AT500954A2 - Befestigungsvorrichtung einer türdichtung - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung einer Türdichtung gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus dem Stand der Technik sind Schleifdichtungen und absenkbare Türdichtungen für schwellenlose Türen bekannt, wobei letztere vorzugsweise beim Schliessen der Tür automatisch aktiviert werden. Eine entsprechende Türdichtung ist beispielsweise in EP-A-0338974 beschrieben.
Diese absenkbaren Türdichtungen weisen üblicherweise eine Dichtungseinheit mit einer Trägerschiene und mindestens einer Dichtleiste au£ welche in einer Führungsschiene anhebbar und absenkbar gehalten sind. Die Führungsschiene lässt sich in einer in einer Tür-untedcante eingelassenen Nut oder seitlich am unterm Rand des Tüiblattes befestigen. Üblicherweise wird sie mit Nägeln oder Schrauben fixiert Für Glastüren wird in HP-A-1*277'910 vorgeschlagen, die Führungsschiene an die untere Stirnfläche der Türe anzukleben, so dass die Türdichtung eine nach unten ragende Verlängerung des Türblatts bildet.
Eine seitliche Anordnung der Türdichtungen an (Hastören wurde bisher dadurch erzielt dass das Führungsprofil mit einem nach oben offenen U-förmigen seitlichen Anschlussteil • ···· ·« ·· ···· versehen wurde. Dieser U-förmige Aufhahmeteil diente zur Aufnahme der unteren Kante der Glastür^ so dass diese von beiden Seiten bedeckt war auf der einen Seite durch die Türdichtung, auf der anderen Seite durch den nach oben ragenden Schenkel des Anschluss-teils. Die Tür wurde in dieser Aufnahme üblicherweise vargossen oder verklebt
Die heutige Architekturrichtung stellt jedoch Forderungen an immer schlichtere Formen der Türen. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn die Türdichtung an der Glastür befestigt werden könnte, ohne dass auch die gegenüberliegende Seite des Türblatts abgedeckt wird. Eine Lösung wäre, die Türdichtung einfach auf das Türblatt au&ukleben. Mit Silikon oder einem UV-Kleber ist dies zwar mit zufriedenstellendem Resultat durchführbar. Dieses Aufkleben ist jedoch zeitaufwendig und erfordert zudem das notwendige Werkzeug. Einfacher wäre es, wenn die Türdichtung mittels eines Klebebandes befestigt werden könnte. Es ist jedoch leider kaum möglich, eine Türdichtung von 80 an Länge oder mehr aufzu-kleben, ohne dass ein Klebeband Falten oder Blasen bildet Diese wärm jedoch von der anderen Seite der Glastüre sichtbar und würden das Erscheinungsbild wesentlich beeinträchtigen.
Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, eine Befestigungsvorrichtung einer Türdichtung zur Befestigung an einer Seitenfläche einer Tür, insbesondere zur Befestigung an einer Glastür oder einer anderen transparenten oder teiltransparenten Tür, zu schaffen, welche die oben genannten Nachteile behebt
Diese Aufgabe löst eine Befestigungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Die erfindungsgemässe Befestigungsvorrichtung weist eine Profilschiene mit ein«· sich über mindestens annähernd die gesamte Lange der Profilschiene erstreckenden planen steifen Fläche auf. Sie verfugt ferner über ein Klebemittel und ein Sichtschutzmittel, wobei das Klebemittel zwischen dem Sichtschutzmittel und der steifen Fläche angeordnet ist und wobei die Befestigungsvorrichtung derart ausgebildet ist, dass sich im montierten
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Zustand der Türdichtung die steife Fläche, das Sichtschutzmittei und das Klebemittel auf derselben Türseite wie die Türdichtung befinden.
Das Sichtschutzmittel überdeckt somit die Klebefläche und allfällige Falten oder Bläschen. Von der anderen Türseite ist lediglich das Sichtschutzmittel sichtbar, welches entsprechend
In einer bevorzugten Ausfuhrungsform ist das Sichtschutzmittel selber auf die Türfläche aufgeklebt, wobei es vorzugsweise selbstklebend ausgebildet ist Damit es selber faltenfrei und blasenlos auf die Türfläche aufgebracht werden kann, besteht es vorzugsweise aus einem abrollbaren Material, beispielsweise aus einer dünnen Folie.
