AT501735A4 - Vorrichtung mit einem relativ zu einem standgehäuse beweglichen werkzeughalter und mit einer am werkzeughalter und am standgehäuse angeschlossenen leitungsführung - Google Patents
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Description
(33 840) jel Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einem relativ zu einem Standgehäuse beweglichen Werkzeughalter und mit einer am Werkzeughalter und am Standgehäuse angeschlossenen Leitungsführung, die mit ihrem Aussenmantel wenigstens einen Führungskanal für Verbindungsleitungen, insbesondere Elektrokabel und/oder Druckleitungen, begrenzt, wobei die Leitungsführung wenigstens ein Gelenkten eines Kugelgelenks für eine Beweglichkeit der Leitungsführung ausbildet. Um einem bewegten Werkzeughalter Verbindungsleitungen nachführen zu können, ist es aus dem Stand der Technik bekannt (DE 20305680 U1), Verbindungsleitungen in einer beweglichen Leitungsführung vorzusehen. Für solch eine Beweglichkeit weisen diese Leitungsführungen mittig angeordnete Kugelgelenke auf, die zusammen mit einem radial beabstandeten Schutzmantel einen Führungskanal ausbilden. Diese Führungskanäle haben sich vorteilhaft zum Schutz von Verbindungsleitungen herausgestellt, für Verbindungsleitungen, die dehnempfindlich sind, können diese Leitungsführungen nicht verwendet werden. So steht nämlich den Verbindungsleitungen gerade jener mittige Teil der Leitungsführung nicht zur Verfügung, der von den Leitungen die geringste Dehnbarkeit abverlangt, so dass insbesondere Druckleitungen davon nicht aufgenommen werden können. Aus diesem Grunde kommen häufig Leitungsführungen in Form von Kettenzügen zum Einsatz. Bei solchen Kettenzügen sind die Kettenglieder über Drehgelenke derart miteinander verbunden, dass eine mittige Führung der Verbindungsleitungen möglich ist. Solche Kettenzüge sind jedoch in schmutzbelasteten Umgebungen, insbesondere dort wo Materialabtragungen durchgeführt werden, nicht besonders n 08/09 '05 DO 11:36 [SE/EH NR 8797] geeignet. Die Kettenzüge erfahren nämlich stets einem Schmutzeintrag, da deren Dichtungen aufgrund der geforderten Beweglichkeit sowie eines vergleichsweise langen Bewegungsspalts zwischen den Kettengliedern Spaltbildungen nicht ausJ schliessen können. Hinzu kommt, dass derartige Massnahmen zur Abdichtung von Leitungsführungen vergleichsweise konstruktiv aufwendig und kostenintensiv sind. Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ausgehend vom eingangs geschilderten Stand der Technik eine Leitungsführung für eine Vomchtung zu schaffen, die trotz einer hohen, insbesondere mehrachsigen, Beweglichkeit des Werkzeughalters einerseits einen schmutzdichten Abschluss des Führungskanals gewährleisten kann, und andererseits eine belastungsarme Führung für Verbindungsleitungen bietet. Ausserdem soll die Leitungsführung konstruktiv einfach : ausgebildet und kostengünstig sein. Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Leitungsführung ausschliesslich mit dem Auss[beta]nmantel Gelenkteile von Kugelgelenken erstellt. Bildet die Leitungsführung ausschliesslich mit dem Aussenmantef Gelenkteile von Kugelgelenken, so eröffnet sich damit die Möglichkeit, den Verbindungsleitungen einen Führungskanal zur Verfügung zu stellen, der einerseits durch die überlappende Konstruktion von Kugelgelenken gegenüber Verschmutzungen besonders geschützt und andererseits für die Verbindungsleitungen belastungsarm ist, da der Führungskanal mittig freigestellt ist. Im Gegensatz zum Stand der Technik können daher