AT501070A1 - Musiksaite - Google Patents

Musiksaite Download PDF

Info

Publication number
AT501070A1
AT501070A1 AT15672004A AT15672004A AT501070A1 AT 501070 A1 AT501070 A1 AT 501070A1 AT 15672004 A AT15672004 A AT 15672004A AT 15672004 A AT15672004 A AT 15672004A AT 501070 A1 AT501070 A1 AT 501070A1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coating
alloy
core
string
thickness
Prior art date
Application number
AT15672004A
Other languages
English (en)
Other versions
AT501070B1 (de
Original Assignee
Thomastik Infeld Ges M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomastik Infeld Ges M B H filed Critical Thomastik Infeld Ges M B H
Priority to AT15672004A priority Critical patent/AT501070B1/de
Priority to US11/067,144 priority patent/US20050188813A1/en
Publication of AT501070A1 publication Critical patent/AT501070A1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT501070B1 publication Critical patent/AT501070B1/de

Links

Landscapes

  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description


  ] *
28125/lh
Die Erfindung betrifft eine Musiksaite, insbesondere für Streich- und/oder Zupfinstrumente, mit einem Kern aus Naturdarm, vorzugsweise Schafdarm, mit mindestens einer ersten Beschichtung.
Musiksaiten aus Naturdarm sind seit Jahrhunderten bekannt. Diese waren mit die ersten Saiten für Saitenmusikinstrumente. Naturdarm weist einige Eigenschaften auf welche diesen für lange Zeit zum bevorzugten Musiksaitenwerkstoff, vor allem für Streichinstrumentensaiten, machte. Naturdarm weist eine relativ hohe innere Dämpfung auf. Diese innere Dämpfung ist für die gestrichene Anregung einer Musiksaite sehr wichtig da dadurch die Saite schneller auf den Bogewechsel, sowie auf Wechsel des Spiels reagieren kann. Eine Saite mit geringer innerer Dämpfung reagiert wesentlich langsamer auf den Bogenwechsel.

   Es dauert länger bis eine stabile Helmholzschwingung auf der Saite angeregt ist.
Es ist weiters bekannt Saiten aus Naturdarm mit einem zusätzlichen Massebelag in Form von Metallumwicklungen zu versehen. Dadurch ist es möglich den Gesamtdurchmesser der Saiten gering zu halten, wodurch die Ansprache der Saite verbessert und unerwünschte inharmonische Schwingungen vermieden werden, die Belastung des Kern des Kern hoch zu halten, wodurch der Einfluss der Biegesteifigkeit verringert wird, und die Stimmung der Saite genau einzustellen.
Naturdarmsaiten weisen jedoch einige wesentliche Nachteile auf, die diese mit der Einführung von Stahlkernsaiten um 1919 und vor allem mit der Einführung von Kunststoffkernsaiten um 1973 immer mehr zurückdrängten. Naturdarmsaiten bestehen aus getrocknetem und eingedrehtem Naturdarm.

   Derartige Saiten reagieren naturgemäss stark auf Feuchtigkeit jeder Art. Unter dem Einfluss der Luftfeuchtigkeit und vor allem dem vom Musiker abgesonderten Schweiss weicht die Saite partiell auf und verliert ihre Stimmung. Derartige Saiten müssen typischerweise nach etwa 20 bis 30 Minuten intensiven Spielens nachgestimmt werden. Dies kann etwa bei langen ununterbrochenen Musikstücken, während derer ein Nachstimmen des Instruments nicht möglich ist, zu einem kontinuierlichen Verfall der musikalischen Darbietung führen.
Darüber hinaus weisen Darmsaiten eine aus heutiger Sicht ungenügende mechanische Stabilität auf. Unter dem Einfluss der Bogens und/oder der Finger kommt es zu einem lokalen "Auffasern" der Oberfläche.

   Dadurch ändert sich die Dämpfung, der Massebelag und damit der Klang der Saite.
Diesen Nachteilen zum Trotz schätzen zahlreiche Musiker nach wie vor den Klang und die Handlingeigenschaften von Darmsaiten, vor allem im Bereich der Violine aund e-Saiten.
Es ist bekannt Naturdarmsaiten zur Verminderung der Feuchtigkeitsaufhahme mit einem Lack zu überziehen. Die hohe lokale Belastung einer Musiksaite beim Streichvorgang, führt jedoch zum Aufschmelzen des Lackes, welcher in weiterer Folge durch den Bogen entfernt wird.

   Dies führt nicht nur zu einer lokalen Veränderung der Saite und damit des Klangs der Saite sondern auch zu einer Schädigung des Bogens.
Aufgabe gegenständlicher Erfindung ist es Musiksaiten aus Naturdarm anzugeben, bei denen die bekannten Nachteile vermieden werden, die langzeitstabil und langlebig sind, die nur wenig bis kaum auf Feuchtigkeit reagieren und eine zusätzliche Möglichkeit der Klangeinstellung aufweisen.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die erste Beschichtung ein Metall ausgewählt aus der Gruppe Zinn, Gold, Aluminium, Aluminiumlegierung, Titan, Titanlegierung, Molybdän, Molybdänlegierung, Wolfram, Wolframlegierung, Palladium, Palladiumlegierung, Rhodium, Rhodiumlegierung, oder ein sonstiges Metall oder eine sonstige Metalllegierung umfasst.
Dadurch wird der Kern aus Naturdarm sicher und langfristig vor Feuchtigkeit geschützt,

   wodurch die Saite während des Spielens länger ihre Stimmung behält. Durch die Abriebfestigkeit der Metallbeschichtung ändern sich die Eigenschaften der Saite auch über längere Zeit nicht. Die Metallbeschichtung ermöglicht abhängig vom Art des Metalls und der Dicke der Beschichtung das Einstellen des Klangs der Saite.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass wenigstens eine zweite Beschichtung, vorzugsweise aus Gold oder Nickel, zwischen dem Kern und der ersten Beschichtung angeordnet ist. Dadurch Steigt die Möglichkeiten der Saite Masse zuzuführen.

