AT501584A1 - Anschluss- oder geräteadapter - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Anschluss- oder Geräteadapter, der Kontaktelemente zur Verbindung mit in einer Montageeinheit aufgenommenen Stromsammelschienen aufweist, wobei der Adapter mit Verbindungs- und/oder Rastaufnahmen zum mechanischen Verbinden von Geräteadpater und Montageeinheit ausgestattet oder ausstattbar ist und wobei der Geräteadapter an seiner Unterseite mehrere beabstandete Sammelschienenaufnahmen mit freiliegenden Kontaktelementen zum Aufnehmen zugeordneter Stromsammelschienen aufweist. i
Ein derartiger Geräteadapter in Verbindung mit einem Sammelschienensystem ist aus der DE 103 00 723 A1 bekannt. Dabei ist für die Verbindung zwischen Montageeinheit und Geräteadapter erforderlich, dass die Montageeinheit eine w • · · · · -2- • · · • · · • · · ·· • ··· · · • · · ·
Art Wanne zur Aufnahme aufweist, die mit Rändern ausgestattet ist, an denen die Verbindungsflansche angebracht sind. Der Geräteadapter trägt dabei stets Verbindungs- und Rastelemente, um mit der Wanne der Montageeinheit verbunden werden zu können.
Wie die DE 93 06 013 U1 zeigt, sind auch Geräteadapter bekannt, die mit L-förmigen Aufsteckfüßen versehen sind, die auf die Stromsammelschienen aufsteckbar sind. Dabei sind zusätzliche Mittel erforderlich, um die Aufsteckstellung des Geräteadapters zu sichern. Diese Lösung erfordert für jede Auslegung der Stromsammelschienen in der Montageeinheit besondere Geräteadapter.
Es sind auch Geräteadapter bekannt, die ebenfalls auf Stromsammelschienen verschiedenen Querschnitts aufsetzbar sind. Dabei ist im Geräteadapter ein dreiarmiger Verriegelungshebel drehbar gelagert, der mit einem treppenförmig gestalteten Verriegelungsarm die eine in einer Aussparung des Geräteadapters anliegende Sammelschiene hintergreift und so den Geräteadapter quer zur Längsrichtung der Stromsammelschienen unverschiebbar festlegt, wie die DE 100 61 939 A1 zeigt. Auf die Verbindung von Geräteadapter und Montageeinheit ist dabei nicht eingegangen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Anschluss- oder Geräteadapter der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem der Adapter auf einfache Art auch mit Montageeinheiten verbunden werden kann, die keine Wanne mit Verbindungsflanschen für den Adapter benötigen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass der Adapter Klemmfüße aufweist, mit denen zumindest ein Abschnitt der in den Sammel- - 3 - • · • ··· · ·
Schienenaufnahmen aufzunehmenden Stromsammelschienen hintergreifbar ist, dass die den Stromsammelschienen oder Endabschnitten derselben zugekehrten Aufnahmewände der Sammelschienenaufnahmen des Adaptergehäuses Verbindungs- und/oder Rastaufnahmen aufweisen, mit denen Verbindungs- und/oder Rastelemente der Klemmfüße verbindbar und im Abstand der Dicke der Stromsammelschienen oder deren Endabschnitten festlegbar sind.
Der Vorteil der Ausgestaltung liegt darin, dass bei Bedarf am Geräteadapter die Klemmfüße angebracht werden können, die die Stromsammelschienen oder ihre Endabschnitte hintergreifen, um den Geräteadapter mit der Montageeinheit zu verbinden.
Ist dabei zusätzlich vorgesehen, dass die Klemmfüße im Abstand von den Kontaktelementen über diesen in den Sammelschienenaufnahmen angeordnet sind und dass die Kontaktelemente im Geräteadapter abgefedert, begrenzt verstellbar gehalten sind, dann wird im Bereich der Klemmfüße und der Kontaktelemente eine Verspannung erreicht, die normalerweise für einen Halt des Geräteadapters auf der Montageeinheit ausreicht.
