AT501585A1 - Verpackung - Google Patents

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AT501585A1
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Philipp Kulischek
Anton Zellan
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/32Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper having bodies formed by folding and interconnecting two or more blanks

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Packages (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft eine Verpackung bestehend aus einem Unterteil und einem Tragteil und/oder Steckteil, wobei der Unterteil zumindest eine Unterteilseitenwand und der Tragteil zumindest zwei Tragteil - und/oder Steckteilseitenwände und zumindest einen zwischen den beiden Tragteil- und/oder Steckteilseitenwänden angeordneten und mit diesen verbundenen Tragteil und/oder Steckteilboden auf weist, wobei der Unterteil aus zumindest einem Zuschnitt oder einem Formteil, insbesondere einem Spritzgussteil, gebildet ist, und bei der die Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände an der zumindest einen Unterteilseitenwand anliegen.
Verpackungen dieser Art sind z.B. aus der DE 90 06 895 U bekannt. Dieses deutsches Gebrauchsmuster beschreibt eine Transporthilfe für tragbare feste Gegenstände, wie z.B. Schachteln, wobei um diese ein flacher Streifen aus einem reißfesten Material, wie insbesondere Papier, Karton oder Kunststoff, dessen an der Oberseite der Gegenstände mit den Innenseiten gegen einander liegenden Enden einander überdeckende Grifflöcher enthalten und der zwischen den Enden an der Innenseite örtlich begrenzte, selbstklebende Beschichtungen zum Sichern der Gegenstände aufweist, die vor der Benutzung von leicht lösbaren Schutzfolien abgedeckt sind.
Eine dazu sehr ähnliche Verpackung ist aus der EP 1 400 457 A bekannt.
Daneben sind Verpackungen bekannt, die im aufgerichteten Zustand zumindest zwei Tragteile aufweisen, wie z.B. aus der US 4,184,595 A. Die darin beschriebene Verpackung besteht aus einem Zuschnitt, der einen Boden definiert, auf dem für das zu transportierenden Gut ein Haltelement, z.B. aus Polystyrol, Wellpappe oder Holz, aufgebaut ist und der an seinen seitlichen Bereichen gegenüberliegende Seitenwände aufweist, die deutlich über die Halteeinrichtung im aufgerichteten Zustand vorragen. Über Rilllinien sind in den je-
NACHGEREieHT ·· ·· · ·· ·· ··
I • · · · ·· ·· · ·· • · · · · ··· ··· · · ••·· · · ··· -2- weiligen Endbereichen der Seitenwände sich veqüngende Traglaschen, die während des Transports aneinander anliegen, und die Grifföffnungen aufweisen, angeordnet.
Es ist nun die Aufgabe der Erfindung, eine Verpackung der eingangs genannten Art hinsichtlich der Stabilität des Tragteils, insbesondere dessen Ausreißfestigkeit in Bezug auf die Anordnung am Unterteil, zu verbessern.
Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass der Unterteil der erfindungsgemäßen Verpackung zumindest zwei durchgehende Ausnehmungen aufweist, durch die die Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände hindurchragen. Von Vorteil ist dabei, dass, ohne die Notwendigkeit einer Verklebung mit dem Unterteil vorzusehen - wobei eine Verklebung bei Bedarf selbstverständlich angebracht sein kann -, die Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände durch diese Ausnehmungen gegen ein seitliches Verrutschen gesichert sind.
Zudem wird dadurch erreicht, dass durch diese „Aufdoppelung“ im Seitenwandbereich der Verpackung eine höhere Steifigkeit bzw. Festigkeit im Hinblick auf ein mögliches Durchstoßen dieser Seitenwände erreicht werden kann, wodurch das zu transportierende Gut besser geschützt werden kann. Es ist dabei weiters von Vorteil, dass aufgrund der getrennten Ausführung von Unterteil und Tragteil und/oder Steckteil auf sehr einfache Zuschnitte zurückgegriffen werden kann, sodass der Materialabfall, der bei der Ausbildung des Zuschnittes u.U. entsteht, möglichst gering gehalten werden kann bzw. auf sehr einfache Geometrien hinsichtlich des Zuschnittes, gegebenenfalls auf Standardgeometrien entsprechend dem Internationalen FEFCO-Code für Versandschachteln, zurückgegriffen werden kann. Eine hohe Stabilität der Verpackung wird auch dadurch erreicht, wenn der Unterteil aus einem Formteil, insbesondere Spritzgussteil, gebildet ist, wodurch sich die Verpackung auch für sehr schwere Güter oder Waren eignet. Des weiteren wird mit der erfindungsgemäßen Verpackung erreicht, dass, nachdem die beiden Tragteil und/oder Steckteilseitenwände durch diese Ausnehmungen des Unterteils hindurchgeführt werden, gegebenenfalls der Boden der Verpackung durch diesen Tragteil und/oder Steckteil gebildet wird, wodurch sich wiederum der Zuschnitt für die Verpackung bzw. die Zuschnitte für die Verpackungen oder der Formteil vereinfachen lassen. Es wird damit möglich, sollte an die Quersteifigkeit der Verpackung, insbesondere des Unterteils, nicht so hohe Anforderungen gestellt werden müssen, für den Unterteil auf kostengünstigeres Material, z.B. Kartonzuschnitte mit geringem Flächengewicht bzw. dünnwandigere Kartonzuschnitte, zurückzu-
f NACHG6BBCHT I -3- greifen und lediglich den Boden mit den Tragteil- und/oder Steckteilseitenwänden aus einem stärkeren, festeren Material zu bilden, um die notwendige Festigkeit, z.B. für den Transport von in Trinkflaschen abgefüllten Gütern, zu erreichen.
Gemäß einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Ausnehmungen schlitzförmig ausgebildet sind, wodurch die ortsfeste Halterung des Tragteils und/oder Steckteils, insbesondere der Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände, am Unterteil weiter verbessert werden kann, insbesondere wenn eine Schlitzweite nur geringfügig größer ist als eine Wandstärke des Tragteils und/oder Steckteils.
Es ist dabei möglich, dass die Ausnehmungen durch Ausstanzungen in dem zumindest einen Zuschnitt für den Unterteil gebildet sind, wodurch sich die Herstellung der Verpackung vereinfachen lässt und insbesondere auch bei der Assemblierung der Verpackung keine zusätzlichen Maßnahmen zur Herstellung der Ausnehmungen vorgenommen werden müssen.
Es ist aber auch möglich, dass der Unterteil aus einem ersten Zuschnitt für eine Außenhülle und einem zweiten Zuschnitt für einen Innenteil gebildet ist, wobei die Außenhülle auf den Innenteil aufschiebbar ist, sodass also der Unterteil in Art einer Schiebeschachtel ausgebildet ist und somit die durchgehenden Ausnehmungen im Unterteil durch die zumindest bereichsweise zwischen der mit dem Innenteil nicht verbundenen Außenhülle und dem Innenteil ausgebildet wird, sodass auf Materialschwächungen, beispielsweise in Form der bereits angesprochenen Ausstanzungen, verzichtet werden kann und damit die Verpackung an sich eine höhere Festigkeit ermöglicht.
Dabei kann der erste Zuschnitt für die Außenhülle und der zweite Zuschnitt für den Innenteil zumindest jene Außenhüllenseitenwand und Innenteilseitenwand, die die Unterteilseitenwand bilden, aufweisen, um somit zumindest bereichsweise eine Doppelwandigkeit und damit eine höhere Festigkeit der Verpackung zu ermöglichen.
Es ist weiters von Vorteil, wenn die Außenhüllenseitenwand an der Innenteilseitenwand an zumindest zwei Seitenwandbereichen befestigt ist, z.B. mit dieser verklebt ist, um damit ein imbeabsichtigtes Herunterschieben der Außenhülle aus dem Innenteil zu vermeiden bzw. wird nun damit auch das Einfadeln der Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände in I NACHGEr.Hw N2005/01300 4-
I den Unterteil, d.h. die Ausnehmungen zwischen der Außenhülle und dem Innenteil, vereinfacht.