auch dehnungs- sowie schmutzempfindliche Verbindungsleitungen von dieser Leitungsführung aufgenommen werden, ohne mit Beschädigungen an den Verbindungsleitungen rechnen zu müssen. Hinzu kommt, dass Verbindungsleitungen auf einfache Weise in die Leitungsführung eingebracht bzw. auch nachträglich eingezogen werden können, weil die erfindungsgemässe Leitungsführung im Gegensatz zum Stand der Technik einen vergleichsweise hi[pi]dernisarmen Führungskanal aufweist. Vorteilhafte Dichtungseigenschaften ergeben sich, wenn zwischen dem Werkzeughalter und der Leitungsführung ein Kugelgelenk vorgesehen ist. So ist insbe- <I> 08/09 '05 DO 11:36 [SE/EH NR 8797] sondere in diesem Bereich mit hohen Schmutzbelastungen durch Spanabhub zu rechnen - ein Kugelgelenk als Anschlussgelenk kann aber trotzdem einen schmutzdichten Führungskanal sicherstellen. Ausserdem bietet ein derartiges Kugelgelenk im Bereich des Werkzeughalters den Vorteil eines momentfreien Anschlusses der Leitungsführung an den Werkzeughalter. Bildet die aus Gliedern bestehende Leitungsführung wenigstens ein Kugelgelenk zwischen zwei Gliedern aus, so kann zwischen den Gliedern der Leitungsführung eine vergleichsweise hohe Beweglichkeit ermöglicht werden. Einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben sich, wenn der Aussenmantel der Leitungsführung entweder eine Gelenkkugel oder eine Gelenkpfanne ausbildet. Vorteilhaft hält eine an der Gelenkpfanne befestigte Schelle die Gelenkkugel in der Gelenkpfanne, was mit einem Entfernen der Schelle ein Öffnen des Kugelgelenks beispielsweise für Wartungszwecke ermöglicht. Ist zwischen der Gelenkpfanne und der Schelle eine elastische Dichtung eingesetzt, die gegenüber zumindest einer inneren Anschlusskante von Gelenkpfanne und/oder Schelle vorragt, so kann stets ein spaltfreier Abschluss des Führungskanals im Gel[beta]nkbereich gewährleistet werden. Neben dem, dass die Dichtung ausgleichend auf Toleranzen der Gelenkkugel wirkt, setzt die Dichtung auch die Gelenkkugel unter Vorspannung gegenüber der Gelenkpfanne, was für eine vorteilhafte stossfreie Bewegungsmitnahme der Leitungsführung sorgt. Einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben sich, wenn Dichtung entsprechend des Anziehmoments der Schellenbefestigungen der jeweiligen Anschlusskante vorragt. Erstreckt sich der Schutzmantel zwischen den jeweiligen Gelenken rohrförmig längs, so können konstruktiv einfache Glieder geschaffen werden, mit denen schmutzbelastete Bereiche überbrückt werden können. in den Figuren ist der Erfindungsgegenstand anhand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. Es zeigen <I> i 08/09 '05 DO 11:36 [SE/EM NR 8797] . . . . . . ... Fig. 1 eine teilweise aufgerissene Seitenansicht auf die Vorrichtung und Fig. 2 eine vergrösserte Ansicht eines Kugelgelenks nach Fig. 1. Die beispielsweise in der Fig. 1 dargestellte Vorrichtung weist einen relativ zum Standgehäuse 1 mehrachsig beweglichen Werkzeughalter 2 auf. An den Werkzeughalter 2 und an das Standgehäuse 1 ist eine Leitungsführung 3 angeschlossen, die mit ihrem Aussenmant[beta]l 4 einen Führungskanal 5 für Verbindungsleftungen 6 erstellt. Die Leitungsführung 3 ist am Werkzeughalter 2 über ein Kugelgelenk 7 befestigt, was eine bewegliche Verbindung der Leitungsfuhrung 3 am Werkzeughalter 2 ermöglicht und über das unter anderem Belastungen der Leitungsführung 3 abgetragen werden können. Die Gelenkkugel 8 des Kugelgelenks 7 wird von der Leitungsführung 3 und zwar ausschliesslich vom Aussenmantel 4 