AT500353A1 - Zierelement - Google Patents
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Description
5 -2-
ZIERELEMENT 10
Die Erfindung betrifft ein Zierelement für Stoffe, insbesondere Vorhänge oder Insektennetze.
Im Zusammenhang mit Stoffen, wie Vorhängen oder Insekten-15 netzen besteht das Problem, dass diese in der Regel einem
Verschleiß ausgesetzt sind, so dass Sie über lange Jahre als Gardinen oder Moskitoschutz ohne jede Beeinträchtigung ihrer Funktion einsetzbar sind. Üblicherweise entscheidet sich der Käufer zum Kaufzeitpunkt für ein bestimmtes Muster 20 oder ein bestimmtes Aussehen des Vorhangs bzw. Moskitonet zes und legt damit die Gestaltung seines Raumes für viele Jahre fest. Im Laufe der Zeit entsteht jedoch das Bedürfnis nach Abwechslung, so dass der Benutzer nun eigentlich nur die Möglichkeit hat, den an sich funktionsfähigen Vorhang 25 abzuhängen und sich für ein anderes Modell zu entscheiden.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Zierelement für Vorhänge oder Stoffe zu entwickeln, das mit diesen lösbar verbunden 30 werden kann. Hierdurch soll mehr Abwechslung im Zusammen hang mit den erwähnten Stoffen geschaffen werden. 5 ♦ · * · !
-3J
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß den Merkmalen des Hauptanspruchs. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 8.
Im Rahmen der Erfindung wird ein Zierelement geschaffen, das beidseits mit dem jeweiligen Stoff verbunden werden kann, wobei die geschlossene Verbindung dadurch entsteht, dass je zwei Zierelemente auf beiden Seiten des Stoffes so 10 befestigt werden, dass eine geschlossene Verbindung entsteht.
In vorteilhafter Ausgestaltung handelt es sich bei der Verbindung um einen Pin, der durch den entsprechenden Stoff 15 durchgeschoben wird und dann in einer Aussparung des auf der anderen Seite des Stoffes anzuordnenden Zierelements aufgenommen wird.
In vorteilhafter Ausgestaltung kann auch ein einziges 20 Zierelement sowohl mit den Pins, wie auch den Aussparungen versehen sein, so dass der Pin entweder als Konterelement oder als zu konterndes Element eingesetzt werden kann.
In vorteilhafter Ausgestaltung ist jeweils eine Seite der 25 Zierelemente mit den Pins und die andere Seite mit den
Aussparungen zur Aufnahme der Pins versehen, so dass je nachdem welche Oberfläche an den Stoff angebracht wird, entweder die eine oder die andere Funktion zum tragen kommt.
Die Zierelemente können in einfachster Weise aus Kunststoff hergestellt sein, wobei die Befestigungselemente als homogener Bestandteil der Zierelemente ausgebildet sind. 30 ···* · • · • · · f # · · • · ♦ I * »I·· f · % • · · «**· • « « -4-
Bei den Zierelementen kann es sich um fluoreszierende Elemente entweder derart handeln, dass diese mit einer entsprechenden Beschichtung versehen sind oder aus einem 5 fluoreszierenden Material hergestellt sind. Hierdurch kann beispielsweise die Illusion eines Sternenhimmels oder ähnliches erzeugt werden. Außerdem können die fluoreszierenden Materialen als Lichtquelle eingesetzt werden, um sich in einem ansonsten dunklen Raum zu orientieren. Ein 10 weiteres bevorzugtes Einsatzgebiet'ist in Kinderzimmern, da
Kinder oft eine kleine Lichtquelle in ihrem Schlafzimmer schätzen.
Als alternatives Befestigungselement kann auch eine 15 Clipshalterung zwischen den beteiligten Zierelementen vorgesehen sein, die unter Einschluss des jeweiligen Stoffes zusammengesteckt wird.
Alternativ können die Zierelemente auch mittels eines 20 Klettverschlusses unter Einschluss des Stoffes verbunden werden. Die Zierelemente können bei dieser Art der Befestigung alternativ auch einseitig mit Stoff verbunden werden. 25 Die Zierelemente können nahezu beliebige Formen aufweisen.
Als besonders vorteilhaft hat sich jedoch eine Gestaltung als Leuchtstern herausgestellt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung nur schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. 30 5 ·
Es zeigen:
Fig. 1 : Ein Zierelement mit Pins in einer
Draufsicht und
Fig. 2: ein Zierelement mit Aussparungen in einer Draufsicht.
