AT501824A1 - Einrichtung zum schutz der fahrgäste auf den sesseln eines sesselliftes - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Sessel eines Sesselliftes mit wenigstens einem Sitz mit einer Sitzfläche und mit einem verschwenkbaren Schließbügel, dessen Querbügel im geschlossenen Zustand quer über den Oberschenkeln eines Fahrgastes angeordnet ist, wobei am Querbügel eine den Abstand zwischen diesem und der Sitzfläche verringernde Sicherungseinrichtung angeordnet ist.
Sessel für Sessellifte wiesen in früheren Zeiten ein bis zwei Sitze, neuerdings aber meist vier bis acht nebeneinander liegende Sitze auf. Um ein Herausfallen oder Abrutschen der Fahrgäste vom Sessel zu verhindern weisen diese Sessel Schließbügel auf, die über die gesamte Breite des Sessels gehen. Diese Schließbügel können über im Bereich der Rückenlehne liegende Schwenkachsen von einer Position, in der sie über den Fahrgästen liegen, in eine Position, verschwenkt werden, in der sich ein Querbügel vor den Fahrgästen über deren Oberschenkel erstreckt. Des Weiteren ist an den Schließbügeln noch eine der Anzahl der Sitze entsprechende Anzahl von Fußrasten vorgesehen.
In der Schließstellung verhindert der Schließbügel, insbesondere der Querbügel, in der Regel zuverlässig ein Abrutschen oder Herausfallen von Erwachsenen. Da der Abstand zwischen Querbügel und Sitzfläche jedoch so dimensioniert ist, dass auch große Fahrgäste mit längeren Beinen unter dem Querbügel bequem Platz finden, ist dieser Abstand in der Regel für kleinere Personen zu groß, sodass ein Durchrutschen dieser kleineren Personen unter dem Querbügel möglich ist, insbesondere wenn diese auf Grund ihrer kürzeren Beine nicht in der Lage sind diese auf den Fußrasten abzustützen.
Um diese Gefahr zu vermindern wurden bereits Vorschläge gemacht wie sie beispielsweise aus der AT 411 523 B und der AT 411 046 B bekannt sind. Die aus diesen Vorveröffentlichungen bekannten Maßnahmen können im Wesentlichen dahingehend zusammengefasst werden, dass Schutzbügel oder Nocken von oben oder von unten zwischen den Oberschenkeln des jeweiligen Benutzers angeordnet werden. Dies wird von den Fahrgästen bzw. Benutzern aber in manchen Fällen als unangenehm empfunden bzw. bietet keinen Schutz, wenn ein kleiner Fahrgast so sitzt, dass dieser Schutzbügel bzw. die Nocke nicht zwischen den Beinen sondern neben dem Fahrgast liegt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, die unabhängig von der Größe der Person und deren Sitzposition auf dem Sessel ein Durchrutschen zwischen Sitzfläche und Querbügel zuverlässig verhindert.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem gattungsgemäßen Sessel dadurch, dass die Sicherungseinrichtung eine sich im Wesentlichen parallel zum • · · · · • · # · · · • · ♦ · · ♦ · -2-
Querbügel erstreckende und der Sitzfläche zugewandte Auflagefläche aufweist, deren Abstand zur Sitzfläche veränderbar ist.
Die Auflagefläche am Querbügel ist bei der Erfindung im Wesentlichen parallel zum Querbügel angeordnet und liegt von oben auf den Oberschenkeln der Benutzer auf, wobei durch den Umstand, dass der Abstand der Auflagefläche von der Sitzfläche veränderbar ist, eine selbsttätige Anpassung an die Länge der Beine bzw. Stärke der Oberschenkel erfolgt. Dadurch wird verhindert, dass große Personen von der Sicherungseinrichtung eingeengt werden, wogegen bei kleinen Personen ein sicherer Halt gewährleistet ist. Durch den bei Bedarf einstellbaren leichten Druck der Sicherungseinrichtung auf die Oberschenkel der Fahrgäste wird außerdem das subjektive Sicherheitsgefühl, insbesondere von etwas unsicheren Personen erhöht, da diese einen verbesserten Halt durch den Kontakt mit dem Sicherheitsbügel spüren. Schließlich ist gewährleistet, dass jede Person, egal ob sie auf einem Sitz korrekt in der Mitte sitzt, oder, was bei Sesselliften mit drei oder mehr Sitzplätzen gelegentlich vorkommt, in der Mitte zwischen zwei Sitzen sitzt, zuverlässig gegen Abrutschen gesichert ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich die Sicherungseinrichtung im Wesentlichen über die gesamte Breite der Sitzfläche, da in diesem Fall wie bereits erwähnt jede Person in jeder Sitzposition gesichert wird.
