AT501460A4 - Patienten-reinigungsvorrichtung - Google Patents
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Description
- 4* * * * - 28366/pt Die Erfindung betrifft eine Patienten-Reinigungsvorrichtung zur Reinigung der Haare und/oder der Haut und/oder eines Teiles der Haut, vorzugsweise einer oberflächlichen Wunde, insbesondere eines Dekubitus und/oder von Ulzera, vorzugsweise des menschlichen Körpers. Bei der Pflege ist es bekannt, bettlägerige Patienten mit einem Waschlappen zu reinigen. Dabei ist nachteilig, dass diese Reinigungsmethode zeitintensiv ist und aufgrund eines oftmals sparsamen Befeuchtens des Waschlappens auch unhygienisch ist. Weiters ist es bekannt, eine wasserundurchlässige Folie unter den Patienten hindurch zu schieben, die Ränder der Folie anzuheben und zu fixieren, auf diese Weise einen Badewannenbehelf herzustellen und den Patienten in diesem Badewannenbehelf zu waschen. Nachteilig dabei ist, dass die Herstellung des Badewannenbehelfes langwierig und personalintensiv ist und eine anschliessende Desinfektion und Sterilisation des Badewannenbehelfes aufwändig und kostenintensiv ist. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art anzugeben, bei der die bekannten Nachteile vermieden werden und mit der eine schnelle, effiziente und hygienische Reinigung eines Patienten möglich ist. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass eine mit einem Flüssigkeitsbehälter und/oder einer Flüssigkeitszuleitung verbundene FlüssigkeitsAustrittsdüse und eine Luft- Absaugdüse im Bereich der Flüssigkeits-Austrittsdüse vorgesehen sind. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass der Patient im Bett liegend ohne langwierige Vorbereitungen gründlich gewaschen werden kann. Durch die einfache Bedienung kann sich der Patient auch bereichsweise selbst reinigen, wodurch Personal eingespart werden kann. Mit der erfindungsgemässen Patienten-Reinigungsvorrichtung kann die mechanische Belastung der Haut bei der Reinigung gering gehalten werden, wodurch Verletzungen, insbesondere die Zerstörung von frischem Bindegewebe auf Wunden, vermieden werden kann. Es können Spezialreimgungen nach einer Defäkation bis hin zu Ganzkörperwaschungen inklusive Haarwäsche durchgeführt werden. Weiters ist das Gerät für kreislaufschwache Patienten geeignet, für die ein Vollbad aus medizinischen Gründen nicht geeignet ist. In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass weiters eine Trocknungsdüse im Bereich der Flüssigkeits-Austrittsdüse vorgesehen ist. Durch die Trocknungsdüse kann sichergestellt werden, dass die Flüssigkeit von der gereinigten Haut schnell zur Gänze entfernt wird. Dadurch kann beispielsweise bei einer Reinigung einer Person in einem Bett eine Befeuchtung des Bettes vermieden werden. Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Flüssigkeits-Austrittsdüse und die Luft-Absaugdüse konzentrisch angeordnet sind. Durch die konzentrische Anordnung der Düsen kann ein geringer Abstand und damit ein gutes Zusammenwirken sichergestellt werden. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass eine Druckeinstellung für die Flüssigkeits-Austrittsdüse vorgesehen ist. Dadurch kann eine einfache und schnelle Anpassung an die zu reinigende Stelle, beispielsweise eine Wunde oder Haare, vorgenommen werden. Gemäss einer anderen Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass eine Heizeinrichtung für die der Flüssigkeits-Austrittsdüse zugeführten Flüssigkeit vorgesehen ist, wobei die Heizeinrichtung vorzugsweise in dem Flüssigkeitsbehälter angeordnet ist. Durch die Heizeinrichtung kann die Flüssigkeit temperiert werden, wodurch eine für den Patienten besonders angenehme Reinigung erfolgen kann. In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die LuftAbsaugdüse mit