Zur weiteren Erhöhung der Durchbruchfestigkeit, insbesondere um damit auch schwere Güter wie z.B. Flaschen, etc. transportieren zu können, ist es möglich, dass der Unterteil einen mit der Unterteilseitenwand verbundenen Unterteilboden aufweist.
Dabei kann der Unterteilboden durch den Zuschnitt für den Innenteil bzw. nach einer anderen Ausführungsvariante durch den Zuschnitt für die Außenhülle gebildet sein bzw. ist es möglich, dass der Unterteilboden sowohl am Innenteil als auch an der Außenhülle ausgebildet ist, um damit je nach der Art der Verpackung, d.h. deren Geometrie, entsprechend einfache Zuschnitte mit möglichst wenig Abfall bzw. gegebenenfalls den Boden der Verpackung mehrlagig ausbilden zu können.
Der Unterteil der Verpackung kann quaderförmig, zylinderförmig, kugelscheibenförmig, prismenförmig, pyramidenstumpfförmig, kegelstumpfförmig, etc., ausgebildet sein, um damit auf das zu verpackenden Gut, je nach der Art des Gutes, bestmöglich abgestimmt zu sein. Des weiteren eröffnet sich damit dem Verwender der Verpackung die Möglichkeit, seine Waren entsprechend präsentieren zu können und damit einen entsprechenden Mehrwert, als dieser allein aufgrund der Ware zu erzielen ist, zu erreichen. Darüber hinaus eignen sich derartige Verpackungen weiters für entsprechende Werbemaßnahmen.
Der Unterteil kann einen Unterteildeckel aufweisen, um damit das zu verpackende Gut besser vor äußeren Einflüssen schützen können.
Dabei ist es möglich, dass in dem Unterteildeckel zumindest eine weitere Ausnehmung angeordnet ist, durch welche das zu verpackende Gut zumindest teilweise geführt ist, so-dass eine entsprechende Lagestabilität für das zu verpackende Gut erreicht wird.
Die zumindest eine Ausnehmung kann zumindest annähernd kreisförmig ausgebildet sein, um beispielsweise Flaschen in dieser Verpackung kippsicher transportieren zu können. Diese Ausnehmung kann aber auch dafür verwendet werden, um beispielsweise zusätzliche verkaufsfördemde Elemente darin anzuordnen, wie z.B. eine Blume, eine LED, etc.. NACHGEREC; ’. f tmxwoisoo ·· · · * ·· · · ·· f • ·· ···· · · ·· · • ·· · ·· ·· · ·· • · · · · ··· ··· · · ···· · · · · · -5-
Der Unterteildeckel kann durch den zweiten Zuschnitt für den Innenteil und/oder durch den Zuschnitt für die Außenhülle gebildet sein, sodass wiederum auf möglichst einfache Zuschnitte je nach der daraus gebildeten Verpackungen zurückgegriffen werden kann.
Von Vorteil ist es weiters, wenn der Zuschnitt für den Unterteil bzw. für den Tragteil und/oder Steckteil einstückig ausgebildet ist, wodurch sich die Assemblierung für den Verwender der Verpackung vereinfachen lässt und darüber hinaus keine zusätzlichen Schwächungspunkte durch gegebenenfalls minderwertige Verklebungen oder dgl. gegeben sind.
Zwischen dem Tragteil- und/oder Steckteilboden und den Tragteil- und/oder Steckteilseitenwänden können Falzlinien angeordnet sein, wodurch sich das Zusammenstellen der Verpackung für den Verwender derselben insofern vereinfachen lässt, als er den Tragteil und/oder Steckteil bereits vor dem Einfadeln in die Ausnehmungen des Unterteils entsprechend vorfalten kann.
Es ist weiters von Vorteil, wenn der Zuschnitt für den Innenteil und/oder die Außenhülle einstückig ausgebildet ist bzw. sind, wodurch wiederum Klebe- bzw. Verbindungsstellen allgemein möglichst weitestgehend vermieden werden können.
Der Tragteil und/oder Steckteil kann aus einem wasserfesten Werkstoff, wie z.B. einem Kunststoff oder einem Metall, gebildet sein, sodass hierdurch die Verpackung eine höhere Ausreißfestigkeit auch bei feuchter Umgebung aufweist, und damit beispielsweise Flaschen nicht durch einen feuchten Kartonboden durchbrechen.
Um die Handhabung der Verpackung zu vereinfachen ist es möglich, dass in den Tragteil-und/oder Steckteilseitenwänden, insbesondere sich überdeckende, Handgrifföffhungen angeordnet sind.
Des weiteren können in den Tragteil- und/oder Steckteilseitenwänden im Randbereich, insbesondere sich überdeckende, Durchbrüche für Befestigungsmittel, wie z.B. eine Schnur, ein Lederband etc., angeordnet sein, um damit die beiden Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände aneinander zu befestigen und somit der Verpackung eine entsprechende Festigkeit zu geben, und um andererseits damit wiederum die Verkaufbarkeit der Waren durch Ausgestaltung einer entsprechend anregenden Verpackung zu fördern. Γ nachgereicht «-..... wnns/nnnft -6- ·♦ ·♦ ♦ ·· ·· ·· • · · • ··· ··· · i t · · • • • · ·
Es ist weiters möglich, dass auf einer äußeren Oberfläche der zumindest einen Unterteilseitenwand eine Beschichtung bzw. ein Überzug, z.B. aus Leder, einem Lederimitat aus Kunststoff, eine Kunststofffolie, einem Stoff, einem Fell, einem Fellimitat, etc., angeordnet ist bzw. ist es möglich, dass diese zumindest eine äußere Oberfläche der Seitenwand für Aufdrucke verwendet wird. Dabei ist von Vorteil, dass das Tragteil und/oder Steckteil bzw. dessen Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände durch die Ausnehmung geführt ist, sodass also diese äußere Oberfläche zur Gänze für derartige Maßnahmen zur Verfügung steht bzw. in weiterer Folge die Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände bzw. das Tragteil und/oder Steckteil möglichst neutral gestaltet und damit wiederverwertbar bzw. wiederverwendbar ist. Insbesondere ist dies von Vorteil, wenn das Tragteil und/oder Steckteil aus Kunststoff besteht und lediglich das Unterteil aus zumindest einem Zuschnitt aus einem Karton bzw. Wellpappe, da damit nach der getrennten Entsorgung lediglich das Unterteil der Altpapierverwertung zugeführt werden muss und das Tragteil und/oder Steckteil, gegebenenfalls in Art eines Pfandsystems, einer mehrmaligen Verwendung zugeführt werden kann.
Die Ausnehmungen, durch die die Tragteil- und/oder Steckteilwände geführt sind können lediglich in dem Unterteilboden, insbesondere in einem an die Unterteilseitenwand bzw. die Unterteilseitenwände (5) angrenzenden Bereich, angeordnet sein, wodurch einerseits eine offene Verpackung zur, z.B. zur Verwendung als Einkaufstasche, und andererseits, wenn der Tragteil und/oder Steckteil von oben eingesteckt wird, eine geschlossene Verpackung zur Verfügung gestellt werden kann, wodurch die Verwendbarkeit der Verpackung vielseitiger gestaltet werden kann.
Des weiteren betrifft die Erfindung die Verwendung der Verpackung zum Transport von Flaschen, deren Verwendung als Einkaufstasche, deren Verwendung als Werbeträgermedium sowie die Verwendung des Unterteils der Verpackung als, insbesondere stapelbares Flaschenregal, insbesondere Weinregal.
