AT500988A1 - Vorrichtung zum trocknen von rieselfähigem brennstoff, insbesondere aus nachwachsenden rohstoffen - Google Patents
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Description
(33 143) II Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Trocknen von rieselfähigem Brennstoff, insbesondere aus nachwachsenden Rohstoffen, mit einem den Brennstoff aufnehmenden Lochboden und wenigstens einer unterhalb des Lochbodens vorgesehenen Verteilerkammer für vorzugsweise erwärmte Trocknungsluft. Um eine Verminderung des Heizwertes von Brennstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen aufgrund des Feuchtigkeitsgehaltes dieser Rohstoffe zu vermeiden, werden diese Rohstoffe getrocknet. Zu diesem Zweck ist es bekannt (DE 43 14 645 A1), den zerkleinerten, rieselfähigen Brennstoff auf einem Lochboden zu lagern, der über die Bodenfläche verteilte Luftkammern nach oben abdeckt. Über diese unter einem vorgegebenen Druck mit erwärmter Luft beaufschlagbare Kammern wird die auf dem Lochboden aufruhende Brennstoffschüttung mit Trocknungsluft versorgt, die für ein Verdampfen der Feuchtigkeit des Schüttgutes sorgt und den Wasserdampf aus dem Bereich der Schüttung mitnimmt. Um eine gleichmässige Trocknung der Brennstoffschüttung zu erreichen, ist oberhalb des Lochbodens eine Trommel mit Schaufelwerkzeugen zum Umsätzen des Schüttgutes vorgesehen, das mit Hilfe dieser über die Bodenfläche verfahrbaren, angetriebenen Trommel nicht nur durchmischt, sondern auch über die Bodenfläche gleichmässig verteilt wird. Nachteilig ist allerdings der mit der Trommel verbundene Konstruktionsaufwand. Wird zur Vermeidung dieses Konstruktionsaufwandes von einer gesonderten Umsetz- und Verteilereinrichtung abgesehen, so ist im allgemeinen der das Schüttgut aufnehmende Boden befahrbar auszubilden, um das Umsetzen und Verteilen des Schützgutes mit Hilfe beispielsweise von Schaufelladern vorzunehmen. Befahrbare Lochböden sind aber wiederum konstruktionsaufwendig, was dazu führt, dass der das Schüttgut aufnehmende Boden nur bereichsweise als Lochboden für den Durchtritt der Trocknungsluft ausgebildet wird, woran wiederum die gleichmässige Schüttguttrocknung leidet. Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Trocknen von rieselfähigem Brennstoff, insbesondere aus nachwachsenden Rohstoffen, der eingangs geschilderten Art mit einfachen konstruktiven Mitteln so auszugestalten, dass eine weitgehend gleichmässige Beaufschlagung der Brennstoffschüttung mit Trocknungsluft sichergestellt werden kann. Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Lochboden eine dem Schüttwinkel des rieselfähigen Brennstoffs entsprechende Neigung aufweist. Wegen der an den Schüttwinkel des rieselfähigen Brennstoffs angepassten Neigung des Lochbodens stellt sich auf dem Lochboden stets eine über die Bodenfläche gleichmässige Dicke des aufgeschütteten Brennstoffs ein, und zwar unabhängig von der jeweiligen Schichtdicke, weil die Oberfläche des aufgeschütteten Brennstoffs eine dem Schüttwinkel entsprechend Neigung einnimmt. Damit sind die wesentlichen Voraussetzungen für eine weitgehend gleichmässige Trocknung des Brennstoffs gegeben, der zumindest in Richtung der Fallinie des Lochbodens eine gleichmässige Verteilung aufweist. Wird vom unteren Ende der Schüttung Brennstoff entnommen, so rieselt Brennstoff entlang der Schüttgutoberfläche nach, was nicht nur eine Vergleichmässigung der Schüttgutdicke mit sich bringt, sondern auch eine Vermischung des Schüttgutes parallel zum Lochboden. Besonders einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben sich, wenn der Lochboden von einem befahrbaren Untergrund gegen eine Wand hin ansteigt, weil in diesem Fall die Beschickung des Lochbodens mit zu trocknendem Brennstoff und die Entnahme von getrocknetem Brennstoff mit Hilfe beispielsweise von Schaufelladern durchgeführt werden kann, ohne den das Schüttgut aufnehmenden Lochboden befahrbar ausbilden zu müssen. Da im Bereich des Lochbodens lediglich mit der Auflast durch den zu trocknenden Brennstoff gerechnet werden muss, kann für die Ausbildung des Lochbodens eine vergleichsweise leichte Konstruktion gewählt werden. Zu diesem Zweck kann der Lochboden aus einem auf einen Gestell angeordneten Lochblech bestehen, das ei nerseits die Gleitbewegung des aufgeschütteten Brennstoffs entlang des Lochbodens unterstützt und anderseits die Gefahr einer Verstopfung der Durchtrittlöcher für die Trocknungsluft herabsetzt. