AT501355A1 - Schaumlöschvorrichtung und verfahren zu dessen betrieb - Google Patents

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AT501355A1 AT0020005A AT2002005A AT501355A1 AT 501355 A1 AT501355 A1 AT 501355A1 AT 0020005 A AT0020005 A AT 0020005A AT 2002005 A AT2002005 A AT 2002005A AT 501355 A1 AT501355 A1 AT 501355A1
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Schaumlöschvorrichtung wie sie im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben ist sowie ein Verfahren zum Betrieb einer solchen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 19. "V*
Aus der EP 132 115 Al ist eine Vorrichtung zum Zumischen eines komprimierten Gases zu einer schaumbildenden Löschmittelflüssigkeit bekannt. Aus einer Löschmittelquelle mit schaumbildender Löschmittelflüssigkeit wird dieses durch Druckbeaufschlagung über eine Leitung einer Mischkammer und infolge an eine Auswurfstelle gefördert. In der Förderleitung von der Löschmittelquelle zur Mischkammer ist ein Durchflussmessorgan und ein Druckmessorgan vorgesehen, die mit einer Steuerung kommunikationsverbunden sind.
Aus einer Quelle eines komprimierten Gases, gebildet durch zumindest einen Druckbehälter, erfolgt über eine weitere Leitung die Zufuhr des komprimierten Gases zur Mischkammer, wobei in der Leitung zwischen dem Druckbehälter und der Mischkammer ein Sperrorgan, sowie in weiterer Folge ein Druckregelorgan, Durchflussmessorgan und Druckmessorgan vorgesehen sind. Durch die Einbringung des komprimierten Gases in der Mischkammer in die Löschmittelflüssigkeit unter einem, gegenüber dem Druckniveau der Löschmittelflüssigkeit erhöhten Druckniveau kommt es in der Mischkammer zu einer Verwirbelung und homogenen Löschmittel/Gasdispersion, die durch eine Regelung des Betriebsdruckes des Gases durch das Druckregelorgan in Abhängigkeit der Durchflussmenge des Löschmittels, d.h. über die Messung und Auswertung der Volumenströme des komprimierten Gases und des Löschmittels in der Steuerung erreicht wird.
Aus der weiteren EP 0 295 202 Al ist eine Dosiervorrichtung zum Beimischen von Additiven zu einem unter Druck stehenden Wasserstrom bekannt. Das schaumbildende Additiv wird durch eine Dosiervorrichtung in einem gewünschten Mischverhältnis in eine, das Löschwasser führende Leitung eingespeist. Für die Aufrechterhaltung des gewünschten N2004/13200 »· ·· • · · ♦ • · · · ·· ···· ···· • · • ··· ·· ··· ·· ··· -2-
Mischverhältnisses dient ein Regelventil in der Additivleitung, dessen Stellglied von einem Regler Stellsignale empfangt. Zur Ermittlung des Istwertes bzw. zur Bildung des Stellsignals wird das Additiv mit einer Additivmessvorrichtung und das Gemisch mit einer Gemischmessvorrichtung volumetrisch gemessen, um auch bei einem schwankenden Wasserdruck in der wasserführenden Leitung stets einen konstanten Druckabfall am Regelventil zu halten, ist ein Druckdifferenzventil in der Additivleitung vorgesehen. Damit wird in Abhängigkeit von schwankenden Druckverhältnissen in der Ausbringung des Löschmittels und den damit bedingten Regelvorgängen einer Löschmittelversorgungseinheit, z.B. drehzahlgeregelter Pumpe, die Additiveinbringung zur Beibehaltung einer konstanten Schaumqualität geregelt.
