AT501861A1 - Handgeführter, vibrationsgedämpfter drucklufthammer - Google Patents

Handgeführter, vibrationsgedämpfter drucklufthammer Download PDF

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Description


  Handgeführter, vibrationsgedämpfter Drucklufthammer
Die Erfindung bezieht sich auf einen handgeführten, vibrationsgedämpften Drucklufthammer mit einem Griffkörper und einem in diesen einragenden und mit dem Griffkörper wirkverbundenen Arbeitszylinder.
Pneumatische Schlagwerke, wie diese in Drucklufthämmer eingesetzt werden, weisen im Wesentlichen einen in einem Arbeitszylinder hin und her bewegbaren Schlagkolben auf, der direkt oder indirekt über ein Zwischenteil mit zumindest einem Werkzeug zusammenwirkt. Die Bewegung des Schlagkolbens erfolgt gesteuert mit Druckluft im Arbeitszylinder, der bei einem handgeführten Drucklufthammer mit einem Griffkörper mit Haltegriffen oder mit einem Griffkörper mit einem Faustgriff wirkverbunden ist, welche als Führungs- bzw.

   Haltemittel einer Bedienungsperson dienen.
Für die Person, die den Hammer mittels seitlich am Griffkörper positionierten Haltegriffen oder mittels Faustgriff bedient, sind beim Betrieb des Gerätes Rückwirkungen der Schläge auf die Hände und Arme gegeben, welche Schläge und Vibrationen oftmals als störend empfunden werden und diese Gliedmassen durch Erschütterungen, insbesondere bei einer Langzeitbedienung zusätzlich erheblich belasten und gesundheitsgefährdend sein können.
Um das Ausmass des Stosses über die Haltegriffe auf die Hände und Arme der Bedienungsperson bei jedem Schlag des Drucklufthammers zu verringern, wurden schon Griffe vorgeschlagen und eingesetzt, die in Schlagrichtung des Hammers rückfedernd schwenkbar ausgebildet sind.

   Diese schwenkbare Griffanbindung an den Griffkörper vermindert wesentlich das Ausmass der in die Arme der hammerführenden Person eingeleiteten Stösse des Gerätes, weil die Griffe gegen eine Federkraft um einen Winkel von bis zu 35[deg.] bei einer Rückbewegung des Hammers einschwenken können.
Es ist allerdings festzustellen, dass ein Einschwenken der Griffe in Bezug auf die Hammerachse eine genau kontrollierbare Führung des Hammers im Schlagbetrieb erschwert.

   Auch kann eine Belastung der Arme der Bedienungsperson durch Vibrationen und Schläge oft nicht ausreichend unterdrückt werden, weil für eine Anstellung des Gerätes im Vortrieb eine entsprechende Kraft erforderlich ist, die erst bei Überschreitung derselben durch einen Rückstoss zu einem Einschwenken der Haltegriffe führt.
Hier will die Erfindung die Nachteile im gattungsgemässen Stand der Technik überwinden und setzt sich zum Ziel, einen handgeführten, vibrationsgedämpften Drucklufthammer der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher in Vortriebsrichtung bzw.

   in Hammerachsrichtung mittels starr mit dem Griffkörper verbundenen Griffen präzise führbar ist und eine verbesserte Dämpfung der Schläge vom Arbeitszylinder in diese aufweist.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Griffkörper und der Arbeitszylinder in Längsachsrichtung des Hammers geführt relativ zueinander verschiebbar sind und mittels dieser Teile mindestens ein belüftbarer oder mit Druckluft beaufschlagbarer Dämpfungsraum gebildet ist, wobei durch eine Verschiebung des Arbeitszylinders im Griffkörper aus einer Mittelstellung bei Zusammenwirken von Komponenten dieser Teile im Bereich des Dämpfungsraumes jeweils ein geschlossener Hohlraum bzw.