In einer weiteren Ausführungsform, bei der der Sessel zwei oder mehr Sitzflächen aufweist, kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass sich die Sicherungseinrichtung über wenigstens zwei nebeneinander liegende Sitzflächen erstreckt. Dies stellt nicht nur eine einfache Konstruktion dar, da nicht für jeden Sitz eine eigene Sicherungseinrichtung gebaut und angebracht werden muss, sondern gewährleistet wie bereits weiter oben angeführt auch, dass auch Personen gesichert werden, die zwischen zwei Sitzplätzen sitzen.
Eine besonders einfache und zuverlässige Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die Sicherungseinrichtung über die gesamte Sesselbreite erstreckt, wodurch sich die vorstehend angegebenen Vorteile besonders gut ausnützen lassen.
Grundsätzlich sind bei der Erfindung Ausführungsformen denkbar, die dadurch gekennzeichnet sind, dass der Abstand zwischen Auflagefläche und Querbügel veränderbar ist. Das heißt, dass die Auflagefläche je nach Beinlänge bzw. Oberschenkelstärke zum Querbügel hin drückbar oder verschiebbar ist.
Eine in diesem Zusammenhang bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche an einem elastisch deformierbaren Element der Sicherungseinrichtung angeordnet ist. In einer praktischen Ausführungsform wäre die Sicherungseinrichtung z.B. ein aus deformierbarem Kunststoff, z.B. Schaumgummi, hergestellter länglicher Teil, der einerseits am Querbügel befestigt ist, und dessen Auflagefläche anderseits den Oberschenkeln der Fahrgäste zugewandt ist.
In einer anderen Ausführungsform würde die Sicherungseinrichtung nicht zur Gänze aus den elastisch deformierbaren Element bestehen, sondern das elastisch deformierbare Element wäre nur über einen Träger od. dgl. mit dem Querbügel verbunden.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche an einem Sicherungsbügel der Sicherungseinrichtung angeordnet ist, der im Wesentlichen parallel zum Querbügel angeordnet ist.
Dieser Sicherungsbügel könnte z. B. ein Stahl- oder Kunststoffrohr sein, das am Querbügel befestigt ist. An diesem Sicherungsbügel könnte sich direkt die Auflagefläche befinden. Es wäre allerdings auch möglich, dass am Sicherungsbügel das elastisch deformierbare Element angeordnet ist, das die Auflagefläche trägt, der Sicherungsbügel somit den Träger für das Element bildet.
Der Sicherungsbügel kann bei der Erfindung gegen eine elastische Kraft relativ zum Querbügel bewegbar sein, wobei die elastische Kraft beispielsweise von einer oder mehreren Stahlfedern aufgebracht werden kann. Diese Feder drückt den Sicherungsbügel mit leichter Kraft gegen die Oberschenkel der Fahrgäste sobald der Schließbügel in seine Schließstellung verschwenkt wird.
Im Rahmen der Erfindung sind drei Ausführungsformen bevorzugt, wie der Sicherungsbügel relativ zum Querbügel bewegbar ist.
Eine Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsbügel verschwenkbar gelagert ist.
Eine zweite Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsbügel über längenveränderbare Stangen, z.B. Teleskopstangen, mit dem Querbügel verbunden ist.
Eine dritte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsbügel über Kniegelenkhebel mit dem Querbügel verbunden ist.
Um die Sicherheit gegen Durchrutschen weiter zu erhöhen kann schließlich auch vorgesehen sein, dass die Auflagefläche im Mittelbereich der Sitzfläche einen zur Sitzfläche hin weisenden, nasenartigen Vorsprung aufweist.
Dieser nasenartige Vorsprung, der allerdings relativ geringe Aus- • · -4- maße aufweisen kann, würde, wie an sich aus der AT 411 046 bekannt, zwischen die Beine eines Fahrgastes ragen, wenn dieser korrekt auf dem Sitzplatz sitzt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung.
