AT501843A1 - Haltevorrichtung für das ende eines blechcoils - Google Patents

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AT501843A1
AT501843A1 AT3932004A AT3932004A AT501843A1 AT 501843 A1 AT501843 A1 AT 501843A1 AT 3932004 A AT3932004 A AT 3932004A AT 3932004 A AT3932004 A AT 3932004A AT 501843 A1 AT501843 A1 AT 501843A1
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Roman Michael Ing Bartl
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Ventures Automation Gmbh E
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Description


  HALTE VORRICHTUNG FÜR DAS ENDE EINES BLECHCOILS
BESCHRED3UNG
Die Erfindung betrifft eine Halteeinrichtung für das Ende einer zu einem Coil aufgewickelten Blechbahn gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bereits bekannt sind Blechverarbeitungsanlagen, bei denen eine beliebige Anzahl von Blechcoils (auch unterschiedlicher Sorten) aus einem Lagerbereich heraus mittels Transportwagen einer Einzugsvorrichtung derartiger Anlagen zugeführt werden.
Zweck der Erfindung ist es nun eine Halteeinrichtung derart anzugeben, dass die folgenden Anforderungen damit erfüllt werden können:

  
Lagerichtiges und sicheres Halten des Endes der zu einem Coil aufgewickelten Blechbahn.
Montieren der Halteeinrichtung auf Coils jeglichen Anlieferungszustandes (vor allem auf Coils welche bei Transport und Lagerung durch Umreifungen mit Blechbändern - häufig entlag deren Umfangs angeordnet - fixiert werden) ohne Verwendung spezieller Hilfseinrichtungen.
Platzsparende Ausbildung der Lagerbereiche für die Coils zu ermöglichen.
Abwickeln der Coils, mit sowohl Aussenseite als auch Innenseite oben, zulassen.
Einfaches Öf[delta]ien der Halteeinrichtung in der Einzugsvorrichtung der Blechverarbeitungsanlage.
Die Blechcoils werden üblicherweise auf Spanndornen aufgenommen, welche in der Mitte eine Tragwelle aufweisen und zur Innenfläche des Coils hin mehrere Spannarme angeordnet sind.

   Dadurch ist der Blechcoil zentrisch und lagerichtig auf der Tragwelle fixiert.
Die erfindungsgemässe Halteeinrichtung umfasst nun zwei, jeweils an den herausragenden
Enden der Tragwelle vorgesehene Bauteile (Arme), welche einen, diese zwei Bauteile verbindenden Klemmbalken gegen das Zentrum der Coilachse ziehen oder drücken, um damit das Ende der aufgewickelten Blechbahn zum Coil selbst zu fixieren.
Liegt nun zwischen Klemmbalken und Coilachse eine ausreichend grosse Zugkraft/Druckkraft vor, so wird das Ende der Blechbahn wegen der zwischen seiner Unterseite und der vorletzten
Lage des Coils vorherrschenden Anpresskraft und wegen der zwischen seiner Oberseite und dem Klemmbalken vorherrschenden gleichen Anpresskraft und den daraus resultierenden
Reibungskräften auch dann sicher gehalten, wenn die o.e. beidseitig vorgesehenen Bauteile auf der Tragwelle an sich lose (z.B.

   drehbar) gelagert sind.
Die auf dem Klemmbalken angeordneten verschiebbaren Klemmstücke schaffen den notwendigen Freiraum für die an den angelieferten Coils im Allgemeinen vorhandenen
Umreifungen. Die Halteeinrichtung kann problemlos trotz dieser Umreifungen am Coil montiert werden - das Blechende problemlos fixiert werden - und dann die Umreifung gefahrlos entfernt werden.
Die Halteeinrichtung ist so gestaltet und angebracht, dass wenn mehrere Coils mit parallel ausgerichteter Längsachse in einer Bahn im Lagerbereich gelagert sind, durch diese kein zusätzlicher Lagerraum verbraucht wird.
Die Halteeinrichtung lässt ein tangentiales Abziehen bzw. auch Aufwickeln der Blechbahn durch eine beliebige Einziehvorrichtung von Blechverarbeitungsmaschinen zu.