   Dadurch kann der erfindungsgemässe Aufbau einer Naturdarmsaite auch auf Saiten mit geringerer Stimmfrequenz, daher Basssaiten angewendet werden.
Eine mögliche Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Dicke der ersten Beschichtungen und/oder die Dicke der zweiten Beschichtung, im Bereich zwischen 0,05% und 6% des Durchmessers des Kerns liegt. Dadurch steht die Dicke der y
Beschichtung in einem harmonischen Verhältnis zur Dicke der Naturdarmsaite. Dies führt zu einem insgesamt harmonischen Gesamtklang der Saite.
In diesem Zusammenhang kann in Weiterführung der Erfindung vorgesehen sein, dass die Dicke der ersten Beschichtungen und/oder die Dicke der zweiten Beschichtung, im Bereich zwischen 0,1 [mu]m und 18[mu]m, vorzugsweise im Bereich von 0,15 um bis lO[mu]m, insbesondere im Bereich von 0,2[mu]m bis 5[mu]m, liegt.

   Dadurch ergeben sich insbesondere für die Anwendung als Violine e- Saite herausragende akustische und spieltechnische Eigenschafen.
Die Erfindung betrifft weiters eine Musiksaite, insbesondere für Streichund/oder Zupfinstrumente, mit einem Kern aus Stahl, vorzugsweise Kohlenstoffstahl oder Chrom-Nickel-Stahl, mit mindestens einer ersten Beschichtung.
Derartige Musiksaiten sind hochbelastete Bauteile die einer Vielzahl von Anforderungen genügen müssen. Musiksaiten müssen ein definiertes Verhalten beim Schwingen und bei der Anregung zum Schwingen aufweisen. Das Schwingungsverhalten einer Saite und damit deren Klang hängt unter anderem von deren Länge, Massebelag, Spannung, Material und Aufbau ab. Durch Veränderung einiger dieser Parameter können der Klang sowie die Handlingeigenschaften von Musiksaiten verändert werden.

   Nicht nur der Klang den eine Saite im Zusammenwirken mit einem Instrument erzeugt sondern auch die spieltechnischen Möglichkeiten die diese dem Musiker eröffnen sind ein wichtiges Kriterium für die Qualität einer Musiksaite.
Aus schwingungstechnischen Gründen ist es vorteilhaft, wenn eine Saite nahe an deren materialtechnischen Grenzen betrieben wird. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Saiten unter der Belastung reissen, unterliegen Saiten beim Schwingungsvorgang, neben einer hohen statischen Belastung, auch einer ständigen dynamischen Belastung.
Hinzu kommt die Belastung des Materials durch den Musiker. Luftfeuchtigkeit und vor allem Schweiss belasten die Materialien. Korrosion auf einer Saite führt zu einer Durchmesseränderung. Die Saite verliert ihre mechanische Festigkeit und, bedingt durch den Verlust an Masse auch deren Stimmung.

   Ein Musiker berührt nicht die gesamte Saite gleichmässig. Vielmehr sind bestimmte Bereiche einer verstärkten Korrosion ausgesetzt. Die dadurch gegebenen partiellen Durchmesser- und Massenunregelmässigkeiten verhindern das erwünschte Schwingungsverhalten, etwa das Anregen einer Helmholzschwingung auf einer Geige. Saiteninstrumente zeichnen sich dadurch aus, das mehrere gleichzeitig angeregte Saiten einen klangfarbenstarken, vielschichtigen Klang erzeugen. Dies ist jedoch nur möglich,
 
wenn die Stimmung der zusammenwirkenden Saiten auf allen Längenbereichen gegeben ist. Beispielsweise müssen die Saiten auf einer Geige quintenrein sein. Verändert eine Saite partiell deren Stimmung so zerstört diese das Klangbild des Instruments.
Es ist bekannt zum Schutz des Kernmaterials und zur Klangeinstellung den Kern zu Beschichten.

   Es ist eine Violine e- Saite mit einem Stahlkern bekannt welche mit Zinn beschichtet ist. Nachteilig an einer derartigen Lösung ist allerdings, dass Zinn bei dafür anfalligen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen kann, was den Einsatz derartiger Saiten beschränkt.
Es ist weiters eine Violine e- Saite bekannt welche mit Gold beschichtet ist. Nachteilig an der Verwendung von Gold ist die mangelnde mechanische Belastbarkeit. Bei der Anregung der Saite über einen Bogen treten lokal, an der Anstreichstelle hohe Drücke und Temperaturen auf, was die Goldbeschichtung in Mitleidenschaft ziehen kann.

   Weiters neigen goldbeschichtete Saiten dazu unerwünschte, hochfrequente Oberschwingungen auszubilden: sie pfeifen.
Aufgabe gegenständlicher Erfindung ist es Musiksaiten anzugeben, bei denen die bekannten Nachteile vermieden werden, die einen verbesserten Klang und ein verbessertes Ansprechverhalten aufweisen, und die weiters langzeitstabil und nicht allergen sind.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die erste Beschichtung ein Metall, ausgewählt aus der Gruppe Aluminium, Aluminiumlegierung, Titan, Titanlegierung, Molybdän, Molybdänlegierung, Wolfram, Wolframlegierung, Palladium, Palladiumlegierung, Rhodium, Rhodiumlegierung, beinhaltet.
Dadurch ist es möglich eine hochbelastbare, langzeitstabile Saite mit hervorragenden akustischen Eigenschaften herzustellen, welche überdies nicht allergen ist.

