AT501825B1 - Fördersystem zum fördern und vereinzeln von teilen - Google Patents
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Description
I I 2 AT 501 825 B1 ! Die Erfindung betrifft ein Fördersystem zum Fördern und Vereinzeln von Teilen mit chargenwei- i se unterschiedlicher Teilelänge, wie im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben. 1 Es sind bereits Fördersysteme zum Fördern und Vereinzeln von Teilen bekannt, die einen 5 Längsförderer und einen daran anschließenden Querförderer umfassen. Mit diesen Systemen können gegebenenfalls auch Teile mit chargenweise unterschiedlichen Teilelängen gefördert werden, wobei Längsförderer und Querförderer in diesem Fall auf die Teile mit den größten Abmessungen dimensioniert sind und kleinere Teile zwischen den seitlichen Begrenzungsflächen des Querförderers oft nicht ausreichend geführt sind. 10
Beispielsweise zeigt EP 0 472 909 A1 eine Vorrichtung zum Bilden von Reihen oder Lagen von Flaschen. Dazu werden die Flaschen von einem Zulaufförderer mittels einer Verteilvorrichtung auf einem kontinuierlich antreibbaren Fördertisch verteilt, von dem sie in mehrere nebeneinander liegende Kanäle gefördert werden. Die Begrenzungen der Kanäle können an ihrem Einlau-15 fende quer zur Förderrichtung des angetriebenen Arbeitstisches hin und her bewegbar ausgebildet sein. Hierdurch wird ein sicheres Einlaufen der Flaschen vom Fördertisch in die einzelnen Kanäle unterstützt. US 6,186,724 B1 beschreibt ein Kommissionierlager für Stückgüter, umfassend einen Lagerbe-20 reich mit einer Vielzahl sich darin parallel zueinander erstreckender Lagergassen für die zu kommissionierenden Gegenstände, einen Bestückungsbereich an einem Ende des Lagerbereichs mit Mitteln zur Einlagerung von Gegenständen in die zugehörigen Lagergassen und einen Kommissionierbereich am anderen Ende des Lagerbereichs mit Entnahmevorrichtungen zur Überführung einzelner Gegenstände aus den Lagergassen auf nachgeordnete Förderein-25 richtungen. Zur Erzielung von hohen Umschlagraten ist jede Lagergasse mit einer eigenen, unabhängig von den übrigen Entnahmevorrichtungen betätigbaren Entnahmevorrichtung versehen.
Die EP 0 465 916 A1 offenbart eine Fördereinrichtung für quer zur Förderrichtung nebeneinan-30 der liegende Lageneinheiten, insbesondere Lagenstapel aus Papier, die an zwei oder mehrere in Förderrichtung hintereinander liegende Querförderer übergeben werden. Dabei werden alle in einer Reihe nebeneinander liegenden Lageneinheiten gleichzeitig mittels eines Förderers mit daran angeordneten Greifern an ihrer Vorderkante erfasst und bis zu einer Übergabestation am jeweils zu beschickenden Querförderer gezogen. Um ein Überfahren der nicht zu beschicken-35 den Übergabestationen bzw. Querförderer mit den biegeweichen Lageneinheiten zu ermöglichen, sind zwischen den einzelnen Übergabestationen bzw. Querförderem in Förderrichtung verstellbare Laufbrücken angeordnet, die die Lageneinheiten während des Fördervorganges an ihrer Unterseite unterstützen. Die Übergabestationen sind jeweils in Förderrichtung durch vertikale Begrenzungen schachtartig begrenzt, wobei bei jeder Übergabestation zumindest eine 40 Begrenzung in Förderrichtung verstellbar ist, wodurch die Übergabestationen an unterschiedliche Formate der Lageneinheiten angepasst werden können. DE 103 46 122 A1 beschreibt eine Fördervorrichtung für Stückgutteile, mit einem Zuförderer, von dem die Stückgutteile zugefördert werden und an seinem Abgabeende gesteuert einzeln 45 auf einen Übernahmeplatz eines dem Zuförderer unmittelbar nachgeordneten Übergabeförderers übergeben werden, und mit einem zwischen dem Zuförderer und dem Übernahmeförderer angeordneten Zwischenförderer in Form einer oberhalb der Förderebene des Übernahmeförderers angeordneten, in Förderrichtung des Zuförderers reversierbar antreibbaren Stützplatte. Die Übergabe der Stückgutteile vom Zuförderer auf den Übernahmeförderer erfolgt in der Weise, 50 dass die unterhalb des Abgabeendes des Zuförderers angeordnete Stützplatte mit derselben Geschwindigkeit wie ein aufzunehmendes Stückgutteil in Verlängerung des Zuförderers bewegt wird, bis ein Stückgutteil vollständig von der Stützplatte aufgenommen ist, und in dieser Position durch eine ruckartige Reversierbewegung der Stützplatte freigegeben wird wodurch der Stückgutteil im wesentlichen frei nach unten auf den vorgegebenen Übernahmeplatz des Übernah-55 meförderers fallen kann. Die in der Endposition der Stützplatte vorhandene Ausfahrlänge der
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Stützplatte kann dabei einstellbar sein.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Fördersystem bereitzustellen, das sich zum Fördern von Teilen mit chargenweise unterschiedlicher Teilelänge eignet und dabei gute Durchsatzleistung 5 bei gleichzeitig zuverlässigem Teiletransport aufweist.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Fördersystem mit den Merkmalen gemäß dem unabhängigen Anspruch 1 gelöst. Von Vorteil ist dabei, dass durch das Fördersystem Teile mit chargenweise unterschiedlicher Teilelänge gefördert, vereinzelt und lagerichtig an nachgeordnete io Fördereinrichtungen übergeben werden können. Bei dem, den zweiten Teil des Fördersystems bildenden Querförderer, ist die Breite der Förderstrecke zwischen zwei Begrenzungsflächen an die Teilelänge anpassbar, wodurch kurze ebenso wie lange Teile mit ihrer Längsachse quer zur Förderrichtung zuverlässig gefördert werden. Die Übergabeposition der Teile am, den ersten Teil des Fördersystems bildenden Längsförderer wird dazu ebenfalls an die Teilelänge ange-15 passt, wodurch die Übergabe von der Stirnkante des Längsförderers in einen Aufnahmeabschnitt des Querförderers bei allen Teilelängen störungsfrei erfolgt und keine zusätzliche Übergabevorrichtung zwischen Längsförderer und Querförderer erforderlich ist. Weiters wird durch die Ausbildung des Längsförderers als Bandförderer eine gute Durchsatzleistung des Längsförderers ermöglicht und durch die durchgehende Bandoberfläche ist der Längsförderer nicht auf 20 Teile einer bestimmten Mindestgröße bzw. Mindestabmessung begrenzt, wie dies z.B. bei einem Rollenförderer der Fall wäre.
Die Weiterbildung des Fördersystems gemäß Anspruch 2 bewirkt, dass die Teile bei allen Teilelängen mit einem Ende entlang einer ortsfesten Bezugsebene geführt sind, wodurch eine nach-25 folgende Fördereinrichtung ebenfalls eine feste Bezugsebene besitzen kann und bei dieser zur Breitenverstellung lediglich eine seitliche Begrenzungsfläche verstellt werden muss.
Die Ausführung des Fördersystems nach Anspruch 3 mit mehreren, am Querförderer nebeneinander angeordneten Förderstrecken unterschiedlicher Breite ist vorteilhaft, wenn nur eine ge-30 ringe, vorbestimmte Anzahl von unterschiedlichen Teilelängen vom Fördersystem gefördert und vereinzelt werden muss. Zur Anpassung an die jeweilige Teilelänge wird beim Umrüstvorgang die Förderstrecke mit der der Teilelänge zugeordneten Breite in Stellung gebracht, was durch einfache Stellorgane ohne erforderliche Wegmesseinrichtungen zur Positionierung erfolgen kann. 35
Die Ausbildung des Fördersystems gemäß Anspruch 4 ist vorteilhaft, wenn eine größere Anzahl von unterschiedlichen Teilelängen vorgegeben ist oder die Teilelängen der einzelnen Chargen Änderungen unterworfen sind. Durch eine stufenlose Einstellung der Breite der Förderstrecke zwischen zwei Begrenzungsflächen besitzt das Fördersystem höchste Flexibilität gegenüber 40 Änderungen der Teilelängen.
Weiters betrifft die Erfindung ein Teilebereitstellungssystem zum Fördern und Bereitstellen von ferromagnetischen Teilen, wie im Oberbegriff des Anspruchs 5 beschrieben. 45 Aufgabe der Erfindung ist es weiters, ein Teilebereitstellungssystem vorzu sch lagen, das eine automatisierte Bereitstellung von vereinzelten, ferromagnetischen Teilen aus ungeordneter Lage - als Schüttgut - mit chargenweise unterschiedlicher Teilelänge bei gleichzeitig erhöhter Durchsatzleistung ermöglicht. so Die Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 5 wiedergegebenen Merkmale gelöst. Das dadurch gebildete Teilebereitstellungssystem zum Fördern, Vereinzeln und Bereitstellen von ferromagnetischen Teilen umfasst den gesamten Ablauf von der Entnahme der Teile aus einem Behälter in ungeordneter Lage bis zur Bereitstellung an einer Bereitstellungsposition in vereinzelter und gegebenenfalls ausgerichteter Lage, wobei auch 55 Teile mit chargenweise wechselnden Längsabmessungen gefördert und bereitgestellt werden 4 AT 501 825 B1 können. Die vorteilhaften Weiterbildungen der enthaltenen Systemkomponenten können den bereits beschriebenen Vorteilen entnommen werden.
