AT501967A1 - Bindungseinrichtung zur schwenkbeweglichen verbindung eines sportschuhs mit einem brettartigen gleitgerät - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Bindungseinrichtung zur schwenkbeweglichen Verbindung eines Sportschuhs mit einem brettartigen Gleitgerät, insbesondere mit einem Schi, wie sie im Oberbegriff des Anspruches 1 angegeben ist.
Beispielsweise aus der WO 98/58710 Al ist eine Bindungseinrichtung bekannt, mit welcher eine schwenkbewegliche Lagerung eines Sportschuhs gegenüber einem Schi ermöglicht ist. Diese als Touren- bzw. als Telemark-Bindung vorgesehene Bindungseinrichtung umfasst ein vorderes Halteelement zur Halterung des Schuhspitzenbereiches eines Sportschuhs und ein hinteres Halte- bzw. Kupplungselement zur Verbindung mit dem fersenseitigen Abschnitt eines Sportschuhs. Das zehenseitige Halteelement und das fersenseitige Halteelement sind dabei über eine feste Platte miteinander verbunden. Im vorderen Endabschnitt dieser Verbindungsplatte ist eine quer zur Bindungslängsachse und im wesentlichen parallel zur Aufstandsebene verlaufende Gelenksanordnung ausgefuhrt. Diese Gelenksanordnung ist dabei unmittelbar unterhalb eines Knickpunktes des Sportschuhs angeordnet, sodass die Biegung der Schibindung unterhalb des Fersenballens des Fußes stattfindet. Mit dieser Bindungseinrichtung soll eine effiziente Kraftübertragung und Stabilität zwischen dem Benutzer und dem Schi ermöglicht werden. Die Plattenverbindung zwischen dem vorderen und hinteren Halteelement soll überdies seitliche Abweichbewegungen gegenüber dem Schi möglichst unterbinden und zwar vor allem dann, wenn der Fersenabschnitt während Gehbewegungen gegenüber dem Zehenabschnitt angehoben wird. Durch die gegenüber der Fußspitze zurückversetzte Schwenkachse konnte zwar das Gehverhalten verbessert werden, ein zufriedenstellender bzw. möglichst natürlicher Gehbewegungsablauf ist jedoch auch mit dieser Bindungseinrichtung nicht gegeben.
Weiters ist in der WO 00/29076 Al der Anmelderin eine schwenkbare Verbindungseinrichtung zur Anordnung zwischen einem Sportgerät und einer Aufstandsfläche bzw. einem N2005/02500 -2- • t ·♦ · ···· ·· · • ·# ·· ·· ··· • · · · · · ·· · · • · · · ···· · · · · • ♦ ♦ ♦ · · · · · • t ·· · · ·· ·· 9
Schuh für einen Fuß eines Benutzers beschrieben. Dabei ist die Aufstandsfläche um eine zum Knöchelgelenk des Fußes annähernd parallel verlaufende Achse verschwenkbar und in einem dem Zehenballen zugeordneten Teilbereich in eine zum Sportgerät näher befindliche Lage verstellbar. Hierfür ruht die Sohle des Sportschuhs auf einem Abrollkörper mit einer bogenförmig nach unten gekrümmten Abrollfläche. Die Aufstandsfläche bzw. die Sohle des Sportschuhs ist dabei im vorderen, zehenseitigen Abschnitt über ein flexibles, innerhalb einer Vertikalebene rückstellend verformbares Verbindungselement mit dem Abrollkörper auf dem Sportgerät verbunden. Weiters wurde vorgeschlagen, das Verbindungselement, welches die alleinige Verbindung zwischen dem vorderen Teilabschnitt des Sportschuhs und dem Sportgerät darstellt, durch ein Gliederband zu bilden, das bezüglich der Vertikalrichtung anschlagbegrenzt verschwenkbare Glieder umfasst. Insbesondere ist das Gliederband ausgehend von einer anschlagbegrenzten, langgestreckten Lage nur in eine in Richtung zum Sportgerät nach unten gekrümmte Lage verstellbar. Ausgehend vom Abrollkörper in vertikaler Richtung nach oben ist also eine Anschlagbegrenzung oder eine Abhebesicherung vorgesehen, durch welche das Verbindungselement nicht über eine geradlinige Ausrichtung nach oben gekrümmt werden kann. Mit diesem analog zur Formgebung des Abrollkörpers flexiblen Verbindungselement kann ein relativ natürlicher Bewegungsablauf nachgebildet werden. Um die Verschwenkung des Verbindungselementes nach unten ausführen zu können, ist aber am Sportgerät ein Abrollkörper vorzusehen, der eine Verlagerung des zehenseitigen Abschnittes des Sportschuhs nach unten in Richtung zur Oberseite des Sportgerätes ermöglicht. An die stimseitigen Verbindungsstellen des Verbindungselementes gegenüber dem Sportschuh bzw. gegenüber dem Abrollkörper bestehen dabei hohe Anforderungen, nachdem diese hohen Belastungen ausgesetzt sind.
Die EP 0 904 809 Al der Anmelderin beschreibt eine weitere schwenkbare Verbindungseinrichtung zwischen einem Sportgerät und einer Aufstandsfläche für einen Fuß eines Benutzers. Dabei ist die Aufstandsfläche für den Fuß des Benutzers über eine Gelenksanordnung mit zwei geneigten und in entgegengesetzten Richtungen verlaufenden Übertragungsarmen mit dem Sportgerät verbunden. Die Endäbschnitte dieser Übertragungsarme sind über Gelenke einerseits mit der Aufstandsfläche und andererseits mit dem Sportgerät verbunden. Diese Gelenksanordnung ermöglicht eine vorteilhafte Bewegungskopplung zwischen dem Sportschuh bzw. der Aufstandsfläche und dem brettartigen Sportgerät. Die N2005/02500 -3- ·♦ · ·«·· ·· • ♦ · · · · · · • · » · · ·· · • · ♦ ···· ♦ · · • · ♦ · · · ·
Flexibilität der Schuhsohle hzw. des Sportschuhs spielt bei dieser Bindungseinrichtung nur eine untergeordnete Rolle.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine schwenkbare Verbindungseinrichtung zwischen einem Sportschuh und einem brettartigen Gleitgerät zu schaffen, welche hinsichtlich der Ausführbarkeit möglichst natürlicher Geh- bzw. Laufbewegungs-äbläufe verbessert ist und trotzdem eine exakte Steuerung des brettartigen Gleitgerätes ermöglicht.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch eine Bindungseinrichtung gelöst, wie sie in Anspruch 1 angegeben ist.
Da nunmehr die dem Sportschuh bzw. dessen Sohle innewohnende Flexibilität durch die Bindungseinrichtung kaum bzw. nur geringfügig beeinträchtigt wird, kann die bestimmungsgemäße Flexibilität bzw. das durch zahlreiche Tests und Entwicklungen optimierte Benutzungs verhalten des Sportschuhs zumindest weitgehendst ausgenutzt werden, um einen den physiologischen Abläufen möglichst entsprechenden Geh- bzw. Laufbewegungsablauf während der Benutzung der erfindungsgemäßen Bindungseinrichtung zu ermöglichen. Insbesondere kann die Performance des Sportschuhs voll ausgeschöpft werden bzw. kann in Abhängigkeit der Eigenschaften des jeweiligen Sportschuhs das Benutzungsverhalten der Sportartikelkombination aus Schuh, Bindung und Gleitgerät in einfacher Art und Weise positiv beeinflusst bzw. verändert werden. Dies kann durch einfaches Verändern der Schuheinstellungen oder durch Auswahl eines entsprechenden Schuhpaares mit höherer Flexibilität bzw. höherer Steifigkeit erfolgen. Dadurch kann die erfindungsgemäße Bindungseinrichtung an individuelle Wünsche oder an wechselnde Einsatzbedingungen angepasst werden, ohne dass an der Bindungseinrichtung selbst aufwendige Einstellmechanis-men - welche das Gewicht und die Kosten der Bindungseinrichtung nachteilig erhöhen würden - erforderlich sind. In Abhängigkeit der Anzahl der Gelenksachsen bzw. in Abhängigkeit der Länge der einzelnen Gliederteile des Verbindungselementes kann sich nämlich das Verbindungselement bzw. die dementsprechende Gliederkette mehr oder weniger exakt an die auftretenden Krümmungen der Schuhsohle anpassen bzw. anschmiegen. Grundsätzlich kann das mehrere Gelenksachsen umfassende Verbindungselement nahezu jegliche Verformungs- und Rückstellbewegungen des Sportschuhs, insbesondere Durchbiegun- N2005/02500 ~Γ -4-
• ·· ·♦ · gen der Sohle in entsprechender Weise umsetzen bzw. ebenso ausführen. Zufolge des mit der erfindungsgemäßen Bindungseinrichtung relativ natürlichen Bewegungsablaufes bei der Ausübung von Schi Wanderungen, Telemark-Schwüngen, Langlaufaktivitäten oder dgl. kann die Leistungsfähigkeit des Benutzers gesteigert werden bzw. kann damit ein erhöhter Benutzungskomfort erzielt werden. Insbesondere schließen sich bei der erfindungsgemäßen Bindungseinrichtung die Kriterien hoher Benutzungskomfort und Leistungssteigerung grundsätzlich nicht mehr aus. Bei der erfindungsgemäßen Bindungseinrichtung ist von besonderem Vorteil, dass trotz der hohen Flexibilität hinsichtlich Durchbiegungen bzw. Krümmungsverformungen eine effiziente Kraftübertragung vom Fuß des Benutzers auf das brettartige Sport- bzw. Gleitgerät und umgekehrt ermöglicht ist. Insbesondere wird durch das angegebene Verbindungselement mit eindeutig definierten Gelenksachsen auch eine effiziente Kraftübertragung vom hinteren Halteelement in Richtung zum vorderen Halteelement und umgekehrt gewährleistet. Die erfindungsgemäße Bindungseinrichtung erzielt nämlich auch eine hohe Torsionsstabilität bzw. Verwindungssteifigkeit hinsichtlich Drehmomenteinwirkungen um deren Längsachse. Darüber hinaus ist mit der erfindungsgemäßen Bindungseinrichtung eine hohe seitliche Stabilität erreichbar. Dadurch ergibt sich für den Benutzer das wesentliche Gefühl einer zuverlässigen Halterung und Stabilität, wodurch die mit der Bindungseinrichtung erzielbare Leistungsfähigkeit nochmals gesteigert werden kann. Von Vorteil ist weiters, dass durch die Halterung bzw. die Aufnahme des Sportschuhs sowohl im vorderen bzw. zehenseitigen Endabschnitt als auch im hinteren bzw. fersenseitigen Endabschnitt eine sichere und zugleich wackelfreie Aufnahme bzw. Halterung des Sportschuhs in der Bindungseinrichtung vorliegt und sich die auftretende Beanspruchung bzw. Gesamtbelastung auf mehrere Halte- bzw. Kupplungselemente aufteilt.
Von Vorteil ist dabei eine Ausführungsart nach Anspruch 2, da dadurch eine hohe Flexibilität des Verbindungselementes zwischen dem vorderen und dem hinteren Halteelement erzielt wird und sich ein derartiges Verbindungselement relativ exakt an die Krümmungen bzw. Biegungen der Sohle eines entsprechenden Sportschuhs anpassen kann, wenn damit Geh-, Aufstiegs-, bzw. Telemark-Bewegungen ausgeführt werden. N2005/02500 r r -5- • · · · · • · · · · « • · · · ···· • · · · · ·· ·· · ···· ·· « • · · ·· • · · · • · · · • · · · • ·· ···
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 3 ist von Vorteil, dass eine relativ robuste Gliederkette geschaffen ist, welche dennoch eine hohe Anschmiegsamkeit bzw. Anpassungsfähigkeit an die Biege- bzw. Verformungsbewegungen der Schuhsohle aufweist.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 4 wird eine effiziente Kraftkopplung zwischen dem Fuß des Benutzers und dem brettartigen Gleitgerät geschaffen. Insbesondere werden dadurch Kräfteverluste, welche durch Verformungen bzw. Abweichbewegungen der Bindungseinrichtung entstehen würden, zumindest weitgehend vermieden. Gleichzeitig ist ein stabiler bzw. zuverlässiger Halt des Sportschuhs in der Bindungseinrichtung gewährleistet.
Durch die Maßnahmen gemäß Anspruch 5 kann eine effiziente Kraftübertragung ausgehend vom hinteren Halteelement auf das vordere Halteelement, welches mit dem Sportgerät bzw. Gleitgerät in unmittelbarer Verbindung steht, gewährleistet werden. Insbesondere können dadurch jene Kräfte, welche über das Schienbein des Benutzers in das hintere Halteelement eingeleitet werden, auf das vordere Haltelement weitergeleitet und nachfolgend in das brettartige Gleitgerät übertragen werden. Dadurch ist eine effiziente Steuerung bzw. eine relativ reaktionsschnelle Lenkung des brettartigen Gleitgerätes ermöglicht, was insbesondere bei der Ausführung des Telemark-Schisports von besonderer Bedeutung ist. Diese Vorteile können dabei durch die in baulicher Hinsicht relativ kostengünstigen Vorkehrungen in einfacher Art und Weise erreicht werden.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 6 ist von Vorteil, dass die Gliederkette den unterschiedlichen Verformungs- bzw. Krümmungszonen des Sportschuhs gut angeglichen werden kann. Insbesondere können in jenem Abschnitt, in welchem eine stärkere Krümmung bzw. Biegung erforderlich bzw. zweckmäßig ist, mehr Gelenksachsen ausgeführt werden, als in jenem Teilabschnitt, in welchem nur eine vergleichsweise geringere Krümmung bzw. Biegung notwendig ist. Somit kann ein günstiges Verhältnis zwischen Gelenkigkeit und Stabilität bzw. Kraftübertragungsfähigkeit gewählt werden.