   Nachstehend wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Fig 1 zeigt schematisch eine Verarbeitungseinrichtung für Blechcoils.
Fig. 2a zeigt eine Seitenansicht eines mit einer Halteeinrichtung versehenen Blechcoils, wobei diese mit eingehängten Armen ausgeführt ist.
Fig. 2b zeigt eine zugehörige Vorderansicht.
Fig. 3a zeigt eine Seitenansicht eines mit einer Halteeinrichtung versehenen Blechcoils, wobei diese mit auf der Tragwelle gelagerten Armen ausgeführt ist.
Fig. 3b zeigt eine zugehörige Vorderansicht.
Fig. 4a zeigt eine Seitenansicht eines mit einer Halteeinrichtung versehenen Blechcoils, wobei diese mit auf der Tragwelle gelagerten Armen ausgeführt ist und die Klemmkraft trotz grosser
Durchmesserunterschiede nur noch geringe Schwankungen aufweist.
Fig. 4b zeigt eine zugehörige Vorderansicht.
Fig.

   1 zeigt den Lagerbereich (Bevorratung) einer Blechverarbeitungsanlage mit einer beliebigen Anzahl von Coils 1 , welche auf Lagerböcken 2 abgestellt sind. Mit einem hier nicht dargestellten Transportwagen wird das jeweils von der Anlage benötigte Coil 1 aus dem Lagerbock 2 gehoben und in die Einzugsvorrichtung 3 eingesetzt. Diese hat im Allgemeinen einen Antrieb welcher das Abziehen des Bleches vom Coil 1 unterstützt bzw. das Aufwickeln des von der Anlage nicht verarbeiteten Bleches bewerkstelligt. Die erfindungsgemässe Halteeinrichtung 4 fixiert das Ende der Blechbahn des Coils 1.
Erfordert die Blechverarbeitungsanlage, dass beim Verarbeiten der Blechbahn die Aussenseite des Coils 1 oben zu liegen hat, so ist das Coil 1 gemäss Ablagevariante A im Lagerbereich abgelegt.

   Erfordert die Blechverarbeitungsanlage, dass beim Verarbeiten der Blechbahn die Innenseite des Coils 1 oben zu liegen hat, so ist das Coil 1 gemäss Ablagevariante B im Lagerbereich abgelegt.
Fig. 2a zeigt eine Seitenansicht eines mit einer Halteeinrichtung versehenen Blechcoils 1, wobei diese mit eingehängten Armen ausgeführt ist. Fig. 2b zeigt die zughörige Vorderansicht.
Die Halteeinrichtung besteht aus einem Klemmbalken 5 auf welchem mehrere Klemmstücke 6 entlang der Längsachse des Klemmbalkens 5 verschiebbar und feststellbar angeordnet sind. Der Klemmbalken 5 ist an seinen beiden Enden mit jeweils einer Zugstange 7 fest verbunden. Diese Zugstangen 7 sind in Längsführungen 8 in den Einhängeteilen 10 aufgenommen.

   Die dazwischenliegenden Druckfedern 9 drücken die Zugstangen 7 samt Klemmbalken 5 mit seinen Klemmstücken 6 zum Zentrum der Tragwelle 11 auf welcher das Coil 1 gespannt ist.
In der gezeigte Stellung (Klemmlage) herrscht nun zwischen der Unterseite des Blechendes 12 und der vorletzten Lage des Coils 1 eine Anpresskraft vor - ebenso zwischen der Oberseite des Blechendes 12 und den Klemmstücken 6. Diese und die daraus resultierenden Reibungskräfte fixieren das Blechende 12 sowohl gegen abwickeln als auch gegen herausziehen.
In der Einzugsvorrichtung 3 werden die beiden Einhängeteile 10 an dafür vorgesehene Nasen 14 mittels entsprechender Stellgeräte 15 auf vorgesehene Anschläge 16 derart gedrückt, dass die Tragwelle 11 völlig frei laufen kann.