einem Abscheider und einem Abwasserbehälter verbunden ist. Dadurch kann das Abwasser auf einfache Weise gesammelt werden. Eine Variante der Erfindung kann darin bestehen, dass die FlüssigkeitsAustrittsdüse und die Luft-Absaugdüse mit einem Handgriff verbunden sind. Durch den Handgriff können die Düsen einfach geführt werden und die Reinigung schnell und einfach durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang kann in Weiterführung der Erfindung vorgesehen sein, dass am Handgriff ein Betätigungselement zur Betätigung der Flüssigkeits-Austrittsdüse vorgesehen ist. Dadurch kann der Flüssigkeitsaustritt von einer Bedienperson besonders einfach geregelt werden und der Flüssigkeitsbedarf gering gehalten werden. Gemäss einer weiteren Ausfuhrungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass ein als Einwegartikel ausgebildetes Kontaktelement vorgesehen ist, wobei das Kontaktelement lösbar mit dem Handgriff verbunden ist. Das Kontaktelement stellt den Teil der Patienten-Reinigungsvorrichtung dar, der mit dem Patienten in Berührung kommt. Daher kann durch Auswechseln des Kontaktelementes einfach und schnell die erforderliche Hygiene sichergestellt werden, um mehrere Patienten mit der Patienten-Reinigungsvorrichtung reinigen zu können. Eine Reinigung und Desinfektion der gesamten PatientenReinigungsvorrichtung ist zwischen zwei Reinigungen nicht erforderlich. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Kontaktelement als Oberflächen-Abstandselement ausgebildet ist. Durch die Ausbildung als Oberflächen-Abstandselement kann sichergestellt werden, dass ein nur geringer Kontakt zwischen der Patienten-Reinigungsvorrichtung und dem Patienten gegeben ist, wodurch die mechanische Beanspruchung der Haut gering gehalten wird. In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Kontaktelement ein Schaumgummiteil umfasst. Insbesondere bei der Reinigung des Intimbereichs kann durch den Schaumgummiteil Verletzungen vermieden werden und eine gründliche Reinigung sichergestellt werden. Gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass am Handgriff eine Beleuchtungseinrichtung vorgesehen ist. Durch die Beleuchtungseinrichtung kann die zu reinigende Stelle besonders gut eingesehen werden, wodurch auch das Reinigungsergebnis einfach überprüft werden kann und gegebenenfalls sofort ein erneutes Reinigen dieser Stelle erfolgen kann. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass als Flüssigkeit eine Kochsalzlösung vorgesehen ist. Durch die Verwendung von Kochsalz kann insbesondere eine Wunde auf schonende Weise gründlich gereinigt werden. Eine Variante der Erfindung kann darin bestehen, dass das PatientenReinigungssystem als Leibschüssel ausgebildet ist. Durch diese Ausbildung kann nach einem Stuhlgang eine schnelle und hygienische Reinigung erfolgen, wobei insbesondere Gerachsbelästigungen vermieden werden können. Gemäss einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Flüssigkeitsbehälter, eine Pumpvorrichtung, eine Absaugvorrichtung und eine Energiequelle in einem Gehäuse zum Tragen angeordnet sind. Diese Ausbildung eignet sich insbesondere zur Erstversorgung, da dieses Gerät autark arbeiten kann und einfach und schnell transportiert werden kann. Gemäss einer weiteren Variante der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Patienten-Reinigungssystem ein fahrbares Gehäuse und einen Anschluss an ein Stromnetz umfasst. Dieses Gerät eignet sich insbesondere für bettlägerige Patienten in einem Krankenhaus, Altersheim, Pflegeheim od. dgl., bei dem das Gerät zu dem Bett des Patienten gefahren werden kann und dieser anschliessend gereinigt wird. Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass es als stationäres Gerät ausgebildet ist und dass es Wandanschlüsse für die Flüssigkeitszuleitung und zur Verbindung mit der Luft-Absaugdüse vorgesehen bei einer Mehrzahl an Bedarfsträgern, vorzugsweise Betten, umfasst. Durch die Ausbildung als stationäres Gerät kann mit geringem Aufwand für weiteres Zubehör die Reinigung von Patienten und/oder die Bereitstellung einer Leibschüssel bei allen Betten beispielsweise einer gesamten Station eines Krankenhauses oder eines Stockwerkes eines Pflegeheimes erreicht werden. Dabei kann das Zubehör an den Wandanschluss angeschlossen und die Reinigung durchgeführt werden. Weiters können auf einfache Weise unterschiedliche Flüssigkeiten, beispielsweise reines Wasser, eine Desinfektionslösung, eine Seifenlauge od. dgl., mittels unterschiedlicher Wandanschlüsse bereitgestellt werden. Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen Ausführungsformen dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigt: Fig. 1 eine tragbare Ausführung einer erfindungsgemässen PatientenReinigungsvorrichtung; Fig. 2 eine Ausführung einer erfindungsgemässen PatientenReinigungsvorrichtung in einem fahrbaren Gehäuse; Fig. 3 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise der PatientenReimgungsvomchtung gemäss Fig. 2; Fig. 4 eine erste Ausführungsform eines Handgriffs einer erfindungsgemässen Patienten-Reinigungsvorrichtung im Schnitt; Fig. 5 bis 9 schematische Darstellungen von Ausführungsformen des Handgriffs; Fig. 10 eine schematische Darstellung einer Ausführung der erfindungsgemässen Patienten-Reinigungsvorrichtung als Leibschüssel; Fig. 11 bis 13 verschiedene Anordnungen der Flüssigkeits-Austrittsdüse und der Luft- Absaugdüse; Fig. 14 bis 18 verschiedene Ausführungen des Handgriffs im Schnitt; Fig. 19 eine Ausführungsform als Leibschüssel in einem Stuhl in Seitenansicht; und Fig. 20 eine Draufsicht auf die Leibschüssel gemäss Fig. 19. _ Die Erfindung betrifft eine Patienten-Reimgungsvomchtung, wobei eine mit einem Flüssigkeitsbehälter 11 und/oder einer Flüssigkeitszuleitung 12 verbundene Flüssigkeits-Austrittsdüse 1 und eine LufkAbsaugdüse 2 im Bereich der FlüssigkeitsAustrittsdüse 2 vorgesehen sind. Mit der Patienten-Reinigungsvorrichtung können die Haare und/oder die Haut und/oder ein Teil der Haut des menschlichen Körpers gereinigt werden. Dabei kann vorzugsweise eine oberflächliche Wunde, insbesondere ein Dekubitus und/oder Ulzera, gereinigt werden. Bei anderen Anwendungen kann auch vorgesehen sein, die Haare und/oder die Haut und/oder ein Teil der Haut eines tierischen Körpers mit der erfindungsgemässen Patienten-Reinigungsvorrichtung zu reinigen. In Fig. 3 ist ein möglicher Aufbau der Patienten-Reinigungsvorrichtung schematisch dargestellt. Dabei ist eine Pumpvorrichtung 15, die von einem Motor 16 angetrieben ist, zum Pumpen der Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbehälter 11 zu einem Handgriff 4 vorgesehen. Weiters ist ein Betätigungselement 13 vorgesehen, mit dem der Flüssigkeitsaustritt geregelt werden kann. Weiters ist eine Heizeinrichtung 14 für die der Flüssigkeits-Austrittsdüse 1 zugeführten Flüssigkeit in dem Flüssigkeitsbehälter 11 angeordnet. Mit der Heizeinrichtung kann die Flüssigkeit temperiert werden, um die Reinigung für den Patienten so angenehm wie möglich zu machen. Bei anderen Ausführangsformen kann die Flüssigkeit mittels der Heizeinrichtung 14 auch ausserhalb des Flüssigkeitsbehälters 11 temperiert werden, beispielsweise in der Zuleitung der Flüssigkeits-Austrittsdüse 1. Die Luft-Absaugdüse 2 dient zur Absaugung der mittels der FlüssigkeitsAustrittsdüse 1 aufgebrachten Flüssigkeit, wodurch die abgesaugte Luft einen hohen Feuchtigkeitsgehalt haben kann. Bei einfachen Patienten-Reinigungsvorrichtungen kann diese feuchte Abluft an die Umgebung abgegeben werden. Vorteilhaft erscheint es, wenn die Luft- Absaugdüse 