Durch die vorteilhaften Maßnahmen nach Anspruch 7 kann sich das Verbindungseiement bzw. die Gliedkette in dem den Zehen nächstgelegenen Endabschnitt stärker krümmen, als in dem der Ferse nächstliegenden Endabschnitt. Dadurch ist ein optimales Verhältnis zwischen Flexibilität bzw. Gelenkigkeit, Torsionssteifigkeit, Herstellungskosten, Bauteilkomplexität und dgl. erreicht. N2005/02500 -6- -6- ···· ·φ • · · • ♦ ♦ • · · • ·· ♦ · ·· · • · · · · • · ♦ · · · • · t · ···· • · · · ·
Bei der Ausführungsart nach Anspruch 8 ist von Vorteil, dass die Bindungseinrichtung besonders einfach und rasch an unterschiedliche Schuhgrößen angepasst werden kann bzw. dass eventuelle Umbau- bzw. Adaptierungsarbeiten rasch und mühelos vorgenommen werden können.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 9 ermöglicht eine einfache Zerlegbarkeit des Verbindungselementes ohne dass hierfür hohe Demontagekräfte aufgebracht werden müssen. Darüber hinaus ist die gelenkige Verbindung zwischen den Gelenksverbindungen während der Einnahme der regulären Gebrauchs- bzw. Einsatzstellungen gegenüber unbeabsichtigten Verbindungstrennungen zuverlässig gesichert.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 10 kann durch Hinzufügen bzw. Entnehmen einer bestimmten Anzahl von Gliederteilen eine einfache und exakte Anpassung der Bindungseinrichtung an die gewünschte bzw. erforderliche Schuhgröße vorgenommen werden.
Mit den Maßnahmen gemäß Anspruch 11 kann auch dann, wenn die Schuhgröße bzw. dessen Schuhsohle einer Schuhgrößennorm nicht entspricht bzw. aufgrund von Abnützungserscheinungen nicht mehr entspricht, eine optimale Anpassung an die jeweils vorliegende Sohlenlänge erreicht werden.
Eine Bruchfestigkeit und eine geringe Teileanzahl für die Schaffung der Bindungseinrichtung wird durch die Maßnahmen nach Anspruch 12 erreicht.
Durch die Flexibilität bzw. Biegebeweglichkeit des Verbindungselementes nach Anspruch 13 wird ein harmonischer Bewegungsübergang ausgehend von der zumindest weitgehendst langgestreckten Ruhelage in eine bogenförmig gekrümmte Aktivlage und umgekehrt ermöglicht, sodass ein möglichst homogener bzw. gleichförmiger und natürlicher Bewegungsablauf ausgeführt werden kann.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 14 kann die Krümmungsstärke begrenzt und/oder der mögliche Krümmungsverlauf des Verbindungselementes definiert bzw. vorbestimmt werden. Somit können in einfacher Art und Weise nachteilige Überbelastungen bzw. nachteilige Bewegungen, welche über eine bestimmte Lage bzw. Position hinausgehen, zuverlässig vermieden werden. Weiters ist dadurch eine Verformung bzw. ein Krümmungsverlauf der Gliederkette erzielbar, welcher aus engen Bögen, flachen Bögen N2005/02500 7 • · · · · · · • · · · · · « « • · · · ···· · · • · · · · · · ·· ·· · ·
und/oder geraden Abschnitten zusammengesetzt ist. Somit können z.B. im vorderen Endabschnitt der Gliederkette stärkere Krümmungen zugelassen werden, als im hinteren Endabschnitt der Gliederkette, sodass die Gliederkette die üblicherweise auftretenden Sohlenverformungen zumindest weitgehend übernehmen kann.
Durch die Maßnahmen gemäß Ansprach 15 wird eine hohe Flexibilität des Verbindungs-elementes im vorderen, dem Zehenballen zugewandten Abschnitt ermöglicht, wobei der daran anschließende Abschnitt des Verbindungselementes zumindest weitgehend starr bzw. plattenartig verbleibt, sodass die Anzahl der Gelenke auf ein zweckmäßiges Minimum reduziert ist.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 16 ist eine weitere Möglichkeit zur Anpassung der Bindungseinrichtung an unterschiedliche Schuhgrößen, beispielsweise zur Feineinstellung der Bindungseinrichtung, geschaffen.
Eine gewichtsoptimierte Festlegung bzw. Halterung des vorderen Endabschnittes des Sportschuhs kann durch die Maßnahmen gemäß Anspruch 17 in kostengünstiger Art und Weise erzielt werden.
Durch die Maßnahmen entsprechend Anspruch 18 wird eine stabile Lagerung bzw. Halterung des vorderen Endabschnittes der Schuhsohle gewährleistet. Darüber hinaus wird dadurch erreicht, dass das vordere Halteelement den auftretenden Belastungen in Verbindung mit dem brettartigen Sportgerät und dem Benutzer während der Ausübung von Geh-, Lauf-bzw. alpinen Abfahrtsbewegungen sicher standhalten kann.
Bei der Weiterbildung nach Anspruch 19 ist von Vorteil, dass neben der Gelenkigkeit bzw. Beweglichkeit des Verbindungselementes eine zusätzliche Gelenksanordnung geschaffen ist, welche eine andere Charakteristik bzw. eine andere Beweglichkeit aufweist, als das Verbindungselement zwischen dem vorderen und dem hinteren Halteelement. Insbesondere ist dadurch auch das vordere Halteelement gegenüber der Oberseite eines brettartigen Gleitgerätes schwenkbeweglich gelagert. Diese Kombination mehrerer rotatorischer Achsen, welche an sich virtuell bzw. zumindest teilweise imaginär ausgebildet sind, ermöglicht die Ausführung von Drehbewegungen, welche dem natürlichen Bewegungsablauf besonders nahe kommen. N2005/02500 -8- ·# ·· • ♦ ··· ·· • • • • • • • • · » • • • • · • • • • · • · ···· • • • • · • ♦ • • ♦ • ·· ·· • • ·« •
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform dieser zusätzlichen Gelenksanordnung zwischen dem vorderen Halteelement und dem brettartigen Gleitgerät ist in Anspruch 20 angegeben. Insbesondere kann dadurch eine zusammengesetzte bzw. virtuelle Schwenkachse für das vordere Halteelement geschaffen werden.
Durch die weiterführenden Maßnahmen nach Anspruch 21 ist eine stabile Abstützung des vorderen Halteelements gegenüber dem brettartigen Gleitgerät geschaffen und ist trotzdem eine Schwenkbeweglichkeit des vorderen Halteelementes relativ zum brettartigen Gleitgerät gegeben.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 22 wird während schrittähnlicher Bewegungen in vorteilhafter Art und Weise eine Verlagerung des Halteelementes in Richtung der Bindungslängsachse geschaffen. Diese besondere Kinematik ermöglicht eine Art Schrittweitenverlängerung, welche der erzielbaren Leistungsfähigkeit zugute kommt.
Von Vorteil ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 23, da dadurch die Gelenkigkeit bzw. Schwenkbeweglichkeit der zusätzlichen Gelenksanordnung bei Bedarf unterbunden werden kann. Weiters kann die Bindungseinrichtung besonders einfach an verschiedenste Bedingungen bzw. an unterschiedliche individuelle Wünsche angepasst werden.
Eine stabile und dennoch kostengünstig aufzubauende Blockiervorrichtung ist durch die Ausgestaltung gemäß Anspruch 24 geschaffen. Außerdem ist eine solche Blockiervorrichtung für einen Benutzer relativ intuitiv betätigbar. Ferner ist eine Betätigung dieser Blockiervorrichtung auch unter widrigen Umgebungsbedingungen bzw. beim Tragen von Handschuhen problemlos möglich.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 25 wird eine definierte Ausgangslage der Bindungseinrichtung auch dann gewährleistet, wenn in die Bindungseinrichtung kein Schuh eingesetzt ist. Darüber hinaus kann dadurch für die Gliederkette ein Verformungswiderstand aufgebaut werden, welcher während der Benutzung der Bindung entweder kaum spürbar ist oder bei Bedarf einen für den Benutzer spürbaren Verformungswiderstand darstellt.
Durch die Maßnahmen gemäß Ansprach 26 ist das Feder- bzw. Rückstellmittel quasi in die Gliederkette integriert und somit vor übermäßigen Belastungen bzw. vor Druck- bzw. Quetschbelastungen geschützt. Zudem wird durch die Anordnung des Federelements nahe N2005/02500 -9- ·· • · ·» • · • ···· • · ·· • • · • · • · • · · • • • · • · ···· · • • ♦ · ·· • · ·· • der neutralen Zone bzw. Faser der Gliederkette das Auftreten von Relatiwerschiebungen zwischen dem Feder- bzw. Rückstellmittel und der Gliederkette während Verformungen der Gliederkette auf ein Minimum reduziert.
Gemäß der Weiterbildung nach Anspruch 27 ist ein einstückiges Feder- bzw. Rückstellmittel geschaffen, das über die gesamte Länge der Gliederkette federelastisch einwirkt.
Durch die Maßnahmen gemäß Anspruch 28 wird eine definierte Ausgangssituation für die Bindungseinrichtung gewährleistet. Alternativ oder in Kombination dazu kann mittels einem dementsprechend wirkenden Feder- bzw. Rückstellmittel eine Art Anschubfederung geschaffen werden, welche über das vordere und hintere Halteelement die Aufbringung einer Vorspannkraft auf den Sportschuh sicherstellt.
Durch die Maßnahmen nach Ansprach 29 kann die Bindungseinrichtung in ihrer Federkraft bzw. in ihrem Verformungswiderstand hinsichtlich Verschwenkbewegungen den individuellen Bedürfnissen bzw. den jeweils vorliegenden Einsatzbedingungen optimal angepasst werden.
Die Ausbildung gemäß Anspruch 30 ermöglicht den Aufbau einer Gliederkette mit robusten Gelenksverbindungen, welche zudem die Schaffung definierter Schwenkachsen mit ausschließlich rotatorischem Freiheitsgrad ermöglichen.
Durch die Weiterbildungen des Anspruch 31 kann in einfacher Art und Weise eine längenvariable bzw. quasi dehnbare Gliederkette geschaffen werden, welche einen Ausgleich von Längenvariationen, z.B. während der Verformungsbewegungen bzw. Gehbewegungen, ermöglicht.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 32 kann der Zusammenhalt der Gliederkette bzw. der einzelnen Gliederteile gesteigert werden und zugleich die Flexibilität des entsprechenden Bindungselementes den jeweiligen Erfordernissen ideal angepasst werden.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 33 und/oder 34 ist eine elastisch dehn- bzw. streckbare Gliederkette geschaffen, welche den Ausgleich von Längenänderungen ermöglicht, welche z.B. in Folge von Distanzveränderungen aufgrund geometrischer Bogen- und Seh-nenverhältnisse vor allem bei unterschiedlichen Krümmungen der Schuhsohle gegenüber N2005/02500 - 10- ·· ·· · Mt« ·· · ····· · ♦ · ·· • ·· · · · · · · · • · · · ···· · · · · ···· · · ·· · ·· ·· · · ·· ·*Φ dem Verbindungselement auftreten. Zudem kann trotz verschiedener Stellungen bzw. Krümmungen der Gliederkette im Vergleich zur Sohlenform des Sportschuhs eine zumindest annähernd konstante Halterung bzw. Festlegung des Sportschuhs sichergestellt werden.
Bei der Ausführung nach Anspruch 35 ist von Vorteil, dass ein massives bzw. stabiles Halteelement geschaffen ist, welches eine zuverlässige Befestigung der Bindungseinrichtung gegenüber dem brettartigen Gleitgerät ermöglicht und welches zudem eine zuverlässige Aufnahme der über das hintere Halteelement einwirkenden Kräfte ermöglicht. Sofern mehrere mögliche Anschluss- bzw. Verbindungsstellen ausgebildet sind, kann damit auch eine einfache Schuhgrößenanpassung vorgenommen werden.
Durch die Maßnahmen gemäß Anspruch 36 kann das Verbindungselement bzw. die Gliederkette baulich stabil in das hintere Halteelement, welches für die Halterung bzw. Verbindung mit dem Fersenabschnitt des Sportschuhs zuständig ist, übergehen. Falls in diesem Übergangsbereich mehrere mögliche Anschluss- bzw. Verbindungsstellen ausgebildet sind, kann damit auch eine einfache Schuhgrößenanpassung vorgenommen werden.
Via die Maßnahmen nach Anspruch 37 wird dem Benutzer ein stabiles bzw. sicheres Benutzungsgefühl vermittelt und kann die Kopplung zwischen dem Fuß des Benutzers und dem brettartigen Gleitgerätes möglichst effizient bzw. Verlust- und schwingungsfrei ausgeführt werden. Insbesondere können dadurch die beim Telemark-Schilauf auszuführenden Bewegungsabläufe ungehindert umgesetzt werden und ist zudem eine exakte Steuerung bzw. reaktionsschnelle Lenkung des brettartigen Gleitgerätes gewährleistet.
Bei der Ausführungsform nach Anspruch 38 ist von Vorteil, dass während Krümmungsbewegungen des Verbindungselementes gleichzeitig auch ein Längsausgleich gegenüber der Sohle des Sportschuhs ermöglicht ist.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 39 wird eine Krümmung bzw. Durchbiegung des Sportschuhs bzw. der Laufsohle bei Anhebebewegungen der Ferse gegenüber den Zehen ungehindert zugelassen, während alle sonstigen Bewegungen des Sportschuhs relativ zum Sportgerät zumindest weitgehend unterbunden sind, sodass für die effiziente Fortbewegung N2005/02500 ·* «· • ···« ♦ · • · • • • · ♦ · • · • · • • « • · • · ···· • • ♦ ♦ · • · • • • · ♦ ♦ ·« ♦ • ·· bzw. präzise Lenkung des brettartigen Gleitgerätes ideale Voraussetzungen geschaffen sind.