   Die von Aluminium, Titan, Molybdän, Wolfram, Palladium und Rhodium an der Luft, ohne zusätzlichen Arbeitsschritt der Oberflächenbehandlung, gebildete schützende Oxydschicht weist eine Oberflächer-Struktur auf, die geeignet ist eine grosse Menge Kolophonium aufzunehmen und über längere Zeit zu halten. Beim Anregen der Saite durch Streichen wird dadurch das Ansprechverhalten der Saite wesentlich verbessert.
Gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass wenigstens eine zweite Beschichtung, vorzugsweise aus Gold oder Nickel, zwischen dem Kern und der ersten Beschichtung angeordnet ist. Dadurch kann eine weitere Verbesserung der akustischen Eigenschaften einer Musiksaite erreicht werden und das Aufbringen weiterer Beschichtungen erleichtern.

   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Dicke der ersten Beschichtungen und/oder die Dicke der zweiten Beschichtung, im Bereich zwischen 0,05% und 6% des Durchmessers des Kerns liegt.
Eine mögliche Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Dicke der ersten Beschichtungen und/oder die Dicke der zweiten Beschichtung, im Bereich zwischen 0,1 [mu]m und 18[mu]m, vorzugsweise im Bereich von 0,15[mu]m bis lO[mu]m, insbesondere im Bereich von 0,2[mu]m bis 5[mu]m, liegt. Dadurch ergeben sich insbesondere für die Anwendung als Violine e- Saite herausragende akustische und spieltechnische Eigenschafen.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen zwei besonders bevorzugte Ausführungsformen dargestellt sind, näher beschrieben.

   Dabei zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Saite mit einer Beschichtung im Querschnitt, und
Fig. 2 eine erfindungsgemässe Saite mit zwei Beschichtungen im Querschnitt.
Die Fig. 1 und 2 beziehen sich sowohl auf Musiksaiten mit einem Kern aus Naturdarm als auch auf solche mit einem Kern aus Stahl.
Die Fig. 1 und 2 zeigen besonders bevorzugte Ausführungsformen einer Musiksaite 4, insbesondere für Streich- und/oder Zupfinstrumente, wobei der Kern 1 der Musiksaite 4 aus Stahl oder aus Naturdarm ausgeführt sein kann.
Ein bevorzugtes Einsatzgebiet derartiger Musiksaiten 4 sind die Instrumente der Geigen- Familie, allen voran die Violine. Besonders bevorzugt sind die a- und die e- Saite der Violine. Weitere bevorzugte Instrumente zum Einsatz erfindungsgemässer Saiten sind Gitarren und Mandolinen.

   Derartige, erfindungsgemässe Saiten können prinzipiell für alle gestrichenen und gezupften Saiteninstrumenten, wie z.B.: Cembalos, Harfen, Banjos, Sitar, Hackbretter, Zittern, Lauten, Ud, P'i-P'a, Gekkin, Balalaika, Vina, Tampura, Koto, Soh usw. vorgesehen sein.
Die Fig. 1 zeigt eine besonders bevorzugte Ausführungsform einer Musiksaite 4, insbesondere für Streich- und/oder Zupfinstrumente, mit einem Kern 1 aus Naturdarm, vorzugsweise Schafdarm, mit mindestens einer ersten Beschichtung 2, wobei die erste Beschichtung 2 ein Metall ausgewählt aus der Gruppe Zinn, Gold, Aluminium, Aluminiumlegierung, Titan, Titanlegierung, Molybdän, Molybdänlegierung, Wolfram, Wolfrarnlegierung, Palladium, Palladiumlegierung, Rhodium, Rhodiumlegierung, oder ein sonstiges Metall oder eine sonstige Metalllegierung umfasst.

   ff
Die akustischen Eigenschaften unterschiedlicher Metalle differieren teilweise erheblich, sodass von den akustischen Eigenschaften eines bestimmten Metalls in der ersten Beschichtung 2 und/oder zweiten Beschichtung 3 nicht direkt auf die akustischen Eigenschaften eines anderen Metalls geschlossen werden kann. Somit kann auch aus der Verwendung eines bestimmten Metalls in der ersten Beschichtung 2 oder der zweiten Beschichtung 3, welches positive akustische Eigenschaften aufweist und/oder welches der entsprechenden Musiksaite zu positiven akustischen Eigenschaften verhilft, nicht direkt auf die Verwendung eines anderen Metalls bzw. auf dessen akustische Eigenschaften geschlossen werden.

   Aus den physikalischen und chemischen Werkstoffdaten eines ersten Metalls, welches in einer Beschichtung 2, 3 einer ersten Musiksaite zu guten akustischen Eigenschaften der ersten Musiksaite 4 führt, kann nicht direkt auf die akustischen Eigenschaften einer zweiten Musiksaite 4 geschlossen werden, welche in der Beschichtung ein zweites Metall umfasst, wobei das zweite Metall ähnliche physikalische und chemische Werkstoffdaten aufweist wie das erste Metall.
Bei Musiksaiten 4 aus Naturdarm ist anzumerken, dass selbst Musiksaiten, welche mit einem Metall beschichtet sind, welches gegenüber einem anderen Metall mindere akustische Eigenschaften aufweist, dennoch den Vorteil der gegenüber einer nicht metallbeschichteten Musiksaite 4 verminderten bzw. unterbundenen Feuchtigkeitsaufhahme aufweist. Daher scheinen bei Musiksaiten 4 aus Naturdarm jede Metallbeschichtung geeignet zu sein.

