AT501435A1 - Holzbauteil - Google Patents

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AT501435A1 AT0145404A AT14542004A AT501435A1 AT 501435 A1 AT501435 A1 AT 501435A1 AT 0145404 A AT0145404 A AT 0145404A AT 14542004 A AT14542004 A AT 14542004A AT 501435 A1 AT501435 A1 AT 501435A1
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Description

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Die Erfindung betrifft einen Holzbauteil zum Errichten von Wänden, der formschlüssig mit angrenzenden Holzbauteilen verbindbar ist und aus wenigstens einem Innenteil und Wandteilen besteht, wobei am Innenteil an einer Oberseite voneinander beabstandete Vorsprünge und an einer der Oberseite gegenüberliegenden Unterseite Ausnehmungen zur Aufnahme der Vorsprünge eines angrenzenden Holzbauteiles angeordnet sind. j ->
Aus der EP 744 307 AI und der EP 894 170 Al sind Baumodule bzw. ein Baumodulsysteme für die Erstellung flächiger Konstruktionen, insbesondere Wände, bekannt, bei denen jedes Baumodul aus einer Mehrzahl von Holzbauteilen zusammengebaut ist. Die einzelnen Baumodule können ihrerseits in Art einer Steckverbindung miteinander zu Wänden und dgl. zu-sammengefügt werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen einfach massiven Holzbauteil zu Verfügung zu stellen, mit dem auf einfache Weise auch Eckverbindungen und Wandanschlüsse hergestellt werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Holzbauteil mit den Merkmalen des Anspruches 1.
Der erfindungsgemäße Holzbauteil besteht aus wenigstens einem Innenteil, der mit Zapfen und Ausnehmungen verstehen ist um die formschlüssige Verbindung mit darüber oder darunter liegenden Holzbauteilen zu schaffen. Der Abstand zwischen den einzelnen Zapfen und in entsprechender Weise natürlich auch der Ausnehmungen ist dabei so gewählt, dass er der einfachen Dicke oder einem ganzzahligen Vielfachen, insbesondere dem Doppelten, der Dicke eines Wandteils entspricht. Außerdem entspricht die Länge der Zapfen ihrer Breite, d.h. sie sind vorzugsweise quadratisch. Der Vorteil, der sich daraus ergibt ist, dass ein Holzbauteil, der im rechten Winkel auf einen anderen Holzbauteil aufgesetzt wird, mit seinen Seitenwänden direkt an Zapfen des darüber oder darunter liegenden Holzbauteils anliegt, wodurch sich eine äußerst stabile Verbindung, insbesondere in Eck- bzw. Anschlussbereichen schaffen lässt.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Wandteile in Längsrichtung des Holzbauteils an einer Stirnseite über den Innenteil vorstehen und an der gegenüberliegenden Stirnseite entsprechend weit zurückversetzt sind, können nebeneinander liegende Holzbauteile in Form einer Nut- Federverbindung miteinander verbunden werden.
Wenn der Abstand zwischen zwei benachbarten Zapfen z.B. dem Doppelten der Dicke eines Wandteils entspricht und der Überstand der Wandteile an einer Stirnseite dem halben Abstand zwischen zwei benachbarten Zapfen entspricht, dann können wenigstens an einem Ende Eck- oder Stoßverbin- 2-* düngen ohne Spalt zwischen den angrenzenden Teilen geschaffen werden, ohne dass es notwendig wäre, einen Holzbauteil abzuschneiden oder vorhandene Spalten bzw. Abstände mit zusätzlichen Bauteilen zu schließen.
In entsprechender Weise ist es möglich, dass der Innenteil Zapfen als Vorsprünge aufweist, deren Erstreckung in Längsrichtung des Holzbauteils ihrer Erstreckung in Querrichtung des Holzbauteils entspricht und dass der Abstand zwischen zwei benachbarten Zapfen der einfachen Dicke oder einem ganzzahligen Vielfachen, vorzugsweise dem Doppelten, der Dicke eines Wandteils entspricht. Damit lässt sich auch an übereinander liegenden Holzbauteilen eine zusätzliche Verbindung entsprechend einer Nut- Federverbindung schaffen, wodurch eine spaltfreie Verbindung auch zwischen übereinanderliegenden Holzbauteilen gewährleistet ist, sodass auch für eine entsprechende Wind- bzw. Diffusionsdichtigkeit des Wandbauteils gesorgt ist.
Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass die Wandteile an ihren Rändern Nuten und Federn aufweisen, d. h., dass die Wandteile aneinander angrenzender Holzbauteile jeweils für sich über Nut- Federverbindungen miteinander verbunden sind.
Ein Wandteil kann einlagig oder mehrlagig sein. Wenn der Wandteil mehrlagig ist können die einzelnen Lagen der Wandteile ebenfalls gegeneinander versetzt sein, sodass sich auch auf diese Weise eine Art Nut-Federverbindung schaffen lässt.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist ein Holzbauteil wenigstens zwei in Längsrichtung des Holzbauteils hintereinander angeordnete Innenteile auf. Der "Kern" besteht somit aus zwei in Längsrichtung des Holzbauteils hintereinander angeordneten Innenteilen. Dadurch ergibt sich auch bei längeren Holzbauteilen die Möglichkeit, die Wandteile mit Faserrichtung in Längsrichtung und die Innenteile mit Faserrichtung in Höhenrichtung anzuordnen, was die Festigkeit des Holzbauteils und auch das Formänderungsverhalten des Holzbauteils in Folge Temperatur und Feuchtigkeitsänderungen positiv beeinflusst.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens zwei in Querrichtung des Holzbauteils nebeneinander angeordnete Innenteile aufweist, die durch eine Mittelwand voneinander getrennt sind.
Die Innenteile mit den Zapfen und entsprechenden Ausnehmungen sind bei dieser Ausführungsform zwei- oder mehrreihig im Holzbauteil angeordnet, wobei die Mittelwand zwischen diesen beiden Innenteilreihen zum Beispiel eine Wandstärke aufweist, die dem Abstand zwischen zwei Zapfen eines Innenteils entspricht. Diese Dicke einer derartigen Mittel-
wand entspricht bevorzugt der einfachen oder doppelten Stärke der Seitenwand, wodurch sich der bereits eingangs erwähnte Vorteil ergibt, dass die Mittelwand und die Seitenwand unmittelbar an den Zapfen anliegen, wodurch sich die hohe Festigkeit des Bauteilverbundes ergibt.
Dabei ist es auch möglich Eckverbindungen oder T-Verbindungen von Wänden zu schaffen, bei denen Wände aus einreihigen und zweireihigen oder mehrreihigen Holzbauteilen aneinander anschließen, da diese hinsichtlich Ihrer Teilung in Querrichtung korrespondieren.
Die Mittelwand kann einlagig oder mehrlagig sein. Wenn die Mittelwand zweilagig und die Dicke einer Lage der Dicke eines Wandteils entspricht dann besteht der Holzbauteil im Wesentlichen aus zwei nebeneinander liegenden einfachen bzw. einreihigen Holzbauteilen, die miteinander verbunden sind. Es lassen sich somit mehrreihige Holzbauteile hersteilen, die im Wesentlichen aber immer nur aus zwei Grundbauteilen bestehen, nämlich Wandteilen und identischen Mittelwandlagen sowie Innenteilen, die zu den entsprechenden Holzbauteilen zusammengefügt we rden.