Die Erfindung wird im Nachfolgenden anhand der in der Zeichnungen dargestellten Ausfüh-5 rungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen: 10 15 20 25 30 35 40
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Teilebereitstellungssystem in Seitenansicht in stark vereinfachter Darstellung; Fig. 2 das erfindungsgemäße Teilebereitstellungssystem in Draufsicht in stark vereinfachter Darstellung; Fig. 3 einen Magnetgreifer in Schnittdarstellung gemäß den Linien lll-lll in Fig. 2; Fig. 4 eine erste Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Fördersystems in Seitenansicht in stark vereinfachter Darstellung; Fig. 5 die erste Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Fördersystems in Draufsicht in stark vereinfachter Darstellung; Fig. 5a ein Detail des Förderantriebs des erfindungsgemäßen Fördersystems aus Fig. 5; Fig. 6 eine zweite Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Fördersystems in Drauf sicht in stark vereinfachter Darstellung; Fig. 7 eine Vorrichtung zum Fördern und Vereinzeln von ferromagnetischen Teilen in Schnittdarstellung gemäß den Linien Vll-Vll in Fig. 2 in stark vereinfachter Darstellung; Fig. 8 die Vorrichtung zum Fördern und Vereinzeln von ferromagnetischen Teilen mit kleiner Längsabmessung in Draufsicht in stark vereinfachter Darstellung; Fig. 8a die Vorrichtung zum Fördern und Vereinzeln von ferromagnetischen Teilen mit großer Längsabmessung in Draufeicht in stark vereinfachter Darstellung; Fig. 9 die Vorrichtung zum Fördern und Vereinzeln von ferromagnetischen Teilen im Querschnitt gemäß den Linien IX-IX in Fig. 2. Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
In den Fig. 1 und 2 ist ein erfindungsgemäßes Teilebereitstellungssystem 1 zum Fördern und Bereitstellen von ferromagnetischen Teilen 2, insbesondere von ferromagnetischen Langteilen, aus einem Behälter 3 zu einer Bereitstellungsposition 4 gezeigt. Diese Langteile sind üblicher-45 weise durch solche Teile gebildet, deren Längserstreckung zumindest dem Doppelten der sonstigen Abmessungen der Teile entspricht.
Dieses Teilebereitstellungssystem 1 umfasst in Transportrichtung gesehen eine Handhabungsvorrichtung 5 mit einem Magnetgreifer 6 zum Aufnehmen und Manipulieren von Teilen 2, daran so anschließend einen ersten Querförderer 7 zum Vereinzeln und Fördern von Teilen 2 mit Übergabe an ein Fördersystem 8, bestehend aus einem Längsförderer 9 und einem dazu rechtwinkelig angeordneten zweiten Querförderer 10. Von diesem werden die Teile 2 an eine Vorrichtung 11 zum Fördern und Vereinzeln übergeben, von der sie an der Bereitstellungsposition 4 für ein nicht dargestelltes automatisches Montagesystem bereitgestellt werden. 55 5 AT 501 825 B1
Die Handhäbungsvorrichtung 5 (in Fig. 2 nicht dargestellt) ist als Portalroboter 12 mit drei frei programmierbaren, zueinander rechtwinkeligen Linearachsen ausgebildet, wobei sich dessen Arbeitsbereich über den Behälter 3 und zumindest teilweise über den ersten Querförderer 7 erstreckt. 5
Wie in Fig. 3 dargestellt, ist der vom Portalroboter 12 (in Fig. 3 nur angedeutet) bewegte Magnetgreifer 6 mit diesem mittels einer Tragplatte 13 verbunden. An der Unterseite der Tragplatte 13 ist ein Elektromagnet 14 zur Erzeugung einer magnetischen Anziehungskraft auf die ferromagnetischen Teile 2 befestigt, wobei für eine höhere Förderleistung auch mehrere Elektro-io magneten 14 eingesetzt werden können, um die Anzahl der mit einem Entnahmezyklus annehmbaren Teile 2 zu erhöhen. Der Magnetgreifer 6 weist zusätzlich eine Sensoreinrichtung 15 auf, die einen Beladungszustand des Magnetgreifers 6 mit Teilen 2 erkennen kann. Diese umfasst ein den Elektromagnet 14 unten und seitlich umgebendes, oben offenes, quaderförmiges Kontaktelement 16, das eine direkte Berührung der Teile 2 mit dem Elektromagnet 14 verhin-15 dert. Die Unterseite des tassenförmigen Kontaktelements 16 bildet eine Aufnahmefläche 17, an der die Teile 2 unter Einwirkung einer Haltekraft des Elektromagneten 14 anliegen. Die Aufnahmefläche 17 kann eine ebene oder gekrümmte Fläche darstellen. Das Kontaktelement 16 ist gegenüber der Tragplatte 13 verschieblich gelagert und kann zwischen einer vom Elektromagnet 14 entfernteren Ausgangsstellung 18 - in Fig. 3 strichliert dargestellt - und einer dem Elekt-20 romagnet 14 näheren Endstellung 19 - in Fig. 3 in vollen Linien dargestellt - bewegt werden. Die vom Elektromagnet 14 weiter entfernte Ausgangsstellung 18 wird von einem ersten Anschlagelement 20, die dem Elektromagnet 14 nähere Endstellung 19 durch ein zweites Anschlagelement 21 festgelegt. Die bewegliche Verbindung zwischen Kontaktelement 16 und Tragplatte 13 wird durch ein Stellelement 22 hergestellt, wobei dieses in der beschriebenen Ausführung durch 25 vier in den Eckbereichen des Kontaktelements 16 angeordnete Fluidzylinder 23 gebildet ist. Das erste Anschlagelement 20 und das zweite Anschlagelement 21 können auch durch die Endanschläge des Fluidzylinders 23 gebildet sein. In anderen Ausführungen können die Anschlagelemente 20 und 21 auch durch den Elektromagnet 14 und/oder die Tragplatte 13 gebildet sein. Das Stellelement 22 kann neben der Ausführung mit Fluidzylindem 23 auch als me-30 chanische Feder oder als elektrischer Linearantrieb ausgeführt sein.
Weiters umfasst die Sensoreinrichtung 15 ein die Endstellung 19 und/oder die Ausgangsstellung 18 des verschiebbaren Kontaktelements 16 erfassendes Überwachungsorgan 24. Im Ausführungsbeispiel ist dieses durch Näherungsschalter 25, die jeweils an den Fluidzylindern 35 23 angeordnet sind, ausgebildet. Diese sind mit einer Steuereinrichtung 26 verbunden, die neben der Funktion des Magnetgreifers 6 auch weitere Komponenten des Teilebereitstellungssystems 1 steuert.
Das Verfahren zum Handhaben der Teile 2 durch die Handhabungsvorrichtung 5 wird im Nach-40 folgenden anhand der Fig. 1 und 3 beschrieben.