   Der Klemmbalken 5 wird ebenfalls an dafür vorgesehenen Nasen 17 mittels entsprechender Stellgeräte 18 auf vorgesehene Anschläge 19 derart gedrückt, dass die Blechbahn völlig frei ablaufen kann. Mit den an beiden Einhangeteilen 10 angeordneten Spannelementen 13 können zum Zwecke des Montieren (Bestückungsvorgang) und des Demontierens (Abnahmevorgang) die Druckfedern 9 so vorgespannt werden, dass die Halteeinrichtung als Ganzes auf das Coil 1 mit Tragwelle 11 aufgesetzt bzw. abgenommen werden kann. Durch lösen der Spannelemente 13 erfolgt das Klemmen des Blechendes 12 beim Bestückungsvorgang. Durch anspannen der Spannelemente 13 erfolgt das Lösen des Blechendes 12 beim Entnahmevorgang.
Die verschiebbaren Klemmstücke 6 auf dem Klemmbalken 5 ermöglichen die nötigen Freistellungen für im Allgemeinen beim Bestücken vorhandene Umreifungen 20 des Coils 1.

   Ebenso ermöglichen diese ein Umreifen des Coilrestes bei einem gewünschten Abnahmevorgang der Halteeinrichtung.
Fig. 3a zeigt eine Seitenansicht eines mit einer Halteeinrichtung versehenen Blechcoils 1, wobei diese mit auf der Tragwelle gelagerten Armen ausgeführt ist. Fig. 3b zeigt die zugehörige Vorderansicht.
Die Halteeinrichtung besteht aus einem Klemmbalken 21 auf welchem mehrere Klemmstücke 22 entlang der Längsachse des Klemmbalkens 21 verschiebbar und feststellbar angeordnet sind. Der Klemmbalken 21 wird an seinen beiden Enden mit jeweils einer Zugstange 24 mittels Steckverbindungen 23 verbunden. Die Zugstangen 24 sind in Längsführungen 25 in den Lagerstücken 27 aufgenommen.

   Die dazwischenliegenden Druckfedern 26 drücken die Zugstangen 24 samt Klemmbalken 21 mit seinen Klemmstücken 22 zum Zentrum der Tragwelle 28 auf welcher das Coil 1 gespannt ist.
In der gezeigte Stellung (Klemmlage) herrscht nun zwischen der Unterseite des Blechendes 12 und der vorletzten Lage des Coils 1 eine Anpresskraft vor - ebenso zwischen der Oberseite des Blechendes 12 und den Klemmstücken 22. Diese und die daraus resultierenden Reibungskräfte fixieren das Blechende 12 sowohl gegen abwickeln als auch gegen herausziehen.
In der Einzugsvorrichtung 3 wird der Klemmbalken 21 an dafür vorgesehenen Nasen 29 mittels entsprechender Stellgeräte 30 auf vorgesehene Anschläge 31 derart gedrückt, dass die Blechbahn völlig frei ablaufen kann.

   Da die Lagerstücke 27 auf der Tragwelle 28 drehbar gelagert sind, müssen dies nicht gesondert freigemacht werden.
Mit den an beiden Lagerstücken 27 angeordneten Spannelementen 32 können zum Zwecke des Montieren (Bestückungsvorgang) und des Demontierens (Abnahmevorgang) die Druckfedern 26 so vorgespannt werden, dass der Klemmbalken 21 kraftfrei eingesetzt bzw. abgenommen werden kann. Da die Lagerstücke 27 auf der Tragwelle 28 drehbar gelagert sind, müssen diese während der Montage mittels der Fixierungen 33 in der gewünschten Umfangslage gehalten werden. Durch lösen der Spannelemente 32 erfolgt das Klemmen des Blechendes 12 beim Bestückungsvorgang.