Beim erfindungsgemäßen Holzbauteil sind die Teile bevorzugt mittels Schrauben, Dübeln oder dgl. miteinander verbunden. Idealerweise kommen dabei Schrauben und insbesondere Dübel aus Holz in Frage, wodurch sich ein Bauteil herstellen lässt, der ausschließlich aus Holz ist. Auf der anderen Seite ist es aber auch möglich, einzelne Teile, z.B. Wandteile, aus anderen Werkstoffen z.B. Dämmmaterialien herzustellen, indem beispielsweise eine Mittelwand aus wärme- und/oder schalldämmendem Material hergestellt ist. Bei mehrlagigen Wandteilen kann z.B. eine Lage aus Holz und eine anderen Lage aus wärme- und/oder schalldämmendem Material hergestellt sein.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen. Es zeigt Fig. 1 einen einreihigen Holzbauteil in Schrägansicht, Fig. 2 einen Schnitt quer durch den Holzbauteil von Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht des Holzbauteils von Fig. 1, Fig. 4 eine Draufsicht auf den Holzbauteil von Fig. 1, Fig. 5 einen Eckverbund aus mehreren Holzbauteilen entsprechend Fig. 1, Fig. 6 eine Seitenansicht auf den Verbund von Fig. 5, Fig. 7 eine Ansicht von einer anderen Seite auf den Verbund von Fig. 5, teilweise im Schnitt, Fig. 8 eine Draufsicht auf den Verbund von Fig. 5, Fig. 9 ein Detail IX von Fig. 5 in vergrößertem Maßstab, Fig. 10 eine erste Ausführungsform ♦ ·· -4.* eines zweireihigen Holzbauteils in Schrägansicht, Fig. 11 einen Schnitt quer durch den Holzbauteil von Fig. 10, Fig. 12 eine Seitenansicht von Fig. 10, Fig. 13 eine Draufsicht auf den Holzbauteil von Fig. 10, Fig. 14 den Endbereich des Holzbauteils von Fig. 10 mit Ausnehmungen für eine Eckverbindung, Fig. 15 eine Eckverbindung aus Holzbauteilen gemäß Fig. 10, Fig. 16 eine Seitenansicht der Eckverbindung von Fig. 15, Fig. 17 einen Schnitt quer durch eine Wand der Eckverbindung Fig. 18 ein Detail XVIII von Fig. 15 in vergrößertem Maßstab, Fig. 19 eine zweite Ausführungsform eines zweireihigen Holzbauteils, Fig. 20 eine vertikalen Schnitt durch den Holzbauteil, Fig. 21 einen horizontalen Schnitt durch den Holzbauteil, Fig. 22 eine Seitenansicht des Holzbauteils von Fig. 19, Fig. 23 einen Eckverbund aus Holzbauteilen gemäß Fig. 19, Fig. 24 eine Seitenansicht des Eckverbundes von Fig. 23, teilweise im Schnitt, Fig. 25 eine Draufsicht auf den Eckverbund von Fig. 23 und die Fig. 26 und 27 eine Ausführungsform eines Eckverbundes aus erfindungsgemäßen Holzbauteilen mit zweilagigen Seitenwänden im Auf- und Grundriss.
In Fig. 1 ist eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Holzbauteils dargestellt, der im wesentlichen aus zwei Wandteilen bzw. Seitenwänden oder Seitenbrettern 1 und zwei Innenteilen 2 besteht. Die Wandteile 1 und Innenteile 2 sind über vier Holzdübel 3 derart miteinander verbunden, dass je ein Innenteil 2 über zwei Holzdübel 3 mit den beiden Wandteilen 1 verbunden ist.
Jeder Innenteil 2 weist einen Grundkörper 4 auf, an dem an der Oberseite zwei Zapfen 5 und an der gegenüberliegenden Unterseite zwei Ausnehmungen 6 angebracht sind. Die Zapfen 5 sind in ihrem Querschnitt quadratisch und die Ausnehmungen 6 weisen einen entsprechenden Querschnitt auf, sodass die Zapfen 5 eines Holzbauteils in die Ausnehmungen 6 eines darüber angeordneten Holzbauteils eingesetzt werden können. Es versteht sich, dass die Zapfen 5 ebenso an der Unterseite des Holzbauteils und die Ausnehmungen 6 an der Oberseite des Holzbauteils angebracht sein könnten, da dies an der grundlegenden Funktion der formschlüssigen Verbindung übereinander angeordneter Holzbauteile nichts ändern würde. Auch könnten anstelle quadratischer Zapfen z.B. auch kreisrunde Zapfen verwendet werden.
Es ist in den Fig. 1 bis 4 zu sehen, dass die Zapfen 5 über den oberen Rand 7 der Wandteile 1 vorragen und sich die Ausnehmungen 6 dementsprechend im Inneren des Holzbauteils zwischen den Wandteilen 1 befinden.