erstellt. Dabei ist es unerheblich, ob der Aussenmantel 4 der Leitungsführung 3 einstückig ist oder ob sich diese aus mehren Teilen zusammenfügt, entscheidend ist, dass der Aussenmantel 4 der Leitungsführung 3 ausschliesslich Gelenkteile von Kugelgelenken 7 erstellt. Mit solch einem Kugelgelenk 7 kann für die Verbindungsleitungen 6 ein vergleichsweise breiter Führungskanal 5 geschaffen werden, was eine vorteilhafte b[beta]lastungsarme Führung der Verbindungsleitungen 6 sicherstellt. Ausserdem ist der Führungskanal 5 besonders gegenüber Verschmutzungen geschützt, da die Gelenkteile stets einen überlappenden Abschluss gewährleisten. Im Falle des Kugelgelenks 7 gehört die Gelenkpfanne 9 dem Werkzeughalter 2 zu - das andere Gelenkten als Gelenkkugel 8, was der Leitungsführung 3 zugehört, wirkt mit der Gelenkpfanne 9 zusammen. Die aus Gliedern 10 und 11 gebildete Leitungsführung 3 weist zwischen den Gliedern 10 und 11 ebenfalls ein Kugelgelenk 12 auf, was für eine vergleichsweise freie Beweglichkeit der Leitungsführung 3 sorgt. Für das Kugelgelenk 12 formt das Glied 11 mit dem Aussenmantel 4 eine Gelenkpfanne 13 und das Glied 10 mit dem Aussenmantel 4 eine Gelenkkugel 14 aus. Die Gelenkkugel 14 ist die Gelenkpfanne 13 eingesetzt, wobei eine an der Gelenkpfanne 13 befestigte Schelle 15 die Gelenkkugel 12 in der Gelenkpfanne 13 hält. 08/09 '05 DO 11:36 [SE/EM NR 8797] a Zwischen der Gelenkpfanne 13 und der Schelle 15 eine elastische Dichtung 16 eingesetzt ist, die gegenüber zumindest einer inneren Anschlusskante von Gelenkpfanne 13 und Schelle 15 vorragt, was der Fig. 2 insbesondere zu entnehmen ist. Dafür wird die Dichtung 16 mit Hilfe des Anziehmoments der Schraube 17 elastisch verformt, so dass die Dichtung 16 der jeweiligen Anschlusskante vorragt, was aus Ubersichtlichkeitsgründen nicht näher dargestellt worden ist. Dieser Effekt wird besonders durch das Vorsehen einer in Richtung der Gelenkkugel 14 ragenden Nase 19 verstärkt. Es ist aber auch denkbar, was nicht näher dargestellt wurde, die Dichtung 16 federnd an der Gelenkkugel 14 anliegen zu lassen, in dem der Innendurchmesser der Dichtung 16, je nachdem welche Federkraft auf die Gelenkkugel 14 wirken soll, kleiner als der Aussendürchmesser der Gelenkkugel 14 gewählt wird, so dass die Nase 19 ebenso an der Gelenkkugel 14 federnd anliegt. Der Schutzmantel 4 ist zwischen den jeweiligen Gelenken 7, 12 bzw. 18 in seiner Längserstreckung rohrförmig ausgebildet, wodurch lediglich mit zwei Kugelgelenken 7 und 12 sowie einem Drehgelenk 18 eine ausreichende Beweglichkeit der Leitungsführung 3 gegeben ist, um so der Bewegung des Werkzeughalters 2 folgen zu können, ohne grössere Bewegungsenergien zu verlangen. Ausserdem eignet sich eine derartige Leitungsführung 3 aufgrund des besonders widerstandsarmen Führungskanals 5 zum nachträglichen Einbringen von Verbindungsleitungen 6. (M/( )J v[iota]<t¯ i 08/09 '05 DO 11:36 [SE/EM NR 8797]
Claims (7)
1. Vorrichtung mit einem relativ zu einem Standgehäuse beweglichen Werkzeughalter und mit einer am Werkzeughalter und am Standgehäuse angeschlossenen Leitungsführung, die mit ihrem Aussenmantel wenigstens einen Führungskanal für Verbindungsleitungen, insbesondere Elektrokabel und/oder Druckleitungen, begrenzt, wobei die Leitungsführung wenigstens ein Gelenkteil eines Kugelgelenks für eine Beweglichkeit der Leitungsführung ausbildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsführung (3) ausschliesslich mit dem Aussenmantel (4) Gelenkteile von Kugelgelenken (7, 12) erstellt.