   Wenn die erste Beschichtung 2 ein Metall ausgewählt aus der besonders bevorzugten Gruppe Zinn, Gold, Aluminium, Aluminiumlegierung, Titan, Titanlegierung, Molybdän, Molybdänlegierung, Wolfram, Wolframlegierung, Palladium, Palladiumlegierung, Rhodium, Rhodiumlegierung umfasst weisen Musiksaiten 4 aus Naturdarm besonders vorteilhafte akustische Eigenschaften auf. Weiters kann in besonders bevorzugten Ausführungen erfindungsgemässer Musiksaiten 4 mit einem Kern aus Naturdarm vorgesehen sein, dass die erste Beschichtung 2 und/oder die zweite Beschichtung 3 Silber und/oder Platin umfasst.
Bei Naturdarm kann es sich erfindungsgemäss um die Därme jeder Art von Lebewesen handeln, welche über entsprechende Verdauungsorgane verfügen. In der besonders bevorzugten Ausführungsform handelt es sich um die Därme von Schafen, daher um Schafdarm.

   Dieser ist bevorzugt getrocknet und eingedreht.
Der Kerndurchmesser K erfindungsgemässer Musiksaiten 4 aus Naturdarm liegt bei den besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen in einem Bereich von 0,2mm bis 5mm, vorzugsweise in einem Bereich von 0,3mm bis 2mm, insbesondere in einem Bereich von 0,3mm bis 1mm. Es kann jedoch jeder Kerndurchmesser vorgesehen sein.
Wie bereits dargelegt neigt getrockneter Darm zu einer erheblichen Feuchtigkeitsaufhahme. Dies wirkt sich negativ auf die Spielbarkeit sowie auf die Stimmung der Musiksaite 4 aus. Das Umwickeln der Musiksaite 4 mit Metalldraht bzw. Metallband ist lediglich zur Beeinflussung der Musiksaite 4 hinsichtlich Stimmung und tonaler Ausführung geeignet, beeinflusst, bedingt durch die Zwischenräume der Umwickelung jedoch nicht bzw. nur bedingt die Feuchtigkeitsaufiiahme.

   Das Lackieren der Musiksaite 4 schafft wie bereits dargelegt nur eine temporären Linderung der Problematik, da der Lack durch den Bogen abgetragen wird.
Durch die erfindungsgemässe Beschichtung bzw. Ummantelung der Musiksaiten 4 mit Darmkern mit einem Metall kann die Feuchtigkeitsaufiiahme von Musiksaiten 4 mit Naturdarmkem dauerhaft vermieden werden. Dadurch werden Naturdarmsaiten hinsichtlich Stimmung und Spielbarkeit wesentlich langzeitstabiler als bisher. Darüber hinaus ermöglicht die Ummantelung bzw. Beschichtung mit Metall eine vielseitige Beeinflussung des Klanges.

   Dadurch ist es möglich Darmsaiten mit herausragenden akustischen Eigenschaften zu schaffen.
Die Erfindung und die Fig. 1 bezieht sich weiters auf eine Musiksaite 4, insbesondere für Streich- und/oder Zupfinstrumente, mit einem Kern 1 aus Stahl, vorzugsweise Kohlenstoffstahl oder Chrom-Nickel-Stahl, mit mindestens einer ersten Beschichtung 2, wobei die erste Beschichtung 2 ein Metall, ausgewählt aus der Gruppe Aluminium, Aluminiumlegierung, Titan, Titanlegierung, Molybdän, Molybdänlegierung, Wolfram, Wolframlegierung, Palladium, Palladiumlegierung, Rhodium, Rhodiumlegierung, beinhaltet.

   Als weiteres besonders bevorzugtes Metall kann Platin vorgesehen sein.
Zur Anpassung des Klanges einer Musiksaite 4 ist es oft notwendig den tragenden Kern 1 der Saite 4 zu ummanteln oder zu beschichten.
In der bevorzugten Ausflihrungsform der erfindungsgemässen Saite 4, als Violine e- Saite, liegt der Kerndurchmesser K der Saite 4 im Bereich von 0.15mm bis 0,4mm, vorzugsweise im Bereich von 0,2mm bis 0,3mm, insbesondere im Bereich von 0,25mm bis 0,28mm. Das Kernmaterial kann Stahl sein, jedoch kann vorgesehen sein, die Erfindung auf jedes andere Kernmaterial, inklusive: Metalle, Kunstfasern wie z.B.: Kohlefasem, Aramidfasem (Kevlar), Glasfasern, Polyamidfasern (z.B. Nylon) und Naturfasern anzuwenden. Die bevorzugten Stahlsorten sind Kohlenstoffstähle (C- Gehalt von 0,01% bis 0,03%) sowie Chrom-Nickel-Stähle (Cr- Gehalt von 17% bis 20%, Ni- Gehalt von 8% bis 10%).