Es zeigt:
Fig. 1 schematisch eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Sessels eines Sesselliftes, Fig. 2 einen Schnitt durch den Sessel von Fig. 1 entlang der Linie II-II, Fig. 3 eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sessels, Fig. 4 einen Schnitt durch den Sessel von Fig. 3 gemäß der Linie IV-IV, Fig. 5 eine Vorderansicht auf eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sessels, Fig. 6 einen Schnitt durch den Sessel entlang der Linie VI-VI, und die Fig. 7 und 8 eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sessels in Vorder- und Seitenansicht.
Die in den Fig. 1 bis 8 dargestellten Sessel eines Sesselliftes sind nur mit den für die Erfindung wesentlichen Teilen schematisch dargestellt, nämlich mit einer Sitzbank 1 und einem Schließbügel 2. Die übrigen Teile des Sessels können wie im Stand der Technik üblich ausgeführt sein. Es wird daher nur allgemein erwähnt, dass die Sitzbank 1 bzw. der Schließbügel 2 an einem Tragrahmen befestigt sind, der gegebenenfalls über ein Gelenk mit einer Tragstange verbunden ist, an deren oberen Ende eine Klemmeinrichtung zum Befestigen bzw. Ankuppeln des Sessels an ein Trag- und/oder Förderseil angebracht ist. Bei Bedarf kann auch ein Laufwerk am oberen Ende der Tragstange vorgesehen sein, welches nach dem Abkuppeln des Sessels vom Trag- und/oder Förderseil zum Verfahren des Sessels längs in den Stationen vorgesehener Schienen durch die Einstiegs- bzw. Ausstiegsbereiche dient.
In den Fig. 1 und 2 ist eine erste Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der wie erwähnt eine Sitzbank 1 mit vier Sitzflächen 3 und einer Rückenlehne 4 vorgesehen ist. Im Bereich der seitlichen, oberen Ecken der Rückenlehne 4 ist über nicht detailliert dargestellte Gelenke 5 ein Schließbügel 2 verschwenkbar gelagert, sodass der Schließbügel 2 von seiner in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schließstellung um etwas mehr als 90° nach oben geschwenkt werden kann, sodass die Fahrgäste ungehindert ein- und aussteigen können.
Der Schließbügel 2 besteht im Wesentlichen aus einem Querbügel 6, der sich über die gesamte Breite der Sitzbank 1 bzw. des Sessels erstreckt. Über Seitenstreben 7 ist der Querbügel 6 mit den Gelenken 5 verbunden. Von dem Querbügel 6 erstrecken sich zwischen jeweils zwei ·· ···· ·· ···· · • · · · · 9 · · • · · « ·· φ 9 9 • · · · · · · ···· ·· ·· ·· ·· · ·· ·· ·· ·· · · -5-
Sitzen zwei vertikale Stangen 8 nach unten, an denen jeweils zwei Fußrasten 9, eine für jeden Sitzplatz 3, befestigt sind.
Der Abstand zwischen der Querstrebe 6 und den Sitzflächen 3, insbesondere deren der Querstrebe 6 am nächsten liegende vordere Bereich, ist so bemessen, dass auch Personen mit längeren Beinen bzw. Unterschenkeln, aber auch korpulentere Personen bequem unter der Querstrebe 6 Platz finden, wenn sie ihre Füße auf die Fußrasten 9 aufsetzen. Auf der anderen Seite ist dieser Abstand für kleine Personen, insbesondere Kinder so groß bemessen, dass diese unter dem Querbügel 6 durchrutschen könnten. Diese Gefahr besteht insbesondere deswegen, weil bei kleineren Personen die Beine häufig zu kurz sind, um sie auf den Fußrasten 9 aufzusetzen.