   Kompressionsraum mit einem durch eine weitere gleichgerichtete Verschiebung verkleinerbarem Volumen gebildet ist.
Die derart erzielten Vorteile sind im Wesentlichen darin zu sehen, dass das Werkzeug präzise positioniert werden kann, weil die Griffe oder der Faustgriff und der Griffkörper eine Einheit bilden und der Arbeitszylinder in dieser Einheit nur in Längsachsrichtung des Hammers bzw. in Schlagrichtung des Werkzeuges verschiebbar ist. In dieser Richtung erfolgen im Schlagbetrieb die Rückstösse, welche durch die erfindungsgemässe Ausbildung von Griffkörper und Arbeitszylinder vorteilhaft in hohem Masse gedämpft werden können.
Durch die geometrische Ausformung von Griffkörper und Arbeitszylinder ist mindestens ein Dämpfungsraum gebildet, der in der arbeitsbereiten Ruhestellung des Hammers eine Verbindung zur Aussenluft oder zum Druckluftsystem aufweisen kann.

   Durch eine Verschiebung des Arbeitszylinders im Griffkörper erfolgt eine Verkleinerung des Dämpfungsraumes und durch Verschluss desselben eine Bildung eines Kompressionsraumes.
Dieser Kompressionsraum ist als sogenannte Gasfeder wirksam, das heisst, dass Schlägen bzw. schlagartig wirksam werdenden Kräfte ein Widerstand bzw. eine Gegenkraft entgegengesetzt wird, der bzw. die von Null ausgehend übe[phi]roportional mit dem Verschiebungsweg des Arbeitszylinders in den Griffkörper hinein grösser wird.

   Derart kann eine Dämpfung der Vibrationen besonders effizient bzw. eine weitgehende Vermeidung einer Übertragung von Stössen in die Haltegriffe des Hammers erfindungsgemäss erreicht werden.
Wenn, wie mit Vorteil vorgesehen sein kann, von Teilen des Griffkörpers und Arbeitszylinders ein mit Druckluft beaufschlagbares Stellmittel gebildet ist, durch welches der Arbeitszylinder zum Werkzeug hin im Griffkörper verschiebbar bzw. anstellbar ist, wird bei Beaufschlagung des Stellmittels mit Druckluft eine arbeitsbereite Ruhestellung des Hammers eingerichtet, welche beim anschliessenden Schlagbetrieb unmittelbar eine volle Dämpfwirkung für eine Übertragung von Schlägen in den Griffkörper bzw.

   in die Haltegriffe oder den Faustgriff sicherzustellen vermag.
Dabei ist es für eine einfache und wirtschaftliche Ausführungsform des Hammers günstig, wenn das Stellmittel mindestens eine in Richtung zum Werkzeug hin mit Druckluft beaufschlagbare Ringfläche am Arbeitszylinder aufweist.
Die den Rückstössen des Arbeitszylinders entgegengerichtete Dämpfungskraft kann mit Vorteil wegabhängig in ihrer Charakteristik verändert werden, wenn das Stellmittel mindestens eine weitere in Richtung Werkzeug hin mit Druck beaufschlagbare Ringfläche am Arbeitszylinder zur Bildung eines weiteren Kompressionsraumes aufweist, wobei ein Verschluss desselben durch eine Verschiebung des Arbeitszylinders zum Griffkörper hin gesteuert zuschaltbar, vorzugsweise kantengesteuert zuschaltbar ist.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,

   dass von Teilen des Griffkörpers und des Arbeitszylinders ein mit Druckluft beaufschlagbares, hinsichtlich des Verschiebeweges in Hammerachsrichtung zentrierendes Stellmittel mit beidseitig einer Druckluftzuführung angeordneten Dämpfungsräumen gebildet ist, wobei durch eine Verschiebung des Arbeitszylinders aus der Mittelstellung jeweils ein Druckluftweg in den gegenüberliegenden Dämpfungsraum freigebbar und zumindest eine Ringfläche der Verschiebung entgegengesetzt am Arbeitszylinder mit Druckluft beaufschlagbar ist und bei einer weitergehenden Verschiebung des Arbeitszylinders ein im Wesentlichen geschlossener Hohlraum bzw.

   Kompressionsraum mit einem durch eine weitere gleichgerichtete Verschiebung verkleinerbarem Volumen ausbildbar ist.
Durch diese erfindungsgemässe Ausführungsform kann einerseits eine Dämpfung mit progressiv wirkender Gegenkraft zum Schlag des Arbeitszylinders in beide Achsrichtungen in günstiger Weise erreicht werden, wodurch Vorteile auch beim Rückziehen des Gerätes gegeben sind.