Aufgabe der Erfindung ist es eine Schaumlöschvorrichtung zu schaffen, mittels der eine rasche Regelcharakteristik für die Anpassung des Gasdruckniveaus an das Löschwasserdruckniveau zur Beibehaltung gleichbleibender Löschschaumqualität bei verbrauchsabhängiger Schwankung des Löschmitteldruckniveaus bzw. eine einfache Regelung eines Differenzdruckes erreicht wird.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruches 1 wiedergegebenen Merkmale erreicht. Der überraschende Vorteil dabei ist, dass ein vorgewählter Differenzdruck, d.h. ein Überdruck, mit dem das Druckgas dem Löschwasser-Schaummittelgemisch zur Bildung des Löschschaums zugeführt wird, automatisch in Abhängigkeit des sich während eines Betriebes der Schaumlöschvorrichtung veränderbaren Druckniveau in der Löschwasser-Druckleitung, in der das Druckniveau in Folge sich ändernder Abgabebedingungen variiert, konstant gehalten wird, wodurch eine, vom gewählten Differenzdruck abhängige Schaumqualität während des Betriebes beibehalten wird und eine Anpassung des gewählten Differenzdruckes unmittelbar und verzögerungsfrei durch einen Regelvorgang im Druckregelorgan, bei Schwankungen des Druckniveaus in der Löschwasser-Druckleitung, erreicht wird.
Von Vorteil ist dabei auch eine Ausbildung nach Anspruch 2, weil dadurch für einen Regelvorgang des Druckregelorgans unmittelbar als Regelparameter das Ist-Druckniveau in der Löschwasser-Druckleitung dient, wodurch weiters eine rasche Regelcharakteristik erreicht wird. N2004/13200 • · • · ·· • · • • · • · • · • • · • · • • · ·· • · ·· • ··· ·· ···· ·· • · · • ··· ··· • · 2 I · ··· ·· -3-
Es ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 3 vorteilhaft, weil dadurch eine zweistufige Druckminderung erfolgt und damit das Druckregelorgan bereits mit einem verminderten Druckniveaus beaufschlagt wird und damit eine sehr feinfühlige Differenzdruckregelung erreicht wird.
Vorteilhaft sind auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 4 und 5, womit ein automatisierter Betriebsablauf erreicht wird und bestimmte Programmabläufe wählbar sind die auch rasch an sich ändernde Einsatzbedingungen anpassbar sind.
Die in den Ansprüchen 6 bis 8 wiedergegebenen, vorteilhaften Weiterbildungen gewährleisten Ausführungsvarianten zur Anpassung der Schaumlöschvorrichtung an konkrete Benutzervorgaben.
Gemäß den in den Ansprüchen 9 und 10 gekennzeichneten, vorteilhaften Weiterbildungen ist eine direkte und einfache Erfassung der für eine exakte Differenzdruckregelung erforderlichen Regelgrößen erreicht.
Von Vorteil sind aber auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 11 uns 12, weil dadurch eine Zudosierung eines Schaummittels in den Löschwasserstrom in die Regelvorgänge einbezogen ist und damit der Anteil des Schaummittels regelbar ist.
Es ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 13 vorteilhaft, weil damit ein vereinfachter Vorrichtungsumfang und Regelungsaufwand erreicht wird.
Es ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 14 vorteilhaft, weil dadurch eine mobile und vom unmittelbaren Standort der Schaumlöschvorrichtung unabhängige Steuereinrichtung erreicht wird, wodurch diese näher am Ort des Einsatzfalles positionierbar ist und damit von einer Bedienungsperson auf sich ändernde Bedingungen rascher reagiert werden kann.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung kennzeichnet Anspruch 15, wodurch das Steuerungsund Signalübertragungssystem vereinfacht und eine hohe Betriebssicherheit erreicht wird.
Vorteilhaft sind aber auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 16 bis 18, wodurch umfangreiche Kombinationsmöglichkeiten zur Ausgestaltung der Schaumlöscheinrichtung N2004/13200 ·· ·· I · · « • · · < ···· ···· ·· • · · -• ··· ··· • · · «, ·· ··· ·# 4-entsprechend von individuellen Vorgaben der Anwender bzw. auch eine Anpassung an unterschiedliche Einsatzbedingungen erreicht werden.
Die Erfindung betrifft aber auch ein Verfahren zum Betrieb der erfindungsgemäßen Schaumlöschvorrichtung, wie es im Anspruch 19 gekennzeichnet ist, wodurch es möglich ist, nach vorgegebenen Regelgrößen einen automatisierten Ablauf zu erreichen.
