AT501566A1 - Sicherheitselement mit mehreren funktionellen merkmalen - Google Patents

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Description

Sicherheitselement mit mehreren funktionellen Merkmalen
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement in Form eines Fadens, Steifens, Bandes, Patches oder eines anderen Formats, das mehrere visuell und/oder maschinell erkennbare Sicherheitsmerkmale aufweist.
Aus der EP 516 790 B1 ist ein Sicherheitselement bekannt, das über oder unter einer metallischen (gegebenenfalls leitfähigen) Schicht mit Aussparungen eine Schicht mit magnetischen Eigenschaften aufweist, wobei die Schicht mit magnetischen Eigenschaften so aufgebracht ist, dass wenigstens die Aussparungen der metallischen Schicht frei bleiben.
Aus der EP 0 330 733 B1 ist ein Sicherheitselement bekannt, das eine opake Beschichtung mit Aussparungen aufweist und zumindest in den mit den Aussparungen der opaken Beschichtung deckungsgleichen Bereichen eine Schicht mit farbgebenden und/oder lumineszierenden Eigenschaften aufweist.
Aus der EP 1 318 016 A1 sind ein Verfahren zur Herstellung von registergenau «. gedruckten Multilayer-Aufbauten und nach diesem Verfahren hergestellte Sicherheitsmerkmale bekannt, wobei die Sicherheitsmerkmale in verschiedenen registergenau übereinander gedruckten Schichten unterschiedliche funktionelle Merkmale, beispielsweise magnetische, elektrisch leitfähige und/oder optische Merkmale aufweisen können.
Bei allen bisher bekannten Aufbauten sind also die funktionellen Schichten, wie visuell erkennbare und/oder maschinenlesbare Merkmale unter- oder oberhalb eines positiven oder negativen Aufdrucks, der Zeichen, Muster, Buchstaben und dergleichen bildet, situiert.
Obwohl diese funktionellen Schichten für Sicherheitselemente in dünnen Schichten aufgebracht werden, erreichen diese Aufbauten, besonders wegen der ständig steigenden Anforderungen an die Fälschungssicherheit und die ···· Μ 2 • · · · · · • ····· · · • · ···· ···· t · • · · · · · ·· · t ·
dadurch steigende Zahl der unterschiedlichen Merkmale eine beträchtliche Dicke.
Aufgabe der Erfindung war es daher, ein Sicherheitselement bzw. ein für die Herstellung eines Sicherheitselements für Wertpapiere, Wertdokumente, Datenträger und dergleichen geeignetes Folienmaterial bereitzustellen, das unterschiedliche Sicherheitsmerkmale nebeneinander aufweist und dadurch eine geringere Dicke aufweist als vergleichbare Mehrschichtaufbauten.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Sicherheitselement für Wertpapiere, Wertdokumente, Datenträger und dergleichen, das mindestens zwei funktionelle Merkmale aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Merkmale auf einer oder beiden Seiten eines Trägersubstra^ nebeneinander und/oder ineinander und/oder einander kreuzend als Spuren oder Elemente oder Elemente angeordnet sind.
Dadurch wird der Aufbau der Sicherheitselemente trotz des Vorhandenseins mehrerer funktioneller Schichten dünner, die Maschinenlesbarkeit wird verbessert und die Herstellung vereinfacht.
In den Fig. 1 bis 11 sind einige beispielhafte Ausführungen für erfindungsgemäße Sicherheitselemente dargestellt. z
Darin bedeuten 1 das Trägersubstrat, 2 und eine opake Beschichtung, 3 eine leitfähige Beschichtung, 4 eine magnetische Beschichtung, 5 eine Beschichtung die sowohl leitfähige als auch magnetische Eigenschaften aufweist, 6 eine metallische Beschichtung, die gegebenenfalls auch leitfähig sein kann, 7 eine optisch wirksame (diffraktive) Struktur, 8 eine farbgebende und/oder lumineszierende Beschichtung, 9 eine Beschichtung mit
Farbkippeffekt, 10 eine reaktive Schicht, 11 eine inerte Schicht, 12 Aussparungen. ·· · · ···· ·· ♦ 3··· ♦ ····· • · · · · · · · ♦ · • · ···· ···· # i ♦ · ··· ····· ·· · t · ·· ·♦·
In Fig. 1 ist ein Sicherheitselement bestehend aus einem Trägersubstrat 1 mit einer opaken Beschichtung 2, die Aussparungen 12 (in Form von Buchstaben) aufweist, dargestellt. Ferner weist das Trägersubstrat eine Spur mit Farbkippeffekt 9, sowie eine Spur mit magnetischen Eigenschaften 4 auf.