   Es kann jede andere Stahlsorte für eine erfindungsgemässe Musiksaite 4 zum Einsatz kommen.
Die weiters beschriebenen Ausführungen und Vorteile beziehen sich sowohl auf Musiksaiten 4 mit einem Kern 1 aus Stahl als auch auf Musiksaiten 4 mit einem Kern 1 aus Naturdarm.
In den gezeigten Ausführungsformen ist die erste Beschichtung 2 die äusserste Beschichtung. Die weiteren Vorteile einer Metallbeschichtung bei Naturdarmsaiten wurden bereits dargelegt. Dadurch, dass diese äusserste Beschichtung 2 aus einem Metall, ausgewählt aus der Gruppe Aluminium, Aluminiumlegierung, Titan, Titanlegierung, Molybdän, Molybdänlegierung, Wolfram, Wolframlegierung, Palladium, Palladiumlegierung, Rhodium, Rhodiumlegierung, Platin, Platinlegierung besteht, ergeben sich für erfindungsgemässe Musiksaiten 4 eine Reihe von Vorteilen. Derartige Saiten 4 korrodieren nicht.

   Dadurch ergibt sich ein langzeitstabiler Klang der Musiksaite 4, unabhängig von der Belastung durch den Musiker bzw. die Umgebung (z.B. Seeluft). Es hat sich herausgestellt, dass derartige Saiten 4 hervorragende akustische Eigenschaften aufweisen, was deren Einsatzzweck sehr zu Gute kommt.
Die Oberfläche der von Aluminium, Titan, Molybdän, Wolfram, Palladium und Rhodium an der Luft gebildeten schützenden Oxydschicht (welche sich ohne zusätzlichen Bearbeitungsschritt bildet), ist geeignet eine grosse Menge Kolophonium aufzunehmen und über längere Zeit zu halten. Kolophonium ist ein wichtiger Faktor für den Streichvorgang. Ohne Kolophonium ist eine gestrichene Anregung einer Musiksaite 4 nur bedingt bis gar nicht möglich. Beim Anregen der Saite 4 durch Streichen wird durch das vermehrt vorhandene Kolophonium das Ansprechverhalten der Saite wesentlich verbessert.

   Weiters können dadurch längere Haftphasen der Saite 4 am Bogen realisiert werden, und damit grössere Lautstärken. Insgesamt ergeben sich durch die erfindungsgemässen Musiksaiten 4 neben einem besseren Klang und Alterungsbeständigkeit auch vielfältige Verbesserungen des Handlings und damit der spieltechnischen Möglichkeiten, die das Verwenden derartiger Saiten dem Musiker eröffnen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass erfindungsgemässe Musiksaiten 4 keine Allergien hervorrufen. Derartige Allergien, die zu Ausschlägen oder Hautreizungen führen können, stellen ein immer grösser werdendes Problem der zivilisierten Menschheit dar.

   Darüber hinaus sei festgestellt, dass bei Musiksaiten mit einem Naturdarmkem der Einsatz 9
allergieauslösender Metalle, wie etwa Nickel, als Beschichtung vorgesehen sein kann, sofern die dadurch erwachsenden akustischen Vorteile gegen die medizinischen Risiken überwiegen.
Weitere Vorteile erfindungsgemässer Musiksaiten 4 ergeben sich durch das bevorzugte Herstellungsverfahren. Die erfindungswesentlichen Beschichtungen 2, 3 werden, sowohl auf den Stahlkern als auch auf den Naturdarmkem, vorzugsweise durch Bedampfen mittels einer Kathode unter Hochspannung aufgebracht. Ein entsprechendes, besonders bevorzugtes Verfahren ist in der DE 43 33 825 Cl von 1993 beschrieben. Im Gegensatz zu elektrolytisch- bzw. feuerbeschichteten Saiten, weisen durch Bedampfen mittels einer Kathode unter Hochspannung beschichtete Saiten 4 keine nicht beschichteten Stellen auf.

   Weiters weist die Dicke D der Beschichtung 2, 3 kaum Schwankungen auf. Der konstante Massebelag der Musiksaite 4 unterstützt ein einwandfreies Schwingen der Saite 4. Das Fehlen nicht beschichteter Stellen verhindert Korrosion an der Saite 4. Es ist anzumerken, dass das Beschichten von Naturdarmsaiten mit den üblichen Beschichtungsverfahren, welche zum Beschichten metallsicher Kernwerkstoffe verwendet werden nicht bzw. nur bedingst möglich ist, da diese Verfahren eine Naturdarmsaite zerstören würden, bzw. derart Verändern würden, dass diese in der Folge ungenügenden akustische Eigenschaften aufweisen würde.
Durch das bevorzugte Verfahren zur Beschichtung der Musiksaiten 4 ergeben sich vor allem bei solchen mit einem Kern 1 aus Naturdarm weitere Vorteile. Die Beschichtung bzw. das Beschichtungsmetall dringt tief in die Poren der Naturdarmoberfläche ein.

   Dadurch ergibt sich eine sehr hohe Haftfähigkeit der Beschichtung auf der Naturdarmoberfläche. Mit dem besonders bevorzugten Herstellungsverfahren hergestellte Musiksaiten 4 weisen dadurch eine erheblich gesteigerte Lebensdauer auf.
Es kann, wie in Fig. 2 dargestellt, vorgesehen sein, dass wenigstens eine zweite Beschichtung 3, vorzugsweise aus Gold oder Nickel, zwischen dem Kern 1 und der ersten Beschichtung 2 angeordnet ist. Es ist durchaus vorgesehen, das für die zweite Beschichtung 3 auch andere Materialien eingesetzt werden. An dieser Stelle ist sowohl der Einsatz sämtlicher metallischer, wie z.B.: Kupfer, Wolfram, Silber, als auch mchtmetallischer Werkstoffe, wie z.B.: PTFE (Teflon, Gore Tex), PVC, Seide, Viskose, denkbar. Durch die Zwischenschicht kann der Massebelag der Saite 4 erhöht werden, bzw. eine dämpfende Zwischenschicht hinzugefügt werden.