Eine vorteilhafte Maßnahme ist aber auch nach Anspruch 20 erreicht, wodurch eine kostengünstige Variante der Schaumlöschvorrichtung erreicht wird. Möglich ist aber auch eine Maßnahme nach dem Anspruch 21, wodurch ein breites Regelspektrum gewährleistet ist und je nach den Anforderungen die Beschaffenheit des Löschschaums variiert werden kann.
Schließlich ist aber auch eine Maßnahme nach Anspruch 22 vorteilhaft, weil dadurch ein rascher Regelvorgang erzielt wird.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den Figuren dargestellten Ausftihrungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schaumlöschvorrichtung anhand eines Vorrichtungsschemas;
Fig. 2 eine andere Ausbildung der erfindungsgemäßen Schaumlöschvorrichtung anhand eines Vorrichtungsschemas;
Fig. 3 zeigt möglich Vorrichtungskombinationen der erfindungsgemäßen Schaumlöschvorrichtung.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausfuhrungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie N2004/13200 z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
In der Fig. 1 ist an Hand eines Vorrichtungsschemas eine mögliche Ausbildung einer Schaumlöschvorrichtung 1 gemäß der Erfindung gezeigt. Diese wird im Wesentlichen aus einem Funktionsbereich einer Löschwasser-Versorgungseinrichtung 2 und einer Druckgas-Versorgungseinrichtung gebildet, wobei eine Löschwasser-Druckleitung und eine Gasleitung in eine Begasungsvorrichtung 6 münden, an die zumindest eine Austragsvorrichtung 7 angeschlossen ist.
Die Löschwasser-Versorgungseinrichtung 2 wird nach dem beschriebenen Ausführungsbeispiel durch einen, ein Löschwasser 8 aufnehmenden Tank 9, einer bevorzugt regelbaren Löschwasserpumpe 10 und der Löschwasser-Druckleitung 4 gebildet, in deren Verlauf und der Löschwasserpumpe 10 nachgeordnet, eine Zumischeinrichtung 11 angeschlossen ist, mit der einem Löschwasserstrom ein Löschmittelzusatz, insbesondere ein Schaummittel, zudosiert wird. Derartige Zumischeinrichtungen 11 sind aus dem Stand der Technik bekannte Dosiereinrichtungen und umfassen einen Behälter 12 für den Löschmittelzusatz, eine regelbare Dosierpumpe 13 und eine Einbringvorrichtung 14, z.B; Düsenplatte, mit der eine gleichmäßige Verteilung des Löschmittelzusatzes im Löschwasserstrom erreicht wird.
Die Zudosierung des Löschmittelzusatzes ist sowohl automatisch, in Abhängigkeit verschiedener Parameter z.B. dem Löschwasserdurchsatz bzw. zur Bildung bedarfsabhängiger Konzentrationen, wie aber auch gegebenenfalls manuell regelbar vorgesehen.
In weiterer Folge wird das Löschwasser- Schaummittelgemisch über die Löschwasserdruckleitung 5 der Begasungsvorrichtung 6 zugeführt. In dieser erfolgt die Einbringung eines Gasstromes unter einem in einem vorgegebenen Regelbereich variierbaren Überdruck aus der Druckgas-Versorgungseinrichtung 3.
Die Druckgas- Versorgungseinrichtung 3 wird im Wesentlichen nach dem beschriebenen Ausführungsbeispiel aus zumindest einem Druckgasbehälter 15, z.B. einer Gasflasche 16 N2004/13200 • Φ • · · • · · • · · • · · ·· ·· • ·· ·»·· ···· • · « • ·· ·· ··· -6-und der einen Gasstrom der Begasungsvorrichtung 6 zuführenden Gasleitung 5 gebildet, wobei der Begasungsvorrichtung 6 in der Gasleitung 5 eine Druckregelvorrichtung 17 mit Druckregelorgan 18 vorgeordnet ist.
