AT501765A1 - Schlaufensystem - Google Patents
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Description
Titel der Erfindung Schlaufensystem Einleitung Die Erfindung betrifft eine Konstruktion eines Schlaufensystems das mit dem Griff eines Stocks in Verbindung steht und durch seine Funktionalität mit spezieilen Krafteinleitungselementen die gesundheitsfördernden Aspekte bei Sportarten wie Nordic Walking unterstützt. Stand der Technik Derzeit sind Schlaufensysteme im Einsatz, die lediglich eine axiale Krafteinleitung über den Stock ermöglichen. Der Nachteil besteht darin, dass während der Krafteinleitung das Handgelenk, wenn es nicht durch entsprechende Aktivierung der Arm und Handmuskulatur stabilisiert wird, erhöhte Belastungen im Handgelenk auftreten können und in weiterer Folge zu gesundheitlichen Problemen führen können. Die Fixierung am Stock befindet sich bei herkömmlichen Systemen am oberen Ende des Stocks, dass der Stock mit der Hand so festgehalten wird, indem man ihn umgreift. Aus den Patentschriften WO 02/062434 ( CA 2433886) und WO 03/061785 sind solche bereits verwendeten Systeme beschrieben. Derzeitige Systeme unterstützen nicht dem Ablauf des natürlichen Bewegungsmusters, da keine Aktivierung der hiefür benötigten Muskelschlingen erfolgt, daher ist die gesundheitsfördernde Komponente der "Nordic Sports" - Sportarten begrenzt. Erfindungsdeklaration Das Schlaufensystem ermöglicht die Beibehaltung des natürlichen Bewegungsablaufs bei Sportarten wie Nordic Walking, Skilanglauf und ähnliche und ist gekennzeichnet durch die Position der Krafteinleitungselemente am Schlaufensystem und die Art und Position der Fixierung am Stock. Die Wichtigkeit der Gelenkstabilität über die Aktivierung bestimmter Muskelschlingen ist die Grundlage zur Entwicklung des neuen "Schlaufendesigns" welches die optimale Kraftübertragung ermöglicht und somit den Output des Bewegungsablaufs erhöht, der dem natürlichen Bewegungsmuster entspricht Wenn man Nordic Walking als gesundheitsfördernden Sport betrachtet, was zum derzeitigen Stand der Fall ist, muss man davon ausgehen, dass die gesundheitsfördernden Aspekte durch die Optimierung der Bewegungsabläufe durch Neudesign und Funktion einer speziellen Schlaufe erweitert werden können. Vorteile der Merkmale: Der Mensch hat ein reziprokes Gangverhalten, das heisst das Standbein der einen Seite beeinflusst den Stützarm der Gegenseite und vice versa. Stützaktivität der oberen Extremität der einen Seite fördert die Spielbeinaktivität der gleichen Seite. Die optimale Einleitung dieser Aktivitäten wird erreicht durch: Die Schlaufenkonstruktion mit entsprechender Verbindung zum Stock ermöglicht eine leichte Dorsalflexion der Hand von ca. 20 - 25 [deg.] und eine leichte Radialduktion von ca. 15 - 20 [deg.].Dies entspricht einer physiologischen Mittelstellung. In dieser Stellung entstehen die geringsten Drücke und Belastungen am Handgelenk. Diese Position begünstigt die Stimulierung der Lumbrikalmuskulatur was zu einer Ausformung der Handfläche führt und das Handgelenk zusätzlich stabilisiert und unterstützt. Dies führt zu einer gelenkschonenden Krafteinleitung. Es ist keine weitere Muskulatur um die Gelenke zu stabilisieren notwendig. Daher kann die Kraft optimal für die Bewegung eingesetzt werden, was zu einer optimaleren Koordination führt. Die Kraftübertragung erfolgt wie auch beim Fuss über knöcherne Vorsprünge über die Druckpunkte am Os pisiforme und den Kopf des Metacarpale V. Hier bedarf es entlang der Strecke des Metacarpale V einer Stabilisierung und Erhöhung mit entsprechender Polsterung für die optimale Kraftübertragung. Die Kraftübertragung erfolgt über die oben genannten Druckpunkte zur Ellenbogenstreckung über die Streckerschlingen vom M. triceps zum M. latissimus und den M. trapezius ascendens über die Faszie thorakolumbalis über die gesamte Glutealmuskulatur, wobei für die Bewegungsausführung der M. gluteus maximus (Vortrieb Standbein) entscheidend ist und die M.glut medius und minimus ausschliesslich der Stabilisierung (auch Standbein) des Beckens der gegenüberliegenden Seite dienen, weiter über den Muskulus biceps femoris (Hüftstreckung - Kniebeugung) und den Muskulus tibialis anterior (Steigbügel für Fusswölbung- dynamisches Konstrukt durch Muskulatur zum Gehen wichtig - nicht statisch) Die Lumbrikalmuskulatur des Fusses erzeugt die Wölbung des Fusses - bei 90[deg.] Stellung des Fusses. Hier wird unter Belastung eine maximale Wölbung am besten sichtbar. Beim Gegenschritt erfolgt derselbe Ablauf. Man spricht von gegenläufigem Gangmuster. Durch diese diagonale Kette, wobei die Mitte als zentraler Angelpunkt dient, erreicht man die Stabilität im unteren Rückenbereich Die Wichtigkeit der