AT500413A1 - Einlaufeinheit für ein bis zu einem bestimmten niveau zu füllendes gefäss - Google Patents

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Description

EINLAUFEINHEIT FÜR EIN BIS ZU EINEM BESTIMMTEN NIVEAU ZU FÜLLENDES GEFÄSS 5
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einlaufeinheit für ein bis zu einem bestimmten Niveau zu füllendes Gefäß gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. 10 Flüssigkeitsgefäße, die in jedem Augenblick für die Entnahme bereitgestellte Vorratsflüssigkeit enthalten, sind mit Flüssigkeitseinlaufeinheiten versehen. Diese sind mit einer Zuführung verbunden, die unter Öffnung der entsprechenden Einlaufeinheit einsetzt, sobald die entnommene 15 Flüssigkeit zu ergänzen ist. Die zu ergänzende Flüssigkeitsmenge wird üblicherweise durch eine Steuerung festgelegt, die einsetzt, sobald die Flüssigkeit unterhalb eines vorgegebenen unteren und oberhalb eines vorgegebenen oberen Niveaus geht, wobei die Einlaufeinheit ge-20 schlossen wird. Die Steuerung kann beispielsweise aus einem Schwimmersystem bestehen, das über einen Kipphebel mit dem Ventilkörper eines Ventils der Einlaufeinheit verbunden ist. Es ist gut vorstellbar, dass während des Füllens eines Gefäßes, beispielsweise in der Form eines 25 Boilers, eines Spülkastens, usw. das Fließen der Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, lästige Geräusche, nicht nur während des Fließens, sondern auch am Anfang und am Ende in der Form von Druckstößen oder Widderstöße zufolge hat. 30 So ist beispielsweise im Schweizer Patent CH 670 138 eine Verschlussgarnitur für ein Kegelventil zur Durchflussre-gelung von Flüssigkeiten unter hohem Druck beschrieben. Der Gegenstand dieses Patentes löst das Problem der von 2 der Flüssigkeit umströmten und daher dem Verschleiß ausgesetzten Teile eines Ventils, jedoch beseitigt nicht das Problem der Geräusche.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, die von der Flüssigkeit erzeugten Geräusche, sowohl wenn diese durch das Ventil fließt als auch wenn sie auf das Niveau der schon im Gefäß vorhandenen Flüssigkeit schlägt als auch wenn die Flüssigkeit mit der Öffnung und der Schließung des Ventils zu fließen beginnt und aufhört mit einem Höchstmaß zu vermeiden. Die Einlaufeinheit soll einen leicht eintauschbaren Ventilkörper wirtschaftlicher Herstellung umfassen.
Diese und weitere Aufgaben werden in einer Einlaufeinheit für ein bis zu einem bestimmten Niveau zu füllendes Flüssigkeitsgefäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Wird ein von einem Regelelement aus elastisch nachgiebigem Material getragener Kegelventilkörper ausgeführt, kann der Kegelventilkörper selbst gegen den Ventilsitz unter allmählicher Schließung des Ventils gedrückt werden. Die einlaufende Flüssigkeit schlägt auf den Ventilkörper bei der Öffnung und wird der dämpfenden Wirkung des Materials des Ventilkörpers ausgesetzt.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Ventilkörper durch einen Stift gebildet, der vom Regelelement getragen wird und mit dem elastisch nachgiebigen Material kegelförmiger Ausbildung überzogen, das im wesentlichen zum kegelförmigen Ventilsitz komplementär ist. In einer Variante ist das Regelelement zylinderförmig und dessen 3 « * • · • a · ·
Durchmesser ist größer als der Durchmesser des zu demselben konzentrischen Stiftes. Der Überzug des Stiftes füllt den imaginären Ringraum in Verlängerung des Zylinders des Regelelementes bis zur Basis des Kegels, der sich in Richtung des Endes des Stiftes verjüngt. In einer weiteren Variante weist der Stift einen freien Endabschnitt auf, der frei von Überzugsmaterial ist und durch die Öffnung des Ventilsitzes ragt.
In einer weiteren Ausführungsform ist nach dem Ventilsitz, in Flussrichtung der Flüssigkeit gesehen, konzentrisch gegenüberliegend mit Abstand vom Ventilsitz ein Dämmteller vorgesehen, der die kinetische Energie des aus dem Ventil austretenden Flüssigkeitsstrahls auf ein Mindestmaß herabsetzt.
Die Steuerung der Einlaufeinheit kann beliebiger und bekannter Art sein. Sie besteht jedoch bevorzugter Weise aus einem Regelelement, bestehend aus einer Stange, die an einem Ende eines Hebels angelenkt ist, der an einem Schwenkarm drehbar angesetzt ist und am anderen Ende eine Stange angelenkt trägt, an dessen unterem Ende ein Schwimmer befestigt ist.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile gehen aus der nachfolgenden Beschreibung und aus den abhängigen Ansprüchen hervor.
In der beigefügten Zeichnung ist beispielsweise und für den in den Ansprüchen definierten Schutzbereich nicht begrenzende Ausführungsform dargestellt.
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Die einzige Figur zeigt schematisch in einem vertikalen Querschnitt eine erfindungsgemäße Einlaufeinheit für ein Flüssigkeitsgefäß, das bis zu einem vorgegebenen Niveau zu füllen ist.
Die Einlaufeinheit 1 umfasst einen Kegelventilsitz 2 und einen Ventilkörper 3, der zum Kegelventilsitz 2 im wesentlichen komplementär ist. Der Ventilsitz 2 ist in Umfangsrichtung zwischen einem unteren Ringflansch 4 und einem oberen Ringflansch 5 unter Zwischenschaltung von jeweiligen Dichtungen 6 und 7 befestigt, abgedichtet zusammengehalten durch Schraubverbindungen 8.
Die Einlaufeinheit 1 ist über ihre Flanschen 4 und 5 in einem Rohrteil 9 eingebaut, das seitlich mit einem Krümmer 10 verbunden ist, der seinerseits mit einer nicht weiter dargestellten Flüssigkeitszuführung verbunden ist.
Der Ventilkörper 3 wird durch eine Regelstange 11 getragen und ist durch einen durch die Öffnung 13 aus dem Ventilsitz 2 vorspringenden Stift oder Nadel und aus einem am Stift 12 angebrachten Überzug 14 gebildet. Der Überzug 14 ist mit einem zylinderförmigen Abschnitt 15 als Verlängerung der Stange 11 und als kegelförmiger Abschnitt 16 ausgebildet, dessen Basis auf den zylinderförmigen Abschnitt 15 übergeht.
Das Material des Überzugs 14 ist bevorzugter Weise aus Teflon gebildet. Der Überzug 14 endet derart, dass ein Endabschnitt des Stiftes 12 freigelassen wird, der durch die Öffnung des Ventilsitzes 2 selbst vorspringt. 5
Die Stange 11 durchquert oben einen Deckel 17 des Rohrteils 9 um sich in einen Bolzen 18 zu verengen, der eine Bohrung 19 eines oberen Bodens 20 einer Rohrführung 21 durchdringt und außen mit der Rohrführung 21 mittels einer Gegenmutter 22 verbunden ist. Der Bolzen 18 legt so den Ausschlag der Verstellung des Ventilkörpers 3 fest.
Das Ende des Zapfens 18 ist in 23 an einem Arm 24 eines doppelarmigen Hebels 25 angelenkt, der in 26 am oberen Ende eines Schwenkarmes 27 drehbar angesetzt ist, dessen anderes Ende in 28 am Rohrabschnitt 9 angelenkt ist. Der andere Arm 29 des Hebels 25 trägt mittels einer Stange 30 einen Schwimmer 31 auf dem Niveau einer nicht gezeigten Flüssigkeit.
Unterhalb des Ventilsitzes 2 bzw. ihres Ausganges ist mit Abstand von demselben ein Prallteller 32 angeordnet, der mindest teilweise die kinetische Energie des durch den Ventilsitz 2 tretenden Flüssigkeitsstrahls absorbiert.