   Dadurch kann eine weitere Verbesserung der akustischen Eigenschaften einer Musiksaite 4 erreicht werden. In anderen Ausführungsformen können auch mehrere Zwischenschichten vorgesehen sein. -
1(c)
Es hat sich in der Praxis herausgestellt, dass das Schwingungsverhalten der erfindungsgemässen Musiksaiten 4, sowohl mit einem Kern aus Naturdarm als auch mit einem Kern aus Stahl, optimiert werden kann, wenn die Dicke D der ersten Beschichtungen 2 und/oder die Dicke D der zweiten Beschichtung 3, im Bereich zwischen 0,05% und 6% des Durchmessers K des Kerns 1 liegt. Dadurch ergibt sich in vielen Fällen ein optimales Schwingungsverhalten der betreffenden Musiksaite 4.

   Zusätzlicher Massebelag kann über weitere Zwischenlagen realisiert werden, welche nicht notgedrungen der Dicke D zu Kemdurchmesser K Relation der ersten, äussersten Beschichtung 2 genügen müssen.
Für die besonders bevorzugte Anwendung der erfindungsgemässen Musiksaiten 4, insbesondere mit Stahlkern, als e- Saite für die Violine hat es sich als akustisch und fertigungstechnisch Vorteilhaft erwiesen, wenn die Dicke D der ersten Beschichtungen 2 und/oder die Dicke D der zweiten Beschichtung 3, im Bereich zwischen 0,1 [mu]m und 18[mu]m, vorzugsweise im Bereich von 0,15[mu]m bis lO[mu]m, insbesondere im Bereich von 0,2[mu]m bis 5[mu]m, liegt.

   Zusammen mit den bevorzugten Durchmessern K des Kems 1 ergibt dies eine Musiksaite 4, insbesondere eine Violine e- Saite, welche über herausragende akustische und spieltechnische Eigenschafen verfügt, überdies langlebig und frei von Korrosion ist, den Spieler nicht der Gefahr einer allergischen Reaktion aussetzt und die keine Feuchtigkeit aufnimmt und dadurch langzeitstabil ist.
Weitere erfindungsgemässe Ausführungsformen weisen lediglich einen Teil der beschriebenen Merkmale auf, wobei jede Merkmalskombination, insbesondere auch von verschiedenen beschriebenen Ausführungsformen, vorgesehen sein kann.
Patentansprüche:

Claims (9)