Gelenkstabilität über die Aktivierung der beschriebenen Muskelschlingen ist die Grundlage zur Entwicklung des neuen .Schlaufendesigns" welches die optimale Kraftübertragung ermöglicht und somit den Output des Bewegungsablaufs erhöht, der dem natürlichen Bewegungsmuster entspricht. (derzeitige Systeme unterstützen nicht den natürlichen Ablauf) Wenn man Nordic Walking als gesundheitsfördernden Sport betrachtet, was zum derzeitigen Stand der Fall ist, muss man davon ausgehen, dass die gesundheitsfördernden Aspekte durch die Optimierung der Bewegungsabläufe durch Neudesign und Funktion einer speziellen Schlaufe erweitert werden können. Beschreibung der Erfindungsmerkmale Fi[alpha]urenbeschreibun[alpha] Fig. 1 Schlaufenkonstruktion von der Seite Fig. 2 Verwendung der Schlaufe in Kombination mit dem an der Handinnenflache fixierten Stock Fig. 3 ,4 Schlaufenansicht Handflache Fig. 5 Form des Stockgriffs und Fixierung stockseitig in der Seitenansicht Fig. 6 Stockgriff mit Fixierung von vome Fig. 7 Verbindungselement Stockseitig von der Seite Fig. 8 Verbindungselement Stockseitig von vome Fig. 9 Fixierungselement Schlaufe in der Seitenansicht Fig. 10 Fixierungselement Schlaufe von oben Merkmale: 1 Knopf mit Drehachse an der Schlaufe 2 Langloch mit Erweiterung als Halteorgan. Gegenstock am Stuck för (1 ) 3 Umlenköse 4 Verstärkte Ausfuhrung mit Formgebung an der Handkante, Stutzelement 5 Fixierungsmanschette am Handgelenk 6 Fixierungsmanschette an der Mittelhand, wird durch (3) durchgezogen und fixiert 7 Erweiterung der Langlochkonstruktion 8 Reduzierung des Innendurchmessers auf den Durchmesser der Drehachse des Knopfesd ) Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Ausgestaltung der Fixierschlaufe zeigen die Zeichnungen der Fig. 1 , 2, 3 und 4. Fig. 1 zeigt die Schlaufenkonstruktion von der Seite. Die Position einer knopfartigen Erweiterung (1) mit Drehachse ist an der Innenseite der Schlaufe oder am Stock fix durch ein Drehgelenk angebracht, so dass es auf der Gegenseite, der stockabgewandten Seite, befestigt ist. Am Handgelenk erfolgt die Fixierung mittels einer Fixierungsmanschette([delta]). Eine zweite Fixierungsmanschette (6) wird durch eine Umlenköse (3) durchgezogen und fixiert. In Fig. 3 und 4 ist die Schlaufe von der Handinnenseite mit einer Knopferweiterung (1) und Fixierungsmanschette (5) zu sehen. Am Unterrand befindet sich eine verstärkte Ausführung (4), die als Stützelement zwischen den knöchernen Druckpunkten der Hand fungiert und zusätzlich gepolstert ausgeführt werden kann. Die Krafteinleitung erfolgt über die Handkante mittels Fixierungsschlaufe die in Verbindung mit dem Griff des Stocks steht. Fig. 2 zeigt die Fixierschlaufe in Verbindung mit dem Stock(9). Ein Knopf mit Drehachse(l) ist an der Schlaufe, oder fix am Stock durch ein Drehgelenk an der stockabgewandten Seiten verbunden, so dass es auf der Gegenseite an der Handinnenseite befestigt ist. In weiterer Folge fungiert eine Drehachse mit kopfartiger Erweiterung, die durch eine Öffnung des Gegenstücks im Stock durchsteckbar ist, und in ein Langloch (2), dessen Breite durch den Innendurchmesser der Drehachse verankerbar ist, mündet . Die Fixierungsmanschette (5) am Handgelenk und die Fixierungsmanschette (6), die über eine Umlenköse geführt wird, bieten eine ausreichende Fixierung der Hand in der gewünschten physiologischen Mittelstellung. Fig. 5 zeigt den Griff eines leicht konkav geformten Stocks mit integriertem Halteorgan, das das Gegenstück zur Knopfkonstruktion(l) mit Drehachse darstellt. Die konkave Ausformung des Stocks (Fig. 5) unterstützt die physiologische Mittelstellung der Hand welche zur allgemeinen Stabilisierung des Handgelenks führt und dadurch Belastungen reduziert. Fig. 6 stellt den Stockgriff mit integrierter Langlochkonstruktion (2) von vorne dar. Fig. 7 und 8 zeigen eine Langlochkonstruktion (2) mit kopfartiger Erweiterung (7) die sich auf Innendurchmesser der Drehachse([delta]) reduziert und als Halteorgan für die knopfartige Erweiterung des Gegenstücks an der Fixierungsschlaufe fungiert. Fig. 9 und 10 zeigen die Drehachse mit knopfartiger Erweiterung auf einer Fixierungsplatte zur Verbindung mit der Schlaufe.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Fixierung einer Handschlaufe an einem Stockgriff insbesondere Nordic Walking oder Skistockgriff ist dadurch gekennzeichnet, dass die Handschlaufe bezüglich des Stockgriffes um eine Drehachse schwenkbar gelagert ist, wobei die Drehachse normal zu einer Berührungsebene zwischen Handschlaufe und Stockgriff verläuft, und bei der Handschlaufe an der Handinnenseite ein wellenartiger Vorsprung entlang der Drehachse verläuft, welcher in ein entsprechendes Gegenprofil im Stockgriff eingreift.