2 mit einem Abscheider 21 und einem Abwasserbehälter 22 verbunden ist. Anschliessend an den Abscheider 21 kann die Luft mittels einer Absaugvorrichtung 23 abgesaugt werden. Dies weist den Vorteil auf, die in die Absaugvorrichtung 23 gelangende Luft nur mehr einen geringen Feuchtigkeitsgehalt aufweist, wodurch die Lebensdauer der Absaugvorrichtung 23 erhöht wird. Die Absaugvorrichtung 23 kann mittels eines Motors 24 betrieben werden. In Fig. 1 ist eine Ausführungsform der Patienten-Reimgungsvomchtung dargestellt, wobei der Flüssigkeitsbehälter 11, die Pump Vorrichtung 15, die .. .... .... Absaugvomchtung 23 und eine Energiequelle in einem Gehäuse 5 zum Tragen angeordnet sind. In der Fig. 1 kann auch die bevorzugte Grösse des Gehäuses 5 zum Tragen abgeschätzt werden. Der Handgriff 4 kann dabei ein Füllfederformat aufweisen. Bei der Anwendung wird eine schonende Reinigung sichergestellt und insbesondere die Abreibung eines frisch gebildeten Bindegewebes auf einer Wunde vermieden, weshalb diese Ausführungsform insbesondere zur Erstversorgung geeignet ist. Insbesondere bei der Erstversorgung erscheint die Verwendung einer Kochsalzlösung als Flüssigkeit geeignet, um eine schonende und gründliche Reinigung der Wunde zu ermöglichen. In Fig. 2 ist eine Ausführungsform mit einem fahrbaren Gehäuse 6 und einem Anschluss 61 an ein Stromnetz gezeigt. Diese Ausführungsform eignet sich insbesondere für bettlägerige Patienten in einem Krankenhaus, Altersheim, Pflegeheim od. dgl., bei dem das Gerät zu dem Bett des Patienten gefahren werden kann und dieser anschliessend gereinigt wird. Durch die einfache Bedienbarkeit der Patienten-Reinigungsvorrichtung kann auch vorgesehen sein, dass sich der Patient zumindest teilweise selbst reinigt, wodurch das Bedienpersonal entlastet wird und das Selbstwertgefühl des Patienten gesteigert werden kann. Die erfindungsgemässe Patienten-Reinigungsvorrichtung kann auch als stationäres Gerät ausgebildet sein Dabei sind die Behälter 11, 22, die Motoren 16, 24 und sonstige Einrichtungen vorzugsweise zu einer Einheit in einem Wartungsraum zusammengefasst. Bei einer Mehrzahl an Bedarfsträgern, vorzugsweise Betten, sind Wandanschlüsse 55 für die Flüssigkeitszuleitung 12 und zur Verbindung mit der LuftAbsaugdüse 2 vorgesehen, die mittels Standleitungen mit dem Wartungsraum verbunden sind. Bei Krankenbetten ist es üblich, Anschlüsse für Sauerstoff, Druckluft od. dgl. vorzusehen. Die Wandanschlüsse 55 können in die Halterungen für die Leitungen dieser Anschlüsse integriert werden. Durch diese Ausbildung kann die erfindungsgemässe PatientenReinigungsvorrichtung besonders einfach und effizient betrieben werden, wobei gleichzeitig mehrere Patienten gereinigt und/oder mit einer Leibschüssel versorgt werden können. Es können auf einfache Weise unterschiedliche Flüssigkeiten, beispielsweise reines Wasser, eine Desinfektionslösung, eine Seifenlauge od. dgl., mittels unterschiedlicher Wandanschlüsse 55 bereitgestellt werden. Die erfindungsgemässe Patienten-Reinigungsvorrichtung ist für eine Vielzahl an Krankenstationen, Pflegestationen od. Institutionen, bei denen nicht oder kaum mobile Patienten gereinigt werden sollen, geeignet. _ p . .. In den Fig. 11 bis 13 sind mögliche Ausführangsformen der FlüssigkeitsAustrittsdüse 1 und der Luft- Absaugdüse 2 dargestellt. Die Düsen 1, 2 sind konzentrisch angeordnet, wobei die Flüssigkeits-Austrittsdüse 1 aussen und die Luft-Absaugdüse 2 innen angeordnet sind. Bei anderen Ausführangsformen kann diese Anordnung auch vertauscht werden. Günstig erscheint es, wenn die Flüssigkeitsdüse 1 und die Luft-Absaugdüse 2 mit einem Handgriff 4 verbunden sind. Mit dem Handgriff 4 können die Düsen 1, 2 einfach und schnell entlang der zu reinigenden Stellen geführt werden, wodurch