a<>11<> PATENTANWALT DIPL.-ING. DR.TECHN. FERDINAND GIBLER Vertreter vor dem Europäischen Patentamt A- 010 WIEN Dorotheergasse 7 Telefon: (-43-1-) 5121098 Fax: (-43-1-) 5134776 28125/lh PATENTANSPRÜCHE
1. Musiksaite (4), insbesondere für Streich- und/oder Zupfinstrumente, mit einem Kern (1) mit mindestens einer ersten Beschichtung (2) aus Metall, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) aus Naturdarm, vorzugsweise Schafdarm, besteht, und die erste Beschichtung (2) ein Metall ausgewählt aus der Gruppe Zinn, Gold, Aluininium, Aluminiumlegierung, Titan, Titanlegierung, Molybdän, Molybdänlegierung, Wolfram, Wolframlegierung, Palladium, Palladiumlegierung, Rhodium, Rhodiumlegierung, oder ein sonstiges Metall oder eine sonstige Metalllegierung umfasst.
1. Musiksaite (4), insbesondere für Streich- und/oder Zupfinstrumente, mit einem Kern (1) aus Naturdarm, vorzugsweise Schafdarm, mit mindestens einer ersten Beschichtung (2), dadurch gekennzeichnet, dass die erste Beschichtung (2) ein Metall ausgewählt aus der Gruppe Zinn, Gold, Aluminium, Aluminiumlegierung, Titan, Titanlegierung, Molybdän, Molybdänlegierung, Wolfram, Wolframlegierung, Palladium, Palladiumlegierung, Rhodium, Rhodiumlegierung, oder ein sonstiges Metall oder eine sonstige Metalllegierung umfasst.
2. Musiksaite (4) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine zweite Beschichtung (3), vorzugsweise aus Gold oder Nickel, zwischen dem Kern (1) und der ersten Beschichtung (2) angeordnet ist.
2. Musiksaite (4) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine zweite Beschichtung (3), vorzugsweise aus Gold oder Nickel, zwischen dem Kern (1) und der ersten Beschichtung (2) angeordnet ist.
3. Musiksaite (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der ersten Beschichtungen (2) und/oder die Dicke (D) der zweiten Beschichtung (3), im Bereich zwischen 0,05% und 6% des Durchmessers (K) des Kerns (1) liegt.
3. Musiksaite (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der ersten Beschichtungen (2) und oder die Dicke (D) der zweiten Beschichtung (3), im Bereich zwischen 0,05% und 6% des Durchmessers (K) des Kems (1) liegt.
4. Musiksaite (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der ersten Beschichtungen (2) und/oder die Dicke (D) der zweiten Beschichtung (3), im Bereich zwischen 0,l[mu]m und 18[mu]m, vorzugsweise im Bereich von 0,15[mu]m bis lO[mu]m, insbesondere im Bereich von 0,2[mu]m bis 5[mu]m, liegt.
4. Musiksaite (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der ersten Beschichtungen (2) und/oder die Dicke (D) der zweiten Beschichtung (3), im Bereich zwischen 0,1 [mu]m und 18[mu]m, vorzugsweise im Bereich von 0,15[mu]m bis lO[mu]m, insbesondere im Bereich von 0,2[mu]m bis 5[mu]m, liegt.
5. Musiksaite (4), insbesondere für Streich- und/oder Zupfinstrumente, mit einem Kern (1) aus Stahl, vorzugsweise Kohlenstoffstahl oder Chrom-Nickel-Stahl, mit mindestens einer
NACHGEREICHT en
ersten Beschichtung <2), dadurch gekennzeichnet, dass die erste Beschichtung (2) Rhodium und/oder eine Rhodiumlegierung, beinhaltet.
5. Musiksaite (4), insbesondere für Streich- und/oder Zupfinstrumente, mit einem Kern (1) aus Stahl, vorzugsweise Kohlenstoffstahl oder Chrom-Nickel-Stahl, mit mindestens einer ersten Beschichtung (2), dadurch gekennzeichnet, dass die erste Beschichtung (2) ein Metall, ausgewählt aus der Gruppe Aluminium, Aluminiumlegierung, Titan, Titanlegierung,
12
Molybdän, Molybdänlegierung, Wolfram, Wolframlegierung, Palladium, Palladiumlegierung, Rhodium, Rhodiumlegierung, beinhaltet.
6 Musiksaite (4) nach Anspruch 5, dadurch geke.nz.ich.et dass wenigstens eine .weite Beschichtung (3), vorzugsweise aus Gold oder Nickel, zwischen dem Kern (1) und der ersten Beschichtung (2) angeordnet ist.7Musiksaite (4), insbesondere flr Streich- und/oder Zupfinstrumente, mit einem Kern (!) aus Stahl, vorzugsweise Koh.enstofls.ahl oder Chron.-Nickel-S.ahl, mi. mindestens emer ersten Beschichtung (2), wobei die erste Beschichtung (2) ein Mtfall, ausgewählt aus der Gruppe Aluminium, Aluminiumlegierung, Titan, Titanlegierung, Molybd<ä>n, Molybdänlegierung, Wolfram, Wollramlegierung, Palladium, Palladiumlegierung bemhaltet, dadurch gekennzeichnet dass wenigstens eine zweite Beschichtung (3), vorzugswe.se aus Gold oder Nickel, zwischen dem Kern (1) und der ersten Beschichtung (2) angeordnet .st.
6. Musiksaite (4) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine zweite Beschichtung (3), vorzugsweise aus Gold oder Nickel, zwischen dem Kern (1) und der ersten Beschichtung (2) angeordnet ist.
7. Musiksaite (4) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der ersten Beschichtungen (2) und/oder die Dicke (D) der zweiten Beschichtung (3), im Bereich zwischen 0,05% und 6% des Durchmessers (K) des Kems (1) liegt.
8 Musiksaite (4) nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der ersten Beschickungen (2) und/oder die Dicke (D, der zweiten Beschichtung (3), im Bereich zwischen 0,05% und 6% des Durchmessers (K) des Kerns (1) liegt.
8. Musiksaite (4) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der ersten Beschichtungen (2) und/oder die Dicke (D) der zweiten Beschichtung (3), im Bereich zwischen 0,1 [mu]m und 18[mu]m, vorzugsweise im Bereich von 0,15[mu]m bis lO[mu]m, insbesondere im Bereich von 0,2[mu]m bis 5[mu]m, liegt.
PATENTANW l
FERDI <EMI ID=12.1>
Vertreter vo/[omega] Europäischen Patents nt A-1010 JPlEN Dorotheergasse 7 Telefon: (-43-1-) 5121098 Fax: (-43-1-) 5134776 <EMI ID=12.1> l lCHN.
R
-
PATENTANWALT DIP -ING. DR.TECHN.
FERDINAND GIBLER
Vertreter vor dem Europäischen Patentamt
A-1010 WIEN Dorotheergasse 7
Telefon: (-43-1-) 5121098
Fax: (-43-1-) 5134776
28125lh
PATENTANSPRÜCHE
9 Musiksaite (4) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der ersten Beschichtungen (2) und/oder die Dicke (D) der zweiten Besch<i>chtung (3), im Bereich zwischen 0,l[mu]m und 18[mu]m, vorzugsweise im Bereich von 0,15um b<i>s lO[mu]m, insbesondere im Bereich von 0,2[mu]m bis 5[mu]m, liegt.
Der Patentanwalt:
PATENTANWALT DIPL-ING. DR.TECHN.
FERDINAND GIBLER
Vertreter vor dem Europäischen Patentamt
A-1010 WIEN Dorotheergasse 7
Telefon: (-43-1-) 5121098
Fax: (-43-1-) 5134776
NACHGEREICH
AT15672004A 2004-03-01 2004-09-17 Musiksaite AT501070B1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT15672004A AT501070B1 (de) 2004-03-01 2004-09-17 Musiksaite
US11/067,144 US20050188813A1 (en) 2004-03-01 2005-02-25 Musical String

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT3312004 2004-03-01
AT6152004 2004-04-07
AT7382004 2004-04-28
AT15672004A AT501070B1 (de) 2004-03-01 2004-09-17 Musiksaite

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT501070A1 true AT501070A1 (de) 2006-06-15
AT501070B1 AT501070B1 (de) 2007-05-15

Family

ID=36578694

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT15672004A AT501070B1 (de) 2004-03-01 2004-09-17 Musiksaite