An den Rändern 7 und 8 der Wandteile 1 befinden sich Federn 11 und an den Rändern 9 und 10 befinden sich Nuten 12, sodass aneinander an- ·· • ···· ···· ·♦
grenzende Holzbauteile an den Wandteilen 1 über Nut-Federverbindung dicht miteinander verbunden werden können.
Wie die Fig. 1 bis 4 zeigen weisen die Zapfen 5 einen Abstand von 2 mal Y auf, welcher der doppelten der Stärke bzw. Dicke Y eines Wandteils 1 entspricht. Die Länge und Breite der Zapfen 5 wiederum entspricht der Stärke bzw. Dicke X eines Innenteils 2. Schließlich springt der in Fig. 3 rechts dargestellte Innenteil 2 um die Länge Y somit wiederum die halbe Distanz zwischen zwei Zapfen 5 über die Ränder 10 der Wandteile 1 vor. Dementsprechend ist der in Fig. 3 links dargestellte Innenteil 2 um das Maß Y nach rechts, d.h. nach innen, versetzt. Auf diese Weise werden in Längsrichtung aneinander anschließende Holzbauteile über eine zwischen den Seitenwänden 1 und den Innenteilen 2 gebildete Nut-Federverbindung formschlüssig miteinander verbunden.
In den Fig. 5 bis 9 ist ein Eckverbund aus 4 Holzbauteilen dargestellt, aus dem ersichtlich ist, dass ein Holzbauteil ohne zusätzliche Bearbeitung sowohl zum Herstellen eines geraden Wandteils als auch einer Eckverbindung verwendet werden kann. Da der Abstand 2 mal Y zwischen zwei Zapfen 5 dem Doppelten der Wandstärke Y eines Wandteiles 1 entspricht und die Innenteile 2 in Längsrichtung ebenfalls um das Maß Y versetzt angeordnet sind, ergibt sich ohne zusätzliche Bearbeitung die Möglichkeit, einen Standardholzbauteil auch als Eckverbindungsteil zu verwenden. Die im dargestellten Eckbereich in horizontaler Richtung aneinander anschließenden Holzbauteile können dabei spaltfrei aneinander angefügt werden. Lediglich im gegenüberliegenden Eckbereich jeder zweiten Reihe ist es erforderlich den Innenteil 2 soweit zu kürzen, dass er bündig mit den Seitenwänden 1 endet.
Die in den Fig. 7 und 9 dargestellte Ausführungsform von Holzbauteilen unterscheidet sich von den Ausführungsformen der vorhergehenden Figuren noch dadurch, dass die Federn 11 am oberen Rand 7 an einem Ende im Abstand vom stirnseitigen Rand 8 der Seitenwände 1 enden. Dadurch wird es möglich einen im Eckbereich darüber liegenden Holzbauteil vollständig aufzusetzen. Dieser fehlende Abschnitt der Federn 11 kann bei Bedarf entweder vor Ort entfernt werden oder standardmäßig bei allen Holzbauteilen fehlen. Zusätzlich wurde in Fig. 9 die Feder 11 am stirnseitigen Rand 8 entfernt.
Auf die gleiche Weise wie die in den Fig. 5 bis 9 dargestellte Eckverbund hergestellt werden kann, kann auch eine stirnseitig, d.h. T-förmig, an eine Wand anschließende Querwand in einem stabilen Verbund hergestellt werden.
Selbstverständlich ist es möglich, den Holzbauteil der Fig. 1 bis ·· ···# ···· ·· • · · · • · 9 · • · ···
• · · · • · · • · · •t ···· 9 auch ohne Nuten 12 und Federn 11 herzustellen, da diese zwar Einfluss auf die Dichtheit der Wand aber keinen nennenswerten Einfluss auf die Festigkeit des Verbundes aus Holzbauteilen hat.
In den folgenden Figuren 10 bis 25 werden Ausführungsformen von Holzbauteilen dargestellt, die im Gegensatz zu der in den Figuren 1 bis 9 dargestellten einreihigen Ausführungsform zwei nebeneinander angeordnete Reihen von Innenteilen 2 aufweisen.