   Durch anspannen der Spannelemente 32 erfolgt das Lösen des Blechendes 12 beim Entnahmevorgang.
Die verschiebbaren Klemmstücke 22 auf dem Klemmbalken 21 ermöglichen die nötigen Freistellungen für im Allgemeinen beim Bestücken vorhandene Umreifungen 20 des Coils 1. Ebenso ermöglichen diese ein Umreifen des Coilrestes bei einem gewünschten Abnahmevorgang der Halteeinrichtung. Fig. 4a zeigt eine Seitenansicht eines mit einer Halteeinrichtung versehenen Blechcoils 1, wobei diese mit auf der Tragwelle gelagerten Armen ausgeführt ist und die Klemmkraft trotz grosser Durchmesserunterschiede nur noch geringe Schwankungen aufweist. Fig. 4b zeigt die zugehörige Vorderansicht.
Die Hakeeinrichtung besteht aus einem Klemmbalken 34 auf welchem mehrere Klemmstücke 35 entlang der Längsachse des Klemmbalkens 34 verschiebbar und feststellbar angeordnet sind.

   Die beiden Enden dieses Klemmbalkens werden von Spann- u. Fühningseinheiten 36 gebildet. Die äusseren Führungsrohre 38 sind fest mit dem Klemmbalken 34 verbundea Die inneren Führungsrohre 37 stützen sich auf den Führungsstangen 43 mittels gefederter Klappen 40 formschlüssig an den Verzahnungen der Führungsstangen ab. Die dazwischenliegende Druckfedern 39 drücken in der gezeigten Stellung (Klemmlage) die äusseren Führungsrohre 38 samt Klemmbalken 34 und Klemmstücken 35 zum Zentrum der Tragwelle 44 auf welcher das Coil 1 gespannt ist.
In der gezeigte Stellung (Klemmlage) herrscht nun zwischen der Unterseite des Blechendes 12 und der vorletzten Lage des Coils 1 eine Anpresskraft vor - ebenso zwischen der Oberseite des Blechendes 12 und den Klemmstücken 35.

   Diese und die daraus resultierenden Reibungskräfte fixieren das Blechende 12 sowohl gegen abwickeln als auch gegen herausziehen.
Die Führungstangen 43 sind in den Lagerstücken 45 aufgenommen.
In der Einzugsvorrichtung 3 werden die Spann- u Führungseinheiten 36 an dafür vorgesehenen Nasen (Bolzen) 41 und 42 mittels entsprechender Stellgeräte 46 (Spreizer) auseinandergedrückt. Dies führt zu einem Abheben des Klemmbalkens 34 vom geklemmten Blechende 12. derart, dass die Blechbahn völlig frei ablaufen kann. Da die Lagerstücke 45 auf der Tragwelle 44 drehbar gelagert sind, müssen dies nicht gesondert freigemacht werden.

   Wenn die Endlagen der Bolzen 41 und 42 bei aufgespreiztem Stellgerät 46 symmetrisch zur Blechebene des Blechendes 12 zu liegen kommen ist diese Art der Öffnung der Halteeinrichtung für beide Abwickelvarianten verwendbar.
Da die Einzugsvorrichtung 3 beim Abwickelvorgang die Aufgabe hat auch bei abnehmendem Coilaussendurchmesser die Höhenlage des tangential abgezogenen Bleches konstant zu halten muss diese das Zentrum des Blechcoils laufend anheben bzw. absenken. Bei diesem Vorgang gleiten nun die Führungsstangen 43 laufend in den inneren Führungsrohren 37, welche an den Bolzen 42 von den aufgespreizten Stellgeräten 46 abgestützt werden.

   Bei entsprechender Abnahme des Coilaussendurchmessers rasten die angefederten Klappen 40 entsprechend an den Führungsstangen 43 nach.
Nach dem Lösen der Spreizung der Stellgeräte 46 wird der Klemmbalken 34 mit seinen Klemmstücken 35, wegen der Abstützung der inneren Führungsrohre 37 durch die angefederten Klappen 40 an den Führungsstangen 43, durch die Druckfedera 39 wieder in Richtung Zentrum der Coilachse gedrückt und das Blechende 12 am Coil 1 fixiert.
Mittels entsprechendem Handexzenterhebel 47 können die Druckfedern 39 der Spann- u. Fixiereinheiten 36 über deren Bolzen 41 und 42 zum Zwecke des Montierens (Bestückungsvorgang) und des Demontierens (Abnahmevorgang) so vorgespannt werden, dass der Klemmbalken 34 kraftfrei eingesetzt bzw. abgenommen werden kann sofern man beim Abnehmen des Klemmbalkens 34 die angefederten Klappen 40 von Hand am Einrasten hindert.

