AT501202A1 - Viertakt-brennkraftmaschine - Google Patents

Viertakt-brennkraftmaschine Download PDF

Info

Publication number
AT501202A1
AT501202A1 AT0004305A AT432005A AT501202A1 AT 501202 A1 AT501202 A1 AT 501202A1 AT 0004305 A AT0004305 A AT 0004305A AT 432005 A AT432005 A AT 432005A AT 501202 A1 AT501202 A1 AT 501202A1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
channel
combustion engine
internal combustion
carburetor
engine according
Prior art date
Application number
AT0004305A
Other languages
English (en)
Other versions
AT501202B1 (de
Inventor
Franz Dr Laimboeck
Original Assignee
Avl List Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Avl List Gmbh filed Critical Avl List Gmbh
Priority to AT0004305A priority Critical patent/AT501202B1/de
Priority to PCT/AT2006/000007 priority patent/WO2006074493A2/de
Priority to DE112006000223T priority patent/DE112006000223A5/de
Publication of AT501202A1 publication Critical patent/AT501202A1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT501202B1 publication Critical patent/AT501202B1/de

Links

Classifications

    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

Landscapes

  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description


  55185
Die Erfindung betrifft eine Viertakt-Brennkraftmaschine mit zumindest zwei Einlassventilen und einem Einlassströmungsweg mit zumindest zwei zu den Einlassventilen führenden Einlasskanälen pro Zylinder, von denen zumindest ein Einlasskanal als Ladungsbewegungskanal und zumindest ein Einlasskanal als Füllkanal ausgeführt ist, wobei der Einlassströmungsweg mit einem für beide Einlasskanäle gemeinsamen Vergaser verbunden ist und die Einlasskanäle stromabwärts des Vergasers durch eine Kanaltrennwand getrennt sind.
Eine Brennkraftmaschine der eingangs genannten Art ist aus der AT 004.966 Ul bekannt. Der Vergaser ist dabei im Bereich der Verzweigung der Einlasskanäle vom gemeinsamen Einlassrohr angeordnet, wobei die Einlasskanäle stromabwärts des Vergasers bis zu den Einlassventilen getrennt geführt sind. Stromaufwärts des Vergasers ist keine Trennung vorgesehen.

   Um die bei Vergasermotoren bekannten Probleme in Folge Wandfilmbildungen des Kraftstoffes, wie COund HC-Emissionsspitzen bei instationärem Betrieb, so gering wie möglich zu halten, wird die Länge der Einlasskanäle stromabwärts des Vergasers möglichst kurz ausgeführt. Dies wirkt sich aber nachteilig auf die Gasdynamik aus.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und bei einer Brennkraftmaschine der eingangs genannten Art auch bei zylindernaher Vergaseranordnung eine ausreichende gasdynamische Verbesserung des Luftaufwandes zu ermöglichen.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Einlasskanäle auch stromaufwärts des Vergasers durch die Kanaltrennwand getrennt sind.

   Dadurch können Füllungsverluste in Folge Carnotstosses durch rücklaufende Druckwellen im Bereich des Vergasers vermieden werden.
Um eine ausgeprägte gasdynamische Aktivität nutzen zu können, ist es besonders vorteilhaft, wenn die Länge des Ladungsbewegungskanals und des Füllungskanals unterschiedlich ist, wobei vorzugsweise der Ladungsbewegungskanal länger ist als der Füllkanal.
Der Vergaser weist einen Vergaserschieber auf, der im Bereich eines Wanddurchbruches der Kanaltrennwand zwischen den beiden Einlasskanälen angeordnet ist. Durch den Vergaserschieber wird eine Kanaltrennung bis zu etwa dem halben Schiebehub bewirkt, so dass die beiden Einlasskanäle bei einem Hubvorgang des Schiebers nacheinander freigegeben werden. Der Vergaserschieber bildet dabei eine Drosseleinrichtung aus.