1. Vorrichtung mit einem relativ zu einem Standgehäuse beweglichen Werkzeughalter und mit einer am Werkzeughalter und am Standgehäuse angeschlossenen Leitungsführung, die mit ihrem Aussenmantel wenigstens einen Führungskanal für Verbindungsleitungen, insbesondere Elektrokabel und oder Druckleitungen, begrenzt, wobei die Leitungsfuhrung wenigstens ein Gelenkteil eines Kugelgelenks für eine Beweglichkeit der Leitungsführung ausbildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsführung (3) ausschliesslich mit dem Aussenmantel (4) Gelenkteile von Kugelgelenken (7, 12) erstellt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kugelgelenk (7) zwischen dem Werkzeughalter (2) und der Leitungsführung (3) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kugelgelenk (7) zwischen dem Werkzeughalter (2) und der Leitungsführung (3) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in Gliedern (10, 11) geteilte Leitungsführung (3) wenigstens ein Kugelgelenk (12) zwischen ihren Gliedern (10, 11) ausbildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in Gliedern (10, 11) geteilte Leitungsfuhrung (3) wenigstens ein Kugelgelenk (12) zwischen ihren Gliedern (10, 11 ) ausbildet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Aussenmantel (4) der Leitungsführung (3) entweder eine Gelenkkugel (9, 12) oder eine Gelenkpfanne (13) erstellt und dass eine an der Gelenkpfanne (13) befestigte Schelle (15) die Gelenkkugel (9 bzw. 12) in der Gelenkpfanne (13 bzw. 8) hält.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 , 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Aussenmantel (4) der Leitungsführung (3) entweder eine Gelenkkugel (9, 12) oder eine Gelenkpfanne (13) erstellt und dass eine an der Gelenkpfanne (13) befestigte Schelle (15) die Gelenkkugel (9 bzw. 12) in der Gelenkpfanne (13 bzw..8) hält.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Gelenkpfanne (13) und der Schelle (15) eine elastische Dichtung (16) eingesetzt
NACHGEREICHTist, die gegenüber zumindest einer inneren Anschlusskante von Gelenkpfanne (13) und/oder Schelle (15) vorragt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Gelenkpfanne (13) und der Schelle (15) eine elastische Dichtung (16) eingesetzt
08/09 '05 DO 11:36 [SE/EM NR 8797]
>ist, die gegenüber zumindest einer inneren Anschlusskante von Gelenkpfanne (13) und/oder Schelle (15) vorragt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (16) entsprechend des Anziehmoments der Schellenbefestigungen der jeweiligen Anschlusskante vorragt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (16) entsprechend des Anziehmoments der Schellenbefestigungen der jeweiligen Anschlusskante vorragt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schutzmantel (4) zwischen den jeweiligen Gelenken (7, 12, 18) rohrförmig längserstreckt.
Linz, am 8. September 2005 WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG durch: : [upsilon]ihlJ y^
08/09 '05 DO 11:36 [SE/EM NR 8797]
Patentanwalt Dipl.-Ing. Helmut Hübscher Spittelwiese 7, A-4020 Linz
3C A 1468/2005; H02G neue Patentansprüche
(33 840) jel
P a t e n t a n s p r ü c h e :
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Aussenmantel (4) zwischen den jeweiligen Gelenken (7, 12, 18) rohrförmig längserstreckt.
Linz, am 7. Juni 2006 WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG
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NACHGEREICH
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