In Fig.1a ist dieses Sicherheitselement als Querschnitt dargestellt.
In Fig. 2 ist ein Sicherheitselement dargestellt, das eine farbgebende oder lumineszierende Beschichtung 8 in Form von Buchstaben aufweist und eine leitfähige Beschichtung 3.
In Fig. 2a ist ein Querschnitt dieses Sicherheitselements dargestellt.
In Fig. 3 ist ein Sicherheitselement mit einer reaktiven Beschichtung 10 und einer inerten Beschichtung 11 und einer Spur mit magnetischen und leitfähigen Eigenschaften 5 dargestellt.
In Fig. 4 ist ein Sicherheitselement mit einer opaken Beschichtung 2 mit Aussparungen 12 dargestellt. In den Aussparungen ist ein Microdruck mit farbgebenden und/oder lumineszierenden Eigenschaften aufgebracht, der gegebenenenfalls reaktiv sein kann.
In Fig. 5 ist ein Sicherheitselement mit einer farbgebenden Beschichtung in Form von Buchstaben 8 und einer diffraktiven Struktur 7 dargestellt.
In Fig. 6 ist ein Sicherheitselement dargestellt, dass eine farbgebende reaktive Beschichtung 8/10 und eine farbgebende inerte Beschichtung 8/11 aufweist.
In Fig. 7 ist ein Sicherheitselement dargestellt, dass in einer ersten Spur eine opake Beschichtung 2a mit Aussparungen 12 aufweist, in einer zweiten Spur eine Beschichtung mit magnetischen und elektrisch leitfähigen Eigenschaften 5 und in einer dritten Spur eine zweite opake Beschichtung 2 mit Aussparungen 12 , und eine Spur mit elektrisch leitfähigen Eigenschaften aufweist. i ···· ·· 4 ·· * · • · · · • · · · · · • · ···· ···· · • · · · · ·♦ · · ·
In Fig. 8 ist ein Sicherheitselement dargestellt, das eine Spur in Form von Buchstaben mit einem Farbkippeffekt 9 aufweist und eine Beschichtung mit einer reaktiven farbgebenden Schicht 8/10, sowie jeweils nebeneinanderliegende Spuren oder Elemente mit elektrisch leitfähigen 3 bzw. magnetischen Eigenschaften 4 aufweist.
In den Fig. 9 und 10 sind Sicherheitselemente dargestellt, die jeweils in unterschiedlichen Anordnungen Spuren oder Elemente mit magnetischen 4 und leitfähigen Eigenschaften 5 aufweisen.
In Fig. 11 ist ein Sicherheitselement mit kreuzenden elektrisch leitfähigen bzw. magnetischen Spuren oder Elemente dargestellt, wobei die Spuren oder Elemente auf einer oder auf unterschiedlichen Seiten des Trägersubstrats angeordnet sein können.
Die einzelnen Schichten werden jeweils auf das Trägersubstrat nebeneinander in verschiedenen Spuren odeyHementeraufgebracht.
Als Trägersubstrate kommen beispielsweise Trägerfolien, vorzugsweise flexible transparente Kunststofffolien, beispielsweise aus PI, PP, MOPP, PE, PPS, PEEK, PEK, PEI, PAEK, LCP, PEN, PBT, PET, PA, PC, COC, POM, ABS, PVC, Fluorpolymere wie Teflon in Frage.
Die Trägerfolien weisen vorzugsweise eine Dicke von 5 - 700 μίτι, bevorzugt 5 - 200 μιτι, besonders bevorzugt 5 - 50 μιτι auf.