Durch die Maßnahmen gemäß Anspruch 40 kann die Robustheit des Verbindungselementes und/oder dessen Torsionssteifigkeit in vorteilhafter Art und Weise erhöht werden.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 41 kann vor allem die Torsionssteifigkeit des raupenartigen Verbindungselementes deutlich gesteigert werden. Eine Zunahme in der Breite des Verbindungselementes kann dabei eine vorteilhafte Reduzierung der Dicke hzw. Stärke der Gliederkette ermöglichen.
Durch die Ausführung nach Anspruch 42 werden besonders robuste bzw. sehr belastbare Gelenksverbindungen geschaffen, welche auch impulsartigen Belastungen, wie sie z.B. bei Stürzen auftreten, problemlos standhalten können.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 43 wird eine hohe Torsionssteifigkeit der Gliederkette erzielt, ohne dass dessen Längsseitenkanten über die Seitenwangen eines üblichen bzw. herkömmlichen brettartigen Gleitgerätes vorragen.
Schließlich ist eine Ausführung nach Anspruch 44 von Vorteil, da dadurch eine Anschubfederung geschaffen ist, welche eine zuverlässige und wackelfreie Festlegung des Sportschuhs in der Bindungseinrichtung gewährleistet.
Die Erfindung wird im Nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Bindungseinrichtung für einen Sportschuh in Kombination mit einem brettartigen Gleitgerät in der Ausgangs- bzw. Ruhelage des Sportschuhs;
Fig. 2 die Bindungseinrichtung gemäß Fig. 1 und den damit verbundenen Sportschuh in einer gegenüber dem Gleitgerät angehobenen Situation des Fersenabschnitts;
Fig. 3 die Bindungseinrichtung nach Fig. 1 ohne Sportschuh in Draufsicht auf das brettartige Gleitgerät in vereinfachter, schematischer Darstellung; N2005/02500 ·· • ···· ·· • · • * ♦ • • · · • · • ♦ • · • • · • · • ♦ • • · • · • · • • • · ♦ · ·· • • ·· ·
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Bindungseinrichtung für einen Sportschuh in Kombination mit einer zusätzlichen Gelenksanordnung gegenüber einem brettartigen Gleitgerät;
Fig. 5 die Bindungseinrichtung nach Fig. 4 ohne einem Sportschuh in perspektivischer Ansicht von oben;
Fig. 6 die Bindungseinrichtung nach Fig. 4 in perspektivischer Ansicht von unten;
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform des als Gliederkette ausgebildeten Verbin-dungselementes zwischen den Halteteilen der Bindungseinrichtung;
Fig. 8 ein Ausführungsbeispiel für Gliederteile zur Bildung einer zusammengesetzten Gliederkette für die Bindungseinrichtung;
Fig. 9 eine weitere Ausführungsform eines gelenkigen Verbindungselementes für die Bindungseinrichtung;
Fig. 10 eine andere Ausführungsform eines gelenkigen Verbindungselementes zwischen einem vorderen und einem hinteren Halteelement der schwenkbeweglichen Bindungseinrichtung.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangäben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Ausführungsart der Bindungseinrichtung 1 zur schwenkbeweglichen Verbindung eines Sportschuhs 2 mit einem brettartigen Gleitgerät 3 veranschaulicht. Die nachfolgend beschriebene Bindungseinrichtung 1 ist dabei besonders zur Ausübung N2005/02500
S - 13- ·· ·· • ···· ♦ · • · • · • • • · · • · • · • · • • · ♦ » • · ···· • • · • · • · • • • · ·· • • ·· * des Telemark-Schisports geeignet. Diese Bindungseinrichtung 1 kann jedoch aufgrund ähnlicher Bewegungsabläufe auch als Langlaufbindung oder als Alpin-/Tourenbindung zur Ausübung des Touren-Schisports abseits präparierter Pisten eingesetzt werden. Gemäß einer weiteren Ausführungsart kann bei Bedarf die grundsätzlich gegebene Schwenkbeweglichkeit der Bindungseinrichtung 1 relativ zu einem brettartigen Gleitgerät 3 auch unterbunden werden, um das entsprechende Sportgerät z.B. für Abfahrten von Berghängen bzw. zur Verwendung auf Pisten ein- bzw. umzustellen. Derartige Blockiervorrichtungen zur Unterbindung der Schwenkbeweglichkeit der Bindungseinrichtung sind aus dem Stand der Technik in einer Mehrzahl von Ausführungsformen bekannt.
Als in die Bindungseinrichtung 1 bedarfsweise einsetzbarer und davon lösbarer Sportschuh 2 eignen sich besonders sogenannte Telemark-Schuhe bzw. Touren-Schischuhe oder alternativ auch Langlaufschuhe. Grundsätzlich sind auch sogenannte Outdoor- bzw. Bergschuhe als Sportschuh 2 verwendbar und somit bei Bedarf in die Bindungseinrichtung 1 ein-setzbar, um einem Benutzer via die Bindungseinrichtung 1 die Verwendung des entsprechenden, brettartigen Gleitgerätes 3 zu ermöglichen.
Als brettartige Gleitgeräte 3 kommen dabei vor allem Schi 4 in Betracht. Vorzugsweise werden paarweise zu verwendende Schi 4 eingesetzt, sodass auch die Bindungseinrichtung 1 paarweise zu verwenden ist. Als Schi 4 eignen sich somit vor allem Alpinschi, Tourenschi, Telemarkschi, Langlaufschi und dgl. Auch auf sogenannten Split-Boards, welche von einer Art Monoschi in zwei getrennte, einzelne Schier und umgekehrt konvertierbar sind, kann die Bindungseinrichtung 1 eingesetzt werden.
Die Bindungseinrichtung 1 umfasst ein erstes bzw. vorderes Halteelement 5, welches zur Halterung bzw. Aufnahme des vorderen, zehenseitigen Abschnitts eines Sportschuhs 2 ausgebildet ist. Weiters umfasst die Bindungseinrichtung 1 zumindest ein zweites bzw. hinteres Halteelement 6, welches zur Halterung bzw. Aufnahme des hinteren, fersenseitigen Abschnitts eines mit der Bindungseinrichtung 1 zu koppelnden Sportschuhs 2 ausgebildet ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden Halteelemente 5,6 durch einen Haltebügel 7 und einen sogenannten Bügelstrammer 8 gebildet, welcher bevorzugt dem fersenseitigen Abschnitts des Sportschuhs 2 zugeordnet ist. Alternativ dazu können die beiden Halteelemente 5,6 auch durch Step-In-Bindungselemente gebildet sein, welche N2005/02500 manuelle Tätigkeiten beim Einsteigen in die Bildungseinrichtung 1 weitgehendst erübrigen. Gegebenenfalls kann das vordere bzw. erste Halteelement 5 und/oder das hintere bzw. zweite Halteelement 6 auch durch Elemente bzw. Backenkörper einer sogenannten Sicherheitsschibindung gebildet sein. Diese Backenkörper bzw. Halteelemente 5, 6 sind dabei derart ausgebildet, dass eine Freigabe des Sportschuhs 2 gegenüber dem Gleitgerät 3 bzw. gegenüber der Bindungseinrichtung 1 erfolgt, wenn kritische bzw. gesundheitsgefährdende Belastungen bzw. Kräfte auftreten. Insbesondere wird dabei beim Auftreten von Kräften, welche einen voreinstellbaren Grenz- bzw. Schwellwert überschreiten (beispielsweise den sogenannten Z-Wert), ein automatisiertes Lösen des Sportschuhs 2 bzw. Benutzers vom Gleitgerät 3 bzw. von der Bindungseinrichtung 1 bewirkt.
Die Bindungseinrichtung 1 umfasst weiters ein längliches bzw. langgestrecktes Verbindungselement 9 zwischen dem ersten und dem zweiten Halteelement 5,6. Insbesondere verbindet das Verbindungselement 9 das vordere bzw. zehenseitige Halteelement 5 mechanisch mit dem hinteren bzw. fersenseitigen Halteelement 6. Das nachfolgend im Detail beschriebene Verbindungselement 9 verläuft dabei unterhalb einer Sohle 10 eines in die Bindungseinrichtung 1 eingesetzten Sportschuhs 2. Insbesondere kann sich dabei die Sohle 10 des Sportschuhs 2 zumindest abschnittsweise auf dem Verbindungselement 9 abstützen. Das Verbindungselement 9 erstreckt sich zumindest innerhalb des mittleren bzw. zentralen Abschnittes der Sohle 10. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausgangs- bzw. Ruhezustand der Bindungseinrichtung 1 bzw. des Verbindungselementes 9 kann zumindest abschnittsweise ein Luftspalt zwischen der Unterseite der Sohle 10 und einer Oberseite 11 des Verbin-dungselementes 9 ausgebildet sein.
Wesentlich ist, dass das Verbindungselement 9 in Art einer Gliederkette 12 mit einer Mehrzahl zusammenhängender Gliederteile 13 ausgefuhrt ist. Die Gliederkette 12 ist dabei durch zumindest zwei Gliederteile 13 gebildet. Vorzugsweise sind drei bis etwa 20 plattenartige, gelenkig miteinander verbundene Gliederteile 13 ausgefuhrt. Als zweckmäßig bzw. vorteilhaft hat sicher herausgestellt, das Verbindungselement 9 durch eine Gliederkette 12 mit in etwa 8 bis 12 plattenartigen Gliederteilen 13 zu bilden.
Die einzelnen Gliederteile 13 der Gliederkette 12 sind dabei mittels einer Mehrzahl von separaten Gelenksverbindungen 14 gelenkig miteinander verbunden. Die einzelnen Glie- N2005/02500 -15- • · ·· · ···· ·· • · · · · · » · · · · · · • · ····· · · • · · · · · • · · ·# Μ · · Μ derteile 13 stellen somit eine Art Kettenglieder des als Gliederkette 12 ausgeführten Verbindungselementes 9 dar. Die Gelenksverbindungen 14 zwischen den einzelnen Gliederteilen 13 sind dabei bezugnehmend auf die Bindungslängsachse - gemäß Pfeil 15 - seriell bzw. aufeinanderfolgend angeordnet. D.h., dass auch die einzelnen Gliederteile 13 in Richtung der Bindungslängsachse - Pfeil 15 - aneinander gereiht angeordnet sind.
Die Gelenksachsen 16 der einzelnen Gelenksverbindungen 14 sind dabei im wesentlichen horizontal ausgerichtet und verlaufen quer zur Längserstreckung des Verbindungselemen-tes 9 bzw. quer zur Bindungslängsachse gemäß Pfeil 15.
Das Verbindungselement 9 zwischen dem zehenseitigen Haltelement 5 und dem fersenseitigen Halteelement 6 ist also in Art einer Kette bzw. Raupenkette gebildet, welche unterhalb des Sportschuhs 2 bzw. unterhalb dessen Sohle 10 verläuft. Gegebenenfalls kann die Gliederkette 12 auch in einer Vertiefung der Sohle 10 angeordnet sein. Derartige Vertiefungen in der Sohle 10 sind vor allem bei Langlaufschuhen bekannt. Diese in Längsrichtung des Sportschuhs 2 verlaufenden Vertiefungen bewirken eine seitliche Führung zwischen der Sohle 10 und dem Verbindungselement 9 bzw. kann dadurch die Bauhöhe des Sportartikelsystems umfassend Gleitgerät 3, Bindungseinrichtung 1 und Sportschuh 2 reduziert werden.
Die vorhergehend beschriebene Gliederkette 12 mit den gelenkig verbundenen Gliederteilen 13 ist innerhalb einer Vertikalebene 17, welche in Bindungslängsrichtung 15 verläuft und im wesentlichen senkrecht zur Oberseite 11 der Gliederkette 12 bzw. des brettartigen Gleitgerätes 1 ausgerichtet ist, beweglich bzw. formveränderlich. Insbesondere kann die Gliederkette 12 ausgehend von der in Fig. 1 dargestellten, weitgehendst langgestreckten Ausgangs- bzw. Ruhelage innerhalb dieser Vertikalebene 17 in eine bogenförmig gekrümmte Lage überfuhrt werden, wenn der Benutzer Geh- bzw. Schrittbewegungen ausfuhrt und dabei die Ferse gegenüber dem Zehenballen anhebt, wie dies beispielhaft aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Innerhalb dieser Vertikalebene 17 ist also die Gliederkette 12 bzw. das Verbindungselement 9 via die einzelnen Gelenksverbindungen 14 beweglich bzw. form veränderlich. In quer bzw. senkrecht zur Vertikalebene 17 verlaufenden Richtungen bzw. innerhalb einer horizontal ausgerichteten Ebene ist das Verbindungselement 9 bzw. die Gliederkette 12 N2005/02500 16 16
• · ·· ·· • · · • · · • · · • · • · • · · · • · · · · · hingegen zumindest weitgehendst starr bzw. unbeweglich im Hinblick auf die während einer bestimmungsgemäßen Benutzung der Bindungseinrichtung 1 üblicherweise auftretenden Kräfte bzw. Belastungen. Somit kann mit dieser Bindungseinrichtung 1 ein möglichst natürlicher Geh- bzw. Abroll Vorgang über den Fersenballen ausgeführt werden. Gleichzeitig ist via die Gliederkette 12 eine seitliche Führungsstabilität bzw. Abstützung gegenüber unerwünschten, seitlichen Abweichungen zwischen dem Gleitgerät 3 und dem Sportschuh 2 gegeben. Ferner ist dieses Verbindungselement 12 in Art einer Gliederkette 12 relativ torsionssteif bzw. weist dieses Verbindungselement 9 eine erhöhte Verwindungssteifigkeit auf, sodass eine effiziente bzw. möglichst verlust- und verzögerungsfreie Kraftübertragung zwischen dem Sportschuh 2 und dem Gleitgerät 3 und umgekehrt gewährleistet ist. Diese Effekte werden vor allem dann erzielt, wenn zumindest einige Gliederteile 13 plattenartig ausgeführt sind und die Gliederteile 13 der Gliederkette 12 im Hinblick auf die während der Benutzung der Bindungseinrichtung 1 einwirkenden bzw. auftretenden Kräfte weitgehendst formstabil ausgeführt sind. Eine effiziente Kraftübertragung zwischen dem Sportschuh 2 und dem Gleitgerät 3 kann auch dadurch bewirkt werden, dass die einzelnen Gliederteile 13 und Gelenksverbindungen 14 der Gliederkette 12 im Hinblick auf die während der Benutzung der Bindungseinrichtung 1 auftretenden Kräfte weitgehendst verwindungssteif bzw. torsionsstabil ausgeführt sind. In Abhängigkeit der Stabilität der verwendeten Komponenten und in Abhängigkeit der auftretenden Kräfte können ggf. minimale Abweichungen von wenigen Millimetern bzw. wenigen Winkelgraden an der Bindungseinrichtung 1 auftreten.