Bei der ersten in den Fig. 10 bis 18 dargestellten Ausführungsform werden die zwei Reihen von Innenteilen 2 durch eine Mittelwand 14 voneinander getrennt, deren Breite Y gleich groß wie die Breite Y der Seitenwand 1 ist. Der Abstand Y zwischen zwei benachbarten Zapfen 5 entspricht ebenfalls der Stärke Y einer Seitenwand 1 bzw. Mittelwand 14, sodass die Seitenwand 1 und die Mittelwand 14 bei einer Verbindung von zwei Holzbauteilen im Winkel von 90° exakt zwischen die Zapfen 5 der angrenzenden Holzbauteile eingreifen können.
Auch bei dieser Aus führungs form ragt ein Innenteil 2 an einer Stirnseite, im vorliegenden Fall am stirnseitigen Rand 10, um das Maß Y vor und ist am gegenüberliegenden Rand 8 um das gleiche Maß Y zurückversetzt. Dadurch ergibt sich in Längsrichtung der Holzbauteile gesehen wieder eine nut-federartige Verbindung aneinander anschließender Holzbauteile. Zum Herstellen eines lückenlosen Eckverbundes ist es bei dieser Ausführungsform der Erfindung erforderlich, den am jeweiligen Ende überstehenden Bereich Y des Innenteils 2 oder Wandteils 1, 14 abzuschneiden, wenn an dieser Seite ein Holzbauteil im rechten Winkel anschließt.
Wie die Fig. 10 bis 18 zeigen sind die Innenteile 2 gegenüber den Seitenwänden 1 und der Mittelwand 14 höhenversetzt, sodass der Grundkörper 4 der Innenteile 2 über den oberen Rand 7 der Wandteile 1 und 14 vorspringt. Um das selbe Maß überragt der untere Rand 9 die zwischen den Ausnehmungen 6 vorhandenen Ansätze 15. Dieses Versetzen der Teile in Höhenrichtung gegeneinander dient einerseits natürlich wieder dem Verbessern des mechanischen Verbundes zwischen übereinander liegenden Holzbauteilen, ist in erster Linie aber zum Erzielen einer möglichst undurchlässigen Verbindung zwischen übereinanderliegenden Holzbauteilen gedacht. Durch dieses Versetzen wird es allerdings auch erforderlich, im Bereich von einander rechtwinkelig überlagernden Holzbauteilen Ausschnitte 16 in den Wandteilen 1 und 14 vorzusehen, in welche die Innenteile 2 im Bereich einer eck- oder T-förmigen Verbindung eingreifen.
In den Figuren 19 bis 25 ist eine weitere Ausführungsform eines zweireihigen Holzbauteiles dargestellt, bei dem die Mittelwand 17 die
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doppelte Breite Y wie eine Seitenwand 1 aufweist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Mittelwand 17 aus zwei Lagen 17a und 17b hergestellt, könnte aber ebenso aus einem einzigen Brett mit der Stärke 2 mal Y hergestellt sein. Der Vorteil einer zweilagigen Ausführungsform liegt darin, dass die beiden Mittelwandlagen 17a und 17b hinsichtlich ihrer Abmessungen wie die Seitenwände 1 ausgeführt sein können, sodass kein zusätzlicher Teil mit anderen Abmessungen auf Lager gehalten und verarbeitet werden muss.
Der Abstand zwischen zwei Zapfen 5 bzw. die Länge eines entsprechenden Vorsprunges 15 zwischen zwei Ausnehmungen 6 entspricht bei diesem Ausführungsbeispiel wieder der doppelten Stärke der Wandteile 1 bzw. der Gesamtstärke 2 mal Y der Mittelwand 17. Die Länge und Breite der Zapfen beträgt X, ebenso wie die Stärke der Innenteile 2. Die Innenteile 2 sind in Längsrichtung des Holzbauteils gesehen wieder um das Maß Y der Wandstärke der Wandteile 1 versetzt.
Der Vorteil dieser Ausführungsform mit einer Mittelwand mit doppelter Wandstärke Y der Seitenwände 1 liegt im Vergleich zur Ausführungsform der Fig. 10 bis 18 mit nur einfacher Wandstärke der Mittelwand darin, dass lückenlose Eckverbindungen der Holzbauteile auch ohne Bearbeitung, d.h. Zu- oder Abschneiden der Holzbauteile, hergestellt werden können, wie dies in den Fig. 23 bis 25 zu sehen ist.