Ferner können als Trägersubstrat auch Metallfolien, beispielsweise AI-, Cu-, Sn-, Ni-, Fe- oder Edelstahlfolien mit einer Dicke von 5 - 200 μιτι, vorzugsweise 10 bis 80 μιτι, besonders bevorzugt 20 - 50 μπι dienen. Die Folien können auch oberflächenbehandelt, beschichtet oder kaschiert beispielsweise mit Kunststoffen oder lackiert sein. 5 ·· · · ···· ·· • · · · · · · • · · · · · ♦ · « • · ···· ···· ♦ · · ·· · · · ··
Ferner können als Trägersubstrate auch Papier oder Verbünde mit Papier, beispielsweise Verbünde mit Kunststoffen mit einem Flächengewicht von 20 - 500 g/m2, vorzugsweise 40 - 200 g/m2. verwendet werden.
Ferner können als Trägersubstrate Gewebe oder Vliese, wie Endlosfaservliese, Stapelfaservliese und dergleichen, die gegebenenfalls vemadeit und/oder kalandriert sein können, verwendet werden. Vorzugsweise bestehen solche Gewebe oder Vliese aus Kunststoffen, wie PP, PET, PA, PPS und dergleichen, es können aber auch Gewebe oder Vliese aus natürlichen, gegebenenfalls behandelten Fasern, wie Viskosefasern^eingesetzt werden. Die eingesetzten Vliese oder Gewebe weisen ein Flächengewicht von etwa 20 g/m2 bis 500 g/m2 auf. Gegebenenfalls müssen die Vliese oder Gewebe oberflächenbehandelt werden.
Das Trägersubstrat kann gegebenenfalls mit einer Transferlackschicht oder einer Trennschicht versehen sein.
Als opake Beschichtung kommen sowohl metallische als auch nicht metallische opake Beschichtungen in Frage.
Die Beschichtungen können durch bekannte Verfahren, beispielsweise, Drucktechniken, Metallisieren und ggf, Demetallisieren, Bedampfen, Sputtern, Galvanisieren, Walzenauftragstechniken und dergleichen auf das Trägersubstrat aufgebracht werden.
Zur Herstellung einer Spur oder eines Elements mit elektrisch leitfähigen Eigenschaften können beispielsweise Farben und Lacke mit elektrisch leitfähigen Pigmenten, beispielsweise, Graphit, Ruß, leitfähige organische oder anorganische Polymere, Metallpigmente (beispielsweise Kupfer, Aluminium, Silber, Gold, Eisen, Chrom und dergleichen), Metalllegierungen wie Kupfer-Zink oder Kupfer-Aluminium oder auch amorphe oder kristalline keramische Pigmente wie ITO, FTO, ATO und dergleichen verwendet werden. Weiters können auch dotierte oder nicht dotierte Halbleiter wie beispielsweise Silicium, ···· ·· 6 ···· ·· 6 • · · • · • · · ·· ·Μ • · · · · • ···· ···· • I ·
Germanium, Galliumarsenid, Arsen oder lonenleiter wie amorphe oder kristalline Metalloxide oder Metallsulfide als Zusatz verwendet werden. Ferner können zur Einstellung der elektrischen Eigenschaften der Schicht polare oder teilweise polare Verbindungen wie Tenside, oder unpolare Verbindungen wie Silikonadditive oder hygroskopische oder nicht hygroskopische Salze verwendet oder zugesetzt werden. Ebenso können intrinsisch leitfähige organische Polymere wie Polyanilin, Polyacetylen, Polyethylendioxythiophen und/oder Polystyrolsulfonat zugesetzt werden.
Zur Herstellung einer Spur oder eines Elements mit magnetischen Eigenschaften können paramagnetische, diamagnetische und auch ferromagnetische Stoffe, wie Eisen, Nickel, Barium, und Cobalt oder deren Verbindungen oder Salze (beispielsweise Oxide oder Sulfide) verwendet werden. Besonders geeignet sind Fe(ll)- und Fe(lll)-Oxide, Barium- bzw. Cobaltferrite, seltene Erden und dergleichen.