Bei der Ausführungsart gemäß den Fig. 1 bis 3 ist das vordere Halteelement 5 starr bzw. fest mit der Oberseite eines Schi 4 verbunden. Insbesondere ist hierbei ein Abstützelement 18 des ersten bzw. vorderen Halteelementes 5, welches den vorderen bzw. zehenseitigen Abschnitt des Sportschuhs 2 abstützt bzw. haltert, fest mit dem Gleitgerät 3 bzw. dem Schi 4 verbunden. Hierfür wird zumindest eine Schraube 19 verwendet, welche das vordere Abstützelement 18 durchsetzt und dieses mit dem Gleitgerät 3 bzw. dem Schi 4 fest und weitgehendst unnachgiebig verankert. Insbesondere ist das vordere Halteelement 5 podestartig ausgeführt, indem dessen Abstützelement 18 für den vorderen Endabschnitt des Sportschuhs 2 in Art eines Blockkörpers bzw. in Art eines Plattenteils umgesetzt ist, wie dies am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist. N2005/02500 -17-
Das Abstützelement 18 bzw. das Halteelement 5 weist zumindest eine Anschlussstelle 20 für die Gliederkette 12 auf. Gegebenenfalls umfasst das vordere Haltelement 5 bzw. dessen Abstützelement 18 eine Mehrzahl von in Längsrichtung 15 der Bindungseinrichtung 1 zueinander distanzierte Anschlussstellen 20, um eine Bindungslänge bzw. einen Abstand zwischen den Halteelementen 5,6 variieren bzw. individuell einstellen zu können. Die zumindest eine Anschlussstelle 20 des vorderen Halteelementes 5 ist bei der dargestellten Ausführungsform besonders für ein Erst- bzw. Anfangsglied 21 der Gliederkette 12 ausgeführt. Entsprechend der dargestellten Ausführungsform weist das Anfangsglied 21 eine andere Ausgestaltung auf, als die daran anschließenden, eigentlichen Gliederteile 13 der Gliederkette 12. Das Anfangsglied 21 ist bevorzugt über eine Schwenkachse 22 schwenkbeweglich mit dem ersten bzw. vorderen Halteelement 5 verbunden. Die Schwenkachse 22 verläuft dabei im wesentlichen horizontal und quer zur Bindungslängsachse 15, also parallel zu den Gelenksachsen 16 zwischen den einzelnen Gliederteilen 13. Analog dazu kann das hintere Halteelement 6 zumindest eine Anschlussstelle 23 zur Verbindung mit zumindest einem Endglied 24 der Gliederkette 12 aufweisen. Bei der veranschaulichten Ausführungsform ist das Endglied 24 der Gliederkette 12 identisch zu den eigentlichen Gliederteilen 13 der Gliederkette 12 ausgeführt. Die zumindest eine Anschlussstelle 23 für das Endglied 24 der Gliederkette 12 ist dabei direkt an einem Fortsatz 25 des hinteren, podest-bzw. plateauartigen Halteelementes 6 ausgeführt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das vordere Anfangsglied 21 der Gliederkette 12 massiver bzw. stärker ausführt, als das daran anschließende, erste Gliederteil 13 der Gliederkette 12. Das zweite bzw. hintere Halteelement 6 weist zwei schulterartige Stützelemente 26 auf, welche beiderseits des zentralen bzw. mittigen Fortsatzes 25 verlaufen bzw. abstehen und zur Abstützung des fersenseitigen Abschnittes der Sohle 10 des Sportschuhs 2 vorgesehen sind. Über diese schulterförmigen Stützelemente 26 kann auch eine stabile bzw. kippfreie Abstützung des hinteren Halteelementes 6 gegenüber der Oberseite des brettartigen Gleitgerätes 3 «zielt werden, sobald die Bindungseinrichtung 1 die Ruhelage gemäß Fig. 1 oder eine fersenseitig fixierte, alpine Abfahrtsposition einnimmt. Die seitlichen Stützelemente 26 können auch zur Entlastung der Gliederkette 12 beitragen, wenn das hintere Halteelement 6 bei Bedarf, beispielsweise für alpine Abfahrten, mit dem brettartigen Gleitgerät 3 fest verbunden wird. Derartige „Heel-Locks“ bzw. Abhebesicherungen sind aus dem Stand der Technik in einer Vielzahl von Ausführungsformen bekannt. An den N2005/02500 -18- ·· ·· · ···· ·· • · · · ♦ #·· • · · · · · ♦ ♦ · • · · · ♦·♦· · · · seitlichen bzw. flügelartigen Stützelementen 26 kann in vorteilhafter Weise auch der draht-förmige bzw. zugbügelartige Bügelstrammer 8 gelagert sein.
Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist das Verbindungselement 9 bzw. die Gliederkette 12 zumindest im vorderen Teilabschnitt bzw. in der vorderen Teilhälfte des Verbin-dungselementes 9 gelenkig ausgeführt. Der verbleibende Teilabschnitt bzw. die hintere Teilhälfte des Verbindungselementes 9 kann nämlich auch ungelenkig bzw. weitgehendst starr ausgeführt sein. Wesentlich ist, dass das Verbindungselement 9 bzw. die Gliederkette 12 zumindest dem Teilabschnitt zwischen den Zehen bzw. Zehenwurzeln und den daran anschließenden Zehenballen zugeordnet ist, sodass ein möglichst runder bzw. möglichst natürlicher Abrollvorgang über den Zehenballen möglich ist. Insbesondere sollen eckige oder unrunde bzw. sogenannte „Frankenstein-ähnliche“ Gehbewegungen via die Gliederkette 12 zwischen dem vorderen bzw. ersten Halteelement 5 und dem hinteren bzw. zweiten Halteelement 6 weitgehendst vermieden werden. Demnach kann das Verbindungselement 9 auch durch eine bauliche Kombination aus mehreren Gliederteilen 13 mit einem daran anschließenden, steifen bzw. ungelenkigen Plattenteil gebildet sein. Dieses im Vergleich zu den Gliederteilen 13 relativ lange bzw. große Plattenteil ist dabei zweckmäßigerweise dem hinteren bzw. fersenseitigen Endabschnitt der Bindungseinrichtung 1 zugeordnet. Insbesondere kann das hintere Haltelement 6 einen vergleichsweise langgestreckten, plattenartigen Fortsatz 25 aufweisen, der in etwa in der Bindungsmitte in eine Gliederkette 12 aus einer Mehrzahl von Gliederteilen 13 übergeht.
Gegebenenfalls sind zumindest einige Gliederteile 13 der Gliederkette 12 unterschiedlich lang ausgeführt. Zweckmäßig ist es dabei, wenn die Gliederteile 13 in einem dem vorderen Halteelement 5 nächstliegenden Abschnitt 27 vergleichsweise kürzer bemessen sind, als jene Gliederteile 13, welche in einem dem hinteren bzw. zweiten Halteelement 6 nächstliegenden Abschnitt 28 der Gliederkette 12 angeordnet sind.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform entspricht eine effektive Länge 29 der Gliederteile 13 der kleinsten Teilungseinheit bzw. dem kleinsten Größensprung innerhalb eines normierten oder standardisierten Schuhgrößensystems. Unter Schuhgrößensystem sind dabei Größenangaben gemäß dem französischen, englischen oder dem sogenannten Mon-dopoint-Schuhgrößensystem und sonstige Schuhgrößenkennzeichnungen zu verstehen. N2005/02500 -19-
Altemativ kann eine Länge 29 zumindest einzelner Gliederteile 13 der Gliederkette 12 ein Bruchteil der kleinsten Einheit bzw. des kleinsten Größensprunges eines normierten oder standardisierten Schuhgrößensystems betragen. Beispielsweise kann die Länge 29 einzelner Gliederteile 13 der Gliederkette 12 ein Drittel oder die Hälfte einer Teilungseinheit eines Schuhgrößensystems, beispielsweise des französischen Schuhgrößensystems, betragen.
Gegebenenfalls kann eine Länge 29 der Gliederteile 13 auch ein mehrfaches der kleinsten Teilungseinheit eines Schuhgrößensystems betragen, wodurch besonders robuste bzw. stabile Gliederketten 12 bzw. Verbindungselemente 9 geschaffen werden können. Die vorhergehend beschriebenen Abmessungen bzw. effektiven Längen 29 der Gliederteile 13 ermöglichen eine optimale Anpassung der Bindungseinrichtung 1 an unterschiedliche Schuhgrößen. Insbesondere kann somit durch Hinzufügen oder Wegnehmen von Gliederteilen 13 mit entsprechender Länge 29 eine exakte und rasche Anpassung an die unterschiedlichen Schuhgrößen diverser Benutzer einer Bindungseinrichtung 1 bewerkstelligt werden. Wesentlich ist, dass das ketten- bzw. raupenartige Verbindungselement 9 der Bindungseinrichtung 1 für Geh- bzw. Aufstiegsbewegungen bzw. für sogenannte Kniefallbewegungen während der Ausübung des Telemark-Schisports, ausgehend von einer weitgehendst langgestreckten Ruhelage (Fig. 1) in eine gegenüber der Oberseite eines brettartigen Gleitgeräts 3 konvex gekrümmte Ausrichtung mit bogenförmiger Krümmung 30 (Fig. 2) verstellbar und wieder rückstellbar ist. Insbesondere kann die Gliederkette 12 eine gegenüber einer gedachten, verbindenden Geraden zwischen dem vorderen und hinteren Halteelement 5,6 konvex nach außen bzw. unten gebauchte Krümmung 30 annehmen, wenn sich die Bindungseinrichtung 1 und der Sportschuh 2 in einer in Fig. 2 exemplarisch veranschaulichten, angehobenen Aktivlage gegenüber dem brettartigen Gleitgerät 3 befinden. Alle sonstigen Freiheitsgrade sind dabei zumindest weitgehendst unterbunden. D.h., dass das Verbindungselement 9 ausschließlich innerhalb der in Bindungslängsrichtung 15 verlaufenden Vertikalebene 17 aufgrund der Vielzahl an Gelenksverbindungen 14 zwischen den Gliederteilen 13 formveränderlich bzw. formanpassbar ist. Insbesondere kann sich das raupenartige Verbindungselement 9 an die Krümmung bzw. an die Durchbiegung der Sohle 10 anpassen, während die Gliederkette 12 in anderen bzw. sonstigen Richtungen, insbesondere in senkrechter Richtung zur Vertikalebene 17, relativ starr bleibt. Von besonderem Vorteil ist, dass das beschriebene Verbindungselement 9, insbesondere die Gliederkette 12 N2005/02500 -20- • · · • · · • · · ···♦ ·· • · · · • · · • · ·· mit definitiven bzw. eindeutigen Gelenksverbindungen 14 auch Torsionskräften, welche eine Verwindung des Verbindungselementes 9 um die Bindungslängsachse 15 bewirken würden, relativ gut standhalten kann. Dies wird vor allem beim Einsatz von Gelenksverbindungen 14 bzw. Gelenksachsen 16 mit ausschließlich rotatorischem Freiheitsgrad zwischen zwei aneinander gereihten Gliederteilen 13 erreicht. Insbesondere sind dabei zwischen zwei Gliederteilen 13 Gelenksverbindungen 14 aufgebaut, welche jeweils eindeutige bzw. ausrichtungsstabile, quer bzw. senkrecht zur Vertikalebene 17 verlaufende Gelenksachsen 16 ausbilden.
Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist, beträgt eine Längserstreckung 31 des vorderen Halteelementes 5 ein mehrfaches der Länge 29 eines Gliederteils 13 der Gliederkette 12. Dadurch wird eine stabile Abstützung des Zehenbereiches bzw. des vorderen Endabschnittes des Sportschuhs 2 auf der Bindungseinrichtung 1 bzw. gegenüber dem vorderen Halteelement 5 erzielt. Die Längserstreckung 31 des vorderen Halteelementes 5 beträgt zweckmäßigerweise maximal 12 cm, insbesondere in etwa 5 bis 10 cm. Innerhalb dieser Längserstreckung 31 ist das vordere, platten- bzw. blockartige Halteelement 5 weitgehendst starr ausgefuhrt. An dieses grundsätzlich eigensteife Halteelement 5 schließt dann die definiert formveränderliche bzw. gelenkige Gliederkette 12 an, welche als Verbindungselement 9 zum hinteren Halteelement 6 fungiert. Üblicherweise beträgt auch eine Längserstreckung 32 des hinteren Halteelementes 6 ein mehrfaches der Länge 29 eines Gliederteils 13. Dadurch wird eine ausreichend spielfreie und stabile Halterung des Sportschuhs 2 in der Bindungseinrichtung 1 via die Halteelemente 5, 6 bewirkt. Die sich dazwischen erstreckende Gliederkette 12 sorgt für eine ausreichend bewegliche und dennoch gezielt steife bzw. torsionsstäbile Verbindung zwischen dem hinteren, schwenkbeweglichen Halteelement 6 und dem vorderen, schifesten Halteelement 5.