   In weiterer Ausführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass im Bereich des vorzugsweise als Schiebervergaser ausgebildeten Vergasers zumindest ein Überströmkanal vorgesehen ist, welcher in zumindest einem Betriebsbereich der Brennkraftmaschine eine Strömungsverbindung zwischen dem ladungsbewegten Kanal und dem Füllkanal ermöglicht, wobei vorzugsweise der Überströmkanal im oder am Vergaserschieber angeordnet ist. Beim Öffnen des Vergaserschiebers entsteht ein ziemlich abrupter Übergang zwischen dem ladungsbewegtem Kanal und dem Füllkanal. Dies führt zu einer kurzfristigen übermässigen Abmagerung des Gemisches, da die Kraftstoffzufuhr durch den Vergaser zeitverzögert auf den erhöhten Luftdurchsatz zu Folge der unstetigen Querschnittsvergrösserung reagiert. Dies kann zu Störungen im Verbrennungsablauf und zu erhöhten Emissionen führen.

   Der Überströmkanal dient dazu, um einen sanfteren Übergang zwischen ladungsbewegtem Kanal und Füllungskanal zu erreichen, um der Kraftstoffzuführung genügend Zeit zu geben, auf die erhöhte Ansaugluftmenge zu reagieren. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Nut oder Ausnehmung an der stromabwärtigen Seite des Vergaserschiebers angeordnet ist und wenn die in Schieberrichtung gemessene Erstreckung der Nut oder Ausnehmung grösser ist als die Dicke der Kanaltrennwand, und wobei die Nut oder Ausnehmung in zumindest einer Öffnungsstellung des Schiebers im Bereich der Kanaltrennwand liegt.
Alternativ dazu kann auch vorgesehen sein, dass der Überström kanal durch eine radiale oder halbaxiale Bohrung im Vergaserschieber gebildet ist, wobei ein Ende der Bohrung in zumindest einer Öffnungsstellung des Schiebers in den Füllkanal mündet.

   Zusätzlich oder anstelle des Überströmkanals kann vorgesehen sein, dass für den Füllkanal im Bereich des Schiebers des Vergasers eine Umgehungsleitung vorgesehen ist, welche einen Bereich des Füllkanals stromaufwärts des Vergasers mit einem Bereich des Füllkanals stromabwärts des Vergasers in zumindest einer Stellung des Vergaserschiebers strömungsverbindet. Eine erfindungsgemässe Variante sieht dabei vor, dass die Umgehungsleitung in die Kanalwand des Füllkanals eingeformt ist.

   In einer besonders einfach zu realisierenden Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass die Umgehungsleitung durch eine radiale Bohrung oder eine Umfangsnut im Schieber des Vergasers gebildet ist, wobei der Durchfluss durch die Umgehungsleitung in zumindest einer Zwischenstellung des Schiebers freigegeben ist.
Um eine maximale Leistungsausbeute bei Volllast zu erreichen, ist es besonders vorteilhaft, wenn der Vergaser eine Volllastanreicherungsdüse aufweist, welche in Strömungsrichtung zum Füllkanal stromaufwärts des Vergasers angeordnet ist, so dass der Kraftstoffstrahl der Volllastanreicherungsdüse überwiegend in den Füllkanal eintritt. Sehr vorteilhaft für die Hebung der Abgasqualität ist es, wenn stromabwärts der Drosseleinrichtung zumindest eine Abgasrückführleitung in zumindest einen Einlasskanal, vorzugsweise in den Ladungsbewegungskanal einmündet.

   Dabei kann vorgesehen sein, dass die Abgasrückführung durch einen Schieber betätigbar ist.
Durch die Kombination Ladungsbewegungskanal, Füllkanal und eine als herkömmlicher Vergaser ausgebildete Kraftstoffzuführeinrichtung kann einerseits auf sehr einfache Weise eine kontrollierte Verbrennung im Brennraum mit äusserst geringen Emissionswerten und andererseits ein sehr günstiger Kraftstoffverbrauch erzielt werden. Durch die Verwendung eines herkömmlichen Vergasers bei einer Doppeleinlasskanalkonfiguration mit einem Füllkanal und einem Ladungsbewegungskanal kann ohne komplizierte elektrische und elektronische Einrichtungen das Auslangen gefunden werden. Somit entfallen aufwendige regelund steuertechnische Vorrichtungen zur Einspritzung des Kraftstoffes samt erhöhter Energiebereitstellung.