   Andererseits besitzt diese Gestaltung von Griffkörper und Arbeitszylinder hinsichtlich der Bearbeitung der Teile wirtschaftliche Vorteile und bietet eine optimale Form einer Vibrationsdämpfung eines handgeführten Drucklufthammers.
Zur raschen Funktion des zentrierenden Stellmittels ist von Vorteil, wenn vom Dämpfungsraum zur Umgebungsluft ein Strömungskanal mit geringem Querschnitt im Bereich der Führung im Griffkörper und/oder im Zylinderkörper gebildet ist.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich jeweils einen Ausführungsweg derselben darstellenden Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:

  
Fig. 1 A handgeführter Drucklufthammer oder Druckluftbohrhammer mit
Griffen Fig. 1 B handgeführter Drucklufthammer oder Druckluftbohrhammer mit
Faustgriff Fig. 2 bis Fig. 4 stimseitig angeordnete Dämpfungseinrichtung mit Stellmittel Fig. 5 bis Fig. 7 zentrierendes Stellmittel mit Dämpfungseinrichtung Nachfolgend ist eine Bezugszeichenliste für die Teile in den Darstellungen zusammengestellt.
D Drucklufthammer
G Griffkörper
H Haltegriffe
F Faustgriff
W Werkzeuge
1 Griffkörperteil
2 Arbeitszylinder
3 Dämpfungsraum
31 Verbindungshohl
32 Kompressionsraum
4 Stellmittel
40,40' Dämpfungsraum
41 Druckluftleitung
42 Kompressionsraum
43,43' Ringfläche
 <EMI ID=5.1> 
5 Strömungskanal
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen händisch führbaren Drucklufthammer D mit einem Werkzeug W.

   Ein Griffkörper G besitzt mit diesem starr verbundene Haltegriffe H.
Aus Fig. 2 bis Fig. 4 sind Positionen von Griffkörperteil 1 relativ zum Arbeitszylinder 2 für eine stirnseitig angeordnete Dämpfungseinrichtung entnehmbar.
Fig. 2 zeigt eine Lage eines Arbeitszylinders 2 im Griffkörperteil 1 in Bereitschaftsposition eines Hammers.

   Ein Dämpfungsraum 3, welcher seitlich ein Verbindungshohl 31 zur Aussenatmosphäre besitzt, ist stirnseitig zwischen Griffkörperteil 1 und Arbeitszylinder 2 gebildet.
Bei einer geringen Druckbeaufschlagung vom Arbeitszylinder 2 in Pfeilrichtung erfolgt, wie in Fig. 3 dargestellt, eine Verkleinerung eines Dämpfungsraumes 3 durch [phi][phi][phi] [phi] eine Relatiwerschiebung vom Arbeitszylinder 2 in den Griffkö[phi]erteil 1 hinein, wobei Luft aus dem Dämpfungsraum 3 durch das Verbindungshohl 31 entweichen kann.
Eine weitere Verschiebung in Pfeilrichtung, beispielsweise im Schlagbetrieb oder im Bohrbetrieb, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, bewirkt eine Abdichtung des Dämpfungsraumes 3 und eine Bildung eines Kompressionsraumes 32, in welchem bei einer Verkleinerung des Volumens bzw.

   einer fortgesetzten Verschiebung in Pfeilrichtung der Druck der Luft steigt und derart eine Dämpfung eines Stosses vom Arbeitszylinder 2 gegenüber dem Griffkö[phi]erteil 1 erreichbar ist.
Ein Verbringen eines Hammers in eine Bereitschaftsposition bewirkt eine Öffnung vom Verbindungshohl 31 und einen Lufteintritt in den Dämpfungsraum 3 mit einer Positionierung von Griffkö[phi]erteil 1 und Arbeitszylinder 2, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
Eine oben beschriebene Einrichtung zur Vibrationsdämpfung kann auch erfindungsgemäss ein Stellmittel 4 beinhalten, welches ein Beabstanden der Stirnflächen in einem Dämpfungsraum 3 unterstützt.
Ein Stellmittel 4, wie aus Fig. 2 bis Fig. 4 ersichtlich ist, erfordert für eine Funktion derselben Druckluft.