Claims (3)

10 15 2 20 3 25 30 4
• · *..* ··♦···· ·' PATENTANSPRÜCHE Einlaufeinheit für ein bis zu einem vorgegebenen Niveau zu füllendes Gefäß, umfassend einen Kegelventilsitz (2) und einen Kegelventilkörper (3), der mittels einer Steuerung von einer Offenstellung in eine Schließstellung des Kegelventilsitzes (2) verstellbar ist, um eine Flüssigkeitszufuhr über den Kegelventilsitz (3) zu verbinden und jeweils abzusperren, dadurch gekennzeichnet, dass der Kegelventilkörper einen Stift (12) und einen elastisch nachgiebigen Überzug (14) umfasst, der am Stift 12 angebracht ist und einen kegelförmigen, zum Kegelventilsitz (2) komplementären Abschnitt (16) aufweist. Einlaufeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (12) des Ventilkörpers (3) durch ein Regelelement (11) getragen wird. Einlaufeinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelelement eine zylinderförmige Regelstange (11) ist, dessen Durchmesser gegenüber dem Durchmesser des Stiftes (12) des Kegelventilkörpers (3) größer ist, wobei der Überzug (14) den imaginären Ringraum in Verlängerung des Zylinders der Regelstange (11) bis zur Basis des kegelförmigen Abschnitts (16) füllt, der sich in Richtung des Endes des Stiftes (12) verjüngt. tl, 2 oder. Einlaufeinheit nach Anspruch]3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (12) des Kegelventilkörpers (3) einen freien Endabschnitt aufweist, der frei von Ü- 7 • · · » • ·♦ • · t ···« ·· berzugsmaterial ist und durch die Öffnung des Kegelventilsitzes (2) vorspringt. 2, 3 oder 4, "^dadurch ge
5. Einlaufeinheit nach Anspruch 1,/dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Ventilsitz (2) in Flussrichtung der Flüssigkeit gesehen, konzentrisch gegenüberliegend mit Abstand vom Ventilsitz (2) eine Prallplatte (32) angeordnet ist, die die kinetische Energie des aus dem Ventil austretenden Flüssigkeitsstrahles auf ein Mindestmaß herabsetzt.
6. Einlaufeinheit nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelstange (11) an einem Ende eines doppelarmigen Hebels (25) angelenkt ist, der an einem Schwenkarm (27) drehbar angesetzt ist und am anderen Arm (29) eine Stange (30) angelenkt trägt, an deren anderem Ende ein Schwimmer (31) befestigt ist, der auf dem Flüssigkeitsniveau liegt.
Wien, 16. April 2004 di Höll«:;: Bonifatius & Co. durch: Patentanwälte
ΓΊ Miksov & Pollhammer 0EG
AT6562004A 2003-04-23 2004-04-16 Einlaufeinheit für ein bis zu einem bestimmten niveau zu füllendes gefäss AT500413B8 (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1657658A (en) * 1927-04-28 1928-01-31 William J Buford Automatic valve
FR901265A (fr) * 1943-01-30 1945-07-23 Robinet fermant avec la pression, pour réservoirs de chasse de w. c. ou autres réservoirs
GB910294A (en) * 1959-11-06 1962-11-14 John Revill Improvements in float operated valves
GB1088556A (en) * 1963-10-11 1967-10-25 Armaturfabriken Trio Aktiebola Liquid valve
AT369151B (de) * 1976-10-27 1982-12-10 Vaillant Gmbh Geraeuscharmes hubventil

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