   Die Vergasertechnik bietet zudem höchste Zuverlässigkeit und hat darüber hinaus den Vorteil, dass das Bauvolumen, das Baugewicht und die Kosten der Brennkraftmaschine sehr gering gehalten werden kann.
Um wahlweise eine Ladungsschichtung im Brennraum durchführen zu können, ist vorgesehen, dass beim Öffnen des Schiebers zuerst der Ladungsbewegungskanal und anschliessend der Füllkanal freigebbar ist.
Der Ladungsbewegungskanal hat die Aufgabe, der Ladung im Brennraum einen Drehimpuls um die Zylinderachse zu verleihen. Er kann dabei als Tangentialoder als Spiralkanal ausgeführt sein.
Ist der Ladungsbewegungskanal als Tangentialkanal gestaltet, so weist er nur eine geringe Krümmung auf und ist stark gegenüber der Ventilachse geneigt und erzeugt eine tangential auf die Zylinderwand treffende Strömung, die im Zylinder zur Ausbildung einer starken Drallbewegung führt.

   Der Füllkanal oder Neutralkanal weist eine gegenüber dem Tangentialkanal grössere Krümmung, allerdings eine geringere Neigung gegenüber der Ventilachse auf. Er erzeugt eine in etwa auf die Zylindermitte gerichtete Einströmung, die weder eine ausgeprägte Drallbewegung, noch eine Tumble-Bewegung hervorruft.
Der Vergaserschieber bildet bevorzugt eine Drosseleinrichtung aus. Durch die Drosselung des Füllkanals wird erreicht, dass die Einströmung der Ladung aus diesem Kanal mit geringerem Impuls in den Zylinderraum eintritt, als die vom Tangentialkanal zugeführte Luft. Das Gesamtströmungsfeld im Zylinderraum wird so von dem ungedrosselten Tangentialkanal dominiert. Die Ladungsbewegung bewirkt eine schnelle, stabile und gleichmässig Verbrennung. Dies ergibt eine geringere Klopfanfälligkeit trotz möglicher höherer Verdichtung.

   Dies schafft güns tige Voraussetzungen zur Erzielung hoher Abmagerbarkeit, um niedrigen Kraftstoffverbrauch zu erreichen. Gleichzeitig wird die Verträglichkeit für höhere Abgasrückführraten gesteigert, wodurch die NOx-Emissionen bedeutend gesenkt werden können.
Um die beschriebene Ladungsbewegung im Brennraum zu erzeugen, ist es vorteilhaft, wenn zumindest zwei Einlasskanäle im Bereich des Vergaseraustrittes übereinander angeordnet sind, wobei vorzugsweise der Füllkanal über dem Ladungsbewegungskanal angeordnet ist.

   Ein Gefälle zwischen dem Vergaser und den Einlassventilen ist von Vorteil.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren nähererläutert.
Es zeigen schematisch Fig. 1 die erfindungsgemässe Brennkraftmaschine in einem Querschnitt in einer Ausführungsvariante, Fig. 2 die Brennkraftmaschine in einem Schnitt gemäss der Linie II-II in Fig. 1 und Fig. 3 die erfindungsgemässe Brennkraftmaschine in einem Querschnitt in einer zweiten Ausführungsvariante.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt einer erfindungsgemässen Brennkraftmaschine 1 normal zur Kurbelwellenachse 7a. Der Brennraum 2 wird durch einen in einem Zylinder 3 hin- und hergehenden Kolben 4 und der durch den Zylinderkopf 5 gebildeten dachförmigen Brennraumdecke 6 gebildet.

   In den Brennraum 2 mündet über geneigt zur Zylinderachse 7 angeordnete Einlassventile 8 und 9, ein jeweils bis zu den Einlassventilen 8 und 9 getrennt geführter erster und zweiter Einlasskanal. Der erste Einlasskanal ist dabei als Ladungsbewegungskanal 11 und der zweite Einlasskanal als Füllkanal 12 ausgebildet. Der Ladungsbewegungskanal 11 kann ein Tangentialkanal oder ein Spiralkanal sein. Mit Bezugszeichen 10 sind Auslassventile angedeutet.
Der Ladungsbewegungskanal 11 und der Füllkanal 12 sind - ausgehend von einem nicht weiter dargestellten gemeinsamen Einlassrohr oder Einlasssammler sowohl stromabwärts, als auch stromaufwärts eines für beide Einlasskanäle gemeinsamen Vergaser 14 getrennt ausgeführt.