Ein Hintergreifen der Stromsammelschienen oder ihrer Endabschnitte wird durch einfache Klemmfüße dadurch sichergestellt, dass die mit den Aufnahmewänden der Sammelschienenaufnahmen des Adapters verbundenen Kiemmfüße die Stromsammelschienen oder ihre Endabschnitte an der der Montageeinheit zugekehrten Unterseite mit dreieckförmigen Ansätzen mit horizontaler Anlagefläche hintergreifen. -4- -4-
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Sind diese Klemmfüße als einfache, kostengünstige Kunststoffteile hergestellt, dann lässt sich ihre Stabilität einfach dadurch verbessern, dass die Ansätze mit parallel zu der Anlagefläche ausgerichteten Aufnahmen zum Einsetzen von Verstärkungsplatten insbesondere aus Metall versehen sind und dass in den Anlageflächen der Ansätze weitere Rastelemente ausgespart sind, die in weitere Rastaufnahmen der eingeschobenen Verstärkungsplatten einrasten.
Ein unbeabsichtigtes Lösen des Adapters von der Montageeinheit lässt sich dadurch durch die Anordnung des Sammelschienensystems erschweren, dass die Klemmfüße bei horizontal ausgerichteten Stromsammelschienen diese oder deren Endabschnitte mit den Ansätzen von oben nach unten hintergreifen.
Wird das Sammelschienensystem neu gestaltet oder auf andere Größen von Stromsammelschienen und Adaptern erweitert, dann kann eine Vereinfachung dadurch erreicht werden, dass der Adapter keine Verbindungs- und/oder Rastelemente für Verbindungsflansche der Montageeinheit aufweisen oder dass die Verbindungs- und/oder Rastelemente an dem Geräteadapter lösbar angebracht sind.
Eine Verriegelung der Verbindung zwischen dem Adapter und der Montageeinheit kann dadurch erreicht werden, dass im Adapter in mindestens einer Sammelschienenaufnahme ein Verriegelungselement eingesetzt ist, das im aufgesetzen Zustand die Stromsammelschiene oder ihren Endabschnitt auf der dem Klemmfuß abgekehrten Längsseite hintergreift und die Stromsammelschiene oder ihren Endabschnitt senkrecht zur Stromsammelschiene unverschiebbar festlegt. - 5 - - 5 - ·· ·· • · • · • · ·· ·· • · · · · • · · ·· • ··· · · • · · ·
Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass das Verriegelungseiement in eine Aufnahme der Sammelschienenaufnahme des Adapters einführ- und einrastbar ist und dass das Verriegelungselement über Federn in dem Adapter abgestützt und begrenzt verstellbar, jedoch über die Rastelemente unverlierbar in der Aufnahme des Adapters gehalten ist. Das Verriegelungselement wird beim Aufschieben des Adapters auf die Montageeinheit durch die zugekehrte Stromsammelschiene oder ihrem Endabschnitt entgegen der Federwirkung so weit in den Adapter eingeführt, dass es diese Stromsammelschiene oder ihren Endabschnitt auf der Oberseite passieren kann und nach dem Hintergreifen des Klemmfußes auf der Gegenlängsseite durch die Federwirkung ihre Verriegelungsstellung einnehmen kann.
Diese vorteilhafte Ausgestaltung lässt sich dadurch auch im Adapter übernehmen, wenn dieser so ausgestaltet ist, dass er mit Montageeinheiten mit unterschiedlicher Breite der Stromsammelschienen oder ihrer Endabschnitte verbunden werden kann. Die Verriegelung ist in jedem Falle gesichert, wenn vorgesehen ist, dass das Verriegelungselement der Stromsammelschiene oder ihrem Endabschnitt zugekehrt treppenartige Stufen aufweist, die an unterschiedliche Breiten der Stromsammelschienen oder ihrer Endabschnitte angepasst sind und dass der Verstellweg des Verriegelungselementes sich über alle Stufen erstreckt.