Die Erfindung umfasst aber auch ein Warenlager, insbesondere ein Regal, insbesondere Flachenregal, wie z.B. Weinregal, bestehend aus einem Korpus mit Seitenwänden und einer Deckwand, sowie gegebenenfalls einer Bodenwand, wobei in der Deck- und/oder Bodenwand zumindest ein Durchbruch angeordnet ist, bei dem der Korpus durch den erfin-
| NACHGEREICfeiT -7- ·· ·· • ·· ·· ·· • · • • ··· ··· · • · • • • · ♦ dungsgemäß Unterteil der Verpackung gebildet ist. Damit kann der Verpackung eine größere Wertigkeit verliehen werden, indem diese kein reines Wegwerfprodukt ist. Vorteilhaft ist dabei auch, dass zur Lagerung des Verpackungsinhaltes dieser vorher nicht aus der Verpackung herausgenommen werden muss, wodurch sich deren Handhabung vereinfachen lässt. Insbesondere ist die Ausbildung als Regal von Vorteil, wenn der Unterteil aus einem Formteil, wie z.B. einem Spritzgussteil, gebildet ist, da dadurch einen entsprechende Stabilität des Regals erreicht wird. Unter Berücksichtigung dieser Stabilitätsanforderungen, können je nach verpacktem Gut, aber auch andere Werkstoffe, wie z.B. Wellpappe, Karton, Metalle, beispielsweise Aluminium, eingesetzt werden.
Um dem Regal auch eine höhere Stabilität bei mehreren neben- und/oder aufeinander gestellten Unterteilen zu geben, ist es möglich in den Ausnehmungen zweier neben- oder übereinander angeordneter Unterteilen jeweils ein Befestigungsmittel, wie z.B. eine Klammer, von einem Unterteil auf das zweite Unterteil übergreifend anzuordnen und/oder in zumindest einer Seitenwand des Unterteils zumindest ein über diese vorragendes Steckelement, wie z.B. eine Nase, ein Steg, und in einer dieser Seitenwand gegenüberliegenden Seitenwand eine zu den Steckelementen komplementäre Vertiefung anzuordnen.
Der Durchbruch in der Deckwand und/oder Bodenwand kann von zumindest einer Seitenwand begrenzt sein, die sich von der Deckwand in Richtung auf die Bodenwand, vorzugsweise bis zu dieser, erstreckt, sodass darin gehalterten Flaschen eine größere Lagerstabilität gegeben werden kann.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Fig. näher erläutert.
Es zeigen jeweils in schematisch vereinfachter Darstellung:
Fig. 1 eine erste Ausführungsvariante eines Zuschnittes für den Unterteil in Draufsicht;
Fig. 2 die Draufsicht auf einen Tragteil und/oder Steckteil der Verpackung für den Zuschnitt nach Fig. 1; ΓνΑΟΗΟΒΜιΡΗΤ • ·· ···· ·· ·· · • t · · · ··· ··· · · ···· · · · * · -8-........
Fig.3 eine Verpackung gebildet aus dem Zuschnitt nach Fig. 1 und dem Tragteil und/oder Steckteil nach Fig. 2 in Schrägansicht; Fig. 4 eine andere Ausführungsvariante eines Zuschnittes für den Unterteil der Verpackung in Draufsicht; Fig. 5 ein Zuschnitt für eine Außenhülle des Unterteils; Fig. 6 den aus den Zuschnitten nach Fig. 4 und 5 gebildeten Unterteil einer Verpackung in Draufsicht; Fig. 7 eine Draufsicht auf einen Tragteil und/oder Steckteil für den Unterteil nach Fig. 6; Fig. 8 die fertige Verpackung hergestellt aus dem Unterteil nach Fig. 6 und dem Tragteil und/oder Steckteil nach Fig. 7 in Schrägansicht; Fig. 9 die Unteransicht auf einen lediglich im Bodenteil die Ausnehmungen aufweisenden Unterteil; Fig. 10 eine Verpackung mit dem Unterteil nach Fig. 9 in Schrägansicht; Fig. 11 eine Variante der Einsteckrichtung des Tragteils und/oder Steckteils in den Unterteil der Verpackung; Fig. 12 eine Ausführungsvariante der Verpackung in Schrägansicht, die zum Aufbau eines Flaschenregals geeignet ist; Fig.13 ein Flaschenregal in Schrägansicht, gebildet aus mehreren Unterteilen von erfindungsgemäßen Verpackungen.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur nachgerhcht I N2(XMn3fflf ‘ -9- bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine erste Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Verpackung 1 dargestellt. Diese besteht aus einem Unterteil 2 und einem Tragteil und/oder Steckteil 3.
Die erfindungsgemäße Verpackung 1 kann für Güter und Waren, insbesondere für tragbare Konsumgüter, jeglicher Art verwendet werden. Beispielsweise ist damit die Verpackung und der Transport von Schüttgütern, wie z.B. Konfekt, Süßigkeiten, Obst, Gemüse, oder dgl., ebenso wie die Verpackung von Stückgütern, wie z.B. Flaschen, insbesondere Getränkeflaschen, möglich, sodass diese Verpackung 1 z.B. für den Einzelhandel Verwendung finden kann. Insbesondere ist es damit auch möglich, z.B. Parfümerieprodukte, ver-kaufsfördemd zu verpacken, da die Verpackung 1 auch als Präsentationsverpackung verwendet werden kann. Die Größe der Verpackung 1 richtet sich demnach u.U. nach dem zu verpackenden Gut bzw. der zu verpackenden Ware und ist daher nicht auf die Relationen, welche in den Ausführungsbeispielen gezeigt sind, beschränkt. Des weiteren ist die Erfindung nicht auf die Relation der Bestandteile der Verpackung zueinander beschränkt, und kann daher z.B. der Unterteil in Bezug auf den Tragteil und/oder Steckteil größer ausgeführt sein bzw. umgekehrt.
Der Unterteil 2 besteht aus einem Zuschnitt 4, der z.B. durch Ausstanzen aus einem entsprechenden Bogen hergestellt ist, der beim Ausführungsbeispiel der Verpackung 1 nach den Fig. 1 bis 3 eine Unterteilseitenwand 5 bildet, d.h., dass er im Wesentlichen als ununterbrochener Streifen ausgebildet ist.
An einem seiner Enden weist der Zuschnitt 4 für den Unterteil 2 eine Klebelasche 6 auf, über die eine Verklebung mit dem der Klebelasche 6 gegenüberliegenden Endbereich des Zuschnittes 4 erfolgt.
Es ist selbstverständlich auch denkbar, dass zur Herstellung der Raumform aus dem Zuschnitt 4, also beispielsweise nach diesem Ausführungsbeispiel mit einem runden bzw. ovalen Querschnitt, d.h. im Wesentlichen zylinderförmig, auch andere Verbindungstechni- | nachgebbqht -10- ken möglich sind, wie z.B. die Ausbildung einer Drahtheftung bzw. generell eine Heftung, bzw. ist es weiters möglich, dass anstelle der Klebelasche 6 ein eigens hierfür vorgesehener Klebestreifen, der über beide zu verbindende Bereiche geklebt wird, zur Verbindung der beiden Randbereiche des Zuschnittes 4 des Unterteils 2 verwendet wird. Diese Verbindungsmethoden bzw. Klebemethoden etc. sind dem auf diesem Gebiet tätigen Durchschnittsfachmann bekannt, sodass sich eine weitere Erörterung an dieser Stelle erübrigt.
An den beiden aneinander gegenüberliegenden Längskanten 7,8 des Zuschnittes 4 sind über Rilllinien bzw. Ritzlinien bekannter Natur mit dem Unterteilseitenwandteil verbunden je eine mehr oder weniger breite Lasche 9,10 ausgebildet, welche im aufgerichteten Zustand der Verpackung 1 in Art eines Deckels bzw. Bodens nach innen, d.h. in einen Innenraum 11, der zur Aufnahme der zu verpackenden Waren dient, umgefaltet sind, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.
Wie in Fig. 1 strichliert dargestellt, besteht die Möglichkeit, dass die beiden Laschen 9,10 an ihren schmalen Seitenkanten 12,13 ebenfalls Klebelaschen 14,15 aufweisen, um damit eine Verklebung bzw. eine andersartige Verbindung mit den den beiden Seitenkanten 12, 13 im Längsverlauf der Laschen 9,10 gegenüberliegenden Endbereichen in Bereich von Seitenkanten 16,17 zu ermöglichen und damit eine erhöhte Stabilität auch im Laschenbereich zu erhalten.