   Der Vergaserschieber 15 ist in einer Ausnehmung in der Kanaltrennwand 16 angeordnet und fungiert als Drosseleinrichtung 21 und als Kanaltrenneinrichtung für die beiden Einlasskanäle. Dadurch kann ein Carnot-Stoss für rücklaufende Impulswellen vermieden werden. Um gasdynamische Effekte möglichst gut nützen zu können, ist der Ladungsbewegungskanal 11 länger ausgebildet als der Füllkanal 12.
Stromaufwärts des Vergaserschiebers 15 mündet eine Volllastanreicherungsdüse 19 in das Einlassrohr 13 ein und ist dabei so in der oberen Hälfte des Einlassrohres 13 angebracht, dass ein austretender Kraftstoffstrahl überwiegend in den Füllkanal 12 eintritt. Die durch den Vergaserschieber 15 gebildete Drosseleinrichtung 21 dient der Füllungsregelung. Der Vergaserschieber 15 gibt bei der Öffnungsbewegung zuerst den Ladungsbewegungskanal 11 und dann den Füllkanal 12 frei.

   Um abrupte Übergänge zwischen Ladungsbewegungskanal 11 und dem Füllkanal 12 zu vermindern, welche zu kurzzeitiger übermässiger Gemischabmagerung führen könnten, ist zumindest ein Überströmkanal 25 vorgesehen, welcher als Ausnehmung 26 oder als schräge Bohrung 27 im Vergaserschieber 15 ausgebildet sein kann. Dadurch wird kurz vor der Freigabe des Füllkanals 12 durch den Vergaserschieber 15 ein Überströmen vom Ladungsbewegungskanal 11 ermöglicht.
Ein ähnlicher Effekt kann mit einem Umgehungskanal 28 in der Kanalwand des Füllkanals 12 oder - als Bohrung 29 ausgebildet - im Vergaserschieber 15 erzielt werden, wie in Fig. 3 angedeutet ist.
Zumindest in den Ladungsbewegungskanal 11 mündet eine Abgasrückführleitung 20 ein. Die Abgasrückführung kann über einen nicht weiter dargestellten Schieber gesteuert werden.

Claims (14)