Die Druckregel Vorrichtung 17 ist erfindungsgemäß ein Druckminderventil 19 mit einer Differenzdruck-Regeleinrichtung 20, die im gezeigten Beispiel eine manuellen Stellein-richtung 21 aufweist mittels der ein Differenzdruck innerhalb eines möglichen Differenzdruckbereiches für den Ausgangsdruck des gasförmigen Mediums und Beaufschlagung des Löschwasserstromes in der Begasungsvorrichtung 6 einstellbar ist. Die.Druckregelvor-r richtung 17 ist weiter über eine Referenzdruckleitung 22 mit der Löschwasserdruckleitung 4 strömungsverbunden. Damit wird die Differenzdruck-Regeleinrichtung 20 mit dem jeweils, in der Löschwasserdruckleitung 4 anstehenden und durch Mengen- und Abgabeeinflüsse variierenden Druck beaufschlagt, der damit eine Regelgröße für das Ausgangs-druckniveau des Gasstromes bildet um die vorgesehene Druckdifferenz, d.h. den Überdruck des Gasstromes gegenüber dem Druck des Löschwasserstromes und damit auch die Eigenschaften des Löschschaums etwa konstant zu halten.
Das Druckminderventil 19 ist weiters mit einem Ventilationsabgang 23, welcher bevorzugt einen Schalldämpfer 24 aufweist, versehen, um bei einer Reduzierung des Druckes in der Löschwasser-Druckleitung 4 einen raschen Druckausgleich im Gasdruck zu ermöglichen. Des weiteren sind bevorzugt in der Gasleitung 5 dem Druckregelorgan 18 vor- und nachgeordnet Druckanzeiger 25 vorgesehen, wobei der dem Druckregelorgan 18 vorgeordnete Druckanzeiger 25 ein Hochdruckmanometer 26 und der dem Druckregelorgan 18 naehge-ordnete Druckanzeiger 25 ein Betriebsdruckmanometer 27 ist. Weiters ist in der Gasleitung 5 zur Vermeidung etwaiger Druckspitzen ein Sicherheitsventil 7 sowie zur Vermeidung des Eindringens des Löschwasser- Schaummittelgemisches in die Druckgas-Versorgungseinrichtung 3 ein Rückschlagventil 29, bevorzugt unmittelbar vor der Begasungsvorrichtung 6 vorgesehen.
In der Begasungsvorrichtung 6, bei derartigen Einrichtungen vielfach auch als Mischkammer bezeichnet, wird der druckreduzierte Gasstrom in das mit dem Löschmittelzusatz versehene Löschwasser eingebracht, wobei der Überdruck des Gasstrom bevorzugt in einem Bereich zwischen 0 bar und 5 bar regelbar ist. N2004/13200 • · ·· ·· • Μ ···· ♦ ··· ·· • ♦ ♦♦ ··· • ·ί • · · V ·· ··· ·· -7-
Von der Größe des Überdruckes ist die Eigenschaft des an der Austragsvörrichtung 7 für Löschzwecke ausgebrachten Schaums beeinflussbar, der je nach den Anforderungen an optimalem Löscherfolg ein sog. Trocken- oder Nassschaum sein kann. Dabei ist festzuhalten, das mit zunehmendem Überdruck der Schaum trockener wird.
In der Fig. 2 ist anhand eines Vorrichtungsschemas eine weitere mögliche Ausbildung einer Schaumlöschvonichtung 1, gemäß der Erfindung, gezeigt. Beispielsweise besteht bei dieser Ausbildungsvariante die Versorgung mit dem Löschwasser über einen Abgang 30, -z.B. Hydrant 31, einer Versorgungsleitung 32. Das Löschwasser wird durch die.Löschwas-serdruckleitung 4 und Zumischeinrichtung 11, wie diese beispielhaft in Fig. 1 beschrieben ist der Begasungsvorrichtung 6 und weiter der Austragvorrichtung 7 zugefuhrt.
Des weiteren weist die Schaumlöschvorrichtung 1 die Druckgas-Versorgungseinrichtung 2 auf, mit der dem Löschwasser-Schaummittelgemisch in der Begasungsvorrichtung 6 ein Druckgas, insbesondere Druckluft, aus einem Drucklufterzeuger 33, z.B. Kolbenkompressor, Rotationskolbenkompressor, etc., zur Schaumbildung zugeführt wird.
Die Druckgas-Versorgungseinrichtung 3 ist nach diesem gezeigten Ausfuhrungsbeispiel für eine 2-stufige Druckminderung ausgelegt. In einer ersten Stufe wird der vom Drucklufterzeuger 33 direkt oder einem Druckspeicher, wie in unterbrochenen Linien gezeigt, anstehende Gasdruck durch ein, auf ein vorgewähltes Druckniveau einstellbaren Druckminderventil 34, auf ein etwas größer als einem maximal Ausgangsdruck entsprechendes ' l
Druckniveau reduziert.