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT501070B1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006053406B3 (de) * 2006-11-10 2008-06-26 Gustav Pirazzi & Comp. Kg Musiksaite
DE102007018909A1 (de) * 2007-04-19 2008-10-23 Burkhard Wilhelm Prof. Godhoff Saite für Instrumente
DE102012023530B3 (de) * 2012-11-30 2013-10-17 Feindrahtwerk Adolf Edelhoff Gmbh & Co. Kg Musikinstrumentensaite und Verfahren zu deren Herstellung
AT18056U1 (de) * 2022-07-14 2023-12-15 Thomastik Infeld Ges M B H Musiksaite

Citations (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US980472A (en) * 1908-04-08 1911-01-03 Popper & Company String for musical instruments.
US1383174A (en) * 1919-06-13 1921-06-28 Udylite Process Company Rust-proof piano-wire
US2710557A (en) * 1949-11-18 1955-06-14 Sundt Engineering Company Musical instrument strings
GB897155A (en) * 1958-07-23 1962-05-23 Willi Bayer Strings for musical instruments and processes for making the same
DE2604693A1 (de) * 1976-02-06 1977-08-11 Maxima Manufacturing Co E Mein Besaitung fuer musikinstrumente
US4333379A (en) * 1980-04-30 1982-06-08 Erhard Meinel Stringing for musical instruments
DE3701503A1 (de) * 1986-01-23 1987-08-20 Yutaka Anzai Saite fuer tennisschlaeger, saiten-instrumente, angel- und fischereizwecke etc.
US5578775A (en) * 1991-07-08 1996-11-26 Ito; Keisuke Wire for musical instrument string
US6580021B2 (en) * 1999-01-28 2003-06-17 Jonathan A. Barney Vibratory string for musical instrument
WO2003067571A1 (en) * 2002-02-07 2003-08-14 Ilan Smolarski Cymbals, strings and components for musical instruments and a method of treating therefor
DE20318200U1 (de) * 2003-11-25 2004-02-19 Pirastro Gmbh Musiksaite

Patent Citations (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US980472A (en) * 1908-04-08 1911-01-03 Popper & Company String for musical instruments.
US1383174A (en) * 1919-06-13 1921-06-28 Udylite Process Company Rust-proof piano-wire
US2710557A (en) * 1949-11-18 1955-06-14 Sundt Engineering Company Musical instrument strings
GB897155A (en) * 1958-07-23 1962-05-23 Willi Bayer Strings for musical instruments and processes for making the same
DE2604693A1 (de) * 1976-02-06 1977-08-11 Maxima Manufacturing Co E Mein Besaitung fuer musikinstrumente
US4333379A (en) * 1980-04-30 1982-06-08 Erhard Meinel Stringing for musical instruments
DE3701503A1 (de) * 1986-01-23 1987-08-20 Yutaka Anzai Saite fuer tennisschlaeger, saiten-instrumente, angel- und fischereizwecke etc.
US5578775A (en) * 1991-07-08 1996-11-26 Ito; Keisuke Wire for musical instrument string
US6580021B2 (en) * 1999-01-28 2003-06-17 Jonathan A. Barney Vibratory string for musical instrument
WO2003067571A1 (en) * 2002-02-07 2003-08-14 Ilan Smolarski Cymbals, strings and components for musical instruments and a method of treating therefor
DE20318200U1 (de) * 2003-11-25 2004-02-19 Pirastro Gmbh Musiksaite

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006053406B3 (de) * 2006-11-10 2008-06-26 Gustav Pirazzi & Comp. Kg Musiksaite
US8183448B2 (en) 2006-11-10 2012-05-22 Gustav Pirazzi & Comp. Kg Musical string
DE102007018909A1 (de) * 2007-04-19 2008-10-23 Burkhard Wilhelm Prof. Godhoff Saite für Instrumente
DE102012023530B3 (de) * 2012-11-30 2013-10-17 Feindrahtwerk Adolf Edelhoff Gmbh & Co. Kg Musikinstrumentensaite und Verfahren zu deren Herstellung
US8957293B2 (en) 2012-11-30 2015-02-17 Feindrahtwerk Adolf Edelhoff Gmbh & Co. Musical instrument string and process for the production thereof
AT18056U1 (de) * 2022-07-14 2023-12-15 Thomastik Infeld Ges M B H Musiksaite

Also Published As

Publication number Publication date
AT501070B1 (de) 2007-05-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2099022A1 (de) Musiksaite
EP2131352A1 (de) Musiksaite
WO2009039538A1 (de) Musiksaite
EP2095359B1 (de) Musiksaite
DE102020125532A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Musiksaite
AT501070B1 (de) Musiksaite
DE6800230U (de) Saite fuer streichinstrumente.
DE3016723C2 (de)
DE102023102900A1 (de) Musiksaite
DE60312124T2 (de) Behandlung einer saite mit einem hydrophoben polymer
AT505706B1 (de) Musiksaite
US20050188813A1 (en) Musical String
DE202023103739U1 (de) Musiksaite
DE2424277C2 (de) Metallische Saite für eine Elektro-Gitarre
EP2052383B1 (de) Verwendung von künstlich hergestellter spinnenseide
EP4732271A1 (de) Musiksaite
DE20318200U1 (de) Musiksaite
WO2026027372A1 (de) Musiksaite
AT527560A1 (de) Musiksaite
WO2025046074A1 (de) Verfahren zur herstellung einer musiksaite
AT504015B1 (de) Musiksaite
WO2026027309A1 (de) Musiksaite
DE202008012808U1 (de) Saiten für Musikinstrumente und Tennisschläger
DD201063A1 (de) Saite fuer musikinstrumente
AT527559A1 (de) Musiksaite

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20210917