Diese Ausführungsform der Erfindung besteht im Wesentlichen aus zwei nebeneinanderliegenden, miteinander verbundenen, einreihigen Holzbauteilen, wie sie im Prinzip in der Fig. 1 zu sehen sind. Daher ist es möglich, Eckverbindungen, T-Verbindungen oder Verbindungen von einander im rechten Winkel durchdringenden Wänden zu bilden, ohne die Holzbauteile abschneiden zu müssen. Außerdem können derartige Verbindungen aus Holzbauteilen unterschiedlicher Wandstärke gebildet werden, indem eine Wand aus z.B. einreihigen Holzbauteilen und eine Wand aus z.B. zweireihigen Holzbauteilen aneinander anstoßen oder einander durchdringen, da die Teilung, d.h. die Länge bzw. Breite X eines Zapfens 5 und der Abstand 2 mal Y der Zapfen 5 voneinander, in Querrichtung eines Holbauteils seiner Teilung in Längsrichtung entspricht.
Bei dieser Ausführungsform wäre es natürlich ebenso möglich, die Innenteile 2 gegenüber den Seitenwänden 1 und der Mittelwand 17 der Höhe nach zu versetzen oder an den Rändern der Seitenwände 1 Nuten bzw. Federn auszubilden tim eine höhere Dichtigkeit der Verbindung in horizontaler Richtung durch die Wand hindurch zu schaffen, allerdings mit der Folge, entweder die in der Höhe versetzten Abschnitte der Innenteile 2 bzw. die Federn 11 zu entfernen, z.B. abzufräsen, oder in den Seitenwän- Λ ·· ·· · ···· ···# ·· * · · · ·· · · · » • t · t · ··· • · · · · 9 999 • · · ι · · Ο» ·· ···· ··· · · - φ» de 1 und der Mittelwand 17 entsprechende Ausnehmungen für die vorragen-den Abschnitte zu schaffen.
Natürlich wäre es auch bei der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform eines Holzbauteiles möglich, anstatt der Nuten 12 und Federn 11 an den Seitenwänden 1 die Innenteile 2 in Höhenrichtung zu verschieben, um eine höhere Dichtigkeit im Bereich der Steckverbindung zu schaffen.
Bei allen in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen wiesen alle Innenteile 2 zwei Zapfen 5 und dementsprechend zwei Ausnehmungen 6 auf. Es ist aber natürlich ebenso möglich nur einen Zapfen 5 mit einer Ausnehmung 6 oder mehr als zwei Zapfen 5 und Ausnehmungen 6 an einem Innenteil 2 vorzusehen.
Wie in den Zeichnungen dargestellt ist es bei der Ausführungsform mit zwei Zapfen 5 und zwei Ausnehmungen 6 jedenfalls von Vorteil, wenn die Schrauben oder Dübel 3 nicht in jedem Abschnitt unterhalb der Ausnehmung zwischen zwei Zapfen 5 bzw. über einem entsprechenden Vorsprung 15 angebracht sind. Wenn nämlich ein Holzbauteil entlang einer Linie 18 (Fig. 3) abgeschnitten wird, kann der zwischen den Wandteilen 1 des rechten Abschnittes verbleibende Rest 19 des linken Innenteils 2 leicht entfernt werden, wodurch automatisch ein Ausschnitt entsteht, in den der stirnseitige Vorsprung eines Innenteils 2 eines anschließenden Holzbau-teils eingesteckt werden kann.
Beim letzten in Fig. 26 und 27 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein Eckverbund dargestellt, der aus Holzbauteilen hergestellt ist, die aus einem einreihigen Innenteil 2 und zweilagigen Seitenwänden 1 besteht. Die inneren Lagen lb der Seitenwände 1 sind so weit nach oben versetzt, dass sie im Wesentlichen bündig mit den Zapfen 5 abschließen. Die äußeren Lagen la liegen weiter unten, sodass sie mit der Unterseite des Holzbauteils im Wesentlichen bündig abschließen. Die äußeren und inneren Lagen la, lb sind des Weitern in Längsrichtung des Holzbauteils versetzt, wobei die äußeren Lagen la an beiden Enden bündig mit den Innenteilen 2 abschließen, wogegen die inneren Lagen lb um den halben Abstand zwischen benachbarten Zapfen 5 versetzt sind.