die Reinigung effizient durchgeführt werden kann. Um die Flüssigkeitszufuhr leicht regeln zu können, kann vorgesehen sein, das Betätigungselement 13 zur Betätigung der Flüssigkeits-Austrittsdüse 1 am Handgriff 1 anzuordnen. Weiters kann eine Drackeinstellung für die Flüssigkeits-Austrittsdüse 1 vorgesehen sein. Diese Drackeinstellung kann mit dem Betätigungselement 13 verbunden sein, oder einen eigenen Einstellmechanismus aufweisen. Da der Druck üblicherweise nicht ständig verändert wird, kann der Einstelhnechanismus auch im Bereich der Pumpvorrichtung 15 am Gehäuse 5, 6 angeordnet sein. In Fig. 4 ist eine Ausführungsform des Handgriffs 4 im Schnitt gezeigt. In den Fig. 5 bis 9 sind weitere Ausführungen des Handgriffs 4 schematisch dargestellt. Dabei kann die Flüssigkeits-Austrittsdüse 1 aussen und die Luft-Absaugdüse 2 innen angeordnet sein, bzw. umgekehrt. Weiters kann eine Trocknungsdüse 3 im Bereich der FlüssigkeitsAustrittsdüse 1 vorgesehen sein. Durch die Trocknungsdüse 3 kann Luft ausgeblasen werden, welche eine allfällige Restfeuchtigkeit der Haut aufnimmt, wodurch ein Anfeuchten der Umgebung des Patienten vermieden wird. Durch die Wahl der Temperaturen der Flüssigkeit und/oder der Trocknungsluft kann der Patient stimuliert werden und ein Kneipp-Effekt erreicht werden. Am Handgriff 4 kann eine Beleuchtungseinrichtung 43 vorgesehen sein. Die Beleuchtungseinrichtung 43 erleichtert die Begutachtung einer zu reinigenden Stelle, wobei insbesondere das Reinigungsergebnis unmittelbar festgestellt werden kann und gegebenenfalls die Stelle erneut gereinigt werden kann. Weiters können Hautirritationen einfach und schnell festgestellt werden. Dabei kann neben der Reimgung eine Inspektion der Haut des Patienten erfolgen, wodurch allfällige Ausschläge od. dgl. frühzeitig erkannt werden können. ü den Fig. 14 bis 18 sind Ausführungen von stiftförmigen Handgriffen 4 im Schnitt dargestellt. Es hat sich als günstig erwiesen, wenn ein als Einwegartikel ausgebildetes Kontaktelement 41 vorgesehen ist, wobei das Kontaktelement 41 lösbar mit dem Handgriff 4 verbunden ist. Bei der Reinigung des Patienten kommt lediglich das Kontaktelement 41 mit ihm in Berührung. Nach Erneuerung des Kontaktelementes 41 kann ein weiterer Patient gereinigt werden, wobei durch die Verwendung eines neuen und sterilen Kontaktelementes 41 eine Übertragung von Keimen od. dgl. zwischen zwei Patienten vermieden wird. Somit kann durch das Vorsehen des Kontaktelementes 41 auf einfache Weise die hygienischen Bedingungen für einen effizienten Einsatz der Patienten-Reinigungsvorrichtung geschaffen werden. Wird das Kontaktelement 41 als Oberflächen- Abstandselement ausgebildet, bei dem ein möglichst geringer Kontakt zwischen dem Kontaktelement 41 und der Haut des Patienten auftritt, so können mechamsche Beanspruchungen der Haut bei der Reinigung gering gehalten und Verletzungen weitgehend vermieden werden. Dies ist insbesondere bei der Reinigung von Wunden wesentlich. Weiters kann vorgesehen sein, dass das Kontaktelement 41 ein Schaumgummiteil 42 umfasst, wobei das Schaumgummiteil 42 zum Kontakt mit dem Patienten vorgesehen ist. Dabei kann das Schaumgummiteil 42, wie in Fig. 18 gezeigt, mit dem Kontaktelement 41 verbindbar sein. Bei anderen Ausführungen können das Kontaktelement 41 und das Schaumgummiteil 42 auch einstückig ausgebildet sein. Das Schaumgummiteil 42 hat sich insbesondere bei der Reinigung von Intimbereichen als geeignet gezeigt, wobei Verletzungen weitgehend ausgeschlossen sind. In den Fig. 10, 19 und 20 ist ein Ausführungsform der PatientenReinigungsvorrichtung als Leibschüssel 7 dargestellt. Die Leibschüssel 7 kann einem Patienten im Bett unterschoben werden oder in einen Stuhl 71 integriert werden. Mit der Leibschüssel 7 kann neben einer Reinigung des Patienten auch ein schneller und gerachloser Abtransport von Fäkalien sichergestellt werden. Weitere erfindungsgemässe Ausführangsformen weisen lediglich einen Teil der beschriebenen Merkmale auf, wobei jede Merkmalskombination, insbesondere auch von verschiedenen beschriebenen Ausführangsformen, vorgesehen sein kann. Paten [alpha]ttaannssprrüücclhe [alpha]ttaannsspprrüüccl