Die zweite Druckminderstufe wird durch die bereits in Fig. 1 beschriebene Druckregelvorrichtung 17 gebildet, welche nach diesem Ausführungsbeispiel eine femregelbare, motorisch betriebene, Stelleinrichtung 21 aufweist, die von einer Steuerungseihrichtung 35 zur Versorgung mit Energie und Steuersignalen über eine Leitung 36 versorgt wird.
Weiter ist das Druckregelorgan 18 der Druckregelvorrichtung 17 über die Referenzdruckleitung 22 mit der Löschwasser-Druckleitung 4 leitungsverbunden, an der beispielsweise ein Referenzdruckmanometer 37 als Anzeigeinstrument angeschlossen ist.
Zur Regelung des erforderlichen bzw. eines vorgewählten Gasdruckes in der Druckgas-Versorgungseinrichtung 3 ist mm weiters in der vom Druckregelorgan 18 zur Begasungs- N2004/13200 -8- vomchtuhg 6 führenden Gasleitung 5 ein Gasdrucksensor 37 vorgesehen und in der Referenzdruckleitung 22 ein Drucksensor 38 zur laufenden Ermittlung des Ist-Druckniveaus in der Löschwasser-Druckleitung 4 angeordnet. Der Gasdrucksensor 37 und der Drucksensor 38 sind über Leitungen 39,40 mit der Steuereinrichtung 35 leitungsverbunden.
Die Regelung und Steuerung der Schaumlöschvorrichtung 1 erfolgt mittels der Steuereinrichtung 35, nach in einem Steuerungsprogramm hinterlegten Steuerungsparametem bzw. durch Wahl des Betriebszustandes an einem Eingabeterminal 39 der Steuereinrichtung 35 anhand vorwählbarer Erogramme.für unterschiedliche Anforderungen wie sie bei Einsät-..... zen und Betrieb der Schaumlöscheinrichtung 1 auftreten können.
Damit wird eine automatisch ablaufende Regelung erzielt und ein gewünschter oder vorgewählter Überdruck des Gasstromes gegenüber dem jeweiligen Ist-Druckniveau in der Löschwasser-Druckleitung 4 durch entsprechende Änderung der Einstellung des Druckregelorgans 18 mittels über die Steuereinrichtung 35 beaufschlagten Stelleinrichtung 21, erzielt.
Steuerungsparameter sind im Wesentlichen das Ist-Druckniveau in der Löschwasser-Druckleitung 4 und der ausgehend von diesem Druckniveau zur Erzielung einer vorgegebenen Schaumeigenschaft erforderliche Gasdruck mit dem der Gasstrom in die Begasungsvorrichtung 6 einzuleiten ist.
Zu erwähnen ist weiters, dass es selbstverständlich auch im Rahmen der Erfindung liegt, anstelle der Leitungen 36, 39,40 die Signalübertragung zur Ansteuerung der Stelleinrichtung 21 des Druckregelorgans 18 und die Signalübertragung zwischen dem Gasdrucksensor 37 und Drucksensor 38 und der Steuereinrichtung 35 drahtlose mittels Funkeinrichtung, insbesondere im Kürzwellenbereich, vorzunehmen, womit eine leitungsunabhängige und mobile Steuereinrichtung 35 erreicht wird, mit der es gegebenenfalls möglich ist, Steuerungsvorgänge unmittelbar vom Einsatzort an die davon entfernte Druckregelvorrichtung 17 zu übertragen.
Dazu ist die Steuereinrichtung 35 mit einer Signalempfangs- und Sendevorrichtung 40 ausgestattet und die Stelleinrichtung 21 des Druckregelorgans 18 mit einem Signalempfänger 41 und der Gasdrucksensor 37 und Drucksensor 38 mit Signalsender 43 zu versehen. N2004/13200 -9-
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführung ist es selbstverständlich möglich, auch den Drucklufterzeuger 33 bzw. einen Antrieb 41 eines in der Gasleitung 5 vor der Druckregelvorrichtung 17 vorgesehenen Stellventils 44 über eine Leitung 45 oder auch drahtlos anzu-steuem. Für eine leitungsgebundene Übertragung von Steuersignalen ist die Anwendung eines Bus-Systems wegen des geringeren Verdrahtungs- und Steuerungsaufwandes und der erhöhten Betriebssicherheit zu empfehlen. Insbesondere eignet sich dazu ein ASi- Bussystem.