Claims (16)

  1. (I ··
    • · · ♦ · • · ·
    30.8.2004 W140-4ooo-pAT He/KR DI Gerald Hehenberger in Klagenfurt (AT) Ing. Erwin Wagner in Kappel am Krappfeld (AT) Patentansprüche 1. Holzbauteil zum Errichten von Wänden, der formschlüssig mit angrenzenden Holzbauteilen verbindbar ist und aus wenigstens einem Innenteil (2) und Wandteilen (1, 14, 17) besteht, wobei am Innenteil (2) an einer Oberseite voneinander beabstandete Vorsprünge (5) und an einer der Oberseite gegenüberliegenden Unterseite Ausnehmungen (6) zur Aufnahme der Vorsprünge (5) eines angrenzenden Holzbauteiles angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenteil (2) Zapfen (5) als Vorsprünge aufweist, deren Erstreckung (x) in Längsrichtung des Holzbauteils ihrer Erstreckung (x) in Querrichtung des Holzbauteils entspricht und dass der Abstand (y) zwischen zwei benachbarten Zapfen (5) der einfachen Dicke (y) oder einem ganzzahligen Vielfachen, vorzugsweise dem Doppelten, der Dicke eines Wandteils (1, 14, 17) entspricht.
  2. 2. Holzbauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandteile (1, 14, 17) in Längsrichtung des Holzbauteils an einer Stirnseite (8) über den Innenteil (2) vorstehen und an der gegenüberliegenden Stirnseite (10) entsprechend weit zurückversetzt sind.
  3. 3. Holzbauteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Maß, um welches die Wandteile (1, 14, 17) gegenüber dem Innenteil (2) versetzt sind, dem halben Abstand (y) zwischen zwei benachbarten Zapfen (5) entspricht.
  4. 4. Holzbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandteile (1, 14, 17) an der Ober- oder Unterseite gegenüber einem Grundkörper (4) des Innenteils (2) vorspringen und an der gegenüberliegenden Unter- bzw. Oberseite entsprechend weit zurückversetzt sind.
  5. 5. Holzbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandteile (1, 14, 17) an ihren Rändern Nuten (11) und Federn (12) aufweisen.
  6. 6. Holzbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wandteil (la, lb, 17a, 17b) mehrlagig ist.
  7. 7. Holzbauteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen (1, 14, 17) des Wandteils in Längs- und/oder Höhenrichtung des ·· ·· • ···· ···· • · • • • · ·· • • • · • • • • • • ··· • • • • • • • ·· ···· ··· • • - ·* Holzbauteils gegeneinander versetzt sind.
  8. 8. Holzbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens zwei in Längsrichtung des Holzbauteils hintereinander angeordnete Innenteile (2) aufweist.
  9. 9. Holzbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens zwei in Querrichtung des Holzbauteils nebeneinander angeordnete Innenteile (2)aufweist, die durch eine Mittelwand (14, 17a, 17b) voneinander getrennt sind.
  10. 10. Holzbauteil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Mittelwand (14, 17,a, 17b) der einfachen oder doppelten Dicke eines Wandteils (1) entspricht.
  11. 11. Holzbauteil nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelwand (17a, 17b) mehrlagig ist.
  12. 12. Holzbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (1, 2, 14, 17) des Holzbauteils mittels Schrauben, Dübeln (3) oder dergleichen miteinander verbunden sind.
  13. 13. Holzbauteil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (3) aus Holz sind.
  14. 14. Holzbauteil nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Innenteil (2) wenigstens zwei Zapfen (5) und Ausnehmungen (6) aufweist.
  15. 15. Holzbauteil nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt unter wenigstens einem Zwischenraum zwischen zwei Zapfen (5) frei von Verbindungsmitteln (3) ist.
  16. 16. Holzbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenteil (2) den Zwischenraum zwischen den Wandteilen (1, 14, 17) im Wesentlichen vollständig ausfüllt. DI Gerald Hehenberger Ing. Erwin Wagner vertreten durch:
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