In den Fig. 4 bis 6 ist eine weitere Ausführungsform der Bindungseinrichtung 1 veranschaulicht. Die Bindungseinrichtung 1 umfasst dabei wiederum ein vorderes Halteelement 5 und ein hinteres Halteelement 6, welches via das gelenkige Verbindungselement 9 mit dem vorderen Halteelement 5 verbunden ist. Insbesondere ist auch hierbei das hintere Halteelement 6 via das Verbindungselement 9 aus einer Mehrzahl von Gliederteilen 13 mit N2005/02500 -21 - ·♦ · »··· ·· ···· ···· ·· · · ♦ ·· · • · ♦ ♦♦·♦ · ♦ · • · ♦ · « · · dem vorderen Halteelement 5 mechanisch gekoppelt. Gleichermaßen ist das hintere Verbindungselement 6 um eine kreisbogenformige Bahn gegenüber dem vorderen Halteelement 5 relativbeweglich. Die kreisbogenformige Bahn, welche das hintere Halteelement 6 während Anheb- und Absenkbewegungen beschreibt, wird dabei hauptsächlich durch die Eigenschaften der Gliederkette 12 und durch die Eigenschaften bzw. die Flexibilität des in der Bindungseinrichtung 1 eingesetzten Sportschuhs 2 bestimmt.
Zusätzlich zu den vorhergehend beschriebenen Basiselementen umfasst die in den Fig. 4 bis 6 veranschaulichte Bindungseinrichtung 1 eine weitere Gelenksanordnung 33, über welche das vordere Halteelement 5 mit einem gleitbrettartigen Sportgerät schwenkbeweglich bzw. gelenkig verbunden ist. Diese Gelenksanordnung 33 entspricht jener Gelenksverbindung, wie sie im Dokument EP 0 904 809 Al der Anmelderin beschrieben ist. Der Offenbarungsgehalt der EP 0 904 809 Al wird hiermit ausdrücklich und vollinhaltlich in dieses Dokument übernommen. Die darin beschriebene Gelenks verbindung umfasst analog zu den Darstellungen in den Fig. 4 bis 6 zumindest zwei, bevorzugt vier Übertragungsarme 34, 35. Insbesondere ist das vordere Halteelement 5 via die Gelenksanordnung 33 mit einem plattenartigen, zur Befestigung an der Oberseite eines brettartigen Gleitgerätes 3 vorgesehenen Montageelement 36 schwenkbeweglich verbunden. Im speziellen ist das vordere Halteelement 5 über zumindest zwei, bevorzugt vier Übertragungsarme 34, 35 mit dem schiseitigen bzw. schifesten Montageelement 36 gekoppelt. Die Übertragungsarme 34, 35 sind dabei einerseits mit dem Halteelement 5 und andererseits mit dem Montageelement 36 gelenkig verbunden. Bezugnehmend auf die parallel zur Bindungslängsrichtung 15 ausgerichtete Vertikalebene 17 verlaufen die beiden Übertragungsarme 34,35 kreuzweise bzw. sind diese einander kreuzend ausgerichtet, wie dies am besten aus Fig. 4 ersichtlich ist. Insbesondere sind die oberen Enden der beiden Übertragungsarme 34, 35 über Gelenke 37, 38 mit dem vorderen Halteelement 5 verbunden, während die unteren bzw. dazu distalen Endabschnitte der Übertragungsarme 34, 35 über weitere Gelenke 39,40 mit dem Montageelement 36 gelenkig verbunden sind. D.h. diese Gelenksanordnung 33 zwischen der Bindungseinrichtung 1 und dem brettartigen Gleitgerät 3 umfasst vier Gelenke 37 bis 40 mit zwei einander kreuzenden Übertragungsarmen 34, 35. Zur Erhöhung der Stabilität bzw. zur Erhöhung der Verwindungssteifigkeit der Bindungseinrichtung 1 sind bevorzugt zwei Paare von Übertragungsarmen 34, 35 ausgebildet. Diese Parallelschaltung von Übertragungsarmen 34, 35 ist bevorzugt quer zur Breite des brettartigen Gleitgerätes 3 ange- N2005/02500 -22- ·· ·· · ···· ·· • · t · · · · # · • ·· · · · ·· · • · · · ·♦·· · · · • t · · · t · · ·· ·· ♦ · ·« · ordnet. D.h. dass eine Mehrfachanordnung von einander kreuzenden Übertragungsarmen 34, 35 zweckmäßig ist, um die Stabilität der Bindungseinrichtung 1 zu erhöhen. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung sind die einander kreuzenden Übertragungsarme 34,35 unterschiedlich lang ausgefuhrt. Dadurch lassen sich vorteilhafte Kinematiken aufbauen bzw. sind dadurch optimierte Bewegungsabläufe zwischen dem Sportschuh 2 bzw. der Bindungseinrichtung 1 und dem Sportgerät bzw. Gleitgerät 3 erzielbar. Vorzugsweise ist jener Übertragungsarm 34, welcher bezugnehmend auf die Bindungslängsachse 15 an vorderster Stelle über das Gelenk 37 mit dem vorderen Halteelement 5 gelenkig verbunden ist, vergleichsweise länger ausgeführt, als jener Übertragungsarm 35, welcher über das dahinter angeordnete Gelenk 38 mit dem Halteelement 5 verbunden ist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung umfasst die Bindungseinrichtung 1 eine bedarfsweise aktivierbare Blockiervorrichtung 41, über welche eine Unterbindung der Schwenkbeweglichkeit der weiteren Gelenksanordnung 33 ermöglicht ist. In der Darstellung gemäß Fig. 4 ist dabei in vollen Linien die inaktive Stellung bzw. Lage der Blockiervorrichtung 41 gezeigt. Demgegenüber ist mit strichlierten Linien die Aktivstellung der Blockiervorrichtung 41 angedeutet, in welcher die Gelenkigkeit bzw. Beweglichkeit der weiteren Gelenksanordnung 33 unterbunden ist. Insbesondere ist bei aktivierter Blockiervorrichtung 41 eine starre bzw. unbewegliche Festlegung des vorderen Halteelements 5 gegenüber der Oberseite des brettartigen Gleitgeräts 3 gegeben. Die Blockiervorrichtung 41 kann dabei durch einen schwenkbeweglich gelagerten Sperrbügel 42 gebildet sein, welcher in seiner Aktivstellung - gemäß der Darstellung in strichlierten Linien - Verschwenkbewegungen zwischen dem vorderen Halteteil 5 und dem Montageelement 36 unterbindet, d.h. dass der Sperrbügel 42 in seiner in strichlierten Linien dargestellten Aktivstellung 43 Relativbewegungen der Gelenke 37 bis 40 der Gelenksanordnung 33 blockiert bzw. unterbindet. In der Aktivstellung der Blockiervorrichtung 41 - gemäß den strichlierten Linien in Fig. 4 - hintergreift der schwenkbeweglich gelagerte Sperrbügel 42 eine Rastnase 44 und verhindert so, dass das Halteelement 5 in seinem der Gliederkette 12 nächstliegenden Endabschnitt angehoben bzw. hochgeschwenkt werden kann. Insbesondere verharrt das vordere Halteelement 5 in einer in etwa parallelen Ausrichtung zur Oberseite des Gleitgerätes 3, wenn die Blockiervorrichtung 41 durch den Benutzer der Bindungseinrichtung 1 in die Aktivstellung 43 überfuhrt wurde. In der Blockierstellung der Blockiervorrichtung 41 ist ausschließlich die Gelenkigkeit der Gliederkette 12 vorhanden, um eine Abrollbewegung des Sport- N2005/02500 -23 - ·· ·· · ···· ·· • · · · · ···· * · · · · · ·· « • · · · ···· · · · • · · · · · ·· schuhs 2 gegenüber der Oberseite 11 des brettartigen Gleitgerätes 3 zu ermöglichen. Für den Fall, dass die weitere Gelenksanordnung 33 aktiv nutzbar ist, kann sowohl über diese Gelenksanordnung 33, als auch über die Flexibilität bzw. Gelenkigkeit der Gliederkette 12 eine möglichst harmonischer bzw. gleichförmiger oder stufenloser Abrollvorgang über die Sohle 10 des Sportschuhs 2 erzielt werden, wenn der Benutzer Geh-, Aufstiegs- bzw. Kniefall-Bewegungen ausfuhrt.
Das Montageelement 36 über das die Bindungseinrichtung 1 am Gleitgerät 3 montiert werden kann, wird bevorzugt ebenso mittels zumindest einer Schraube 19 an der Oberseite eines geeigneten, brettartigen Gleitgeräts 3 befestigt.
Im hinteren bzw. dem Fersenbereich nächstliegenden Endabschnitt umfasst die Bindungseinrichtung 1 einen Abstützkörper 45 für den fersenseitigen Sohlenäbschnitt des Sportschuhs 2 bzw. für das hintere Halteelement 6. Dieser Abstützkörper 45 ist bevorzugt ebenso über zumindest eine Schraube 19 an der Oberseite des Gleitgerätes 3 befestigt. Der Abstützkörper 45 weist zumindest eine in Richtung der Bindungslängsachse 15 verlaufende, nutartige Vertiefung 46 auf, welche als Seitenführungsvorrichtung für den hinteren Endabschnitt der Bindungseinrichtung 1 bzw. für das hintere Halteelement 6 dient. Insbesondere dient der Abstützkörper 45 zur Aufnahme der vertikal auf die Oberseite einwirkenden Kräfte und zur Aufnahme der senkrecht zur Vertikalebene 17 gerichteten Seitenkräfte, für den Fall, dass die Bindungseinrichtung 1 in der in Fig. 4 oder Fig. 5 dargestellten Ausgangs- bzw. Ruhelage vorliegt. In dieser Ausgangs- bzw. Ruhelage verläuft die Gliederkette 12 bzw. das Verbindungselement 9 im wesentlichen planparallel zur Oberseite des Gleitgerätes 3.
Um die Bindungseinrichtung 1 speziell als Tourenbindung auszuführen, kann im hinteren Endabschnitt eine sogenannte, aus dem Stand der Technik bekannte, bedarfsweise aktivier-und deaktivierbare Aufstiegshilfe ausgebildet sein, welche die Abstützung des hinteren Halteelementes 6 in zumindest einer angehobenen Position relativ zur Oberseite des Gleitgerätes 3 ermöglicht. Diese Aufstiegshilfe kann auch durch eine entsprechende Adaptierung des Abstützkörpers 45 umgesetzt sein.
Um die Bindungseinrichtung 1 als Alpinbindung auszuführen bzw. zusätzlich oder alternativ als fersenfixierte Bindung auszuführen, kann im hinteren Endabschnitt eine sogenannte N2005/02500 -24- ·· ·· · • · · · · • · · · · · • · · · ···· • · · · · ·· ·· · ···· ·« · • · # ·· • · · · • · · · • · 9 · • ·· ···
Fersenfixierung bzw. bedarfsweise aktivier- und deaktivierbare Fersenverankerung vorgesehen sein, welche in der Aktivstellung eine Anhebung des Fersenabschnittes bzw. des hinteren Halteelementes 6 gegenüber dem brettartigen Gleitgerät 3 unterbindet. Diese Fersenverankerung bzw. dieser „Heel-Lock“ kann auch durch eine entsprechende Adaptierung des Abstützkörpers 45 umgesetzt sein.
Ein wesentlicher Vorteil der in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausführungsform liegt darin, dass durch die zusätzliche Gelenksanordnung 33 ein relativ natürlicher Schwenkbewegungsablauf für das vordere, an sich eigensteife, plattenartige Halteelement 5 erzielt wird. Zudem wird durch die kettenähnliche Verbindung des vorderen Halteelementes 5 mit dem hinteren Halteelement 6 eine Durchbiegung bzw. Krümmung des Sportschuhs 2 kaum behindert, sodass ein möglichst natürlicher bzw. physiologisch relativ idealer Geh- bzw. Laufschritt mittels der erfindungsgemäßen Bindungseinrichtung 1 in Kombination mit einem brettartigen Gleitgerät 3 ausgeführt werden kann.
Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist, kann gemäß einer Ausführungsart der Bindungseinrichtung 1 dem Verbindungselement 9 bzw. der Gliederkette 12 zumindest ein Feder-bzw. Rückstellmittel 47 zugeordnet sein. Dieses Feder- bzw. Rückstellmittel 47 drängt dabei das Verbindungselement 9 bzw. die Gliederkette 12 fortwährend in einen zumindest annähernd langgestreckten Ausgangs- bzw. Ruhezustand, wie er beispielsweise aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist. Dieses zumindest eine Feder- bzw. Rückstellmittel 47 kann dabei durch zumindest einen elastisch verformbaren und federelastisch rückstellenden Biegestab 48 oder durch zumindest ein dementsprechendes Federblatt gebildet sein. Der Biegestab 48 bzw. das dementsprechende Federblatt kann beispielsweise aus Federstahl oder aus sonstigen, entsprechende Eigenschaften aufweisenden Metallen oder auch aus entsprechenden Kunststoffen gebildet sein. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist dieses Feder- bzw. Rückstellmittel 47 für die Gliederkette 12 bzw. für das Verbindungselement 9 im Kem- bzw. Zentrumsbereich der Gliederkette 12 angeordnet. Insbesondere kann sich dieses Feder- bzw. Rückstellmittel 47 zumindest teilweise im Inneren des Gliederketten-aufbaus befinden bzw. kann dieses Feder- bzw. Rückstellmittel 47 auch mehrfach ausgebildet und angeordnet sein und dabei auf die einzelnen Gelenksverbindungen 14 einwirken. Insbesondere kann in den Übergangsbereichen zwischen den einzelnen Gliederteilen 13 jeweils zumindest ein Feder- bzw. Rückstellmittel 47 angeordnet sein, welches die einzel- N2005/02500 -25- ·· ·· · ···· ·· · • · · · · ····· • ·· ··· ^ t • · · · ···· · · · · • · # · · · · « · ·· #· · · ·· ·»· nen Gliederteile 13 in eine gestreckte bzw. zumindest annähernd geradlinige Stellung drängt.
Vorzugsweise ist zumindest ein längliches bzw. stäbförmiges bzw. Rückstellmittel ausgeführt, welches sich zumindest über eine Gesamtlänge 49 der Gliederkette 12 erstreckt. Das Feder- bzw. Rückstellmittel 47 der Gliederkette 12 kann beispielsweise durch eine Art Spiralfeder bzw. einen gewendelten Federstrahldraht gebildet sein. Dieses Feder- bzw. Rückstellmittel 47 ist dabei einerseits quer zu seiner Längsachse federelastisch, sodass eine definierte, weitgehendst geradlinige Ausgangsstellung vorliegt. Darüber hinaus ist über ein derartiges Feder- bzw. Rückstellmittel 47 auf die Gliederkette 12 eine federelastische Vorspannung einleitbar, welche parallel zur Längserstreckung der Gliederkette 12 wirkt. Insbesondere ist ein solches, spiralfederartiges Feder- bzw. Rückstellmittel 47 federelastisch längenvariabel bzw. rückstellend sowie federelastisch verformbar und eignet sich daher besonders zur Verwendung in Kombination mit der Gliederkette 12.
Das Feder- bzw. Rückstellmittel 47 kann gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform auch dazu vorgesehen sein, um das vordere Halteelement 5 und das hintere Halteelement 6 in eine anschlagbegrenzte Minimaldistanz zueinander zu drängen. Insbesondere wenn die mechanischen Gliederteile 13 der Gliederkette 12 eine Längenvariabilität bzw. Längenvariation des Verbindungselementes 9 in begrenztem Ausmaß zulassen, kann das zumindest eine Feder- bzw. Rückstellmittel 47 vorgesehen bzw. angeordnet sein, um die beiden Halteelemente 5,6 in eine möglichst eng aneinander liegende, mechanisch anschlagbegrenzte Distanz zu drängen, wie dies in der Darstellung gemäß Fig. 3 beispielhaft gezeigt ist. Insbesondere kann durch eine elastische Vorspannung zwischen dem vorderen Halteelement 5 und dem hinteren Halteelement 6, welche diese Elemente fortwährend in einen kürzest möglichen Abstand zueinander drängt, eine Art Anschubfederung aufgebaut werden, welchen einen sicheren Halt des Sportschuhs 2 in der Bindungseinrichtung 1 gewährleistet. Gleichzeitig wird dadurch eine möglichst wackelfreie Festlegung des Sportschuhs 2 in der Bindungseinrichtung 1 erreicht, nachdem eventuelle Toleranzen bzw. Ungenauigkeiten durch diese Anschubfederung bzw. durch das Feder- bzw. Rückstellmittel 47 der Gliederkette 12 ausgeglichen werden können. N2005/02500
Darüber hinaus kann durch diese Federvorspannung, welche die Gliederkette 12 in eine kürzest mögliche Länge drängt, ein Längenausgleich bzw. eine Längenvariation bewerkstelligt werden. Insbesondere ist es ermöglicht, dass geh- bzw. abrollbedingte Längenvariationen zwischen dem vorderen und dem hinteren Halteelement 5,6 mittels der federbelasteten Gliederkette 12 zumindest in gewissem Ausmaß ausgeglichen werden können, ohne dass Blockierungen bzw. übermäßige Verspannungen auf den Sportschuh 2 bzw. auf dessen Sohle 10 einwirken, wenn Abroll- bzw. Gehbewegungen in Verbindung mit der Bindungseinrichtung 1 ausgeführt werden.
Wie in Fig. 3 weiters schematisch angedeutet wurde, kann dem Feder- bzw. Rückstellmittel 47 eine Einstellvorrichtung 50 zugeordnet sein. Diese Einstellvorrichtung 50 ist zur bedarfsweisen Einstellung der Federkraft bzw. der Rückstellkraft des Feder- bzw. Rückstellmittels 47 vorgesehen.
Wie weiters aus dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ersichtlich ist, können die Gliederkette 12 bzw. die aneinander gereihten Gliederteile 13 zumindest einen in Längsrichtung der Gliederkette 12 verlaufenden Durchbruch 51 oder eine nutförmige Vertiefung aufweisen, welcher bzw. welche zur Aufnahme des länglichen Feder- bzw. Rückstellmittels 47 ausgebildet bzw. vorgesehen ist. Insbesondere erstreckt sich in diesem zumindest einmal ausgeführten Durchbruch 51 das Feder- bzw. Rückstellmittel 47 bzw. der dementsprechende Biegestab 48 über die gesamte Länge 49 der Gliederkette 12. Einem Stimende dieses Feder- bzw. Rückstellmittels 44 ist dabei eine Einstellvorrichtung 50 zur bedarfsweisen Einstellung bzw. zur individuellen Variation der Vorspannung bzw. Federkraft zugeordnet. Diese Einstellvorrichtung 50 kann in einfacher Art und Weise durch ein positionsvariables Widerlager für das Feder- bzw. Rückstellmittel 47 definiert sein. Demnach kann dieses Widerlager beispielsweise durch eine Schraubenmutter gebildet sein, welche mit Hilfe von Werkzeugen oder bevorzugt werkzeuglos einstellbar ist.
Die vorhin beschriebene Ausgestaltung ermöglicht es, dass das Verbindungselement 9 bzw. die Gliederkette 12 entgegen der Federkraft bzw. Federvorspannung des Feder- bzw. Rückstellmittels 47 in ihrer Gesamtlänge begrenzt variabel ist bzw. entgegen der Federkraft längenveränderlich ausgeführt ist. Insbesondere ist das Verbindungselement 9 bzw. -27- ·· ·♦ · ·♦·♦ ·· • · · · · • ♦ ♦ · · · • · · ♦ ···· • · · · « ·· ·· · • · · ·· • · · · • · ♦ · • · · t ♦ ♦· ···
Gliederkette 12 entgegen der Federkraft des Feder- bzw. Rückstellstellmittels 47 elastisch streckbar und elastisch rückstellend ausgebildet.
Gemäß einer Ausführungsart der Bindungseinrichtung 1 kann vorgesehen sein, dass das hintere Halteelement 6 gegenüber dem vorderen Halteelement 5 variabel positionier- und festlegbar ist. Insbesondere kann eine in Richtung der Bindungslängsachse 15 verlaufende Führungsvorrichtung ausgebildet sein, welche eine Verstellung des hinteren Halteelementes 6 relativ zum Verbindungselement 9 bzw. relativ zur Gliederkette 12 ermöglicht. Dadurch kann eine alternative oder zusätzliche Anpassung des Abstandes zwischen dem vorderen Halteelement 5 und dem hinteren Halteelement 6 in Abhängigkeit von der Schuhgröße des jeweiligen Benutzers durchgeführt werden. Diese Führungsvorrichtung zwischen dem hinteren Halteelement 6 und dem Verbindungselement 9 umfasst dabei beliebige, aus dem Stand der Technik bekannte Freigabe- und Arretiermittel, um das hintere Halteelement 6 an der gewünschten Relativposition, welche der jeweiligen Schuhgröße entspricht oder zumindest annähernd entspricht, festzulegen.
Aus den Fig. 4 bis 6 ist eine weitere vorteilhafte Ausführungsform für die Anordnung des Feder- bzw. Rückstellmittels 47 bzw. eines zusätzlichen Federelementes ersichtlich. Insbesondere kann dieses zusätzliche bzw. mehrkomponentiges Feder- bzw. Rückstellmittel 47 auch im Anschluss an die Gliederkette 12 bzw. im Anschluss an das Halteelement 6 angeordnet sein. Bei der gezeigten Ausführungsform ist ein Aufnahme- bzw. Halteelement 52 ausgebildet, welches zur Halterung bzw. Lagerung des eigentlichen bzw. eines zusätzlichen Feder- bzw. Rückstellmittels 47 für die Gliederkette 12 vorgesehen ist. hn dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieses Aufnahme- bzw. Halteelement 52 durch einen hohlzylindrischen bzw. rohrförmigen Fortsatz am hinteren Halteelement 6 gebildet. Innerhalb dieses rohrförmigen Aufnahme- bzw. Halteelementes 52 ist entweder ein zusätzliches oder das eigentliche Feder- bzw. Rückstellmittel 47 eingesetzt, welches auf die Gliederkette 12 federelastisch einwirkt, wie dies am Besten der Darstellung in Fig. 7 zu entnehmen ist.
Insbesondere ist aus der Abbildung gemäß Fig. 7 ersichtlich, dass ein feder- bzw. biegeelastisches, mehrteiliges Feder- bzw. Rückstellmittel 47 ausgeführt sein kann, welches sich durch die Gliederkette 12 erstreckt. An einem vorderen bzw. ersten Ende ist das Feder-bzw. Rückstellmittel 47 über ein Widerlager 53 abgestützt. Dieses Widerlager 53 kann N2005/02500 -28- -28- • · • ··
• · · · · • Φ · ♦ · • · · · · · • ·· ····· • ♦ · · · ·· · · · durch das Anfangsglied 21 oder durch das vordere Halteelement 5 definiert sein. Im zweiten bzw. hinteren Endbereich der Gliederkette 12 ist ein zusätzliches Federelement 54 ausgebildet, welches vorzugsweise im Aufnahme- bzw. Halteelement 52 gelagert ist. Alternativ ist es auch möglich, ein solches Aufnahme- bzw. Halteelement 52 für das Federelement 54 zu erübrigen. Bevorzugt ist dieses Federelement 54 als Druckfeder, insbesondere als Spiraldruckfeder ausgeführt. Das biegestabartige Feder- bzw. Rückstellmittel 47 durchsetzt dabei dieses fersenseitige Federelement 54. In dem von der Gliederkette 12 abgewandten Endabschnitt des Federelementes 54 ist gegebenenfalls die Einstellvorrichtung 50 angeordnet, mit welcher die Vorspannung des Federelementes 54 und/oder des Feder- bzw. Rückstellmittels 47 bedarfsweise bzw. individuell variiert bzw. eingestellt werden kann.
Im gezeigten Ausfuhrungsbeispiel ist diese Einstellvorrichtung 50 durch eine sogenannte Wandermutteranordnung 55 gebildet. Das biegestabartige Rückstell- bzw. Federmittel 47 kann dabei dehmmgs- bzw. zugsteif ausgeführt sein. Wesentlich ist, dass das biegestäbartige Feder- bzw. Rückstellmittel 47 quer zu seiner Längsrichtung flexibel bzw. biegebeweglich ausgeführt ist, um Verformungen der Gliederkette 12 zu ermöglichen bzw. zuzulassen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Gliederkette 12 in Bindungslängsrichtung 15 elastisch dehn- bzw. streckbar und elastisch rückstellend ausgeführt. Hierfür sind bevorzugt die Gelenksverbindungen 14 speziell ausgebildet. Insbesondere umfasst zumindest eine Gelenksverbindung 14 innerhalb der Gliederkette 12 einen Längsausgleich 56. Dieser teleskopartige Längsausgleich 56 zwischen zumindest zwei Gliederteilen 13 ermöglicht die Dehnung der Gliederkette 12 entgegen der Feder- bzw. Vorspannkraft des Feder-bzw. Rückstellmittels 47. Der zumindest eine Längsausgleich 56 ist bevorzugt derart ausgeführt, dass zumindest eine der Gelenksverbindungen 14 zwischen zwei Gliederteilen 13 zumindest einen Zapfen 57 umfasst, welcher in zumindest eine korrespondierende Ausnehmung 58 eines angereihten bzw. gelenkig angebundenen Gliederteils 13 eingreift. Die Ausnehmung 56, in welcher der Zapfen 57 eines nächstliegenden Gliederteils 13 eingreift, ist bevorzugt durch ein Langloch 59 gebildet, welches sich in Richtung der Bindungs-längsachse 15 erstreckt. Der Zapfen 57 und ein entsprechendes Langloch 59 zwischen zwei Gliederteilen 13 ergeben sodann eine kombinierte translatorische und rotatorische Gelenksverbindung 14. Insbesondere erlauben das Langloch 59 und der darin eingesetzte Zapfen 57 eine teleskopartige bzw. längenveränderliche Verbindung zwischen einander benachbarten Gliederteilen 13. D.h., dass zumindest eine Gelenksverbindung 14 der Glie- N2005/02500 • · • · • 0000 ·· • · • · • • • · • • * · • • 0 • · • • ···· • • 0 • · • · • • • f ·· • · 0 • ♦· · derkette 12 eine rotatorische und translatorische Verstellung zwischen zwei zueinander benachbarten Gliederteilen 13 ermöglicht. Alternativ ist es selbstverständlich auch möglich, dass die Gliederteile 13 über Gelenksverbindungen 14 mit ausschließlich rotatorischem bzw. schwenkbeweglichem Freiheitsgrad miteinander verbunden sind.
