AT500377A1 - Vorrichtung zum aufhängen eines tragbaren behälters, insbesondere einer getränkeflasche - Google Patents

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AT500377A1 AT0014803A AT1482003A AT500377A1 AT 500377 A1 AT500377 A1 AT 500377A1 AT 0014803 A AT0014803 A AT 0014803A AT 1482003 A AT1482003 A AT 1482003A AT 500377 A1 AT500377 A1 AT 500377A1
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufhängen eines tragbaren Behälters, insbesondere einer Getränkeflasche, mit einem Schraubverschluß für den Behälter und mit einer mit dem Schraubverschluß zusammenwirkenden Öse.
Aus der DE 3 907 365 A1 ist eine Vorrichtung zum Aufhängen eines flaschenförmigen Behälters mit einer Öse und mit einer die Einfüllöffnung des Behälters verschließenden Kappe zum Befestigen des Behälters an einer Aufhängestange bekannt, wozu beispielsweise ein Haken vorgesehen ist, der einerseits in die Öse eingreift und anderseits auf der Aufhängestange einhängbar ist. Als nachteilig ist bei dieser bekannten Vorrichtung anzusehen, daß sie das Öffnen bzw. Verschließen des Schraubverschlusses und die Handhabung, insbesondere den Transport, des Behälters nicht erleichtert und daß die gesamte Vorrichtung samt der Öse aus einem verhältnismäßig teuren, lebensmittelechten Material gefertigt werden muß, falls eine derartige Vorrichtung zum Verschließen von Getränkeflaschen verwendet werden sollte.
Weiters ist es bekannt (CH 158 786 A) Verschlußkappen für Getränkeflaschen an ihrer Oberseite mit einem Griff zu versehen, der das Öffnen und Schließen des Schraubverschlusses erleichtern soll. Dieser bekannte Griff wird auf den Schraubverschluß aufgenietet und bildet keine Öse aus, an der der Behälter aufgehängt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, welche die vorgenannten Nachteile vermeidet, ein sicheres Aufhängen von tragbaren Behältern, insbesondere von Getränkeflaschen gestattet, einen leichten Transport der Behälter ermöglicht und kostengünstig zu fertigen ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Öse Teil einer Überwurfkappe für den Schraubverschluß ist, wobei die Öse vom Boden der einen Boden und einen Mantel bildenden Überwurfkappe für den Schraubverschluß absteht und daß der den Schraubverschluß formschlüssig umschließende Mantel der Überwurfkappe in einem Bereich seines freien Randes eine eine Hinterschneidung des Schraubverschlusses schnappverschlußartig hintergreifende Rast aufweist.
Mit der Erfindung wird auf einfache Weise die Möglichkeit geschaffen, marktübliche Standardverschlüsse bei Bedarf jederzeit mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung nachzurüsten, um die Behälter an der Öse aufhängen, bzw. um den Behälter mittels der Öse leichter transportieren und/oder aufdrehen oder verschließen zu können. Zu diesem Zweck sitzt die Verschlußkappe formschlüssig, also drehfest auf dem Schraubverschluß, so daß jederzeit ein sicheres Öffnen und Schließen des Schraubverschlusses gewährleistet ist. Da die Überwurfkappe im Gegensatz zum Schraubverschluß mit dem Füllmedium nicht in Berührung kommt, kann der Kunststoff, aus dem die Überwurfkappe gefertigt ist, wenn gewünscht, optimal auf die für den Verschluß geforderten Dehn- und Druckeigenschaften abgestimmt werden, ohne daß die vielfältigen Bestimmungen über Stoffe, die unmittelbar mit Lebensmitteln in Berührung kommen, wie beispielsweise Berücksichtigungen im Hinblick auf Geschmacksbeeinflussungen, beachtet werden müssen. Die erfindungsgemäße Überwurfkappe mit der Öse ist mit dem Schraubverschluß vorzugsweise unlösbar verbunden, um einen besonders guten Sitz der Überwurfkappe auf dem Schraubverschluß zu gewährleisten, kann bei Bedarf aber auch lösbar auf dem Schraubverschluß sitzen.
Da der Mantel der Überwurfkappe den Schraubverschluß formschlüssig umschließt, wird zusätzlich die Verschlußsicherheit des Schraubverschlusses auf einem beispielsweise an den Kunststoffbehälter angeformten Gewinde in Folge der erhöhten Gesamtfestigkeit verbessert. Dadurch wird es beispielsweise möglich ein in einen Behälter abgefülltes Produkt auf den Markt zu bringen, das ohne Behandlungen, wie ionisieren, karbonisieren, ozonisieren, sterilisieren, od. dgl. doppelt so lange haltbar ist, wie alle sich derzeit auf dem Markt befindlichen und in Behälter abgefüllten Produkte. Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird vorzugsweise im Spritzgußverfahren als Einwegprodukt gefertigt, welches sich besonders einfach nachträglich auf die verschiedensten Schraubverschlüsse aufsetzen läßt.
Um besonders einfache Konstruktionsverhältnisse zu schaffen und einen sicheren Sitz der Überwurfkappe auf dem Schraubverschluß zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, daß die Rast aus einem den unteren Rand der Überwurfkappe bildenden Ringwulst besteht, wodurch auch gewährleistet ist, daß bestehende Standardverschlüsse ohne konstruktive Änderungen mit der erfindungsgemäßen Überwurfkappe ausgestattet werden können.
Eine besonders gute Verdrehsicherung zwischen der Überwurfkappe und dem Schraubverschluß ergibt sich, wenn der Mantel der Überwurfkappe auf der Innenseite eine in eine Rändelung des Schraubverschlusses eingreifende Gegenrändelung aufweist.
Ist die Rast oberhalb der Sollbruchstelle eines Sicherheitsringes des Schraubverschlusses angeordnet, so kann gewährleistet werden, daß die an den Mantel angeformte Rast die Funktion des Sicherheitsringes des Schraubverschlusses nicht beeinflußt.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines schematischen Ausführungsbeispieles dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in teilgeschnittener Vorderansicht,
Fig. 2 die Überwurfkappe aus Fig. 1 ohne Schraubverschluß und Behälter in Sei tenansicht,
Fig. 3 die Vorrichtung aus Fig. 1 in Vorderansicht und
Fig. 4 die Vorrichtung aus Fig. 3 im Schnitt nach der Linie IV-IV aus Fig. 3.
Eine Vorrichtung 1 zum Aufhängen eines tragbaren Behälters 2 umfaßt einen Schraubverschluß 3 für den Behälter 2 und eine mit dem Schraubverschluß 3 zusammenwirkende Öse 4. Die Öse 4 ist Teil einer Überwurfkappe 5 für den
Schraubverschluß 3. Der Schraubverschluß 3 ist auf ein an den Behälter 2 angeformtes Gewinde 6 aufgedreht. Die Öse 4 steht vom Boden 7 der einen Boden 7 und einen Mantel 8 bildenden Überwurfkappe 5 für den Schraubverschluß 3 nach oben ab. Der Mantel 8 der Überwurfkappe 5 umschließt den Schraubverschluß 3 formschlüssig, wobei der Mantel 8 der Überwurfkappe 5 zur zusätzlichen Verdrehsicherung der Überwurfkappe 5 gegenüber dem Schraubverschluß 3 auf der Innenseite eine in eine Rändelung 9 des Schraubverschlusses 3 eingreifende Gegenrändelung 10 aufweist. Um einen sicheren Sitz der Überwurfkappe 5 auf dem Schraubverschluß 3 zu gewährleisten, weist der Mantel 8 der Überwurfkappe 5 in einem Bereich seines freien Randes eine eine Hinterschneidung 11 des Schraubverschlusses 3 schnappverschlußartig hintergreifende Rast 12 auf, die aus einem den unteren Rand der Überwurfkappe 5 bildenden Ringwulst besteht. Der Schraubverschluß 3 ist im Bereich seines freien Randes in üblicher Weise mit einem als Siegel wirkenden Sicherheitsring 13 versehen. Die Rast 12 der Überwurfkappe 5 ist nach dem Ausführungsbeispiel oberhalb der Sollbruchstelle des Sicherheitsringes 13 des Schraubverschlusses 3 angeordnet, um die Funktion des Sicherheitsringes 13 nicht zu beeinträchtigen.
Die Überwurfkappe 5 kann je nach Bedarf auf bestehende Schraubverschlüsse 3 aufgesetzt werden und ist eventuell aus einem höherfesten Werkstoff als der Schraubverschluß 3 gefertigt um einerseits die Verschlußsicherheit des Schraubverschlusses 3 zu erhöhen und anderseits den Sitz der Überwurfkappe 5 auf dem Schraubverschluß 3 zu verbessern.