Um diese Gefahr zu vermindern, sind bei der Erfindung Sicherungseinrichtungen 10 vorgesehen. Eine Sicherungseinrichtung 10 befindet sich jeweils im Bereich eines äußeren Sitzplatzes 3, wogegen sich eine mittlere Sicherungseinerichtung 10 über die beiden mittleren Sitzplätze 3 erstreckt. Die Sicherungseinrichtungen 10 weisen in diesem Ausführungsbeispiel jeweils einen Sicherungsbügel 11 auf, der über jeweils zwei Teleskopstangen 22 am Querbügel 6 befestigt ist. In den Teleskopstangen 22 sind Druckfedern 13 angeordnet, welche deren an den Sicherungsbügeln 11 angebrachte Abschnitte 14 vom Querbügel 6 weg, d.h. der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schließlage des Schließbügels 2 nach unten in Richtung zur Sitzfläche 3 hin drücken. An ihrer Unterseite weisen die Sicherungsbügel 1 Auflageflächen 12 auf, die sich auf Grund der Anordnung der Sicherungsbügel 11 im Wesentlichen parallel zum Querbügel 6 erstrecken. Mit den Auflageflächen 12 liegen die Sicherungsbügel 11 unter leichtem Druck der Federn 13 auf den Oberschenkeln der Fahrgäste auf, wobei sich der Abstand zwischen der Auflagefläche 12 und der Sitzfläche 3 durch die Teleskopstangen 22 entsprechend der Länge bzw. Stärke der Beine von alleine anpasst. Durch die federbelastete Ausführungsform der Sicherungseinrichtungen 10 mit den Teleskopstangen 22 ist ohne Zutun der Fahrgäste gewährleistet, dass die Sicherungsbügel 11 auf den Beinen der Fahrgäste aufliegen, wodurch hohe Sicherheit gegen Durchrutschen auch bei kleinen Personen gewährleistet ist.
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Aus führungs form sind die Sitzbank 1 und der Schließbügel 2 mitsamt den Fußrasten 9 im Wesentlichen gleich wie in den Fig. 1 und 2 auf gebaut. Unterschiedlich ist allerdings die Art, wie die Sicherungsbügel 11 mit dem Querbügel 6 verbunden sind. Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform sind die Sicherungsbügel 11 über je zwei Kniegelenkhebel mit Hebel-
-6- gliedern 15 und 16 mit dem Querbügel 6 verbunden. Der Druck auf die Sicherungsbügel 11 wird mit Druckfedern 17 ausgeübt, die zwischen den Sicherungsbügeln 11 und dem Querbügel 6 eingespannt sind. Alternativ wäre es z. B. auch möglich, im Bereich der Gelenke zwischen den Hebelgliedern 15 und dem Querbügel 6 und/oder bei an Gelenken zwischen den Hebelgliedern 15 und 16 und/oder an der gelenkigen Verbindung zwischen den Hebelgliedern 16 und den Sicherungsbügeln 11 Schenkelfedern anzubringen.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 5 und 6 dargestellt, bei der die Sitzbank 1 und der Schließbügel 2 wieder wie in den vorhergehenden Ausführungsformen beschrieben aufgebaut sind. Der Sicherungsbügel 11 ist allerdings bei der Ausführungsform vom Fig. 5 und 6 über Schenkel 18 mit den Seitenstreben 7 des Querbügels 6 gelenkig verbunden. Im Bereich der beiden Gelenke 19 sind beispielsweise Schenkelfedern angebracht, welche den Sicherungsbügel 11 über die Schenkel 18 nach unten, d.h. vom Querbügel 6 weg in Richtung zur Sitzfläche 3 hin drücken.
Unterschiedlich zu den vorhergehenden Ausführungsformen ist auch noch, dass sich der Sicherungsbügel bei dieser Ausführungsform quer über die gesamte Breite des Sessels bzw. der Sitzbank 1 erstreckt.
Bei der letzten in den Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform besteht die Sicherungseinrichtung 10 aus elastisch deformierbaren Elementen 20, wobei den beiden äußeren Sitzplätzen jeweils ein einzelnes Element 20 zugeordnet ist, wogegen sich das mittlere Element 20 über die gesamte Breite der beiden mittleren Sitzplätze erstreckt. Jedes Element 20 besteht beispielsweise aus kompressivem Kunststoff, z. B. Schaumstoff, der mit seiner vom Querbügel 6 abgewandten bzw. den symbolisch dargestellten Obersschenkeln 21 zugewandten Auflagefläche 12 auf den Oberschenkeln 21 aufliegt, wenn sich der Schließbügel 2 in der in den Fig. 7 und 8 dargestellten Schließstellung befindet. Diese Ausführungsform bietet im Vergleich zu den vorher beschriebenen Ausführungsformen der Fig. 1 und 2 sowie 5 und 6 den Vorteil, dass sich die Auflagefläche 12 individuell an jedes einzelnen Bein anpasst, was bei den in Verbindung mit den Fig. 1,2 und 5,6 dargestellten Ausführungsbeispielen nicht immer gegeben ist. So kann beispielsweise bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 und 2 auf den beiden mittleren Sitzen eine unzureichende Anpassung an Personen erfolgen, wenn diese eine stark unterschiedliche Größe aufweisen. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 und 6, bei der der Schließbügel über die gesamte Breite verläuft, könnte dieses Problem noch verstärkt auftreten.