Die zu fördernden Teile 2 befinden sich in ungeordneter Lage in dem nach oben offenen Behälter 3, welcher im Arbeitsbereich des Portalroboters 12 positionierbar ist. Zum Aufnehmen von Teilen 2 wird der leere Magnetgreifer 6 vom Portalroboter 12 von oben in den Behälter 3 einge-45 führt und an die Teile 2 angenähert. Beim leeren Magnetgreifer 6 wird vor der Berührung der Teile 2 das Kontaktelement 16 durch die Fluidzylinder 23 vom Elektromagnet 14 nach unten in die vom ersten Anschlagelement 20 bestimmte Ausgangsstellung 18 gedrückt. Der Elektromagnet 14 ist in diesem Zustand nicht eingeschaltet. Sobald bei der Zustellbewegung des Magnetgreifers 6 das Kontaktelement 16 mit der Aufnahmefläche 17 die Teile 2 berührt, wird das Kon-50 taktelement 16 entgegen der von den Fluidzylindern 23 ausgeübten Kraft nach oben in die Endstellung 19 gedrückt. Die Näherungsschalter 25 sprechen auf das Erreichen der durch das zweite Anschlagelement 21 bestimmten Endstellung 19 an und durch die Steuereinrichtung 26 wird die Zustellbewegung gestoppt sowie der Elektromagnet 14 zur Erzeugung der Haltekraft aktiviert. Anschließend wird der Magnetgreifer 6 vom Portalroboter 12 angehoben. Der zumin-55 dest eine vom Elektromagnet 14 durch die Haltekraft angezogene Teil 2 drückt das Kontakt- 6 AT 501 825 B1 element 16 entgegen die von den Fluidzylindern 23 erzeugte Kraft nach oben in die Endstellung 19, was von der Steuereinrichtung 26 daraus erkennbar ist, dass die Näherungsschalter 25 während des Anhebens weiter das Verharren des Kontaktelements 16 in der Endstellung 19 erfassen. Wird das Kontaktelement 16 nach dem Anheben und Aktivieren des Magnetgreifers 6 5 durch die Fluidzylinder 23 wieder in die Ausgangsstellung 18 gedrückt, bedeutet das, dass bei diesem Greifvorgang kein Teil 2 aufgenommen wurde. Dies ist z.B. der Fall, wenn der Behälter 3 an der aktuellen Greifposition keinen Teil 2 mehr enthält und der Magnetgreifer 6 vom Portalroboter 12 gegen den Boden des Behälters 3 gedrückt wurde. In diesem Fall kann der Portalroboter 12 auf Befehl der Steuereinrichtung 26 solange weitere Greifversuche an anderen Positi-io onen im Behälter 3 durchführen, bis zumindest ein Teil 2 aufgenommen wird oder keine Teile 2 mehr enthalten sind. Falls der Behälter 3 vollständig entleert ist, kann gegebenenfalls durch die Steuereinrichtung 26 die Ausgabe eines Signals an einen Benutzer ausgelöst werden, wobei eine Aufforderung zum Behälterwechsel durch optische oder akustische Signale möglich ist. 15 Der mit einem oder mehreren Teilen 2 beladene Magnetgreifer 6 wird vom Portalroboter 12 über den ersten Querförderer 7 bewegt und die Teile 2 durch Deaktivieren des Elektromagneten 14 an den ersten Querförderer 7 übergeben. Dieser dient als Puffer und Dosiereinrichtung für das daran anschließende Fördersystem 8. Die detaillierte Ausführung des ersten Querförderers 7 entspricht in diesem Ausführungsbeispiel weitgehend dem im nachfolgend beschriebe-20 nen Fördersystem 8 enthaltenen zweiten Querförderer 10, kann aber auch nach anderen Bauarten wie z.B. als Bandförderer ausgeführt sein.
Zur Durchführung dieses Greifverfahrens, muss die folgende Bedingung erfüllt sein: 25 Die sich zwischen dem aktivierten Elektromagnet 14 und zumindest einem ferromagnetischen Teil 2, der die Aufnahmefläche 17 berührt, einstellende Haltekraft muss größer sein, als die Summe aus der Gewichtskraft des Kontaktelements 16 und der Gewichtskraft des Teils 2 und der vom Stellelement 22 ausgeübten Kraft. 30 Falls die Haltekraft zwischen Elektromagnet 14 und Teil 2 kleiner ist, als die Summe aus Gewichtskraft von Kontaktelement 16 und Teil 2, aber größer als die Gewichtskraft des Teils 2, kann die Funktion des Verfahrens durch eine nach oben wirkende Kraft des Stellelements 22 trotzdem ermöglicht werden, da dadurch die Gewichtskraft des Kontaktelements 16 zumindest teilweise aufgehoben werden kann. Weiters kann durch eine Erhöhung der vom Stellelement 22 35 nach unten wirkenden Kraft bewirkt werden, dass das Kontaktelement 16 erst bei Aufnahme von mehreren Teilen 2, z.B. bei fünf Teilen 2 von der sich ergebenden Haltekraft in der Endstellung 19 gehalten wird. Dadurch kann die Durchsatzleistung der Handhabungsvorrichtung 5 erhöht werden, da ein weiterer Greifversuch, wenn zufällig nur ein Teil 2 aufgenommenen wird, der eine annähernd aufrechte Lage im Behälter 3 hat, schneller durchführbar ist, als ein zusätz-40 lieh erforderlicher Manipulationsschritt zum ersten Querförderer 7.
Anhand der Fig. 4 und 5 wird im folgenden ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fördersystems 8 beschrieben. Dieses umfasst einen, dem ersten Querförderer 7 nachgeordne-ten Längsförderer 9 und einen dazu rechtwinkelig angeordneten zweiten Querförderer 10. Über 45 am ersten Querförderer 7 angeordnete Leitbleche 27 geführt fallen die Teile 2 vom ersten Querförderer 7 auf den Längsförderer 9. Dieser fördert die Teile 2 horizontal und in Richtung ihrer Längsachse und ist rechtwinkelig zur Förderrichtung des ersten Querförderers 7 angeordnet.
In der beschriebenen Ausführung ist der Längsförderer 9 als Bandförderer 28 ausgebildet, so Dieser weist als endlos umlaufendes Zugmittel ein Förderband 29 und einen Tragrahmen 30 auf. Das Förderband 29 ist um ein am Tragrahmen 30 drehbar gelagertes Antriebsorgan 31 und ein Umlenkorgan 32 geführt und von der Breite so bemessen, dass die Teile 2 nur in Richtung ihrer Längsachse gefördert werden können. Als seitliche Begrenzungen für den Teiletransport sind am Tragrahmen 30 senkrecht stehende, seitliche Führungsbleche 33 angeordnet, die sich 55 über die gesamte Länge des Längsförderers 9 erstrecken und zusammen mit der Oberseite des 7 AT 501 825 B1 Förderbandes 29 einen unten und seitlich weitgehend geschlossenen Transportweg bilden. Der Bandförderer 28 ist mit einem Antrieb 34, beispielsweise einem Elektromotor, gekoppelt, der ebenfalls,am Tragrahmen 30 befestigt ist. Der Tragrahmen 30 ist übereine Führungsanordnung 35 in Längsrichtung des Längsförderers 9 verschieblich auf einem Stützrahmen 36 gelagert, der 5 seinerseits auf einer Grundplatte 37 befestigt ist. Die Führungsanordnung 35 umfasst eine in Längsrichtung des Längsförderers 9 verlaufende, mit dem Stützrahmen 36 verbundene Führungsschiene 38 und ein mit dem Tragrahmen 30 verbundenes Führungselement 39, wobei die Relativverstellung zwischen Führungsschiene 38 und Führungselement 39 durch einen Stellantrieb 40 ausgeführt wird. Durch diese Längsverstellung des Tragrahmens 29 verändert sich io auch eine Übergabeposition 41, bei der die Teile 2 vom Längsförderer 9 an den zweiten Querförderer 10 übergeben werden. Diese ist bei der beschriebenen Ausführungsvariante durch die Stirnkante 42 des Längsförderers 9 gebildet, bei welcher die Teile 2 auf einen darunter liegenden, noch näher zu beschreibenden Aufnahmeabschnitt des zweiten Querförderers 10 fallen. 15 Darüber hinaus kann die Übergabeposition 41 in Förderrichtung des Längsförderers 9 betrachtet auch nach der Stirnkante 42 oder vor der Stirnkante 42 liegen, falls sich einerseits der Längsförderer 9 nicht bis zur vorderen Begrenzungsfläche 56 erstreckt und die Teile 2 aufgrund ihrer Fördergeschwindigkeit trotzdem zwischen die beiden Begrenzungsflächen 56 übergeben wird oder andererseits der Längsförderer 9 über die hintere Begrenzungsfläche 56 hinaus er-20 streckt, und die Teile 2 durch eine entsprechende Vorrichtung vor der Stirnkante 42 an den Querförderer 10 übergeben werden.
Die Übergabe der Teile 2 vom Längsförderer 9 an den Querförderer 10 kann (wie in Fig. 6 dargestellt) auch durch eine dem Längsförderer 9 zugeordnete Übergabevorrichtung 105 be-25 wirkt werden, welche die Teile 2 an der Übergabeposition 41 vom Längsförderer 9 an den Querförderer 10 übergibt. Diese Übergabevorrichtung kann, durch einen an der jeweiligen Übergabeposition 41 angeordneten Abweiser gebildet sein, der ein Hinunterfallen der Teile 2 auf den Querförderer 10 bewirkt oder entsprechend angesteuerte Abschieber 106 (in Fig. 6 dargestellt), die die Teile 2 rechtwinkelig zur Längskante vom Längsförderer 9 abschieben, umfassen. In 30 diesem Fall muss die Stirnkante 42 des Längsförderers 9 zur Anpassung des Fördersystems 8 an unterschiedliche Teilelängen nicht verstellt werden, wodurch sich ein einfacherer Aufbau des Längsförderers 9 ergibt.