Die optischen Eigenschaften der Schicht lassen sich durch sichtbare Farben bzw. Pigmente, lumineszierende Farbstoffe bzw. Pigmente, die im sichtbaren, im UV-Bereich oder im IR-Bereich fluoreszieren oder phosphoreszieren, wärmeempfindliche Farben bzw. Pigmente, Effektpigmente, wie Flüssigkristalle, Perlglanz-, Bronzen und/oder Multilayer-Farbumschlagspigmente beeinflussen. Diese sind in allen möglichen Kombinationen ersetzbar.
In einer besonderen Ausführungsform können Spuren oder Elemente mit farbgebendend oder lumineszierenden, insbesondere fluoreszierenden Eigenschaften neben einem aufgedruckten Mikrotext nicht vollflächig, sondern beispielsweise als weiteren Mikrotext im Positiv- oder Negativdruck aufgedruckt sein. Hier kann die Bedruckung sowohl registergenau als auch als Streudruck erfolgen. Beim Streudruck entsteht insbesondere bei Betrachtung mit freiem Auge ein vollflächiger Effekt, der erst bei Betrachtung unter Vergrößerung, beispielsweise mit einer Lupe als Text erkennbar ist. Unter Text bzw. Mikrotext 7 ·· · t ···· ·Φ • · · · · · · · • · · · · · ·· Φ • · ···# ···· · · · Φ · · · · · · werden in diesem Zusammenhang Buchstaben, Symbole, Zeichen, Linien und deren Abfolgen verstanden, die eine Größe von 150 - 400 nm aufweisen.
Als Makrotext werden in diesem Zusammenhang Buchstaben, Symbole, Zeichen, Linien und deren Abfolgen verstanden, die eine Größe von etwa 800 nm und größer aufweisen.
Es können auch verschiedene Eigenschaften durch Zufügen verschiedener oben genannter Zusätze kombiniert werden. So ist es möglich angefärbte und/oder leitfähige Magnetpigmente zu verwenden. Dabei sind alle genannten leitfähigen Zusätze verwendbar.
Speziell zum Anfärben von Magnetpigmenten lassen sich alle bekannten löslichen und nicht löslichen Farbstoffe bzw. Pigmente verwenden. So kann beispielsweise eine braune Magnetfarbe durch Zugabe von Metallen in ihrem Farbton metallisch, beispielsweise silbrig,eingestellt werden.
Ferner kann eine Schicht auch optisch aktive Eigenschaften aufweisen. Hier kommen beispielsweise Beugungsstrukturen, diffraktive Strukturen, Hologramme, Oberflächenreliefs und dergleichen in Frage, die ggf. partiell metallisiert sein können.
Diese Strukturen werden vorzugsweise in thermoplastische oder UV-härtende Schichten eingebracht.
Ferner kann das Trägersubstrat sogenannte reaktive Schichten bzw. Spuren oder Elemente aufweisen. Dies sind Schichten oder Spuren oder Elemente, die erst nach der Verbindung mit dem Substrat des Wertdokuments also nach oder bei der Applikation oder Einbettung erkennbar werden.
Dabei kann ein Teil der reaktiven Spur auch geschützt werden, beispielsweise durch Beschichten mit einem Schutzlack, sodass die reaktive Schicht nur teilweise mit dem Substrat des Wertdokuments oder mit den im Substrat befindlichen Additiven reagieren kann. Ebenso kann der Schutzlack eine zeitverzögerte Reaktion bewirken. Zum gezielten Hervorrufen einer 8 ·· · · #··· ·· • · · · ···· • ····· · · t • · ···· ···· · · · • · · · · · ·
Testreaktion kann die Reaktion auch erst nach gezieltem Zufügen eines Additivs hervorgerufen werden.