Claims (17)
1. Patienten-Reinigungsvorrichtung zur Reinigung der Haare und oder der Haut und/oder eines Teiles der Haut, vorzugsweise einer oberflächlichen Wunde, insbesondere eines Dekubitus und/oder von Ulzera, vorzugsweise des menschlichen Körpers, wobei eine mit einem Flüssigkeitsbehälter (11) und oder einer Flüssigkeitszuleitung (12) verbundene Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) und eine Luft- Absaugdüse (2) im Bereich der Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein als Einwegartikel ausgebildetes Kontaktelement (41) vorgesehen ist, und dass das Kontaktelement (41) entlang der zum Kontakt bestimmten Kante zumindest eine Ausnehmung aufweist.
1. Patienten-Reinigungsvorrichtung zur Reimgung der Haare und/oder der Haut und/oder eines Teiles der Haut, vorzugsweise einer oberflächlichen Wunde, insbesondere eines Dekubitus und/oder von Ulzera, vorzugsweise des menschlichen Körpers, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einem Flüssigkeitsbehälter (11) und/oder einer Flüssigkeitszuleitung (12) verbundene Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) und eine LuftAbsaugdüse (2) im Bereich der Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) vorgesehen sind.
2. Patienten-Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass weiters eine Trocknungsdüse (3) im Bereich der Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) vorgesehen ist.
2. Patienten-Reinigungsvorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass weiters eine Trocknungsdüse (3) im Bereich der Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) vorgesehen ist.
3. Patienten-Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) und die Luft- Absaugdüse (2) konzentrisch angeordnet sind.
3. Patienten-Reinigungsvorrichtung nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) und die Luft- Absaugdüse (2) konzentrisch angeordnet sind.
4. Patienten-Reinigungssystem nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckeinstellung für die Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) vorgesehen ist.
4. Patienten-Reinigungssystem nach Ansprach 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drackeinstellung für die Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) vorgesehen ist.
5. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Heizeinrichtung (14) für die der Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) zugeführten Flüssigkeit vorgesehen ist, wobei die Heizeinrichtung (14) vorzugsweise in dem Flüssigkeitsbehälter (11) angeordnet ist.
5. Patienten-Reimgungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Heizeinrichtung (14) für die der Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) zugeführten Flüssigkeit vorgesehen ist, wobei die Heizeinrichtung (14) vorzugsweise in dem Flüssigkeitsbehälter (11) angeordnet ist.
[Lambda] [Lambda]
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6. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft-Absaugdüse (2) mit einem Abscheider (21) und einem Abwasserbehälter (22) verbunden ist.
6. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft- Absaugdüse (2) mit einem Abscheider (21) und einem Abwasserbehälter (22) verbunden ist.
7. Patienten-Reinigungsvorrichtung nach einem der Anspriiche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) und die Luft-Absaugdüse (2) mit einem Handgriff (4) verbunden sind.