Der zweite Querförderer 10 ist rechtwinkelig zum Längsförderer 9 ausgerichtet und fördert und 35 vereinzelt die Teile 2 quer zu ihrer horizontal ausgerichteten Längsachse 43 und weist eine Lasttragfläche 44 auf, die aus einer Vielzahl von streifenförmigen, horizontal und quer zur Förderrichtung ausgerichteten Mitnahmeorganen 45 gebildet ist. Die Mitnahmeorgane 45 sind jeweils auf dazu parallelen Tragorganen 46 befestigt, die von einem endlos umlaufenden Zugmittel 47 in Förderrichtung bewegt werden. Bei der beschriebenen Ausführung sind zwei Zug-40 mittel 47 vorgesehen, die durch quer zur Förderrichtung beabstandete, synchron angetriebene Rollenketten 48 mit Befestigungslaschen gebildet sind. Zwischen diesen erstrecken sich die Tragorgane 46 und sind jeweils mit einem Ende an einer Befestigungslasche der Rollenkette 48 befestigt. Der Antrieb der Rollenketten 48 erfolgt durch zwei auf einer gemeinsamen Antriebswelle angeordnete Kettenräder, die mit einem Antrieb 49, z.B. einem Elektromotor gekuppelt 45 sind. Die Antriebswelle sowie weitere Umlenkräder und Kulissenelemente zur Führung der Rollenkette 48 sind an zwei, in einem Abstand quer zur Förderrichtung zueinander angeordneten Seitenteilen 50 des zweiten Querförderers 10 gelagert, die plattenartig oder als Rahmenkonstruktion ausgebildet sein können. Die beiden vertikal stehenden Seitenteile 50, die den Grundaufbau des Querförderers 10 bilden, sind auf einem Verstellschlitten 51 befestigt, der so durch eine Führungsanordnung 52 horizontal und quer zur Förderrichtung relativ zur Grundplatte 37 verschieblich gelagert ist. Die Führungsanordnung 52 umfasst zwei parallele, horizontal und quer zur Förderrichtung orientierte, auf der Grundplatte 37 befestigte Führungsschienen 53, auf der mit dem Verstellschlitten 51 verbundene Führungselemente 54 geführt sind. 55 Der Querförderer 10 weist mehrere zueinander parallele, quer zur Förderrichtung beabstandete δ ΑΤ 501 825 Β1 und in Förderrichtung verlaufende Führungsorgane 55 auf, wobei jeweils zwei Führungsorgane 55 durch zwei einander zugewandte Begrenzungsflächen 56 eine Förderstrecke 57 seitlich begrenzen, entlang der die Teile 2 bewegt werden. In der beschriebenen Ausführungsform des Fördersystems 8 sind durch fünf vertikal stehende, wandförmige Führungsorgane 55 vier paral-5 lei nebeneinander verlaufende Förderstrecken 57 mit vier unterschiedlichen Breiten 58 zur Förderung von Teilen 2 mit unterschiedlichen Teilelängen gebildet. Bei dieser Ausführung sind an jedem Tragorgan 46 in Förderrichtung gesehen, nebeneinander vier unterschiedlich lange Mitnahmeorgane 45 befestigt. Abstände zwischen den unterschiedlich breiten Mitnahmeorganen 45 bilden in Förderrichtung verlaufende Zwischenräume, in die die Führungsorgane 55 io hineinragen, wodurch die Unterkanten der von den Führungsorganen 55 gebildeten Begrenzungsflächen 56 unter die Lasttragfläche 44 zu liegen kommen und eine zuverlässige seitliche Führung der Teile 2 sichergestellt ist.
Die Förderstrecke 57 umfasst jeweils einen Aufnahmeabschnitt 59, indem die vom vorgeordne-15 ten Längsförderer 9 übernommenen Teile 2 in ungeordneter Lage aufgenommen werden und einen daran anschließenden Vereinzelungsbereich 60, in dem die von den Mitnahmeorganen 45 aus dem Aufnahmeabschnitt 59 entnommenen Teile 2 vereinzelt und weiter gefördert werden. Durch die Anordnung der Kettenräder und die Form der Kulissenelemente, die die Rollenkette 48 führen, besitzt der Aufnahmeabschnitt 59 eine konkave, nach oben offene Form, so-20 dass sich die Teile 2 im Aufnahmeabschnitt 59 umwälzen können, bis sie von einem Mitnahmeorgan 45 von der Teilemenge getrennt und im gegenüber der Horizontalen, steil ansteigenden Vereinzelungsbereich 60 vereinzelt werden. An einer Abwurfposition 61 am Ende der Förderstrecke 57 werden die vereinzelten Teile 2 an die anschließende Vorrichtung 11 zum Fördern und Vereinzeln übergeben. In Förderrichtung des Längsförderers 9 gesehen, weist jede Förder-25 strecke 57 eine erste vordere Begrenzungsfläche 56 sowie eine zweite hintere Begrenzungsfläche 56 auf.
In der beschriebenen Ausführungsvariante des Teilebereitstellungssystems 1 wird zum Fördern der Teile 2 von den nebeneinander angeordneten Förderstrecken 57 jeweils die Förderstrecke 30 57 verwendet, die einer Klasse von Teilen mit einer bestimmten Teilelänge zugeordnet ist und deren Breite 58 geringfügig größer bemessen ist, als die Teilelänge der zu fördernden Teile. Dazu wird der Verstellschlitten 51, gesteuert von der Steuereinrichtung 26, mittels einer Verstellvorrichtung 62 in der Weise positioniert, dass die in Förderrichtung des Längsförderers 9 gesehen hintere Begrenzungsfläche 56 der aktuell verwendeten Förderstrecke 57 mit einer 35 ortsfesten Bezugsebene 63 zusammenfällt, die für die Übergabe der Teile an nachgeordnete Fördereinrichtungen erforderlich ist. Die in Förderrichtung des Längsförderers gesehen vordere Begrenzungsfläche liegt im Abstand der Breite 58 der Förderstrecke 57 vor der ortsfesten Bezugsebene 63. Die Verstellvorrichtung 62 umfasst in der beschriebenen Ausführungsvariante den Verstellschlitten 51 mit den darauf angeordneten Führungsorganen 55 sowie einen Antrieb 40 64, der z.B. durch einen Elektromotor gebildet ist.
In Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsvariante des Fördersystems 8 dargestellt. Bei dieser Variante erfolgt zur Anpassung des zweiten Querförderers 10 an die Teilelänge eine Veränderung der Breite 58 der Förderstrecke 57 durch Verstellung des Abstandes zwischen den von den 45 Führungsorganen 55 gebildeten Begrenzungsflächen 56. Das die, in Förderrichtung des Längsförderers 9 gesehen, hintere Begrenzungsfläche 56 bildende Führungsorgan 55, ist bei dieser Ausführung ortsfest im Bezug auf den hinteren Seitenteil 50 angeordnet, wobei die hintere Begrenzungsfläche 56 mit der ortsfesten Bezugsfläche 63 zusammenfällt. Das die, in Förderrichtung des Längsförderers 9 gesehen, vordere Begrenzungsfläche 56 bildende Führungsor-50 gan 55, ist bei dieser Ausführung mittels der Verstellvorrichtung 62 relativ zum ortsfesten Führungsorgan 55 quer zur Förderrichtung verstellbar. Die Führung des verstellbaren Führungsorgans entlang des Verstellweges erfolgt durch die Führungsanordnung 52, die in der Verstellvorrichtung 62 enthalten ist. Es kann jedoch alternativ oder zusätzlich eine gesonderte Führungsanordnung 52' ausgebildet sein, die z.B. Führungsstangen umfasst, die oberhalb der Lasttrag-55 fläche 44 mit ihren Enden an den beiden gegenüberliegenden Seitenteilen befestigt sind und 9 AT 501 825 B1 entlang denen das verstellbare Führungsorgan 55 bei der Verstellbewegung geführt ist. Da bei dieser Ausführungsvariante des zweiten Querförderers 10 auf einem Tragorgan 46 jeweils nur ein durchgehendes Mitnahmeorgan 45 angeordnet ist, kann das verstellbare Führungsorgan 55 nicht bis unter die Lasttragfläche 44 geführt werden. Um trotzdem einen zuverlässigen seitli-5 chen Abschluss der Förderstrecke 57 zu erreichen, kann an der Unterkante des verstellbaren Führungsorgans 55 ein nicht dargestelltes, kettenartiges Abschlussorgan angeordnet sein, das mit Gliedern, die jeweils einer Negativform eines Mitnahmeorgans entsprechen, ausgestattet ist und diese Glieder beim Eingriff in Vertiefungen der Mitnahmeorgane die seitliche Begrenzungsfläche des verstellbaren Führungsorgans 55 bis an die Lasttragfläche heranführen. Weiters io umfasst die Verstellvorrichtung 62 einen die Verstellbewegung bewirkenden Antrieb 64. Die Verstellung der Breite 58 der Förderstrecke 57 wird auch bei dieser Ausführungsvariante von der Steuereinrichtung 26 gesteuert.
Neben den bisher beschriebenen Ausführungsvarianten, bei denen während des Förderns die, 15 in Förderrichtung des Längsförderers 9 gesehen hintere Begrenzungsfläche 56 mit einer ortsfesten Bezugsebene 63 zusammenfällt, kann auch die in Förderrichtung des Längsförderers 9 gesehen vordere Begrenzungsfläche 56 mit der ortsfesten Bezugsfläche 63 zusammenfallen. In diesem Fall muss dann jeweils das in Förderrichtung des Längsförderers 9 gesehen hintere Führungsorgan 55 in die Position gebracht werden, bei der die erforderliche Breite 58 der För-20 derstrecke 57 gegeben ist.