So kann beispielsweise auf dem Basismaterial des Wertdokuments eine elektromagnetische Wellen reflektierende Schicht und eine transparente beispielsweise polymere, oxidische oder sulfidische Abstandsschicht aufgebracht sein. Auf das Sicherheitsmerkmal kann dann als reaktive Spur eine Spur aus metallischen Clustern aufgebracht sein. Durch Zusammenfügen von Sicherheitselement und Basismaterial des Wertdokuments erscheint dann nach dem Schlüssel/Schloss-Prinzip ein charakteristischer Farbeffekt. Gegebenenfalls kann dieser charakteristische Farbeffekt auch erst nach Zufügen eines Additivs oder eines Mediums hervorgerufen werden.
Ebenso ist es möglich jeweils in oder an der Oberfläche der beiden Elemente (Sicherheitselement und Substrat des Wertdokuments) entsprechende Teile von DNA-Codierungen vorzusehen, die nach dem Zusammenfügen der beiden Elemente nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip eine eindeutige unverwechselbare Codierung, z.B. in Form charakteristischer Fluoreszenzen ergeben.
Ebenso kann das Sicherheitselement eine Spur oder Struktur aufweisen, die beim Aufbringen bzw. Einbetten in das Wertdokument oder bei Herstellung des Basismaterials des Wertdokuments mit einem im Substratmaterial des Wertdokuments vorhandenen Additiv reagiert. Beispiele für solche Merkmale ist beispielsweise die Migration einer ungeschützten fluoreszierenden Beschichtung bzw. Spur in ein Papiersubstrat bei Einbettung während der Papierherstellung. Dabei können Teile der farbgebenden Struktur auf dem Trägersubstrat des Sicherheitseiements durch eine Schutzlackbeschichtung geschützt sein, sodass nur bestimmte Bereiche in das Papier migrieren und so einen charakteristischen unnachahmbaren Effekt erzeugen. 9 ·· · · ···· ·· • · · · # · · • ····· t · · • · ···· ···· · · · ··· • · · · · ··
Die einzelnen Spuren oder Elemente können nebeneinander oder ineinander angeordnet sein. Die unterschiedlichen Spuren oder Elemente können sich kreuzen, wobei die Spuren oder Elemente dabei auf einer oder auf unterschiedlichen Seiten des Trägersubstrats angeordnet sein können. So kann sich beispielsweise bei kreuzenden elektrisch leitfähigen Spuren oder Elementen an den Kreuzungspunkten die Leitfähigkeit definiert ändern, wobei ein zusätzliches charakteristisches Merkmal entsteht.
Ferner können die erfindungsgemäßen Sicherheitselemente mit einer Schutzlackschicht ein- oder beidseitig, vollflächig oder partiell versehen sein. Der Schutzlack kann pigmentiert oder nicht pigmentiert sein.
Ferner kann das erfindungsgemäße Sicherheitselement ein- oder beidseitig vollflächig oder partiell mit einem Heiß- oder Kaltsiegelkleber oder einer Selbstklebebeschichtung zur Aufbringung auf oder zur Einbettung in ein Substrat versehen sein.
Ferner kann das erfindungsgemäße Sicherheitselement mit einem oder mehreren Trägersubstraten, die gegebenenfalls funktionelle und/oder dekorative Schichten aufweisen, gegebenenfalls unter Verwendung eines Kaschierklebers/kaschiert sein
Die Sicherheitselemente bzw. das Folienmaterial sind gegebenenfalls nach entsprechender Konfektionierung daher als Sicherheitsmerkmale in Datenträgern, insbesondere Wertdokumenten wie Ausweisen, Karten, Banknoten oder Etiketten, Siegeln und dergleichen geeignet, aber auch als Verpackungsmaterial beispielsweise in der pharmazeutischen, der Elektronik-und/oder Lebensmittelindustrie, beispielsweise in Form i^Hsterfolien, Faltschachteln, Abdeckungen, Folienverpackungen und dergleichen geeignet. 10 ·· · · ···· ·· · • · · t · · · ·· ······ ··· · • · ···· ···· · · · · * · · ····· • · · · · ·· ··· Für die Anwendung als Sicherheitsmerkmale werden die Substrate bzw. Folienmaterialien bevorzugt in Streifen oder Fäden oder Patches geschnitten, wobei die Breite der Streifen oder Fäden vorzugsweise 0,05 - 10 mm betragen kann und die Patches vorzugsweise mittlere Breiten bzw. Längen von 0,3 - 20 mm. Für die Anwendung in oder auf Verpackungen wird das Folienmaterial bevorzugt in Streifen, Bänder, Fäden oder Patches geschnitten, wobei die Breite der der Fäden, Streifen bzw. Bänder vorzugsweise 0,05 - 50 mm beträgt und die Patches vorzugsweise mittlere Breiten und Längen von 0,5 - 200 mm aufweisen.