Zur Versorgung des Antriebes der Stelleinrichtung 21 sowie des Antriebes 43 aber auch des Drucklufterzeugers 33 ist bei einer Ausbildung der Schaumlöschvorrichtung 1 mit drahtloser Signalübertragung oder Bus- System zwischen den Aktoren und der Steuereinrichtung 35 eine interne Energieversorgung über eine Energiequelle 46, z.B. über einen Akku 47, oder eine externe Versorgung von einem Einsatzfahrzeug beispielsweise vorgesehen.
Fig. 3 zeigt die Schaumlöschvorrichtung 1 mit möglichen Ausführungskombinationen zur Versorgung mit dem gasförmigen Medium und dem Löschwasser bzw. dem Löschwasser-Schaummittelgemisch. Im Blockbild 3a der Fig. 3 sind als mögliche Vorrichtungsvarianten zur Einspeisung des gasförmigen Mediums, insbesondere von Druckluft in die Gasleitung 5 mit der Druckregelvorrichtung 17 beispielhaft der Drucklufterzeuger 33, z.B. ein Kolbenkompressor, Rotationsdrucklufterzeuger etc. und als weitere Möglichkeit die Versorgung über den Druckgasbehälter 15, z.B. die Gasflasche 16, wobei jedoch bevorzugt eine Flaschenbatterie zweckmäßig ist, zu entnehmen.
Um Druckschwankungen gering zu halten bzw. ständige Regelvorgänge des Drucklufterzeugers 33 zu vermeiden, ist es weiter möglich - wie in unterbrochenen Linien gezeigt — dem Drucklufterzeuger 33 einen Speicherbehälter 48 nachzuordnen.
In der Fig. 3 wurde beispielhaft die Druckregelvorrichtung 17, wie bereits unter Fig. 2 beschrieben, mit automatischer Differenzdruckregelung mittels der Steuereinrichtung 35, Drucksensoren 37,38 und motorischer Stelleinrichtung 21 gewählt. Selbstverständlich kann anstelle dieser Ausbildung auch die unter Fig. 1 beschriebene manuelle Druckgas-Versorgungseinrichtung 3 zur Anwendung gelangen. N2004/13200 ···· ···« ·· -10- ···
Zur Versorgung mit dem Löschwasser bzw. Löschwasser-Schaummittelgemisch bestehen, wie dem Blockbild 3b in der Fig.3 zu entnehmen die Möglichkeiten mit der Löschwasserpumpe 10 und einer Vormischeinrichtung 49, um das Schaummittel in die Pumpenansaugleitung zuzuführen. Möglich ist aber auch das Löschwasser-Schaummittelgemisch in einem druckbeaufschlagten Behälter 50 als sogenannten „Premix“ vorrätig zu halten und der Löschwasser-Druckleitung 4 auf direktem Weg zuzufuhren.
Dem Blockbild 3c sind weiter die Möglichkeiten mit einem druckbeaufschlagten Wassertank 51 oder der Löschwasserpumpe 10, oder der unter Druck stehenden Versorgungslei- . tung 32 zu entnehmen. In diesen Fällen ist die Zumischeinrichtung 11 für die Zudosierung eines Schaummittels nachgeordnet.