Erfindungsgemäß ist nunmehr bei dieser Ausfuhrungsvariante der Erfindung vorgesehen, dass in diesem Zuschnitt 4 für den Unterteil 2 zumindest zwei durchgehende Ausnehmungen 18 vorgesehen sind. Beim Ausfuhrungsbeispiel des Zuschnittes 4 nach Fig. 1 sind insgesamt vier Ausnehmungen 18 vorgesehen, die im Bereich der Rill- bzw. Falzlinien zwischen dem die Unterteilseitenwand 5 bildenden Abschnitt des Zuschnittes 4 und den Laschen 9,10 ausgeformt sind, wobei jeweils zwei einander gegenüberliegend angeordnet sind. Diese Ausnehmungen 18 sind z.B. über Stanzungen - weitere Methoden zur Herstellung von Ausnehmungen in Zuschnitten sind dem Fachmann bekannt, und daher vom Schutzumfang nicht ausgeschlossen - hergestellt.
Es besteht weiters die Möglichkeit, neben den in Fig. 1 dargestellten vier Ausnehmungen 18 lediglich zwei dieser Ausnehmungen 18 vorzusehen, insofern als jeweils zwei in den Laschen 9,10 vorgesehene Ausnehmungen 18 zusammengefasst werden, d.h. dass ein der-
NACHGEREK3HT -11 - -11 - ·· ·· ♦ ·♦ ·· ·· • · • • ♦ ·· ··· · • · • • • • · zeitiger Mittenbereich zwischen den beiden Ausnehmungen 18 in den Laschen 9,10 ebenfalls eine derartige Ausnehmung 18 aufweist und somit die beiden Ausnehmungen 18 einer Lasche zu einer einzigen „verschmolzen“ sind.
In Fig. 2 ist ein Zuschnitt 19 für den Tragteil und/oder Steckteil 3 der Verpackung 1 gezeigt. Dieser ist wiederum im Wesentlichen streifenförmig ausgebildet, und kann z.B. wie der Zuschnitt 4 aus einem Karton, einer Wellpappe, etc. gebildet sein.
Einander gegenüberliegende Endbereiche 20,21 sind dabei sich veijüngend ausgebildet und weisen Durchbrüche 22 auf, um beispielsweise eine Verknotung über ein bandförmiges Element (nicht dargestellt) dieser beiden Endbereiche 20,21 miteinander zu ermöglichen. Diese Durchbrüche 22 können aber auch als Handgrifföffhungen, oder für andere Zwecke beliebig ausgebildet sein. Auch diese Durchbrüche 22 - wie generell sämtliche beschriebenen Durchbrüche und Ausnehmungen - können durch Stanzen, Schneiden, etc. hergestellt sein.
Allgemein ist anzumerken, dass über die gesamte Oberfläche des Tragteils und/oder Steckteils 3 bei sämtlichen Ausführungsvarianten ein oder mehrere Durchbrüche oder Ausnehmungen vorgesehen werden, um beispielsweise eine Belüftung des Innenraums 11 zu ermöglichen, oder aber auch aus rein optischen Gründen, um z.B. die in der Verpackung 1 enthaltene Ware besser präsentieren zu können. Am diesem Grund ist es auch möglich diese beliebig zu gestalten, z.B. in sternförmig, etc.
Eine Breite 23 des Tragteils und/oder Steckteils 3 ist dabei so gewählt, dass diese vorzugsweise nur geringfügig kleiner ist als eine Breite 24 der Ausnehmungen 18 des Zuschnittes 4 für den Unterteil 2. Es wird dadurch gewährleistet, nachdem das Tragteil und/oder Steckteil 3 erfmdungsgemäß dafür vorgesehen ist, durch diese Ausnehmungen 18 des Unterteils 2 geführt zu sein, dass sich der Tragteil und/oder Steckteil 3 über möglichst die gesamte Breite 24 der Ausnehmungen 18 erstreckt, wodurch ein besserer Zusammenhalt bzw. eine größere Festigkeit, insbesondere aufgrund der geringeren Gefahr des Verrutschen des Tragteils und/oder Steckteils 3 am Unterteil 2, ermöglicht wird.
Der Zuschnitt 19 für den Tragteil und/oder Steckteil 3 bildet, nachdem je ein Endbereich 20,21 durch je zwei einander gegenüberliegende Ausnehmungen 18 des Unterteils 2 ge-
NACHGEBBOHT -12- führt sind, nicht nur Tragteil und/oder Steckteilseitenwände 25,26 sondern auch einen Tragteil- und/oder Steckteilboden 27 zwischen diesen beiden Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände 25,26, wobei, wie Fig. 2 zeigt, der Übergang zwischen den Tragteil und/oder Steckteilseitenwänden 25,26 und dem Tragteil- und/oder Steckteilboden 27 fließend ist, je nachdem wie breit, d.h. wie groß der Durchmesser der fertigen Verpackung 1 in Abhängigkeit vom zu verpackenden Gut gewählt wird, sodass der Tragteil- und/oder Steckteilboden 27 größer oder kleiner sein kann. Es wird damit auf vorteilhafter Weise eine entsprechende Variabilität der Verpackung 1 erreicht.
Der Zuschnitt 4 für das Unterteil 2 besteht aus einem verformbaren Material, insbesondere aus einem Kartonzuschnitt. Es sind aber auch sämtliche andere Werkstoffe, die eine entsprechende Funktion nach der Erfindung ermöglichen, wie z.B. Kunststoffe, Me-tall(folien), Aluminium, etc., verwendbar.
Ebenso ist es möglich, dass der Zuschnitt 19 für den Tragteil und/oder Steckteil 3 aus diesen Materialien gebildet ist.
In einer besonderen Ausführungsvariante ist der Zuschnitt 19 für den Tragteil und/oder Steckteil 3 aus einem Kunststoff, insbesondere einer durchsichtigen bzw. transparenten, gegebenenfalls opaken Kunststoff bzw. Kunststoffzuschnitt mit gegebenenfalls im Vergleich zu vorhergehender Variante, größerer Wandstärke. Es wird damit der Vorteil erreicht, dass die erfindungsgemäße Verpackung 1 im Bodenbereich stabiler und dauerhafter ausgebildet sein kann und besteht auch eine verbesserte Wasserbeständigkeit, sodass die Verpackung 1 problemlos auch bei feuchten Wetterlagen verwendet werden kann, ohne dass die Gefahr besteht, dass das darin verpackte Gut bzw. die darin verpackte Ware wie bei herkömmlichen Schachteln aufgrund des Aufweichens des Materials durchbricht. Insbesondere ist dies von Vorteil, wenn mit der Verpackung 1 schwere Waren, wie z.B. Weinflaschen bzw. generell Getränkeflaschen verpackt und damit transportiert werden. Dies kann aber gegebenenfalls auch durch die Mehrwandigkeit des Bodens erreicht werden, wenn dieser z.B. aus einer Wellpappe oder einem Karton gebildet ist.
Obwohl die Ausnehmungen 18 im Zuschnitt 4 für den Unterteil 2 vorzugsweise schlitzförmig ausgebildet, besteht erfindungsgemäß selbstverständlich die Möglichkeit, diese andersartige, beispielsweise oval oder dgl., auszubilden, wodurch unter Umständen gege-
NACHGERHOHT 13 • · • • · • · ·· • · • ··· ··· • • · • • • • ·· ·· ··· ·· «· ·· benenfalls eine entsprechende Anpassung des Zuschnittes 19 für das Tragteil und/oder Steckteil 3 erforderlich ist. Eine derartige Anpassung liegt jedoch im Können des auf diesem Gebiet tätigen Durchschnittsfachmannes aufgrund der hier dargelegten Lehre zum technischen Handeln und ist daher vom Schutzumfang mitumfasst.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die beiden Endbereich 20,21 des Zuschnittes 19 für den Tragteil und/oder Steckteil 3 sich nach außen verjüngend ausgebildet. Es wird damit der Vorteil erreicht, dass das Einfadeln dieser Endbereich 20,21 in die Ausnehmungen 18 des Unterteils 2 erleichtert wird. Diese Verjüngung ist jedoch nicht zwingend notwendig, so-dass also auch andere Endausbildungen, z.B. runde, rechteckige, etc., möglich sind.