Die in den Figuren 7, 8, 8a und 9 dargestellte Vorrichtung 11 zum Fördern und Vereinzeln von ferromagnetischen Teilen 2, schließt an das Fördersystem 8 an und fördert die Teile 2 ebenfalls mit horizontal und quer zur Förderrichtung - gemäß Pfeil 65 - ausgerichteter Längsachse. Dazu 25 weist die Vorrichtung 11 zwei quer zur Förderrichtung horizontal mit Abstand voneinander angeordnete Magnetanordnungen 66 auf, die durch gleichartig ausgebildete Elektromagnete oder Permanentmagnete gebildet sind und zwischen sich eine Förderstrecke 67 bilden, entlang der durch einander zugewandte Pole 68 der Magnetanordnungen 66 ein die zu fördernden Teile 2 durchsetzendes Magnetfeld gebildet ist. Einander zugewandte Pole 68 der beiden gegenüber-30 liegenden Magnetanordnungen 66 sind ungleichartig - einem Nordpol liegt ein Südpol gegenüber - wodurch die Magnetfeldlinien von einer Magnetanordnung 66 zur gegenüberliegenden Magnetanordnung 66 weitgehend geradlinig verlaufen. Die zwischen den zwei im Abstand 69 voneinander angeordneten Magnetanordnungen 66 verlaufende Förderstrecke 67, erstreckt sich von einem Zuführungsabschnitt 70, in dem die vom vorgeordneten Fördersystem 8 über-35 gebenen Teile 2 aufgenommen werden, zu der am Ende der Förderstrecke gelegenen Bereitstellungsposition 4, die durch zwei Anschläge 71 festgelegt ist. Von der Bereitstellungsposition 4 werden die Teile 2 von einer nicht dargestellten Handhabungsvorrichtung entnommen und weiterbefördert. Die Förderstrecke 67 ist im Bereich der Magnetanordnungen 66 nach unten durch Stützelemente 72 begrenzt, wodurch die Teile 2 während des Fördervorganges gegen 40 Hinunterfallen gesichert sind, z.B. bei einem Unwirksamwerden des Magnetfeldes durch Störung oder Stromausfall. Die ferromagnetischen Teile 2 bewegen sich während des Fördervorganges innerhalb des zwischen den beiden Magnetanordnungen 66 bestehenden Magnetfelds und werden von diesem durchsetzt. Durch die Wirkung des Magnetfeldes werden alle Teile 2 gleichartig magnetisiert, wodurch sich zwischen den magnetisierten Teilen 2 abstoßende Kräfte 45 einstellen, welche die Vereinzelung bewirken. Das Magnetfeld ist bei der beschriebenen Ausführung so stark eingestellt, dass die Teile 2 in einem Schwebezustand über den Stützelementen 72 gehalten werden, wodurch die Teile 2 weitgehend reibungsfrei entlang der Vorrichtung zum Fördern und Vereinzeln 11 bzw. die Förderstrecke 67 gefördert werden. Es ist aber auch möglich, dass die Teile 2 durch das Magnetfeld nicht vollständig in Schwebe gehalten werden, 50 sondern die Stützelemente 72 zumindest teilweise berühren. Die in der beschriebenen Ausführung vom Zuführungsabschnitt 70 zur Bereitstellungsposition 4 gegenüber einer Horizontalen abfallende Förderstrecke 67 bewirkt durch die Schwerkraft eine auf die Teile 2 wirkende Bewegungskraftkomponente in Richtung der Bereitstellungsposition 4. Zwischen dem in der Bereitstellungsposition 4 befindlichen, den Anschlag 71 kontaktierenden Teil 2 und dem nachfolgen-55 den Teil 2 wirkt eine durch die gleichsinnige Magnetisierung bewirkte, abstoßende Kraftkompo- 1 0 AT 501 825 B1 nente, die bei Verringerung des gegenseitigen Abstandes zwischen diesen zwei Teilen 2 zunimmt.
Der nachfolgende Teil 2 nähert sich dem in der Bereitstellungsposition 4 befindlichen Teil 2 5 soweit an, bis die abstoßenden Kräfte der benachbarten Teile 2 mit der durch die Schwerkraft bewirkten Bewegungskraftkomponente in Förderrichtung in Gleichgewicht stehen. In gleicher Weise stellt sich zwischen allen im Wirkbereich des Magnetfeldes befindlichen Teilen 2 Kräftegleichgewicht ein, solange die Bewegungen nicht durch sonstige Einflüsse, wie z.B. Hindernisse oder sonstige Fixiereinrichtungen, mit denen die Teile 2 in ihrer Position vorübergehend io festgesetzt werden können, eingeschränkt werden.
Zum kontrollierten Fördern der Teile 2 entlang der Förderstrecke 67, weist die Vorrichtung 11 zum Fördern und Vereinzeln im Bereich der Förderstrecke 67 eine Fördereinrichtung 73 auf. Diese umfasst einen Antrieb 74, sowie mehrere in Förderrichtung in äquidistanten Abständen 15 angeordnete und durch den Antrieb 74 entlang der Förderstrecke 67 bewegbare Trennelemente 75, wobei diese die Förderstrecke 67 in mehrere, in Förderrichtung aufeinanderfolgende Aufnahmebereiche 76 aufteilen, welche jeweils zur Aufnahme von zumindest einem Teil 2 geeignet sind. Die Fördereinrichtung 73 ist durch einen endlos umlaufenden Zugmitteltrieb 77 mit zumindest einem Zugmittel 78, an dem die Trennelemente 75 befestigt sind, gebildet. In der be-20 schriebenen Ausführungsvariante sind zwei Zugmittel 78 vorgesehen, die durch zwei horizontal und quer zur Förderrichtung voneinander beabstandete, zueinander parallel verlaufende Flachriemen 79 gebildet sind. An deren Umfangfläche 80 sind als Trennelemente 75 über den Umfang verteilt weitgehend senkrecht vorragende Bolzen 81 befestigt, deren Länge so gewählt ist, dass die Bewegung der Teile 2 durch die Bolzen 81 begrenzt wird. Der Parallelabstand zwi-25 sehen den zwei parallel verlaufenden Flachriemen 79 ist geringer als die Längserstreckung der Teile 2, wodurch diese durch die Bolzen 81 während ihrer Bewegung entlang der Förderstrecke 67 im jeweiligen Aufnahmebereich 76 gehalten sind. Bei der beschriebenen Ausführung des Teilebereitstellungssystems 1, verläuft die Förderstrecke 67 geradlinig und gegenüber einer Horizontalen leicht abfallend, da die Teile 2 in den Aufnahmebereichen 76 geführt sind, kann 30 die Förderstrecke 67 aber auch horizontale oder gegenüber der Horizontalen ansteigende Abschnitte aufweisen, wobei die Förderfunktion ohne die von den Trennelementen 75 gebildeten Aufnahmebereiche 76 z.B. mit einem einzelnen Teil 2 nicht möglich wäre.
Wie Fig. 7 zu entnehmen ist schließen an den Zuführungsabschnitt 70 in Förderrichtung gese-35 hen ein Führungsabschnitt 107 und ein Austragabschnitt 108 an. Der Führungsabschnitt 107 umfasst jenen Teil der Förderstrecke 67, in dem die Trennelemente 75 in die Förderstrecke 67 ragen und diese in die Aufnahmebereiche 76 unterteilen. Somit werden die Trennelemente 75 vom Zugmittel 78 nicht über die gesamte Länge der Förderstrecke 67 entlanggeführt, sondern nur entlang des Führungsabschnitts 107 zwischen Zuführungsabschnitt 70 und Austragab-40 schnitt 108. Die Länge der einzelnen Abschnitte im Wirkbereich des Magnetfeldes ist abhängig von der Gesamtlänge der Förderstrecke 67, die Länge von Zuführungsabschnitt und Austragabschnitt entspricht bei der beschriebenen Ausführung etwa dem vierfachen Abstand zwischen zwei in Förderrichtung direkt aufeinanderfolgenden Trennelementen 75. Die Länge des Führungsabschnittes beträgt abhängig von der Gesamtlänge der Förderstrecke 67 typischerweise 45 zwischen 30 % und 95 % der Länge der Förderstrecke 67, sodass im Zuführungsabschnitt 70 und im Austragabschnitt 108 Teilstrecken der Förderstrecke 67 ohne Eingriff der Trennelemente 75 bleiben, die zumindest dem doppelten Abstand zwischen zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Trennelementen 75 entsprechen. Im Zuführungsabschnitt 70 erleichtert das die Vereinzelung der Teile 2, da die von den gegenseitig, abstoßenden Kräften verursachten Bewegun-50 gen der Teile 2 entlang der Förderstrecke 67 nicht durch die Trennelemente 75 behindert werden und die Teile 2 sich in diesem Abschnitt gleichmäßig verteilen können. Beim Übergang vom Zuführungsabschnitt 70 zum Führungsabschnitt 107 werden die Flachriemen 79 mit den Bolzen 81 über Umlenkorgane 82 an die Förderstrecke 67 von unten herangeführt und die Bolzen 81 in die Förderstrecke eingeschwenkt wodurch diese die in Förderrichtung bewegbaren Aufnahme-55 bereiche 76 bilden. Die durch den Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bolzen 81 1 1 AT 501 825 B1 bestimmte. Länge eines Aufnahmebereiches 76 ist so gewählt, dass zumindest ein Teil 2 in einem Aufnahmebereich 76 aufgenommen und geführt werden kann.