Die Aufhebung der Verriegelung beim Abnehmen des Adapters von der Montageeinheit wird nach einer weiteren Ausgestaltung dadurch erreicht und erleichtert, dass das Verriegelungselement in einer Längsführung eines im Geräteadapter verstellbaren Schiebers aufgenommen ist, dass der Schieber außerhalb der Kontaktelemente im Geräteadapter angeordnet und senkrecht zu den - 6 - '1 • · · ·· ·· · · ·· · • ·· · ·· · · ··· • · · · · · · ··· · · ····· · · · · ·
Stromsammelschienen oder ihren Endabschnitten verstellbar ist, dass das Verriegelungselement der Stromsammelschiene oder ihrem Endabschnitt abgekehrt eine Verstellschräge aufweist und dass beim Verstellen des Schiebers die Längsführung mit der Verstellschräge zu einer Verstellbewegung des Verriegelungselements entgegen den Federn führt. Die Abnahme wird dadurch ermöglicht und in der Weise durchgeführt, dass das entgegen den Federn verstellbare Verriegelungselement die zugekehrte Längsseite der Stromsammelschiene oder ihres Endabschnittes freigibt und das Abnehmen des Adapters von der Montageeinheit durch senkrecht zu den Stromsammelschienen gerichtete Beseitigung des Hintergreifens der Klemmfüße ermöglicht.
Ist weiterhin vorgesehen, dass der Schieber mit einem Ansatz versehen und mit diesem in eine Führung des Adapters einschiebbar ist, dass der Ansatz des Schiebers an der Oberseite des Adapters herausragt und mit einem Stellelement verbunden ist und dass das Stellelement in einer zugeordneten Schlitzführung des Adapters begrenzt verstellbar ist, wobei der Verstellweg auf den maximalen Verstellweg des Verriegelungselements abgestimmt ist, dann kann die Verstellbewegung des Schiebers und damit des Verriegelungselementes auf das nötige Maß begrenzt werden. Erst bei Abnahme des Stellelementes vom Ansatz des Schiebers kann bei entrastetem Verriegelungselement der Schieber aus dem Adapter ausgetauscht werden.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 in Längsseitenansicht einen Teil eines Sammelschienensystems aus Montageeinheit und Geräteadapter im Bereich einer Stromsammelschiene,
Fig. 2 in perspektivischer Ansicht den Geräteadapter auf dessen Unterseite gesehen,
Fig. 3 und 4 in zwei perspektivischen Ansichten einen Klemmfuß,
Fig. 5 eine perspektivische Teilansicht des Geräteadapters mit in einer Sammelschienenaufnahme eingesetztem Klemmfuß mit Verstärkungsplatte,
Fig. 6 in perspektivischer Ansicht einen Schieber mit Stellglied und einem Verriegelungselement in der Längsführung und
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des Geräteadapters mit einführbarem Schieber zur Verstellung des Verriegelungselementes und Aufnahme für das Verriegelungselement.
Aus Fig. 1 ist der Grundaufbau des Sammelschienensystems mit Montageeinheit 10 und Geräteadapter 30 zu erkennen. Die aus Isoliermaterial bestehende Grundeinheit hat Aufnahmen 11 zum Einsetzen des Fußes der Stromsammelschiene 20. Mit den Elementen 12 und 13 wird der Fuß der Stromsammelschiene 20 in der Aufnahme 11 festgelegt. Auf diese Weise sind im Abstand senk- sj
- 8 -recht zur Längsrichtung der Stromsammelschienen 20 vorzugsweise insgesamt drei Stromsammelschienen 20 angeordnet und in der Montageeinheit 10 festgelegt.