   Da die Lagerstücke 45 auf der Tragwelle 44 drehbar gelagert sind, müssen diese während der Montage mittels der Fixierungen 48 in der gewünschten Umfangslage gehalten werdea
Die verschiebbaren Klemmstücke 35 auf dem Klemmbalken 34 ermöglichen die nötigen Freistellungen für im Allgemeinen beim Bestücken vorhandene Umreifungen 20 des Coils 1. Ebenso ermöglichen diese ein Umreifen des Coilrestes bei einem gewünschten Abnahmevorgang der Halteeinrichtung.

Claims (10)

PATENTANSPRÜCHE
1. Halteeinrichtung für das Blechende 12 einer zu einem Coil 1 aufgewickelten Materialbahn welche auf einer Tragwelle 44 aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Klemmbalken 34, auf welchem mehrere Klemmstücke 35 entlang der Längsachse des Klemmbalkens 34 verschiebbar und feststellbar angeordnet sind, mittels Spann- und Führungseinheiten 36, welche über Lagerstücke 45 an den Enden der Tragwelle 44 abgestützt sind, eine Anpresskraft zwischen der Unterseite des Blechendes 12 und der vorletzten Lage des Coils 1 und zwischen der Oberseite des Blechendes 12 und den Klemmstücken 35 aufbringt, welche gemeinsam mit den daraus resultierenden Reibungskräften das Blechende 12 fixiert.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spann- und Führungseinheiten 36 mittels gefederter Klappen 40 formschlüssig an den Verzahnungen der Führungsstangen 43 abstützen.
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spann- und Führungseinheiten 36 an den dafür vorgesehenen Nasen (Bolzen) 41 und 42, mittels entsprechender Stellgeräte 46 (Spreizer) auseinandergedrückt werden können, was zu einem Abheben des Klemmbalkens 34 vom Blechende 12 derart führt, dass die Blechbahn völlig frei ablaufen kann.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstangen 43 in den Lagerstücken 45 aufgenommen sind, welche auf der Tragwelle 44 drehbar gelagert sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Endlagen der Bolzen 41 und 42 bei aufgespreiztem Stellgerät 46 symmetrisch zur Blechebene des Blechendes 12 zu liegen kommen, was zur Folge hat, dass das Öffnen und Schliessen der H teeinrichtung unabhängig von der gewünschten Abwickelvariante von einem Stellgerät 46 bewerkstelligt werden kann.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Zentrum des Blechcoils 1 und dem tangential ablaufenden Blechende 12 (Abwickelradius), während eines Abwickelvorganges abnehmen kann, ohne die Funktion der Halteeinrichtung zu beeinflussen.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei abnehmenden Abwickelradius die angefederten Klappen 40 entsprechend dieser Abnahme an den Verzahnungen der Führungsstangen 43 nachrasten.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Spann- und Fixiereinheiten 36 vorhandenen Druckfedern 39 mittels in die Bolzen 41 und 42 eingreifende Handexzenterhebel 47 zum Zwecke des Montierens und Demontierens des Klemmbalkens 34 so vorgespannt werden können, dass dieser kraftfrei auf die Führungsstangen 43 aufgesetzt bzw. sofern man die angefederten Klappen 40 von Hand am Einrasten an den Verzahnungen der Führungsstangen 43 hindert, auch von diesen wieder abgenommen werden kann.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstücke 45 auf der Tragwelle 44 während der Montage des Klemmbalkens 34 mittels der Fixierungen 48 in einer gewünschten Umfangslage fixiert werden könnea
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Klemmbalken 34 verschiebbar und feststeUbar angeordneten Klemmstücke 35 die nötigen Freistellungen fiir, beim Bestücken vorhandene bzw. vor der Entnahme notwendigen, Umreifungen 20 des Coils 1 an jeder beliebigen Stelle ermöglichen.
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