Durch die beispielhaft angeführten Kombinationsmöglichkeiten für die Versorgung mit dem gasförmigen Medium sowie dem Löschwasser bzw. Löschwasser-Schaummittelgemisch und der manuellen bzw. automatisierten Druckregelvorrichtung 17 können vielfältige Anforderungen von Benutzern erfüllt werden und die erfindungsgemäße Schaumlöschvorrichtung 1 entsprechend diesen Wünschen ausgebildet werden.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Schaumlöschvorrichtung, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mitumfasst.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Schaumlöschvorrichtung diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden. N2004/13200 -11 -
Vor allem könnfeii die einzelnen in den Fig. 1,2 und 3 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfmdungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen. N2004/13200 ·· ·· · ···· ···· ·· ······ t · · • ·· · · · ··· ··· • · · · · · ··· ···· ··· ···
Bezugszeichenaufstellung 1 Schaumlöschvorrichtung 2 Löschwasser-Versorgungseinrichtung 3 Druckgas-Versorgungseinrichtung 4 Löschwasser-Druckleitung 5 Gasleitung 6 Begasungsvorrichtung 7 Austragsvorrichtung 8 Löschwasser 9 Tank 10 Löschwasserpumpe 11 Zumischeinrichtung 12 Behälter 13 Dosierpumpe 14 Einbringvorrichtung 15 Druckgasbehälter 16 Gasflasche 17 Druckregelvorrichtung 18 Druckregelorgan 19 Druckminderventil 20 Differenzdruck-Regeleinrichtung 21 Stelleinrichtung 22 Referenzdruckleitung 23 Ventilationsabgang 24 Schalldämpfer 25 Druckanzeiger 26 Hochdruckmanometer 27 Betriebsdruckmanometer 28 Sicherheitsventil 29 Rückschlagventil 30 Abgang 31 Hydrant 32 Versorgungsleitung 33 Drucklufterzeuger 34 Druckminderventil 35 Steuereinrichtung 36 Leitung 37 Gasdrucksensor 38 Drucksensor 39 Eingabeterminal 40 Signalempfangs-und Sendeeinrichtung 41 Signalempfanger 42 Signalsender 43 Antrieb 44 Stellventil 45 Leitung 46 Energiequelle 47 Akku 48 Speicherbehälter 49 Vormischeinrichtung 50 Behälter 51 Wassertank N2004/13200

Claims (22)

  1. Patentansprüche 1. Schaumlöschvorrichtung (1) mit einer Löschwasser-Versorgungseinrichtung (2) für ein Löschwasser- Schaummittelgemisch und mit einer Druckgas-Versorgungseinrichtung (3) mit einer Druckregelvorrichtung (17) für ein gasförmiges Medium, insbesondere Druckluft, und mit einer Begasungsvorrichtung (6), in der das Medium dem Lösch-wasser-Schaummittelgemisch zugeführt wird und mit zumindest einer, an einen Ausgang der Begasungsvorrichtung (6) angeschlossenen Austragsvorrichtung (7), dadurch gekennzeichnet, dass die Druckregel Vorrichtung (17) über eine Stelleinrichtung (21) eines Druckregelorgans (19) einen Ausgangsdruck des Mediums in einem vorwählbaren Differenzdruckbereich zu einem als Referenzdruck an der Stelleinrichtung (21) anstehenden Druckniveau des Löschwasserstromes bildet und durch ein regelbares Druckminderventil (19) ausgeführt ist.
  2. 2. Schaumlöschvorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (21) über eine Referenzdruckleitung (22) mit der Löschwasser-Druckleitung (4) strömungsverbunden ist.
  3. 3. Schaumlöschvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Gasleitung (5) dem Druckregelorgan (19) vorgeordnet ein manuell regelbares Druckminderventil (34) angeordnet ist.
  4. 4. Schaumlöschvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckregelorgan (19) mit einer Steuereinrichtung (35) kommunikationsverbunden ist.
  5. 5. Schaumlöschvorrichtung (1) nach einem der-vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (35) durch einen Rechner mit Datenspeicher und Eingabevorrichtung (39) gebildet ist. N2004/13200 -2- -2- ··
    ··· ♦·· • · • ·♦♦
  6. 6. Schaumlöschvorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (21) manuell verstellbar ausgebildet ist.
  7. 7. Schaumlöschvorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (21) mit einem motorischen Verstellantrieb versehen ist.
  8. 8. Schaumlöschvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden* Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellantrieb mit der Steuereinrichtung (35) leitungsverbunden ist.
  9. 9. Schaumlöschvorrichtung (1) nach einem der vorhergehende# Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Löschwasser-Druckleitung (4) bzw. der Referenzdruckleitung (22) ein mit der Steuereinrichtung (35) leitungsverbundener Drucksensor (38) angeordnet ist.