Die Stromsammelschienen 20 stehen mit ihren schenkelartigen Endabschnitten 22 L-förmig an der Oberseite der Grundeinheit vor. Die gesamte Montageeinheit 10 kann in einer Wanne aus Bedienplatte 14 und Seitenschenkeln 15 eingebaut sein, die an den Längsseiten noch mit Befestigungsbügeln 16 versehen sein kann. Die Seitenschenkel 15 und die Befestigungsbügel 16 laufen in Verbindungsflansche 17 und 18 aus, die auf der entgegengesetzten Längsseite als Rastelemente ausgebildet sind. Damit lässt sich der Geräteadapter 30 mit der Verbindungsaufnahme 31 und eine auf die Rastelemente der Gegenseite abgestimmte Rastaufnahme mechanisch stabil mit der Montageeinheit 10 verbinden.
Es gibt jedoch auch Montageeinheiten 10 ohne diese Verbindungsflansche und Rastelemente an einer Wanne, wobei die Grundeinheit z.B. direkt an einer Befestigungsfläche angebracht ist.
Wie die Ansicht nach Fig. 2 zeigt, bildet der Geräteadapter 30 auf der der Montageeinheit 10 zugekehrten Unterseite beispielsweise drei Sammelschienenaufnahmen 34, in die die abgefederten Kontaktelemente 32 ragen. Die Sammelschienenaufnahmen 34 sind durch Aufnahmewände 35, 36 und 37 begrenzt, die in kleinem Abstand zu den Kontaktelementen 32 stehen und mit Verbindungs- und Rastelementen 38, 38' versehen sind.
In diese Verbindungs- und Rastelemente 38, 38' können Klemmfüße 40 nach Fig. 3 und 4 eingesetzt werden, die mit entsprechenden Verbindungselementen
- 9 - • · • · · · • · • • • · • · · • · ·· • · • · · ·· · • • · • · · • • • ·· l»M »1 ·· ·· 41 und Rastelementen 42 versehen sind. Der Klemmfuß 40 hat auf seiner Rückseite zwei T-förmige Verbindungselemente, die in T-förmige Verbindungsaufnahmen 38 der Aufnahmewände 35, 36 und 37 einführbar sind. Seitlich der Verbindungselemente 41 ist ein Rastelement 42 angeformt, das in die Rastaufnahme 38' neben den Verbindungsaufnahmen 38 in den Aufnahmewänden 35, 36 und 37 vorgesehen ist. Die Klemmfüße 40 können daher in die offenen Sammelschienenaufnahmen 34 eingeführt und eingerastet werden, so dass der an der Vorderseite der Klemmfüße 40 abstehende, dreieckförmige Ansatz 43 eine horizontale Anlagefläche für die Unterseite der Stromsammelschiene 20 oder ihren Endabschnitt in Form des Endschenkels 22 bildet. Die Anlagefläche steht dabei in einem Abstand über dem zugeordneten Kontaktelement 32, der auf die Stärke der Stromsammelschiene 20 oder ihres Endschenkels 22 abgestimmt ist.
Wie der vergrößerten Teilansicht nach Fig. 5 zu entnehmen ist, kann der Ansatz 43 durch vertikale Schlitze 49 auch in Wandteile gleicher Wandstärke unterteilt sein, die eine Herstellung im Kunststoff-Spritzgussverfahren erleichtert. Um die Stabilität zu erhöhen, wird in eine z.B. parallel zur Anlagefläche in den Ansatz 43 eingebrachte Aufnahme 47 eine Metall-Verstärkungsplatte 60 eingeschoben. Diese Verstärkungsplatte 50 hat eine Rastaufnahme 51, in die ein in der Anlagefläche des Ansatzes 43 ausgespartes Rastelement 46 einrastet, wie die Fig. 3 mit dem Rastelement 46 in der Aussparung 45 zeigt.
Wie die Ansicht nach Fig. 7 zeigt, können die Aufnahmewände 36 und 37 im Bereich hinter den eingesetzten Klemmfüßen 40 durch angeformte Stützen verstärkt werden.