P A T E N T A N S P R Ü C H E
1. Viertakt-Brennkraftmaschine mit zumindest zwei Einlassventilen (8, 9) und einem Einlassströmungsweg mit zumindest zwei zu den Einlassventilen (8, 9) führenden Einlasskanälen pro Zylinder (1), von denen zumindest ein Einlasskanal als Ladungsbewegungskanal (11) und zumindest ein Einlasskanal als Füllkanal (12) ausgeführt ist, wobei der Einlassströmungsweg mit einem für beide Einlasskanäle gemeinsamen Vergaser (14) verbunden ist und die Einlasskanäle stromabwärts des Vergasers (14) durch eine Kanaltrennwand (16) getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlasskanäle auch stromaufwärts des Vergasers (14) durch die Kanaltrennwand (16) getrennt sind.
2-
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Ladungsbewegungskanals und des Füllungskanals (12) unterschiedlich ist, wobei vorzugsweise der Ladungsbewegungskanal (11) länger ist als der Füllkanal (12).
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergaser (14) einen Vergaserschieber (15) aufweist, der im Bereich eines Wanddurchbruchs der Kanaltrennwand (16) zwischen den beiden Einlasskanälen angeordnet ist.
4. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Vergasers (14) zumindest ein Überströmkanal (25) vorgesehen ist, welcher in zumindest einem Betriebsbereich der Brennkraftmaschine eine Strömungsverbindung zwischen dem ladungsbewegten Kanal (11) und dem Füllkanal (12) ermöglicht.
5. Brennkraftmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Überströmkanal (25) im oder am Vergaserschieber (15) angeordnet ist.
6. Brennkraftmaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Überströmkanal (25) durch eine Nut oder eine Ausnehmung (26) an der Oberfläche des Schiebers (15) gebildet ist.
7. Brennkraftmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Überströmkanal (25) durch eine radiale oder halbaxiale Bohrung (27) im Schieber (15) gebildet ist, wobei ein Ende der Bohrung (27) in zumindest einer Öffnungsstellung des Schiebers (15) in den Füllkanal (12) mündet.
7. Brennkraftmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut oder Ausnehmung (26) an der stromabwärtigen Seite des Schiebers (15) angeordnet ist und die in Schieberrichtung gemessen Erstreckung der Nut oder Ausnehmung (26) grösser ist als die Dicke (d) der Kanaltrennwand (16), und wobei die Nut oder Ausnehmung in zumindest einer Öffnungsstellung des Schiebers (15) im Bereich der Kanaltrennwand liegt.
8. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass für den Füllkanal (12) im Bereich des Schiebers (17) des Vergasers eine Umgehungsleitung (28) vorgesehen ist, welche einen Bereich des Füllkanals (12) stromaufwärts des Vergasers (14) mit einem Bereich des Füllkanals (12) stromabwärts des Vergasers (14) in zumindest einer Stellung des Schiebers (15) strömungsverbindet.
8. Brennkraftmaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Überströmkanal (25) durch eine radiale oder halbaxiale Bohrung (27) im Schieber (15) gebildet ist, wobei ein Ende der Bohrung (27) in zumindest einer Öffnungsstellung des Schiebers (15) in den Füllkanal (12) mündet.
9. Brennkraftmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Umgehungsleitung (28) in die Kanalwand des Füllkanals (12) eingeformt ist.
9. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass für den Füllkanal (12) im Bereich des Schiebers (17) des Vergasers eine Umgehungsleitung (28) vorgesehen ist, welche einen Bereich des Füllkanals (12) stromaufwärts des Vergasers (14) mit einem Bereich des Füllkanals (12) stromabwärts des Vergasers (14) in zumindest einer Stellung des Schiebers (15) strömungsverbindet.
10. Brennkraftmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Umgehungsleitung (28) durch eine radiale Bohrung (29) oder eine Umfangsnut im Schieber (15) des Vergasers (14) gebildet ist, wobei der Durchfluss durch die Umgehungsleitung (28) in zumindest einer Zwischenstellung des Schiebers (15) freigegeben ist.
10. Brennkraftmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Umgehungsleitung (28) in die Kanalwand des Füllkanals (12) eingeformt ist.
11. Brennkraftmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergaserschieber (15) eine Drosseleinrichtung (21) ausbildet.
11. Brennkraftmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Umgehungsleitung (28) durch eine radiale Bohrung (29) oder eine Umfangsnut im Schieber (15) des Vergasers (14) gebildet ist, wobei der Durchfluss durch die Umgehungsleitung (28) in zumindest einer Zwischenstellung des Schiebers (15) freigegeben ist.
12. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Einlasskanäle im Bereich des Vergaseraustrittes übereinander angeordnet sind, wobei vorzugsweise der Füllkanal (12) über dem Ladungsbewegungskanal (11) angeordnet ist.
12. Brennkraftmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergaserschieber (15) eine Drosseleinrichtung (21) ausbildet.
13. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlasskanäle zwischen Vergaser (14) und Einlassventil ein Gefälle aufweisen.
13. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Einlasskanäle im Bereich des Vergaseraustrittes übereinander angeordnet sind, wobei vorzugsweise der Füllkanal (12) über dem Ladungsbewegungskanal (11) angeordnet ist.
14. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlasskanäle zwischen Vergaser (14) und Einlassventil ein Gefälle aufweisen.
15. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergaser (14) eine Volllastanreichungsdüse (19) aufweist, welche in Strömungsrichtung zum Füllkanal (12) angeordnet ist, so dass der Kraftstoff strahl der Volllastanreicherungsdüse (19) überwiegend in den Füllkanal (12) eintritt.
20050113 <EMI ID=7.2> <EMI ID=7.3>
Fu/Sc Patentanwalt <EMI ID=7.1> Mag. Michael Babeluk
A-1 50 W!*fM[beta]ri[beta] üf Gürtel 39/1[Iota]
Tel.: (+431) 892 SS M fax: (+431) 89289333 e-mail: patent[beta]babelük.at <EMI ID=7.1> <EMI ID=7.2> <EMI ID=7.3> a.[iota] 1 _
55185vlp Aktenz.: 2B A 43/2005 Klasse: F 02 M f n e u e [iota] P A T E N T A N S P R Ü C H E
Viertakt-Brennkraftmaschine mit zumindest zwei Einlassventilen (8, 9) und einem Einlassströmungsweg mit zumindest zwei zu den Einlassventilen (8, 9) führenden Einlasskanälen pro Zylinder (1), von denen zumindest ein Einlasskanal als Ladungsbewegungskanal (11) und zumindest ein Einlasskanal als Füllkanal (12) ausgeführt ist, wobei der Einlassströmungsweg mit einem für beide Einlasskanäle gemeinsamen Vergaser (14) verbunden ist und die Einlasskanäle stromabwärts des Vergasers (14) durch eine Kanaltrennwand (16) getrennt sind, wobei die Einlasskanäle auch stromaufwärts des Vergasers (14) durch die Kanaltrennwand (16) getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergaser (14) einen Vergaserschieber (15) aufweist, der im Bereich eines Wanddurchbruchs der Kanaltrennwand (16) zwischen den beiden Einlasskanälen angeordnet ist.
Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Ladungsbewegungskanals und des Füllungskanals (12) unterschiedlich ist, wobei vorzugsweise der Ladungsbewegungskanal (11) länger ist als der Füllkanal (12).
Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Vergasers (14) zumindest ein Überströmkanal (25) vorgesehen ist, welcher in zumindest einem Betriebsbereich der Brennkraftmaschine eine Strömungsverbindung zwischen dem ladungsbewegten Kanal (11) und dem Füllkanal (12) ermöglicht.
Brennkraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Überströmkanal (25) im oder am Vergaserschieber (15) angeordnet ist.
Brennkraftmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Überströmkanal (25) durch eine Nut oder eine Ausnehmung (26) an der Oberfläche des Schiebers (15) gebildet ist.
Brennkraftmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut oder Ausnehmung (26) an der stromabwärtigen Seite des Schiebers (15) angeordnet ist und die in Schieberrichtung gemessen Erstreckung der Nut oder Ausnehmung (26) grösser ist als die Dicke (d) der Kanaltrennwand (16), und wobei die Nut oder Ausnehmung in zumindest einer Öffnungsstellung des Schiebers (15) im Bereich der Kanaltrennwand liegt.
NACHGEREICHT
14. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergaser (14) eine Volllastanreichungsdüse (19) aufweist, welche in Strömungsrichtung zum Füllkanal (12) angeordnet ist, so dass der Kraftstoffstrahl der Volllastanreicherungsdüse (19) überwiegend in den Füllkanal (12) eintritt.
20051121 // c ar
Fu/Sc i Patentanwalt
// c arf <EMI ID=9.1>
Dipl.-Ing. Mag. Michael <EMI ID=9.1> ,,
NACHQEREICHT I Tel.: (+431) 8928933-0 Fax: (+431)89289333
A --1i1i5a0u W wiieen[pi],, M Maar[pi]laahniilifreerr G Güürtrteell 3399//117]
--iiau wie[pi],, Ma[pi]aaniireerr Gürtrteel 3399//11]
*-n,1: ^teHnH&t[pound]1ti*-.ät
AT0004305A 2005-01-13 2005-01-13 Viertakt-brennkraftmaschine AT501202B1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0004305A AT501202B1 (de) 2005-01-13 2005-01-13 Viertakt-brennkraftmaschine
PCT/AT2006/000007 WO2006074493A2 (de) 2005-01-13 2006-01-05 Brennkraftmaschine
DE112006000223T DE112006000223A5 (de) 2005-01-13 2006-01-05 Brennkraftmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0004305A AT501202B1 (de) 2005-01-13 2005-01-13 Viertakt-brennkraftmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT501202A1 true AT501202A1 (de) 2006-07-15
AT501202B1 AT501202B1 (de) 2006-11-15

