweist. * « -17- • · » · · «
- 17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondenswasser-Sammelkammer (1) bzw. der sie umfassende Einschubmodul (100) mindestens eine oberhalb der Kammer-Decke (12) von derselben beabstandet angeordnete, dem Innendurchmesser des an seinem unteren Ende mittels des Einschubmoduls (100) abzuschließenden Kaminrohres (6) od.dgl. entsprechenden Außendurchmesser aufweisendes, von einer Durchleitung (93) für das Kondenswasser (kw) durchsetzte Brandschutzschicht bzw. -manschette (9) aus einem bei Feuer- bzw. Hitzeeinwirkung intumeszierendem Polymermaterial (pm) aufweist.
- 18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondenswasser-Auslauföffnung (3) bzw. der dieselbe aufweisende Auslaufstutzen (30) ein vom Boden (13) der Kondenswasser-Sammelkammer (1) nach außen hin abwärts ragender, bevorzugt mit einem (Standard-) Schnellanschlusselement, -ring (321) od.dgl. ausgestatteter, für den Anschluss der in den Abwasser-Entsorgungskanal (70) od.dgl. führenden Kondenswasser-Ableitung (7) anschließt. Wien, am 29. September 2003 Ing. Mag. Uta Kamleithner-Maly durch: PATENTANWALT!
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