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar wird eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Trocknen von rieselfähigem Brennstoff in einem vereinfachten Längsschnitt gezeigt. In einem nicht näher dargestellten Gebäude ist ein vor Witterungseinflüssen geschützter Trocknungsraum 1 vorgesehen, der eine von einem befahrbaren Untergrund 2 aufragende Wand 3 bildet, zwischen der und dem Untergrund 2 ein Lochboden 4 mit einer Neigung [alpha] angeordnet ist. Dieser Lochboden 4 weist ein rahmenartiges Gestell 5 auf, das ein Lochblech 6 zur Aufnahme des zu trocknenden Brennstoffs 7 trägt. Der Lochboden 4 trennt aufgrund seiner Neigung [alpha] im Eckbereich zwischen dem Untergrund 2 und der Wand 3 eine Verteilerkammer 8 vom übrigen Trocknungsraum 1 ab, die über eine Anschlussleitung 9 mit erwärmter Luft beaufschlagt werden kann. Die mit Hilfe von Sonnenenergie oder einer anderen Wärmequelle erwärmte und über ein Gebläse in den Verteilerraum 8 geförderte Luft strömt durch das Lochblech 6 in den auf den Lochboden 4 geschütteten, rieselfähigen Brennstoff 7 aus einem nachwachsenden Rohstoff, vorzugsweise in Form von Hackschnitzeln, um diesem Brennstoff 7 Feuchtigkeit zu entziehen und als Wasserdampf ins Freie abzuführen. Wesentlich für die Anordnung des Lochbodens 4 ist, dass dessen Neigung [alpha] dem Schüttwinkel ss der Brennstoffschüttung entspricht. Aufgrund dieser Winkelübereinstimmung stellt sich nämlich entlang der Fallinien des Lochbodens 4 eine gleichmässige Dicke der Schüttung des Brennstoffs 7 ein, was eine wesentliche Voraussetzung für eine gleichmässige Trocknung des aufgeschütteten Brennstoffs 7 darstellt. Diese Vergleichmässigung der Dicke der Brennstoffschüttung ist selbstregulierend, weil bei einer Entnahme von Brennstoff 7 aus dem Bereich des unteren Endes der Brennstoffschüttung Brennstoff 7 entlang der Schüttgutoberfläche nachrieselt, und zwar unter Einhaltung des Schüttwinkels ss. In ähnlicher Weise verteilt sich der Brennstoff 7 über die Oberfläche der Schüttung, wenn zu trocknender Brennstoff 7 im Bereich des oberen Endes der Schüttung zugeführt wird. Das Beschicken und Entnehmen von Brennstoff 7 ist aufgrund des befahrbaren Untergrundes 2 ohne weiteres zB mit Hilfe eines Schaufelladers möglich, obwohl der Lochboden 4 selbst lediglich zur Aufnahme der Auflast durch die Brennstoffschüttung ausgelegt zu werden braucht. Dies bedeutet für den Lochboden 4 eine leichte Konstruktion, die auch nachträglich ohne Schwierigkeiten in einen Trocknungsraum eingebaut werden kann. Die über die Lochbodenfläche durchgehende Verteilung der Durchtrittslöcher für die Trocknungsluft bedingt im Zusammenhang mit der gleichmässigen Dicke der Brennstoffschüttung einen vergleichsweise kleinen Strömungswiderstand für die Trocknungsluft, die daher in grösseren Mengen bei vergleichsweise geringem Druck in die Verteilerkammer 8 geblasen werden kann. In diesem Zusammenhang ist ausserdem zu beachten, dass sich aufgrund der Neigung [alpha] des Lochbodens 4 eine gegenüber der auf den Untergrund 2 projizierten Grundfläche grössere, mit Trocknungsluft beaufschlag bare Aufnahmefläche für den Brennstoff 7 ergibt. Unter diesen Voraussetzungen wird in vorteilhafter Weise der Einsatz von Axialgebläsen möglich, die für den geforderten Luftdurchsatz eine entsprechend niedrige Antriebsleistung benötigen. <(>jUXm [Lambda],
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Trocknen von rieselfähigem Brennstoff, insbesondere aus nachwachsenden Rohstoffen, mit einem den Brennstoff aufnehmenden Lochboden und wenigstens einer unterhalb des Lochbodens vorgesehenen Verteilerkammer für vorzugsweise erwärmte Trocknungsluft, dadurch gekennzeichnet, dass der Lochboden (4) in an sich bekannter Weise eine dem Schüttwinkel (ss) des rieselfähigen Brennstoffs (7) entsprechende Neigung ([alpha]) aufweist, von einem befahrbaren Untergrund (2) gegen eine Wand (3) eines Trocknungsraumes (1) ansteigt und die Verteilerkammer (8) zwischen dem Untergrund (2) und der Wand (3) vom übrigen Trocknungsraum (1) abtrennt.
1. Vorrichtung zum Trocknen von rieselfähigem Brennstoff, insbesondere aus nachwachsenden Rohstoffen, mit einem den Brennstoff aufnehmenden Lochboden und wenigstens einer unterhalb des Lochbodens vorgesehenen Verteilerkammer für vorzugsweise erwärmte Trocknungsluft, dadurch gekennzeichnet, dass der Lochboden (4) eine dem Schüttwinkel (ss) des rieselfähigen Brennstoffs (7) entsprechende Neigung ([alpha]) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Lochboden (4) von einem befahrbaren Untergrund (2) gegen eine Wand (3) ansteigt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lochboden (4) aus einem auf einem Gestell (5) angeordneten Lochblech (6) besteht.
Linz, am 14. Juli 2004 Cona Handelsgesellschaft m.b.H. durch: ,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Lochboden (4) aus einem auf einem Gestell (5) angeordneten Lochblech (6) besteht.
Linz, am 26. September 2005
Cona Handelsgesellschaft m.b.H.
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NACHGEREICHT
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Family Applications (1)
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| AT12112004A AT500988B8 (de) | 2004-07-16 | 2004-07-16 | Vorrichtung zum trocknen von rieselfähigem brennstoff, insbesondere aus nachwachsenden rohstoffen |
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| CH200498A (de) * | 1938-01-22 | 1938-10-15 | August Gronert | Vorrichtung zum Belüften und Trocknen von Schütt- oder Stapelgut. |
| DE1058437B (de) * | 1957-07-15 | 1959-05-27 | Geraetebau Schwarting K G | Trockner fuer Lagergut mit Abteilungen mit Siebboeden |
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