In den Fig. 4 bis 8 ist eine andere Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Verpackung 1 gezeigt. Bei dieser wird der Unterteil 2 aus einem ersten Zuschnitt 28 für einen Innenteil 29 (Fig. 4) und einem zweiten Zuschnitt 30 für eine Außenhülle 31 (Fig. 5) gebildet.
Der Zuschnitt 28 für den Innenteil 29 ist in an sich bekannter Weise ausgebildet und weist jeweils über Rill- bzw. Falzlinien voneinander getrennt, um damit das Aufrichten des Zuschnittes 28 zu erleichtern, eine erste Innenteilseitenwand 32, daran anschließend einen Deckelteil 33, daran anschließend eine zweite Innenteilseitenwand 34, daran anschließend einen Bodenteil 35 und die an diesen anschließende Klebelasche 6 zur Verklebung des Bodenteils 35 mit der ersten Innenteilseitenwand 32 auf. An den beiden freien einander gegenüberliegenden Seitenkanten 36,37 des Deckelteils 33 ist jeweils eine Klappe 38,39 vorgesehen, um den im aufgerichteten Zustand quaderförmigen Innenteil 29 zu verschließen.
Die Verbindung bzw. die Verklebung erfolgt über die bereits erwähnte Klebelasche 6 am Bodenteil 35 sowie über weitere Klebelaschen 14, welche an den beiden Innenteilseitenwänden 32,34 und den Klappen 38,39 ausgebildet sind. Obwohl bei dem Zuschnitt 28 nach Fig. 4 insgesamt sieben Klebelaschen 14 vorgesehen sind, ist es selbstverständlich möglich, dass auf einzelne dieser Klebelaschen 14 verzichtet wird, beispielsweise nur eine Klebelasche 14 an den Innenteilseitenwänden 32,34 vorgesehen wird bzw. ist es weiters möglich, dass diese Klebelaschen 14 ausschließlich an den Klappen 38,39 vorgesehen sind.
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Es soll nochmals ausdrücklich daraufhingewiesen werden, dass die Erfindung nicht auf spezielle Zuschnittsformen beschränkt ist.
Bei dieser Ausführungsvariante des Zuschnittes 28 weist der Deckelteil 33 weiters drei Ausnehmungen 40 auf, um darin bzw. durch diese z.B. Flaschen oder dgl. zu führen und somit eine entsprechende Lagestabilität dieser Flaschen während des Transportes zu ermöglichen. Dazu sind die Ausnehmungen 40 zumindest annähernd kreisrund ausgebildet.
Es ist selbstverständlich möglich, dass nur eine dieser Ausnehmungen 40 bei Bedarf vorgesehen wird bzw. dass bei andersartigen Waren oder Gütern dieser Zuschnitt 28 überhaupt keine Ausnehmungen 40 aufweist und beispielsweise der Zugang zum Innenraum 11 über eine Deckelklappe, welche über eine entsprechende Lasche einsteckbar ist, wie dies für Faltschachteln gemäß FEFCO-Code 0210 bekannt ist, bzw. dass generell ein gesonderter Deckel, wie dies bei Deckelschachteln bekannt ist (FEFCO-Typ 03), vorhanden ist.
Die in Fig. 5 dargestellte Außenhülle 31 ist, wie bereits erwähnt, aus dem Zuschnitt 30 gebildet, beispielsweise aus einem vor- bzw. verformbaren Material, wie z.B. einem Kartonzuschnitt. Diese Außenhülle 31 weist, neben der Klebelasche 6 in einen ersten Randbereich, den Klappen 38, 39 sowie den Innenteilseitenwänden 32, 34 entsprechende Abschnitte 41—44 auf, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist, die wiederum durch Rill- bzw. Falzlinien voneinander getrennt sind. Diese Abschnitte 41-44 sind in ihrer Längserstreckung, d.h. senkrecht auf die Klebelasche 14 in Fig. 5, geringfügig länger ausgebildet, als die jeweiligen zugehörigen Abschnitte des Innenteils 29, d.h. also die beiden Innenteilseitenwänden 32, 34 sowie die Klappen 38, 39, sodass die Außenhülle 31, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist, über den Innenteil gestülpt werden kann und dabei an zumindest zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden, also beispielsweise der Innenteilseitenwand 32 und der Innenteilseitenwand 34 des Innenteils 29 und der Außenhülle 31, d.h. den entsprechenden Abschnitten 42,44, erfindungsgemäß die Ausnehmung 18 in Form eines Schlitzes durch die beanstandete Anordnung von Außenhülle 31 und Innenteil 29 erhalten wird. Die beiden anderen Abschnitte 41,43 werden zu einer festen Verbindung mit den Klappen 38, 39 verklebt bzw. auf andere Art und Weise mit diesen verbunden, beispielsweise über Klamme-rung.
NACHGEBElßHT 15- ··· · • »
Eine Außenhüllenhöhe 45 kann dabei zumindest annähernd einer Innenteilhöhe 46 entsprechen, die sich hier zumindest annähernd aus der Höhe einer Innenteilseitenwand 32 ergibt. Andererseits ist es möglich, dass die Außenhüllenhöhe 45 kleiner als die Innenteilhöhe 46 vorgesehen ist, um beispielsweise bei Deckelschachteln das Anbringen bzw. Abheben eines Deckels zu ermöglichen.
Selbstverständlich kann die Außenhüllenhöhe 45 aber auch größer gewählt werden als die Innenteilhöhe 46, um im seitlichen Führungsbereich für das Tragteil und/oder Steckteil 3 nach außen eine größere Fläche zur Verfügung zu stellen bzw., nachdem die Abschnitte 41-44 bei der Verpackung 1 außenliegend sind, um eine größere bedruckbare Fläche zur Verfügung zu stellen bzw. ist es generell möglich, diese Außenhüllenhöhe 45 an die Bedürfnisse der verpackten Waren entsprechend anzupassen, um eine höhere Festigkeit der Verpackung 1 zu erreichen. Die Außenhülle 31 kann aber auch nach unten über den Innenteil 29 vorragend ausgeführt sein.
In Fig. 7 ist der zu dieser Ausführungsvariante gehörender Tragteil und/oder Steckteil 3 dargestellt. Dieser besteht aus dem Zuschnitt 19, z.B. aus einem Kunststoffmaterial, der bei dieser Ausführungsform zwei Falzlinien 47 aufweist, über die die beiden Tragteil-und/oder Steckteilseitenwände 25,26 mit dem Tragteil- und/oder Steckteilboden 27, der nunmehr diskret ausgeführt ist, verbunden sind. Eine Tragteil- und/oder Steckteilbodenbreite 48 ist dabei im Wesentlichen einer Bodenteilbreite 49 des Innenteils 29 entsprechend gewählt, d.h. geringfügig größer als diese, da der Tragteil- und/oder Steckteilboden 27 in Richtung nach außen erfindungsgemäß dem Bodenteil 35 des Innenteils 29 vorgeordnet ist. Die geringfügige Vergrößerung kann sich dabei aus der Materialstärke des Tragteils und/oder Steckteils 3 ergeben.
In den einander gegenüberliegenden Endbereichen 20,21 des Tragteils und/oder Steckteils 3 können wiederum bereits erwähnte Durchbrüche 22, z.B. in Form von Handgrifföffnungen, vorgesehen sein.
Bevorzugt besteht der Zuschnitt 19 für den Tragteil und/oder Steckteil 3 ebenfalls aus einem biegsamen Material, um damit das Aneinanderführen und/oder -legen der beiden Endbereich 20,21 der Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände 25,26 zu ermöglichen. -16- t · · · ··· · · · # · ··· · « · * ·
Zum bessern Halten, beispielsweise um das Einschneiden des Tragteils und/oder Steckteils 3 in die Finger bei schweren Lasten zu vermeiden, kann, wie in Fig. 7 strichliert angedeutet, ein Griffelement 50 vorgesehene sein, dass beispielsweise gepolstert ist, wobei dieses GrifFelement 50 derart ausgebildet sein kann, dass es übergreifend über beide Durchbrüche 22 in den beiden Endbereichen 20,21 angeordnet werden kann und womit ein Zusammenhalt des Tragteils und/oder Steckteils 3 in diesen beiden Endbereichen 20,21 ermöglicht wird.