Weitere vorteilhafte Ausfuhrungsfbrmen gehen aus den abhängigen Patentansprüchen hervor.
Im folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhand eines bevorzugten Ausfuhnmgsbei-
Figur l einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäss an einer Tür befestigten Türdichtung und
Figur 2 eine Explosionsdarstellung dieser Anordnung.
In Figur 1 ist eine Türdichtung 1 dargestellt, welche an einer Seitenfläche 50 einer schwel-lenlosen Tür 5 befestigt ist Sie erstredet sich vorzugsweise über die gesamte Breite der Tür. Die Dichtung 1 fluchtet im offenen Zustand der Tür 5 vorzugsweise mit deren Unter- • · **4 ·· • · · ··· · • · · • · · ·· ···· ·· kante 51. Im geschlossenen Zustand der Tür überbrückt sie mit ihrer Dichtleiste 12 den Abstand zwischen Tönmterkante 51 und Boden 6 und dichtet somit gegenüber Durchzug, Schall und auch Rauch.
Die Tür 5 ist vorzugsweise, wie hier dargestellt, eine Ganzglastür. Sie kann jedoch auch nur in diesem unteren Bereich transparent oder teütransparent ausgebildet sein. Selbstverständlich lässt sich die Erfindung auch bei opaken Türeq, wie beispielsweise Holz- oder Metalltüre^ anwenden.
Der genaue Aufbau und die Befestigung der Türdichtung ist genaue- in Figur 2 erkennbar. Die Türdichtung 1 kann beliebig ausgestaltet sein. Insbesondere kann es sich um eine Schleifdichtung oder um eine absenkbare Türdichtung handeln. Hier ist eine beim Schlies-sen der Tür automatisch absenkbare Türdichtung dargestellt Sie umfasst im wesentlichen eine längliche Führungsprofilschiene 10 aus Aluminium, in welch» eine Trägerprofilschiene 11 mit einer daran angeordneten Dichtleiste 12 gehalten ist. Die Trägerprofilschiene 11 ist gemeinsam mit der Dichtleiste 12 über einen nicht dargestellten Federmechanis-mus, welcher über eine beim Schliessen der Türe aktivierte Betätigungsstange ausgelöst wird, relativ zur Führungsprofilschiene 10 absenkbar und anhebbar.
Diese Türdichtung 1 ist in ein» Befestigungsprofilschiaie 2 gehalten. Sie kann form-schlüssig gehalten werden, angeklebt sein od» mit dies» verschraubt sein. Die Befestigungsprofilschiaie 2 ist vorzugsweise ebenfalls aus Aluminium gefertigt. Sie lässt sich jedoch je nach Wunsch des Türherstelters od» des Architekten auch aus andoen Materia-lten fertigen.
Die Befestigungsprofilschiaie 2 weist eine plane starre Fläche 20 aufj welche sich annähernd, vorzugsweise genau über die gesamte Länge der Befestigungsprofilschiene 2 und somit d» Türdichtung 1 erstreckt Auf dies» Fläche 20 ist ein doppelseitig klebendes Klebeband 3 aufgebracht Vorzugsweise üb»deckt das Klebeband 3 die gesamte plane Fläche 20.
Anstelle des Klebebandes 3 lässt sich die plane Fläche 20 auch mit einem anderen Klebe- ·· · ·· ···· ·· ·· ··#··· · · · t • · · · · ··· ♦ ··· ♦ ···· ·· · · ····· ·· *·· ···« ·*^ ·· ··♦· mittel verseilen. Beispielsweise lässt sich dar Klebstoff direkt auf die Fläche 20 aufbringen und bis zur Montage der Türdichtung 1 an der Tür 5 mit einen Liner oder einem anderen geeigneten Schutzband überdecken.