   Ein Drucklufteintrag in das Stellsystem erfolgt über eine Druckluftleitung 41 , wodurch eine Ringfläche 43 am Arbeitszylinder 2 zum Werkzeug hin mit Druck beaufschlagbar ist. Der Druck bewirkt eine Relativbewegung von Griffkö[phi]er 1 und Arbeitszylinder 2 bis zu einem Anschlag derart, dass ein stimseitiger Dämpfungsraum 3 vergrössert ist, was einer Bereitschaftsposition eines Hammers entspricht und aus Fig. 2 ersichtlich ist. Diese Stellkraft wirkt solange eine Druckluftzufuhr erfolgt und unterstützt eine Vibrationsdämpfung.
Weiters kann im Bereich eines Stellmittels 4 auch ein nach aussen offener Dämpfungsraum 40 (Fig. 2) vorgesehen sein, welcher bei einer Verschiebung vom Arbeitszylinder 2 in Pfeilrichtung in einen Griffkö[phi]erteil 1 hinein einen Kompressionsraum 42 bildet (Fig. 3) und eine Dämpfungskraft unterstützt.

   Fig. 5 bis Fig. 7 zeigen eine Wirkungsweise eines zentrierenden Stellmittels 4, betreffend eine mittige Position eines Arbeitszylinders 2 in einem Griffkö[phi]erteil 1 , welches bei Druckluftbeaufschlagung wirksam ist.
Wie in Fig. 5 dargestellt, ist eine Druckluftleitung 41 im Griffkö[phi]erteil 1 bei in Achsrichtung zentrischer Positionierung eines Arbeitszylinders 2 von diesem verschlossen.

   In Achsrichtung beidseitig ist je ein Dämpfungsraum 40 und 40' gebildet.
Wird nun, wie in Fig. 6 dargestellt, der Arbeitszylinder durch beispielsweise ein Anlegen des Werkzeuges des Hammers in Pfeilrichtung verschoben, so erfolgt eine Freigabe des Druckflusses des Druckmediums von der Einleitung 41 in einen Dämpfungsraum 40, wobei eine Ringfläche 43 vom Griffkö[phi]erteil 1 mit Druck beaufschlagt und derart eine Zentrierkraft ausgebildet wird.
Bei vergrösserter Anstellkraft in Pfeilrichtung und im Schlagbetrieb des Hammers kann ein Teil vom Dämpfungsraum, wie aus Fig. 7 ersichtlich, einen Kompressionsraum 42 bilden, welcher eine Dämpfung von Stössen des Arbeitszylinders 2 auf das Griffkö[phi]erteil 1 bewirkt oder unterstützt.
Ein zentrierendes Stellmittel 4, wie in Fig. 5 bis Fig.

   7 gezeigt, ist in beiden Richtungen einer achsialen Druckbeaufschlagung eines Arbeitszylinders 2 vibrationsdämpfend wirksam.

Claims (3)