Um den Zusammenhalt der beiden Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände 25,26 weiter zu verbessern bzw. alternativ dazu ist es möglich, im Bereich von Längsseitenkanten 51, 52 des Zuschnittes 19 Durchbrüche 53 derart vorzusehen, dass im aufgerichteten bzw. zusammengebauten Zustand der Verpackung 1 jeweils zwei Durchbrüche 53 aneinander gegenüberliegend angeordnet sind und damit das Einfuhren eines Verbindungsmittels, wie z.B. einer Schnur z.B. aus Leder, Papier, Textilfasern etc., und das Zusammenbinden in diesen beiden Längsseitenkantenbereichen zu ermöglichen.
Das Verbindungselement kann dabei so gewählt werden, dass dieses nicht nur die technischer Funktion des Zusammenbindens, d.h. die höhere Festigkeit erfüllt, sondern darüber hinaus dieses auch als gestalterisches Element für die Verpackung 1 dient und in weiterer Folge damit auch verkaufswirksam wirkt, aufgrund der besseren Präsentierbarkeit der Verpackung 1 mit der darin enthaltenen Ware.
Die Breite 23 des Zuschnittes 19 des Tragteils und/oder Steckteils 3 ist vorzugsweise wiederum so gewählt, dass diese der Breite 24 (Fig. 6) der Ausnehmung 18 entspricht, d.h. geringfügig kleiner ist, um das Einfadeln der Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände 25, 26 in die Ausnehmungen 18 zu erleichtern. Selbstverständlich kann auch bei dieser Ausführungsvariante diese Breite 23 des Tragteils und/oder Steckleils 3 deutlich kleiner sein als die Breite 24 des Unterteils 2, wenn dies die Stabilität der Verpackung 1 nicht beeinträchtigt
Des weiteren ist es möglich, dass bei dieser Ausführungsvariante neben einer Verklebung der Abschnitte 41,43 mit den Klappen 38,39 auch eine Verklebung in einem Seitenbereich der Innenteilseitenwände 32,34 mit den entsprechenden Abschnitten 44,42 erfolgt, sodass also die Ausnehmung 18, d.h. die Breite 24, kleiner ist. Es wird damit ebenfalls eine
NACHGERSOHT -17- • · · · ··· ··· · # • · · · · t · « höhere Stabilität der Klebeverbindung und damit eine höhere Ausreißfestigkeit der Verpackung 1 erreicht.
In Fig. 8 ist schließlich die fertige Verpackung 1 gezeigt, d.h. mit durch die Ausnehmungen 18 durchgeführten Tragteil- und/oder Steckteilseitenwänden 25,26. Wie aus dieser Fig. deutlich ersichtlich ist, liegen die Seitenwände des Unterteils 2 über den Tragteil-und/oder Steckteilseitenwände 25,26 und stehen damit für die Anbringungen von Beschichtungen, z.B. reflektierenden Beschichtungen, Lackierungen, Metalleffektbeschichtungen bzw. für das Aufkachieren weiteren Schichten, wie z.B. Leder, Lederimitaten, Teppichmaterialien, Stoffen, Fellen, Fellimitaten, etc., oder aber auch für die Bedruckung zur Verfügung, wodurch die Verpackung 1 an die jeweiligen Wünsche des Verwenders entsprechend angepasst werden kann bzw. ist damit auch großflächige, insbesondere allseitige, Bedruckbarkeit möglich. Es wird daraus sofort klar, dass die erfindungsgemäßen Verpackung 1 auch bestens als Werbeträgermedium verwendet werden kann bzw. generell nicht nur als Transportverpackung sondern auch als Präsentationsverpackung, z.B. auf Messeständen, in Schauräumen, etc.
Obwohl bei der letztgenannten Ausführungsvariante der Innenteil 29 sowohl einen Boden als auch einen Deckel aufweisen, ist es selbstverständlich möglich, auf diese zu verzichten, d.h. einen entsprechend Zuschnitt ohne diese beiden Elemente zu kreiieren, da es u.U. ausreichend ist, Seitenwände auszubilden, da der Boden der Verpackung 1 durch das Einfadeln des den Trag- und/oder Steckbodenteil 27 aufweisenden Tragteils und/oder Steckteils 3 ohnehin gebildet wird.
Des weiteren ist es möglich, dass zur weiteren Verstärkung auch die Außenhülle 31 ein entsprechendes Bodenteil aufweist und ist dazu eine entsprechende Adaptierung, wie dies im jeweiligen Können des im Verpackungswesen tätigen Durchschnittsfachmanns liegt, des Zuschnittes 30 für die Außenhülle 31 erforderlich.
Weiters ist es möglich, auch bei dieser Ausführungsvariante mit getrenntem Innenteil 29 und getrennter Außenhülle 31, dass diese ebenfalls nur eine Seitenwand ausbilden, um beispielsweise wiederum eine der Fig. 1 entsprechende Raumform, beispielsweise zylinderförmig mit kreisrunden oder ovalem Querschnitt, zu erhalten. nachgereioht »·· ··· · -18-
Es können selbstverständlich mehr als vier Seitenwände ausgebildet sein, z.B. sechs, acht oder dgl., woraus wiederum eine entsprechende Adaptierung des Zuschnittes, ohne erfinderisches Zutuns vom Durchschnittsfachmann, resultiert.
Mit anderen Worten soll dadurch ausgedrückt sein, dass die gegenständliche Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele, insbesondere Zuschnitte, beschränkt ist sondern sämtliche denkbaren hier nicht dargestellten und beschriebenen Querschnittsformen vom Schutzumfang mitumfasst sind.
Dementsprechend ist es neben der zylinderförmigen bzw. quaderförmigen Ausbildung des Unterteils auch möglich, diesen kugelscheibenförmig, prismenförmig, pyramidenstumpfförmig oder kegelstumpfförmig, etc., auszubilden.
Ebenso ist es denkbar, dass die Außenhülle 31 und das Innenteil 29 durch einen einzigen einstückigen Zuschnitt gebildet werden, bzw. können diese aus über Klebebänder miteinander verbundene Einzelteilen bestehen.
Bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Verpackung 1 als Einkaufstasche erweist es sich als vorteilhaft, wenn die zumindest eine Unterteilseitenwand zumindest bereichsweise höher als dargestellt ausgeführt ist.
Die Fig. 9 und 10 zeigen eine Ausführungsvariante der Verpackung 1, bei der der Unterteil 2 durch zwei lange und zwei zwischen diesen angeordneten Unterteilseitenwänden 5 und einem zwischen diesen angeordneten Unterteilboden 54 gebildet ist, wobei angemerkt sei, dass die Anzahl der Seitenwände nicht beschränkend für die Erfindung anzusehen ist.
Im Unterteilboden 54 sind zwei schlitzförmige Ausnehmungen 18 vorgesehen, wobei je eine bevorzugt in einem Randbereich zu den beiden langen Unterteilseitenwänden 5 platziert ist.
Diese Art der Verpackung 1 eignet sich insbesondere für leichte Waren, bei denen eine größerflächige seitliche Führung der Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände 25,26 nicht erforderlich ist, bzw. für Waren, die den Innenraum 11 des Unterteils 5 zumindest annähernd zur Gänze ausfüllen, wodurch die Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände 25,26 automatisch gegen die beiden langen Unterteilseitenwände 5 gepresst werden.
-19-
Altemativ oder zusätzlich dazu, wie bei sämtlichen denkbaren Ausführungsvarianten der Erfindung, ist es möglich auch an den anderen Seitenwänden entsprechende Ausnehmungen 18 vorzusehen, durch die die Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände 25,26 geführt sind.