Family

ID=36638282

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0004305A AT501202B1 (de) 2005-01-13 2005-01-13 Viertakt-brennkraftmaschine

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT501202B1 (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2854332A1 (de) * 1977-12-19 1979-06-21 Nissan Motor Verbrennungsmotor
JPS57143124A (en) * 1981-02-27 1982-09-04 Suzuki Motor Co Ltd Intake device of internal combustion engine
GB2111599A (en) * 1981-11-13 1983-07-06 Suzuki Motor Co Compound carburettor
US20010023680A1 (en) * 2000-03-14 2001-09-27 Franz Laimbock Four-stroke internal combustion engine with at least two inlet valves
US20010032609A1 (en) * 2000-01-24 2001-10-25 Taylor G. Brandt Air intake for internal combustion engine

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2854332A1 (de) * 1977-12-19 1979-06-21 Nissan Motor Verbrennungsmotor
JPS57143124A (en) * 1981-02-27 1982-09-04 Suzuki Motor Co Ltd Intake device of internal combustion engine
GB2111599A (en) * 1981-11-13 1983-07-06 Suzuki Motor Co Compound carburettor
US20010032609A1 (en) * 2000-01-24 2001-10-25 Taylor G. Brandt Air intake for internal combustion engine
US20010023680A1 (en) * 2000-03-14 2001-09-27 Franz Laimbock Four-stroke internal combustion engine with at least two inlet valves

Also Published As

Publication number Publication date
AT501202B1 (de) 2006-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3607383C2 (de)
DE2803533A1 (de) Luftverdichtende, selbstzuendende brennkraftmaschine
DE3930243A1 (de) Brennkraftmaschine
DE10110986B4 (de) Viertakt-Brennkraftmaschine mit zumindest zwei Einlassventilen
DE102011012587A1 (de) Konstruktionsausgestaltung eines Verbrennungsmotoranschlusses für eine verbesserte Wirbelerzeugung in einem Zylinder
AT512890B1 (de) Brennkraftmaschine
DE69331779T2 (de) Steuervorrichtung und vorrichtung zur erzeugung von wirbeln in brennkraftmaschinen
DE3222460A1 (de) Verfahren und einrichtung fuer die kraftstoffzufuhr bei verbrennungsmotoren
DE102017112350A1 (de) Zylinderkopf für eine Verbrennungskraftmaschine, Verbrennungskraftmaschine und Verfahren zum Betreiben einer Verbrennungskraftmaschine
WO2014140153A1 (de) Brennkraftmaschine mit mehreren zylindern
AT506469B1 (de) Brennkraftmaschine
DE8021214U1 (de) Verbrennungsmotor-Ansauganordnung
DE3235397A1 (de) Einrichtung zum rueckfuehren von abgas einer brennkraftmaschine
EP0580039B1 (de) Brennkraftmaschine mit Hubkolben und innerer Verbrennung, insbesondere Dieselmotor
DE3917943A1 (de) Dieselmotor
DE3137467A1 (de) Brennkraftmaschine
DE4205237C2 (de) Einlaßkanal in einem Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine mit mindestens zwei Einlaßventilen pro Zylinder
AT501202B1 (de) Viertakt-brennkraftmaschine
DE10326488A1 (de) Ansaugvorrichtung
DE653125C (de) Gemischverdichtende Zweitakt-Brennkraftmaschine
DE60200240T2 (de) Zweitakt-brennkraftmaschine, die eine pneumatisch unterstützte kraftstoffdirekteinspritzung verwendet
WO2006102924A1 (de) Verfahren zum steuern des im brennraum einer brennkraftmaschine vorhandenen brennfähigen luft-kraftstoffgemisches
DE102020115359A1 (de) Brennkraftmaschine mit einer Vorkammerzündung mit Spülkanal
DE647832C (de) Gemischverdichtende Zweitaktbrennkraftmaschine
DE69602317T2 (de) Zweitakt dieselbrennkraftmaschine mit einem spiralförmigen luftanzugskanal

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20160113