1.
Anordnung zur Fixierung eines Stocks für Sportarten wie Nordic Walking oder ähnliches ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Schwenkachse (1) mittels einer Fixierschlaufe (Fig. 1 , 2, 3, 4) im Bereich der Handinnenseite befestigbar ist, wobei die Drehachse am Stockgriff schwenkbar angreift. Die Fixierung am Stock ist durch ein Langloch mit Erweiterung(2) gekennzeichnet, dessen Breite durch den Durchmesser der Drehachse verankerbar ist.
Die Schlaufe (Fig. 1 , 2, 3,4) nach Anspruch 1 ist dadurch gekennzeichnet dass die Verbindung zwischen den knöchernen Druckpunkten der Hand (Os pisiforme und Os metacarpale V) verstärkt ausgeführt ist und als Stütze und Formgebung für die physiologische Mittelstellung der Hand mit Gelenksstabilisierung dient, und durch die Aktivierung entsprechender Muskelschlingen eine weitere gesundheitsfördernde Wirkung darstellt. Der Griff des Stocks ist dadurch gekennzeichnet, dass seine Form konkav ausgeführt ist und zusätzlich die Position der Hand in der physiologischen Mittelstellung unterstützt.
<EMI ID=4.1>
Zusammenfassung
Die Erfindung betrifft/eine Fixierungsschfaufe für Nordic Wälking oder ähnlic ie irten, die durcn Fixierungsmanscnetten(3, 5) am Handgelenk und ajr der Aussenseite der Mittelhand sowie du cn eine ausgeführte/formgebende Vers in der Handkante(4), die gegebenenfalls gepolstert ausgeführt ist, zwiscnen den knöchernen Druckpunkten der Hand die physiologische Mittelstellung der Hand unterstützen und dadurch Belastungen reduzieren/können, und durch fie Aktivierung der physiologischen Mu[beta] elschlingen beimr Gehen eine Erweiterung ges mdheitsfördernden /Effekte durch die Ausführung [beta]ines natürlich [epsilon]wegungsablaufs bei Sportarten Wie Nordic Wal fng darstellt. /Die Schlaufenkonstruktipn mit den entsprechenden Stützelementen dient der Krafteinleitung über den Stock.
Die Fixierung LZUITI Stock erfolgt en der Handinnenfläche durch einen/Knopf mit Drehachse ) oder fix am Stock durch ein Drehgelenk, so dass es auf der Gegenseite auf der stockabgewandten Seite befestigt ist. In weiterer Drehachse mit kopfartigej Erweiterung(Fig.9, /f[theta]; (1)) durch eine Gegenstücks steckbar upra in ein Langloch (2)-(Fig.7, 8), dessen Breite Innendurchmesser der Drehachse (8) Xs Verbindung ur /erankerbar ist, verbunden.
<EMI ID=4.2>
Patentansprüche:
2. Der wellenartige Vorsprung gemäss Anspruch 1 ist durch eine kreisrunde, knopfartige Erweiterung (1) gekennzeichnet, die in das Gegenprofil eingeführt werden kann und einrastet.
3. Das Gegenprofil am Stockgriff nach Anspruch 1 ist durch eine Langlochkonstruktion gekennzeichnet (2), an der ein wellenartiger Vorsprung einrasten kann (8) und um 360[deg.] drehbar gelagert ist.
4. Die Schlaufe ist dadurch gekennzeichnet, dass sie im Bereich der Handkante, also zwischen den Druckpunkten der Hand, verstärkt ausgeführt ist (4).
NACHGEREICHT
Priority Applications (1)
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| AT8122005A AT501765B1 (de) | 2005-05-12 | 2005-05-12 | Schlaufensystem |
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ID=37192133
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2005
- 2005-05-12 AT AT8122005A patent/AT501765B1/de not_active IP Right Cessation
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