In dem Fall, dass Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände sich über den Bereich von mehr als einer bzw. zwei Unterteilseitenwänden erstrecken, besteht die Möglichkeit einer weiteren Ausführungsvariante, bei der zwei nebeneinander liegende Tragteilseitenwände im Seitenkantenbereich zumindest teilweise überlappend ausgeführt sind, und dass diese in diesem Überlappungsbereich mit Druckknöpfen oder andersartig verrastbar, z.B. über entsprechen von den Seitenkanten ausgehenden Schlitzen, ausgestattet sind, wodurch eine zusätzliche Stabilitätserhöhung der Verpackung 1 durch dieses Verbinden von zumindest zwei neben einander angeordneten Tragteil- und/oder Steckteilseitenwänden erreicht wird.
Fig. 11 zeigt eine Ausführungsvariante der Erfindung, bei der das Tragteil und/oder Steckteil 3 von oben in die Ausnehmungen 18 im Unterteilboden 54 des Unterteils 2 der Verpackung 1 gesteckt ist, sodass die Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände 25,26 zu Gänze mit den beiden längeren Unterteilseitenwänden 5 überlappen, und auf diese Weise ein geschlossene Verpackung gebildet wird. Die Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände 25,26 sind bevorzugt bündig zum Unterteilboden 54 ausgeführt
Bei dieser Variante ist es möglich die Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände 25,26 derart zu verlängern (in Fig. 11 strichliert dargestellt), dass diese den Tragteil- und/oder Steckteilboden 27 beidseitig überragen und auf diese Weise eine bessere Möglichkeit durch die fakultative Anbringung von Handgrifföffnungen (nicht dargestellt) zu erhalten, insbesondere wenn die in die Ausnehmungen 18 ragenden Enden der Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände 25,26 einen mit dem Unterteilboden 54 ebenfalls überlappenden Bereich aufweisen (ebenfalls strichliert dargestellt).
Der Unterteil kann bei dieser Ausführungsvariante, so wie bei sämtlichen anderen Ausführungsvarianten z.B. aus Karton und der Tragteil und/oder Steckteil 3 aus Kunststoff, insbesondere Polypropylen, bestehen.
iNACHQSREaCHT • · · · • · · · • · · · • · · · • ··· · · • · · · -20-
In Fig. 12 ist eine Ausführungsvariante der Erfindung dargestellt, bei der der Unterteil 2 aus einem Formteil 55 besteht, insbesondere aus einem Spritzgussteil aus Kunststoff. Der Tragteil und/oder Steckteil 3 kann wiederum aus Polypropylen gebildet sein.
Die Ausnehmungen 18 im Unterteil 2 sind bereits während der Formgebung des Unterteils 2, also z.B. im Spritzgusswerkzeug, hergestellt worden.
Diese Art eines Unterteils 2 bietet den Vorteil, dass dieser besonders stabil und daher besonders für schwere Güter geeignet ist, insbesondere deswegen, da keine Materialschwächungen durch Klebe- bzw. Verbindungsstellen oder Rill- bzw. Falzlinien vorhanden sind, bzw. dass damit auch ein Mehrwegsystem für die Verpackung 1 generell zur Verfügung gestellt werden kann.
Der Unterteil kann, wie in Fig. 12 gezeigt, eine Deckwand 56 und/oder eine Bodenwand aufweisen. In der Deckwand 56 und/oder in der Bodenwand kann zumindest eine der Ausnehmungen 40 angeordnet sein, die in gegenständlichem Beispiel wiederum mit kreisförmigem Querschnitt zu Aufnahme einer Flasche ausgebildet ist.
Des weiteren ist es möglich, dass sich ausgehend von dieser zumindest einen Ausnehmung 40 in der Deckwand 56 zumindest eine Seitenwand 57 in Richtung auf die Bodenwand, bevorzugt bis zu dieser, und die zumindest eine Ausnehmung 40 zumindest teilweise umschließend erstreckt, um damit der in der Ausnehmung 40 aufgenommenen Flasche einen besseren Halt zu geben.
Bei dieser Ausführungsvariante sind in sämtlichen Übergangsbereichen zwischen der Deckwand 56 und/oder Bodenwand und den Unterteilseitenwänden 5 zumindest eine Ausnehmung 18 vorgesehen - es können auch mehrere neben- und/oder hintereinander angeordnet werden, um z.B. zwei oder mehrer Tragteile und/oder Steckteile anzubringen (dies ist selbstverständlich bei sämtlichen Ausführungsvarianten möglich) -, sodass ein Tragteil- und/oder Steckteil 3 wahlweise in Bereich der beiden kürzeren und/oder längeren Unterteilseitenwände 5 verwendet werden kann.
Selbstverständlich ist es möglich, dass bei allen Ausführungsvarianten der Erfindung der Unterteil 2 aus einem derartigen Formteil 55 gebildet ist.
Des weiteren ist es möglich, auch den Tragteil und/oder Steckteil 3 durch einen entsprechenden Formteil, z.B. Spritzgussteil, zu bilden.
In Fig. 13 ist schließlich eine mögliche Verwendung der erfindungsgemäßen Verpackung gezeigt. Diese besteht darin, dass nach Entfernung des Tragteils und/oder Steckteils die Unterteile 2 mehrer Verpackungen auf- und/oder nebeneinander zu Ausbildung eines Warenlagers bzw. Regals 58, insbesondere eines Flaschenlagers, gestellt werden.
Um diesem Warenlager bzw. Regal 58 einen größeren Zusammenhalt als dies alleine durch das Aufeinander- und/oder Nebeneinanderstellen möglich ist, können Verbindungselemente 59, z.B. in Form von Klammem oder Clipsen, vorgesehen werden, die jeweils übergreifend in nebeneinander liegende Ausnehmungen 18 zweier Unterteile 2 eingreifen und gegebenenfalls in diesen verrasten. Dabei erweist sich obige Ausführung, bei der im Bereich sämtlicher Unterteilseitenwände 5 derartige Ausnehmungen 18 angeordnet sind (Fig. 12) als vorteilhaft. Selbstverständlich ist die Anzahl der anzubringenden Verbindungselement 59 variabel und können diese sowohl im Bereich der Deckwand 56 als auch im Bereich der Bodenwand angeordnet werden.
Zusätzlich oder alternativ dazu ist es möglich, dass an bzw. in den Oberflächen der Unterteilseitenwände 5 - wie dies in Fig. 12 strichliert gezeigt ist - zumindest ein Steckelement 60, z.B. eine vorspringende Nasen oder ein Stege, angeordnet ist und in einer dieser gegenüberliegenden Unterteilseitenwand 5 desselben Unterteils 2 zumindest eine dazu komplementäre Vertiefung 61 oder ein Durchbruch vorgesehen ist. Bei Aufeinanderstapeln kann damit in der Folge eine Steckelement 60 eines ersten Unterteils 2 in eine Vertiefung 61 eines zweiten Unterteils 2 eingreifen, und kann dadurch ein seitliches Verschieben verhindert werden. Eine zusätzliche Verrastbarkeit dieser Elemente ineinander ist ebenfalls möglich.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Verpackung 1 bzw. des Regals 58, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachman-
• 9 ·· ·· • · · · · · • · · · ·9 ··· ··· · · • · · · -22-nes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausfuhrungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausfuhrungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mitumfasst.