Das Klebemittel 3 wird vorzugsweise bereits werkseitig auf die plane Fläche 20 aufgebracht
Zwischen Türdichtung 1 und Glastüre 5 ist noch ein Sichtschutzmittel vorhanden. Hier ist dies eine dünne Sichtschutzfolie 4, beispielsweise eine Ahuniniumfolie. Bs lassen sich jedoch auch andere Mittel verwenden, welche einen Sichtschutz bilden, also undurchsichtig sind.
Das Sichtschutzmittel 4 muss dünn genug sein, damit es sich falten- und blasenfrei auf die Oberfläche der Tür 5 aufbringen lässt Es musst sich somit leicht abrollen lassen, so dass es abschnittsweise auf die Türflache 50 aufgebracht werden kann. Vorzugsweise astredet sich die Sichtschutzfolie 4 über annähernd die gesamte Fläche des Klebebandes 2 und somit der Befestigungsprofilschiene 2. Ist sie grösser ausgebildet so besteht die Gefahr, dass ihre überlappenden Teile beschädigt werden. Ist sie kleiner ausgebildetv so bildet sie nicht einen absoluten Sichtschutz für das Klebeband 2.
In Figur 2 ist erkennbar, in welcher Reihenfolge die einzelnen Elemente befestigt werden. Zuerst wird die Sichtschutzfolie 4 auf die Türflache 50 abgerollt und angeklebt Anschliessend wird die in die Befestigungsprofilschiene 2 befestigte Türdichtung 1 mittels des Klebebandes 3 auf die Sichtschutzfolie 4 aufgekkbt wobei hier aufgrund der Starrheit der Dichtung 1 und da Befestigungsprofilschiene 2 ihre gesamte Fläche gleichzeitig in Kontakt mit da Sichtschutzfolie 4 gebracht woden muss.
In einer anderen, hia nicht dargestellten Ausführungsform ist keine Befestigungsprofilschiene 2 vorhanden, sondern das Klebeband 3 ist direkt auf die Führungsprofilschiene 10 aufgeklebt
Die erfindimgsgemässe Befestigungsvorrichtung ermöglicht somit ein Ankleben einer lan- • · ·· ···· ···· ·· • · • ··· • · · • · · · ·· ···· gen, starren Türdichtung an eine Glastür^ ohne dass ungewollte Falten oder Blasen das Erscheinungsbild der Tür beeinträchtigen.
Claims (7)
- ·· · ·· ···· ·♦ ·· ······ ·· · ♦ • · · · · ··· 0 ··· · «··· • · I · ····· ..........7 Patentansprüche 1. Befestigungsvorrichtung einer Türdichtung (1) zur Befestigung an ein« Seitenfläche (SO) einer Tür (S), insbesondere ein« transparenten oder teiltransparenten Tür, wob« die Befestigungsvomchtung eine Profilschiene (2) mit einer sich über mindestens annähernd die gesamte Länge der Profilschiene (2) erstreckenden planen steifen Fläche (20) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvomchtung ferner ein Klebemittel (3) und ein Sichtschutzmittel (4) aufweist, wobei das Klebemittel (3) zwischen dem Sichtschutzmittel (4) und der steifen Fläche (20) angeordnet ist und wobei die Befestigungsvorrichtung derart ausgebildet ist, dass sich im montierten Zustand der Turdichtung (1) die steife Fläche (20), das Sichtschutzmittel (4) und das Klebemittel (3) auf derselben Türseite wie die Türdichtung (1) befinden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klebemittel (3) ein doppelseitiges Klebeband ist, welches sich mindestens annähernd über die gesamte Länge der Profilschiene (2) erstreckt.
- 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sichtschutzmittel (4) eine selbstklebende undurchsichtige Folie ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie eine Abdeckfolie aus Aluminium ist
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Klebemittel (3) werkseitig auf der steifen Fläche (20) aufgebracht ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis S, dadurch gekennzeichnet dass die steife Fläche (20) durch eine äußere Fläche einer Befestigungsprofilschiene (2) der Türdichtung (1) gebildet ist.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet dass sich das Klebemittel (3) und das Sichtschutzmittel (4) über mindestens annähernd die gesamte Fläche der steifen Fläche (20) erstrecken.
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