Ist der Geräteadapter 30 z.B. nicht mit Verbindungsaufnahme 31 und Rastaufnahme versehen oder weist die Montageeinheit 10 keine Verbindungsflansche und Rastflansche 17, 18 auf, dann kann der auf die Montageeinheit 10 aufgeschobene und mit den Klemmfüßeh 40 versehene Geräteadapter 30 durch ein Verriegelungselement 60 verriegelt und in Richtung senkrecht zu den Stromsammelschienen 20 oder ihren Endschenkeln 22 unverschiebbar festgelegt werden. Dieses Verriegelungselement 60 wird von der Unterseite oder alternativ der Oberseite des Geräteadapters 30 in eine Aufnahme 39 im Bereich einer Längsseite außerhalb der Kontaktelemente 32 eingeführt und eingerastet. Dieses Verbindungselement 60 ist über Federn 61 im Geräteadapter 30 abgestützt und durch die seitlichen fingerartigen Rastelemente 63 und 64 unverlierbar in der Aufnahme 39 gehalten, jedoch entgegen der Kraft der Federn 61 begrenzt verstellbar. Wie Fig. 1 zeigt, ragt das Verriegelungselement 60 im Anschluss an das Kontaktelement 32 in die Sammelschienenaufnahme 34. Wird der Geräteadapter 30 auf die Montageeinheit 10 aufgesetzt, dann erfolgt dies in einer Stellung, in der der Klemmfuß 40 die Stromsammelschiene 20 oder ihren Endschenkel 22 passieren kann. Beim Aufsetzen bzw. im aufgesetzten Zustand drückt die Stromsammelschiene 20 oder ihr Endschenkel 22 das Verriegelungselement 60 in den Geräteadapter 30, so dass der Klemmfuß 40 mit dem Ansatz 43 die Stromsammelschiene 20 oder ihren Endschenkel 22 hintergreifen kann, wenn der Geräteadapter 30 senkrecht zu der Stromsammelschiene 20 oder ihrem Endschenkel 22 in die Montageendstellung verschoben wird. Die Federn 61 verstellen das Verriegelungselement 60 in Verriegelungsstellung, wobei die Stromsammelschiene 20 oder ihr Endschenkel 22 dem Klemmfuß abgekehrt hin-tergriffen wird, wie Fig. 1 zeigt. 11 11 • · t ♦ · ♦ · • · · · · · • · · · · · • · · · · · • · • · • · • ·
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Das Verriegelungselement 60 weist der Stromsammelschiene 60 oder ihrem Endschenkel 22 zugekehrt treppenartig angeordnete Stufen 66 auf, die an die Breiten unterschiedlicher Stromsammelschienen 20 oder ihrer Endschenkel 22 angepasst sind. Erstreckt sich der Verstellbereich des Verriegelungselements 60 über alle diese Stufen 66, dann passt sich der Verstellweg des Verriegelungselements 60 automatisch an die vorgegebene Montageeinheit 10 mit den darin festgelegten Stromsammelschienen 20, an. Die Verriegelung wird dabei von der richtigen Stufe 66 des Verriegelungselements 60 automatisch übernommen, da die Federn 61 das Verriegelungselement 60 stets unter Spannung gegen die Stromsammelschiene 20 auf dem Klemmfuß 40 drücken. Der Schieber 50 wird vor dem Einrasten des Verriegelungselements 60 in die Aufnahme 39 des Geräteadapters in die "eingeschobene" Verriegelungsstellung gebracht, damit es von der Längsführung 51 des Schiebers 50 auf genommen werden kann.