Wie aus Fig. 8 zu entnehmen ist, können bei der beschriebenen Ausführungsvariante auch zwei 5 oder mehr als zwei Teile 2 in einem Aufnahmebereich 76 geführt sein, wenn der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Trennelementen 75 entsprechend groß ist. Beim Übergang vom Führungsabschnitt 107 zum Austragabschnitt 108 wird der Flachriemen 79 mit den Bolzen 81 durch die Umlenkorgane 82 wieder nach unten aus der Förderstrecke 67 herausgeführt und die Bolzen 81 aus der Förderstrecke herausgeschwenkt wodurch die Teile 2 sich im Abschnitt io bis zur Bereitstellungsposition 4 wieder ohne Bewegungseinschränkung durch die Trennelemente 75 bzw. die Bolzen 81 entlang der Förderstrecke 67 gleichmäßig verteilen können. Die Oberseiten der Stützelemente 72 zw. die Zugmittel 78 der Fördereinrichtung 73 bilden eine Förderfläche 83 aus, die abschnittsweise in einer horizontalen Ebene oder gegenüber einer Horizontalen geneigt verläuft. 15
Die Fördereinrichtung 73 kann jedoch abschnittsweise auch in der Form einer Förderschnecke ausgebildet sein, wobei die Drehachse der Förderschnecke unter der Förderfläche 83 und parallel zur Förderrichtung angeordnet ist wobei nur über die Förderfläche 83 hinausragende, in die Förderstrecke 67 ragende Segmente der Schraubenfläche die Trennelemente 75 bilden. 20
In der beschriebenen Ausführung ist die Förderfläche 83 gegenüber der Horizontalen, in Förderrichtung nach unten geneigt. In anderen Ausführungsvarianten des Teilebereitstellungssystems 1 kann die Förderfläche 83 auch gekrümmt sowie gegenüber der Horizontalen ansteigend ausgebildet sein. Die einander gegenüberliegenden Magnetanordnungen 66 enthalten in der 25 beschriebenen Ausführung jeweils mehrere, in Förderrichtung hintereinander angeordnete Elektromagnete 84. Diese sind jeweils so angeordnet, dass eine Mittelachse 85 eines Elektromagneten 84 mit der Mittelachse 85 eines auf der gegenüberliegenden Magnetanordnung 66 angeordneten Elektromagneten 84 annähernd fluchtet und ungleichnamige Pole 68 einander zugewandt sind. Dadurch verlaufen die Magnetfeldlinien zwischen den gegenüberliegenden 30 Elektromagneten 84 weitgehend parallel zu deren Mittelachsen 85, wodurch die Teile 2 mit ihrer Längsachse weitgehend quer zur Förderrichtung ausgerichtet werden. Die einander quer zur Förderrichtung gegenüberliegenden Magnetanordnungen 66 bilden seitliche Begrenzungen 86 für die Aufnahmebereiche 76, wobei die Begrenzungsflächen jeweils durch ein sich über alle Elektromagnete 84 einer Magnetanordnung 66 erstreckendes Metallblech oder eine Metallplatte 35 gebildet sein kann. Zur Anpassung der Vorrichtung 11 zum Fördern und Vereinzeln an unterschiedliche Teilelängen, werden die einander gegenüberliegenden Magnetanordnungen 66 in ihrem Abstand relativ zueinander mittels einer Verstellvorrichtung 87 verstellt z.B. von der Einstellung in Fig. 8 für Teile 2 mit kleiner Längsabmessung zu der Einstellung in Fig. 8a für Teile 2 mit großer Längsabmessung. 40
Zur Verstärkung des zwischen den Magnetanordnungen 66 wirkenden Magnetfelds sind die von der Förderstrecke 67 abgewandten Pole 68 der Elektromagneten 84 der einander gegenüberliegenden Magnetanordnungen 66 durch einen Rahmen 88 aus ferromagnetischem Material elektromagnetisch leitend verbunden. 45
Der über einen Tragrahmen 89 auf der Grundplatte 37 abgestützte Rahmen 88 umfasst einen feststehenden Rahmenteil 90, an dem eine erste Magnetanordnung 66 angeordnet ist, sowie einen verstellbaren Rahmenteil 91, an dem eine zweite Magnetanordnung 66 angeordnet ist. Der verstellbare Rahmenteil 91 ist mittels einer Hebevorrichtung 92 zwischen einer mit dem 50 feststehenden Rahmenteil 90 kontaktierenden Ausgangsstellung 93 und einer vom feststehenden Rahmenteil 90 abgehobenen Betätigungsstellung 94 - in Fig. 9 jeweils als Detailausschnitt dargestellt - verstellbar. Zur Einstellung des Abstandes 69 zwischen den Magnetanordnungen 66 sind der verstellbare Rahmenteil 91 sowie die Hebevorrichtung 92 auf einer mittels Führungsanordnung 95 und Linearantrieb 96 relativ zum feststehenden Rahmenteil 90 verstellba-55 ren Tragplatte 97 angeordnet. Die Hebevorrichtung 92 umfasst eine Schwenkplatte 98 sowie 12 AT 501 825 B1 ein Stellorgan 99, das die Schwenkplatte 98 um eine horizontale und parallel zur Förderrichtung verlaufende Achse relativ zur Tragplatte 97 verschwenkt. Das Stellorgan 99 ist in der dargestellten Ausführung durch einen Fluidzylinder 100 gebildet. Durch die vom Stellorgan 99 ausgeführte Bewegung der Schwenkplatte 98 wird der verstellbare Rahmenteil 91 zusammen mit der 5 daran befestigten Magnetanordnung 66 von der den feststehenden Rahmenteil 90 kontaktierenden Ausgangsstellung 93 in die vom feststehenden Rahmenteil 90 abgehobene Betätigungsstellung 94 übergeführt. Zur Verstellung des Abstandes 69 zwischen den beiden Magnetanordnungen 66 bei der Anpassung an eine geänderte Teilelänge, werden alle in der Vorrichtung 11 enthaltenen Teile 2 an der Bereitstellungsposition 4 entnommen, die Elektromagnete 84 io deaktiviert, der verstellbare Rahmenteil 91 mittels Schwenkplatte 98 und Stellorgan 99 in die Betätigungsstellung 94 angehoben und anschließend die Tragplatte 97 vom Linearantrieb 96 entlang der Führungsanordnung 95 quer zür Förderrichtung verstellt. Nach Durchführung der Verstellung wird der verstellbare Rahmenteil 91 mittels Schwenkplatte 98 und Stellorgan 99 wieder in die Ausgangsstellung 93 gebracht, und anschließend die Elektromagnete 84 wieder 15 aktiviert.