Zweckmäßig ist es also, wenn zumindest ein Zapfen 57 eines ersten Gliederteiles 13 in zumindest ein in Längsrichtung der Gliederkette 12 ausgerichtetes Langloch 59 des weiteren bzw. eines anschließenden Gliederteiles 13 eingreift, wie dies in Fig. 7 schematisch veranschaulicht wurde. Die vorhergehend beschriebenen, baulichen Maßnahmen bewirken, dass die Gliederkette 12 eine Torsionssteifigkeit bzw. einen Verwindungswiderstand erzielen kann, welcher gegenüber seitlichen Abweichbewegungen ähnlich hoch wie bei einer Plattenverbindung bzw. einer bekannten, starren Verbindung zwischen dem vorderen und hinteren Halteelement 5, 6 sein kann.
In Fig. 8 sind einzelne, exemplarisch ausgeführte Gliederteile 13 zur Bildung einer zusammenhängenden Gliederkette 12 veranschaulicht. Hierbei ist beispielhaft ersichtlich, wie eine formschlüssige Verbindung zwischen zueinander benachbarten, miteinander zu koppelnden Gliederteilen 13 ausgeführt sein kann. Insbesondere ist auch hierbei eine formschlüssig wirkende Gelenksverbindung vorgesehen, welche z.B. durch in einem Endab-schnitt der Gliederteile 13 einstückig angeformte Zapfen 57 und durch mit diesen Zapfen 57 korrespondierende, im gegenüberliegenden Endabschnitt ausgebildete Ausnehmungen 58 definiert ist. Die Zapfen 57 können dabei in die Ausnehmungen 58 formschlüssig ein-greifen und die jeweiligen Gelenksverbindungen definieren. Im dargestellten Ausfüh-rungsbeispiel beträgt eine Querschnittsabmessung der Ausnehmungen 58 ein Mehrfaches der Querschnittsabmessungen der Zapfen 57, sodass einerseits eine gelenkige bzw. rotatorische Verbindung zwischen benachbarten Gliederteilen 13 geschaffen ist, als auch eine lineare Verstellung zwischen den Gliederteilen 13 ermöglicht ist. Bevorzugt sind die Gliederteile 13 plattenartig ausgeführt.
In einem ersten Endabschnitt der Gliederteile 13 ist zumindest ein Fortsatz 60 ausgeführt. Im gegenüberliegenden Endabschnitt des Gliederteils 13 ist zumindest eine korrespondierende Ausnehmung 61 angeordnet. Zwei mit gleicher Ausrichtung aneinander gereihte Gliederteile 13 können somit über den zumindest einen Fortsatz 60 und die zumindest eine N2005/02500 korrespondierende Ausnehmung 61 ineinander eingreifen. Insbesondere greifen einander benachbarte Gliederteile 13 kammartig ineinander.
Bevorzugt sind in Richtung der Gelenksachse 16 zueinander beabstandete, kammartige Fortsätze 60 ausgebildet sind, zwischen welchen die Ausnehmung 61 definiert ist. In diese Ausnehmung 61 kann ein korrespondierender Fortsatz 60 eines anzureihenden bzw. anzulenkenden Gliederteils 13 eingreifen. Einander unmittelbar benachbarte Gliederteile 13 können somit in Art eines Scharniers 62 gelenkig miteinander verbunden sein. Dies ergibt eine hohe Stabilität bzw. Festigkeit der Gliederkette 12. Insbesondere kann die Gliederkette 12 dadurch eine hohe Zugfestigkeit, Torsionssteifigkeit und Bruchfestigkeit im Hinblick auf die einzelnen Gelenksverbindungen 14 aufweisen.
Eine hohe Brachfestigkeit bzw. hohe Belastbarkeit der Gliederkette 12 kann auch dadurch erreicht werden, wenn eine Breite 63 der Gliederteile 13 bzw. der Gliederkette 12 zumindest 15 mm bis 60 mm beträgt. Zweckmäßig bzw. vorteilhaft ist es, wenn diese Breite 63 der Gliederkette in etwa 30 mm beträgt, da die Gliederkette 12 somit unterhalb von Sohlen platziert werden kann, ohne dass die Gliederkette 12 vom brettartigen Gleitgerät, insbesondere vom Schi bzw. Langlaufschi seitlich vorsteht.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weisen zumindest einzelne Gliederteile 13 Anschlagflächen 64 zur Begrenzung eines Schwenkwinkels, insbesondere eines minimal möglichen Schwenkwinkels zwischen zueinander benachbarten Gliederteilen 13 auf. Dadurch wird verhindert, dass die Gliederkette 12 in impraktikable bzw. nachteilige Stellungen bzw. Neigungen versetzt werden kann. Durch die die Krümmung der Gliederkette 12 definiert begrenzenden Anschlagflächen 64 kann auch verhindert werden, dass das hintere Halteelement 6 auf dem vorderen Halteelement 5 zu liegen kommt bzw. wird durch die Anschlagflächen 64 bzw. die dementsprechenden Begrenzungsflächen zwischen den Gliederteilen 13 vermieden, dass das rückwärtige Ende der Gliederkette 12 direkt auf dem vorderen Ende der Gliederkette 12 auf- bzw. anliegen kann. Dadurch werden unpraktikable Stellungen bzw. auszuschließende Zustände der Bindungseinrichtung 1 unterbunden.
Ein Vorteil derartiger den Schwenkwinkel bzw. die Krümmung der Bindungseinrichtung 1 begrenzender Anschlagflächen 64 ist auch, dass damit die Krümmung der Schuhsohle 10 bzw. des Sportschuhs 2 limitiert werden kann. Bei Ausbildung verschiedener Anschlagflä- N2005/02500 -31 - • · · ··«« · · 4 chen 64 bzw. unterschiedlicher Anschlagpositionen ist es auch möglich, die Gliederkette 12 in einzelnen Teilabschnitten stärker krümmen zu können, als in anderen Teilabschnitten der Gliederkette 12. Beispielsweise kann durch definierte Anordnung von Anschlagflächen 64 bewerkstelligt werden, dass die Gliederkette 12 im vorderen Endabschnitt stärker krümm- bzw. verformbar ist, als in ihrem hinteren Abschnitt, welcher der Ferse des Sportschuhs 2 nächstliegend zugeordnet ist.
Auch bei der Ausführung gemäß Fig. 8 kann der Gliederkette 12 ein Feder- bzw. Rückstellmittel 47 zugeordnet sein, welches bewirkt, dass die Gliederkette 12 bzw. deren Gliederteile 13 stets in eine definierte Ausgangsposition bzw. Ruhelage gedrängt wird bzw. werden. Insbesondere bewirkt dieses zumindest eine Feder- bzw. Rückstellmittel 47, dass das als Gliederkette 12 ausgeführte Verbindungselement 9 im unbelasteten bzw. kräfteneutralen Zustand eine weitgehendst langgestreckte bzw. geradlinige Form aufweist. Hierbei sind zwei parallel zueinander verlaufende, als Biege- bzw. Federstab 48 ausgeführte Feder- bzw. Rückstellmittel 47 vorgesehen. Diese durch Durchbrüche 51 in den Gliederteilen 13 geführten Biegestäbe 48 können dabei durch Spiralfedern oder durch stangenartige Federelemente gebildet sein, um eine definierte, jedoch biegevariable Formgebung der Gliederkette 12 zu gewährleisten. Wenn das Feder- bzw. Rückstellmittel 47 durch Spiralfederanordnungen gebildet ist, ist einerseits eine Längsdehnung der Gliederkette 12 ermöglicht, als auch eine nahezu ungehinderte Verformung bzw. Biegung der Gliederkette 12 um die einzelnen Gelenksachsen 16 ermöglicht.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform wie sie in Fig. 7 veranschaulicht wurde, ist zumindest eine Gelenksverbindung 14 zwischen Gliederteilen 13 der Gliederkette 12 bedarfsweise lösbar bzw. bei Erfordernis trennbar und wiederverbindbar ausgeführt. Zweckmäßig ist es, wenn diese bedarfsweise lösbare Gelenksverbindung 14 bei Überführung zweier Gliederteile 13 in eine erste Relativposition bzw. Winkelstellung 65 trennbar ist. Vorteilhaft ist es, wenn die Gliederkette 12 zum Auftrennen, insbesondere zum Verlängern oder Verkürzen, nach unten gebogen bzw. nach unten geknickt wird, um somit zumindest eine Gelenksverbindung 14 aufzuheben bzw. aufzutrennen. Insbesondere ist die Winkelstellung 65 durch eine Winkellage definiert, welche während der ordnungsgemäßen Verwendung bzw. Benutzung der Bindungseinrichtung 1 nicht auftritt. Somit ist die Gliederkette 12 dann trennbar, wenn die Unterseite der Gliederkette 12 gegenüber der Oberseite N2005/02500 -32- ·· · • ·
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Ml eines brettartigen Gleitgerätes eine konkave Form einnimmt. Bei Einnahme anderweitiger Relativpositionen bzw. anderer Winkelstellungen 65 sind die Gliederteile 13 gelenkig miteinander verbunden und unlösbar miteinander gekoppelt, um eine mechanische Verbin-düng zwischen dem hinteren Halteelement 6 und dem vorderen Halteelement 5 zu bewirken.
In Fig. 9 ist eine andere beispielhafte Ausführungsform einer Gliederkette 12 zur baulichen Umsetzung eines Verbindungselementes 9 zwischen einem vorderen und hinteren Halteelement 5, 6 (Fig. 1) veranschaulicht.
Hierbei greifen die einzelnen, in Bindungslängsrichtung - Pfeil 15 - aneinander gereihten Gliederteile 13 kammartig und formschlüssig ineinander ein. Die Gelenksverbindungen 14 sind dabei durch Bolzen 66 gebildet, welche aufeinander folgende Gliederteile 13 gelenkig miteinander koppeln. Diese Gliederkette 12 ist dabei raupenartig bzw. als mehrfach knickbare Platte ausgeführt, welche hohen Torsionskräften standhalten kann und welche die Übertragung relativ hoher Kräfte zwischen dem hinteren und dem vorderen Halteelement 5, 6 (Fig. 1) ermöglicht. Auch hierbei kann die Gliederkette 12 in einfacher Art und Weise in ihrer Länge variiert werden. Hierzu ist es lediglich erforderlich, einzelne Gliederteile 13 hinzuzufügen oder zu entfernen. Dazu wird eine der Gelenksverbindungen 14 getrennt, indem einer der Bolzen 66 entfernt wird. Somit kann die Gliederkette 12 in einfacher Art und Weise verlängert bzw. verkürzt werden.
In Fig. 10 ist eine weitere Ausführungsform eines Verbindungselements 9 bzw. einer Gliederkette 12 zur Anordnung zwischen einem vorderen und einem hinteren Halteelement 5,6 (Fig. 1) veranschaulicht. Hierbei sind zwei im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende Gliederketten 12 parallel geschaltet bzw. nebeneinander angeordnet. Die einzelnen über Gelenksverbindungen 14 miteinander verbundenen Gliederteile 13 umfassen dabei formschlüssige Schnappverbindungen, über welche eine aus mehreren Gliederteilen 13 zusammengesetzte Gliederkette 12 mit der gewünschten Länge gebildet werden kann. Insbesondere greifen hierbei kugelkopf förmige Fortsätze 67 eines Gliederteils 13 in korrespondierende, kugelpfannenförmige Vertiefungen 68 eines nachfolgenden bzw. angereihten Gliederteils 13 ein. N2005/02500 • · ·· · ···· ·· Γ * -33- • •••· ····# • · · ··· ·· · · • · · ♦ ···· · · · · #··· · · ·· · ·· ♦· 9 9 ·· ···
Gegebenenfalls können zueinander parallel verlaufende Gliederketten 12 über quer verlaufende Verbindungsstege 69 zumindest abschnittsweise miteinander bewegungsverbunden sein, um die Festigkeit bzw. Torsionssteifigkeit des Verbindungselementes 9 aus einer Mehrzahl von Gliederteilen 13 zu erhöhen.
Anstelle zweier parallel laufender Gliederketten 12 können auch eine Mehrzahl parallel zueinander angeordneter Gliederketten 12 ausgeführt sein. Die einzelnen Gliederketten 12 können dabei zueinander beabstandet sein und über quer verlaufende Verbindungsstege 69 verbunden werden. Es kann aber auch eine spaltfreie bzw. lückenlose Parallelanordnung mehrerer Gliederketten 12 ausgeführt sein, wobei die Seitenflächen der einzelnen Gliederketten 12 entweder lose aneinander liegen bzw. zumindest abschnittsweise miteinander verbunden sein können.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Bindungseinrichtung 1 bzw. des Verbindungselementes 9 wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mitumfasst.