Der Ordnung halber sei abschließend daraufhingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Verpackung 1 und des Regals 58 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1,2,3; 4,5,6,7,8; 9,10; 11; 12; 13 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
NACHGEREICHT
Naeosi'oiaoo
Bezugszeichenaufstellung 1 Verpackung 36 Seitenkante 2 Unterteil 37 Seitenkante 3 Steckteil 38 Klappe 4 Zuschnitt 39 Klappe 5 Unterteilseitenwand 40 Ausnehmung 6 Klebelasche 41 Abschnitt 7 Längskante 42 Abschnitt 8 Längskante 43 Abschnitt 9 Lasche 44 Abschnitt 10 Lasche 45 Außenhüllenhöhe 11 Innenraum 46 Innteilhöhe 12 Seitenkante 47 Falzlinien 13 Seitenkante 48 Steckteilbodenbreite 14 Klebelasche 49 Bodenteilbreite 15 Klebelasche 50 Griffelement 16 Seitenkante 51 Längsseitenkante 17 Seitenkante 52 Längsseitenkante 18 Ausnehmung 53 Durchbruch 19 Zuschnitt 54 Unterteilboden 20 Endbereich 55 Formteil 21 Endbereich 56 Deckwand 22 Durchbruch 57 Seitenwand 23 Breite 58 Regal 24 Breite 59 Verbindungselement 25 Steckteilseitenwand 60 Steckelement 26 Steckteilseitenwand 61 Vertiefung 27 Steckteilboden 28 Zuschnitt 29 Innenteil 30 Zuschnitt 31 Außenhülle 32 Innenteilseitenwand 33 Deckelteil 34 Innenteilseitenwand 35 Bodenteil (NACl··'* ^^2^5/01300 ^ »«KT "· T3?-;jar ι^:-'."·ϊμ— üerw-

Claims (34)

  1. Patentansprüche 1. Verpackung (1) bestehend aus einem Unterteil (2) und einem Tragteil und/oder Steckteil (3), wobei der Unterteil (2) zumindest eine Unterteilseitenwand (5) aufweist und der Tragteil und/oder Steckteil (3) zumindest zwei Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände (25,26) und zumindest einen zwischen den beiden Tragteil- und/oder Steckteilseitenwänden (25,26) angeordneten und mit diesen verbundenen Tragteil-und/oder Steckteilboden (27) aufweist, wobei der Unterteil (2) aus zumindest einem Zuschnitt (4), insbesondere aus einem verformbaren Material, wie z.B. einem Kartonzuschnitt, oder einem Formteil, insbesondere einem Spritzgussteil, gebildet ist, und bei der die Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände (25,26) an der zumindest einen Unterteilseitenwand (5) anliegen, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil (2) zumindest zwei durchgehende, insbesondere einander gegenüberliegende, Ausnehmungen (18) aufweist, durch die die Tragteil- und/oder Steckteilseitenwände (25,26) hindurchragen.
  2. 2. Verpackung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgehenden Ausnehmungen (18) schlitzförmig ausgebildet sind.
  3. 3. Verpackung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (18) durch Ausstanzungen in dem zumindest einen Zuschnitt (4) gebildet sind.
  4. 4. Verpackung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil (2) aus einem ersten Zuschnitt (28) für einen Innenteil (29) und einem zweiten Zuschnitt (30) für eine Außenhülle (31) gebildet ist, wobei die Außenhülle (31) auf den Innenteil (29) aufschiebbar ist.
  5. 5. Verpackung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zuschnitt (28) für den Innenteil (29) und der zweite Zuschnitt (30) für die Außenhülle (31) NACHG§§ßpHT| -2- -2- ·· ·· • ·· ·· ·» • • · • • ·t · ·· • • · • ··· ··· · • • · • • · · zumindest je eine Außenhüllenseitenwand und Innenteilseitenwand (32), die die Unterteilseitenwand (5) bilden, aufweisen.
  6. 6. Verpackung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenhüllenseitenwand an der Innenteilseitenwand (32) an zumindest zwei Seitenwandbereichen befestigt ist, z.B. mit dieser verklebt ist.
  7. 7. Verpackung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil (2) einen mit der Unterteilseitenwand (5) verbundenen Unterteilboden aufweist.
  8. 8. Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteilboden durch den ersten Zuschnitt (28) für den Innenteil (29) gebildet ist.
  9. 9. Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteilboden durch den zweiten Zuschnitt (30) für die Außenhülle (31) gebildet ist.
  10. 10. Verpackung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil (2) quaderförmig, zylinderförmig, kugelscheibenförmig, prismenförmig, pyramidenstumpfförmig oder kegelstumpfförmig ausgebildet ist.
  11. 11. V erpackung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil (2) einen Unterteildeckel aufweist.
  12. 12. Verpackung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Unterteildeckel zumindest eine weitere Ausnehmung (40) angeordnet ist.
  13. 13. Verpackung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine weitere Ausnehmung (40) zumindest annähernd kreisförmig ausgebildet ist. nachgereicht —-KaOQS/01300- -3- • t · · · · · · ·· # • · · · · · · ··· • · · · ··· ··· · · ··· · · ···
  14. 14. Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteildeckel durch den ersten Zuschnitt (28) für den Innenteil (29) gebildet ist.
  15. 15. Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteildeckel durch den zweiten Zuschnitt (30) für die Außenhülle (31) gebildet ist.
  16. 16. Verpackung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt (4) für den Unterteil (2) einstückig ausgebildet ist.
  17. 17. Verpackung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt für den Tragteil (3) einstückig ausgebildet ist.
  18. 18. Verpackung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Tragteil- und/oder Steckteilboden (27) und den Tragteil-und/oder Steckteilseitenwänden (25,26) Falzlinien (47) angeordnet sind.
  19. 19. Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt (28) für den Ixmenteil (29) einstöckig ausgebildet ist.
  20. 20. Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt (30) für die Außenhülle (31) einstöckig ausgebildet ist.
  21. 21. Verpackung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragteil und/oder Steckteil (3) aus einem wasserfesten Werkstoff, wie z.B. einem Kunststoff oder einem Metall, gebildet ist.
  22. 22. Verpackung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Tragteil- und/oder Steckteilseitenwänden (25,26) Durchbrüche (22), insbesondere Handgrifföffnungen, angeordnet sind. NACHQEBHStn· -4-
  23. 23. Verpackung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Tragteil- und/oder Steckteilseitenwänden (25,26) in einem Randbereich Durchbrüche (53) für ein Befestigungsmittel, z.B. eine Schnur, ein Lederband, angeordnet sind.
  24. 24. Verpackung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer äußeren Oberfläche der zumindest einen Unterteilseitenwand (5) eine Beschichtung angeordnet ist.
  25. 25. Verpackung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer äußeren Oberfläche der zumindest einen Unterteilseitenwand (5) ein Überzug, z.B. aus Leder, einem Lederimitat aus Kunststoff, einem Stoff, einem Fell, einem Fellimitat, angeordnet ist
  26. 26. Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (18) in dem Unterteilboden, insbesondere in einem an die Unterteilseitenwand (5) bzw. die Unterteilseitenwände (5) angrenzenden Bereich, angeordnet sind.
  27. 27. Verwendung der Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 26 zur Verpackung und zum Transport von Flaschen.
  28. 28. Verwendung der Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 26 zur Verpackung als Einkaufstasche.
  29. 29. Verwendung der Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 26 als Werbeträgermedium.
  30. 30. Verwendung des Unterteils (2) der Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 26 als, insbesondere stapelbares Flaschenregal, insbesondere Weinregal. NACHGEREICHT _tcmsfoiMQ_
    ·· • · · • ♦ · ·« • · ··· ♦ · · ·· ··
    -5-
  31. 31. Warenlager, insbesondere Regal (58), insbesondere Flaschenregal, beispielsweise Weinregal, bestehend aus einem Korpus mit Seitenwänden und einer Deckwand (56), sowie gegebenenfalls einer Bodenwand, wobei in der Deck- und/oder Bodenwand (56) zumindest ein Durchbruch (40) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Korpus durch den Unterteil (2) der Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 26 gebildet ist.
  32. 32. Warenlager nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass in den Ausnehmungen (18) zweier neben- oder übereinander angeordneter Unterteilen (2) jeweils ein Verbindungselement (59), wie z.B. eine Klammer, von einem Unterteil (2) auf das zweite Unterteil (2) übergreifend angeordnet ist.
  33. 33. Warenlager nach Anspruch 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einer Seitenwand des Unterteils (2) zumindest ein über diese vorragendes Steckelement (60), wie z.B. eine Nase, ein Steg, angeordnet ist, und in einer dieser Seitenwand gegenüberliegenden Seitenwand eine zu dem Steckelement (60) komplementäre Vertiefung (61) angeordnet ist.
  34. 34. Warenlager nach einem der Ansprüche 31 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch (40) von zumindest einer Seitenwand (57) begrenzt ist, die sich von der Deckwand (56) in Richtung auf die Bodenwand, vorzugsweise bis zu dieser, erstreckt. identity werbedesign GmbH durch
    NACHGEREICHT TOJTOUUUO
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