Patentansprüche
1 Handgeführter, vibrationsgedämpfter Drucklufthammer (D) mit einem Griffkö[phi]er (G) und einem in diesen einragenden und mit dem Griffkörper verbundenen Arbeitszylinder, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffkörperteil (1) und der Arbeitszylinder (2) in Längsaehsrichtung des Hammers geführt relativ zueinander verschiebbar sind, wobei von Teilen des Griffkörperteiles (1) und des Arbeitszylinders (2) ein mit Druckluft beaufschlagbares, hinsichtlich des Verschiebeweges in Hammerachsrichtung zentrierendes Stellmittel (4) mit beidseibg einer Druckluftzuführung (41) angeordneten Dämpfungsräumen (40,40') gebildet .st, und durch eine Verschiebung des Aroeitszylinders (2) aus der Mittelstellung jeweils ein Druckluftweg in den gegenüberliegenden Dämpfungsraum freigebbar (40,40 ) und zumindest eine Ringfläche (43,43') der Verschiebung entgegengesetzt am Arbeitszylinder (2)
mit Druckluft beaufschlagbar ist und bei einer weitergehenden Verschiebung des Arbeitszylinders (2) ein im Wesentlichen geschlossener Hohlraum bzw. Kompressionsraum (42) mit einem durch eine weitere gleichgerichtete Verschiebung verkleinerbarem Volumen ausbildbar ist.
1. Handgeführter, vibrationsgedämpfter Drucklufthammer (D) mit einem Griffkö[phi]er (G) und einem in diesen einragenden und mit dem Griffkörper wirkverbundenen Arbeitszylinder, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffkörperteil (1) und der Arbeitszylinder (2) in Längsachsrichtung des Hammers geführt relativ zueinander verschiebbar sind und mittels dieser Teile mindestens ein belüftbarer oder mit Druckluft beaufschlagbarer Dämpfungsraum (3,40,40') gebildet ist, wobei durch eine Verschiebung des Arbeitszylinders (2) im Griffkö[phi]erteil (1) aus einer Mittelstellung bei Zusammenwirken von Komponenten dieser Teile im Bereich des Dämpfungsraumes (3,40,40') jeweils ein geschlossener Hohlraum bzw. Kompressionsraum (32,42) mit einem durch eine weitere gleichgerichtete Verschiebung verkleinerbarem Volumen gebildet ist.
2. Drucklufthammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vom Kompressionsraum (42,42') zur Umgebungsluft ein Stromungskanal (5) mit geringem Querschnitt im Bereich der Führung im Griffkö[phi]erteil (1 ) und/oder<i>m Zylinderkörper (2) gebildet ist.
2. Drucklufthammer nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass von Teilen des Griffkö[phi]erteiles (1) und Arbeitszylinders (2) ein mit Druckluft beaufschlagbares Stellmittel (4) gebildet ist, durch welches der Arbeitszylinder (2) zum Werkzeug hin im Griffkö[phi]erteil (1) verschiebbar bzw. anstellbar ist.
3. Drucklufthammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellmittel (4) mindestens eine in Richtung zum Werkzeug hin mit Druckluft beaufschlagbare Ringfläche (43,43') am Arbeitszylinder (2) aufweist.
4. Drucklufthammer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellmittel (4) mindestens eine weitere in Richtung Werkzeug hin mit Druck beaufschlagbare Ringfläche (43,43') am Arbeitszylinder (2) zur Bildung eines weiteren Kompressionsraumes (42) aufweist, wobei ein Verschluss desselben durch eine Verschiebung des Arbeitszylinders (2) zum Griffkö[phi]erteil (1) hin gesteuert zuschaltbar, vorzugsweise kantengesteuert zuschaltbar ist.
5. Drucklufthammer nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass von Teilen des Griffkö[phi]erteiles (1) und des Arbeitszylinders (2) ein mit Druckluft beaufschlagbares, hinsichtlich des Verschiebeweges in Hammerachsrichtung zentrierendes Stellmittel (4) mit beidseitig einer Druckluftzuführung (41 ) [phi][phi] [phi][phi][phi] angeordneten Dämpfungsräumen (40,40') gebildet ist, wobei durch eine Verschiebung des Arbeitszylinders (2) aus der Mittelstellung jeweils ein Druckluftweg in den gegenüberliegenden Dämpfungsraum freigebbar (40,40') und zumindest eine Ringfläche (43,43') der Verschiebung entgegengesetzt am Arbeitszylinder (2) mit Druckluft beaufschlagbar ist und bei eine weitergehenden Verschiebung des Arbeitszylinders (2) ein im Wesentlichen geschlossener Hohlraum bzw.
Kompressionsraum (42) mit einem durch eine weitere gleichgerichtete Verschiebung verkleinerbarem Volumen ausbildbar ist.
6. Drucklufthammer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass vom Kompressionsraum (42,42') zur Umgebungsluft ein Strömungskanal (5) mit geringem Querschnitt im Bereich der Führung im Griffkö[phi]erteil (1) und/oder im Zylinderkö[phi]er (2) gebildet ist.
Wien, am 25. Mai 2005 BBG GmbH & Co KG
NEK <EMI ID=9.1>
BBG Baugeräte Gmb j
Patentansprüche
3 Drucklufthammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass vom Griffkörperteil (1 ) und dem Arbeitszylinder (2) ein weiterer Dämpfungsraum (3) gebildet ist, wobei der Griffkörperteil (1) ein Verbindungshohl (31) zu diesem für einen Lufteintritt aufweist und durch eine Verschiebung des Arbeitszylinders (2) .m Griffkörperteil (1) aus einer Mittelstellung bei Zusamenwirken von Komponenten dieser Teile im Bereich des Dämpfungsraumes (3) ein geschlossener Hohlraum bzw. Kompressionsraum (32) mit einem durch eine weitere gleichgerichtete Verschiebung verkleinerbarem Volumen gebildet ist.
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