Bei der Verstellung des Abstandes 69 zwischen den Magnetanordnungen 66 - z.B. von der Einstellung in Fig. 8 für Teile 2 mit kleiner Längsabmessung zu der Einstellung in Fig. 8a für Teile 2 mit großer Längsabmessung - wird gleichzeitig mit dem verstellbaren Rahmenteil 91 der 20 diesem benachbarte Flachriemen 79 mit den darauf angebrachten Trennelementen 75 in gleicher Weise wie der Abstand 69 verstellt. Dazu können die Umlenkorgane 82 des verstellbaren Flachriemens 79 auf gemeinsamen Wellen 109 relativ zu den Umlenkorganen 82 des feststehenden Flachriemens 79 verschoben werden, wobei die dem verstellbaren Flachriemen 79 zugeordneten Umlenkorgane 82 vorteilhaft auf einem nicht dargestellten Tragrahmen gelagert 25 sind und dadurch eine gleichzeitige, synchrone Verstellbewegung aller Umlenkorgane 82 des verstellbaren Flachriemens 79 erfolgt insbesondere, wenn der Tragrahmen mit der verstellbaren Tragplatte 97 gekoppelt ist. Die mit dem Antrieb 74 verbundene Welle 109 kann als Keilwelle ausgebildet sein, wodurch eine drehmomentfeste, jedoch axial leicht verstellbare Verbindung zu den Umlenkorganen 82 des verstellbaren Flachriemens 79 gegeben ist. 30
Zur Anpassung des Magnetfeldes an unterschiedliche Teilelängen wird die elektrische Versorgungsspannung der Elektromagneten 84 mittels der Steuereinrichtung 26 verstellt. Bei gleichbleibender Magnetfeldstärke ist bei schwebenden Teilen 2 der vertikale Abstand zwischen Längsachse der Teile 2 und den Mittelachsen 85 der Elektromagnete 84 bei schwereren Teilen 35 2 durch das höhere Gewicht größer als bei leichteren Teilen 2. Deshalb kann durch Verände rung der Magnetfeldstärke ein bestimmter Abstand zwischen den Unterkanten der zu fördernden, schwebenden Teile 2 und der von den Stützelementen 72 gebildeten Förderfläche 83 eingestellt werden, indem bei schwereren Teilen 2 die Magnetfeldstärke erhöht wird, wodurch die Längsachsen der Teile 2 näher in die Ebene der Mittelachsen 85 angehoben werden und 40 indem bei leichteren Teilen 2 die Magnetfeldstärke verringert wird, wodurch die Längsachsen der Teile 2 gegenüber der Ebene der Mittelachsen 85 abgesenkt werden. Somit kann der Schwebezustand der Teile 2 einfach durch die Veränderung der elektrischen Versorgungsspannung der Elektromagneten 84 beeinflusst werden. Die Versorgungsspannung ist vorteilhaft durch ein von der Steuereinrichtung 26 umfasstes Schaltungsnetzteil stufenlos verstellbar. 45
Im Austragabschnitt 108 der Förderstrecke 57 sind die Teile 2 durch zwei leistenförmige Leitelemente 101 vertikal geführt. Dadurch und durch den Anschlag 71 sind die Teile 2 in der Bereitstellungsposition 4 in einer definierten Lage bereitgestellt. so Zur Unterstützung der Vereinzelung der Teile 2 weist die Vorrichtung 11 zum Fördern und Vereinzeln im Bereich der Förderstrecke 67 zusätzlich eine Trennvorrichtung 102 auf (in Fig. 7 dargestellt), welche zumindest einen an einer horizontalen und rechtwinkelig zur Förderrichtung verlaufenden Schwenkachse 103 gelagerten Hebel 104 umfasst. Die Schwenkachse 103 kann dabei am feststehenden Rahmenteil 90 und/oder verstellbaren Rahmenteil 91 angeordnet 55 werden. Der Hebel 104 ragt mit seinem freien Ende in einen die Teile 2 aufnehmenden Auf- 13 AT 501 825 B1 nahmebereich 76 und drückt zumindest mit seinem Eigengewicht auf die von der Fördereinrichtung 73 an seinem freien Ende vorbeigeführten Teile 2. Dadurch erfahren die Teile 2 zusätzlich zur Förderbewegung eine leichte Kippbewegung, wodurch sich gegebenenfalls miteinander verhakte teile 2 lösen können. Zusätzlich wird der Hebel 104 von den daran vorbeibewegten 5 Trennelementen 75 jeweils vorübergehend nach oben ausgelenkt und bewegt sich anschließend durch sein Eigengewicht nach unten auf gegebenenfalls im Aufnahmebereich 76 enthaltene Teile 2. Durch diese stoßartigen Berührungen wird die Vereinzelung von aneinander haftenden oder miteinander verhakten Teilen 2 ebenfalls gefördert. Zur Verstärkung dieser Vereinzelungswirkung können auch mehrere Hebel 104 in Förderrichtung hintereinander und/oder io quer zur Förderrichtung nebeneinander angeordnet sein.
Das Teilebereitstellungssystem 1 weist weiters mehrere, mit der Steuereinrichtung 26 verbundene Sensoren auf, mit die Förderung von Teilen entlang des ersten Querförderers 7, des Längsförderers 9, des zweiten Querförderers 10 und der Vorrichtung zum Fördern und Verein-15 zeln 11 überwacht wird, wodurch bei Unterschreiten einer einstellbaren Mindestteileanzahl bei einem Sensor die einzelnen, vorgelagerten Fördereinheiten des Teilebereitstellungssystems 1 bei Bedarf von der Steuereinrichtung 26 aktiviert werden. Diese Sensoren überwachen zumindest die Bereitstellungsposition 4, den Zuführungsabschnitt 70 der Vorrichtung 11 zum Fördern und Vereinzeln und den Aufnahmeabschnitt 59 des zweiten Querförderers 10. 20
Das Verfahren zum Umrüsten des Teilebereitstellungssystems 1 von einer Teilelänge a auf eine andere Teilelänge b wird im Nachfolgenden vereinfacht beschrieben.
Zur Durchführung der für diesen Umrüstvorgang nötigen Verstellvorgänge werden in einem 25 ersten Schritt alle Teile 2 mit der Teilelänge a aus den Förderwegen des Teilebereitstellungssystems 1 entfernt. Dies kann dadurch erfolgen, dass alle Teile 2 nacheinander bis zur Bereitstellungsposition 4 gefördert werden und an dieser von einem Manipulator eines nicht dargestellten Montagesystems entnommen werden. Um die für das Leerfahren des Teilebereitstellungssystems 1 erforderliche Zeit zu reduzieren, kann auch eine Möglichkeit zum Ausschleusen 30 zumindest einer Teilmenge von Teilen 2 vor der Bereitstellungsposition 4 vorgesehen sein, beispielsweise indem, die vom ersten Querförderer 7 an den Längsförderer 9 übergebenen Teile 2 von diesem nicht an den zweiten Querförderer 10 übergeben werden sondern die auszuschleusenden Teile durch Umkehr der Förderrichtung des Längsförderers 9 in einen Sammelbehälter 110 gefördert werden und die bereits im zweiten Querförderer 10 befindlichen Teile 35 bei der Bereitstellungsposition 4 ausgeschleust werden. Durch diese Realisierung von zwei gleichzeitig ablaufenden Ausschleusvorgängen kann die Zeit für das Leerfahren des Teilebereitstellungssystems 1 etwa halbiert, also deutlich reduziert werden. Durch entsprechende Sensoren zur Teileerkennung in den einzelnen Fördereinheiten des Teilebereitstellungssystems 1 kann der teilefreie Zustand ohne erforderliche Kontrolle durch einen Bediener überprüft wer-40 den.
Anschließend werden die verschiedenen bei den Systemkomponenten erforderlichen Einstellvorgänge wie folgt durchgeführt. 45 An der Vorrichtung zum Fördern und Vereinzeln 11 wird die Versorgungsspannung der Elektromagneten 84 unterbrochen und dadurch das Magnetfeld bis auf einen gegebenenfalls verbleibenden Restmagnetismus deaktiviert. Die Fördereinrichtung 73 kann zur Durchführung des Verstellvorganges gegebenenfalls ebenfalls stillgesetzt werden. Anschließend wird der verstellbare Rahmenteil 91 mit der daran befestigten Magnetanordnung 66 mittels der Hubvorrichtung so in die vom feststehenden Rahmenteil 90 abgehobene Betätigungsstellung 94 angehoben. Danach wird der verstellbare Rahmenteil 91 von der Verstellvorrichtung 87 soweit horizontal und quer zur Förderrichtung bewegt, bis der Abstand 69 zwischen den beiden gegenüberliegenden Magnetanordnungen 66 geringfügig größer ist, als die aktuelle Teilelänge b der zu fördernden -Teile 2. Nach Erreichen dieser Position, wird der verstellbare Rahmenteil 91 in die Ausgangs-55 Stellung 93 und damit in Kontakt mit dem feststehenden Rahmenteil 90 gebracht, wodurch die 14 AT 501 825 B1 von der Förderstrecke abgewandten Pole 68 der beiden gegenüberliegenden Magnetanordnungen 66 wieder durch ferromagnetische Bauteile elektromagnetisch leitend verbunden sind. Nach der anschließenden Aktivierung der Elektromagnete 84 durch Anlegen der elektrischen Versorgungsspannung und Anlauf der Fördereinrichtung 73 ist die Vorrichtung zum Fördern 5 und Vereinzeln 11 von Teilen 2 mit der Teilelänge b fertig umgerüstet.
Beim zweiten Querförderer 10 muss bei der Verstellung jene Förderstrecke 57 mit der Breite 58 zwischen den Begrenzungsflächen 56, welche der Teilelänge b zugeordnet ist ausgewählt und in Position gebracht werden. Dazu wird der Verstellschlitten 51 mit den darauf angeordneten io Führungsorganen 55 mittels der Verstelleinrichtung 62 solange horizontal und quer zur Förderrichtung bewegt, bis die in Förderrichtung des Längsförderers 9 betrachtet hintere Begrenzungsfläche 56 der ausgewählten Förderstrecke 57 mit der ortsfesten Bezugsfläche 63 zusammenfällt, welche durch die von der ortsfesten Magnetanordnung 66 gebildete Begrenzung 86 festgelegt ist. In dieser Stellung bildet die Förderstrecke 67 der Vorrichtung zum Fördern und 15 Vereinzeln 11 in Draufsicht die Verlängerung der Förderstrecke 57 des zweiten Querförderers 10, da auch der Abstand 69 zwischen den von den Magnetanordnungen 66 gebildeten Begrenzungen der Breite 58 zwischen den Begrenzungsflächen 56 der ausgewählten Förderstrecke 57 entspricht (siehe Fig. 2). 20 Der Längsförderer 9 wird, bei der Umrüstung von Teilelänge a auf Teilelänge b so verstellt, dass die Übergabeposition 41 über der ausgewählten Förderstrecke 57 des zweiten Querförderers zu liegen kommt. Dazu wird der Längsförderer 29 entlang der Führungsanordnung 35 mittels des Stellantriebes 40 in Richtung seiner Längsachse soweit bewegt, dass seine Stirnkante 42 in Förderrichtung betrachtet zumindest bis zur vorderen Begrenzungsfläche 56 des 25 zweiten Querförderers 10 oder geringfügig darüber hinausgehend reicht, damit die Teile 2 zuverlässig in den Aufnahmeabschnitt 59 des zweiten Querförderers 10 fallen. Die Bewegung des Förderbandes 29 kann zur Durchführung des Verstellvorganges gegebenenfalls vorübergehend stillgesetzt werden. 30 Der erste Querförderer 7 bedarf bei einer Änderung der Teilelänge keiner Verstellung, da seine Förderbreite fix ist und diese nach der größten zu fördernden Teilelänge bemessen ist.