Figur 1 zeigt ein aus Kunststoff hergestelltes Zierelement. 10 Es handelt sich dabei um einen sogenannten Leuchtstern 1, ein aus einem fluoreszierenden Kunststoff bzw. mit einer entsprechenden fluoreszierenden Beschichtung in Sternform hergestelltes Kunststoffelement, dessen Oberfläche mit sogenannten Pins 2 versehen ist, die durch ein hier nicht 15 weiter dargestelltes Insektennetz, wie es etwa über dem
Bett oder an anderer Stelle aufgehängt werden kann, durchgestoßen werden können. Das Zierelement 1 kann so aufs erste mit einem entsprechenden Moskitonetz notdürftig verbunden werden. 20
Um anschließend wirklich dauerhaft, aber lösbar, an dem Moskitonetz befestigt zu sein, wird das in Figur 2 dargestellte Gegenstück benötigt. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein in Sternenform hergestelltes Zierelement 25 1 , das ebenfalls mit über die übrige Oberfläche vorsprin genden Erhebungen versehen ist. Es handelt sich hierbei jedoch um Erhebungen mit konzentrischen Aussparungen 3 für die Pins 2, des in Figur 1 dargestellten Zierelementes. Bei richtigem Verständnis müssen die in den Figuren 1 und 2 30 dargestellten Zierelemente nicht verschiedener Art sein, sondern es kann sich um die Draufsicht auf die Ober- bzw. Unterseite ein und desselben Zierelements 1 handeln. 5 • · · · • · · 1 * Μ · · « « • · · · ♦ « « « ♦ · · ♦ » f *···«»
Selbstverständlich können in alternativer Ausgestaltung auch andere Formen als Sternformen, etwa Tiere oder sonstige flächige Gestaltungen mit einem entsprechenden Moskitonetz verbunden werden. 10 15
Wenn anstelle der Pins 2 mit einem einigermaßen ausgedehnten Querschnitt nadel- bzw. stecknadelförmige Hakenelemente vorgesehen sind, die in ebenfalls verkleinerten Aufnahmeöffnungen aufnehmbar sind, können mit den gleichen Zierelementen auch Vorhänge, Tischdecken oder andere Stoffe verziert werden. Die Ausgestaltung der Zierelemente in fluoreszierender Form stellt ein weiteres Merkmal einer besonders auffälligen Gestaltung dar, die jedoch auch zu Sicherheitszwecken, etwa in Verbindung mit Kleidung, die nachts getragen wird, eingesetzt werden kann.
Dabei können anstelle der fluoreszierenden Materialen auch * reflektierende Materialien zum Einsatz kommen. 20 Der Vorteil, der an den Stoffen zu befestigenden Zierele menten besteht darin, dass quasi ohne nennenswerte Veränderungen der Herstellungskosten, die Zierelemente an den jeweiligen Stoffen lösbar befestigt werden können. 25 Vorstehend ist somit ein Zierelement beschrieben, das in einfacher Form mit bestehenden Stoffen, wie etwa Insektengittern, Moskitonetzen oder Vorhängen, sowie auch mit Kleidung verbunden werden kann und bedarfsweise auch wieder davon gelöst werden kann. Die für die jeweiligen Befesti-30 gungsvorrichtungen erforderlichen Konstruktiven Veränderung an den Zierelementen sind mit geringen Kosten verbunden. Durch die Zierelemente wird eine erhebliche Aufwertung der entsprechend verzierten Gegenständen in einfacher Weise • · · · Μ·· · • t · ♦ · · • · · f · · « • * · ι· * * ♦ #
• * · · • « « ermöglicht. Darüber hinaus können beim Einsatz von entsprechenden Leuchtmaterialien dekorative oder Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden. 5
Bezugszeichenliste 1 Leuchtstern 10 2 Pin 3
Aufnahmeöffnung
Claims (3)
- • · l«#· SCHUTZANSPRUCHE 1 . Zierelement für Stoffe, insbesondere Vorhänge oder Insektennetze, dadurch gekennzeichnet, dass die Zierelemente jeweils mit einer Befestigungsvorrichtung (2, 3) zur Verbindung mit den Stoffen versehen sind, wobei je ein Zierelement auf der Innenseite des Stoffes und ein Zierelement auf der Außenseite des Stoffes befestigbar ist, wobei sich die Befestigungsvorrichtung der beteiligten Zierelemente beidseits des Stoffes zu einer geschlossenen, aber lösbaren Befestigung ergänzen.
- 2. Zierelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Zierelemente mit über die Oberfläche des Zierelementes verteilten, vorspringenden Pins (2) versehen ist und ein anderer Teil der Zierelemente mit zur Aufnahme dieser Pins versehenen Aussparung (3) ausgestattet ist.
- 3. Zierelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zierelemente sowohl mit den den Stoff durchdringenden Pins (2) , wie auch die Pins (2) auf nehmenden Aussparungen (3) versehen sind. rR D. AN^ÖDER(IN): cχμι 2004 ASATIp^TEWNWALTE DIPL. IN0/W1LHEL DlPI/W0.£
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