Ein entsprechender Sicherheitsfaden oder -streifen kann auch als Randverstärkung von Verpackungen, Wertdokumenten und dergleichen im Bereich der Kanten aber auch als beispielsweise Längs- oder Quer -Verstärkung in der Verpackung oder im Wertdokument verwendet werden, wobei auch jeweils mehrer Fäden oder Streifen in definiertem Abstand zueinander vorgesehen sein können.

Claims (1)

11 ·· · · ···· ·· • · · · · · • ····· ·· • · ···· ···· · · • · « · · · ·# · · · ·· Patentansprüche: 1) Sicherheitselement für Wertpapiere, Wertdokumente, Datenträger Verpackungen /ünd-dergleichen, das mindestens zwei funktionelle Merkmale aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Merkmale auf einer oder beiden Seiten eines Trägersubstrat nebeneinander oder ineinander als Spuren oder Elemente angeordnet sind. 2) Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Merkmale optische und/oder elektrisch leitfähige und/oder magnetische und/oder optisch aktive diffraktive oder einen Farbkippeffekt hervorrufende Eigenschaften aufweisen. 3) Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement eine oder mehrere reaktive und/oder reaktive geschützte Spuren oder Elemente aufweist. 4) Sicherheitselemente nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die reaktiven Spuren oder Elemente bei der Einbettung in oder bei der Applikation auf das Substrat des Wertdokuments des Wertpapiers des Datenträgers oder der Verpackung mit in diesem Substrat vorhandenen Additiven oder mit auf dem Substrat vorhandenen Beschichtungen reagieren und/oder charakteristische Effekte bilden. 5) Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement als Mikrotext oder Makrotextaufgebrachte Spuren oder Elemente mit farbgebenden und/oder lumineszierenden Eigenschaften aufweist. 6) Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es ein oder beidseitig partiell oder vollflächig mit einer Schutzlackschicht versehen ist. 12 12 ···· ·· • · · · • Φ · · • · · · • · · · · · • · ···· ···· · • · · · · • · ·· · · · 7) Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es ein oder beidseitig vollflächig oder partiell mit einer Klebebeschichtung versehen ist. 8) Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schichtaufbau transferierbar ist 9) Folienmaterial geeignet zu Herstellung von Sicherheitselementen nach einem der Ansprüche 1 bis 7. 10) Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselements nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spuren oder Elemente nebeneinander oder ineinander auf ein Trägersubstrat aufgebracht werden. 11) Verwendung der Sicherheitselemente nach einem der Ansprüche 1 bis 7 als Sicherheitsmerkmale in Datenträgern, insbesondere Wertdokumenten wie Ausweisen, Karten, Banknoten oder Etiketten, Siegeln, in Verpackungsmaterial beispielsweise in der pharmazeutischen, der Elektronik- und/oder Lebensmittelindustrie, beispielsweise in Form Blisterfolien, Faltschachteln, Abdeckungen, Folienverpackungen und dergleichen. 12) Verwendung des Folienmaterials nach Anspruch 8 gegebenenfalls nach entsprechender Konfektionierung als Sicherheitselemente oder -merkmale in Datenträgern, insbesondere Wertdokumenten wie Ausweisen, Karten, Banknoten oder Etiketten, Siegeln, als Verpackungsmaterial beispielsweise in der pharmazeutischen, der Elektronik- und/oder Lebensmittelindustrie, beispielsweise in Form Blisterfolien, Faltschachteln, Abdeckungen, Folienverpackungen und dergleichen.
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