Die Handhabungsvorrichtung 5 erfordert ebenfalls keine Verstellung aufgrund einer Veränderung der Teilelänge, kann aber gegebenenfalls einen automatischen Wechsel des Behälters 3 35 mit den zu fördernden Teilen durchführen, indem der Behälter mit Teilelänge a aus dem Arbeitsbereich des Portalroboters 12 heraustransportiert und durch einen Behälter mit der Teilelänge b ersetzt wird, der von einem Fördersystem von einer Warteposition in den Arbeitsbereich des Portalroboters transportiert wird. 40 Die Ablaufsteuerung für das Teilebereitstellungssystems 1 erfolgt vorteilhaft durch die Steuereinrichtung 26, die selbst Bestandteil eine übergeordneten Produktionssteuerungssystems sein kann, und alle aus dem Stand der Technik bekannten Teilsysteme zur Daten- und Signaleingabe, Programmsteuerung, Funktionssteuerung und Daten- und Signalausgabe enthalten kann. 45 Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Teilebereitstellungssystems, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im so Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mitumfasst.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des 55 Aufbaus des Teilebereitstellungssystems dieses bzw. dessen Bestandteile teilweise unmaß- 15 AT 501 825 B1 stäblich und/bder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden. 5
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1,2; 6; 7, 8, 9 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
Bezugszeichenaufstellung 10 1 T eilebereitsteiiungssystem 36 Stützrahmen 2 Teil 37 Grundplatte 15 3 Behälter 38 Führungsschiene 4 Bereitstellungsposition 39 Führungselement 5 Handhabungsvorrichtung 40 Stellantrieb 6 Magnetgreifer 41 Übergabeposition 20 7 Querförderer 42 Stirnkante 8 Fördersystem 43 Längsachse 9 Längsförderer 44 Lasttragfläche 10 Querförderer 45 Mitnahmeorgan 25 11 Vorrichtung 46 Tragorgan 12 Portalroboter 47 Zugmittel 13 Trag platte 48 Rollenkette 14 Elektromagnet 49 Antrieb 15 Sensoreinrichtung 50 Seitenteil OÜ 16 Kontaktelement 51 Verstellschlitten 17 Aufnahmefläche 52 Führungsanordnung 18 Ausgangsstellung 53 Führungsschiene 19 Endstellung 54 Führungselement 35 20 Anschlagelement 55 Führungsorgan 21 Anschlagelement 56 Begrenzungsfläche 22 Stellelement 57 Förderstrecke 23 Pneumatikzylinder 58 Breite 40 24 Überwachungsorgan 59 Aufnahmeabschnitt 25 Näherungsschalter 60 Vereinzelungsbereich 26 Steuereinrichtung 61 Abwurf Position 27 Leitblech 62 Verstellvorrichtung 45 28 Bandförderer 63 Bezugslinie 29 Förderband 64 Antrieb 30 Tragrahmen 65 Pfeil 31 Antriebsorgan 66 Magnetanordnung 50 32 Umlenkorgan 67 Förderstrecke 33 Führungsblech 68 Pol 34 Antrieb 69 Abstand 35 Führungsanordnung 70 Zuführungsabschnitt 55 71 Anschlag 106 Abschieber
Claims (5)
16 AT 501 825 B1 72 Stützelement 73 Fördereinrichtung 74 Antrieb 75 T rennelement 76 Aufnahmebereich 77 Zugmitteltrieb 78 Zugmittel 79 Flachriemen 80 Umfangfläche 81 Stift 82 Umlenkorgan 83 Förderfläche 84 Elektromagnet 85 Mittelachse 86 Begrenzung 87 Verstellvorrichtung 88 Rahmen 89 T ragrahmen 90 Rahmenteil 91 Rahmenteil 92 Hebevorrichtung 93 Ausgangsstellung 94 Betätigungsstellung 95 Führungsanordnung 96 Linearantrieb 97 T ragplatte 98 Schwenkplatte 99 Stellorgan 100 Pneumatikzylinder 101 Leitelement 102 Trennvorrichtung 103 Schwenkachse 104 Hebel 105 Übergabevorrichtung 107 Führungsabschnitt 108 Austragabschnitt 109 Welle 110 Sammelbehälter Patentansprüche: 45 1. Fördersystem (8) zum Fördern und Vereinzeln von Teilen (2) mit chargenweise unterschiedlicher Teilelänge, in Förderrichtung nacheinander umfassend, einen Längsförderer (9) zum Fördern der Teile (2) zu einer Übergabeposition (41) und einen an diesen an der Übergabeposition (41) anschließenden Querförderer (10) zum Fördern und Vereinzeln der so Teile (2), wobei Führungsorgane (55) am Querförderer (10) für zumindest eine, einen Aufnahmeabschnitt (59) für die Teile (2) und einen Vereinzelungsbereich (60) umfassende Förderstrecke (57) einander zugewandte, seitliche Begrenzungsflächen (56) bilden und die Teile (2) von der Übergabeposition (41) des Längsförderers (9) in den Aufnahmeabschnitt (59) des Querförderers (10) übergebbar sind wobei die Übergabeposition (41) des Längs-55 förderers (9) bei allen Teilen (2) mit chargenweise unterschiedlichen Teilelängen zwischen AT 501 825 B1 1 7 die .Begrenzungsflächen (56) der Förderstrecke (57) verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (58) der Förderstrecke (57) zwischen den Begrenzungsflächen (56) zur Anpassung an die Teilelänge mittels einer Verstellvorrichtung (62) einstellbar ist und der Längsförderer (9) als Bandförderer (28) ausgebildet ist und die Übergabeposition (41) 5 durch eine Stirnkante (42) am Ende des Bandförderers (28) gebildet ist sowie die Stirnkante (42) mittels eines Stellantriebes (40) entlang einer Führungsanordnung (35) in Förderrichtung des Längsförderers (9) verstellbar ist.
2. Fördersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Förderrichtung des io Längsförderers (9) gesehen vordere oder hintere Begrenzungsfläche (56) der zu beschickenden Förderstrecke (57) des Querförderers (10) bei allen Teilelängen mit einer ortsfesten Bezugsebene (63) zusammenfällt.
3. Fördersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querförderer (10) 15 mehrere nebeneinander angeordnete Förderstrecken (57) unterschiedlicher, fester Breite (58) aufweist, wobei die Förderstrecken (57) gemeinsam auf einem mittels der Verstellvorrichtung (62) in Richtung des Längsförderers (9) verfahrbaren Verstellschlitten (51) angeordnet sind, wobei jeweils das die vordere oder hintere Begrenzungsfläche (56) einer Förderstrecke (57) bildende Führungsorgan (55) bei jeder der nebeneinander angeordneten 20 Förderstrecken (57) in die ortsfeste Bezugsebene (63) verstellbar ist.
4. Fördersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine Förderstrecke (57) ausgebildet ist, wobei das in Förderrichtung des Längsförderers (9) gesehen vordere oder hintere Führungsorgan (55) eine mit der ortsfesten Bezugsebene (63) zusammenfallende, 25 ortsfeste erste Begrenzungsfläche (56) bildet und das die gegenüberliegende zweite Be grenzungsfläche (56) bildende Führungsorgan (55) zur Anpassung des Querförderers (10) an unterschiedliche Teilelängen mittels der Verstellvorrichtung (62) horizontal und quer zur Förderrichtung des Querförderers (10) verstellbar ist.
5. Teilebereitstellungssystem (1) zum Fördern und Bereitstellen von ferromagnetischen Teilen (2), insbesondere von Langteilen, umfassend einen Magnetgreifer (6) für ferromagnetische Teile (2), einen Querförderer (7), ein Fördersystem (8) zum Fördern und Vereinzeln von Teilen (2) und eine Vorrichtung (11) zum Fördern und Vereinzeln von ferromagnetischen Teilen (2), dadurch gekennzeichnet, dass das Fördersystem (8) nach einem der Ansprüche 35 1 bis 4 ausgebildet ist. Hiezu 10 Blatt Zeichnungen 40 45 50 55
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