  10. 10. Schaumlöschvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden! Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Gasleitung (5), dem Druckregelorgan (19) nachgeordnet ein mit der Steuereinrichtung (35) leitungsverbundener Gasdrucksensor (37) angeordnet sind.
  11. 11. Schaumlöschvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schaummittel zur Bildung des Löschwasser- Schaummittelgemisches über eine Zumischeinrichtung (11) einem Löschwasserstrom zugefuhrt wird.
  12. 12. Schaumlöschvorrichtung (1) nach einend der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die £umischeinrichtung (11) bzw. eine Dosierpumpe (13) der Zumischeinrichtung (11) mit der Steuereinrichtung (35) leitungsverbunden ist. N2004/13200 -3-
  13. 13. Schaumlöschvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Löschwasser- Schaummittelgemisch der Löschwasser-Versorgungseinrichtung (2) aus einem druckbeaufschlagten Behälter (50) zugeführt wird.
  14. 14. Schaumlöschvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Löschwasser für den Löschwasserstrom der Löschwasser- Versorgungseinrichtung (2) aus einer unter Druck stehenden Versorgungsleitung (32), oder einem unter Druck stehenden Wassertank (51), oder durch Förderung mit einer Löschwasserpumpe (10) aus einem drucklosen Tank (9) zugeführt wird.
  15. 15. Schaumlöschvorrichtung (1) nach einem der Vorhergehende^ Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kommunikationsverbindung zwischen der Steuereinrichtung (35) und Druckregelorgan (19) und Gasdrucksensor (37) und Drucksensor (3) und Zumischeinrichtung (11) durch ein Bus- System, insbesondere einem ASi- Bussystem gebildet ist.
  16. 16. Schaumlöschvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Signalübertragung zwischen der Steuereinrichtung (35) und Druckregelorgan (19) und Gasdrucksensor (37) und Drucksensor (38) und Zumischeinrichtung (11) drahtlos, insbesondere über Kurzwellenfrequenz erfolgt.
  17. 17. Schaumlöscheinrichtung (1) nach einem der Vorhergehende^ Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaummittel in einer der Löschwasserpumpe (10) vorgeordneten Vormischeinrichtung (49) dem Löschwasserstrom zugefuhrt wird.
  18. 18. Schaumlöschvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgung mit dem Druckgas aus zumindest einem Druckbehälter (15), bevorzugt einer Flaschenbatterie oder einem Kompressor (33) erfolgt.
  19. 19. Verfahren zum Betrieb einer Schaumlöschvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass während eines Durchflusses des N2004/13200 -4- ·· ·♦ • ···· ···· ·· • • · ·· • · • • • · • • ··· ··· • • · • • · • Löschwasser-Schaummittelgemisches durch die Löschwasser-Druckleitung (4) ein Referenzdruckwert durch permanente Erfassung eines Ist-Druckniveaus in der Löschwasser-Druckleitung (4) ermittelt wird und ausgehend von dem ermittelten Druckniveau in einem Regelvorgang der Differenz-Druckregeleinrichtung (20) der Druckregelvorrichtung (17) nach einer in einer Steuereinrichtung (35), bzw. einem Datenspeicher eines Rechners und/oder Programmmoduls vorgegebenen Regelmatrix oder variierbarer Regelgröße ein vorgegebener Soll-Druck des der Begasungsvorrichtung (6) zugeführten Gasstromes geregelt wird.
  20. 20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Soll-Druck des der Begasungsvorrichtung (6) zugeführten Gasstromes durch manuelle Einstellung an der Stelleinrichtung (21) wählbar ist.
  21. 21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Soll-Druck des Gasstromes auf ein Druckniveau von etwa 0 bar bis 5 bar über das Druckniveau des Ist- Druckes des Löschwasserstromes geregelt wird.
  22. 22. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckniveau des Gasstromes bevorzugt vor Eintritt in die Druckregelvorrichtung (17) in einer ersten Druckminderstufe durch ein der Druckregelvorrichtung (17) vorgeordnetes Druckminderventil (34) reduziert wird. ROSENBAUER INTERNATIONAL Aktiengesellschaft durch (Dr. Secklehner) N2004/13200
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