Claims (4)

  1. -Potontanwättcr--DipHng. Gerhard Hübscher -Dipl.-Ing. hfeimut Hübscher Spittolwiooe 7, A-4Q20 Linz Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Aufhängen eines tragbaren Behälters, insbesondere einer Getränkeflasche, mit einem Schraubverschluß für den Behälter und mit einer mit dem Schraubverschluß zusammenwirkenden Öse, dadurch gekennzeichnet, daß die Öse (4) Teil einer Überwurfkappe (5) für den Schraubverschluß (3) ist, wobei die Öse (4) vom Boden (7) der einen Boden (7) und einen Mantel (8) bildenden Überwurfkappe (5) für den Schraubverschluß (3) absteht und der den Schraubverschluß (3) formschlüssig umschließende Mantel (8) der Überwurfkappe (5) in einem Bereich seines freien Randes eine eine Hinterschneidung (11) des Schraubverschlusses (3) schnappverschlußartig hintergreifende Rast (12) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rast (12) aus einem den unteren Rand der Überwurfkappe (5) bildenden Ringwulst besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (8) der Überwurfkappe (5) auf der Innenseite eine in eine Rändelung (9) des Schraubverschlusses (3) eingreifende Gegenrändelung (10) aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rast (12) oberhalb der Sollbruchstelle eines Sicherheitsringes (13) des Schraubverschlusses (3) angeordnet ist. "ttrrzrdiii 30. Jämiei 4ΦΘ3*- -MMag, DrH-tcns-Htrss dwetr / „
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AT500377B1 AT500377B1 (de) 2006-03-15
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3208911A1 (de) * 1981-03-24 1982-11-18 Minnetonka, Inc., Chaska, Minn. Verfahren und vorrichtung zum spenden fluessiger seife
FR2698529A1 (fr) * 1992-12-02 1994-06-03 Cannon Rubber Ltd Procédé et dispositif pour la présentation et/ou la suspension de bouteilles.
WO2001089952A1 (en) * 2000-05-19 2001-11-29 Louis Ries Monnickendam Holder-grasping device
DE10114003A1 (de) * 2001-03-22 2002-10-02 Rolf Ulrich Verschlussmittel für einen Behälter

Patent Citations (4)

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