7. Patienten-Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) und die Luft- Absaugdüse (2) mit einem Handgriff (4) verbunden sind.
8. Patienten-Reinigungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Handgriff (4) ein Betätigungselement (13) zur Betätigung der Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) vorgesehen ist.
NACHGEREICHT
8-
8. Patienten-Reinigungssystem nach Ansprach 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Handgriff (4) ein Betätigungselement (13) zur Betätigung der Flüssigkeits-Austrittsdüse (1) vorgesehen ist.
9. Patienten-Reinigungssystem nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (41) lösbar mit dem Handgriff (4) verbunden ist.
9. Patienten-Reinigungssystem nach Ansprach 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein als Einwegartikel ausgebildetes Kontaktelement (41) vorgesehen ist, wobei das Kontaktelement (41) lösbar mit dem Handgriff (4) verbunden ist.
10. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (41) als Oberflächen- Abstandselement ausgebildet ist.
10. Patienten-Reinigungssystem nach Ansprach 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (4) als Oberflächen- Abstandselement ausgebildet ist.
11. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (41) ein Schaumgummiteil (42) umfasst.
11. Patienten-Reinigungssystem nach Ansprach 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (4) ein Schaumgummiteil (42) umfasst.
12. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass am Handgriff (4) eine Beleuchtungseinrichtung (43) vorgesehen ist.
12. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass am Handgriff (4) eine Beleuchtungseinrichtung (43) vorgesehen ist.
13. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Flüssigkeit eine Kochsalzlösung vorgesehen ist.
13. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Flüssigkeit eine Kochsalzlösung vorgesehen ist.
14. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es als Leibschüssel (7) ausgebildet ist.
14. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es als Leibschüssel (7) ausgebildet ist.
15. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter (11), eine Pumpvorrichtung (15), eine Absaugvorrichtung (23) und eine Energiequelle in einem Gehäuse (5) zum Tragen angeordnet sind.
15. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter (11), eine Pumpvo[pi]ichtung (15), eine
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Absaugvomchtung (23) und eine Energiequelle in einem Gehäuse (5) zum Tragen angeordnet sind.
16. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass es ein fahrbares Gehäuse (6) und einen Anschluss (61) an ein Stromnetz umfasst.
16. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Anspriiche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass es ein fahrbares Gehäuse (6) und einen Anschluss (61) an ein Stromnetz umfasst.
17. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass es als stationäres Gerät ausgebildet ist und dass es Wandanschlüsse (55) für die Flüssigkeitszuleitung (12) und zur Verbindung mit der Luft- Absaugdüse (2) vorgesehen bei einer Mehrzahl an Bedarfsträgem, vorzugsweise Betten, umfasst.
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PATENTANWALT D I P L. - It>K5. DR.TECHN.
FERDINAND GIBLER
Vertreter vor dem Ejifopäischen Patentamt A-1010 WIE Dorotheergasse 7 Telefpn (-43-1-) 5121098 K: (-43-1-) 5134776
PATENTANSPRÜCHE
283[pound]6tad
17. Patienten-Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass es als stationäres Gerät ausgebildet ist und dass es Wandanschlüsse (55) für die Flüssigkeitszuleitung (12) und zur Verbindung mit der Luft-Absaugdüse (2) vorgesehen bei einer Mehrzahl an Bedarfsträgern, vorzugsweise Betten, umfasst.
<EMI ID=13.1>
ECHN. R
NACHGEREICHT
Priority Applications (1)
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| AT532005A AT501460B8 (de) | 2005-01-14 | 2005-01-14 | Patienten-reinigungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT532005A AT501460B8 (de) | 2005-01-14 | 2005-01-14 | Patienten-reinigungsvorrichtung |
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| AT501460B8 AT501460B8 (de) | 2007-02-15 |
Family
ID=36952491
Family Applications (1)
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| AT532005A AT501460B8 (de) | 2005-01-14 | 2005-01-14 | Patienten-reinigungsvorrichtung |
Country Status (1)
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-
2005
- 2005-01-14 AT AT532005A patent/AT501460B8/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
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