Eine Längsaufnahme 53 im Geräteadapter 30 nimmt den Schieber 50 auf, der mit einem Ansatz 52 versehen ist. Der Ansatz 52 des eingeschobenen Schiebers 50 ist über die Oberseite des Geräteadapters 30 zugänglich und kann mit einem Stellglied 54 verbunden werden. Das Stellglied 54 kann in einer Führung des Geräteadaptes 30 zwischen der "eingeschobenen" Verriegelungsstellung und der "ausgezogenen" Entriegelungsstellung verstellt werden. In der "eingeschobenen" Verriegelungsstellung gibt die Längsführung 51 den gesamten Stellweg des Verriegelungselements 60 frei, während in der "ausgezogenen" Entriegelungsstellung die Längsführung 51 des Schiebers 50 über die Verstellschräge 65 das Verriegelungselement 60 entgegen der Kraft der Federn 61 in die Entriegelungsstellung zurückstellt, ln der Entriegelungsstellung ist das Verriegelungselement 60 so weit in den Geräteadapter 30 hinein verstellt, dass Λ Ψ »* • · · • · · • · · 0Φ ·· ·· • · • • · · · • · · • · ·· • · · ··· · ♦ - 12 -keine Stufe 66 mehr an der Stromsammeischiene 20 oder ihrem Endschenkel 22 anliegt und der Geräteadapter 30 parallel zur Anlagefläche der Klemmfüße 40 verstellt werden kann, dass er von den Stromsammelschienen 20 oder ihren Endschenkeln 22 abgehoben werden kann, wobei das Abheben auch senkrecht zu den Anlageflächen der Klemmfüße 40 erfolgen kann. ·
Wien, den D 1 März m
Claims (7)
- • · · · • · t ·· ·· Dr. Müllner Dlpl.-Ing. Katschinka OEQ, Patentanwaltskanzlel WelhburggaeseS mym 21/Ö 42533 • II· · · • · · · · 2 •# ·· ···· * RITTAL GmbH & Co. KG D-35745 Herborn (DE) Patentansprüche : 1. Anschluss- oder Geräteadapter (30), der Kontaktelemente (32) zur Verbindung in einer Montageeinheit (10) äufgenommenen Stromsammelschienen (20) aufweist, wobei der Adapter (30) mit Verbindungs- und/ oder Rastaufnahmen (31) zum mechanischen Verbinden von Geräteadapter (30) und Montageeinheit (10) ausgestattet oder ausstattbar ist und wobei der Geräteadapter (30) an seiner Unterseite mehrere beabstandete Sammelschienenaufnahmen (34) mit freiliegenden Kontaktelementen (32) zum Aufhehmen zugeordneter Stromsammelschienen (20) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (30) Klemmfüße (40) aufweist, mit denen zumindest ein Abschnitt der in den Sammelschienenaufnahmen (34) aufzunehmenden Stromsammelschienen (20) hintergreifbar ist, dass die den Stromsammelschienen (20) oder Endabschnitten (22) derselben zugekehrten Aufnahmewände (35, 36, 37) der Sammelschienenaufnahmen (34) des Adaptergehäuses Verbindungs- und/oder Rastaufnahmen (38) aufweisen, mit denen Verbindungs- und/oder Rastelemente (41, 42) der Klemmfüße (40) verbindbar und im Abstand der Dicke der Stromsammelschienen (20) oder deren Endabschnitten (22) festlegbar sind.
- 2. Adapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, Λ Λ- 2 - ···· ·· « ·· dass die Klemmfüße (40) im Abstand von den Kontaktelementen (32) über diesen in den Sammelschienenaufnahmen (34) angeordnet sind und dass die Kontaktelemente (32) im Geräteadapter (30) abgefedert, begrenzt verstellbar gehalten sind.
- 3. Adapter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,. dass die mit den Aufnahmewänden (35, 36, 37) der Sammelschienenaufnahmen (34) des Adapters (30) verbundenen Klemmfüße (40) die Stromsammelschienen (20) oder ihre Endabschnitte (22) an der der Montageeinheit (10) zugekehrten Unterseite mit dreieckförmigen Ansätzen (43) mit horizontaler Anlagefläche hintergreifen.
- 4. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze (43) mit parallel zu der Anlagefläche ausgerichteten Aufnahmen (47) zum Einsetzen von Verstärkungsplatten (50) versehen sind und dass in den Anlageflächen der Ansätze (43) weitere Rastelemente (46) ausgespart sind, die in weitere Rastaufnahmen (51) der eingeschobenen Verstärkungsplatten (50) einrasten.