Der Ordnung halber sei abschließend daraufhingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Bindungseinrichtung 1 bzw. des Verbindungselementes 9 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die einzelnen, in den Fig. 1,2,3; 4,5, 6; 7; 8; 9; 10 gezeigten Ausführungen können den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen. N2005/02500 ·· ·· · ···· ·« ····« ···· • · · ··· · · · • · · ······ · · • 9 t t I · · ·
Bezugszeichenaufstellung 1 Bindungseinrichtung 36 Montageelement 2 Sportschuh 37 Gelenk 3 Gleitgerät 38 Gelenk 4 Schi 39 Gelenk 5 Erstes Halteelement 40 Gelenk 6 Zweites Halteelement 41 Blockiervorrichtung 7 Haltebügel 42 Sperrbügel 8 Bügelstrammer 43 Aktivstellung 9 V erbindungselement 44 Rastnase 10 Sohle 45 Abstützkörper 11 Oberseite 46 Vertiefung 12 Gliederkette 47 Feder- bzw. Rückstellmittel 13 Gliederteil 48 Biegestab 14 Gelenksverbindung 49 Gesamtlänge 15 Pfeil (Bindungslängsachse) 50 Einstellvorrichtung 16 Gelenksachse 51 Durchbruch 17 Vertikalebene 52 Aufnahme- bzw. Halteelement 18 Abstützelement 53 Widerleger 19 Schraube 54 Federelement 20 Anschlussstelle 55 Wandermutteranordnung 21 Anfangsglied 56 Längsausgleich 22 Schwenkachse 57 Zapfen 23 Anschlussstelle 58 Ausnehmung 24 Endglied 59 Langloch 25 Fortsatz 60 Fortsatz 26 Stützelement 61 Ausnehmung 27 Abschnitt 62 Scharnier 28 Abschnitt 63 Breite 29 Länge 64 Anschlagfläche 30 Krümmung 65 Winkelstellung 31 Längserstreckung 66 Bolzen 32 Längserstreckung 67 Fortsatz 33 Gelenksanordnung 68 Vertiefung 34 35 Übertragungsarm Übertragungsarm 69 V erbindungssteg N2005/02500
Claims (43)
- -1 -• · · · · • · • · • · • · ·«·· ·· • · · • · • · · • · · • · · ·· • · · Patentansprüche 1. Bindungseinrichtung (1) zur schwenkbeweglichen Verbindung eines Sport schuhs (2) mit einem brettartigen Gleitgerät (3), insbesondere mit einem Schi (4), mit einem ersten bzw. vorderen Halteelement (5) zur Halterung des vorderen, zehnseitigen Abschnitts eines Sportschuhs (2), einem zweiten bzw. hinteren Halteelement (6) zur Halterung des hinteren, fersenseitigen Abschnitts eines Sportschuhs (2), und mit einem länglichen, formveränderlichen Verbindungselement (9) zwischen dem ersten und dem zweiten Halteelement (5, 6), welches Verbindungselement (9) unterhalb der Sohle (10) eines in die Bindungseinrichtung (1) eingesetzten Sportschuhs (2) verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (9) als Gliederkette (12) mit einer Mehrzahl zusammenhängender Gliederteile (13) ausgebildet ist, wobei die einzelnen Gliederteile (13) mittels mehrerer Gelenksverbindungen (14), welche mehrere parallel zueinander ausgerichtete Gelenksachsen (16) ausbilden, gelenkig miteinander verbunden sind und wobei die Gelenksachsen (16) der Gelenksverbindungen (14) im wesentlichen horizontal ausgerichtet sind und quer zur Längserstreckung des Verbindungselementes (9) bzw. quer zur Bindungslängsachse (15) verlaufen.
- 2. Bindungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gliederkette (12) zumindest 3 bis etwa 20 Gliederteile (13) umfasst.
- 3. Bindungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gliederkette (12) in etwa 8 bis 12 Gliederteile (13) umfasst.
- 4. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gliederteile (13) der Gliederkette (12) plattenartig ausgebildet sind und im Hinblick auf die während einer Benutzung der Bindungseinrichtung (1) auftretenden Kräfte formstabil sind. N2005/02500 • « -2- • · · · · • · · · · ♦ • · · · ···· · • · · · · · ♦ ♦ ·· · · • ··· · ·
- 5. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Gliederteile (13) und Gelenksverbindungen (14) der Gliederkette (12) im Hinblick auf die während einer Benutzung der Bindungseinrichtung (1) auftretenden Kräfte verwindungssteif bzw. torsionsstabil ausgefuhrt sind.
- 6. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige Gliederteile (13) der Gliederkette (12) unterschiedlich lang ausgebildet sind.
- 7. Bindungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gliederteile (13) in einem dem vorderen Halteelement (5) nächstliegenden Abschnitt kürzer bemessen sind, als die Gliederteile (13) in einem dem hinteren Halteelement (6) nächstliegenden Abschnitt (28) der Gliederkette (12).
- 8. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Gelenksverbindung (14) zwischen Gliederteilen (13) der Gliederkette (12) bedarfsweise lösbar bzw. trennbar und wieder verbindbar ausgefuhrt ist.
- 9. Bindungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die bedarfsweise lösbare Gelenksverbindung (14) bei Überführung zweier Gliederteile (13) in eine erste Relativposition bzw. Winkelstellung (65) trennbar ist und dass die Gliederteile (13) bei Einnahme anderweitiger Relativpositionen bzw. Winkelstellungen gelenkig und unlösbar miteinander verbunden sind.
- 10. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Länge (29) der Gliederteile (13) der kleinsten Teilungseinheit bzw. dem kleinsten Größensprung eines normierten oder standardisierten Schuhgrößensystems entspricht. N2005/02500 -3- ·· ·· · ···· ·· ····· ··· • ·· ··· ·· · • · · · ♦♦·· · ♦ · • ♦ · · · · · · ♦ · ·· · · ··
- 11. Bmdungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Länge (29) der Gliederteile (13) einem Bruchteil, beispielsweise der Hälfte oder einem Drittel, der kleinsten Einheit eines normierten oder standardisierten Schuhgrößensystems entspricht.
- 12. Bindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Länge (29) der Gliederteile (13) ein mehrfaches der kleinsten Teilungseinheit eines Schuhgrößensystems beträgt.
- 13. Bmdungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (9) bzw. die Gliederkette (12) ausgehend von einer weitgehendst langgestreckten Ruhelage in eine relativ zu einer verbindenden Geraden zwischen dem vorderen und hinteren Halteelement (5,6) konvex gekrümmte Form mit bogenförmig ausgebauchter Krümmung (30) verstellbar ist.
- 14. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einzelne Gliederteile (13) zumindest eine Anschlagfläche (64) zur Begrenzung oder Festlegung eines geringst möglichen Schwenkwinkels zwischen zueinander benachbarten Gliederteilen (13) aufweisen.
- 15. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (9) bzw. die Gliederkette (12) im vorderen Teilabschnitt oder in der vorderen Teilhälfte des Verbindungselementes (9) gelenkig ausgeführt ist und der verbleibende Teilabschnitt oder die hintere Teilhälfte des Verbindungselements (9) ungelenkig ausgeführt ist.
- 16. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das hintere Halteelement (6) gegenüber dem vorderen Halteelement (5) variabel positionier- und festlegbar ausgebildet ist. N2005/02500 ·· ·· · ······ · ····· ····· • ·· · · · ·· · · • · · · ···· · · · · ···· · · ·· ·
- 17. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Halteelement (5) einen Haltebügel (7) zur Aufnahme bzw. Halterung des vorderen Abschnittes eines Sportschuhs (2) umfasst.
- 18. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längserstreckung des vorderen Halteelementes (5) ein mehrfaches einer Länge (29) eines Gliederteils (13) der Gliederkette (12) beträgt.
- 19. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Halteelement (5) über zumindest eine weitere Gelenksanordnung (33) mit einem plattenartigen Montageelement (36), welches zur Befestigung an einer Oberseite (11) eines brettartigen Gleitgerätes (3) vorgesehenen ist, schwenkbeweglich verbunden ist.
- 20. Bindungseinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Halteelement (5) über zumindest zwei, bevorzugt vier, Übertragungsarme (34,35) mit dem Montageelement (36) gekoppelt ist, wobei die Übertragungsarme (34, 35) einerseits mit dem Halteelement (5) und andererseits mit dem Montageelement (36) gelenkig verbunden sind.
- 21. Bindungseinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsarme (34,35) bezugnehmend auf eine in Bindungslängsrichtung (15) ausgerichtete Vertikalebene (17) einander kreuzend ausgerichtet sind.
- 22. Bindungseinrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die einander kreuzenden Übertragungsarme (34, 35) unterschiedlich lang ausgefuhrt sind.
- 23. Bindungseinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine bedarfsweise aktivierbare Blockiervorrichtung (41) zur Unterbindung der Schwenkbeweglichkeit der weiteren Gelenksanordnung (33) ausgebildet ist. N2005/02500 ·♦ ·♦ · ···· ·· • · · · · «·· • ·« ♦ · ♦ ♦ · · • · · · ·♦·· · · · • · · · · t ·· ·♦ ♦· · · ·· V -5-
- 24. Bindungseinrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiervorrichtung (41) einen schwenkbeweglich gelagerten Sperrbügel (42) umfasst, welcher in seiner Aktivstellung die Schwenkbeweglichkeit zwischen dem vorderen Halteteil (5) und dem Montageelement (36) unterbindet bzw. die weitere Gelenksanordnung (33) blockiert.
- 25. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Verbindungselement (9) bzw. der Gliederkette (12) zumindest ein Feder- bzw. Rückstellmittel (47) zugeordnet ist, dass das Verbindungselement bzw. die Gliederkette stetig in einen zumindest annähernd langgestreckten Ausgangs- bzw. Ruhezustand drängt.
- 26. Bindungseinrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Feder- bzw. Rückstellmittel (47) durch zumindest einen Biegestab (48) oder zumindest ein Federblatt gebildet ist, welcher/welches im Kern- bzw. Zentrumsbereich der Gliederkette (12) angeordnet ist
- 27. Bindungseinrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Feder- bzw. Rückstellmittel (47) zumindest über die Gesamtlänge (49) der Gliederkette (12) erstreckt.
- 28. Bindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Feder- bzw. Rückstellmittel (47) das vordere Halteelement (5) und das hintere Halteelement (6) in eine anschlagbegrenzte Minimaldistanz zueinander drängt.
- 29. Bindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einstellvorrichtung (50) zur bedarfsweisen Einstellung der Federkraft bzw. Rückstellkraft des Feder- bzw. Rückstellmittels (47) ausgebildet ist. N2005/02500 -6- ·· ·· · ···· ♦· ····· ···· • ·· ··· · · · • · · · ···· · · · • · · · · · ··
- 30. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenksverbindung (14) zwischen zwei Gliederteilen (13) am ersten Gliederteil (13) zumindest einen Zapfen (57) umfasst, welcher in zumindest eine korrespondierende Ausnehmung (58) eines angereihten zweiten Gliederteils (13) eingreift.
- 31. Bindungseinrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Zapfen (57) des ersten Gliederteils (13) in zumindest ein in Längsrichtung der Gliederkette (12) ausgerichtetes Langloch (59) des weiteren Gliederteils (13) eingreift.
- 32. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einer Gliederkette (12) zusammengesetzten Gliederteile (13) zumindest einen in Längsrichtung der Gliederkette (12) verlaufenden Durchbruch (51) zur Aufnahme eines länglichen Biegestabes (48) oder Feder- bzw. Rückstellmittels (47) aufweisen.
- 33. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (9) bzw. die Gliederkette (12) entgegen der Federkraft eines Feder- bzw. Rückstellmittels (47) in ihrer Gesamtlänge (49) veränderlich ausgeführt ist.
- 34. Bindungseinrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (9) bzw. die Gliederkette (12) entgegen der Federkraft des Feder-bzw. Rückstellmittels (47) streckbar und elastisch rückstellend ausgeführt ist. 5. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Halteelement (5) podestartig ausgeführt ist und zumindest eine Anschlussstelle (20) für ein Anfangsglied (21) der Gliederkette (12) aufweist.
- 36. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das hintere Halteelement (6) zumindest eine Anschlussstelle (23) zur Verbindung mit zumindest einem Endglied (24) der Gliederkette (12) aufweist. N2005/02500 • · ·· • • ·· · ·· • · • · • • • · · • · • · • · • • · • · • · ···· • • · • · • · • • • · ·· ·· • • ·· ·
- 37. Bindimgseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gliederkette (12) einerseits eine Torsionssteifigkeit und andererseits einen Verformungswiderstand gegenüber seitlichen Abweichbewegungen ähnlich einer Plattenverbindung bzw. starren Verbindung zwischen dem vorderen und hinteren Halteelement (5, 6) aufweist.
- 38. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Gelenksverbindung (14) der Gliederkette (12) eine rotatorische und translatorische Verstellung zwischen zwei zueinander benachbarten Gliederteilen (13) ermöglicht.
- 39. Bindungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gliederteile (13) über Gelenksverbindungen (14) mit ausschließlich rotatorischem bzw. schwenkbeweglichem Freiheitsgrad miteinander verbunden sind.
- 40. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei parallel zueinander verlaufende Gliederketten (12) ausgebildet sind.
- 41. Bindungseinrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Gliederketten (12) zueinander beabstandet angeordnet sind und über quer verlaufende Verbindungsstege (69) zumindest abschnittsweise miteinander bewegungsverbunden sind.
- 42. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Gelenksverbindung (14) zwischen den Gliederteilen (13) in Art eines Scharnier (62) ausgefuhrt ist, bei welchem in Richtung der Gelenksachse (16) zueinander beabstandete, kammartige Fortsätze (60) an den einander zugewandten Enden zweier Gliederteile (13) kämmend ineinander eingreifen. N2005/02500 ·· • *··· ·» • ♦ • · • • • · · • • • • • • • • · • • • • ···· • • · • • • • • • • · ·· ·· • ·· ·
- 43. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Breite (63) der Gliederkette (12) bzw. der plattenartigen Gliederteile (13) zumindest 15mm bis 60mm, bevorzugt etwa 30mm beträgt.
- 44. Bindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das hintere Halteelement (6) durch in ihrer Vorspannkraft einstellbare Federmittel in eine zum vorderen Halteteil (5) anschlagbegrenzte Miniumdistanz gedrängt ist. ATOMIC Austria GmbH durch ) (Dr. N2005/02500
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