Um dem abzuhelfen kann bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 die Ausführung der Teleskopstangen bzw. deren Befestigung an den Sicherungsbügeln 11 bzw. am Querbügel 6 mit so viel seitlicher Bewegungsfreiheit ausgeführt sein, dass der Sicherungsbügel 11 bei Bedarf auch eine zum Querbügel 6 nicht parallele Stellung einnehmen kann, sodass er bei einer kleineren Person, die auf einem der beiden mittleren Sitze sitzt, weiter nach unten gehen kann, als bei einer daneben sitzenden größeren Person.
Sinngemäß kann bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 und 6 eine Schrägstellung des Sicherungsbügels 11 mit Bezug zum Querbügel 6 bzw. zu den Sitzflächen 3 z. B. dadurch gewährleistet sein, dass die Schenkel 18 gelenkig mit den Sicherungsbügeln 11 verbunden sind, wodurch eine Verdrehung der Sicherungseinrichtung 10 möglich wird.
Bei der Ausführungsform von Fig. 3 und 4 ist durch die Verwendung der Kniegelenkhebel 15, 16 automatisch gewährleistet, dass sich der Sicherungsbügel 11 mit Bezug zum Querbügel 6 bzw. den Sitzflächen 3 schrägstellen kann.
Zusätzlich könnte bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 bis 6 noch vorgesehen sein, dass die Sicherungsbügel 11 mit elastisch deformierbaren Elementen ähnlich den Elementen 20 der Fig. 7 und 8 ausgestattet bzw. von diesen vollständig umschlossen werden, um eine zusätzliche flexible Anpassung zu ermöglichen.
Claims (13)
- D71-120ooo-pAT He Innova Patent GmbH in Wolfurt (AT) Patentansprüche: 1. Sessel eines Sesselliftes mit wenigstens einem Sitz (1) mit einer Sitzfläche (3) und mit einem verschwenkbaren Schließbügel (2), dessen Querbügel (6) im geschlossenen Zustand quer über den Oberschenkeln eines Fahrgastes angeordnet ist, wobei am Querbügel (6) eine den Abstand zwischen diesem und der Sitzfläche (3) verringernde Sicherungseinrichtung (10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung (10) eine sich im wesentlichen parallel zum Querbügel (6) erstreckende und der Sitzfläche (3) zugewandte Auflagefläche (12) aufweist, deren Abstand zur Sitzfläche (3) veränderbar ist.
- 2. Sessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Sicherungseinrichtung (10) im wesentlichen über die gesamte Breite der Sitzfläche (3) erstreckt.
- 3. Sessel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sessel zwei oder mehr Sitzflächen (3) aufweist und dass sich die Sicherungseinrichtung (10) über wenigstens zwei neben einander liegende Sitzflächen (3) erstreckt.
- 4. Sessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Sicherungseinrichtung (10) über die gesamte Sesselbreite erstreckt.
- 5. Sessel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen Auflagefläche (12) und Querbügel (6) veränderbar ist.
- 6. Sessel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (12) an einem elastisch deformierbaren Element (20) der Sicherungseinrichtung (10) angeordnet ist.
- 7. Sessel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung (10) aus einem elastisch deformierbaren Element (20) besteht.
- 8. Sessel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (12) an einem Sicherungsbügel (11) der Sicherungseinrichtung (10) angeordnet ist, der im Wesentlichen parallel zum Querbügel (6) angeordnet ist.
- 9. Sessel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsbügel (11) gegen eine elastische Kraft relativ zum Querbügel (6) bewegbar ist.
- 10. Sessel nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsbügel (11) verschwenkbar gelagert ist. ·· ·· «··· ·· ···· · «··· · · · · · ···· I ·· · · · • · · · ···· ···· • · · · « I t · · · • ·_ 2* _····· ·
- 11. Sessel nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsbügel (11) über längenveränderbare Stangen (22), z.B. Teleskopstangen, mit dem Querbügel (6) verbunden ist.
- 12. Sessel nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsbügel (11) über Kniegelenkhebel (15,16) mit dem Querbügel (6) verbunden ist.
- 13. Sessel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (12) im Mittelbereich der Sitzfläche (3) einen zur Sitzfläche (3) hinweisenden, nasenartigen Vorsprung aufweist . Innova Patent GmbH vertreten durch:
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