- 5. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfüße (40) bei horizontal ausgerichteten Stromsammelschienen (20) diese oder deren Endabschnitte (22) mit den Ansätzen (43) von oben nach unten hintergreifen. 3 3 • · · · • · · • · · • · · • · • ··· ·· • · · · · • ♦ · ·· • ···· · • · · · ·· ·« Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (30) keine Verbindungs-und/oder Rastelemente (31) für Verbindungsflansche (17, 18) der Montageeinheit (10) aufweist. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungs- und/oder Rastelemente (31) an dem Adapter (30) lösbar angebracht sind. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Adapter (30) in mindestens einer Sammelschienenaufnahme (34) ein Verriegelungselement (60) eingesetzt ist, das im aufgesetzten Zustand die Stromsammelschiene (20) oder ihren Endabschnitt (22) auf der dem Klemmfuß (40) abgekehrten Längsseite hintergreift und die Stromsammelschiene (20) oder ihren Endabschnitt (22) senkrecht zur Stromsammelschiene (20) unverschiebbar festlegt. Adapter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (60) in eine Aufnahme (39) der Sammelschienenaufnahme (34) des Adapters (30) einführ- und einrastbar ist. Adapter nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, < fr ·· ·· ► · · « • · · ·· ···· Μ ·· • · · « » · ·· • · · · « • · · ·· »· - 4 · dass das Verriegelungselement über Federn (61) in dem Adapter (30) abgestützt und begrenzt verstellbar, jedoch über die Rastelemente (63) unverlierbar in der Aufnahme (39) des Adapters (30) gehalten ist. 11. Adapter nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet* dass das Verriegelungselement (60) der Stromsammelschiene (20) oder ihrem Endabschnitt (22) zugekehrt treppenartige Stufen (66) aufweist, die an unterschiedliche Breiten der Stromsammelschienen (20) oder ihrer Endabschnitte (22) angepasst sind und dass der Verstellweg des Verriegelungselementes (60) sich über alle Stufen (66) erstreckt. 12. Adapter nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (60) in einer Längsführung (51) eines im Adapter (30) verstellbaren Schiebers (50) aufgenommen ist, dass der Schieber (50) außerhalb der Kontaktelemente (32) im Adapter (30) angeordnet und senkrecht zu den Stromsammelschienen (20) oder ihren Endabschnitten (22) verstellbar ist, dass das Verriegelungselement (60) der Stromsammelschiene (20) oder ihrem Endabschnitt (22) abgekehrt eine Verstellschräge (65) aufweist und dass beim Verstellen des Schiebers (50) die Längsführung (51) mit der Verstellschräge (65) zu einer Verstellbewegung des Verriegelungselements (60) entgegen den Federn (61) führt.5 - . « ·· ·· • · · · · · a • · · · · ·· • · · · · · I · · · 4 ·· ·· ··
- 13. Adapter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das entgegen den Federn (61) verstellbare Verriegelungselement (60) die zugekehrte Längsseite der Stromsammelschiene (20) oder ihres Endabschnitts (22) freigibt und das Abnehmen des Adapters (30) von der Montageeinheit (10) durch senkrechtzu den Stromsämmelschie-nen (20) gerichtete Beseitigung des Hintergreifens der Klemmfüße (40) ermöglicht.
- 14. Adapter nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (50) mit einem Ansatz (52) versehen und mit diesem in eine Führung (53) des Adapters (30) einschiebbar ist, dass der Ansatz (52) des Schiebers (50) an der Oberseite des Adapters (30) herausragt und mit einem Stellelement (54) verbunden ist und dass das Stellelement (54) in einer zugeordneten Schlitzführung des Adapters (30) begrenzt verstellbar ist, wobei der Verstellweg auf den maximalen Verstellweg des Verriegelungselements (60) abgestimmt ist. Wien, den 0 t. März 2006
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| EP1246332A2 (de) * | 2001-03-29 | 2002-10-02 | Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik | Installationsgerät für ein Sammelschienensystem |
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